Feinde mit gewissen Vorzügen
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Book Information
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Amelie Murmanns Liebe zu Jugendromanen begann mit einem Jungen, der überlebte, und festigte sich endgültig mit einem Mädchen, das in Flammen stand. Um diese Liebe mit der Welt zu teilen, eröffnete sie 2010 ihren eigenen Buchblog und begann kurz darauf mit dem Schreiben. Amelie lebt mit ihrer Familie und ihren über vierhundert Büchern in Moers. Wenn sie nicht gerade liest, schreibt oder bloggt, studiert sie Lehramt an der Universität Essen. Ihr Debütroman »Wanderer. Sand der Zeit« ist bei Impress, einem Imprint des Carlsen Verlags, erschienen.
Posts
*Inhalt* Sophia und Tobias sind Erzfeinde. Eigentlich. Als sie dann aber anlässlich des Schüleraustausches mit Argentinien einen Tanzwettbewerb gemeinsam bestreiten müssen (und auch noch ausgerechnet Tango!), müssen die beiden mehr Zeit miteinander verbringen, als ihnen lieb ist. Und da merken die beiden, dass sie sich vielleicht doch nicht so sehr hassen... *Erster Satz des Buches* "Aua! Du solltest mich führen, nicht mich umrennen, Du Idiot!" *Fazit* "Feinde mit gewissen Vorzügen" ist ein "E-Short" aus der BitterSweet Reihe des Carlsen-Verlages von der Autorin Amelie Murmann. Vor einiger Zeit entdeckte ich zufällig, dass man das E-Short im Zuge einer Aktion kostenfrei herunterzuladen konnte und so überlegte ich nicht lange und klickte auf "download". Beginnen wir also mit dem Lesen, so finden wir uns an einer Stelle in der Zukunft wieder, in der Sophia und Tobias bereits dabei sind, Tango zu tanzen. Am Ende des kurzen Kapitels wundert sich Sophia dann über diesen Umstand um spult erst einmal "zurück zum Anfang" um zu verstehen, wie es überhaupt zu dieser Tragödie kam. So werden wir direkt hineingeworfen, in die Geschichte von Sophia und Tobias, zwei Jugendliche, die sich gegenseitig abgrundtief verabscheuen. Sie geben sich die größte Mühe, sich gegenseitig das Leben schwer zu machen und empfinden das reinste Vergnügen dabei - aus diesem Grund finden sie sich auch des öfteren beim Schulleiter wieder, der krampfhaft versucht, die Feindschaft zwischen den beiden Streithähnen in den Griff zu bekommen. Der Debattierclub, den die beiden in der Schule besuchen, ist natürlich ein gefundenes Fressen, um sich dort immer wieder Paroli zu bieten - leider dürfen wir so eine Episode in dieser Kurzgeschichte jedoch nicht miterleben, was ich etwas schade fand. Als sich Austauschschüler aus Argentinien ankündigen, will die Schule einen Tangowettbewerb ins Leben rufen, um den Argentiniern ein bisschen näher zu kommen und sich den Gegebenheiten der Austauschschule anzupassen. Da die Schüler im Sportunterricht dafür trainieren, bekommt der Sportlehrer durch Zufall die einmalige Gelegenheit, dafür zu sorgen, dass die beiden Kontrahenten zusammen tanzen müssen - was sich als nicht ganz einfaches Unterfangen herausstellt und für jede Menge Zickereien sorgt... Tobias und Sophia lernen wir nur oberflächlich kennen und wer großen Tiefgang in dieser Geschichte erwartet, ist auf dem Holzweg. Die Geschichte ist interessant gestaltet und ganz nett zu lesen, auch wenn ich Sophia nicht zwangsläufig extrem sympathisch fand. Tatsächlich neigt sie oft zu Zickereien und ein bisschen fragt man sich, wieso Tobias sich dann früher oder später doch für sie zu interessieren beginnt. Trotzdem ist