Upside Down - Die Welt steht Kopf
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Description
Jordan O’Neill hat genug von Schubladen. Als schüchterner Bibliothekar fühlt er sich ohnehin schon oft fehl am Platz. Doch als ihm klar wird, dass das Label "asexuell" vieles in seinem Leben erklärt, gerät seine sorgfältig sortierte Welt aus den Fugen.
Hennessy Lang weiß längst, wer er ist. Nach einer Trennung und einigen gescheiterten Beziehungen steht er offen zu seiner Asexualität – und gründet in Surry Hills eine neue Selbsthilfegruppe. Dort begegnet er Jordan, der noch nach Antworten sucht und nicht weiß, wo er hingehört.
Zwischen vorsichtiger Nähe, leisen Gesprächen und großen Fragen versucht Hennessy, Jordan zu zeigen, dass sich sein Leben vielleicht nicht auf den Kopf gestellt hat – sondern endlich richtig herum steht …
Book Information
Author Description
Die australische Autorin N.R. Walker hat ein Lieblingsgenre - Gay Romance. Seit ihrer ersten Veröffentlichung im Jahr 2012 hat sie über 80 Bücher geschrieben, von denen viele auch als Hörbücher erhältlich sind. Zahlreiche ihrer Werke wurden in neun verschiedene Sprachen übersetzt. Sie liebt das Schreiben und verbringt viel zu viel Zeit damit - aber anders würde sie es gar nicht wollen.
Posts
Das war mal ein Buch, das ein Thema behandelt, das mir bis jetzt erst einmal begegnet ist, nämlich Asexualität. Das war schon ganz interessant, aber manchmal war es mir doch etwas drüber. Manchmal waren es einfach zu viele Tränen, auch wenn es kein richtiges Drama gab, was mir gut gefallen hat. Richtig gut gefallen hat mir die ganze Bustruppe, das fand ich wirklich herzerwärmend. Ein schönes Buch für entspannte Lesestunden.
Einfach nur sweet 💜🩶🖤 mit wichtiger Message!
BUCHREZENSION - SPOILER FREI Nr.52 aus 2026 Genre und Tropes: LGBTQ+, MM Romance, Self-Discovery-Journey, NA, Found Familie Hauptcharaktere: Hennessy und Jordan Format, Quelle, Sprache, Stil: Hörbuch, NetGalley, Deutsch, Dual POV Zur Story: Jordan ist ein lustiger, aber selbstzweifelnder Bibliothekar, der alles 10mal zerdenkt und manchmal alles etwas zu schnell als „m*therfckr“ beschimpft, als ihm vielleicht liebt ist. Er ist schwul und nun kam ihm auch die Erkenntnis, dass er evtl. auch asexuell sein könnte, möchte sich jedoch nicht weiter in Schubladen stecken lassen. Er liebt seinen Job und noch mehr liebt er es nach Feierabend den selben Bus zu nehmen und dabei den attraktiven „Kopfhörer-Typ“ zubeobachten und anzuschmachten. Um sich doch mal mit dem Thema mehr auseinanderzusetzen, organisiert Jordans beste Freundin Merry ein Treffen zu einer Ace-Selbsthilfegruppe… die niemand geringeres leitet, als der niedliche „Kopfhörer-Typ“ Mein persönliches Fazit: Super schön! Ich glaube, ich habe noch nie etwas in der Art gelesen (bzw. In dem Fall gehört) und ich fand die Geschichte einfach nur total schön, süß und auch einfach super witzig. Zum Hörbuch selbst: die Stimmen waren super angenehm, sowohl die von Jordan, als auch die von Hennessy. Und die Storyline? Die war einfach mega schön. Also vorne weg, erstmal total wichtige Message. Und ich fand es selbst als hetero, nicht asexuelle Leserin super spannend und wichtig und konnte mich da wirklich total hineinversetzen. Mir taten Jordan und Hennessy auch echt total leid, als sie so aus ihren Erfahrungen mit den Ex-Partnern erzählt haben. Die beiden Protas habe ich direkt in mein Herz geschlossen! Jordan vllt. Ein kleines bisschen mehr😜😜einfach für seine „M*therf*ckers“. Aber beide haben so perfekt zueinander gepasst. Und einfach die komplette Liebesgeschichte und alle Nebencharaktere… einfach toll! Nicht zu vergessen, die Suppentruppe aus dem Bus🙌🏻😏 Absolute Weiterempfehlung❤️

Eine zuckersüße Geschichte über einen jungen Mann, der sich selbst und seinen Platz im Leben sucht, dabei noch nicht mal, wenn sein Leben davon abhinge, aufhören könnte zu fluchen. Ein Møtherfucker hier, ein Møtherfucker da, so geht der leicht egozentrische Jordan durch sein Leben, dabei immer mit den gleichfarbigen Schuhen zu seinem Schal. Doch irgendwie fehlt ihm etwas, weil er sich nicht zugehörig fühlt. Er will sich geliebt fühlen und kuscheln, aber keinen S*x, was immer wieder auf Unverständnis und leider auch zu Abwertungen führt, die wirklich niemand verdient hat. Seine beste Freundin schleift ihn daraufhin zu einer Selbsthilfegruppe und dort bekommt er eine Klarheit, die er herbeigesehnt hat und dennoch nicht haben will. As*xualität und Aromantik sind ein Thema und es gibt andere Menschen, denen es wie ihm geht. Offensichtlich zum Beispiel den Mann, den Jordan seit einiger Zeit heimlich anschmachtet. Hennessy. Eine Story über das sich anders fühlen, über Mut und Ängste und mit ganz viel hilfreichen Wissen. Von mir gibt es eine ganz klare Lese- bzw. Hörempfehlung.🫶🏽

Zu "Upside doen - Die Welt steht Kopf" habe ich so viel Gutes gelesen, die Inhaltsangabe klang interessant - als Manga wäre das voll mein Ding, aber als Roman ... ich kann mit reinen Textromanen im Romancebereich einfach nicht viel anfangen. Da der Roman gerade in Kindle Unlimited enthalten ust und ich ja schon neugierig war, wollte ich dem Ganzen mal noch eine Chance geben. Während der ersten Kapitel war ich ständig kurz davor abzubrechen und fragte mich, wie diese ganzen vielen guten Rezensionen zustande gekommen sind. Ich empfand Jordan als unfassbar anstrengend, nervig und völlig überspitzt (dabei feiere ich Überspitztes ja sogar oft), man könnte sagen, ich konnte ihn nicht ausstehen. Angus' erster Auftritt war auch eher enttäuschend, ebenfalls überspitzt, konnte auch er mich nicht wirklich überzeugen, empfand ich ihn jetzt lustig oder sah in ihm einfach nur eine nicht brennende Kerze auf der Torte? Hennessy und Merry mochte ich eigentlich. Ich blieb allerdings dran, und als Jordan und Hennessy dann ihre täglichen 5-Minuten-Gespräche im Bus führten, kam ich endlich in der Story an. Das war so unfassbar niedlich und die "Suppentruppe" liebe ich. Wie sie die beiden einfach gefeiert und nach Kräften unterstützt haben, von Beginn an, ohne irgendwelche Vorteile und mit so viel Inbrunst, das war klasse. Die täglichen Fragen der beiden während der 5 Minuten dauernden gemeinsamen Busfahrt aren wirklich mal was anderes zum Kennenenlernen und speziell Hennessys Fragen fand ich wirklich gut. Anfangs dachte ich noch, der Klappentext wäre nicht wirklich zutreffend, denn Jordan schien sich sehr schnell mit Gedanken angefreundet zu haben, tatsächlich asexuell zu sein. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto klarer wird, dass er sich zwar mit dem Gedanken angefreundet hat und nun vieles über sich selbst besser versteht, aber eben doch noch nicht alles, da er über Asexualität noch gar nicht alles weiß. Dann kommt es zu einer Situation, durch die er einen seiner panischen Anfälle bekommt und man glaubt schon, alles wäre nun vorbei. Zum Glück kennt Merry ihn besser als jeder andere Mensch und zieht gemeinsam mit Angus und Hennessy einen Plan durch. Sehr erfolgreich. Zum Glück. An der Stelle hätte ich mir allerdings noch ein bisschen mehr Vertiefung ins Thema gewünscht. Doch ich denke, jeder, der bisher nicht viel (oder gar nichts) über Asexualität wusste,hat nach dem kurzen Vortrag in der Selbsthilfegruppe das Grundlegende verstanden. Nebenbei gab es dann noch ein klein wenig Bisexualität und Poly mit Angus, Michael und Vee. Im Großen und Ganzen eine wirklich schöne Geschichte, und dass ich einen Roman fast komplett am Stück durchgelesen habe (längere Pausen während der ersten Kapitel, die mich nicht packten, danach nur, wenn der Reader am Ladekabel hing) ist tatsächlich schon länger her 😅 Ich glaube sogar, dass ich mir das eBook auch noch kaufen und später noch einmal lesen werde. Aktuell überlege ich, ob ich mir sogar noch das Hörbuch anhören soll (bin jetzt nicht so der große Hörbuchfan).
