Up to Date – Drei Dates machen noch keine Liebe – oder doch?
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Book Information
Author Description
Beth O'Leary schrieb ihren ersten Roman »Love to share« auf der täglichen Zugfahrt zu ihrem Job in einem Kinderbuchverlag und landete damit einen internationalen Bestseller. Darauf folgte »Time to Love«, »Drive me Crazy« und nun »Up to Date«. Heute ist Beth freie Autorin, und wenn sie nicht am Schreibtisch sitzt, macht sie es sich gerade irgendwo mit einem Buch, einer Tasse Tee und mit mehreren Wollpullovern (bei jedem Wetter) gemütlich. Sie lebt mit ihrer Familie und ihrem Hund auf dem Land nicht weit von London.
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8:52 Uhr: Die erfolgreiche Geschäftsfrau Siobhan trifft Joseph Carter normalerweise spätabends im Hotelzimmer zum Tete-a-Tete. Überraschung: Heute hat er sie zum Valentins-Frühstück eingeladen. Doch Joseph taucht nicht auf. 14:43 Uhr: Der Valentins-Lunch mit Joseph Carter ist für die naturverbundene Abenteuerin Miranda das Zeichen, dass die Dinge zwischen ihnen ernster werden. Doch wo zum Teufel bleibt Joseph? 18:30 Uhr: Die schüchterne Romantikerin Jane kennt Joseph Carter noch nicht lange. Trotzdem will er auf einer Valentins-Party den Fake-Boyfriend für sie spielen. Der Abend scheint gerettet. Nur einer fehlt zu ihrem Glück - Joseph! Persönliche Lesedauer: 6 Stunden Fazit: Gute Idee - nicht ganz nach meinem Geschmack umgesetzt. Mir haben ehrlich gesagt die zwei Bücher, die ich zuvor von der Autorin gelesen habe, besser gefallen. Die Perspektiven ändern sich immer zwischen den Hauptprotagonisten, also zwischen Siobhan, Miranda und Jane, was mir wirklich gut gefällt. Man bekommt einmal von allen mit, wie sie empfinden und fühlen und außerdem lässt es dich, vor allem in dieser Geschichte, nachdenken wie die drei Frauen irgendwie ineinander hängen. Die Geschichte an sich ist eine wirklich gute und schlaue Idee und vor allem am Ende hat mich der "Plottwist", wie ich ihn jetzt mal nenne, total umgehauen, weil ich damit wirklich nicht gerechnet habe. Ich bin anfangs schwer ins Buch gekommen, so ab der Hälfte, wo ich dann ein wenig mit den Charakteren warm geworden bin, lief es dann. Trotzdem eine gute und solide Geschichte, wieder mit ein paar Lachern für zwischendrin. 🩷

Durchdacht bis in die letzte Sekunde
Mir ist das Buch sehr zufällig in die Hände gefallen, als es in meinem lokalen Supermarkt für einen absoluten Schnapperpreis angeboten wurde. Es ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Perfekt für einen langen freien Abend (so hab ich es gelesen, obwohl es am Ende eher 3 Abende waren - es ist recht dick) oder auch als Strandlektüre, wenn ihr eine Liebesgeschichte mit ein bisschen Abwechslung lesen möchtet Leider kann ich es nicht ohne Spoiler rezensieren, deswegen hier eine SPOILER WARNUNG Es ist mein erstes Buch von O‘Leary, aber sie hat es offensichtlich von vorne bis hinten durchdacht. Die Charaktere an sich sind nichts besonderes und es ist die ersten 100 Seiten auch noch etwas mühsam die drei auseinanderhalten, aber trotzdem konnte ich nicht aufhören zu lesen. Irgendwas in mir wusste, dass es nicht auf eine schlichte Dreigleisigkeit hinausläuft und wie ich Recht hatte. Es ist genial wie O‘Leary über mehrere hundert Seiten eine Illusion aufrecht erhält und wie sie sie dann ganz ganz langsam zerbrechen lässt. Hätte ich einmal nicht genau aufgepasst wären mir die Jahreszahlen an Silvester vielleicht gar nicht aufgefallen, aber ganz langsam fügte sich das Bild. Wie die Autorin es dann aber weiterhin schafft die Geschichte weiter zu erzählen, obwohl der Plot Twist schon gelöst ist, ist genial. Ein rundes Ende mit dem ich zwischendurch überhaupt nicht gerechnet hätte. Bravo an die Autorin, ich bin begeistert.
"Du darfst kaputt sein, das ist okay. Das sind ganz viele Menschen, ich auch."
Dies ist mein erstes Buch von Beth O'Leary - aber garantiert nicht das Letzte. Wow dieses Buch beinhaltet wirklich so viele Themen die berühren: Fehlgeburt, Verlust eines geliebten Menschen, Stalking, Mobbing bei der Arbeit, Entfremdung, Demenz eines Familienmitglieds, Freundschaften und natürlich neue Liebe. Beth O'Leary verwebt hier die Geschichte von 3 komplett verschiedenen Frauen und einem Mann zu einer bewegenden Geschichte. Es dauert, bis die Geschichte ins Rollen kommt und ich dachte anfangs wirklich "lassen die sich wirklich alle 3 von Joseph Carter verarschen?" Doch die Story hat sehr viel mehr Tiefe. Siobhán (man spricht das sche-van aus) ist eine überaus erfolgreiche Life-Coachin aus Dublin. Mindestens einmal pro Monat trifft sie in London Klienten und dort lernt sie auch Joseph Carter kennen. Was als Stelldichein beginnt, entwickelt sich dann doch zu mehr. Miranda lebt zusammen mit ihren 2 jüngeren Schwestern (Zwillinge) in einer kleinen Wohnung. Sie ist Baumpflegerin und hat damit ihren Traumjob gefunden. Wäre da nicht der unverschämt hübsche Kollege AJ, der nicht aufgibt und sie immer wieder um ein Date bittet, obwohl Mir doch schon mit Joseph Carter glücklich ist....oder etwa nicht? Jane ist eine graue Maus, die überstürzt von London nach Winchester gezogen ist und dort nun ehrenamtlich in einem Second-Hand-Laden arbeitet. Janes Kollege im Charity-Shop ist einfach so goldig!🥹 In einer Bäckerei lernt sie den umwerfenden Joseph Carter kennen und aufgrund ihrer Schüchternheit gründen sie eine Art von Buchclub. Doch Jane weiß, dass da mehr zwischen ihnen ist. Allerdings steht ihre Vergangenheit beiden im Weg. Meine liebsten Zitate: "Du willst herauszufinden, was du tun sollst wegen....?" [...] "Wegen...allem." erwidert Siobhan und macht eine wage Geste zum Himmel. "Arbeit, Männer, Geld." [...] "Über all die wichtigen Dinge." "Wenn du mich fragst, es ist vor allem Sex." "Was ist mit Sex?" Fiona schwimmt mit ihrer lila Lieblingsduschhaube zu ihnen. "Es ist der Sinn des Lebens", antwortet Marlena. "O Gott!" Fiona schaut entsetzt drein, während sie Wasser tritt. "Wie trostlos! Wenn Sex der Sinn des Lebens ist, wofür lebe ich dann?" "Ehrlich gesagt", erwidert Marlena, "frage ich mich das bei dir schon länger." 