Wandance 1
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Description
Book Information
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ich liebe Tanzen und finde es total spannend es in Mangas umgesetzt zu sehen. Hier geht es um das Hip-Hop Genre. Der Auftakt ist meiner Meinung nach gut gelungen und was ich sehr ansprechend finde ist, dass wir einen Protagonisten begleiten, der ganz neu in diese Welt kommt und die Dinge erlernen muss. An seine Seite wird eine Tanzveteranin gestellt die ihm mit Tips und Tricks weiterhilft. Für mich kann die Story auf jeden Fall überzeugen es fehlt mir lediglich noch ein bisschen ein der "Tiefe" die hoffentlich mit dem nächsten Band kommt, da es hier darum gehen soll sich auf Competitions vorzubereiten.
Tanzen im Manga, das geht?
*Rezensionsexemplar* Ich habe mich wahnsinnig auf diesen Band gefreut. Als alte Tanzfilmliebhaberin (wann war das Hoch? Vor 10, 15 Jahren?) war ich furchtbar neugierig darauf, wie Tanzszenen in einem Manga wirken, statt auf der Leinwand. Und ich muss sagen, da muss man sich erstmal dran gewöhnen. Zumindest, wenn es wie hier um HipHop geht. Die Zeichnungen sind unfassbar ausdruckstark und haben ihren ganz eigenen Stil, aber leider sind sie deswegen bei mir auch nicht ganz so gut angekommen. Ich hatte einfach manchmal das Problem mir vorzustellen, wie die Bewegung tatsächlich aussieht. Doch davon ab, war es ein sehr interessanter Einstieg. Man bekommt einiges an Infos zur Tanzkultur in Japan und ich war erstaunt, wie gut, dass gerade bei den Schülerinnen in dem Alter ankommt. Zu den Charakteren habe ich direkt einen Zugang bekommen, wodurch ich gleich mit Kaboku mitgefiebert habe, ob er das mit dem Tanzen den hinbekommt oder nicht und ob Hikari wirklich ein so großes Talent ist, wie man annimmt. Doch grade bei Kaboku ging mir ans Herz. Da er unter Stottern leidet, eckt er viel an und auch seine Freunde machen sich hin und wieder über ihn lustig, doch er erträgt es still und macht sich seine ganz eigenen Gedanken dazu. Ich find es so schön, dass der durch das Tanzen eine neue Art der nonverbalen Kommunikation kennen gelernt und für ich entdeckt hat. So kann er ganz neu aus sich heraus kommen. Auf jeden Fall bin ich jetzt schon ganz gespannt auf den nächsten Band und all die vielen weiteren, die kommen werden. Wenn ihr neugierig geworden seid, Kaboku und Hikari warten auf euch 🧡
Super gut!
Ich war etwas skeptisch, weil das Thema Hip Hop für mich so gar keine Berührungspunkte hatte. Aber ich bin nun echt froh, den Manga gekauft und gelesen zu haben! Klar geht es auch viel ums Tanzen mit den zugehörigen Liedern. Aber vor allem geht es darum, wie Kobu sein Selbstbewusstsein aufbaut. Daran hadert es ihm nämlich mächtig und er kämpft unter anderem mit seinem Stottern. Durch das Tanzen scheint er sich immer mehr zu öffnen!
Verliebt in dieses Buch 🤭
Actually ganz nice gewesen. Am besten war, dass sich der Junge anstrengte für's Tanzen. Auch wenn er meinte, es liegt ihm nicht, er versuchte es und wurde somit zu einem der besten Tänzern der sich von der Musik leiten lässt. Das hat er aber auch einer guten Freundin zu verdanken. Nach dem Tanzkurs übten die beiden immer zusammen.