Nach Startschwierigkeiten ein zuckersüßer Traum.
Meine Meinung Ich habe nur gutes über dies Buch gehört und war darum voller Vorfreude und großer Erwartungen. Um so härter traf es mich, als mir der Einstieg unerwartet schwer fiel. Jordan empfand ich als ... anstrengend. Gefühlt redet er ohne Punkt und Komma, springt von einem Thema ins nächste und wenn er nervös ist, alles in doppelter Geschwindigkeit. Jedenfalls hat es bei mir ein paar Kapitel gedauert, bis ich seinen Charakter als liebenswert ansehen konnte. Hennessy dagegen hatte mich schon von Anfang an für sich eingenommen. Je weiter das Buch voranschritt, um so begeisterter war ich allerdings von den beiden Charakteren und ihrer Story. Jordan lernt Hennessy in einer Sebsthilfegruppe kennen, die sich mit Asexualität auseinandersetzt. Und dieses Thema... klar hab' ich schon mal davon gehört, aber so richtig greifen konnte ich es nicht. Und dann kommt dieses Buch ums Eck und erklärt in einer absolut anbetungswürdigen Geschichte, was es damit auf sich hat. Tja. Was soll ich noch sagen. Ja, ich war nicht von Anfang an begeistert. Auch ja, dies hat sich um 180 Grad gedreht. Und doppelt und dreifach ja, diese Geschichte ist süß, zuckrig, goldig, niedlich und so was für's Herz. Und dieser Epilog... ❤️ Ich werde diese Geschichte auf jeden Fall rereaden! Definitiv. Hundertprozentig. Fazit Nach Startschwierigkeiten ein zuckersüßer Traum.
Das Buch sieht einfach wunderschön aus!
Über »Upside down« bin ich zuerst durch das Cover gestolpert, denn das hat mich (im Gegensatz zum englischen Originalcover) total angesprochen. Ein Blick in den Klappentext verriet mir dann, dass es sich um zwei asexuelle Charaktere handelt und ich war sold! Das Thema Asexualität findet insbesondere in Romance Büchern nur selten Platz. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass es hier so in den Fokus gerückt wurde. Protagonist Hennessy leitet eine Selbsthilfegruppe für asexuelle Menschen. Durch seine Erfahrungen und die der Teilnehmenden erfahren die Lesenden sehr viel wissenswertes über das Thema Asexualität ohne das es belehrend wirkt, was mir wirklich gut gefallen hat und mir aus persönlichen Gründen sehr wichtig ist. Nun zu den Punkten, die mich leider nicht ganz überzeugen konnten: Das Pacing - Es sollte eine Strangers to Friends to Lovers Geschichte sein, doch der Teil mit der Freundschaft wurde für mich ziemlich schnell übersprungen. Direkt das erste Treffen außerhalb der Selbsthilfegruppe und des Busses war für mich ein klares Date-Date. Obwohl die beiden Protagonisten davon sprachen zunächst eine Freundschaft aufbauen zu wollen, war sehr schnell klar, dass es in eine andere Richtung geht. Der Humor - Ich denke, dass vielen Schreibstil wirklich gut gefallen wird und sie eine gute Zeit beim Lesen haben werden. Mein Humor wurde nicht getroffen. Während andere beispielsweise die Busgruppe verlassen wahrscheinlich sehr unterhaltsam finden werden, fand ich sie eher skuril. Harry Potter - Ja, das Buch ist im Englischen erstmalig im Jahr 2019 erschienen, aber hätte in der Zwischenzeit diese kleine Textstelle nicht überarbeitet werden können? Dass JKR äußerst problematische Ansichten vertritt sollte mittlerweile jede*r mitbekommen haben. HP-Referenzen braucht im Jahr 2026 kein (queeres) Buch mehr. Der Schreibstil von NR Walker ist angenehm und flüssig, weshalb gut durch die Seiten fliegen. Abgesehen von den oben genannten Punkten hat mir das Buch jedoch gut gefallen, weshalb ich am Ende bei einer Bewertung von 3,5 bis 4 Sternen lande.
Wenn Gefühle nicht in Schubladen passen
Jordan wird von seiner Freundin Merry überredet, an einer Selbsthilfegruppe für Asexuelle teilzunehmen. Schon länger beschäftigt ihn seine eigene sexuelle Identität, und nach einigen Recherchen vermutet er, asexuell zu sein. Dort trifft er auf den Gruppenleiter Hennessey, den er bereits von seinen täglichen Busfahrten kennt. In ihm findet Jordan endlich jemanden, der ihn versteht. Zwischen den beiden entsteht schnell eine leise, spürbare Anziehung, aus der sich nach und nach eine liebevolle Verbindung entwickelt. Ich habe die Geschichte in kürzester Zeit gelesen, weil sie einfach unglaublich süß, unterhaltsam und gleichzeitig tiefgründig ist. Besonders gut gefallen hat mir der Umgang mit dem Thema Asexualität. Es geht nicht nur um die eigene Einordnung, sondern auch um die Unsicherheiten, die damit verbunden sind, gerade weil es gesellschaftlich oft wenig Verständnis dafür gibt. Sehr hängen geblieben ist mir auch Jordans Haltung zu Labels. Neben seiner Homosexualität möchte er sich nicht noch weiter festlegen und sträubt sich lange dagegen, sich selbst als asexuell zu bezeichnen. Das fand ich sehr nachvollziehbar, weil es zeigt, wie stark der Druck sein kann, sich einordnen zu müssen, auch wenn es sich nicht richtig anfühlt. Jordan mochte ich wirklich sehr. Er ist chaotisch, redet viel, wenn er nervös ist, hat keinen Filter und ist dabei unglaublich charmant. Seine Liebe zu Büchern und sein Humor haben ihn für mich besonders eingenommen. Hennessey bildet dazu einen ruhigeren Gegenpol und sorgt für eine schöne Balance. Auch das Thema Konsens wird sensibel eingebunden, vor allem in den intimeren Momenten. Dabei wird sehr selbstverständlich gezeigt, dass Asexualität nicht bedeutet, keine romantischen Gefühle zu haben. Ein kleiner Kritikpunkt war für mich die stellenweise recht derbe Ausdrucksweise, vor allem bei Jordan, die für mich nicht immer ganz zur eher sanften Stimmung gepasst hat. Außerdem war mir das Ende persönlich etwas zu kitschig. Insgesamt ist es aber eine wirklich schöne, berührende Geschichte, die ich sehr gern gelesen habe und definitiv weiterempfehlen würde. *unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar
Das süßeste Buch des Jahres
Dieses Buch ist schon jetzt eines meiner Jahreshighlights und definitiv das süßeste Buch des Jahres. Eigentlich wollte ich nur reinlesen und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Es war zuckersüß, so witzig und einfach toll. Die beiden Protagonisten Jordan und Hennessy sind großartig und ergänzen sich einfach perfekt. Die Geschichte wird aus den beiden Ich-Perspektiven erzählt und das war einfach großartig, da man beide Sichten der Geschichte erlebt. Ich habe ein Herz an beide verloren. Dieses Buch hat mich durchgehend zum Lächeln oder zum Auflachen gebracht. Es war so zuckersüß. Jordan kennt Hennessy zumindest vom Sehen, sie fahren jeden Tag mit dem gleichen Bus. Zum ersten wirklichen Kennenlernen kommt es, als Jordan von seiner besten Freundin und Arbeitskollegin gezwungen wird zu einer Selbsthilfe-Gruppe zum Thema Asexualität zu gehen, in der Hennessy der Leiter ist. Und dann beginnt es, dass die beiden sich jeden Tag zumindest die 5 Minuten unterhalten, in denen sie zusammen im Bus fahren. Sie haben ein witziges Fragespiel zum Kennenlernen gemacht und stellen sich jeden Tag eine Frage. Irgendwann sind sogar die anderen Mitreisenden im Bus involviert und shippen die beiden. Wer kann es ihnen das verübeln - ich wäre auch Teil dieser Truppe im Bus :) Sie treffen sich dann auch außerhalb der Busfahrten, erst nur freundschaftlich, aber sie merken schnell, wie gut sie zueinander passen. Ich habe dieses Buch einfach geliebt und ich hätte noch ewig weiterlesen können.... Absolute Leseempfehlung!