😂 (Seite 165) "Menschen sind scheiße, was tust du dagegen?" (Seite 367) Joseph. Es braucht eben seine Zeit. Und... Ich weiß nicht, aber du hast ganz schön hohe Ansprüche an dich. Du darfst kaputt sein, das ist okay. Das sind ganz viele Menschen, ich auch. Das bedeutet nicht, dass du kein wunderbarer Mann bist. Es bedeutet nicht, dass du niemals glücklich sein wirst. (Seite 401) "Ich will gar nicht, dass du perfekt bist. Warum sollte ich das wollen? Ich will dich. Ich will alle Teile von dir, die Kaputten und die, die du vor mir versteckt hast. [...] So ist es wenn man liebt, oder?" flüstert sie. "Oder zumindest wenn ich dich liebe. Ich bin gierig. Ich will alles von dir." (Seite 403) "Ich will dir jeden Morgen Kaffee mit Sahne ans Bett bringen und dich zum Lachen bringen, so richtig aus dem Bauch heraus, wie du selten lachst, und ich will Bücher lesen und Zimtschnecken essen und will wissen, welches Outfit du sonntags trägst. Ich will ein Bestandteil deines Alltags sein. Ich will bei einer wuseligen Party neben dir stehen und die fest die Hand halten, damit du dich sicher fühlst. Ich will dich kennenlernen, dich und deine ganzen Gewohnheiten und die Geheimnisse, die du für dich behalten hast. Du bist nicht mehr allein, Jane. Du hast mich. Für immer."(Seite 404)

OMG - da denkt man, man hat’s durchschaut, und dann kommt diese Auflösung 😱🤧♥️ Auch dieses Buch habe ich geliebt. Mit den drei Frauen begegnet man wirklich total unterschiedlichen Charakteren und jede von ihnen ist einfach toll. Speziell ein Nebencharakter hatte es mir ja gleich angetan und ich war gespannt wie alles zusammenhängt, aber das sie sowas draus macht, damit hätte ich nie gerechnet. Mich hat die Botschaft wieder total erreicht und gegen Ende standen mir dann auch nur noch die Tränen in den Augen. 🥹
Bislang mochte ich die Bücher der Autorin immer sehr, weil sie jedes zu etwas Besonderem gemacht hat, sei es durch den Schreibstil oder die Idee der Geschichte. Daher war ich auch wieder auf dieses Buch sehr gespannt, das mich mit seinem Klappentext und den offenbar drei Protagonistinnen neugierig gemacht hat. Der Schreibstil war auch in diesem Buch sehr lockerleicht. Ich bin durch die Seiten geflogen und am Anfang konnte ich sogar die verschiedenen Stimmen der drei Protagonistinnen erkennen, denn jede unterschied sich von der anderen durch den Schreibstil. Leider ist das über die ersten 100 Seiten verloren gegangen und ich musste danach immer überlegen, wer jetzt Siobhan, Miranda oder Jane war und was deren Geschichte war. Auch kann ich jetzt nach Beenden des Buches nicht richtig sagen, was die drei charakterlich ausmacht oder voneinander unterscheidet. Der Klappentext verrät in diesem Fall nicht wirklich viel und nach den ersten drei Kapiteln weiß man schon nicht mehr, in welche Richtung sich das Buch entwickelt. Das fand ich sehr schön, weil ich auf diese Weise immer ein wenig raten konnte, worauf wir eigentlich hinauswollen. Und tatsächlich lief das Buch nicht so aus, wie ich es gedacht hätte. So schön ich die ersten 250 Seiten fand, so merkwürdig wurden dann die letzten 150. Die Auflösung war mir irgendwie zu komisch und da das Buch in der 3. Person, aber dennoch aus den Sichten der Protagonistinnen geschrieben ist, dachte ich, dass es auch um sie und ihre Entwicklung gehen wird. Leider ist dies nicht der Fall. Jedenfalls nicht so richtig. Denn es geht eigentlich immer um Joseph Carter. Ein Charakter, den ich noch weniger fassen kann, als Jane, Miranda oder Siobhan, und ein Charakter, den ich zeitweise sogar etwas manipulativ und toxisch fand. Man erfährt gefühlt nichts über ihn, ich hab keine Ahnung, welche Charakterzüge er aufweist, weil ich mir beim Lesen nie sicher war, ob er wirklich so ist, wie er sich gibt. Der Grund, warum dieses Buch "nur" 3 Sterne bekommt, ist tatsächlich hauptsächlich er bzw. allgemein die flachen Charaktere in diesem Buch. Ich kann niemanden von den vier greifen oder näher beschreiben. Mir fehlen Hobbies, Gefühle, Vorgeschichten... Das alles ist hier nicht enthalten und das finde ich sehr schade. Die Idee klang im Klappentext sehr schön, allerdings hat mir die Umsetzung leider weniger gefallen. Für mich ist dieses Buch daher das schwächste der Autorin.
Spannend und tiefgründig kreist die Handlung um das Rätsel rund um Carter. Ich konnte nicht anders und mir ein paar haarsträubende mögliche Szenarien auszumalen. Dennoch gibt es auch Abschnitte wo ich ungeduldig wurde und die vier wichtigen Charaktere werden nicht alle gleich tief spürbar sein. Mit der Auflösung war ich ziemlich zufrieden. Es war eines der eher Wohlfühlszenarien das ich mir ausmalte, doch ich war mir keineswegs sicher
Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, weil ich einfach schon sehr viel gutes über die zuvor erschienen Bücher der Autorin gehört habe und auch hier fand ich Klappentext und Cover absolut ansprechend. Das Cover passt auch zu den zuvor erschienen Büchern der Autorin und hat somit einen absoluten Wiedererkennungswert, was ich persönlich sehr mag. Leider war ich dann doch recht schnell ernüchtert von der Geschichte an sich. Zunächst fiel es mir irgendwie schwer generell reinzukommen in die Geschichte. Die Erzählweise fand in 3 verschiedenen Sichtweisen statt und zwar aus der Sicht, der drei Frauen. Obwohl über jedem neuen Kapitel stand aus wessen Sichtweise denn nun berichtet wird, verwirrte mich das dennoch sehr. Zwischen drin erschien mir das Buch dann leider sehr langatmig und wenig unterhaltsam. Gefühle fehlten hier meiner Meinung nach gänzlich so dass ich leider auch keinen richtigen Bezug zu den Protagonisten aufbauen konnte. Je weiter ich dann las, obwohl ich zwischendrin wirklich überlegte das Buch abzubrechen, umso verwirrter wurde ich dann weiterhin. Am Ende angelangt machte die Geschichte dann endlich eine Sinn. Diese Ausgangssituation, fand ich dann tatsächlich sehr gut, jedoch ärgerte es mich dennoch, dass ich mich so durch das Buch „quälen“ musste um es am Ende dann endlich verstehen zu können, wieso alles so gelaufen ist, wie es gelaufen ist. Jedoch muss man der Autorin hier dann zu Gute halten, dass ich bisher keinen Liebesroman gelesen habe, der mit solch einem Plotttwist überrascht und im Endeffekt, fand ich den dann auch wirklich gut. Fazit: Trotz einem richtig tollen Ende, kann ich dieses Buch leider nur eingeschränkt weiterempfehlen, weil es zwischendrin einfach wirklich sehr langatmig ist.

Dieses Buch lässt einen so viel fühlen.
