Wanderer 1: Sand der Zeit
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Jo ma Butter bei die Fische, sehr viel habe ich von diesem Buch nicht erwartet, eigentlich nur Abwechlung von den ganzen Gewalt Themen mit denen ich mich umgeben habe. Die Abwechslung habe ich auf jeden Fall bekommen. Irgendwann ziemlich am Anfang hatte ich das Problem, dass ich einen Absatz 4mal hintereinander hatte in einem Kapitel. Leidgeplagt von dem Rowohlt Buch davor war ich ich entsprechend gelaunt und habs gefrustet weggelegt. Dann kam mir aber die Idee, es auf dem anderen Reader zu versuchen. (Ja Bonzenkind ich habe mehrere *lach) und zagg da stimmte alles, also kommen Übertragungsfehler durchaus vor bei E-Readern) Emilia ging mir am Anfang total auf die Nerven – sie war frech und hat jeden unfreundlich angekeift und gleich mit Schlägen gedroht. Sie war so gar nicht das Mädchen über das ich gerne lesen wollte, ihre Freundin Kit, die sie auf dem Internat kennengelernt hat bläst in das selbe Horn und ist sogar NOCH frecher. Ohje – da waren sie wieder die Momente, wo ich die Charaktere aus Jugendbüchern einfach nur nur nervig finde. Ich habe mit mir gerungen ob ichs abbrechen soll – habs am Ende nicht getan (ich hab gedacht, dass ich das nicht bringen kann (vor allem so schnell) wenn das Buch in der Sub Aktion ausgewählt wurde – und bin sehr froh, dass ich durchgehalten habe. Auch wenn man das durch den Klappentext nicht vermuten oder erwarten mag, es entwickelt sich ganz langsam eine wirklich tolle Geschichte, die wirklich immer mehr Spannung und Fahrt aufnimmt. Die Charaktere fangen mit dem Verlauf der Geschichte an zu gefallen und auch Emilie ist nicht mehr ganz so extrem, sie wächst mit ihrer Aufgabe und wird ruhiger. Die Idee mit den Wanderern, die durch Bilder zu anderen orten reisen können ist nicht neu (ich meine ich habe schonmal so einen Film gesehen) aber Amelie Murmann verkauft das ganze gut und nach anfänglichen Längen ist man mitten drin und schlägt Seite um Seite um! Ja ich hätts selbst nicht gedacht, aber ich kann nur eine Leseempfehlung aussprechen.
Meine Meinung Allgemein Die Grundidee alleine fand ich schon spannend. Zwar findet man die Idee sehr oft: Durchschnittliche Jugendliche findet den Weg in eine Zauberschule, beziehungsweise hat außergewöhnliche Fähigkeiten. Doch hier ist es noch ein wenig anders. Zum einen wäre da der Fakt, dass die Protagonistin Emilia mit einem Gott den Kontakt aufnimmt. Sehr spannend! Götter gelten als unsterblich und beherrschen die Welt. Für alles gibt es einen Gott und die kleine normale, sterbliche Emilia hat Kontakt zu einem davon. Es handelt sich hierbei um den Gott Kronos - Gott der Zeit - und er hat eine Bitte an Emilia. Sie soll ihre Entscheidung gut überlegen, ob sie das Stundenglas wieder zusammen setzt. Doch halt. Stundenglas? Zusammensetzen? Natürlich wird in dem Buch viel über dieses Thema geredet und wie stark es bewacht wird und welche Auswirkungen es haben wird, es wieder zusammen zu setzen. Doch irgendwie ist mir der große, alles entscheidende Punkt entgangen, welche Kräfte die Wanderer den durch das Stundenglas erhalten. Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu knapp. Zwischen Emilia und Max, dem stellvertretenden Schulsprecher, entwickelt sich etwas. Sehr zügig schreitet alles voran, doch es ist nicht so, als ob die beiden sofort übereinander herfallen. In dem Sinne war es genau perfekt für mich. Auch eine zweite Liebesgeschichte darf nicht fehlen, welche mich auch amüsiert hat. Zwischen Emilias durchgeknallter Zimmernachbarin und einem alten Schulfreund von ihr. Allgemein bietet dieses Buch alles von Spannung bis hin zum Spaß. Und man hat vom Alltag und vom Ungewöhnlichen ausgeglichen viel. Charaktere Die vier Hauptcharaktere, welche ich hier erwähnen möchte sind: Emilia, Maximilian, Kit und Flo. Zuerst ist da Emilia. Sie ist die Hauptfigur im Buch und ein ganz normales Mädchen. Sie wünscht sich über alles auf die Eliteschule "Palaestra Viatorum" zu gehen, doch ihre Kunstnote verbietet es ihr. Doch durch Zufall lernt sie Max kennen und mit ihm erlebt sie ein Abenteuer nach dem anderen. Sie entdeckt Fähigkeiten an sich und eine Welt, von der sie nie zu träumen gewagt hatte. Emilia ist ein keckes Mädchen, welches immer eine Antwort parat hat. Ihr kann man kaum den Mund verbieten und oft spricht sie, wenn sie lieber still sein sollte. So fand ich ihr Auftreten gegenüber dem Gott Kronos sehr komisch. Für sie scheint ein Gott nicht mehr wert zu sein, als ein normaler Mensch und sie erweist kein Stück Respekt. Das kam mir sehr unrealistisch vor. Alles in allem ist sie mir aber sehr sympathisch und brachte ich des Öfteren zum schmunzeln. Max(imilian) ist ein sehr begabter Wanderer. Seit er denken kann ist er an der Mission dran das Stundenglas zusammen zu setzen. Und dann kam Emilia. Er war nie auf Liebe aus - was ja auch das Klischee ist. Unerreichbar. Doch Emilia erreicht sein Innerstes und es war schön zu lesen, wie jeder diesen einen Menschen hat, der in einem etwas bewegt. Ansonsten ist er sehr zielstrebig und ist in den Meisten Fällen bereit zu reden und zu verzeihen. Elodie Elaine Kittenheim - auch genannt Kit - reißt dir den Kopf ab, wenn du sie so nennst. Sie ist ein Freigeist, ein bunter Vogel. Solche Leute bringen immer viel Farbe in Büchern. Auch in diesem. Kaum kennt sie Emilia steht sie schon voll und ganz für diese ein. Auch sie hat ihre Schwachpunkte, doch versucht nach außen immer taff zu sein und sich nichts anmerken zu lassen. Somit ist es witzig mit anzusehen, wie sie ihre Beziehung zu Flo(bär) entwickelt. Er bemüht sich wirklich sehr, obwohl ich am Anfang eher dachte, dass alles ein Abenteuer für ihn ist. Er kommt wie ein einfühlsamer und treuer Freund rüber. Insgesamt finde ich alle Charaktere sehr herzlich. Um zuzugeben so ungefähr auch jeden anderen Charakter. Auch die Bösen wirkten nicht immer so schlecht, wie sie es vermutlich sein sollten - mit Ausnahme von Hora. Aber auseinander halten konnte ich die beiden Seiten noch! *grins* Schreibstil & Sichtweise Der Schreibstil war sehr erfrischend. Zwischen Spannung, Ernst und Spaß war alles dabei und man ist von einer Situation in die andere geschlittert. Sichtweisen gibt es in diesem Buch zu genüge. Zum einen wird das Buch aus der Ich-Perspektive von Emilia geschrieben. Um die Story voran zu treiben gibt es da auch noch die Sichten von Kit, Max, Niccolo und Felicitas aus der dritten Person. Da jedoch alle anderen außer Emilia in der dritten Person geschrieben wurde, war es teilweise schwer die Sichten heraus zu finden. Meistens kam ich erst nach einer bis eineinhalb Seiten zu der Erleuchtung, da die Namen selten erwähnt werden und man somit aus dem Inhalt schlussfolgern muss. Cover & Titel Das Cover zeigt im Hintergrund eine heile Sanduhr, durch welche die Zeit rinnt. Im Vordergrund sind zwei Personen. Weiblich und männlich, in schwarz gestaltet. Das Cover hat mir ein wenig gespoilert muss ich sagen. Aber man weiß ja nie, wie das Buch ausgehen kann! Die Personen im Vordergrund stellen für mich die beiden Hüter Isajah und Deborah dar. Die Farben sehen aus wie das goldene Schimmern der Sandkörner. Alles sehr schön gestaltet ! Den Titel finde ich sehr passend. Das Buch handelt sich darum alles Sandkörner der Uhr zu finden und dieser Sand entscheidet über das Schicksal der Wanderer und natürlich über die Zeit. Zitat " Manchmal gibt es diese Nächte, in denen man das Gefühl hat, dass alles möglich ist, dass man alles erreichen kann und dass man diesen Ort, diesen Tag, diesen Moment niemals vergessen wird. " - Position 1095 (22%) Fazit In dem Buch entwickelt sich eine wundervolle Idee, welche mit viel Spannung und Kreativität gespickt ist. Auch der Humor kommt hier nicht zu kurz und die Charaktere lernt man zu lieben. Da aber nicht so heraus sticht, welche Fähigkeiten den Wanderern mit Vollendung der Sanduhr zukommen und die Perspektiven nicht immer sofort klar waren gibt es einen kleinen Punkt Abzug.