»Das Tuwort bekommt also definitiv nichts zu tun.«
Titel: Upside Down: Die Welt steht Kopf Autor: N. R. Walker Verlag: Second-Chances-Verlag Vielen Dank für das #REZENSIONSEXEMPLAR über NetGalley.De Jordan O'Neill hat nach mehreren gescheiterten Beziehungen eine Ahnung, dass er asexuell sein könnte, aber auch Angst davor, sich noch ein Label aufzudrücken. Immerhin hat er schon die Etiketten “schwul”, “Büchernerd”, “Freak” und “nervös-Plappernder” auf sich kleben. Und doch will er nicht weiter mit der Unsicherheit leben und geht zu einer anonymen Selbsthilfegruppe. Doch die wird, wie soll es auch anders sein, vom Kopfhörer-Typ geleitet, einem jungen Mann, den er jeden Tag im Bus sieht und in den Jordan seit Monaten heimlich verknallt ist. Entgegen aller Erwartungen entwickeln sich zwischen den beiden bald die ersten zarte Gefühle. Doch darf das überhaupt sein? Wow! Es gibt wenige Bücher, die mich direkt von Seite 1 abgeholt haben, doch Upside Down von der australischen Autorin N. R. Walker gehört definitiv dazu. Besonders der Kontrast zwischen den zarten Gefühlen der beiden Protagonisten und Jordans ausuferndem Gebrauch des Wortes “Motherf#*ker” hat etwas seltsam Faszinierendes. Und diese Vibes… 😍 So zart und leise und doch so ausdrucksstark. Und so plausibel und nachvollziehbar. Nicht nur die Gefühle zwischen Jordan und Hennessy, sondern auch die Gefühle und Gedanken bezüglich der eigenen Sexualität. Die Frage, ob man unnormal ist, weil man so empfindet, wie man es tut? Und die Angst davor, erneut etwas falsch zu machen und wieder enttäuscht zu werden. Wie schon so oft anzuecken, weil man anders ist als die Norm und wieder nur auf Unverständnis stößt. Dabei will man doch nur ankommen. Endlich den einen Menschen finden, der zu einem gehört, bei dem man seine Maske fallen lassen kann und sich nicht mehr verstellen kann. N. R. Walker ist das Thema Asexualität mit viel Humor, Respekt und Fingerspitzengefühl angegangen und entführt uns in eine Gedankenwelt, die auch für anders orientierte Personen nachvollziehbar und authentisch ist. Unerwartetes Highlight!

Ich liebe die Bücher aus dem Second Chances Verlag und als ich gesehen habe, dass ein Buch herauskommt, welches das asexuelle Spektrum thematisiert war direkt klar, dass ich das lesen muss! Schön finde ich es, dass sich das Buch nicht wirklich um die Findung der Asexualität dreht, sondern wie die unteschiedlichen Menschen anschließend mit der Erkenntnis umgehen. Zusätzlich ist die enthaltende Liebesgeschichte zuckersüß geschrieben und man erwischt sich selber dabei wie man dümmlich grinsend auf der Couch sitzt und ins Buch versunken ist. Ich habe das Buch geliebt und obwohl ich es im Februar gelesen habe hat es bereits großes Potenzial als Jahreshighlight!!
Eine schöne queere Geschichte
Die Geschichte von Jordan und Hennessy fand ich von Anfang an super süß. Vorallem, dass die beiden sich im Bus über Bücher unterhalten haben, und sich somit kennengelernt haben, war ein kleines Highlight für mich. Da ich selbst auch asexuel bin, konnte ich mich auch gut in die beiden hineinversetzen und mitfühlen. Der Schreibstil war sehr angenehm und auch der Hörbuchstimme konnte ich sehr gut folgen. Insgesamt ein schönes Buch mit asexuellen Charakteren, dass ich jedem weiterempfehlen kann.
Super cute 🥰
Upside Down – Die Welt steht Kopf“ von N. R. Walker hat mich auf eine leise, aber sehr warme Art berührt. Es ist keine Geschichte, die mit großen Dramen oder spektakulären Wendungen arbeitet – stattdessen lebt sie von ihren Figuren und den kleinen, ehrlichen Momenten zwischen ihnen. Was mir besonders gefallen hat, war die Dynamik zwischen den beiden Hauptcharakteren. Dieses vorsichtige Annähern, die Unsicherheiten, aber auch die wachsende Vertrautheit wirken sehr authentisch. Man merkt schnell, dass es hier nicht nur um Romantik geht, sondern auch darum, sich selbst besser zu verstehen und den eigenen Platz zu finden. Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass man schnell in die Geschichte hineinkommt. Gleichzeitig schafft es die Autorin, Emotionen ohne Kitsch zu transportieren – genau diese Balance macht das Buch für mich so „süß“, ohne jemals oberflächlich zu wirken.

Zuckersüß
Was für eine absolut wundervolle und zuckersüße Story. Ich muss zugeben, dass ich kurz überlegen musste, ob ich das Buch lese, weil ich wirklich gerne spice in Büchern lese. Ich finde, dass man bei solchen Szenen oftmals nochmal zum Ausdruck bringen, bzw. einen die Hingabe fühlen lassen kann. ABER das hat mir bei dem Buch tatsächlich überhaupt nicht gefehlt. Es war so gefühlvoll und hat einen emotional total mitgerissen. Vor allem fand ich es auch total interessant, da man sehr viel über das Thema ACE gelernt hat. Die beiden waren so cute und einfach nur zum verlieben. Sie haben mich zum Lachen, aber auch zum weinen gebracht. Man hat eine komplette Achterbahnfahrt der Gefühle mitgemacht. Aber es waren nicht nur die beiden, die total liebenswert waren. Auch die Selbsthilfegruppe habe ich total geliebt. Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, die beiden auf ihrem Weg begleiten zu dürfen. Klare Leseempfehlung.

Upside Down war besonders als Hörbuch eine Erfahrung. Das Cover gefällt mir zwar gut, aber hat dennoch ein paar schwächen, zum Beispiel konnte ich Anfangs die Figuren auf dem Cover nicht mit den Protagonisten nicht in Verbindung bringen. Die Sprecher haben sich , wie ich finde, selbst übertroffen. Jordan wurde stimmlich sehr gut dargestellt. Auch das Tempo, wenn er nervös wurde und in seine Monologe verfallen ist, wurden gut umgesetzt. Ich mochte seine chaotische und nervöse Art und besonders seine Ausdrücke die im unpassendsten Momenten rausrutschen. Das macht ihn greifbarer und er sorgte für viele humorvolle, aber auch emotionale Momente. Auch der Sprecher von Hennessy hat mich vollkommen überzeugt. Er ist ein ruhiger Sprecher und dies passte vollkommen zu Hennessy. Die Dynamik zwischen Hennessy und Jordan mochte ich sehr. Man erlebt eine Love Story, welche von der Atmosphäre und wenig von Drama lebt. Die Zweifel, welche beide Figuren an den Tag legen, sind völlig berechtigt und diese wurden ohne unnötiges Drama gelöst. Die Geschichte kann ich nur wärmsten empfehlen. Das Buch ist eine Geschichte zum genießen. Es geht um Identität, Akzeptanz und Liebe. Der Humor war genau richtig, aber auch die Aufklärung.
“I didn’t realise how hard I’ve ben trying to fit in with the real world, trying to be normal when my normal was here all along.” Finding a book with valid asexual representation is one of the hardest things and I am extremely grateful this book handled it well and is also the only ficitional book I found so far that is about actual adults dealing with their identities on the asexual spectrum. The audiobook was incredibly well performed – fun and engaging - and the entire book felt like 'watching' a television drama. I think it is so important to have these types of cheesy but heart-warming queer stories that don’t end in tragedy and just portray the very down-to-earth, ever so trivial struggles of queer people falling in love (or doing other mundance things, living their lives) - especially with ace characters involved – we so desperately need more of these ace stories! At the start I thought this particular style of writing was not going to be for me (and I can only speak for the audio book here) but I quickly came to enjoy it and got surprisingly attached to the characters. I think the audio book may in fact have uplifted the entire experience for me as it’s a very dialogue heavy, ‘colloquial’ experience and the 1st person POV might have put me off in print, possibly. It did feel a little like fanfiction (and I say that as very positive thing, I wish more stories read like fanfiction sometimes) e.g. how the story did not waste too much time on establishing settings and characters (but introduced them well and organically) and had a sense of freedom to the way it is presented to the reader. At times it was be very direct, maybe too direct, but it felt very genuine and real, and the ace community really doesn’t get that a lot so I will take any overly direct exposition over nothing any day. It feels almost too perfect and too happy but it made me smile for being that way – it was so good to escape to a story as happy as this one. While it did feel like a feel-good TV drama, it also felt relatable in many parts to the point where I got very emotional over seemingly trivial things because they just hit home a lot. Upside Down is essentially here for you to have a fun time and a laugh here and there, and I really appreciate that as welcome distraction from how glum real life feels more often than not in comparison. Many moments in the book felt like a reassuring pat on the shoulder to give hope and encouragement to ace readers for their own lives and futures.