Am Anfang war ich noch ein bisschen verwirrt, da die Geschichte direkt aus drei Perspektiven erzählt wird und es schwer war sich zu merken wer wer ist. Mit der Zeit wurde es dann immer leichter. Ich dachte das Buch würde die ganze Zeit so um Valentinstag herumspielen, aber es gab große Zeitsprünge in den einzelnen Geschichten. Zwischenzeitlich fand ich das Buch ein bisschen langweilig, weil ich die Geschichte nicht so interessant fand. Aber dann so ab der 80% Prozent Marke ging es so richtig ab, die Geschichte wurde ab da einfach nur abgefahren, aber im Guten. Das Ende war herzzerreißend und herzerwärmend zugleich. Am Ende ist die ein und die andere Träne bei mir geflossen.
Eine Geschichte, die zum Ende immer spannender wird.
Es dreht sich um die 4 Protagonisten, die alle komplett unterschiedlich sind. Zuerst kommt die Ehrgeizige und hart arbeitende Siobhan. Dann die positiv denkende und Baum liebende Miranda. Nun die zurückhaltende und bücherliebende Jane. Zum Schluss kommt der Typ, der mit allen ein Valentinstag-Date hat und keine Frau von der anderen weiß. Es hat alles ruhig angefangen und es hat sich etwas gezogen. Trotzdem war es ein schönes Buch. Bei etwas über der Hälfte war es super und das Ende war traurig und zugleich wunderschön. Ich konnte mich perfekt in die Charaktere einfügen und AJ hat es mir wirklich angetan. Es geht in diesem Buch auch über wichtige Themen wie toxische Beziehungen und Verlustbewältigung. Ein tolles Buch, was ich gerne nochmal mit dem Wissen lesen würde.

Mal wieder ein super schönes Buch. Keine utopische Liebesgeschichte, sondern schöner Alltag, es könnte jedem passieren. absolut lesenswert!
Joseph und drei Frauen... Anfangs hat man nicht sehr viel Sympathie mit diesem Mann aber auf raffinierte Weise, gibt es Drehungen und Wendungen, die einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lassen. Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen und wie bei den anderen Büchern von Beth O'Leary kann mak nicht anders als entzückt, emotionsvoll und glücklich sein.
Eine etwas andere Geschichte 3er Frauen und einem Mann
Während ich beim Lesen eine etwas andere Geschichte erwartet hatte, wurde ich positiv überrascht. Die wohl durchdachte Handlung beschert uns eine Achterbahn der Gefühle. Für mich schwang im Hintergrund stets ein wenig mysteriöse Stimmung mit, zusätzlich zu den sensibel dargestellten Lebenssituationen und Gefühlen der Protagonisten. Die Geschichte wirkte nie überladen oder überdramatisiert, sondern natürlich und sehr persönlich. Die Auflösung des Rätsels um Joseph entpuppte sich als das Sahnestück des Romans. Mit diesem Finale hatte ich so nicht gerechnet, und als alle Puzzlestücke an ihren Platz fielen, war ich ziemlich sprachlos. Ich habe mir auch das ein oder andere Tränchen verdrückt.
Überraschend und mit viel Liebe!
Ich war ehrlicherweise überrascht, als ich die vielen schlechten Bewertungen hier auf Reado gesehen habe, mit denen ich überhaupt nicht mitgehen kann. Die meisten sagen auch das Gleiche, die Geschichte würde so vor sich "hinplätschern" oder sich ewig "in die Länge ziehen". Ist das dieses TikTok Aufmerksamkeitsphänomen, dass man immer schneller immer mehr Action braucht und es sonst einen gar nicht abholt? Möglicherweise. Viele konnten sich scheinbar außerdem nicht mit den Charakteren identifizieren, vor allem nicht mit Jane. Da sag ich doch mal ganz offen: SEID FROH DARÜBER. 😅 Jane hat nämlich offensichtlich aufgrund ihrer Erlebnisse und auch schon von viel früher eine Sozialangst und massive Minderwertigkeitskomplexe. Nicht, dass die bei mir persönlich so ausgeprägt wären, aber ich konnte mich mit ihr am besten identifizieren (man flüchtet sich in fiktive Welten und so weiter ...). Aber auch die beiden anderen Frauen, Siobhan und Miranda, mochte ich sehr gerne. Und Joseph .... ja, Joseph mochte ich irgendwie heimlich auch 😂 Man denkt lange, man weiß, was in dem Buch abgeht, und dann kommt irgendwann der Wendepunkt und ab da konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Dann habe ich am Ende auch noch geweint, weils mich unerwartet dolle berührt hat. Also ich denke, es ist einer der besten Teile von O'Leary und ich hoffe inständig, dass sie ihre anderen Bücher auch noch auf Deutsch übersetzen! 👏🏼
Naja. Die anderen von ihr sind um einiges besser..
Anfangs fand ichs ganz gut, dann kam irgendwann eine absolute Verwirrung hinzu, die sich mit dem Plottwist geklärt hat. Leider konnte mich das Buch nicht so überzeugen, wie andere von ihr. Die letzten 30 Prozent mochte ich sehr, aber ich hab sogar drüber nachgedacht, es abzubrechen.. Ich wollte dann aber doch wissen, was dahinter steckt. Eine schlechte Geschichte ist es nicht. Aber da iwie Zeitsprüngen drin sind und alles ist es doch ziemlich chaotisch. Den Plottwist fand ich aber ziemlich gut.
Wunderschön, überraschend, heart-breaking
Drei Frauen werden am Valentinstag vom selben Mann versetzt. Wieso ist er nicht aufgetaucht? Wird er noch auftauchen? Und warum datet er überhaupt drei Frauen gleichzeitig? Ich hab das Buch begonnen und hatte keine Ahnung was mich erwartet. Die Fragezeichen, über das was passiert, warum Joseph Carter so ist wie er ist, blieben auch noch lange lange während ich die Geschichten von Siobhan, Miranda und Jane verfolgte. Dabei war ich zwischendurch unsicher, ob mir das Buch gefällt, weil mich diese komplette Ahnungslosigkeit irgendwie fertig gemacht hat. Die Auflösungen waren überraschend, traurig und gleichzeitig wunderschön. Ich bin wirklich impressed, wie Beth O'Leary diese Geschichte und die drei verschiedenen POVs zusammengewebt hat. Es war mein erstes Buch von der Autorin und ich kann es kaum abwarten weitere zu lesen!