sie nicht unerträglich und so kommt durch ihre direkte Art etwas Schwung in die Gespräche - was einem schon das ein oder andere Lächeln ins Gesicht zaubert. Tobias hätte ich ganz gerne etwas näher "kennengelernt", denn er wirkt trotz seiner Streitereien mit Sophia stets sympathisch. Die Austauschschüler, die sporadisch auftauchen waren, bis auf eine Ausnahme, unhöflich, unsympathisch, arrogant und nicht besonders daran interessiert, sich mit den deutschen Schülern auseinanderzusetzen, eine Tatsache, die dazu führte, dass diese umso mehr den Tango-Wettbewerb gewinnen wollten. Verständlicherweise! Die Wette, die sich zum Schluss zwischen den Argentiniern und den Deutschen entspinnt, finde ich eine tolle Idee und das Ergebnis ist extrem belustigend! Der Schreibstil der Autorin wirkt ein bisschen ungelenk, nach einigen Zeit kann man sich jedoch gut hineinfinden. Besonders gut gefiel mir die Tatsache, dass die Kapitel so angeordnet bzw. benannt waren, dass sie den jeweiligen "Beziehungsstand" der beiden wiedergeben konnten: Feinde, Partner, Verbündete, Verschworene, Freunde, "Es ist kompliziert". Insgesamt finde ich diese Kurzgeschichte dennoch lesenswert und möchte sie wie folgt bewerten: Wertung: 4 von 5 Sterne!
Meine Meinung: Feinde mit gewissen Vorzügen ist ein angenehmer kurzweiliger Zeitvertreib. Die Story ist witzig und es gibt verbale Gefechte, die einen zum lachen bringen. Sophia und Tobias können nicht miteinander aber auch nicht ohneeinander und wenn es hart auf hart kommt, dann halten sie zusammen und verfolgen ein gemeinsames Ziel. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und die wenigen Seiten vergehen wie im Flug. Von mir aus hätte es noch ein bisschen länger sein können. Die Protagonisten sind gut beschrieben und bringen ihre Gefühle gut zur Geltung. Das Cover gefällt mir ganz gut, denn es passt zu den anderen E-Shorts.
4 Sterne! Ich musste so gut wie das ganze Buch hindurch nur lachen, weil es echt super lustig war. Der Humor war genial - ganz meine Sparte . Manchmal fand ich es dann doch zu gezwungen - manche würden es dauersarkastisch & ironisch nennen - und die dauernden Popkultur-Referenzen nerven mich auch immer wieder aufs Neue. Gut, ich kannte sie alle (Wink an den Rubinrot-Teil, yay Gideon) aber wenn man sie nicht kennt, wäre es schon schwer, den Witz lustig zu finden. Und es macht die Kurzgeschichte weniger zeitlos, was ich schade finde. Ich bin mir sicher, das hab ich schon bei Wanderer. Sand der Zeit krisitiert, aber hier wird es eben noch einmal erwähnt. Als ich die Geschichte gelesen habe, kamen mir auch andauernd Chuck und Blair von Gossip Girl in Vergleich zu Tobias und Sophia in den Sinn. Was ich sehr willkommen geheißen habe, da Gossip Girl meine neue große Liebe ist und ich alle Chuck/Blair Ähnlichkeiten gut finde :D (Oder ich im Moment schon wieder den Kopf zu tief in der Fanfiction-Kiste hatte und mir deshalb solche Ähnlichkeiten auffallen, hm). Wie dem auch sei, tolle Geschichte. Ich würde gerne eine Fortsetzung - in was für einem Rahmen auch immer - gerne lesen. :D
