Tanzen im Manga, das geht?
*Rezensionsexemplar* Ich habe mich wahnsinnig auf diesen Band gefreut. Als alte Tanzfilmliebhaberin (wann war das Hoch? Vor 10, 15 Jahren?) war ich furchtbar neugierig darauf, wie Tanzszenen in einem Manga wirken, statt auf der Leinwand. Und ich muss sagen, da muss man sich erstmal dran gewöhnen. Zumindest, wenn es wie hier um HipHop geht. Die Zeichnungen sind unfassbar ausdruckstark und haben ihren ganz eigenen Stil, aber leider sind sie deswegen bei mir auch nicht ganz so gut angekommen. Ich hatte einfach manchmal das Problem mir vorzustellen, wie die Bewegung tatsächlich aussieht. Doch davon ab, war es ein sehr interessanter Einstieg. Man bekommt einiges an Infos zur Tanzkultur in Japan und ich war erstaunt, wie gut, dass gerade bei den Schülerinnen in dem Alter ankommt. Zu den Charakteren habe ich direkt einen Zugang bekommen, wodurch ich gleich mit Kaboku mitgefiebert habe, ob er das mit dem Tanzen den hinbekommt oder nicht und ob Hikari wirklich ein so großes Talent ist, wie man annimmt. Doch grade bei Kaboku ging mir ans Herz. Da er unter Stottern leidet, eckt er viel an und auch seine Freunde machen sich hin und wieder über ihn lustig, doch er erträgt es still und macht sich seine ganz eigenen Gedanken dazu. Ich find es so schön, dass der durch das Tanzen eine neue Art der nonverbalen Kommunikation kennen gelernt und für ich entdeckt hat. So kann er ganz neu aus sich heraus kommen. Auf jeden Fall bin ich jetzt schon ganz gespannt auf den nächsten Band und all die vielen weiteren, die kommen werden. Wenn ihr neugierig geworden seid, Kaboku und Hikari warten auf euch 🧡

