Ich habe das vergangene Jahr über einige negative Kritiken zu dem Buch gelesen, weshalb ich nicht ganz unvoreingenommen war. Und am Anfang hat es mich auch wirklich nicht mitgerissen. Wir erleben, wie die drei Frauen am Valentinstag auf Joseph Carter warten und versetzt werden. Die Geschichte wird aus den drei Perspektiven der Frauen erzählt, die sich im Nachgang fragen, weshalb sie versetzt wurden. Dabei reicht die Palette von verständnisvoll bis hin zu wütend. Joseph Carter entschuldigt sich bei allen drei Frauen. Und obwohl er als zwar ansehnlich, aber eher unscheinbar beschrieben wird, verzeihen ihm die Frauen. Es ist als hätte er einen Zauber des Charmes auf sie gelegt. Ich war ein bisschen fassungslos, weil ich als Leserin ja von den jeweils anderen Frauen weiß, auch wenn sie selbst es nicht tun. Wie bereits erwähnt, das Buch hat mich Anfangs nicht fesseln können. Weil ich den Eindruck gewonnen hatte, dass Joseph Carter total der Aufreißer ist. Dadurch konnte ich bei den einzelnen Annäherungen nicht richtig mitfiebern. Weil ich mir gewünscht habe, dass die drei vollkommen unterschiedlichen Frauen nicht auf ihn hereinfallen. Die Handlung zieht sich etwas. Gleichzeitig wirken die Charaktere sehr undurchschaubar. Auch das macht es schwierig, überhaupt in die Geschichte reinzufinden. Doch dann nimmt die Handlung eine Wendung, die ich absolut nicht habe kommen sehen Diese Auflösung des ganzen fand ich so genial, dass das Buch in der Bewertung direkt ein bisschen hochgesprungen ist. Wenn ich jetzt an das Buch zurückdenke, finde ich diese Art, die Geschichten von Jane, Siobhan und Miranda zu erzählen, absolut genial. Es ist für mich ein bisschen mindblowing. **********Fazit********** „Up to date“ ist ein solider Liebesroman, der mit überraschender Wendung punkten kann. Aber, und da muss man ganz ehrlich sein, der sich ziehende Anfang nimmt dieser Wendung ein bisschen an Wirkung. Am Ende bleibt trotzdem der Eindruck eines eher mittelmäßigen Buches. Obwohl ich die Kunst hinter den Handlungssträngen wirklich bewundern kann, ist der Gesamteindruck beim Lesen ein anderer. Empfehlen kann ich das Buch dennoch, weil es für mich mal ein ganz anderer Liebesroman war. Mit „Love to share“ von Beth O‘Leary ist dieser Roman zwar nicht zu vergleichen, aber wer nicht zu festgefahren ist, wird an dieser Geschichte sicher seine Freude haben.

Ein tolles Buch für zwischendurch
Ein Buch was einen viele Gefühle durchleben lässt. Erst ist man wütend auf Joseph weil man denkt, dass was er mit den Frauen macht, ist einfach nur widerlich. Bis man langsam erkennt worum es wirklich geht und in welchen Abständen alles passiert... Das Buch hat Spaß gemacht, doch leider hat es mir nicht ganz so gut gefallen wie Love to share und Time to love. Dennoch ging mir das Ende sehr nahe. Die Protagonisten waren mir alle sehr sympathisch. ( Bis auf Joseph am Anfang. ) Im großen und ganzen ein tolles Buch!
Gute Unterhaltung, wenn auch zeitweise ziemlich unspektakulär
Die Geschichte von Joseph Carter und seinen Frauen ist wirklich zauberhaft. Irgendwie. Auch wenn man das Gefühl bekommt, dass er ein Schwerenöter ist, da er alle Dates am Valentinstag platzen lässt. Aber es wird schnell klar, dass da mehr dahinter steckt. Die Frauen haben wir kennengelernt, aber es fehlte mir der Funke. Keine konnte ich wirklich greifen. Die Geschichte war für mich sehr oberflächlich gehalten. Die Idee dahinter fand ich allerdings ziemlich gut. Mit ein bisschen mehr pfiff und Tiefe hätte das wirklich richtig genial sein können. So war es einfach gute solide Unterhaltung. Nicht schlecht, aber auch kein bäm! Das Hörbuch selbst war toll produziert mit den unterschiedlichen Sprechern, so dass man die Beteiligten gut auseinander halten konnte. Allerdings war ich froh über die Möglichkeit, eine schnellere Geschwindigkeit einzustellen. So bekam die Geschichte etwas Tempo.
Worum geht es?: Drei Frauen. Drei Dates. Ein Mann, der nicht auftaucht … 8.52 Uhr: Siobhan ist mit Joseph Carter zum Frühstück verabredet. Sie war überrascht, als er das Date vorschlug – sonst trifft sie ihn spät abends im Hotelzimmer. Frühstück mit Joseph am Valentinstag bedeutet sicherlich etwas. Aber wo bleibt er nur? 14.43 Uhr: Der Valentins-Lunch mit Joseph Carter ist für Miranda das Zeichen, dass die Dinge zwischen ihnen ernster werden. Wann er wohl endlich kommt? 18.30 Uhr: Auf einer Verlobungsparty will Joseph Carter für Jane den Fake-Boyfriend spielen. Sie kennen sich noch nicht lange, aber ihre Verbindung ist schnell der beste Teil von Janes neuem Leben in Winchester geworden. Joseph hat versprochen, ihren Abend zu retten. Aber er ist nicht hier… Der Schreibstil: Die Geschichte wird aus der Erzähler-Sicht abwechselnd aus Siobhan, Mirandas und Janes Sicht erzählt. Leider war der Schreibstil überhaupt nicht meins. Ich konnte keine Bindung zu den Charakteren aufbauen und es war auch vielen Stellen sehr zäh. Ich musste mich jedes mal wieder aufraffen weiterzulesen. Selbst das Ende hat mich überhaupt nicht überrascht. Die Hauptfiguren: Siobhan ist eine Business-Frau, welche nach einer gescheiterten Beziehung nicht mehr an die große Liebe glaubt, sondern etwas unverfängliches mit Joseph startet. Von allen Charakteren hat sie mir noch am besten gefallen. Miranda arbeitet als Waldarbeiterin und ist Joseph feste Freundin. Von ihr weiß ihr nur ihren Beruf und dass sie zwei nervige Schwestern hat. Insgesamt ist Miranda der Charakter der am wenigsten Handlung aufweist. Jane ist eine schüchterne Frau, welche heimlich in Joseph verliebt ist. Ihr Geheimnis war meiner nach sehr offensichtlich und konnte mich leider überhaupt nicht catchen. Endfazit: Nachdem mir der erste und zweite Band der Autorin so gut gefallen hatten, musste ich auch dieses Buch lesen. Das Buch hat mich leider dermaßen enttäuscht, dass ich schon meinen Lesestunden hinterhertrauere. Der Schreibstil ist sehr zäh und zu den Charaktere konnte ich keine Bindung aufbauen. Das Buch erhält von mir total enttäuschte 1 von 5 Sterne. Das Buch wurde mir im Rahmen einer Leserunde bei LovelyBooks zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.
Der Plottwist hätte 5 Sterne verdient. Am Anfang sehr zäh. Ganz nette Geschichte, aber schon tausend Mal gelesen... So denkt man. Die Auflösung am Ende hätte ich nie erwartet. Die drei Geschichten, der drei Frauen, die man parallel liest, erhalten eine völlig neue Bedeutung. Es ist ein wenig verwirrend aber sooooo gut! Ganz anders als erwartet. Nicht der klassische, kitschige Liebesroman, sondern überraschend nah am Leben.