Bereits als ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen musste. Er machte mich einfach zu neugierig. Umso erfreuter war ich dann, als der Carlsen Impress Verlag mir ein Rezensions-Exemplar zur Verfügung stellte. Bereits kurz darauf fand sich Amelie Murmanns Erstlingswerk auf meinem Reader wieder und ich habe diesen aus erst aus der Hand gelegt, als ich das Buch beendet hatte. Amelie Murmann hat einen angenehmen Schreibstil, der sich schön flüssig lesen lässt. Im ersten Moment war es ein wenig gewöhnungsbedürftig, dass zwischen der Ich-Perspektive und der Erzähler-Perspektive hin und her gesprungen wird, aber den Bogen hat man sehr schnell raus und dadurch wird auch eine gewisse Spannung aufgebaut, weil man nicht alles einfach nur aus Emilias Sicht erfährt. Auch mit ihren Charakteren hat die Autorin ein tolles Händchen bewiesen. Emilia war mir von der ersten Seite an sehr sympathisch. Sie ist ein intelligentes, starkes Mädchen, das zwischendurch jedoch auch mit Ängsten zu kämpfen hat. Sie ist nicht sofort hin und weg von Max, sondern legt erst einmal eine gewisse Portion Skepsis an den Tag. Ein Umstand, der mir gut gefallen hat. Auch wenn die Anziehung natürlich recht schnell zu spüren ist. Aber wem soll ich da einen Vorwurf machen, mich hat Max schließlich auch direkt verzaubert ;) Max hingegen ist ein sehr zielstrebiger, junger Mann. Er hat bereits früh seine Eltern verloren und wuchs in dem Internat auf. So kam es, dass er bereits fast sein ganzes Leben auf seine Aufgaben als „Wanderer“ vorbereitet wurde und alles für seine Verbündeten tun würde – auch ohne dies groß zu hinterfragen. Erst durch Emilia und das, was sich zwischen ihnen anbahnt, beginnt sich seine Sichtweise zu ändern und Max wird ein wenig misstrauischer. Eine weitere Person, die hier unbedingt erwähnt werden muss, ist Kit, Emilias neue Freundin, die sie auf dem „Palaestra Viatorum“ kennen lernt. Sie ist einfach absolut liebenswürdig auf ihre doch schon ziemlich verrückte Art. Doch bereits sehr schnell erweist sie sich als äußerst loyal, springt sie doch direkt mitten ins Abenteuer, um ihre neue Freundin zu retten, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben, was sie dort erwartet. Das Cover ist wunderhübsch und äußerst passend gestaltet mit dem großen Stundenglas und den menschlichen Silhouetten davor. Die Schnörkel und die Farbzusammenstellung runden das Ganze noch prima ab. Hier hat Impress wieder tolle Arbeit geleistet! Ein weiteres Highlight waren die unterschiedlichen Kapitelüberschriften. Hier war Amelie Murmann wirklich äußerst kreativ und auch wenn man anfangs immer denkt, was diese zu bedeuten haben sollen, machen sie spätestens am Ende eines jeden Kapitels deutlich Sinn. Alles in allem hat Amelie Murmann mit „Wanderer. Sand der Zeit“ ein tolles Debüt hingelegt, das mit einer spannenden, durchdachten Story glänzt. Dennoch sind noch so einige Fragen offen geblieben – was mich auf einen zweiten Teil hoffen lässt.
https://martinabookaholic.wordpress.com/2015/02/07/rezension-wanderer-sand-der-zeit/ Meine Gedanken zum Buch: Wie könnte ich diese Geschichte nicht lesen, wenn es so ein tolles Cover mit so einer genialen Inhaltsangabe hat?? – ein Buch, von dem schon alle lange vor der Veröffentlichung geredet und geschwärmt haben. Und ich muss sagen: zu Recht! Es handelt sich dabei nämlich um eine magische Welt, die versteckt von unserer, ihrer eigene Regeln folgt und einiges Fantastisches mit sich bringt. Doch davon weiß die Hauptfigur Emilia zu Beginn gar nichts, daher ist es für sie auch ganz schön überraschend, als bei einem Museumsbesuch plötzlich ein Kerl aus einem Bild fällt, an ihr vorbei läuft und in das nächste Bild springt. Was außer sie keiner bemerkt hat. *oh oh* Wie ich finde, ein ganz schön interessanter Anfang und es geht auch gleich so weiter, denn man erfährt nicht sofort, was hier los ist und auch Emilia muss erst stückchenweise alles herausfinden und Geheimnisse lüften. Aber das ändert sich, als Emilia endlich auf die „Palaestra Viatorum“ kommt und aufgenommen wird – eine elitäre Privatschule speziell für Wanderer. Wanderer können mithilfe von Magie durch gemalte Bilder springen, oder andere durch Magie ebensolche Bilder für die Springer malen. Emilia gehört zur ersten Gruppe, das heißt sie kann genauso wie die anderen Wanderer durch Bilder an verschiedene Orte auf der Welt springen, was meiner Meinung nach echt cool und ganz schön praktisch ist. ;) An dieser Schule lernt sie auch ihre zukünftige beste Freundin Kit kennen und ich fand sie neben Emilia einfach nur klasse. Nein, eigentlich fand ich Kit im ganzen Buch einfach am BESTEN, am witzigsten und am schlagfertigsten! *genial* :D Natürlich gibt es neben den weiblichen Figuren auch einige männliche Charaktere, die das Herz schneller schlagen lassen, allen voran Max, mit dem es einiges Trubel und Up and Downs gibt. Aber das gehört wohl zu solchen Büchern dazu und das mag ich auch ganz gerne. ^^ Neben Max konnte auch Florian nach anfänglicher, kurzer Anti-Sympathie bei mir punkten und ich fand ihn einfach nur knuffig, wie er gemeinsam mit Kit agiert hat – die zwei passen einfach perfekt zusammen. *seufz* Generell konnten mich die Grundidee und die Handlung sehr überzeugen und das Buch hat auch einige frische, neue Aspekte geliefert. Also ja, es hat mir richtig gut gefallen und ich habe den Humor bei den Dialogen geliebt, auch wenn es manchmal schon etwas kindlicher zugegangen ist – aber ich bin wohl schon ein wenig älter, als die angesprochene Zielgruppe. ;) Außerdem mochte ich es auch total, dass nicht nur aus einer Sichtweise erzählt wurde, um die Charaktere besser kennen zu lernen. Dennoch muss ich anmerken, dass es mich ein klein wenig an die Verwirrungen von der Edelsteintrilogie erinnert hat. Das Ende war für mich ein wenig so, wie ich es mir schon gedacht habe, fand ich aber dennoch gut und konnte mit zufrieden mit dem Buch enden lassen. Obwohl es doch in sich geschlossen ist, lässt es genügend Raum für eine Fortsetzung, die wir auch dieses Jahr noch erwarten dürfen und auf die ich mich schon jetzt freue. :). Cover: Das Cover fand ich wirklich sehr passend und einfach nur cool – mal etwas total anderes. Vor allem die Umrisse der Figuren und die leuchtende Sanduhr gefallen mir sehr, sehr gut. *top*. All in all: Eine schnell zu lesende, gut geschriebene Jugendbuch-Urban Fantasy-Geschichte, die spannend war, aber auch Humor und dunkle Geheimnisse in sich beherbergt hat. Eine klare Empfehlung für alle Jugendbuch-Liebhaber, die auch mal schmunzeln und ein wenig etwas für Herz haben wollen.