Beziehungsstatus: Feinde Wir steigen in eine Szene ein, in der Tobias Fischer und Sophia Schulte zusammen Tango tanzen müssen. Und dabei hassen sich die beiden doch. Wegen jeder Kleinigkeit geraten sich die zwei in die Haare und auch im Debattierkurs fahren sie die Krallen aus und bekämpfen sich mit allen Mitteln. Beziehungsstatus: Partner Doch gemeinsame Feinde lassen die beiden über ihre Schatten springen. Genau bei den beiden kommen äusserst arrogante Austauschschüler unter, richtige Tangoprofis. Und wie Sophia dazu kommt, freiwillig mir ihrem Erzfeind gemeinsame Sache zu machen, um beim Tanzturnier nicht letzte zu werden, kann sie sich selber nicht so ganz erklären. Erzählt wird die Geschichte aus der ich-Perspektive von Sophia und so bekommen wir gut mit, warum und wie sehr sie Tobias Fischer hasst. Sobald es um ihn geht, brennen bei Sophia alle Sicherungen durch und sie ist nicht mehr zu halten. Tobias sieht zwar gut aus, doch Sophia kann nicht verstehen, was andere Schülerinnen an ihm finden. Sie sieht in ihm nur einen abgeklärten Fiesling, der ihr das Leben zur Hölle machen will. Und ja, er kommt zum Teil auch etwas arrogant und überheblich rüber. Doch könnte der Schein auch trügen? Was sich liebt das neckt sich .... Amelie Murmann zeigt uns hier eine Liebesgeschichte, wie sie in letzter Zeit öfters vorkommt: Die Protagonisten können sich nicht ausstehen und duellieren sich in heftigen Wortgefechten. Und was sich die beiden so an den Kopf werfen ist wirklich nicht ohne und brachte mich einige Male zu Schmunzeln. So ist "Feinde mit gewissen Vorzügen" sehr unterhaltsam. Zum Teil wird diese Hass-Situation etwas gar überspitzt dargestellt, so dass ich mich doch das eine oder andere Mal gefragt habe, wie alt die zwei wirklich sind. Wie man von Anfang an ahnt, schlagen diese negativen Gefühle um, doch das ging meiner Meinung nach dann alles etwas gar schnell. Klar ist es eine Kurzgeschichte, doch so eine totale 180-Grad-Wendung finde ich nicht so ganz glaubwürdig. Der Schreibstil von Amelie Murmann ist locker und flüssig zu lesen. Die Wortduelle zwischen Sophia und Tobias sind giftig und sarkastisch und stellen einen hohen Unterhaltungswert dar. Sehr gut gefallen haben mir auch die Überschriften mit dem Beziehungsstatus. Fazit: Was sich liebt, das neckt sich .... "Feinde mit gewissen Vorzügen" lebt vor allem durch seine bissigen Wortduelle, doch zum Teil wurden diese so auf die Spitze getrieben, dass ich mich fragen musste, wie alt die Protagonisten wirklich sind. Trotzdem hat mir Amelie Murmanns E-Short Spass gemacht.
bittersweet ist eine Kurzgeschichtenreihe von verschiedenen Autorinnen, die als eBooks erschienen sind und sich in der Bloggerwelt größter Beliebtheit erfreuen. "Feinde mit gewissen Vorzügen" von Amelie Muramann ist meine dritte Geschichte und konnte mich schon mit den Schlagworten Tanzen, Todfeinde und Katastrophe anlocken. Das schönste an Kurzgeschichten ist, dass sie keine endlos lange Einleitung brauchen und das es auch direkt zur Sache geht. In diesem Sinne heißt es: Fetzen, bis die Worte ausgehen! Doch Sophia ist keine Protagonistin, die auf den Mund gefallen ist und eher ihr die Worte ausgehen, muss wohl schon die Welt untergehen. Oder aber eine andere Katastrophe hereinbrechen, wie z.B. gezwungen sein mit dem Todfeind Tango zu tanzen. Seit Jahren liefert sie sich mit Tobias Fischer eine Wörterschlacht nach der nächsten. Während es für Sophia eine richtig verbissene Angelegenheit geworden ist - niemand schlägt sie im debatieren! Wie konnte Fischer nur so dreist sein?! - scheint Tobias das ganze viel gelassener anzugehen. Seine Coolness lässt sich für Sophia nur mit Arroganz vergleichen. Sarkastische Kommentare, hin und her geworfene Beleidigungen und Todeswünsche