Ein Bibliothekar, der viel überdenkt, ein Label, dass sich so unwirklich anfühlt und ein Mann, der alles ordnen kann
In Upside Down treffen wir auf Jordan O`Neill, einen schüchternen Bibliothekar, der so viele Ecken und Kanten hat, dass er sich selbst oft in Frage stellt und dann ist da noch dieser mysteriöse Mann mit den roten Kopfhörern in seinem Bus, der sein Herz zum hüpfen bringt. Wäre das nicht schlimm genug, bringt ihn seine Arbeitskollegin/ Freundin auch noch zu eine Selbsthilfegruppe, in der er mehr über die “Asexualität” erfährt und somit seine seine Welt auf dem Kopf stellt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und könnte für mich sogar mein Highlight 2026 werden! Ich mochte Jordans Persönlichkeit und Gedankengänge. Manchmal stellte ich mir vor, wie er sich beim Denken oder Erzählen selbst überholt, was ihn noch süßer gemacht hat. Hennessy hingegen wirkte immer als Ruhepol zu Jordan. Seine Erzählweise wirkte immer etwas ruhiger, geordneter, was ein klarer Kontrast zu Jordan war. Denn während der Bibliothekar noch auf der Suche nach sich selbst ist, war seine Welt geordneter. Die Interaktionen zwischen beiden waren wundervoll und bestanden zu Beginn aus ein paar Minuten und wurden zum Schluss immer mehr und man fühlte sich ein bisschen wie ein Teil der Busgruppe, die das täglich miterlebt. Ebenso gefielen mir die Nebenfiguren, die wir auf dieser Reise kennengelernt haben und es gab auch so einen Oho-Moment. Auch das Thema “Asexualität” spielt in diesem Buch eine große Rolle und hatte auch ein paar Aufklärungspunkte dabei, die ich sehr faszinierend fand. Eine große Angst war jedoch gegen Mitte des Buches, dass es wirklich eine Fiktion ist und “die große Liebe etwas ändert” und ich denke, dass es nicht nur mir so beim Lesen geht. Denn das Buch braucht absolut keinen Sexteil, weil die Beziehung der Beiden zueinander so perfekt für sie war. Natürlich wieder als Pluspunkt für mich: Es hat ein Prolog, dass ein paar Jahre später spielt!
Eine wirklich süße Geschichte, die ein wirklich wichtiges Thema anspricht. Asexualität ist etwas, über das wenig gesprochen wird. Sex ist oft ein Thema, dass als selbstverständlich angesehen wird. Auch in der buchwelt. Es war wirklich schön zu sehen, wie Jordan in diese Welt geführt wird und auch, dass ein neuer Weg such mal steinig sein kann. Die Geschichte war intensiv, süß, aber auch sehr lustig.
Intimität ohne Spice. Eine Zuckersüße Liebesgeschichte die einen direkt mitfiebern lässt.
Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar angefragt, da ich Angst davor hatte. Angst, das die Geschichte nicht ohne intimität funktioniert. Angst, das es nicht romantisch und echt dargestellt werden konnte. Und ich bin mehr als begeistert das N.R. Walker es geschafft hat mich positiv zu überraschen. In Upside Down versteckt sich eine Zuckersüße Liebesgeschichte zwischen zwei Asexuellen jungen Männern. Beide haben schlechte Beziehungen hinter sich, und der eine muss das Label Asexuell erst noch akzeptieren und wirklich für sich entdecken. Und wir begleiten ihn genau dabei. Lernen mit ihm, was das genau heißt, und das auf so eine leichte und verständliche Art, das jeder der diese Geschichte ließt, danach grob weiß, was Asexualität abdeckt und beinhaltet. Jordan und seine beste Freundin Merry waren sehr unterhaltsam in ihren Konversationen, manchmal aber auch anstrengend. Ich bin selbst, ähnlich wie Jordan, jemand der alles zerdenken kann. Daher waren die beiden manchmal, ähnlich wie meine zwei Gehirnhäften, am hin und her debatieren, und wenn man selbst so ist, kann es nach einer weile anstrengend sein dies zu lesen. Aber andererseits war es schön so einen zerdenkenden Charakter zu lesen, der ein solch verständliches Umfeld, seine gefundene Familie, hat. Und ich bin ein absoluter Fan der Suppentruppe. Sie sind eine super Ergänzung zu der Geschichte, und zeigt wie neugierig die meisten Menschen sind, nur eben auf eine freundliche und hilfsbereite Art und Weise. Und wie jedem bereits klar sein sollte, hat dieses Buch keinen Spice und daher keine Typische Sexuelle anspannung, wie es aus anderen Büchern bekannt ist. Aber verdammt hat dieses Buch einen Spannungsbogen. Dieses Verlieben, sich aneinander herantasten (ganz vorsichtig) und das hinfiebern aufs Händchen halten und Küssen. Dieses Buch hat eine ganz andere Art der Intimität, wunderschön, spannungsgeladen auf die vielleicht süßeste Art und Weise. Ich bin hin und weg von dieser Süßen Liebesgeschichte.

“I didn’t realise how hard I’ve ben trying to fit in with the real world, trying to be normal when my normal was here all along.” Finding a book with valid asexual representation is one of the hardest things and I am extremely grateful this book handled it well and is also the only ficitional book I found so far that is about actual adults dealing with their identities on the asexual spectrum. The audiobook was incredibly well performed – fun and engaging - and the entire book felt like 'watching' a television drama. I think it is so important to have these types of cheesy but heart-warming queer stories that don’t end in tragedy and just portray the very down-to-earth, ever so trivial struggles of queer people falling in love (or doing other mundance things, living their lives) - especially with ace characters involved – we so desperately need more of these ace stories! At the start I thought this particular style of writing was not going to be for me (and I can only speak for the audio book here) but I quickly came to enjoy it and got surprisingly attached to the characters. I think the audio book may in fact have uplifted the entire experience for me as it’s a very dialogue heavy, ‘colloquial’ experience and the 1st person POV might have put me off in print, possibly. It did feel a little like fanfiction (and I say that as very positive thing, I wish more stories read like fanfiction sometimes) e.g. how the story did not waste too much time on establishing settings and characters (but introduced them well and organically) and had a sense of freedom to the way it is presented to the reader. At times it was be very direct, maybe too direct, but it felt very genuine and real, and the ace community really doesn’t get that a lot so I will take any overly direct exposition over nothing any day. It feels almost too perfect and too happy but it made me smile for being that way – it was so good to escape to a story as happy as this one. While it did feel like a feel-good TV drama, it also felt relatable in many parts to the point where I got very emotional over seemingly trivial things because they just hit home a lot. Upside Down is essentially here for you to have a fun time and a laugh here and there, and I really appreciate that as welcome distraction from how glum real life feels more often than not in comparison. Many moments in the book felt like a reassuring pat on the shoulder to give hope and encouragement to ace readers for their own lives and futures.
Mir hat die Geschichte von Jordan und Hennesy wahrlich gut gefallen. Es ist eine sehr leichte Liebesgeschichte, die dabei aber mit wirklich wichtigen/ernsten Themen umgeht. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und sie hat es auf eine wirklich schöne Art und weise geschafft Jordan und Hennesy als Charaktere darzustellen und ihre Geschichte zu erzählen. Beides sind so gut ausgebaute und vielschichtige Charaktere die sich auf eine wundersam süße Art und Weise lieben lernen. Das ganze Buch fühlte sich wunderbar leicht an und ich habe es sehr genossen, dass es einfach nur viel Liebe und Akzeptanz und kein Drama gegeben hat. Es ist ein Buch über Identität, Selbstfindung und Akzeptanz darüber das man als Mensch genau so richtig ist, wie man ist und dass man sich nicht davon einschüchtern lassen sollte, weil man anders ist, als dass, was von der Gesellschaft als "normal" deklariert wurde. Ich fand es insgesamt einfach sehr schön, wie in diesem Buch mit dem Thema Asexualität umgegangen wurde. Nicht nur ist es kein Tabuthema, sondern stattdessen der Hauptfokuspunkt des Buches, es wird richtig greifbar gemacht und auch verdeutlicht, dass Asexualität ein Spektrum ist. Während Hennesy sich seiner Asexualität sehr bewusst ist, ist Jordan sich dessen noch unsicher und möchte eigentlich kein weiteres Label. Seine Gedanken und Gefühle zu dem Thema wurden sehr schön greifbar und nachvollziehbar dargestellt. Insgesamt ein wirklich schönes Buch.