Klappentext: Der Lebenstraum der sechzehnjährigen Emilia lässt sich in zwei Worten zusammenfassen: »Palaestra Viatorum« – die renommierte Internatsschule, in der nur die Besten der Besten aufgenommen werden. Leider hapert es in Emilias sonst perfektem Zeugnis an der Kunstnote, auf die gerade diese Schule ganz besonderen Wert zu legen scheint. Doch dann trifft Emilia ausgerechnet in einer Kunstgalerie auf Max, den stellvertretenden Schulsprecher der Institution, und zwar nachdem er gerade durch ein modernes Gemälde gesprungen ist... Emilia traut ihren Augen nicht. Als sie dann noch Visionen ihrer eigenen Zukunft bekommt, scheint sich plötzlich nicht nur Max, sondern auch die Palaestra für sie zu interessieren – und lädt sie zu einer ungewöhnlichen Aufnahmeprüfung ein. Meine Meinung: Emilia hat nur einen einzigen Traum, an der renommierten Internatsschule "Palaestra Viatorum" angenommen zu werden. Leider hat Emilia nur ein Problem, in ihren sonst so perfekten Zeugnis hapert es an der Kunstnote, denn gerade an dieser Internatsschule wird sehr viel wert auf diese Note gelegt. Dann trifft Emilia auf Max dem stellvertretenden Schulsprecher des Internats, und das genau nachdem er durch ein Gemälde gesprungen ist. Emilia ist geschockt und traut ihren Augen nicht. Als sie plötzlich auch von Visionen heimgesucht wird, die ihre eigene Zukunft zeigen. Scheint sich nicht nur Max sondern das komplette Internat für sie zu interessieren. Schließlich bekommt sie eine Einladung zu einer ungewöhnlichen Aufnahmeprüfung...... Emilia möchte unbedingt an der Internatsschule aufgenommen werden, zu diesem Zeitpunkt ahnt sie nicht das an dieser Schule nur Wanderer beherbergt sind. Wandler die durch Bilder springen können um so an einen anderen Ort zu gelangen. Ehe sich Emilia versieht befindet sie sich mitten in einen Abenteuer um Gut und Böse... Was für eine spannende Geschichte, ich bin noch immer so begeistert. Spannend, humorvoll und absolut mitreißend beginnt dieser erste Teil einer Reihe. Der Schreibstil überzeugt durch seine Sog Wirkung und der Leser wird innerhalb weniger Seiten in den Bann der Geschichte gezogen. Die Protagonisten sind authentisch und gleich zu beginn sofort sympatisch. Jeder einzelne Charakter zeichnet sich durch seine ganz eigene Stärken aus. Kurzum ein wundervolles Fantasy Buch welches mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat und mir sehr angenehme Lesestunden beschwert hat. Das Cover: Das Cover sieht einfach klasse aus und ist super gestaltet! Auch Inhaltlich passt es super zur Story und das ist ja leider nicht immer der Fall. Fazit: Mit "Wanderer - Sand der Zeit" ist der Autorin ein grandioser Auftakt gelungen. Ein spannendes Jugendbuch, das durch Fantasy, Liebe, und Spannung vollkommen überzeugt. Daher ganz klar 5 von 5 Sternen
Ich habe mir lange überlegt, ob ich dem Buch lieber nicht 3 anstatt von 4 Sternen geben sollte. Wieso es aber nun Vier bekommen hat, kommt in diesem Review. Zuerst zum Cover: Ich finde es echt toll (keine lebenden Personen sind zu sehen, yihaa), die Farbgebung passt sehr und ich persönlich finde es sehr dem Buch angepasst. Episch, mysteriös und keineswegs kitschig. Handlung Die 16-jährige Emilia Sommer hat den Lebenstraum, auf die „Palaestra Viatorum“, eine Elite-Internatsschule zu gehen. Die sonst Einser-Schülerin fürchtet jedoch durch ihre miserable Kunstnote, die für die PV überaus wichtig zu sein scheint, nicht eingeladen werden zu können. Während eines Ausfluges in eine Kunstgalerie, bei dem Emilia die Chance bekommt, ihre Note aufzubessern, passiert etwas seltsames: sie beobachtet, wie ein Junge aus einem Gemälde auftaucht, nur, um durch das Gegenüberliegende zu verschwinden. Zuerst glaubt sie, sie hätte sich das alles nur eingebildet, bis ein zweiter Junge durch ein Gemälde kommt, scheinbar um den ersten Jungen zu folgen. Fest überzeugt, nicht zu träumen, spricht sie ihn an, wodurch der Junge überrascht zu sein scheint und kurze Zeit später verschwindet. Seit diesem Ereignis plagen sie Visionen, die sie sich nicht erklären kann, bis sie trotz schlechter Kunstnote überraschenderweise für einen Aufnahmetest an die Palaestra Viatorum eingeladen wird. Emilia erfährt durch die Prüfungen, dass diese Schule nicht wie jede andere ist und ihr Abenteuer erst beginnt. Meinung Als ich gesehen habe, dass Amelie ein Buch veröffentlicht hat, habe ich mich sehr darüber gefreut. Ich habe mir schon immer gerne ihre Buch (und Film) Rezensionen durchgelesen und konnte mir deswegen auch immer wieder gute Buchtipps einholen. Und da ich meistens auch immer eine ähnliche Meinung zu bestimmten Büchern hatte, dachte ich mir, dass „Wanderer. Sand der Zeit“ nur ein Hit werden könnte (kein Druck also). Wie man schon schön lesen kann, konnte ich nicht unvoreingenommen an das Buch herantreten. Wie ich am Anfang schon geschrieben habe, habe ich mir überlegt, dem Buch nur drei Sterne zu geben. Wieso also? a) Die Charaktere b) Die Ähnlichkeiten c) Die Anspielungen A) Die Charakter Emilia, Max, Kit, Florian, Hora, Logan, Francesco, Mia, Fernando, Felicity etc. sind im Grunde gute Charakter. Ich hatte das Gefühl, dass Amelie sie gut durchgedacht hatte, jedoch mit ihnen nie weit in die Tiefe gegangen ist. Sie nerven mich nicht (zumindest nicht im The Selection Ausmaß), jedoch fand ich sie oft einfach so klischeehaft, dass es mir fast immer wehgetan hat, wenn es mal wieder zu so einer klischeehaften Handlung der Charaktere kam. Emilia war die, die teils immer heulend zusammengebrochen war und irgendwelche Kommentare abgegeben hat (und dadurch sehr kindlich rübergekommen ist, nicht wie 16). Max kam schon eher wie 19 rüber, ärgerte mich aber immer mit der Tatsache, wie hin und hergerissen und weich rüberkam? Edward Cullen mäßig würde ich fast sagen, aber das wäre schon zu übertrieben. Sehr, sehr aufopfern. Kit hatte immer einen frechen Spruch auf den Lippen, war sehr wild und aufbrausend, war also das perfekte Gegenteil von Emilia. Die Bösen waren auch einfach so typisch. Hatten die Weltherrschaft im Sinn, die selben Sprüche auf den Lippen, die man als Leser einfach nur erwartet und einfach nicht mehr lesen kann. Und dann diese „auf die böse Seite“ wechselnden Personen oder auf die „gute Seite wechselnden“ (ich rede von dir, Logan). So. viele. offensichtliche. Sachen. Aua. (Ach ja, Niccolo hatte zu wenig „Screening-Zeit“ !!) B) Die Ähnlichkeiten Ich schreie nur Kerstin Gier und Die Edelstein-Trilogie. Emilia und Kit oder Gwendolyn und Leslie? Zeit? Gideon aka Max? Das