Mit den ersten 10 Seiten hatte ich meine Schwierigkeiten, ich bin nicht ganz in die Geschichte reingekommen, irgendwie hat der Anfang mich verwirrt, aber desto mehr ich las, desto weniger wollte ich aufhören. Ich liebe Tanzen, sich reinfühlen in die Musik, sich von der Musik treiben zu lassen, sich frei fühlen, nur die Musik und man selbst existiert in diesem Moment. Weswegen ich mich sehr gut in Hikari reinversetzen konnte. Ich liebe ihren Charakter! Aber auch Kaboku hat seinen Reiz. Erst dachte ich das er ein Mitläufer ist, der allen nach den Mund redet, auch wegen seiner Sprachprobleme. Doch dann überraschte er mich und das liebe ich an solchen Geschichten: Die Entwicklung. Denn diese konnte ich bei Kaboku sehr gut verfolgen, ich bin gespannt, wie er sich in den weiteren Bänden machen wird. Aber auch Hikari kam immer mehr aus sich heraus, fand ich. Mal schauen, was ihr Charakter noch für Überraschungen bereit hält. Alles in allem bin ich positiv von dem ersten Band überrascht. Ich war mir nicht sicher ob das Feeling vom Tanzen rüber kommt, ob es mich als Leser anspricht aber diese Bedenken waren unbegründet. Selbst ich hatte nach dem Band Lust die Musik aufzudrehen und zu tanzen. Auch ganz cool bei diesem Band, dass die Tanz-Schritte und Aufwärmübungen erklärt werden. Ich als Leser merke, dass der Mangaka sich mit dem Thema intensiv auseinander gesetzt hat, super!
normalerweise bin ich durchaus Fan von Geschichten übers Tanzen. Wandance konnte mich allerdings nicht mitreißen… Der Start zwischen mir und dem Band war bereits holprig. Es hat nur wenige Seiten gedauert, bis ich mir dachte „uff“ wie viel Manga hab ich da noch vor mir. Das lag vorwiegend an Kabokus Kumpel(s), die sich super schnell ins aus schossen. Was ich jedoch gut fand, ist, dass Kabo nicht mitmachte und sich sogar dagegen ausspricht. Sein dazugehöriges Statement fand ich super und es hat mich gefreut, dass er durch Hikari beginnt eine alte Angst von ihm bekämpfen zu wollen. Dass dieser Weg für ihn schwierig ist, merken Leser:innen kontinuierlich. Dass er dennoch sein bestes gibt, ist schön mit anzusehen. Gleichzeitig bin ich i.d.R. nicht so der Fan, wenn Protagonisten etwas vermeintlich nicht können und ihnen dann gefühlt wie mit einem Finger schnipsen einfach alles gelingt. Das liegt aber an einer persönlichen Präferenz zu Thema „Talent haben“. Wiederum ist toll, dass er sich Parallelen zum Basketball schafft, etwas, das er bereits gut beherrscht. Leider kommt hinzu, dass ich den feinen, kantigen sowie einfachen - insgesamt speziellen - Zeichenstil nicht so mag. Das inkludiert leider auch die Dynamik der Bilder und manchmal bin ich kein Fan der gewählten Perspektive 🙈. Es gibt Titel, da kann ich die Bewegungen vor meinen Augen sehen. Hier ist mir das bedauerlicherweise nicht gelungen. Ich kann nur sagen Schade Marmelade. Wenn man diesen Titel verfolgt, wird man sicher viele schöne Momente und Entwicklungen miterleben können. Einige Erklärungen fand ich echt interessant, genauso wie das Grundkonzept. Aber der Manga und ich, wir wollten nicht viben 😖.
Feinfühliger Hip-Hop-Tanz-Manga, der Lust macht, selbst zu tanzen.