Humorvolles Drama
Seid ihr schon mal versetzt worden? Siobhan, Miranda und Jane waren am Valentinstag zum Frühstück, zum Lunch bzw. einer Party verabredet und alle drei wurden versetzt. Doch das ist nicht die einzige Gemeinsamkeit. Denn alle drei waren mit Joseph Carter verabredet. Siobhan ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die Lifecoachings anbietet und daher ständig zwischen Dublin und London pendelt. Sie will eigentlich absolut unabhängig bleiben, muss sich jedoch nach und nach eingestehen, dass sie sich in Joseph verliebt hat, mit dem sie sich eigentlich nur für Sex trifft, wenn sie London ist. Miranda ist die einzige Frau in einem Baumpflegeteam, doch sie fühlt sich mit den Männern und insbesondere in der Krone eines Baumes wahnsinnig wohl. Genauso wohl wie mit ihrem festen Freund Joseph? Jane ist nach einer aufwühlenden Erfahrung aus London geflohen und in die Heimat ihrer verstorbenen Mutter nach Winchester gezogen, wo sie ihr Leben nach strikten Regeln lebt. Jeder Wochentag hat ein Outfit, jeden Morgen gibt es in der Bäckerei Joghurt statt Zimtschnecken und sie liest genau ein Buch pro Woche. Dies tut sie zusammen mit ihrem Buchclubpartner Jospeh, der ihre Regel, keine Beziehungen einzugehen (oder zu wollen), gehörig auf die Probe stellt. Immer abwechselnd werden die Situationen der drei Frauen erzählt und so lernt man nicht nur Siobhan, Miranda und Jane kennen, sondern auch Joseph, so dass man immer mehr rätselt, was wohl am Valentinstag vorgefallen sein könnte und wie Josephs Beziehungen zu den dreien zusammenpassen. Auch Josephs bestem Freund Scott begegnet man immer wieder und mal sorgt er für Klärung, aber mal auch nur für noch mehr Verwirrung. Währenddessen sind die Freundinnen und Freunde der drei Frauen für sie wundervolle Unterstützung, nicht nur bei der Sache mit Joseph. Zuerst fand ich es etwas nervig, gleich drei Lebensstile gleichzeitig kennenlernen zu müssen, die noch dazu so wahnsinnig unterschiedlich waren, aber nach kurzer Zeit hatte ich mich eingefunden und habe die Geschichte samt den vielen Szenenwechseln als sehr angenehm empfunden, so dass ich das Buch viel schneller beendet habe als geplant. Die Auflösung habe ich mir zwar irgendwann zusammenreimen können, doch das tat der Spannung und Dramatik überhaupt keinen Abbruch. Die Übersetzung von Pauline Kurbasik und Babette Schröder war wie nicht anders gewohnt sehr flüssig und angenehm zu lesen. Großer Dank an dieser Stelle übrigens an die Serie Orphan Black, dank der ich gelernt habe, dass „Siobhan“ etwa „Schawon“ ausgesprochen wird – das war beim letzten Buch, das ich gelesen habe, in dem dieser Name auftauchte noch anders 😅 Mit der Aussprache welcher Namen habt ihr Schwierigkeiten?

Tja - das ging flott los, um dann in der Mitte ziemlich durchzuhängen, und gegen Ende hat es wieder etwas angezogen, so dass es ganz knapp noch für 4 Sterne (naja, 3,8 vielleicht) gereicht hat. Dieses ist definitiv das schwächste Buch von denen, die ich bisher von der Autorin gelesen habe (die Sache mit dem Auto hab ich mir gleich gespart). Vielleicht hätte es mir besser gefallen, wenn ich es auf Englisch gelesen hätte? Vor allem bei "The Flatshare" hat mir auch der Sprachwitz sehr gefallen, vielleicht ist der in der Übersetzung verloren gegangen? Aber zu den Details: Was hat mir gut gefallen? Der Plot war clever gemacht, wir treffen alle drei Hauptfiguren am Valentinstag, an dem ihr Date nicht auftaucht - wie sich schnell herausstellt, ist das der gleiche Mann. Abwechselnd wird erzählt, was Joseph mit den drei Frauen unternimmt, und wie die drei zusammenhängen, wird im letzten Drittel des Buches für mich überraschend, aber schlüssig aufgelöst. Auch die Nebenfiguren haben mir sehr gefallen: Siobhans Freundinnen, Melissas Schwestern oder Janes Arbeitskollegen im Charity Shop. Was hat mir also nicht gefallen? Einige Rezensenten haben angemerkt, dass drei Hauptfiguren vielleicht ein bissle viel wären, so dass für das Erzählen der einzelnen Geschichte zu wenig Zeit bleibt - ja, kann sein. Außerdem mochte ich Siobhan so überhaupt nicht leiden, sie ist allerdings für die Auflösung der Geschichte sehr wichtig, man hätte sie nicht weglassen können, mit Melissa hätte die Geschichte so nicht funktioniert. Am liebsten mochte ich Jane, über sie hätte ich gerne mehr erfahren. Und Melissas Geschichte hätte auch als Einzelgeschichte funktioniert, dann hätte man auch ihrem Job als Baumpflegerin und ihren Kollegen da mehr Raum geben können. Außerdem hatte das Buch in der Mitte ziemliche Längen für mich - alle Figuren sind vorgestellt, dann wird noch ewig rumgeeiert, bis es zur Auflösung kommt - hätte man schneller machen können. Das Ende- vor allem die Geschichte von Jane und Joseph - hat mir dann aber wieder gut gefallen. Wie gesagt, insgesamt hat es für 3,8 von 5 Sternen gerreicht - ganz ok. Wenn Du noch kein Buch der Autorin gelesen hast, fang aber nicht mit diesem an, ich würde "The Flatshare" empfehlen. Werde ich weitere Bücher von ihr lesen? Ja, wohl schon - aber vielleicht auf wieder auf Englisch?
Gute Idee aber leider keine gute Umsetzung. Viel Verwirrung, dass erst zum Ende hin aufgelöst wurde.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht wirklich, wie ich das ganze anfangen soll. In jedem Buch steckt Arbeit drin und Autoren, die hoffen, dass es einem gefällt. Leider war es aber nicht meins. Ich bin in das Buch reingegangen und war fest der Überzeugung, dass alles in einer Zeitebene spielt und er die 3 Frauen gegenseitig miteinander betrügt. Später kam raus, dass er ja mit Jane nur eine Freundschaft hat. Blieben nurnoch die anderen 2 Mädels. Trotzdem nicht so geil. Ich dachte wirklich wie zum Teufel kann man ein Buch übers fremdgehen schreiben?? Tja ehe ich dann mitbekommen habe, dass es in verschiedenen Zeitebenen spielt, war auch schon ¾ des Buches vorbei. Tja und ab da kam ich zum einen mehr mit und zum anderen auch wieder gar nicht. Zumindest betrügt er die 2 Frauen nicht miteinander. Ab da an wusste ich gar nichts mehr. Haben wir in der Vergangenheit gestartet und sind dann noch weiter in die Vergangenheit gereist und waren plötzlich wieder in der Zukunft?? Ich hatte maximale Probleme mit dem Perspektivwechsel. Tja alles in allem hat es mir leider nicht so gut gefallen. Die Idee hinter dem Buch war richtig gut, leider wurde es nicht so gut umgesetzt. Schade irgendwie. Hätte man das ganze anders aufbereitet, wäre man als Leser auch besser mitgekommen und würde das Buch wahrscheinlich auch besser finden. Das Ende hat dem Buch dann doch nochmal das Verständnis gegeben, dass ich mir 300 Seiten lang erhofft hatte. Der Schreibstil war aber wirklich sehr flüssig, angenehm und gut zu lesen. Vielleicht hatte ich nach Love to share und Up to date auch zu hohe Erwartungen, weil diese beiden Bücher wirklich sehr schön waren! Es konnte mich leider nicht überzeugen, daher nur lieb gemeinte 2.5 Sterne.
Die ersten zwei Drittel normale schöne Story, letzte Drittel hat mich emotional umgehauen. Berührendes Buch.
