Waldmann
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Description
Beste deutsche Krimiliteratur: Relevant, realistisch. tiefgründig
Als Johannes Waldmann am Vorabend seiner Rückkehr in den Dienst der Bonner Mordkommission an einen Tatort gerufen wird, ahnt er nicht, in welche Abgründe dieser Fall ihn führen wird. Während er die Leiche des getöteten Lokalpolitikers besieht, jagt eine Frau in einem gestohlenen Polizeiwagen einem Audi nach. In ihm vermutet sie die junge Ukrainerin Zlata, die gerade noch mit dem Politiker auf einem Zimmer war. Auch die Journalistin Pia Luninger ist an dem Fall dran. Spurlos wird die große Reportage heißen, die sie über Menschenhandel und Zwangsprostitution schreiben will und die ihr endlich den ersehnten Karrieresprung ermöglichen soll. Mit jedem Schritt, den Waldmann tiefer in den Sumpf des Verbrechens hineinwatet, löst sich ein Faden, der die große Wunde seines Lebens nur oberflächlich zusammenhielt: der Verlust seiner Frau. Damals, auf einem Bazar, als sie von einem auf den anderen Moment einfach so – verschwand …
Book Information
Author Description
Thomas Ziebula ist freier Autor und schreibt Krimis, biografische und historische Romane. 2001 erhielt er den Deutschen Phantastik-Preis, 2020 den Goldenen Homer. Mit seinem historischen Kriminalroman Der rote Judas stand er auf der Shortlist für den Crime Cologne 2020. Der Autor lebt in der Bonner Region.
Posts
Kennt ihr das, wenn man sich durch die ersten Seiten eines Buches „quält“ und dann plötzlich eine Szene kommt, ab der man nicht mehr aufhören kann zu lesen? So ging es mir beim Kriminalroman „Waldmann - Flucht in den Tod“ von Thomas Ziebula. Die Erzählung um den Bonner Ermittler Johannes Waldmann, dessen Frau im Urlaub in Lagos/Nigeria spurlos verschwindet, ist mehr als eine bloße Kriminalgeschichte. Der Autor schafft es, eine komplexe Geschichte über Menschenhandel, Zwangsprostitution, Mafia-Strukturen und eben auch persönliche Tragödien in einer Weise zu erzählen, die sowohl intellektuell als auch emotional fordert. Darauf war ich nicht vorbereitet und genau das hat mich das Buch am Anfang immer wieder weglegen lassen. Bis zum 16. Kapitel war es schwer alle Geschichten zu durchschauen … viele Namen, Orte, parallele Handlungen. Auch fiel es mir schwer mich in Johannes Waldmann einzufühlen. Er ist so komplex und innerlich zerrissen. Er kämpft mit Schuldgefühlen und Erinnerungen. Mit der Journalistin Pia Luninger konnte ich mich hingegen schon eher verbinden. Sie ist entschlossen, mutig, emphatisch. Aber ich denke, genau hier lag auch die Intention von Thomas Ziebula. Die wechselnde Fokussierung zwischen den beiden Hauptcharakteren hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist klar, atmosphärisch und fesselnd. Die Dialoge sind lebendig und realistisch. Das führt dazu, dass die doch düstere und schwere Thematik, spannend und emotional aufwühlend erzählt wird. Ich bin gespannt, wie Waldmanns Reise weiter geht … aber bitte mit Pia. Wer tiefgründige Kriminalromane mit komplexen Charakteren und aktuellem weltpolitischen Kontext liebt, muss den „Waldmann“ einfach lesen.
Von der Waldmann hätte ich mir mehr erhofft, das Cover hat mich schon neugierig gemacht und ist auch gut gestaltet. Es hat schon richtig gut angefangen. Und ich habe schon in die Story reingefunden, doch nach kurzer Zeit habe ich schon gemerkt das hier ein schwacher Spannungsbogen vorliegt. Die Handlung ist durchschaubar und man kann sich schon denken wie es als nächstes weiter geht, es ließt sich rasant durch, die Schreibweise ist fließend und locker. Für mich war es ein Thriller der ganz okay zu lesen.