Inhaltlich: Kaboku Kotani, Oberschüler an einer japanischen Schule, der selbst stottert, macht sich sehr viele Gedanken darüber, wie andere Menschen über ihn denken und versucht möglichst nicht aufzufallen, durch seine Klassenkameradin Wanda wird er inspiriert, sich beim örtlichen Hip-Hop-Tanzklub anzumelden. Dabei entdeckt er durch das Hip-Hop tanzen ganzen neuen Seiten an sich selbst. Ich mag an dem Manga besonders die Mischung zwischen Gewissenhaftigkeit und Lockerheit. Einerseits ist es offensichtlich, dass der Mangaka sehr viel für den Manga recherchiert hat, anderseits finde ich aber versprüht der Manga auch Freude und Lockerheit, wie auch Nachdenklichkeit, dadurch entsteht eine sehr angenehme Gleichzeitigkeit dieser unterschiedlichen Dinge. Außerdem mag ich, wie Kabokus Art beschrieben wird und das er auch dafür gelobt wird, das er rücksichtsvoll und ein guter Zuhörer sei. Dadurch wird auch ein anderes Männlichkeitsbild beschrieben und positiv in den Vordergrund gestellt, dass dem derzeit gängigen dominanten, rücksichtlosen und vermeintlichen starken Männlichkeitsbild entgegensteht. Der Manga zeigt, andere Formen von Männlichkeit sind möglich! Was habe ich gelernt? Wie die Perspektive eines Menschen ist, der stottert. Besonderheiten - Zeichenstil: Ich finde die Dynamik des Tanzens wird in den Zeichnungen sehr gut rüber gebracht und mir persönlich gefällt der Zeichenstil sehr. Besonders gelungen finde ich auch, dass die Lieder zu den jeweiligen gezeigten Tänzen genannt werden. Bei Spotify gibt es z. B. Playlists, wo man alle Lieder aus dem Manga finden kann, empfehlen kann ich dabei die Playlist von NotGumGum. Wem würde ich das Buch empfehlen? - Menschen, die tiefgründige und feinfühlige Mangas mögen. - Menschen, die gerne Hip-Hop tanzen oder es lernen möchten. - Menschen, die selbst stottern oder die sich für jene Menschen und Perspektiven interessieren.
Feinfühliger Hip-Hop-Tanz-Manga, der Lust macht, selbst zu tanzen.
Inhaltlich: Kaboku Kotani, Oberschüler an einer japanischen Schule, der selbst stottert, macht sich sehr viele Gedanken darüber, wie andere Menschen über ihn denken und versucht möglichst nicht aufzufallen, durch seine Klassenkameradin Wanda wird er inspiriert, sich beim örtlichen Hip-Hop-Tanzklub anzumelden. Dabei entdeckt er durch das Hip-Hop tanzen ganzen neuen Seiten an sich selbst. Ich mag an dem Manga besonders die Mischung zwischen Gewissenhaftigkeit und Lockerheit. Einerseits ist es offensichtlich, dass der Mangaka sehr viel für den Manga recherchiert hat, anderseits finde ich aber versprüht der Manga auch Freude und Lockerheit, wie auch Nachdenklichkeit, dadurch entsteht eine sehr angenehme Gleichzeitigkeit dieser unterschiedlichen Dinge. Außerdem mag ich, wie Kabokus Art beschrieben wird und das er auch dafür gelobt wird, das er rücksichtsvoll und ein guter Zuhörer sei. Dadurch wird auch ein anderes Männlichkeitsbild beschrieben und positiv in den Vordergrund gestellt, dass dem derzeit gängigen dominanten, rücksichtlosen und vermeintlichen starken Männlichkeitsbild entgegensteht. Der Manga zeigt, andere Formen von Männlichkeit sind möglich! Was habe ich gelernt? Wie die Perspektive eines Menschen ist, der stottert. Besonderheiten - Zeichenstil: Ich finde die Dynamik des Tanzens wird in den Zeichnungen sehr gut rüber gebracht und mir persönlich gefällt der Zeichenstil sehr. Besonders gelungen finde ich auch, dass die Lieder zu den jeweiligen gezeigten Tänzen genannt werden. Bei Spotify gibt es z. B. Playlists, wo man alle Lieder aus dem Manga finden kann, empfehlen kann ich dabei die Playlist von NotGumGum. Wem würde ich das Buch empfehlen? - Menschen, die tiefgründige und feinfühlige Mangas mögen. - Menschen, die gerne Hip-Hop tanzen oder es lernen möchten. - Menschen, die selbst stottern oder die sich für jene Menschen und Perspektiven interessieren.