Valentinstag. Siobhan ist mit Joseph Carter zum Frühstück verabredet. Ebenfalls mit ihm verabredet: Miranda, zum Mittagessen. Und Jane wartet am Abend bei einer Verlobungsfeier auf ihn als Begleitung. Das Ding ist nur: Carter taucht nicht auf. Bei keinem der Dates. Doch was zunächst wie eine simple Fremdgeh-Geschichte klingt, ist in Wahrheit viel mehr ... Ich kannte vor The No-Show schon zwei Bücher von Beth O'Leary, die mich beide sehr berührt haben, deswegen war ich sehr gespannt, ob sie es hier wieder schafft. Erstmal war es wieder sehr angenehm zu lesen, ich mag ihren Schreibstil, der locker-leicht und oft mit humorvollem Unterton ist, aber gleichzeitig detailliert und auch mit ernsten Momenten kann sie gut umgehen. Das find ich einfach schön. Inhaltlich mochte ich, dass wir zwischen den drei Frauen gewechselt haben und jede ziemlich gut kennenlernen konnten. Man hat bei allen gemerkt, dass da noch mehr ist, das etwas noch nicht verraten wurde, und das Bild wurde jeweils recht spät erst vervollständigt (so wie ich es mag!), aber es war von Anfang an ein super Tempo, wie viel man erfahren hat, und alle drei waren auch sympathisch und interessant genug, dass ich sie gern begleitet hab. Joseph Carter hingegen ist ein lange ein einziges Mysterium. Das fand ich auf der einen Seite ziemlich spannend, weil ich mich die ganze Zeit gefragt habe, was denn da jetzt Sache ist und wieso er so verschlossen ist. Gleichzeitig hats mich aber auch ein wenig genervt, weil ich wollte, dass er endlich in die Schranken verwiesen wird. So far, so good. Eine schöne Sommerlektüre, angenehm zu lesen. Aber ich hätte nicht so überrascht sein dürfen, dass die Autorin da noch einen Twist für uns hat. Denn so ca. ab dem letzten Drittel begann man, zu verstehen, was da los ist, und dann stand mir der Mund offen und ich war ziemlich geflasht. Wenn ich mir mehr Zeit genommen hätte, drüber nachzudenken, hätte ich es möglicherweise erahnen können, aber ich habs einfach auf mich zukommen lassen und es war so gut konstruiert, dass ich einfach überrascht wurde. Und dann hats mich plötzlich richtig tief getroffen. Ich bin total emotional geworden, alles hat begonnen, sich in meinem Kopf zu entrollen, und ich hab einfach total mitgefühlt und mich noch richtig drauf einlassen können. Am Ende war ich ziemlich platt, es war für mich ein gutes Ende, aber auch ein wenig bitter-süß, und vor allem hat The No-Show es geschafft, dass ich nach dem Zuklappen erstmal dasaß und noch ein wenig darüber nachdenken musste. Top, wenn ein Buch das auslösen kann. Ich kanns also nur empfehlen. Erst scheint es lange "nichts besonderes" zu sein, aber selbst da ist es eine schöne Sommerlektüre gewesen. Aber am Ende verblüfft es einen wirklich und das fand ich wunderbar. Gute 4,5 Sterne!
Ich mag die Bücher von Beth O'Leary sehr gerne. Es ist ein etwas "anderer" Schreibstil als gewohnt, dennoch packt es mich immer wieder von neuem. Dieses Buch ist für mich wieder ein grossartiges Werk von Beth, da die Ausgangslage vom Klappentext beschrieben und in den ersten Kapitel behandelt wird. Und ab dann? Entwickelt sich eine Reise wo man nicht weiss, wohin sie führt. Ich habe Vermutungen angestellt, wieder verworfen, wieder etwas neues gedacht, etwas anderes gehofft, dann wurde ich überrascht und dann war alles klar. Ich mag das sehr, wenn der Leser auf eine Reise durch Emotionen geschickt wird und mich hat das Buch und auch die Geschichte von Joseph und den 3 Frauen total erreicht. Ich fand Joseph von Beginn an faszinierend und nahbar, und auch die 3 Frauen, Siobhan, Miranda und Jane konnten mich jede in ihrer Art überzeugen. Ausserdem hat Miranda einen echt ausgefallenen Job - das hatte ich noch nie in einem Buch und das hat mir sehr gut gefallen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung. Follow me on Insta: deblioteca
„Drei Frauen. Drei Dates. Ein Mann, der nicht auftaucht.“ Das Buch handelt von drei Frauen, Shioban, Miranda und Jane. Sie werden alle an Valentinstag vom selben Mann versetzt. Was spielt Joseph Carter bloß für ein Spiel? Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, habe ich etwas ganz anderes von der Geschichte erwartet und wurde am Ende doch positiv davon überrascht. Im Verlauf des Buchs fragt man sich ständig, wie Joseph es schafft alle Frauen unter einen Hut zu bringen und aus welchem Grund er sich mit allen gleichzeitig trifft. Da der Roman aus der Sicht der drei Frauen geschrieben ist kann man über Josephs Motive nur spekulieren. Ich war zu Anfang ein wenig überfordert mit den drei verschiedenen Handlungssträngen, aber das hat sich schnell wieder gelegt, da die drei Frauen unterschiedlicher nicht sein konnten. Das Buch hat sich leider im ersten Drittel etwas gezogen, da man die ganze Zeit im Dunkeln tappt und nur spekulieren kann was passiert. Nach eine Achterbahnfahrt der Gefühle konnte mich die Story dann doch noch catchen und ich bin immer noch begeistert darüber, wie die Autorin es geschafft hat die drei verschiedenen Handlungsstränge zu einem großen Gesamtbild zusammenzufügen. Es war eine schöne Geschichte für Zwischendurch.
So ein clever durchdachtes Buch, das mich mit jedem Abschnitt mehr schockiert hat. 3 Protagonisten, aber nur 1 Kerl... Joseph Carter lädt alle drei Protagonisten am Valentinstag zu einem Date ein, doch er erscheint zu keinem einzigen. Was ist an diesem Tag passiert und wieso kann er nicht darüber sprechen? Erzählt wird aus der Sicht der drei Frauen Siobhan, Miranda und Jane, die unterschiedlicher nicht sein könnten. doch eine Sache haben sie alle gemeinsam - Joseph Carter. Jede von ihnen ist in ihn verliebt, auch wenn sie sich das vielleicht nicht eingestehen wollen. Ich mochte alle drei Frauen sehr gerne, doch Miranda war mein Liebling. Siobhan und Joseph hatten gemeinsame one night stands, Joseph und Miranda waren ein paar und Jane und Joseph sind in einer Fake-Beziehung... drei verschiedene Tropes, die den Leser fesseln. Das große Geheimnis um den Valentinstag hat mich am Ende sehr mitgenommen und von Anfang bis Ende festgehalten. Ich könnte nicht aufhören mir ständig Theorien dazu auszudenken, wie er es schafft mit drei Frauen gleichzeitig eine "Beziehung" zu führen, ohne dass sie was voneinander wissen... oder was denn genau am 14. Februar passiert ist. Empfehlen kann ich diesen Roman allen vorherigen Lesern dieser Autorin, aber auch allen Romantikern, die gerne in Geschichten untergehen. Jede der drei Frauen hatte ihre eigene Handlung, es war fast schon wie als würde ich getrennte Romane lesen - doch am Ende stellte sich heraus, wie sehr die drei Frauen eigentlich zusammenhängen. Ein wirklich cleverer Roman, der für mich persönlich, total unvorhersehbar war.