sind mit die Grundbausteine dieser Geschichte und ich habe mich über so manchen Dialog und Gedanken einfach nur kaputt gelacht. Die Geschichte ist aus Sophias Sicht geschrieben und irgendwie mochte ich sie. Ihre Anekdoten waren lustig, aber irgendwie - und das kam dann je länger dieser ich muss ihn hassen-Zustand angehalten hat - wurde es dann doch ein wenig zu langatmig. Ich mag Geschichten übers tanzen. Ich mag es, wenn sich zwei Menschen einander annähern, die ziemlich viel Zeit darin investieren sich nicht zu mögen. Ich mag es, wenn der Dialog vor Sarkasmus trieft und von bissigen Bemerkungen dominiert wird. Und vorallem mag ich es, wie solche Geschichten ausgehen. Mir kam das Ende dann aber trotzdem ein wenig zu schnell. Oder.. Schnell ist das falsche Wort. Es war zu schnell zu sehr gewollt, vorallem wenn man an den Anfang der Geschichte zurückdenkt. Da fehlte mir irgendwie die natürliche Entwicklung der Charaktere und die Gedanken, die sich langsam dem Ende annähern. Amelie Murmann schreibt packend und flüssig. Die Aufeinandertreffen von Sophia und Tobias waren nervenaufreibend, lustig und vorallem unterhaltsam.
Diese Kurzgeschichte hat mich ganz gut unterhalten. Ich bin eigentlich ein großer Fan von love/hate-Beziehungen, aber hier bin ich mit den Charakteren, insbesondere Sophia, leider nicht so ganz warm geworden. Einige Wortgefechte waren wirklich witzig, aber insgesamt fand ich Sophia's Reaktionen oft ziemlich kindisch. Vielleicht bin ich auch nur zu alt. ;) Tobias hingegen hat mir ganz gut gefallen. Die Kapitelnamen fand ich sehr kreativ und gelungen.
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Amelie Murmanns Liebe zu Jugendromanen begann mit einem Jungen, der überlebte, und festigte sich endgültig mit einem Mädchen, das in Flammen stand. Um diese Liebe mit der Welt zu teilen, eröffnete sie 2010 ihren eigenen Buchblog und begann kurz darauf mit dem Schreiben. Amelie lebt mit ihrer Familie und ihren über vierhundert Büchern in Moers. Wenn sie nicht gerade liest, schreibt oder bloggt, studiert sie Lehramt an der Universität Essen. Ihr Debütroman »Wanderer. Sand der Zeit« ist bei Impress, einem Imprint des Carlsen Verlags, erschienen.
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*Inhalt* Sophia und Tobias sind Erzfeinde. Eigentlich. Als sie dann aber anlässlich des Schüleraustausches mit Argentinien einen Tanzwettbewerb gemeinsam bestreiten müssen (und auch noch ausgerechnet Tango!), müssen die beiden mehr Zeit miteinander verbringen, als ihnen lieb ist. Und da merken die beiden, dass sie sich vielleicht doch nicht so sehr hassen... *Erster Satz des Buches* "Aua! Du solltest mich führen, nicht mich umrennen, Du Idiot!" *Fazit* "Feinde mit gewissen Vorzügen" ist ein "E-Short" aus der BitterSweet Reihe des Carlsen-Verlages von der Autorin Amelie Murmann. Vor einiger Zeit entdeckte ich zufällig, dass man das E-Short im Zuge einer Aktion kostenfrei herunterzuladen konnte und so überlegte ich nicht lange und klickte auf "download". Beginnen wir also mit dem Lesen, so finden wir uns an einer Stelle in der Zukunft wieder, in der Sophia und Tobias bereits dabei sind, Tango zu tanzen. Am Ende des kurzen Kapitels wundert sich Sophia dann über diesen Umstand um spult erst einmal "zurück zum Anfang" um zu verstehen, wie es überhaupt zu dieser Tragödie kam. So werden wir direkt hineingeworfen, in die Geschichte von Sophia und Tobias, zwei