Der Manga hat mich echt total positiv überrascht. Erstmal finde ich die Aufmachung echt toll. Die Farbwahl und die Dynamik des Covers genauso wie der schöne doppelseitig bedruckte Print sind einfach schön. Inhaltlich hat es mich auch überrascht. Es geht hier um Kaboku, der als Kind ein schlechtes Erlebnis mit dem Tanzen hatte und seitdem nicht einmal mehr anderen beim Tanzen zusehen kann. Doch dann sieht er seine Klassenkameradin Hikari tanzen und ist fasziniert. Beide melden sich dann im Tanzclub an und Kaboku lernt mit seinen Ängsten umzugehen und eine Verbindung zu seinem Körper zu bekommen. Was das ganze aber so extrem interessant und besonders macht, sind die beiden Hauptcharaktere. Kaboku ist nicht nur mega sympathisch, sonder durch seine eher introvertierte, zurückhaltende Art und sein Problem mit dem Stottern, sehr interessant. Auch wie sein Umfeld mit dem Stottern und seiner Entscheidung dem Tanzclub beizutreten, umgeht, wird richtig toll dargestellt. Hikari ist ebenfalls einfach nur mega sympathisch. Die ist auch eher introvertiert und hat kaum Freunde, aber andererseits ist sie auch sehr offen und selbstbewusst. Bei ihr hatte ich immer das Gefühl, dass sie sehr im Einklang mit sich selbst ist und total unabhängig von der Meinung anderer ist. So einen Charakter habe ich in Mangas noch nie gesehen. Die beiden Treffen dann aufeinander und die Interaktionen sind emotional überzeugend. Der Zeichenstil ist ebenfalls toll. Allein wie dynamisch hier Tanzschritte dargestellt werden und was über die Gestik und Mimik vermittelt wird, ist beeindruckend. Dann gibt es immer wieder Erwähnungen von Songs zu den Tanzübungen. Dann kann man sich dann heraussuchen und nebenbei hören, was ich ebenfalls richtig innovativ und interessant fand. Ich freue mich schon mega auf Band 2 und kann es kaum erwarten, dass er erscheint. Story 4,4/5 Emotionen 4,6/5 Charaktere 5+0/5 Unterhaltung 4,4/5 Zeichenstil 4,6/5 Lesegefühl 4,4/5 Gesamt 4,6/5
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Posts
Ich liebe Tanzen und finde es total spannend es in Mangas umgesetzt zu sehen. Hier geht es um das Hip-Hop Genre. Der Auftakt ist meiner Meinung nach gut gelungen und was ich sehr ansprechend finde ist, dass wir einen Protagonisten begleiten, der ganz neu in diese Welt kommt und die Dinge erlernen muss. An seine Seite wird eine Tanzveteranin gestellt die ihm mit Tips und Tricks weiterhilft. Für mich kann die Story auf jeden Fall überzeugen es fehlt mir lediglich noch ein bisschen ein der "Tiefe" die hoffentlich mit dem nächsten Band kommt, da es hier darum gehen soll sich auf Competitions vorzubereiten.
Tanzen im Manga, das geht?
*Rezensionsexemplar* Ich habe mich wahnsinnig auf diesen Band gefreut. Als alte Tanzfilmliebhaberin (wann war das Hoch? Vor 10, 15 Jahren?) war ich furchtbar neugierig darauf, wie Tanzszenen in einem Manga wirken, statt auf der Leinwand. Und ich muss sagen, da muss man sich erstmal dran gewöhnen. Zumindest, wenn es wie hier um HipHop geht. Die Zeichnungen sind unfassbar ausdruckstark und haben ihren ganz eigenen Stil, aber leider sind sie deswegen bei mir auch nicht ganz so gut angekommen. Ich hatte einfach manchmal das Problem mir vorzustellen, wie die Bewegung tatsächlich aussieht. Doch davon ab, war es ein sehr interessanter Einstieg. Man bekommt einiges an Infos zur Tanzkultur in Japan und ich war erstaunt, wie gut, dass gerade bei den Schülerinnen in dem Alter ankommt. Zu den Charakteren habe ich direkt einen Zugang bekommen, wodurch ich gleich mit Kaboku mitgefiebert habe, ob er das mit dem Tanzen den hinbekommt oder nicht und ob Hikari wirklich ein so großes Talent ist, wie man annimmt. Doch grade bei Kaboku ging mir ans Herz. Da er unter Stottern leidet, eckt er viel an und auch seine Freunde machen sich hin und wieder über ihn lustig, doch er erträgt es still und macht sich seine ganz eigenen Gedanken dazu. Ich find es so schön, dass der durch das Tanzen eine neue Art der nonverbalen Kommunikation kennen gelernt und für ich entdeckt hat. So kann er ganz neu aus sich heraus kommen. Auf jeden Fall bin ich jetzt schon ganz gespannt auf den nächsten Band und all die vielen weiteren, die kommen werden. Wenn ihr neugierig geworden seid, Kaboku und Hikari warten auf euch 🧡
Super gut!