geflohene Ehepaar? Okay, das mit der Zeit war sehr ausgedehnt gemeint, denn da kann man ja ne Menge schreiben und schreien, die Handlung habe Parallelen. Übrigens kam es mir teilweise so vor, als würde ich einen Kerstin Gier Roman lesen. Was Humor und Charaktere angeht, das war es aber schon. C) Die Anspielungen Das läuft jetzt ganz besonders auf den persönlichen Geschmack hin. Man kann das jetzt mögen oder hassen. Ich in meinem Fall kann es absolut gar nicht leiden, wenn Anspielungen wie Harry Potter, Edward Cullen, Spiderman etc benutzt werden. Dadurch wirkt es für mich so, als würde man es a) ganz dringend brauchen, bekannte Themen des 21. Jahrhunderts aufzugreifen und einbringen zu lassen, um ein paar Lacher dem Leser zu entlocken und sowieso beliebte Themen mit einbringen zu müssen, b) so den Roman zu „entzeitlosen“ c) man muss die Anspielungen kennen, um den Witz zu verstehen. Hoffentlich ist es klar, was ich damit meine. > Und was mochte ich jetzt so genau an dem Buch, dass es doch vier Sterne bekommen hat? Das Wandereruniversum. Das Internat (ich liebe Geschichten, in denen Internate vorkommen). Ausbaufähige Charakter. Ganz ehrlich, aus der Handlung kann man so viel machen, die Charakter können so viel besser werden, wenn man ihnen mehr Platz gibt (anders gesagt: ich will nach dem Ende einen zweiten Band). Ich weiß einfach, dass es Amelie besser kann und deswegen muss man der Geschichte einfach eine Chance geben. Ich mochte den Humor, nur war er mir manchmal einfach zu kindlich (Jugendbuch hin oder her, wenn ne 16-Jährige rüberkommt wie 10 geht das nicht). Das Problem hatte ich auch schon mit Kerstin Gier bei Silber und ich hoffe sehr, dass sich das noch bessern wird. Fazit Nichtsdestotrotz würde ich „Wanderer. Sand der Zeit“ weiterempfehlen anhand der Handlung, die noch großes Potential aufweist, des Humors und der Charakter. Denn hey, die sind liebenswürdig (wenn auch manchmal zu sehr) und für den Sommer ist Wanderer sehr schön zu lesen.
Bei Büchern, die sich Blogger gegenseitig hochloben, bin ich ja immer ein wenig skeptisch. Aber dieses hier klang vom Thema gut und schon nach der Leseprobe habe ich jegliche Skepsis fallengelassen. Der Schreibstil ist frisch und locker, die Charaktere ein wenig dünn aber interessant gezeichnet und die Idee hinter der Geschichte wirklich schön. Manchmal habe ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht, insbesondere bei den verschiedenen Gruppen die sich gegenüberstehen oder bei der Geschichte um das Glas. Und ab und an klappte der Spagat zwischen Witzigkeit und Ernst nicht so ganz, so dass bei einigen Szenen -speziell am Ende- etwas das Gefühl abhanden kam. Aber das sind Kleinigkeiten über die man locker hinwegsehen kann, wenn die Geschehnisse flott und spannend nur so dahinfliegen. Ein aussergewöhnliches Zeitreisebuch, jugendlich verpackt und auf jeden Fall mit Potenzial für weitere Teile!
https://martinabookaholic.wordpress.com/2015/02/07/rezension-wanderer-sand-der-zeit/ Meine Gedanken zum Buch: Wie könnte ich diese Geschichte nicht lesen, wenn es so ein tolles Cover mit so einer genialen Inhaltsangabe hat?? – ein Buch, von dem schon alle lange vor der Veröffentlichung geredet und geschwärmt haben. Und ich muss sagen: zu Recht! Es handelt sich dabei nämlich um eine magische Welt, die versteckt von unserer, ihrer eigene Regeln folgt und einiges Fantastisches mit sich bringt. Doch davon weiß die Hauptfigur Emilia zu Beginn gar nichts, daher ist es für sie auch ganz schön überraschend, als bei einem Museumsbesuch plötzlich ein Kerl aus einem Bild fällt, an ihr vorbei läuft und in das nächste Bild springt. Was außer sie keiner bemerkt hat. *oh oh* Wie ich finde, ein ganz schön interessanter Anfang und es geht auch gleich so weiter, denn man erfährt nicht sofort, was hier los ist und auch Emilia muss erst stückchenweise alles herausfinden und Geheimnisse lüften. Aber das ändert sich, als Emilia endlich auf die „Palaestra Viatorum“ kommt und aufgenommen wird – eine elitäre Privatschule speziell für Wanderer. Wanderer können mithilfe von Magie durch gemalte Bilder springen, oder andere durch Magie ebensolche Bilder für die Springer malen. Emilia gehört zur ersten Gruppe, das heißt sie kann genauso wie die anderen Wanderer durch Bilder an verschiedene Orte auf der Welt springen, was meiner Meinung nach echt cool und ganz schön praktisch ist. ;) An dieser Schule lernt sie auch ihre zukünftige beste Freundin Kit kennen und ich fand sie neben Emilia einfach nur klasse. Nein, eigentlich fand ich Kit im ganzen Buch einfach am BESTEN, am witzigsten und am schlagfertigsten! *genial* :D Natürlich gibt es neben den weiblichen Figuren auch einige männliche Charaktere, die das Herz schneller schlagen lassen, allen voran Max, mit dem es einiges Trubel und Up and Downs gibt. Aber das gehört wohl zu solchen Büchern dazu und das mag ich auch ganz gerne. ^^ Neben Max konnte auch Florian nach anfänglicher, kurzer Anti-Sympathie bei mir punkten und ich fand ihn einfach nur knuffig, wie er gemeinsam mit Kit agiert hat – die zwei passen einfach perfekt zusammen. *seufz* Generell konnten mich die Grundidee und die Handlung sehr überzeugen und das Buch hat auch einige frische, neue Aspekte geliefert. Also ja, es hat mir richtig gut gefallen und ich habe den Humor bei den Dialogen geliebt, auch wenn es manchmal schon etwas kindlicher zugegangen ist – aber ich bin wohl schon ein wenig älter, als die angesprochene Zielgruppe. ;) Außerdem mochte ich es auch total, dass nicht nur aus einer Sichtweise erzählt wurde, um die Charaktere besser kennen zu lernen. Dennoch muss ich anmerken, dass es mich ein klein wenig an die Verwirrungen von der Edelsteintrilogie erinnert hat. Das Ende war für mich ein wenig so, wie ich es mir schon gedacht habe, fand ich aber dennoch gut und konnte mit zufrieden mit dem Buch enden lassen. Obwohl es doch in sich geschlossen ist, lässt es genügend Raum für eine Fortsetzung, die wir auch dieses Jahr noch erwarten dürfen und auf die ich mich schon jetzt freue. :). Cover: Das Cover fand ich wirklich sehr passend und einfach nur cool – mal etwas total anderes. Vor allem die Umrisse der Figuren und die leuchtende Sanduhr gefallen mir sehr, sehr gut. *top*. All in all: Eine schnell zu lesende, gut geschriebene Jugendbuch-Urban Fantasy-Geschichte, die spannend war, aber auch Humor und dunkle Geheimnisse in sich beherbergt hat. Eine klare Empfehlung für alle Jugendbuch-Liebhaber, die auch mal schmunzeln und ein wenig etwas für Herz haben wollen.