Jugendliche, die sich gegenseitig abgrundtief verabscheuen. Sie geben sich die größte Mühe, sich gegenseitig das Leben schwer zu machen und empfinden das reinste Vergnügen dabei - aus diesem Grund finden sie sich auch des öfteren beim Schulleiter wieder, der krampfhaft versucht, die Feindschaft zwischen den beiden Streithähnen in den Griff zu bekommen. Der Debattierclub, den die beiden in der Schule besuchen, ist natürlich ein gefundenes Fressen, um sich dort immer wieder Paroli zu bieten - leider dürfen wir so eine Episode in dieser Kurzgeschichte jedoch nicht miterleben, was ich etwas schade fand. Als sich Austauschschüler aus Argentinien ankündigen, will die Schule einen Tangowettbewerb ins Leben rufen, um den Argentiniern ein bisschen näher zu kommen und sich den Gegebenheiten der Austauschschule anzupassen. Da die Schüler im Sportunterricht dafür trainieren, bekommt der Sportlehrer durch Zufall die einmalige Gelegenheit, dafür zu sorgen, dass die beiden Kontrahenten zusammen tanzen müssen - was sich als nicht ganz einfaches Unterfangen herausstellt und für jede Menge Zickereien sorgt... Tobias und Sophia lernen wir nur oberflächlich kennen und wer großen Tiefgang in dieser Geschichte erwartet, ist auf dem Holzweg. Die Geschichte ist interessant gestaltet und ganz nett zu lesen, auch wenn ich Sophia nicht zwangsläufig extrem sympathisch fand. Tatsächlich neigt sie oft zu Zickereien und ein bisschen fragt man sich, wieso Tobias sich dann früher oder später doch für sie zu interessieren beginnt. Trotzdem ist sie nicht unerträglich und so kommt durch ihre direkte Art etwas Schwung in die Gespräche - was einem schon das ein oder andere Lächeln ins Gesicht zaubert. Tobias hätte ich ganz gerne etwas näher "kennengelernt", denn er wirkt trotz seiner Streitereien mit Sophia stets sympathisch. Die Austauschschüler, die sporadisch auftauchen waren, bis auf eine Ausnahme, unhöflich, unsympathisch, arrogant und nicht besonders daran interessiert, sich mit den deutschen Schülern auseinanderzusetzen, eine Tatsache, die dazu führte, dass diese umso mehr den Tango-Wettbewerb gewinnen wollten. Verständlicherweise! Die Wette, die sich zum Schluss zwischen den Argentiniern und den Deutschen entspinnt, finde ich eine tolle Idee und das Ergebnis ist extrem belustigend! Der Schreibstil der Autorin wirkt ein bisschen ungelenk, nach einigen Zeit kann man sich jedoch gut hineinfinden. Besonders gut gefiel mir die Tatsache, dass die Kapitel so angeordnet bzw. benannt waren, dass sie den jeweiligen "Beziehungsstand" der beiden wiedergeben konnten: Feinde, Partner, Verbündete, Verschworene, Freunde, "Es ist kompliziert". Insgesamt finde ich diese Kurzgeschichte dennoch lesenswert und möchte sie wie folgt bewerten: Wertung: 4 von 5 Sterne!
Meine Meinung: Feinde mit gewissen Vorzügen ist ein angenehmer kurzweiliger Zeitvertreib. Die Story ist witzig und es gibt verbale Gefechte, die einen zum lachen bringen. Sophia und Tobias können nicht miteinander aber auch nicht ohneeinander und wenn es hart auf hart kommt, dann halten sie zusammen und verfolgen ein gemeinsames Ziel. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und die wenigen Seiten vergehen wie im Flug. Von mir aus hätte es noch ein bisschen länger sein können. Die Protagonisten sind gut beschrieben und bringen ihre Gefühle gut zur Geltung. Das Cover gefällt mir ganz gut, denn es passt zu den anderen E-Shorts.
