Verlassene Orte
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Description
Die mehrfach ausgezeichnete schottische Essayistin Cal Flyn erkundet in diesem außergewöhnlichen Buch Orte, an denen keine Menschen mehr leben – oder nur noch wenige ihr Dasein fristen. Es sind Sperrgebiete oder Geisterstädte, Festungsinseln und Niemandsländer, unwegsames Terrain, auf das sich Flyn wagt, als sie verwaiste und verwüstete Orte besuchte, um zu verstehen, was passiert, wenn man der Natur erlaubt, sich ihren Platz zurückzuerobern. Auf einer unbewohnten schottischen Insel begegnet sie einer Herde verwilderter Rinder, in Tschernobyl einer Handvoll Menschen, die nach der Nuklearkatastrophe in ihre kontaminierten Häuser zurückkehrten, und in Detroit, der einst viertgrößten Stadt der USA, trifft sie auf ganze Straßenzüge, die so verfallen sind, dass Tiere und Pflanzen sie übernommen haben. Egal wie trostlos, unheimlich, verwüstet und verseucht die Orte sind, die Flyn erkundet, überall erkennt sie allen Widrigkeiten zum Trotz Anzeichen von ökologischer Resilienz und Regeneration, kurzum: von Leben. Sie entdeckt Pflanzen, die auf kontaminierten Böden gedeihen, Fische, die gegen bestimmte Gifte unempfindlich geworden sind oder einen künstlichen See, der zur belebten Wüste versandet. Ihr Buch ist ein genau recherchiertes und mit literarischem wie psychologischem Einfühlungsvermögen geschriebenes Plädoyer für eine radikale Überprüfung dessen, was wir unter ›Natur‹ verstehen. Nicht zuletzt bietet es vielfältige, auch verstörende Antworten auf die dringliche Frage, wie der Schaden, den wir an der Natur verursacht haben, noch behoben werden kann.
Book Information
Author Description
Cal Flyn, in den schottischen Highlands aufgewachsen, ist Essayistin, Kritikerin u. a. für Granta, The Guardian, The Wall Street Journal. Bereits ihr erstes Buch Thicker than Water erregte große Aufmerksamkeit, Islands of Abandonment wurde mit zahlreichen Auszeichnungen versehen. 2022 wurde sie als Young Writer of the Year geehrt.
Posts
Eine Geschichte darüber, dass es an einem bis zur Unkenntlichkeit veränderten Ort, wo jede Hoffnung verloren scheint, vielleicht doch noch Potenzial für eine andere Foem von Leben gibt.
Die Autorin besucht zwölf verlassene Orte, Überbleibsel von Katastrophen und Krieg, die sich selbst überlassen waren, ohne Eingriff durch den Menschen. Zu ihrer Überraschung strotzen viele dieser Orte vor Leben und Vielfalt. Dabei setzt sie ihre Beobachtungen immer in Zusammenhang zu Umweltschutz und Klimaschutz. Die geschilderten Beobachtungen machen Hofnung, aber auch wütend, weil sie den Eindruck erwecken, dass es möglich ist, eine Klimakatastrophe zumindest einzudämmen, wenn nicht komplett abzuwenden, wenn sich nur die Reichen und Mächtigen dazu entschließen würden, ihre Ressourcen dafür einzusetzen. Einen Stern Abzug für die sehr blumige, teils über-romantisierende Ausdrucksweise und Beschreibungen.
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Die mehrfach ausgezeichnete schottische Essayistin Cal Flyn erkundet in diesem außergewöhnlichen Buch Orte, an denen keine Menschen mehr leben – oder nur noch wenige ihr Dasein fristen. Es sind Sperrgebiete oder Geisterstädte, Festungsinseln und Niemandsländer, unwegsames Terrain, auf das sich Flyn wagt, als sie verwaiste und verwüstete Orte besuchte, um zu verstehen, was passiert, wenn man der Natur erlaubt, sich ihren Platz zurückzuerobern. Auf einer unbewohnten schottischen Insel begegnet sie einer Herde verwilderter Rinder, in Tschernobyl einer Handvoll Menschen, die nach der Nuklearkatastrophe in ihre kontaminierten Häuser zurückkehrten, und in Detroit, der einst viertgrößten Stadt der USA, trifft sie auf ganze Straßenzüge, die so verfallen sind, dass Tiere und Pflanzen sie übernommen haben. Egal wie trostlos, unheimlich, verwüstet und verseucht die Orte sind, die Flyn erkundet, überall erkennt sie allen Widrigkeiten zum Trotz Anzeichen von ökologischer Resilienz und Regeneration, kurzum: von Leben. Sie entdeckt Pflanzen, die auf kontaminierten Böden gedeihen, Fische, die gegen bestimmte Gifte unempfindlich geworden sind oder einen künstlichen See, der zur belebten Wüste versandet. Ihr Buch ist ein genau recherchiertes und mit literarischem wie psychologischem Einfühlungsvermögen geschriebenes Plädoyer für eine radikale Überprüfung dessen, was wir unter ›Natur‹ verstehen. Nicht zuletzt bietet es vielfältige, auch verstörende Antworten auf die dringliche Frage, wie der Schaden, den wir an der Natur verursacht haben, noch behoben werden kann.
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Cal Flyn, in den schottischen Highlands aufgewachsen, ist Essayistin, Kritikerin u. a. für Granta, The Guardian, The Wall Street Journal. Bereits ihr erstes Buch Thicker than Water erregte große Aufmerksamkeit, Islands of Abandonment wurde mit zahlreichen Auszeichnungen versehen. 2022 wurde sie als Young Writer of the Year geehrt.
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Eine Geschichte darüber, dass es an einem bis zur Unkenntlichkeit veränderten Ort, wo jede Hoffnung verloren scheint, vielleicht doch noch Potenzial für eine andere Foem von Leben gibt.
Die Autorin besucht zwölf verlassene Orte, Überbleibsel von Katastrophen und Krieg, die sich selbst überlassen waren, ohne Eingriff durch den Menschen. Zu ihrer Überraschung strotzen viele dieser Orte vor Leben und Vielfalt. Dabei setzt sie ihre Beobachtungen immer in Zusammenhang zu Umweltschutz und Klimaschutz. Die geschilderten Beobachtungen machen Hofnung, aber auch wütend, weil sie den Eindruck erwecken, dass es möglich ist, eine Klimakatastrophe zumindest einzudämmen, wenn nicht komplett abzuwenden, wenn sich nur die Reichen und Mächtigen dazu entschließen würden, ihre Ressourcen dafür einzusetzen. Einen Stern Abzug für die sehr blumige, teils über-romantisierende Ausdrucksweise und Beschreibungen.