Description
Jordan O’Neill hat genug von Schubladen. Als schüchterner Bibliothekar fühlt er sich ohnehin schon oft fehl am Platz. Doch als ihm klar wird, dass das Label "asexuell" vieles in seinem Leben erklärt, gerät seine sorgfältig sortierte Welt aus den Fugen.
Hennessy Lang weiß längst, wer er ist. Nach einer Trennung und einigen gescheiterten Beziehungen steht er offen zu seiner Asexualität – und gründet in Surry Hills eine neue Selbsthilfegruppe. Dort begegnet er Jordan, der noch nach Antworten sucht und nicht weiß, wo er hingehört.
Zwischen vorsichtiger Nähe, leisen Gesprächen und großen Fragen versucht Hennessy, Jordan zu zeigen, dass sich sein Leben vielleicht nicht auf den Kopf gestellt hat – sondern endlich richtig herum steht …
Book Information
Author Description
Die australische Autorin N.R. Walker hat ein Lieblingsgenre - Gay Romance. Seit ihrer ersten Veröffentlichung im Jahr 2012 hat sie über 80 Bücher geschrieben, von denen viele auch als Hörbücher erhältlich sind. Zahlreiche ihrer Werke wurden in neun verschiedene Sprachen übersetzt. Sie liebt das Schreiben und verbringt viel zu viel Zeit damit - aber anders würde sie es gar nicht wollen.
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Das war mal ein Buch, das ein Thema behandelt, das mir bis jetzt erst einmal begegnet ist, nämlich Asexualität. Das war schon ganz interessant, aber manchmal war es mir doch etwas drüber. Manchmal waren es einfach zu viele Tränen, auch wenn es kein richtiges Drama gab, was mir gut gefallen hat. Richtig gut gefallen hat mir die ganze Bustruppe, das fand ich wirklich herzerwärmend. Ein schönes Buch für entspannte Lesestunden.
Einfach nur sweet 💜🩶🖤 mit wichtiger Message!
BUCHREZENSION - SPOILER FREI Nr.52 aus 2026 Genre und Tropes: LGBTQ+, MM Romance, Self-Discovery-Journey, NA, Found Familie Hauptcharaktere: Hennessy und Jordan Format, Quelle, Sprache, Stil: Hörbuch, NetGalley, Deutsch, Dual POV Zur Story: Jordan ist ein lustiger, aber selbstzweifelnder Bibliothekar, der alles 10mal zerdenkt und manchmal alles etwas zu schnell als „m*therfckr“ beschimpft, als ihm vielleicht liebt ist. Er ist schwul und nun kam ihm auch die Erkenntnis, dass er evtl. auch asexuell sein könnte, möchte sich jedoch nicht weiter in Schubladen stecken lassen. Er liebt seinen Job und noch mehr liebt er es nach Feierabend den selben Bus zu nehmen und dabei den attraktiven „Kopfhörer-Typ“ zubeobachten und anzuschmachten. Um sich doch mal mit dem Thema mehr auseinanderzusetzen, organisiert Jordans beste Freundin Merry ein Treffen zu einer Ace-Selbsthilfegruppe… die niemand geringeres leitet, als der niedliche „Kopfhörer-Typ“ Mein persönliches Fazit: Super schön! Ich glaube, ich habe noch nie etwas in der Art gelesen (bzw. In dem Fall gehört) und ich fand die Geschichte einfach nur total schön, süß und auch einfach super witzig. Zum Hörbuch selbst: die Stimmen waren super angenehm, sowohl die von Jordan, als auch die von Hennessy. Und die Storyline? Die war einfach mega schön. Also vorne weg, erstmal total wichtige Message. Und ich fand es selbst als hetero, nicht asexuelle Leserin super spannend und wichtig und konnte mich da wirklich total hineinversetzen. Mir taten Jordan und Hennessy auch echt total leid, als sie so aus ihren Erfahrungen mit den Ex-Partnern erzählt haben. Die beiden Protas habe ich direkt in mein Herz geschlossen! Jordan vllt. Ein kleines bisschen mehr😜😜einfach für seine „M*therf*ckers“. Aber beide haben so perfekt zueinander gepasst. Und einfach die komplette Liebesgeschichte und alle Nebencharaktere… einfach toll! Nicht zu vergessen, die Suppentruppe aus dem Bus🙌🏻😏 Absolute Weiterempfehlung❤️

Eine zuckersüße Geschichte über einen jungen Mann, der sich selbst und seinen Platz im Leben sucht, dabei noch nicht mal, wenn sein Leben davon abhinge, aufhören könnte zu fluchen. Ein Møtherfucker hier, ein Møtherfucker da, so geht der leicht egozentrische Jordan durch sein Leben, dabei immer mit den gleichfarbigen Schuhen zu seinem Schal. Doch irgendwie fehlt ihm etwas, weil er sich nicht zugehörig fühlt. Er will sich geliebt fühlen und kuscheln, aber keinen S*x, was immer wieder auf Unverständnis und leider auch zu Abwertungen führt, die wirklich niemand verdient hat. Seine beste Freundin schleift ihn daraufhin zu einer Selbsthilfegruppe und dort bekommt er eine Klarheit, die er herbeigesehnt hat und dennoch nicht haben will. As*xualität und Aromantik sind ein Thema und es gibt andere Menschen, denen es wie ihm geht. Offensichtlich zum Beispiel den Mann, den Jordan seit einiger Zeit heimlich anschmachtet. Hennessy. Eine Story über das sich anders fühlen, über Mut und Ängste und mit ganz viel hilfreichen Wissen. Von mir gibt es eine ganz klare Lese- bzw. Hörempfehlung.🫶🏽

Zu "Upside doen - Die Welt steht Kopf" habe ich so viel Gutes gelesen, die Inhaltsangabe klang interessant - als Manga wäre das voll mein Ding, aber als Roman ... ich kann mit reinen Textromanen im Romancebereich einfach nicht viel anfangen. Da der Roman gerade in Kindle Unlimited enthalten ust und ich ja schon neugierig war, wollte ich dem Ganzen mal noch eine Chance geben. Während der ersten Kapitel war ich ständig kurz davor abzubrechen und fragte mich, wie diese ganzen vielen guten Rezensionen zustande gekommen sind. Ich empfand Jordan als unfassbar anstrengend, nervig und völlig überspitzt (dabei feiere ich Überspitztes ja sogar oft), man könnte sagen, ich konnte ihn nicht ausstehen. Angus' erster Auftritt war auch eher enttäuschend, ebenfalls überspitzt, konnte auch er mich nicht wirklich überzeugen, empfand ich ihn jetzt lustig oder sah in ihm einfach nur eine nicht brennende Kerze auf der Torte? Hennessy und Merry mochte ich eigentlich. Ich blieb allerdings dran, und als Jordan und Hennessy dann ihre täglichen 5-Minuten-Gespräche im Bus führten, kam ich endlich in der Story an. Das war so unfassbar niedlich und die "Suppentruppe" liebe ich. Wie sie die beiden einfach gefeiert und nach Kräften unterstützt haben, von Beginn an, ohne irgendwelche Vorteile und mit so viel Inbrunst, das war klasse. Die täglichen Fragen der beiden während der 5 Minuten dauernden gemeinsamen Busfahrt aren wirklich mal was anderes zum Kennenenlernen und speziell Hennessys Fragen fand ich wirklich gut. Anfangs dachte ich noch, der Klappentext wäre nicht wirklich zutreffend, denn Jordan schien sich sehr schnell mit Gedanken angefreundet zu haben, tatsächlich asexuell zu sein. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto klarer wird, dass er sich zwar mit dem Gedanken angefreundet hat und nun vieles über sich selbst besser versteht, aber eben doch noch nicht alles, da er über Asexualität noch gar nicht alles weiß. Dann kommt es zu einer Situation, durch die er einen seiner panischen Anfälle bekommt und man glaubt schon, alles wäre nun vorbei. Zum Glück kennt Merry ihn besser als jeder andere Mensch und zieht gemeinsam mit Angus und Hennessy einen Plan durch. Sehr erfolgreich. Zum Glück. An der Stelle hätte ich mir allerdings noch ein bisschen mehr Vertiefung ins Thema gewünscht. Doch ich denke, jeder, der bisher nicht viel (oder gar nichts) über Asexualität wusste,hat nach dem kurzen Vortrag in der Selbsthilfegruppe das Grundlegende verstanden. Nebenbei gab es dann noch ein klein wenig Bisexualität und Poly mit Angus, Michael und Vee. Im Großen und Ganzen eine wirklich schöne Geschichte, und dass ich einen Roman fast komplett am Stück durchgelesen habe (längere Pausen während der ersten Kapitel, die mich nicht packten, danach nur, wenn der Reader am Ladekabel hing) ist tatsächlich schon länger her 😅 Ich glaube sogar, dass ich mir das eBook auch noch kaufen und später noch einmal lesen werde. Aktuell überlege ich, ob ich mir sogar noch das Hörbuch anhören soll (bin jetzt nicht so der große Hörbuchfan).