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Beste deutsche Krimiliteratur: Relevant, realistisch. tiefgründig
Als Johannes Waldmann am Vorabend seiner Rückkehr in den Dienst der Bonner Mordkommission an einen Tatort gerufen wird, ahnt er nicht, in welche Abgründe dieser Fall ihn führen wird. Während er die Leiche des getöteten Lokalpolitikers besieht, jagt eine Frau in einem gestohlenen Polizeiwagen einem Audi nach. In ihm vermutet sie die junge Ukrainerin Zlata, die gerade noch mit dem Politiker auf einem Zimmer war. Auch die Journalistin Pia Luninger ist an dem Fall dran. Spurlos wird die große Reportage heißen, die sie über Menschenhandel und Zwangsprostitution schreiben will und die ihr endlich den ersehnten Karrieresprung ermöglichen soll. Mit jedem Schritt, den Waldmann tiefer in den Sumpf des Verbrechens hineinwatet, löst sich ein Faden, der die große Wunde seines Lebens nur oberflächlich zusammenhielt: der Verlust seiner Frau. Damals, auf einem Bazar, als sie von einem auf den anderen Moment einfach so – verschwand …
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Thomas Ziebula ist freier Autor und schreibt Krimis, biografische und historische Romane. 2001 erhielt er den Deutschen Phantastik-Preis, 2020 den Goldenen Homer. Mit seinem historischen Kriminalroman Der rote Judas stand er auf der Shortlist für den Crime Cologne 2020. Der Autor lebt in der Bonner Region.
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Kennt ihr das, wenn man sich durch die ersten Seiten eines Buches „quält“ und dann plötzlich eine Szene kommt, ab der man nicht mehr aufhören kann zu lesen? So ging es mir beim Kriminalroman „Waldmann - Flucht in den Tod“ von Thomas Ziebula. Die Erzählung um den Bonner Ermittler Johannes Waldmann, dessen Frau im Urlaub in Lagos/Nigeria spurlos verschwindet, ist mehr als eine bloße Kriminalgeschichte. Der Autor schafft es, eine komplexe Geschichte über Menschenhandel, Zwangsprostitution, Mafia-Strukturen und eben auch persönliche Tragödien in einer Weise zu erzählen, die sowohl intellektuell als auch emotional fordert. Darauf war ich nicht vorbereitet und genau das hat mich das Buch am Anfang immer wieder weglegen lassen. Bis zum 16. Kapitel war es schwer alle Geschichten zu durchschauen … viele Namen, Orte, parallele Handlungen. Auch fiel es mir schwer mich in Johannes Waldmann einzufühlen. Er ist so komplex und innerlich zerrissen. Er kämpft mit Schuldgefühlen und Erinnerungen. Mit der Journalistin Pia Luninger konnte ich mich hingegen schon eher verbinden. Sie ist entschlossen, mutig, emphatisch. Aber ich denke, genau hier lag auch die Intention von Thomas Ziebula. Die wechselnde Fokussierung zwischen den beiden Hauptcharakteren hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist klar, atmosphärisch und fesselnd. Die Dialoge sind lebendig und realistisch. Das führt dazu, dass die doch düstere und schwere Thematik, spannend und emotional aufwühlend erzählt wird. Ich bin gespannt, wie Waldmanns Reise weiter geht … aber bitte mit Pia. Wer tiefgründige Kriminalromane mit komplexen Charakteren und aktuellem weltpolitischen Kontext liebt, muss den „Waldmann“ einfach lesen.
Von der Waldmann hätte ich mir mehr erhofft, das Cover hat mich schon neugierig gemacht und ist auch gut gestaltet. Es hat schon richtig gut angefangen. Und ich habe schon in die Story reingefunden, doch nach kurzer Zeit habe ich schon gemerkt das hier ein schwacher Spannungsbogen vorliegt. Die Handlung ist durchschaubar und man kann sich schon denken wie es als nächstes weiter geht, es ließt sich rasant durch, die Schreibweise ist fließend und locker. Für mich war es ein Thriller der ganz okay zu lesen.