4 Sterne! Ich musste so gut wie das ganze Buch hindurch nur lachen, weil es echt super lustig war. Der Humor war genial - ganz meine Sparte . Manchmal fand ich es dann doch zu gezwungen - manche würden es dauersarkastisch & ironisch nennen - und die dauernden Popkultur-Referenzen nerven mich auch immer wieder aufs Neue. Gut, ich kannte sie alle (Wink an den Rubinrot-Teil, yay Gideon) aber wenn man sie nicht kennt, wäre es schon schwer, den Witz lustig zu finden. Und es macht die Kurzgeschichte weniger zeitlos, was ich schade finde. Ich bin mir sicher, das hab ich schon bei Wanderer. Sand der Zeit krisitiert, aber hier wird es eben noch einmal erwähnt. Als ich die Geschichte gelesen habe, kamen mir auch andauernd Chuck und Blair von Gossip Girl in Vergleich zu Tobias und Sophia in den Sinn. Was ich sehr willkommen geheißen habe, da Gossip Girl meine neue große Liebe ist und ich alle Chuck/Blair Ähnlichkeiten gut finde :D (Oder ich im Moment schon wieder den Kopf zu tief in der Fanfiction-Kiste hatte und mir deshalb solche Ähnlichkeiten auffallen, hm). Wie dem auch sei, tolle Geschichte. Ich würde gerne eine Fortsetzung - in was für einem Rahmen auch immer - gerne lesen. :D
Beziehungsstatus: Feinde Wir steigen in eine Szene ein, in der Tobias Fischer und Sophia Schulte zusammen Tango tanzen müssen. Und dabei hassen sich die beiden doch. Wegen jeder Kleinigkeit geraten sich die zwei in die Haare und auch im Debattierkurs fahren sie die Krallen aus und bekämpfen sich mit allen Mitteln. Beziehungsstatus: Partner Doch gemeinsame Feinde lassen die beiden über ihre Schatten springen. Genau bei den beiden kommen äusserst arrogante Austauschschüler unter, richtige Tangoprofis. Und wie Sophia dazu kommt, freiwillig mir ihrem Erzfeind gemeinsame Sache zu machen, um beim Tanzturnier nicht letzte zu werden, kann sie sich selber nicht so ganz erklären. Erzählt wird die Geschichte aus der ich-Perspektive von Sophia und so bekommen wir gut mit, warum und wie sehr sie Tobias Fischer hasst. Sobald es um ihn geht, brennen bei Sophia alle Sicherungen durch und sie ist nicht mehr zu halten. Tobias sieht zwar gut aus, doch Sophia kann nicht verstehen, was andere Schülerinnen an ihm finden. Sie sieht in ihm nur einen abgeklärten Fiesling, der ihr das Leben zur Hölle machen will. Und ja, er kommt zum Teil auch etwas arrogant und überheblich rüber. Doch könnte der Schein auch trügen? Was sich liebt das neckt sich .... Amelie Murmann zeigt uns hier eine Liebesgeschichte, wie sie in letzter Zeit öfters vorkommt: Die Protagonisten können sich nicht ausstehen und duellieren sich in heftigen Wortgefechten. Und was sich die beiden so an den Kopf werfen ist wirklich nicht ohne und brachte mich einige Male zu Schmunzeln. So ist "Feinde mit gewissen Vorzügen" sehr unterhaltsam. Zum Teil wird diese Hass-Situation etwas gar überspitzt dargestellt, so dass ich mich doch das eine oder andere Mal gefragt habe, wie alt die zwei wirklich sind. Wie man von Anfang an ahnt, schlagen diese negativen Gefühle um, doch das ging meiner Meinung nach dann alles etwas gar schnell. Klar ist es eine Kurzgeschichte, doch so eine totale 180-Grad-Wendung finde ich nicht so ganz glaubwürdig. Der Schreibstil von Amelie Murmann ist locker und flüssig zu lesen. Die Wortduelle zwischen Sophia und Tobias sind giftig und sarkastisch und stellen einen hohen Unterhaltungswert dar. Sehr gut gefallen haben mir auch die Überschriften mit dem Beziehungsstatus. Fazit: Was sich liebt, das neckt sich .... "Feinde mit gewissen Vorzügen" lebt vor allem durch seine bissigen Wortduelle, doch zum Teil wurden diese so auf die Spitze getrieben, dass ich mich fragen musste, wie alt die Protagonisten wirklich sind. Trotzdem hat mir Amelie Murmanns E-Short Spass gemacht.