Nach Startschwierigkeiten ein zuckersüßer Traum.
Meine Meinung Ich habe nur gutes über dies Buch gehört und war darum voller Vorfreude und großer Erwartungen. Um so härter traf es mich, als mir der Einstieg unerwartet schwer fiel. Jordan empfand ich als ... anstrengend. Gefühlt redet er ohne Punkt und Komma, springt von einem Thema ins nächste und wenn er nervös ist, alles in doppelter Geschwindigkeit. Jedenfalls hat es bei mir ein paar Kapitel gedauert, bis ich seinen Charakter als liebenswert ansehen konnte. Hennessy dagegen hatte mich schon von Anfang an für sich eingenommen. Je weiter das Buch voranschritt, um so begeisterter war ich allerdings von den beiden Charakteren und ihrer Story. Jordan lernt Hennessy in einer Sebsthilfegruppe kennen, die sich mit Asexualität auseinandersetzt. Und dieses Thema... klar hab' ich schon mal davon gehört, aber so richtig greifen konnte ich es nicht. Und dann kommt dieses Buch ums Eck und erklärt in einer absolut anbetungswürdigen Geschichte, was es damit auf sich hat. Tja. Was soll ich noch sagen. Ja, ich war nicht von Anfang an begeistert. Auch ja, dies hat sich um 180 Grad gedreht. Und doppelt und dreifach ja, diese Geschichte ist süß, zuckrig, goldig, niedlich und so was für's Herz. Und dieser Epilog... ❤️ Ich werde diese Geschichte auf jeden Fall rereaden! Definitiv. Hundertprozentig. Fazit Nach Startschwierigkeiten ein zuckersüßer Traum.
Das Buch sieht einfach wunderschön aus!
Über »Upside down« bin ich zuerst durch das Cover gestolpert, denn das hat mich (im Gegensatz zum englischen Originalcover) total angesprochen. Ein Blick in den Klappentext verriet mir dann, dass es sich um zwei asexuelle Charaktere handelt und ich war sold! Das Thema Asexualität findet insbesondere in Romance Büchern nur selten Platz. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass es hier so in den Fokus gerückt wurde. Protagonist Hennessy leitet eine Selbsthilfegruppe für asexuelle Menschen. Durch seine Erfahrungen und die der Teilnehmenden erfahren die Lesenden sehr viel wissenswertes über das Thema Asexualität ohne das es belehrend wirkt, was mir wirklich gut gefallen hat und mir aus persönlichen Gründen sehr wichtig ist. Nun zu den Punkten, die mich leider nicht ganz überzeugen konnten: Das Pacing - Es sollte eine Strangers to Friends to Lovers Geschichte sein, doch der Teil mit der Freundschaft wurde für mich ziemlich schnell übersprungen. Direkt das erste Treffen außerhalb der Selbsthilfegruppe und des Busses war für mich ein klares Date-Date. Obwohl die beiden Protagonisten davon sprachen zunächst eine Freundschaft aufbauen zu wollen, war sehr schnell klar, dass es in eine andere Richtung geht. Der Humor - Ich denke, dass vielen Schreibstil wirklich gut gefallen wird und sie eine gute Zeit beim Lesen haben werden. Mein Humor wurde nicht getroffen. Während andere beispielsweise die Busgruppe verlassen wahrscheinlich sehr unterhaltsam finden werden, fand ich sie eher skuril. Harry Potter - Ja, das Buch ist im Englischen erstmalig im Jahr 2019 erschienen, aber hätte in der Zwischenzeit diese kleine Textstelle nicht überarbeitet werden können? Dass JKR äußerst problematische Ansichten vertritt sollte mittlerweile jede*r mitbekommen haben. HP-Referenzen braucht im Jahr 2026 kein (queeres) Buch mehr. Der Schreibstil von NR Walker ist angenehm und flüssig, weshalb gut durch die Seiten fliegen. Abgesehen von den oben genannten Punkten hat mir das Buch jedoch gut gefallen, weshalb ich am Ende bei einer Bewertung von 3,5 bis 4 Sternen lande.
Wenn Gefühle nicht in Schubladen passen
Jordan wird von seiner Freundin Merry überredet, an einer Selbsthilfegruppe für Asexuelle teilzunehmen. Schon länger beschäftigt ihn seine eigene sexuelle Identität, und nach einigen Recherchen vermutet er, asexuell zu sein. Dort trifft er auf den Gruppenleiter Hennessey, den er bereits von seinen täglichen Busfahrten kennt. In ihm findet Jordan endlich jemanden, der ihn versteht. Zwischen den beiden entsteht schnell eine leise, spürbare Anziehung, aus der sich nach und nach eine liebevolle Verbindung entwickelt. Ich habe die Geschichte in kürzester Zeit gelesen, weil sie einfach unglaublich süß, unterhaltsam und gleichzeitig tiefgründig ist. Besonders gut gefallen hat mir der Umgang mit dem Thema Asexualität. Es geht nicht nur um die eigene Einordnung, sondern auch um die Unsicherheiten, die damit verbunden sind, gerade weil es gesellschaftlich oft wenig Verständnis dafür gibt. Sehr hängen geblieben ist mir auch Jordans Haltung zu Labels. Neben seiner Homosexualität möchte er sich nicht noch weiter festlegen und sträubt sich lange dagegen, sich selbst als asexuell zu bezeichnen. Das fand ich sehr nachvollziehbar, weil es zeigt, wie stark der Druck sein kann, sich einordnen zu müssen, auch wenn es sich nicht richtig anfühlt. Jordan mochte ich wirklich sehr. Er ist chaotisch, redet viel, wenn er nervös ist, hat keinen Filter und ist dabei unglaublich charmant. Seine Liebe zu Büchern und sein Humor haben ihn für mich besonders eingenommen. Hennessey bildet dazu einen ruhigeren Gegenpol und sorgt für eine schöne Balance. Auch das Thema Konsens wird sensibel eingebunden, vor allem in den intimeren Momenten. Dabei wird sehr selbstverständlich gezeigt, dass Asexualität nicht bedeutet, keine romantischen Gefühle zu haben. Ein kleiner Kritikpunkt war für mich die stellenweise recht derbe Ausdrucksweise, vor allem bei Jordan, die für mich nicht immer ganz zur eher sanften Stimmung gepasst hat. Außerdem war mir das Ende persönlich etwas zu kitschig. Insgesamt ist es aber eine wirklich schöne, berührende Geschichte, die ich sehr gern gelesen habe und definitiv weiterempfehlen würde. *unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar
Das süßeste Buch des Jahres
Dieses Buch ist schon jetzt eines meiner Jahreshighlights und definitiv das süßeste Buch des Jahres. Eigentlich wollte ich nur reinlesen und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Es war zuckersüß, so witzig und einfach toll. Die beiden Protagonisten Jordan und Hennessy sind großartig und ergänzen sich einfach perfekt. Die Geschichte wird aus den beiden Ich-Perspektiven erzählt und das war einfach großartig, da man beide Sichten der Geschichte erlebt. Ich habe ein Herz an beide verloren. Dieses Buch hat mich durchgehend zum Lächeln oder zum Auflachen gebracht. Es war so zuckersüß. Jordan kennt Hennessy zumindest vom Sehen, sie fahren jeden Tag mit dem gleichen Bus. Zum ersten wirklichen Kennenlernen kommt es, als Jordan von seiner besten Freundin und Arbeitskollegin gezwungen wird zu einer Selbsthilfe-Gruppe zum Thema Asexualität zu gehen, in der Hennessy der Leiter ist. Und dann beginnt es, dass die beiden sich jeden Tag zumindest die 5 Minuten unterhalten, in denen sie zusammen im Bus fahren. Sie haben ein witziges Fragespiel zum Kennenlernen gemacht und stellen sich jeden Tag eine Frage. Irgendwann sind sogar die anderen Mitreisenden im Bus involviert und shippen die beiden. Wer kann es ihnen das verübeln - ich wäre auch Teil dieser Truppe im Bus :) Sie treffen sich dann auch außerhalb der Busfahrten, erst nur freundschaftlich, aber sie merken schnell, wie gut sie zueinander passen. Ich habe dieses Buch einfach geliebt und ich hätte noch ewig weiterlesen können.... Absolute Leseempfehlung!