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Jo ma Butter bei die Fische, sehr viel habe ich von diesem Buch nicht erwartet, eigentlich nur Abwechlung von den ganzen Gewalt Themen mit denen ich mich umgeben habe. Die Abwechslung habe ich auf jeden Fall bekommen. Irgendwann ziemlich am Anfang hatte ich das Problem, dass ich einen Absatz 4mal hintereinander hatte in einem Kapitel. Leidgeplagt von dem Rowohlt Buch davor war ich ich entsprechend gelaunt und habs gefrustet weggelegt. Dann kam mir aber die Idee, es auf dem anderen Reader zu versuchen. (Ja Bonzenkind ich habe mehrere *lach) und zagg da stimmte alles, also kommen Übertragungsfehler durchaus vor bei E-Readern) Emilia ging mir am Anfang total auf die Nerven – sie war frech und hat jeden unfreundlich angekeift und gleich mit Schlägen gedroht. Sie war so gar nicht das Mädchen über das ich gerne lesen wollte, ihre Freundin Kit, die sie auf dem Internat kennengelernt hat bläst in das selbe Horn und ist sogar NOCH frecher. Ohje – da waren sie wieder die Momente, wo ich die Charaktere aus Jugendbüchern einfach nur nur nervig finde. Ich habe mit mir gerungen ob ichs abbrechen soll – habs am Ende nicht getan (ich hab gedacht, dass ich das nicht bringen kann (vor allem so schnell) wenn das Buch in der Sub Aktion ausgewählt wurde – und bin sehr froh, dass ich durchgehalten habe. Auch wenn man das durch den Klappentext nicht vermuten oder erwarten mag, es entwickelt sich ganz langsam eine wirklich tolle Geschichte, die wirklich immer mehr Spannung und Fahrt aufnimmt. Die Charaktere fangen mit dem Verlauf der Geschichte an zu gefallen und auch Emilie ist nicht mehr ganz so extrem, sie wächst mit ihrer Aufgabe und wird ruhiger. Die Idee mit den Wanderern, die durch Bilder zu anderen orten reisen können ist nicht neu (ich meine ich habe schonmal so einen Film gesehen) aber Amelie Murmann verkauft das ganze gut und nach anfänglichen Längen ist man mitten drin und schlägt Seite um Seite um! Ja ich hätts selbst nicht gedacht, aber ich kann nur eine Leseempfehlung aussprechen.
Meine Meinung Allgemein Die Grundidee alleine fand ich schon spannend. Zwar findet man die Idee sehr oft: Durchschnittliche Jugendliche findet den Weg in eine Zauberschule, beziehungsweise hat außergewöhnliche Fähigkeiten. Doch hier ist es noch ein wenig anders. Zum einen wäre da der Fakt, dass die Protagonistin Emilia mit einem Gott den Kontakt aufnimmt. Sehr spannend! Götter gelten als unsterblich und beherrschen die Welt. Für alles gibt es einen Gott und die kleine normale, sterbliche Emilia hat Kontakt zu einem davon. Es handelt sich hierbei um den Gott Kronos - Gott der Zeit - und er hat eine Bitte an Emilia. Sie soll ihre Entscheidung gut überlegen, ob sie das Stundenglas wieder zusammen setzt. Doch halt. Stundenglas? Zusammensetzen? Natürlich wird in dem Buch viel über dieses Thema geredet und wie stark es bewacht wird und welche Auswirkungen es haben wird, es wieder zusammen zu setzen. Doch irgendwie ist mir der große, alles entscheidende Punkt entgangen, welche Kräfte die Wanderer den durch das Stundenglas erhalten. Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu knapp. Zwischen Emilia und Max, dem stellvertretenden Schulsprecher, entwickelt sich etwas. Sehr zügig schreitet alles voran, doch es ist nicht so, als ob die beiden sofort übereinander herfallen. In dem Sinne war es genau perfekt für mich. Auch eine zweite Liebesgeschichte darf nicht fehlen, welche mich auch amüsiert hat. Zwischen Emilias durchgeknallter Zimmernachbarin und einem alten Schulfreund von ihr. Allgemein bietet dieses Buch alles von Spannung bis hin zum Spaß. Und man hat vom Alltag und vom Ungewöhnlichen ausgeglichen viel. Charaktere Die vier Hauptcharaktere, welche ich hier erwähnen möchte sind: Emilia, Maximilian, Kit und Flo. Zuerst ist da Emilia. Sie ist die Hauptfigur im Buch und ein ganz normales Mädchen. Sie wünscht sich über alles auf die Eliteschule "Palaestra Viatorum" zu gehen, doch ihre Kunstnote verbietet es ihr. Doch durch Zufall lernt sie Max kennen und mit ihm erlebt sie ein Abenteuer nach dem anderen. Sie entdeckt Fähigkeiten an sich und eine Welt, von der sie nie zu träumen gewagt hatte. Emilia ist ein keckes Mädchen, welches immer eine Antwort parat hat. Ihr kann man kaum den Mund verbieten und oft spricht sie, wenn sie lieber still sein sollte. So fand ich ihr Auftreten gegenüber dem Gott Kronos sehr komisch. Für sie scheint ein Gott nicht mehr wert zu sein, als ein normaler Mensch und sie erweist kein Stück Respekt. Das kam mir sehr unrealistisch vor. Alles in allem ist sie mir aber sehr sympathisch und brachte ich des Öfteren zum schmunzeln. Max(imilian) ist ein sehr begabter Wanderer. Seit er denken kann ist er an der Mission dran das Stundenglas zusammen zu setzen. Und dann kam Emilia. Er war nie auf Liebe aus - was ja auch das Klischee ist. Unerreichbar. Doch Emilia erreicht sein Innerstes und es war schön zu lesen, wie jeder diesen einen Menschen hat, der in einem etwas bewegt. Ansonsten ist er sehr zielstrebig und ist in den Meisten Fällen bereit zu reden und zu verzeihen. Elodie Elaine Kittenheim - auch genannt Kit - reißt dir den Kopf ab, wenn du sie so nennst. Sie ist ein Freigeist, ein bunter Vogel. Solche Leute bringen immer viel Farbe in Büchern. Auch in diesem. Kaum kennt sie Emilia steht sie schon voll und ganz für diese ein. Auch sie hat ihre Schwachpunkte, doch versucht nach außen immer taff zu sein und sich nichts anmerken zu lassen. Somit ist es witzig mit anzusehen, wie sie ihre Beziehung zu Flo(bär) entwickelt. Er bemüht sich wirklich sehr, obwohl ich am Anfang eher dachte, dass alles ein Abenteuer für ihn ist. Er kommt wie ein einfühlsamer und treuer Freund rüber. Insgesamt finde ich alle Charaktere sehr herzlich. Um zuzugeben so ungefähr auch jeden anderen Charakter. Auch die Bösen wirkten nicht immer so schlecht, wie sie es vermutlich sein sollten - mit Ausnahme von Hora. Aber auseinander halten konnte ich die beiden Seiten noch! *grins* Schreibstil & Sichtweise Der Schreibstil war sehr erfrischend. Zwischen Spannung, Ernst und Spaß war alles dabei und man ist von einer Situation in die andere geschlittert. Sichtweisen gibt es in diesem Buch zu genüge. Zum einen wird das Buch aus der Ich-Perspektive von Emilia geschrieben. Um die Story voran zu treiben gibt es da auch noch die Sichten von Kit, Max, Niccolo und Felicitas aus der dritten Person. Da jedoch alle anderen außer Emilia in der dritten Person geschrieben wurde, war es teilweise schwer die Sichten heraus zu finden. Meistens kam ich erst nach einer bis eineinhalb Seiten zu der Erleuchtung, da die Namen selten erwähnt werden und man somit aus dem Inhalt schlussfolgern muss. Cover & Titel Das Cover zeigt im Hintergrund eine heile Sanduhr, durch welche die Zeit rinnt. Im Vordergrund sind zwei Personen. Weiblich und männlich, in schwarz gestaltet. Das Cover hat mir ein wenig gespoilert muss ich sagen. Aber man weiß ja nie, wie das Buch ausgehen kann! Die Personen im Vordergrund stellen für mich die beiden Hüter Isajah und Deborah dar. Die Farben sehen aus wie das goldene Schimmern der Sandkörner. Alles sehr schön gestaltet ! Den Titel finde ich sehr passend. Das Buch handelt sich darum alles Sandkörner der Uhr zu finden und dieser Sand entscheidet über das Schicksal der Wanderer und natürlich über die Zeit. Zitat " Manchmal gibt es diese Nächte, in denen man das Gefühl hat, dass alles möglich ist, dass man alles erreichen kann und dass man diesen Ort, diesen Tag, diesen Moment niemals vergessen wird. " - Position 1095 (22%) Fazit In dem Buch entwickelt sich eine wundervolle Idee, welche mit viel Spannung und Kreativität gespickt ist. Auch der Humor kommt hier nicht zu kurz und die Charaktere lernt man zu lieben. Da aber nicht so heraus sticht, welche Fähigkeiten den Wanderern mit Vollendung der Sanduhr zukommen und die Perspektiven nicht immer sofort klar waren gibt es einen kleinen Punkt Abzug.
