Warhammer 40.000 - Das eiserne Königreich

Warhammer 40.000 - Das eiserne Königreich

Paperback
3.85

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Description

DIES IST DIE IDOMITUS-ÄRA

Der kriegsmüde Kampfverband Praxis trifft auf der von der Eisernen Königin Orlah regierten Ritterwelt Kamidar ein, um die Tochter und Erbin der Königin zurückzubringen, die in Guillimans Namen im Kampf gefallen ist. Doch in Wahrheit versucht das Imperium zwei Missionen zu erfüllen: Kamidars Ressourcen sicherzustellen, um die schwächelnde Armada zu versorgen, und das Protektorat Eisenfeste darauf vorzubereiten, Teil der defensiven Anaxia-Front zu werden, einem entscheidenden Bollwerk des Indomitus-Kreuzzugs. Da Kamidar viele Jahre ohne die Hilfe des Imperiums überlebt hat, wird aus einer einfachen Wiedervereinigung zwischen Verbündeten bald eine erbitterte Fehde.

Während eine Spaltung loyale Seelen gegeneinander aufbringt, agieren Abaddons Handlanger im Verborgenen und versuchen, diesen eskalierenden Konflikt für ihre eigenen Zwecke zu nutzen. Kann das Imperium die Krise überwinden, bevor es zu spät ist, oder wird sich die Hand Abaddons triumphierend erheben und den Rächenden Sohn aufhalten?

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Paperback
Pages
512
Price
15.50 €

Posts

2
All
3

Schwächster Band der Reihe bisher

Warhammer 40.000: Das eiserne Königreich (Feuerdämmerung) Bewertung: 3/5 Sterne – 5,5/10 Das eiserne Königreich ist für mich leider der bislang schwächste Band der Feuerdämmerung-Reihe. Das ist besonders schade, weil der Roman grundsätzlich einige gute Ansätze hat. Der Schreibstil ist solide und liest sich grundsätzlich angenehm. Auch die Grundidee hinter der Handlung funktioniert eigentlich gut und hätte eine spannende Ergänzung zur großen Geschichte der Reihe sein können. Gerade das Setting und die politischen bzw. militärischen Konflikte bieten eigentlich viel Potenzial. Was mir das Buch jedoch deutlich schlechter gemacht hat, ist das extreme Plot-Armor der Antagonisten, insbesondere der Red Corsairs. Mehrfach werden Situationen geschildert, in denen eine Handvoll Corsairs ganze Verbände von Adeptus Astartes und tausende Astra Militarum praktisch mühelos überrennt – als würde ein heißes Messer durch Butter schneiden. Das wäre vielleicht noch zu akzeptieren gewesen, wenn es halbwegs plausibel erklärt worden wäre. Stattdessen entkommen die Corsairs immer wieder völlig unbeschadet aus Situationen, die eigentlich aussichtslos wirken. Explosionen, militärische Übermacht oder strategische Fallen – all das scheint keinerlei Konsequenzen zu haben. Besonders absurd wird es, als der Kampfverband PRAXIS (tausende von Schiffe) eine großangelegte Invasion startet. Trotzdem gelingt es den Corsairs, mit Shuttle und sogar einem Schlachtschiff einfach durch die Reihen der imperialen Kräfte zu schlüpfen – ohne nennenswerte Verluste oder Schäden. Nebenbei können sie sogar noch neue Verbündete evakuieren. Solche Szenen haben mich zunehmend aus der Geschichte gerissen. Nicht, weil die Antagonisten erfolgreich sind – das gehört zum Setting von Warhammer 40.000 dazu – sondern weil die Ereignisse oft nicht nachvollziehbar oder glaubwürdig erklärt werden. Mit etwas mehr Aufbau oder taktischer Begründung hätten diese Momente deutlich besser funktionieren können. Am Ende bleibt für mich ein Roman mit guten Ideen und solidem Stil, der aber durch übertriebenes Plot-Armor und fragwürdige Entscheidungen in der Handlung deutlich an Wirkung verliert. Fazit: Ein okay geschriebener Band mit interessanten Ansätzen, der jedoch unter unglaubwürdigen Szenen und übermächtigem Plot-Armor leidet. Für Fans der Reihe noch lesenswert, aber klar der schwächste Teil bisher.

4

Gut geschrieben, rein handwerklich betrachtet. Ja, es bringt fordergründig die Haupthandlung nicht wesentlich vorran, bringt aber einige Charaktere in Position für kommende Romane. Daher nicht unwesentlich.

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