Eine Geschichte darüber, dass es an einem bis zur Unkenntlichkeit veränderten Ort, wo jede Hoffnung verloren scheint, vielleicht doch noch Potenzial für eine andere Foem von Leben gibt.
Die Autorin besucht zwölf verlassene Orte, Überbleibsel von Katastrophen und Krieg, die sich selbst überlassen waren, ohne Eingriff durch den Menschen. Zu ihrer Überraschung strotzen viele dieser Orte vor Leben und Vielfalt. Dabei setzt sie ihre Beobachtungen immer in Zusammenhang zu Umweltschutz und Klimaschutz. Die geschilderten Beobachtungen machen Hofnung, aber auch wütend, weil sie den Eindruck erwecken, dass es möglich ist, eine Klimakatastrophe zumindest einzudämmen, wenn nicht komplett abzuwenden, wenn sich nur die Reichen und Mächtigen dazu entschließen würden, ihre Ressourcen dafür einzusetzen. Einen Stern Abzug für die sehr blumige, teils über-romantisierende Ausdrucksweise und Beschreibungen.