Es war mir von Anfang an klar, dass ich Up to Date lesen möchte, da mir die meisten Bücher von Beth O'Leary mir bisher gefallen haben und auch dieses Buch hat mich nicht enttäuscht. Die Geschichte ist sehr humorvoll. Auch wenn sie zu Beginn einen langsamen Start hinlegt, so nimmt sie im letzten Drittel noch einmal voll Fahrt auf und konfrontiert uns mit Plottwists und Offenbarungen, mit welchen gar nicht zu rechnen waren. Ich hatte viel Spass an der Geschichte und für Zwischendurch ist es echt unterhaltsam und lustig. Es gibt viele Stellen, wo ich mir gedacht habe, wieso ich nicht schon früher auf die Idee gekommen bin, dass diese Figuren vielleicht zusammenhängen oder warum ich nicht mit dieser Handlung gerechnet habe. Man könnte die Geschichte auch beinahe als einen Liebeskrimi bezeichnen. (Nein, ich glaube nicht, dass es dieses Wort gibt). Es gibt immer wieder kleine Hinweise, welche auf das Ende hindeuten und wenn man genug aufpasst, dann kann man das Ende vielleicht erraten. Selbst ich, welche meistens recht schnell weiss, was geschehen wird, hatte ziemlich lange, bis ich einzelne Punkte verbunden hatte. Fazit: Das Buch legt zwar einen langsamen Start hin, schlägt aber immer wieder Seiten auf, mit welchen nicht zu rechnen sind. Ich kann das Buch allen empfehlen, die eine humorvolle Liebesgeschichte lesen möchten, welche viele Überraschungen mit sich bringt.
Eigentlich finde ich die Bücher von O'Leary wirklich klasse. Ich mochte den Schreibstil und die Erzählweise war absolut fesselnd. Die Sidestorys der Frauen fand ich übrigens wirklich gut ! Ich liebs wenn Frauen in Büchern noch andere Probleme ( und Freundschaften ! ) haben, als die scheiterende Liebesbeziehung. Ich war nur leider gefühlt 90% des Buches sauer auf die männliche Hauptperson, weil betrügen /manipulieren schon arg asozial ist . Der Plot war wirklich gut und den habe ich auch nullkommanull kommen sehen - aber er war leider für mich zu spät. Ich mag diesen Mann mittlerweile zu wenig als dass, das Ruder noch rumgerissen werden kann. Es tut mir leid - aber wenn der Plot früher gekommen wäre, wäre es für mich tatsächlich ein 5* Buch geworden.
Drei Frauen, drei Dates und ein Mann, der nicht auftaucht. Ein Satz, der dieses Buch perfekt beschreibt, und irgendwie auch doch nicht. Denn ja, in diesem Buch geht es um Joseph Carter, aber eigentlich geht es doch eher um seine Dates, um die Leben von Siobhan, Jane und Miranda – drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Siobhan ist eine selbstbewusste Life Coach, Miranda eine toughe Baumpflegerin und Jane eine verschlossene und selbstlose Freiwillige in einem Wohltätigkeitsladen. Alle drei Frauen haben ihre eigenen Probleme und ihre Sichten sind mal mehr, mal weniger spannend. Das Buch wird nämlich aus den Sichten der drei Frauen immer abwechselnd erzählt. Das ganze Buch hin habe ich auf die Auflösung hingefiebert. Wie kann Joseph Carter so ein liebenswerter und aufmerksamer Mann sein (der sich unter anderem um seine Demenzkranke Mutter mit einer enormen Hingabe kümmert), und gleichzeitig so ein abgekartetes Spiel spielen? Den großen Plot Twist habe ich erst kurz vorher kommen sehen, und ich finde ihn genial. Beth O’Leary schafft es unglaublich charmant, alles miteinander zu verknüpfen und Sinn ergeben zu lassen – ich habe selten so ein gut ausgeklügeltes Romance-Buch gelesen!
Der Roman „Up to Date“ von Beth O‘Leary lies sich wieder einmal schnell und flüssig lesen. Mir gefällt die Art wie sie Bücher schreibt sehr, ihre Geschichten sind immer einfallsreich und originell. In dem Buch geht es um Joseph Carter, der drei Frauen versetzt. Warum taucht er nicht auf und wie schafft er es sich mit drei Frauen gleichzeitig zu treffen? Die Beziehungen die die Frauen zu Joseph hegen, sind alle sehr unterschiedlich und jede hat unterschiedliche Erwartungen an die Beziehung zu ihm. Ich möchte auch gar nicht zu viel verraten, da ich während des Lesens selbst zich Vermutungen und Spekulationen im Kopf hatte wie das Buch endet.
Ich hatte durchaus etwas Sorge, dass mir "Up to Date" nicht gefallen könnte. Zum einen da ich die letzten beiden Romane (Time to Love und auch You Drive me Crazy) von Beth O'Leary nicht so gerne mochte, wie Love to Share. Dementsprechend zögerlich habe ich angefangen zu lesen. Wenn der Inhalt nicht so spannend geklungen hätte, hätte ich das Buch vielleicht sogar erstmal ins Regal gestellt. Ich bin froh, das ich mich anders entschieden habe. Warum ist das Buch ein Highlight für mich geworden? Es gibt da diesen unglaublich gut konstruierten Plott, der einen ziemlich clever auf die falsche Fährte lockt. Das war so so gut! (Auch wenn man dafür ein bisschen am Ball bleiben muss, es lohnt sich wirklich!). O'Learys Spezialität ist die Beschreibung von toxischen Beziehungen und die Gründe, wie es dazu kommen kann. Über die drei Frauen, die die Handlung tragen sieht man unterschiedliche Aspekte. Und das die Personen die darin involviert sind, gar nicht zwangsläufig böswillig handeln wollen. Aber auch, welche Mechanismen man entwickelt, um die Beziehung weiter zu führen. Aber es geht auch darum, wie man zu einer Person wird, die andren Menschen nicht gut tut. Dieser Punkt hat mich aufgrund dessen, wie er erzählt wird am meisten überzeugt. Zu Mal auch mit einbezogen wird, das man dieses Verhalten auch ändern kann. Sioban, Miranda und Jane waren meiner Meinung nach tolle Frauenfiguren. Einmal da sie auch ihre eigenen Geschichten erzählen und nicht nur in Verbindung mit Jakob erzählt werden. Zum anderen, gab es in jeder Perspektive auch weitere tolle Nebenfiguren, die ihre Freundinnen toll unterstützt haben. Es war einfach total angenehm diese Freundschaften mit zu erleben. Zum anderen gibt es auch tolle männliche Figuren. Vor allem Mirandas Arbeitskollegen sind super^^ Ich konnte wirklich mit allen dreien nicht nur mitfiebern, sondern mich auch sehr gut in ihr Leben einfühlen. Zu Jakob möchte ich nichts sagen. Das würde alles zu einem riesigen Spoiler führen. Lasst euch also einfach überraschen. Ich finde es lohnt sich sehr, sich einfach auf die Ausgangslage einzulassen. Ich wurde so oder so extrem schnell in die Handlung gesogen. Viele Aspekte der Geschichte haben sehr viel mehr tiefe als vor allem der deutsche Titel vermuten lässt. Es ärgert mich sehr, das es diesen Untertitel gibt, der einfach viel mehr lockere Flockigkeit suggeriert, als der Roman hat. Im Gegenteil, es gibt einige eher düstere Elemente in der Handlung. Alle drei Frauen haben in ihrer Vergangenheit traurige bis wirklich schlimmer Dinge erlebt. Sie haben ihre Strategien entwickelt, damit umzugehen. Nicht alle davon sind zu jeder Zeit gut für sie. Die große Unsicherheit, die alle drei Frauen gegenüber Jakob spüren, die jeweiligen Dynamiken mit ihm. Das war alles auch immer wieder sehr realistisch geschildert. Ich hatte mehr als einmal das Gefühl, genau das passiert momentan genauso irgendwo in meiner Nachbarschaft. Und dann gibt auch noch die Romantik. Mir persönlich hat dabei sehr gefallen, das es eigentlich stärker um die Figuren ging und der Liebesgeschichten-Teil sich nicht so in den Vordergrund gedrängt hat, wie man es meinen könnte. Es ist natürlich ein zentrales Thema, aber diese klassische Schrittfolge (Verlieben, Konflikt, Happy End) wird durch die Art und Weise, wie die Autorin den Roman erzählt total erfrischend aufgebrochen. Dadurch bekommen auch die anderen Themen, die für die Figuren wichtig sind ihre Rolle und gehen nicht unter. Das hat mir sehr gut gefallen, da es auch allen drei Frauen sehr viel mehr Tiefe und ein richtiges Profil gibt. Es hat mich einfach total beeindruckt, wie Beth O'Leary nach und nach die 3 Handlungsstränge miteinander verbindet. Das war so klug erzählt. Und das war dann auch dieses Zünglein an der Waage. Auf einmal hab ich richtig gemerkt, wie es mir von Seite zu Seite immer besser gefiel. Für mich definitiv ein Highlight und ein Grund, der Autorin doch noch weiterhin Platz in meinem Buchregal zu machen. PS: Was mich total ärgert ist mal wieder der dt. Verlag und seine Covergestaltung. Das wirkt, als sei es eine Komödie. Aber das Buch ist eben keine. Der Untertitel ist meiner Meinung nach extrem unangebracht und ich kann mir gut vorstellen, das man dadurch total in die Irre geführt wird, sollte man bisher noch nie etwas von der Autorin gelesen haben. Falls ihr euch momentan nicht mit eher schweren Themen auseinander setzen mögt, lest das Buch vielleicht erst, wenn ihr dafür offener sein könnt. Trotz romantischer Elemente, hat der Roman Aspekte die mit Trauer, Verlust eines Kindes und psychischen Krankheiten zu tun haben.