Bereits als ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen musste. Er machte mich einfach zu neugierig. Umso erfreuter war ich dann, als der Carlsen Impress Verlag mir ein Rezensions-Exemplar zur Verfügung stellte. Bereits kurz darauf fand sich Amelie Murmanns Erstlingswerk auf meinem Reader wieder und ich habe diesen aus erst aus der Hand gelegt, als ich das Buch beendet hatte. Amelie Murmann hat einen angenehmen Schreibstil, der sich schön flüssig lesen lässt. Im ersten Moment war es ein wenig gewöhnungsbedürftig, dass zwischen der Ich-Perspektive und der Erzähler-Perspektive hin und her gesprungen wird, aber den Bogen hat man sehr schnell raus und dadurch wird auch eine gewisse Spannung aufgebaut, weil man nicht alles einfach nur aus Emilias Sicht erfährt. Auch mit ihren Charakteren hat die Autorin ein tolles Händchen bewiesen. Emilia war mir von der ersten Seite an sehr sympathisch. Sie ist ein intelligentes, starkes Mädchen, das zwischendurch jedoch auch mit Ängsten zu kämpfen hat. Sie ist nicht sofort hin und weg von Max, sondern legt erst einmal eine gewisse Portion Skepsis an den Tag. Ein Umstand, der mir gut gefallen hat. Auch wenn die Anziehung natürlich recht schnell zu spüren ist. Aber wem soll ich da einen Vorwurf machen, mich hat Max schließlich auch direkt verzaubert ;) Max hingegen ist ein sehr zielstrebiger, junger Mann. Er hat bereits früh seine Eltern verloren und wuchs in dem Internat auf. So kam es, dass er bereits fast sein ganzes Leben auf seine Aufgaben als „Wanderer“ vorbereitet wurde und alles für seine Verbündeten tun würde – auch ohne dies groß zu hinterfragen. Erst durch Emilia und das, was sich zwischen ihnen anbahnt, beginnt sich seine Sichtweise zu ändern und Max wird ein wenig misstrauischer. Eine weitere Person, die hier unbedingt erwähnt werden muss, ist Kit, Emilias neue Freundin, die sie auf dem „Palaestra Viatorum“ kennen lernt. Sie ist einfach absolut liebenswürdig auf ihre doch schon ziemlich verrückte Art. Doch bereits sehr schnell erweist sie sich als äußerst loyal, springt sie doch direkt mitten ins Abenteuer, um ihre neue Freundin zu retten, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben, was sie dort erwartet. Das Cover ist wunderhübsch und äußerst passend gestaltet mit dem großen Stundenglas und den menschlichen Silhouetten davor. Die Schnörkel und die Farbzusammenstellung runden das Ganze noch prima ab. Hier hat Impress wieder tolle Arbeit geleistet! Ein weiteres Highlight waren die unterschiedlichen Kapitelüberschriften. Hier war Amelie Murmann wirklich äußerst kreativ und auch wenn man anfangs immer denkt, was diese zu bedeuten haben sollen, machen sie spätestens am Ende eines jeden Kapitels deutlich Sinn. Alles in allem hat Amelie Murmann mit „Wanderer. Sand der Zeit“ ein tolles Debüt hingelegt, das mit einer spannenden, durchdachten Story glänzt. Dennoch sind noch so einige Fragen offen geblieben – was mich auf einen zweiten Teil hoffen lässt.
https://martinabookaholic.wordpress.com/2015/02/07/rezension-wanderer-sand-der-zeit/ Meine Gedanken zum Buch: Wie könnte ich diese Geschichte nicht lesen, wenn es so ein tolles Cover mit so einer genialen Inhaltsangabe hat?? – ein Buch, von dem schon alle lange vor der Veröffentlichung geredet und geschwärmt haben. Und ich muss sagen: zu Recht! Es handelt sich dabei nämlich um eine magische Welt, die versteckt von unserer, ihrer eigene Regeln folgt und einiges Fantastisches mit sich bringt. Doch davon weiß die Hauptfigur Emilia zu Beginn gar nichts, daher ist es für sie auch ganz schön überraschend, als bei einem Museumsbesuch plötzlich ein Kerl aus einem Bild fällt, an ihr vorbei läuft und in das nächste Bild springt. Was außer sie keiner bemerkt hat. *oh oh* Wie ich finde, ein ganz schön interessanter Anfang und es geht auch gleich so weiter, denn man erfährt nicht sofort, was hier los ist und auch Emilia muss erst stückchenweise alles herausfinden und Geheimnisse lüften. Aber das ändert sich, als Emilia endlich auf die „Palaestra Viatorum“ kommt und aufgenommen wird – eine elitäre Privatschule speziell für Wanderer. Wanderer können mithilfe von Magie durch gemalte Bilder springen, oder andere durch Magie ebensolche Bilder für die Springer malen. Emilia gehört zur ersten Gruppe, das heißt sie kann genauso wie die anderen Wanderer durch Bilder an verschiedene Orte auf der Welt springen, was meiner Meinung nach echt cool und ganz schön praktisch ist. ;) An dieser Schule lernt sie auch ihre zukünftige beste Freundin Kit kennen und ich fand sie neben Emilia einfach nur klasse. Nein, eigentlich fand ich Kit im ganzen Buch einfach am BESTEN, am witzigsten und am schlagfertigsten! *genial* :D Natürlich gibt es neben den weiblichen Figuren auch einige männliche Charaktere, die das Herz schneller schlagen lassen, allen voran Max, mit dem es einiges Trubel und Up and Downs gibt. Aber das gehört wohl zu solchen Büchern dazu und das mag ich auch ganz gerne. ^^ Neben Max konnte auch Florian nach anfänglicher, kurzer Anti-Sympathie bei mir punkten und ich fand ihn einfach nur knuffig, wie er gemeinsam mit Kit agiert hat – die zwei passen einfach perfekt zusammen. *seufz* Generell konnten mich die Grundidee und die Handlung sehr überzeugen und das Buch hat auch einige frische, neue Aspekte geliefert. Also ja, es hat mir richtig gut gefallen und ich habe den Humor bei den Dialogen geliebt, auch wenn es manchmal schon etwas kindlicher zugegangen ist – aber ich bin wohl schon ein wenig älter, als die angesprochene Zielgruppe. ;) Außerdem mochte ich es auch total, dass nicht nur aus einer Sichtweise erzählt wurde, um die Charaktere besser kennen zu lernen. Dennoch muss ich anmerken, dass es mich ein klein wenig an die Verwirrungen von der Edelsteintrilogie erinnert hat. Das Ende war für mich ein wenig so, wie ich es mir schon gedacht habe, fand ich aber dennoch gut und konnte mit zufrieden mit dem Buch enden lassen. Obwohl es doch in sich geschlossen ist, lässt es genügend Raum für eine Fortsetzung, die wir auch dieses Jahr noch erwarten dürfen und auf die ich mich schon jetzt freue. :). Cover: Das Cover fand ich wirklich sehr passend und einfach nur cool – mal etwas total anderes. Vor allem die Umrisse der Figuren und die leuchtende Sanduhr gefallen mir sehr, sehr gut. *top*. All in all: Eine schnell zu lesende, gut geschriebene Jugendbuch-Urban Fantasy-Geschichte, die spannend war, aber auch Humor und dunkle Geheimnisse in sich beherbergt hat. Eine klare Empfehlung für alle Jugendbuch-Liebhaber, die auch mal schmunzeln und ein wenig etwas für Herz haben wollen.