»Das Tuwort bekommt also definitiv nichts zu tun.«
Titel: Upside Down: Die Welt steht Kopf Autor: N. R. Walker Verlag: Second-Chances-Verlag Vielen Dank für das #REZENSIONSEXEMPLAR über NetGalley.De Jordan O'Neill hat nach mehreren gescheiterten Beziehungen eine Ahnung, dass er asexuell sein könnte, aber auch Angst davor, sich noch ein Label aufzudrücken. Immerhin hat er schon die Etiketten “schwul”, “Büchernerd”, “Freak” und “nervös-Plappernder” auf sich kleben. Und doch will er nicht weiter mit der Unsicherheit leben und geht zu einer anonymen Selbsthilfegruppe. Doch die wird, wie soll es auch anders sein, vom Kopfhörer-Typ geleitet, einem jungen Mann, den er jeden Tag im Bus sieht und in den Jordan seit Monaten heimlich verknallt ist. Entgegen aller Erwartungen entwickeln sich zwischen den beiden bald die ersten zarte Gefühle. Doch darf das überhaupt sein? Wow! Es gibt wenige Bücher, die mich direkt von Seite 1 abgeholt haben, doch Upside Down von der australischen Autorin N. R. Walker gehört definitiv dazu. Besonders der Kontrast zwischen den zarten Gefühlen der beiden Protagonisten und Jordans ausuferndem Gebrauch des Wortes “Motherf#*ker” hat etwas seltsam Faszinierendes. Und diese Vibes… 😍 So zart und leise und doch so ausdrucksstark. Und so plausibel und nachvollziehbar. Nicht nur die Gefühle zwischen Jordan und Hennessy, sondern auch die Gefühle und Gedanken bezüglich der eigenen Sexualität. Die Frage, ob man unnormal ist, weil man so empfindet, wie man es tut? Und die Angst davor, erneut etwas falsch zu machen und wieder enttäuscht zu werden. Wie schon so oft anzuecken, weil man anders ist als die Norm und wieder nur auf Unverständnis stößt. Dabei will man doch nur ankommen. Endlich den einen Menschen finden, der zu einem gehört, bei dem man seine Maske fallen lassen kann und sich nicht mehr verstellen kann. N. R. Walker ist das Thema Asexualität mit viel Humor, Respekt und Fingerspitzengefühl angegangen und entführt uns in eine Gedankenwelt, die auch für anders orientierte Personen nachvollziehbar und authentisch ist. Unerwartetes Highlight!

Ich liebe die Bücher aus dem Second Chances Verlag und als ich gesehen habe, dass ein Buch herauskommt, welches das asexuelle Spektrum thematisiert war direkt klar, dass ich das lesen muss! Schön finde ich es, dass sich das Buch nicht wirklich um die Findung der Asexualität dreht, sondern wie die unteschiedlichen Menschen anschließend mit der Erkenntnis umgehen. Zusätzlich ist die enthaltende Liebesgeschichte zuckersüß geschrieben und man erwischt sich selber dabei wie man dümmlich grinsend auf der Couch sitzt und ins Buch versunken ist. Ich habe das Buch geliebt und obwohl ich es im Februar gelesen habe hat es bereits großes Potenzial als Jahreshighlight!!
Eine schöne queere Geschichte
Die Geschichte von Jordan und Hennessy fand ich von Anfang an super süß. Vorallem, dass die beiden sich im Bus über Bücher unterhalten haben, und sich somit kennengelernt haben, war ein kleines Highlight für mich. Da ich selbst auch asexuel bin, konnte ich mich auch gut in die beiden hineinversetzen und mitfühlen. Der Schreibstil war sehr angenehm und auch der Hörbuchstimme konnte ich sehr gut folgen. Insgesamt ein schönes Buch mit asexuellen Charakteren, dass ich jedem weiterempfehlen kann.
Super cute 🥰
Upside Down – Die Welt steht Kopf“ von N. R. Walker hat mich auf eine leise, aber sehr warme Art berührt. Es ist keine Geschichte, die mit großen Dramen oder spektakulären Wendungen arbeitet – stattdessen lebt sie von ihren Figuren und den kleinen, ehrlichen Momenten zwischen ihnen. Was mir besonders gefallen hat, war die Dynamik zwischen den beiden Hauptcharakteren. Dieses vorsichtige Annähern, die Unsicherheiten, aber auch die wachsende Vertrautheit wirken sehr authentisch. Man merkt schnell, dass es hier nicht nur um Romantik geht, sondern auch darum, sich selbst besser zu verstehen und den eigenen Platz zu finden. Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass man schnell in die Geschichte hineinkommt. Gleichzeitig schafft es die Autorin, Emotionen ohne Kitsch zu transportieren – genau diese Balance macht das Buch für mich so „süß“, ohne jemals oberflächlich zu wirken.

Zuckersüß
Was für eine absolut wundervolle und zuckersüße Story. Ich muss zugeben, dass ich kurz überlegen musste, ob ich das Buch lese, weil ich wirklich gerne spice in Büchern lese. Ich finde, dass man bei solchen Szenen oftmals nochmal zum Ausdruck bringen, bzw. einen die Hingabe fühlen lassen kann. ABER das hat mir bei dem Buch tatsächlich überhaupt nicht gefehlt. Es war so gefühlvoll und hat einen emotional total mitgerissen. Vor allem fand ich es auch total interessant, da man sehr viel über das Thema ACE gelernt hat. Die beiden waren so cute und einfach nur zum verlieben. Sie haben mich zum Lachen, aber auch zum weinen gebracht. Man hat eine komplette Achterbahnfahrt der Gefühle mitgemacht. Aber es waren nicht nur die beiden, die total liebenswert waren. Auch die Selbsthilfegruppe habe ich total geliebt. Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, die beiden auf ihrem Weg begleiten zu dürfen. Klare Leseempfehlung.

Upside Down war besonders als Hörbuch eine Erfahrung. Das Cover gefällt mir zwar gut, aber hat dennoch ein paar schwächen, zum Beispiel konnte ich Anfangs die Figuren auf dem Cover nicht mit den Protagonisten nicht in Verbindung bringen. Die Sprecher haben sich , wie ich finde, selbst übertroffen. Jordan wurde stimmlich sehr gut dargestellt. Auch das Tempo, wenn er nervös wurde und in seine Monologe verfallen ist, wurden gut umgesetzt. Ich mochte seine chaotische und nervöse Art und besonders seine Ausdrücke die im unpassendsten Momenten rausrutschen. Das macht ihn greifbarer und er sorgte für viele humorvolle, aber auch emotionale Momente. Auch der Sprecher von Hennessy hat mich vollkommen überzeugt. Er ist ein ruhiger Sprecher und dies passte vollkommen zu Hennessy. Die Dynamik zwischen Hennessy und Jordan mochte ich sehr. Man erlebt eine Love Story, welche von der Atmosphäre und wenig von Drama lebt. Die Zweifel, welche beide Figuren an den Tag legen, sind völlig berechtigt und diese wurden ohne unnötiges Drama gelöst. Die Geschichte kann ich nur wärmsten empfehlen. Das Buch ist eine Geschichte zum genießen. Es geht um Identität, Akzeptanz und Liebe. Der Humor war genau richtig, aber auch die Aufklärung.
“I didn’t realise how hard I’ve ben trying to fit in with the real world, trying to be normal when my normal was here all along.” Finding a book with valid asexual representation is one of the hardest things and I am extremely grateful this book handled it well and is also the only ficitional book I found so far that is about actual adults dealing with their identities on the asexual spectrum. The audiobook was incredibly well performed – fun and engaging - and the entire book felt like 'watching' a television drama. I think it is so important to have these types of cheesy but heart-warming queer stories that don’t end in tragedy and just portray the very down-to-earth, ever so trivial struggles of queer people falling in love (or doing other mundance things, living their lives) - especially with ace characters involved – we so desperately need more of these ace stories! At the start I thought this particular style of writing was not going to be for me (and I can only speak for the audio book here) but I quickly came to enjoy it and got surprisingly attached to the characters. I think the audio book may in fact have uplifted the entire experience for me as it’s a very dialogue heavy, ‘colloquial’ experience and the 1st person POV might have put me off in print, possibly. It did feel a little like fanfiction (and I say that as very positive thing, I wish more stories read like fanfiction sometimes) e.g. how the story did not waste too much time on establishing settings and characters (but introduced them well and organically) and had a sense of freedom to the way it is presented to the reader. At times it was be very direct, maybe too direct, but it felt very genuine and real, and the ace community really doesn’t get that a lot so I will take any overly direct exposition over nothing any day. It feels almost too perfect and too happy but it made me smile for being that way – it was so good to escape to a story as happy as this one. While it did feel like a feel-good TV drama, it also felt relatable in many parts to the point where I got very emotional over seemingly trivial things because they just hit home a lot. Upside Down is essentially here for you to have a fun time and a laugh here and there, and I really appreciate that as welcome distraction from how glum real life feels more often than not in comparison. Many moments in the book felt like a reassuring pat on the shoulder to give hope and encouragement to ace readers for their own lives and futures.