Ich war etwas skeptisch, weil das Thema Hip Hop für mich so gar keine Berührungspunkte hatte. Aber ich bin nun echt froh, den Manga gekauft und gelesen zu haben! Klar geht es auch viel ums Tanzen mit den zugehörigen Liedern. Aber vor allem geht es darum, wie Kobu sein Selbstbewusstsein aufbaut. Daran hadert es ihm nämlich mächtig und er kämpft unter anderem mit seinem Stottern. Durch das Tanzen scheint er sich immer mehr zu öffnen!
Verliebt in dieses Buch 🤭
Actually ganz nice gewesen. Am besten war, dass sich der Junge anstrengte für's Tanzen. Auch wenn er meinte, es liegt ihm nicht, er versuchte es und wurde somit zu einem der besten Tänzern der sich von der Musik leiten lässt. Das hat er aber auch einer guten Freundin zu verdanken. Nach dem Tanzkurs übten die beiden immer zusammen.
Mit den ersten 10 Seiten hatte ich meine Schwierigkeiten, ich bin nicht ganz in die Geschichte reingekommen, irgendwie hat der Anfang mich verwirrt, aber desto mehr ich las, desto weniger wollte ich aufhören. Ich liebe Tanzen, sich reinfühlen in die Musik, sich von der Musik treiben zu lassen, sich frei fühlen, nur die Musik und man selbst existiert in diesem Moment. Weswegen ich mich sehr gut in Hikari reinversetzen konnte. Ich liebe ihren Charakter! Aber auch Kaboku hat seinen Reiz. Erst dachte ich das er ein Mitläufer ist, der allen nach den Mund redet, auch wegen seiner Sprachprobleme. Doch dann überraschte er mich und das liebe ich an solchen Geschichten: Die Entwicklung. Denn diese konnte ich bei Kaboku sehr gut verfolgen, ich bin gespannt, wie er sich in den weiteren Bänden machen wird. Aber auch Hikari kam immer mehr aus sich heraus, fand ich. Mal schauen, was ihr Charakter noch für Überraschungen bereit hält. Alles in allem bin ich positiv von dem ersten Band überrascht. Ich war mir nicht sicher ob das Feeling vom Tanzen rüber kommt, ob es mich als Leser anspricht aber diese Bedenken waren unbegründet. Selbst ich hatte nach dem Band Lust die Musik aufzudrehen und zu tanzen. Auch ganz cool bei diesem Band, dass die Tanz-Schritte und Aufwärmübungen erklärt werden. Ich als Leser merke, dass der Mangaka sich mit dem Thema intensiv auseinander gesetzt hat, super!