Klappentext: Der Lebenstraum der sechzehnjährigen Emilia lässt sich in zwei Worten zusammenfassen: »Palaestra Viatorum« – die renommierte Internatsschule, in der nur die Besten der Besten aufgenommen werden. Leider hapert es in Emilias sonst perfektem Zeugnis an der Kunstnote, auf die gerade diese Schule ganz besonderen Wert zu legen scheint. Doch dann trifft Emilia ausgerechnet in einer Kunstgalerie auf Max, den stellvertretenden Schulsprecher der Institution, und zwar nachdem er gerade durch ein modernes Gemälde gesprungen ist... Emilia traut ihren Augen nicht. Als sie dann noch Visionen ihrer eigenen Zukunft bekommt, scheint sich plötzlich nicht nur Max, sondern auch die Palaestra für sie zu interessieren – und lädt sie zu einer ungewöhnlichen Aufnahmeprüfung ein. Meine Meinung: Emilia hat nur einen einzigen Traum, an der renommierten Internatsschule "Palaestra Viatorum" angenommen zu werden. Leider hat Emilia nur ein Problem, in ihren sonst so perfekten Zeugnis hapert es an der Kunstnote, denn gerade an dieser Internatsschule wird sehr viel wert auf diese Note gelegt. Dann trifft Emilia auf Max dem stellvertretenden Schulsprecher des Internats, und das genau nachdem er durch ein Gemälde gesprungen ist. Emilia ist geschockt und traut ihren Augen nicht. Als sie plötzlich auch von Visionen heimgesucht wird, die ihre eigene Zukunft zeigen. Scheint sich nicht nur Max sondern das komplette Internat für sie zu interessieren. Schließlich bekommt sie eine Einladung zu einer ungewöhnlichen Aufnahmeprüfung...... Emilia möchte unbedingt an der Internatsschule aufgenommen werden, zu diesem Zeitpunkt ahnt sie nicht das an dieser Schule nur Wanderer beherbergt sind. Wandler die durch Bilder springen können um so an einen anderen Ort zu gelangen. Ehe sich Emilia versieht befindet sie sich mitten in einen Abenteuer um Gut und Böse... Was für eine spannende Geschichte, ich bin noch immer so begeistert. Spannend, humorvoll und absolut mitreißend beginnt dieser erste Teil einer Reihe. Der Schreibstil überzeugt durch seine Sog Wirkung und der Leser wird innerhalb weniger Seiten in den Bann der Geschichte gezogen. Die Protagonisten sind authentisch und gleich zu beginn sofort sympatisch. Jeder einzelne Charakter zeichnet sich durch seine ganz eigene Stärken aus. Kurzum ein wundervolles Fantasy Buch welches mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat und mir sehr angenehme Lesestunden beschwert hat. Das Cover: Das Cover sieht einfach klasse aus und ist super gestaltet! Auch Inhaltlich passt es super zur Story und das ist ja leider nicht immer der Fall. Fazit: Mit "Wanderer - Sand der Zeit" ist der Autorin ein grandioser Auftakt gelungen. Ein spannendes Jugendbuch, das durch Fantasy, Liebe, und Spannung vollkommen überzeugt. Daher ganz klar 5 von 5 Sternen
Ich habe mir lange überlegt, ob ich dem Buch lieber nicht 3 anstatt von 4 Sternen geben sollte. Wieso es aber nun Vier bekommen hat, kommt in diesem Review. Zuerst zum Cover: Ich finde es echt toll (keine lebenden Personen sind zu sehen, yihaa), die Farbgebung passt sehr und ich persönlich finde es sehr dem Buch angepasst. Episch, mysteriös und keineswegs kitschig. Handlung Die 16-jährige Emilia Sommer hat den Lebenstraum, auf die „Palaestra Viatorum“, eine Elite-Internatsschule zu gehen. Die sonst Einser-Schülerin fürchtet jedoch durch ihre miserable Kunstnote, die für die PV überaus wichtig zu sein scheint, nicht eingeladen werden zu können. Während eines Ausfluges in eine Kunstgalerie, bei dem Emilia die Chance bekommt, ihre Note aufzubessern, passiert etwas seltsames: sie beobachtet, wie ein Junge aus einem Gemälde auftaucht, nur, um durch das Gegenüberliegende zu verschwinden. Zuerst glaubt sie, sie hätte sich das alles nur eingebildet, bis ein zweiter Junge durch ein Gemälde kommt, scheinbar um den ersten Jungen zu folgen. Fest überzeugt, nicht zu träumen, spricht sie ihn an, wodurch der Junge überrascht zu sein scheint und kurze Zeit später verschwindet. Seit diesem Ereignis plagen sie Visionen, die sie sich nicht erklären kann, bis sie trotz schlechter Kunstnote überraschenderweise für einen Aufnahmetest an die Palaestra Viatorum eingeladen wird. Emilia erfährt durch die Prüfungen, dass diese Schule nicht wie jede andere ist und ihr Abenteuer erst beginnt. Meinung Als ich gesehen habe, dass Amelie ein Buch veröffentlicht hat, habe ich mich sehr darüber gefreut. Ich habe mir schon immer gerne ihre Buch (und Film) Rezensionen durchgelesen und konnte mir deswegen auch immer wieder gute Buchtipps einholen. Und da ich meistens auch immer eine ähnliche Meinung zu bestimmten Büchern hatte, dachte ich mir, dass „Wanderer. Sand der Zeit“ nur ein Hit werden könnte (kein Druck also). Wie man schon schön lesen kann, konnte ich nicht unvoreingenommen an das Buch herantreten. Wie ich am Anfang schon geschrieben habe, habe ich mir überlegt, dem Buch nur drei Sterne zu geben. Wieso also? a) Die Charaktere b) Die Ähnlichkeiten c) Die Anspielungen A) Die Charakter Emilia, Max, Kit, Florian, Hora, Logan, Francesco, Mia, Fernando, Felicity etc. sind im Grunde gute Charakter. Ich hatte das Gefühl, dass Amelie sie gut durchgedacht hatte, jedoch mit ihnen nie weit in die Tiefe gegangen ist. Sie nerven mich nicht (zumindest nicht im The Selection Ausmaß), jedoch fand ich sie oft einfach so klischeehaft, dass es mir fast immer wehgetan hat, wenn es mal wieder zu so einer klischeehaften Handlung der Charaktere kam. Emilia war die, die teils immer heulend zusammengebrochen war und irgendwelche Kommentare abgegeben hat (und dadurch sehr kindlich rübergekommen ist, nicht wie 16). Max kam schon eher wie 19 rüber, ärgerte mich aber immer mit der Tatsache, wie hin und hergerissen und weich rüberkam? Edward Cullen mäßig würde ich fast sagen, aber das wäre schon zu übertrieben. Sehr, sehr aufopfern. Kit hatte immer einen frechen Spruch auf den Lippen, war sehr wild und aufbrausend, war also das perfekte Gegenteil von Emilia. Die Bösen waren auch einfach so typisch. Hatten die Weltherrschaft im Sinn, die selben Sprüche auf den Lippen, die man als Leser einfach nur erwartet und einfach nicht mehr lesen kann. Und dann diese „auf die böse Seite“ wechselnden Personen oder auf die „gute Seite wechselnden“ (ich rede von dir, Logan). So. viele. offensichtliche. Sachen. Aua. (Ach ja, Niccolo hatte zu wenig „Screening-Zeit“ !!) B) Die Ähnlichkeiten Ich schreie nur Kerstin Gier und Die Edelstein-Trilogie. Emilia und Kit oder Gwendolyn und Leslie? Zeit? Gideon aka Max? Das geflohene