bittersweet ist eine Kurzgeschichtenreihe von verschiedenen Autorinnen, die als eBooks erschienen sind und sich in der Bloggerwelt größter Beliebtheit erfreuen. "Feinde mit gewissen Vorzügen" von Amelie Muramann ist meine dritte Geschichte und konnte mich schon mit den Schlagworten Tanzen, Todfeinde und Katastrophe anlocken. Das schönste an Kurzgeschichten ist, dass sie keine endlos lange Einleitung brauchen und das es auch direkt zur Sache geht. In diesem Sinne heißt es: Fetzen, bis die Worte ausgehen! Doch Sophia ist keine Protagonistin, die auf den Mund gefallen ist und eher ihr die Worte ausgehen, muss wohl schon die Welt untergehen. Oder aber eine andere Katastrophe hereinbrechen, wie z.B. gezwungen sein mit dem Todfeind Tango zu tanzen. Seit Jahren liefert sie sich mit Tobias Fischer eine Wörterschlacht nach der nächsten. Während es für Sophia eine richtig verbissene Angelegenheit geworden ist - niemand schlägt sie im debatieren! Wie konnte Fischer nur so dreist sein?! - scheint Tobias das ganze viel gelassener anzugehen. Seine Coolness lässt sich für Sophia nur mit Arroganz vergleichen. Sarkastische Kommentare, hin und her geworfene Beleidigungen und Todeswünsche sind mit die Grundbausteine dieser Geschichte und ich habe mich über so manchen Dialog und Gedanken einfach nur kaputt gelacht. Die Geschichte ist aus Sophias Sicht geschrieben und irgendwie mochte ich sie. Ihre Anekdoten waren lustig, aber irgendwie - und das kam dann je länger dieser ich muss ihn hassen-Zustand angehalten hat - wurde es dann doch ein wenig zu langatmig. Ich mag Geschichten übers tanzen. Ich mag es, wenn sich zwei Menschen einander annähern, die ziemlich viel Zeit darin investieren sich nicht zu mögen. Ich mag es, wenn der Dialog vor Sarkasmus trieft und von bissigen Bemerkungen dominiert wird. Und vorallem mag ich es, wie solche Geschichten ausgehen. Mir kam das Ende dann aber trotzdem ein wenig zu schnell. Oder.. Schnell ist das falsche Wort. Es war zu schnell zu sehr gewollt, vorallem wenn man an den Anfang der Geschichte zurückdenkt. Da fehlte mir irgendwie die natürliche Entwicklung der Charaktere und die Gedanken, die sich langsam dem Ende annähern. Amelie Murmann schreibt packend und flüssig. Die Aufeinandertreffen von Sophia und Tobias waren nervenaufreibend, lustig und vorallem unterhaltsam.
Diese Kurzgeschichte hat mich ganz gut unterhalten. Ich bin eigentlich ein großer Fan von love/hate-Beziehungen, aber hier bin ich mit den Charakteren, insbesondere Sophia, leider nicht so ganz warm geworden. Einige Wortgefechte waren wirklich witzig, aber insgesamt fand ich Sophia's Reaktionen oft ziemlich kindisch. Vielleicht bin ich auch nur zu alt. ;) Tobias hingegen hat mir ganz gut gefallen. Die Kapitelnamen fand ich sehr kreativ und gelungen.