normalerweise bin ich durchaus Fan von Geschichten übers Tanzen. Wandance konnte mich allerdings nicht mitreißen… Der Start zwischen mir und dem Band war bereits holprig. Es hat nur wenige Seiten gedauert, bis ich mir dachte „uff“ wie viel Manga hab ich da noch vor mir. Das lag vorwiegend an Kabokus Kumpel(s), die sich super schnell ins aus schossen. Was ich jedoch gut fand, ist, dass Kabo nicht mitmachte und sich sogar dagegen ausspricht. Sein dazugehöriges Statement fand ich super und es hat mich gefreut, dass er durch Hikari beginnt eine alte Angst von ihm bekämpfen zu wollen. Dass dieser Weg für ihn schwierig ist, merken Leser:innen kontinuierlich. Dass er dennoch sein bestes gibt, ist schön mit anzusehen. Gleichzeitig bin ich i.d.R. nicht so der Fan, wenn Protagonisten etwas vermeintlich nicht können und ihnen dann gefühlt wie mit einem Finger schnipsen einfach alles gelingt. Das liegt aber an einer persönlichen Präferenz zu Thema „Talent haben“. Wiederum ist toll, dass er sich Parallelen zum Basketball schafft, etwas, das er bereits gut beherrscht. Leider kommt hinzu, dass ich den feinen, kantigen sowie einfachen - insgesamt speziellen - Zeichenstil nicht so mag. Das inkludiert leider auch die Dynamik der Bilder und manchmal bin ich kein Fan der gewählten Perspektive 🙈. Es gibt Titel, da kann ich die Bewegungen vor meinen Augen sehen. Hier ist mir das bedauerlicherweise nicht gelungen. Ich kann nur sagen Schade Marmelade. Wenn man diesen Titel verfolgt, wird man sicher viele schöne Momente und Entwicklungen miterleben können. Einige Erklärungen fand ich echt interessant, genauso wie das Grundkonzept. Aber der Manga und ich, wir wollten nicht viben 😖.
Feinfühliger Hip-Hop-Tanz-Manga, der Lust macht, selbst zu tanzen.
Inhaltlich: Kaboku Kotani, Oberschüler an einer japanischen Schule, der selbst stottert, macht sich sehr viele Gedanken darüber, wie andere Menschen über ihn denken und versucht möglichst nicht aufzufallen, durch seine Klassenkameradin Wanda wird er inspiriert, sich beim örtlichen Hip-Hop-Tanzklub anzumelden. Dabei entdeckt er durch das Hip-Hop tanzen ganzen neuen Seiten an sich selbst. Ich mag an dem Manga besonders die Mischung zwischen Gewissenhaftigkeit und Lockerheit. Einerseits ist es offensichtlich, dass der Mangaka sehr viel für den Manga recherchiert hat, anderseits finde ich aber versprüht der Manga auch Freude und Lockerheit, wie auch Nachdenklichkeit, dadurch entsteht eine sehr angenehme Gleichzeitigkeit dieser unterschiedlichen Dinge. Außerdem mag ich, wie Kabokus Art beschrieben wird und das er auch dafür gelobt wird, das er rücksichtsvoll und ein guter Zuhörer sei. Dadurch wird auch ein anderes Männlichkeitsbild beschrieben und positiv in den Vordergrund gestellt, dass dem derzeit gängigen dominanten, rücksichtlosen und vermeintlichen starken Männlichkeitsbild entgegensteht. Der Manga zeigt, andere Formen von Männlichkeit sind möglich! Was habe ich gelernt? Wie die Perspektive eines Menschen ist, der stottert. Besonderheiten - Zeichenstil: Ich finde die Dynamik des Tanzens wird in den Zeichnungen sehr gut rüber gebracht und mir persönlich gefällt der Zeichenstil sehr. Besonders gelungen finde ich auch, dass die Lieder zu den jeweiligen gezeigten Tänzen genannt werden. Bei Spotify gibt es z. B. Playlists, wo man alle Lieder aus dem Manga finden kann, empfehlen kann ich dabei die Playlist von NotGumGum. Wem würde ich das Buch empfehlen? - Menschen, die tiefgründige und feinfühlige Mangas mögen. - Menschen, die gerne Hip-Hop tanzen oder es lernen möchten. - Menschen, die selbst stottern oder die sich für jene Menschen und Perspektiven interessieren.
Feinfühliger Hip-Hop-Tanz-Manga, der Lust macht, selbst zu tanzen.