Ehepaar? Okay, das mit der Zeit war sehr ausgedehnt gemeint, denn da kann man ja ne Menge schreiben und schreien, die Handlung habe Parallelen. Übrigens kam es mir teilweise so vor, als würde ich einen Kerstin Gier Roman lesen. Was Humor und Charaktere angeht, das war es aber schon. C) Die Anspielungen Das läuft jetzt ganz besonders auf den persönlichen Geschmack hin. Man kann das jetzt mögen oder hassen. Ich in meinem Fall kann es absolut gar nicht leiden, wenn Anspielungen wie Harry Potter, Edward Cullen, Spiderman etc benutzt werden. Dadurch wirkt es für mich so, als würde man es a) ganz dringend brauchen, bekannte Themen des 21. Jahrhunderts aufzugreifen und einbringen zu lassen, um ein paar Lacher dem Leser zu entlocken und sowieso beliebte Themen mit einbringen zu müssen, b) so den Roman zu „entzeitlosen“ c) man muss die Anspielungen kennen, um den Witz zu verstehen. Hoffentlich ist es klar, was ich damit meine. > Und was mochte ich jetzt so genau an dem Buch, dass es doch vier Sterne bekommen hat? Das Wandereruniversum. Das Internat (ich liebe Geschichten, in denen Internate vorkommen). Ausbaufähige Charakter. Ganz ehrlich, aus der Handlung kann man so viel machen, die Charakter können so viel besser werden, wenn man ihnen mehr Platz gibt (anders gesagt: ich will nach dem Ende einen zweiten Band). Ich weiß einfach, dass es Amelie besser kann und deswegen muss man der Geschichte einfach eine Chance geben. Ich mochte den Humor, nur war er mir manchmal einfach zu kindlich (Jugendbuch hin oder her, wenn ne 16-Jährige rüberkommt wie 10 geht das nicht). Das Problem hatte ich auch schon mit Kerstin Gier bei Silber und ich hoffe sehr, dass sich das noch bessern wird. Fazit Nichtsdestotrotz würde ich „Wanderer. Sand der Zeit“ weiterempfehlen anhand der Handlung, die noch großes Potential aufweist, des Humors und der Charakter. Denn hey, die sind liebenswürdig (wenn auch manchmal zu sehr) und für den Sommer ist Wanderer sehr schön zu lesen.
Bei Büchern, die sich Blogger gegenseitig hochloben, bin ich ja immer ein wenig skeptisch. Aber dieses hier klang vom Thema gut und schon nach der Leseprobe habe ich jegliche Skepsis fallengelassen. Der Schreibstil ist frisch und locker, die Charaktere ein wenig dünn aber interessant gezeichnet und die Idee hinter der Geschichte wirklich schön. Manchmal habe ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht, insbesondere bei den verschiedenen Gruppen die sich gegenüberstehen oder bei der Geschichte um das Glas. Und ab und an klappte der Spagat zwischen Witzigkeit und Ernst nicht so ganz, so dass bei einigen Szenen -speziell am Ende- etwas das Gefühl abhanden kam. Aber das sind Kleinigkeiten über die man locker hinwegsehen kann, wenn die Geschehnisse flott und spannend nur so dahinfliegen. Ein aussergewöhnliches Zeitreisebuch, jugendlich verpackt und auf jeden Fall mit Potenzial für weitere Teile!
https://martinabookaholic.wordpress.com/2015/02/07/rezension-wanderer-sand-der-zeit/ Meine Gedanken zum Buch: Wie könnte ich diese Geschichte nicht lesen, wenn es so ein tolles Cover mit so einer genialen Inhaltsangabe hat?? – ein Buch, von dem schon alle lange vor der Veröffentlichung geredet und geschwärmt haben. Und ich muss sagen: zu Recht! Es handelt sich dabei nämlich um eine magische Welt, die versteckt von unserer, ihrer eigene Regeln folgt und einiges Fantastisches mit sich bringt. Doch davon weiß die Hauptfigur Emilia zu Beginn gar nichts, daher ist es für sie auch ganz schön überraschend, als bei einem Museumsbesuch plötzlich ein Kerl aus einem Bild fällt, an ihr vorbei läuft und in das nächste Bild springt. Was außer sie keiner bemerkt hat. *oh oh* Wie ich finde, ein ganz schön interessanter Anfang und es geht auch gleich so weiter, denn man erfährt nicht sofort, was hier los ist und auch Emilia muss erst stückchenweise alles herausfinden und Geheimnisse lüften. Aber das ändert sich, als Emilia endlich auf die „Palaestra Viatorum“ kommt und aufgenommen wird – eine elitäre Privatschule speziell für Wanderer. Wanderer können mithilfe von Magie durch gemalte Bilder springen, oder andere durch Magie ebensolche Bilder für die Springer malen. Emilia gehört zur ersten Gruppe, das heißt sie kann genauso wie die anderen Wanderer durch Bilder an verschiedene Orte auf der Welt springen, was meiner Meinung nach echt cool und ganz schön praktisch ist. ;) An dieser Schule lernt sie auch ihre zukünftige beste Freundin Kit kennen und ich fand sie neben Emilia einfach nur klasse. Nein, eigentlich fand ich Kit im ganzen Buch einfach am BESTEN, am witzigsten und am schlagfertigsten! *genial* :D Natürlich gibt es neben den weiblichen Figuren auch einige männliche Charaktere, die das Herz schneller schlagen lassen, allen voran Max, mit dem es einiges Trubel und Up and Downs gibt. Aber das gehört wohl zu solchen Büchern dazu und das mag ich auch ganz gerne. ^^ Neben Max konnte auch Florian nach anfänglicher, kurzer Anti-Sympathie bei mir punkten und ich fand ihn einfach nur knuffig, wie er gemeinsam mit Kit agiert hat – die zwei passen einfach perfekt zusammen. *seufz* Generell konnten mich die Grundidee und die Handlung sehr überzeugen und das Buch hat auch einige frische, neue Aspekte geliefert. Also ja, es hat mir richtig gut gefallen und ich habe den Humor bei den Dialogen geliebt, auch wenn es manchmal schon etwas kindlicher zugegangen ist – aber ich bin wohl schon ein wenig älter, als die angesprochene Zielgruppe. ;) Außerdem mochte ich es auch total, dass nicht nur aus einer Sichtweise erzählt wurde, um die Charaktere besser kennen zu lernen. Dennoch muss ich anmerken, dass es mich ein klein wenig an die Verwirrungen von der Edelsteintrilogie erinnert hat. Das Ende war für mich ein wenig so, wie ich es mir schon gedacht habe, fand ich aber dennoch gut und konnte mit zufrieden mit dem Buch enden lassen. Obwohl es doch in sich geschlossen ist, lässt es genügend Raum für eine Fortsetzung, die wir auch dieses Jahr noch erwarten dürfen und auf die ich mich schon jetzt freue. :). Cover: Das Cover fand ich wirklich sehr passend und einfach nur cool – mal etwas total anderes. Vor allem die Umrisse der Figuren und die leuchtende Sanduhr gefallen mir sehr, sehr gut. *top*. All in all: Eine schnell zu lesende, gut geschriebene Jugendbuch-Urban Fantasy-Geschichte, die spannend war, aber auch Humor und dunkle Geheimnisse in sich beherbergt hat. Eine klare Empfehlung für alle Jugendbuch-Liebhaber, die auch mal schmunzeln und ein wenig etwas für Herz haben wollen.