Ein Bibliothekar, der viel überdenkt, ein Label, dass sich so unwirklich anfühlt und ein Mann, der alles ordnen kann
In Upside Down treffen wir auf Jordan O`Neill, einen schüchternen Bibliothekar, der so viele Ecken und Kanten hat, dass er sich selbst oft in Frage stellt und dann ist da noch dieser mysteriöse Mann mit den roten Kopfhörern in seinem Bus, der sein Herz zum hüpfen bringt. Wäre das nicht schlimm genug, bringt ihn seine Arbeitskollegin/ Freundin auch noch zu eine Selbsthilfegruppe, in der er mehr über die “Asexualität” erfährt und somit seine seine Welt auf dem Kopf stellt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und könnte für mich sogar mein Highlight 2026 werden! Ich mochte Jordans Persönlichkeit und Gedankengänge. Manchmal stellte ich mir vor, wie er sich beim Denken oder Erzählen selbst überholt, was ihn noch süßer gemacht hat. Hennessy hingegen wirkte immer als Ruhepol zu Jordan. Seine Erzählweise wirkte immer etwas ruhiger, geordneter, was ein klarer Kontrast zu Jordan war. Denn während der Bibliothekar noch auf der Suche nach sich selbst ist, war seine Welt geordneter. Die Interaktionen zwischen beiden waren wundervoll und bestanden zu Beginn aus ein paar Minuten und wurden zum Schluss immer mehr und man fühlte sich ein bisschen wie ein Teil der Busgruppe, die das täglich miterlebt. Ebenso gefielen mir die Nebenfiguren, die wir auf dieser Reise kennengelernt haben und es gab auch so einen Oho-Moment. Auch das Thema “Asexualität” spielt in diesem Buch eine große Rolle und hatte auch ein paar Aufklärungspunkte dabei, die ich sehr faszinierend fand. Eine große Angst war jedoch gegen Mitte des Buches, dass es wirklich eine Fiktion ist und “die große Liebe etwas ändert” und ich denke, dass es nicht nur mir so beim Lesen geht. Denn das Buch braucht absolut keinen Sexteil, weil die Beziehung der Beiden zueinander so perfekt für sie war. Natürlich wieder als Pluspunkt für mich: Es hat ein Prolog, dass ein paar Jahre später spielt!
Eine wirklich süße Geschichte, die ein wirklich wichtiges Thema anspricht. Asexualität ist etwas, über das wenig gesprochen wird. Sex ist oft ein Thema, dass als selbstverständlich angesehen wird. Auch in der buchwelt. Es war wirklich schön zu sehen, wie Jordan in diese Welt geführt wird und auch, dass ein neuer Weg such mal steinig sein kann. Die Geschichte war intensiv, süß, aber auch sehr lustig.
Intimität ohne Spice. Eine Zuckersüße Liebesgeschichte die einen direkt mitfiebern lässt.
Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar angefragt, da ich Angst davor hatte. Angst, das die Geschichte nicht ohne intimität funktioniert. Angst, das es nicht romantisch und echt dargestellt werden konnte. Und ich bin mehr als begeistert das N.R. Walker es geschafft hat mich positiv zu überraschen. In Upside Down versteckt sich eine Zuckersüße Liebesgeschichte zwischen zwei Asexuellen jungen Männern. Beide haben schlechte Beziehungen hinter sich, und der eine muss das Label Asexuell erst noch akzeptieren und wirklich für sich entdecken. Und wir begleiten ihn genau dabei. Lernen mit ihm, was das genau heißt, und das auf so eine leichte und verständliche Art, das jeder der diese Geschichte ließt, danach grob weiß, was Asexualität abdeckt und beinhaltet. Jordan und seine beste Freundin Merry waren sehr unterhaltsam in ihren Konversationen, manchmal aber auch anstrengend. Ich bin selbst, ähnlich wie Jordan, jemand der alles zerdenken kann. Daher waren die beiden manchmal, ähnlich wie meine zwei Gehirnhäften, am hin und her debatieren, und wenn man selbst so ist, kann es nach einer weile anstrengend sein dies zu lesen. Aber andererseits war es schön so einen zerdenkenden Charakter zu lesen, der ein solch verständliches Umfeld, seine gefundene Familie, hat. Und ich bin ein absoluter Fan der Suppentruppe. Sie sind eine super Ergänzung zu der Geschichte, und zeigt wie neugierig die meisten Menschen sind, nur eben auf eine freundliche und hilfsbereite Art und Weise. Und wie jedem bereits klar sein sollte, hat dieses Buch keinen Spice und daher keine Typische Sexuelle anspannung, wie es aus anderen Büchern bekannt ist. Aber verdammt hat dieses Buch einen Spannungsbogen. Dieses Verlieben, sich aneinander herantasten (ganz vorsichtig) und das hinfiebern aufs Händchen halten und Küssen. Dieses Buch hat eine ganz andere Art der Intimität, wunderschön, spannungsgeladen auf die vielleicht süßeste Art und Weise. Ich bin hin und weg von dieser Süßen Liebesgeschichte.

“I didn’t realise how hard I’ve ben trying to fit in with the real world, trying to be normal when my normal was here all along.” Finding a book with valid asexual representation is one of the hardest things and I am extremely grateful this book handled it well and is also the only ficitional book I found so far that is about actual adults dealing with their identities on the asexual spectrum. The audiobook was incredibly well performed – fun and engaging - and the entire book felt like 'watching' a television drama. I think it is so important to have these types of cheesy but heart-warming queer stories that don’t end in tragedy and just portray the very down-to-earth, ever so trivial struggles of queer people falling in love (or doing other mundance things, living their lives) - especially with ace characters involved – we so desperately need more of these ace stories! At the start I thought this particular style of writing was not going to be for me (and I can only speak for the audio book here) but I quickly came to enjoy it and got surprisingly attached to the characters. I think the audio book may in fact have uplifted the entire experience for me as it’s a very dialogue heavy, ‘colloquial’ experience and the 1st person POV might have put me off in print, possibly. It did feel a little like fanfiction (and I say that as very positive thing, I wish more stories read like fanfiction sometimes) e.g. how the story did not waste too much time on establishing settings and characters (but introduced them well and organically) and had a sense of freedom to the way it is presented to the reader. At times it was be very direct, maybe too direct, but it felt very genuine and real, and the ace community really doesn’t get that a lot so I will take any overly direct exposition over nothing any day. It feels almost too perfect and too happy but it made me smile for being that way – it was so good to escape to a story as happy as this one. While it did feel like a feel-good TV drama, it also felt relatable in many parts to the point where I got very emotional over seemingly trivial things because they just hit home a lot. Upside Down is essentially here for you to have a fun time and a laugh here and there, and I really appreciate that as welcome distraction from how glum real life feels more often than not in comparison. Many moments in the book felt like a reassuring pat on the shoulder to give hope and encouragement to ace readers for their own lives and futures.
Mir hat die Geschichte von Jordan und Hennesy wahrlich gut gefallen. Es ist eine sehr leichte Liebesgeschichte, die dabei aber mit wirklich wichtigen/ernsten Themen umgeht. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und sie hat es auf eine wirklich schöne Art und weise geschafft Jordan und Hennesy als Charaktere darzustellen und ihre Geschichte zu erzählen. Beides sind so gut ausgebaute und vielschichtige Charaktere die sich auf eine wundersam süße Art und Weise lieben lernen. Das ganze Buch fühlte sich wunderbar leicht an und ich habe es sehr genossen, dass es einfach nur viel Liebe und Akzeptanz und kein Drama gegeben hat. Es ist ein Buch über Identität, Selbstfindung und Akzeptanz darüber das man als Mensch genau so richtig ist, wie man ist und dass man sich nicht davon einschüchtern lassen sollte, weil man anders ist, als dass, was von der Gesellschaft als "normal" deklariert wurde. Ich fand es insgesamt einfach sehr schön, wie in diesem Buch mit dem Thema Asexualität umgegangen wurde. Nicht nur ist es kein Tabuthema, sondern stattdessen der Hauptfokuspunkt des Buches, es wird richtig greifbar gemacht und auch verdeutlicht, dass Asexualität ein Spektrum ist. Während Hennesy sich seiner Asexualität sehr bewusst ist, ist Jordan sich dessen noch unsicher und möchte eigentlich kein weiteres Label. Seine Gedanken und Gefühle zu dem Thema wurden sehr schön greifbar und nachvollziehbar dargestellt. Insgesamt ein wirklich schönes Buch.



