Inhaltlich: Kaboku Kotani, Oberschüler an einer japanischen Schule, der selbst stottert, macht sich sehr viele Gedanken darüber, wie andere Menschen über ihn denken und versucht möglichst nicht aufzufallen, durch seine Klassenkameradin Wanda wird er inspiriert, sich beim örtlichen Hip-Hop-Tanzklub anzumelden. Dabei entdeckt er durch das Hip-Hop tanzen ganzen neuen Seiten an sich selbst. Ich mag an dem Manga besonders die Mischung zwischen Gewissenhaftigkeit und Lockerheit. Einerseits ist es offensichtlich, dass der Mangaka sehr viel für den Manga recherchiert hat, anderseits finde ich aber versprüht der Manga auch Freude und Lockerheit, wie auch Nachdenklichkeit, dadurch entsteht eine sehr angenehme Gleichzeitigkeit dieser unterschiedlichen Dinge. Außerdem mag ich, wie Kabokus Art beschrieben wird und das er auch dafür gelobt wird, das er rücksichtsvoll und ein guter Zuhörer sei. Dadurch wird auch ein anderes Männlichkeitsbild beschrieben und positiv in den Vordergrund gestellt, dass dem derzeit gängigen dominanten, rücksichtlosen und vermeintlichen starken Männlichkeitsbild entgegensteht. Der Manga zeigt, andere Formen von Männlichkeit sind möglich! Was habe ich gelernt? Wie die Perspektive eines Menschen ist, der stottert. Besonderheiten - Zeichenstil: Ich finde die Dynamik des Tanzens wird in den Zeichnungen sehr gut rüber gebracht und mir persönlich gefällt der Zeichenstil sehr. Besonders gelungen finde ich auch, dass die Lieder zu den jeweiligen gezeigten Tänzen genannt werden. Bei Spotify gibt es z. B. Playlists, wo man alle Lieder aus dem Manga finden kann, empfehlen kann ich dabei die Playlist von NotGumGum. Wem würde ich das Buch empfehlen? - Menschen, die tiefgründige und feinfühlige Mangas mögen. - Menschen, die gerne Hip-Hop tanzen oder es lernen möchten. - Menschen, die selbst stottern oder die sich für jene Menschen und Perspektiven interessieren.
Der Manga hat mich echt total positiv überrascht. Erstmal finde ich die Aufmachung echt toll. Die Farbwahl und die Dynamik des Covers genauso wie der schöne doppelseitig bedruckte Print sind einfach schön. Inhaltlich hat es mich auch überrascht. Es geht hier um Kaboku, der als Kind ein schlechtes Erlebnis mit dem Tanzen hatte und seitdem nicht einmal mehr anderen beim Tanzen zusehen kann. Doch dann sieht er seine Klassenkameradin Hikari tanzen und ist fasziniert. Beide melden sich dann im Tanzclub an und Kaboku lernt mit seinen Ängsten umzugehen und eine Verbindung zu seinem Körper zu bekommen. Was das ganze aber so extrem interessant und besonders macht, sind die beiden Hauptcharaktere. Kaboku ist nicht nur mega sympathisch, sonder durch seine eher introvertierte, zurückhaltende Art und sein Problem mit dem Stottern, sehr interessant. Auch wie sein Umfeld mit dem Stottern und seiner Entscheidung dem Tanzclub beizutreten, umgeht, wird richtig toll dargestellt. Hikari ist ebenfalls einfach nur mega sympathisch. Die ist auch eher introvertiert und hat kaum Freunde, aber andererseits ist sie auch sehr offen und selbstbewusst. Bei ihr hatte ich immer das Gefühl, dass sie sehr im Einklang mit sich selbst ist und total unabhängig von der Meinung anderer ist. So einen Charakter habe ich in Mangas noch nie gesehen. Die beiden Treffen dann aufeinander und die Interaktionen sind emotional überzeugend. Der Zeichenstil ist ebenfalls toll. Allein wie dynamisch hier Tanzschritte dargestellt werden und was über die Gestik und Mimik vermittelt wird, ist beeindruckend. Dann gibt es immer wieder Erwähnungen von Songs zu den Tanzübungen. Dann kann man sich dann heraussuchen und nebenbei hören, was ich ebenfalls richtig innovativ und interessant fand. Ich freue mich schon mega auf Band 2 und kann es kaum erwarten, dass er erscheint. Story 4,4/5 Emotionen 4,6/5 Charaktere 5+0/5 Unterhaltung 4,4/5 Zeichenstil 4,6/5 Lesegefühl 4,4/5 Gesamt 4,6/5





