3,5 ⭐ So far I read every book by Beath O'Leary and I was really excited to dive into this one. First of all I liked the idea of the story and I definitely wasn't expecting the direction it was going. I felt a lot of sympathy towards two of the main characters but sadly I didn't feel as much emotion as I hoped I would. The main thing I liked about this were the plot twists and those really kept me invested in the story.
Drei Frauen. Drei Dates. Ein Joseph Carter der nicht auftaucht..
Ein Mann der mit 3 Frauen zur gleichen Zeit ausgeht? 🚩 Walking red flag habe ich mir am Anfang gedacht, am Ende wurde ich dann aber doch eines besseren belehrt🤭 Ich muss sagen, dass ich wirklich lange gebraucht habe um "Up to date" fertig zu lesen, weil es sich gerade in der Mitte (bzw die ersten ⅔) sehr gezogen hat. Das hätte man meiner Meinung nach auch alles etwas kürzer gestalten können. Vom Schreibstil her allerdings sehr schön, außer dass ich kein Freund von Er-/Sie- Erzähler bin. Das Ende hats dann aber vollkommen rausgerissen. Habe sogar ein paar Tränchen vergossen.. Also alles in allem, vor allem aufgrund des Plot-Twists am Ende, gebe ich 4/5 Sternen 🌟
Shioban hat eher eine körperliche Beziehung zu Joseph. Miranda ist zu einem Valentinstagsessen mit Joseph verabredet. Jane braucht Joseph auf einer Verlobungsparty als Fake-Freund. Alle drei Frauen haben eines gemeinsam: Sie werden von Joseph versetzt. Was steckt hinter dem attraktiven Mann, der zwei Seiten zu haben scheint? Irgendwie hat mich die offizielle Buchbeschreibung in die irre geführt. Ich habe mehr eine Geschichte a la "Die Schadenfreundinnen" erwartet. Aber die drei Frauen treffen gar nicht so wirklich aufeinander. Es werden drei verschiedene Geschichten erzählt, ohne das zunächst klar wird, worauf die Autorin eigentlich hinauswill. Das Konzept hat mir trotzdem sehr gut gefallen. So baut sich ein gewisser Spannungsbogen auf. Die Charakteren machen alle eine Entwicklung durch, auch Joseph hat mich sehr überrascht. Beth O'Leary spielt da sehr mit den Vorurteilen und Klischees, die man automatisch beim Lesen bekommt. Und am Ende kommt dann doch alles ganz anders. Das macht den Reiz der Geschichte aus. Es gab eine Phase beim Lesen, da hatte ich das Gefühl, dass sich die Geschichte nicht wirklich vorwärts bewegt. Die Auflösung hat mir zu lange gedauert. Trotzdem habe ich alle Kapitel gerne gelesen und war nicht gelangweilt. Man bekommt in einem Buch drei Lovestorys serviert, besser geht`s nicht.
Beth O'Leary got me there. I was so angry at Joseph. How can he cheat on these three beautiful women? I'm so glad I didn't figure the big twist out. It had to be served to me on a platter. The twist changed my opinion on Joseph and my whole perspective on everything that happened earlier in the book. Once I started the book, I was invested in figuring out how the story would end. I had so many theories. Joseph and his actions got under my skin and I hoped that he can't get away. None of these women deserved to get hurt. I am thankful for an satisfying ending. First, I thought it was a guide to cheat but then I got a story about three women finding themselves and the man who is part of their journey. For me, it wasn't a romcom. It's a heartbreaking, sweet and tragic story about a love worth waiting for.
Description
Book Information
Author Description
Beth O'Leary schrieb ihren ersten Roman »Love to share« auf der täglichen Zugfahrt zu ihrem Job in einem Kinderbuchverlag und landete damit einen internationalen Bestseller. Darauf folgte »Time to Love«, »Drive me Crazy« und nun »Up to Date«. Heute ist Beth freie Autorin, und wenn sie nicht am Schreibtisch sitzt, macht sie es sich gerade irgendwo mit einem Buch, einer Tasse Tee und mit mehreren Wollpullovern (bei jedem Wetter) gemütlich. Sie lebt mit ihrer Familie und ihrem Hund auf dem Land nicht weit von London.
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8:52 Uhr: Die erfolgreiche Geschäftsfrau Siobhan trifft Joseph Carter normalerweise spätabends im Hotelzimmer zum Tete-a-Tete. Überraschung: Heute hat er sie zum Valentins-Frühstück eingeladen. Doch Joseph taucht nicht auf. 14:43 Uhr: Der Valentins-Lunch mit Joseph Carter ist für die naturverbundene Abenteuerin Miranda das Zeichen, dass die Dinge zwischen ihnen ernster werden. Doch wo zum Teufel bleibt Joseph? 18:30 Uhr: Die schüchterne Romantikerin Jane kennt Joseph Carter noch nicht lange. Trotzdem will er auf einer Valentins-Party den Fake-Boyfriend für sie spielen. Der Abend scheint gerettet. Nur einer fehlt zu ihrem Glück - Joseph! Persönliche Lesedauer: 6 Stunden Fazit: Gute Idee - nicht ganz nach meinem Geschmack umgesetzt. Mir haben ehrlich gesagt die zwei Bücher, die ich zuvor von der Autorin gelesen habe, besser gefallen. Die Perspektiven ändern sich immer zwischen den Hauptprotagonisten, also zwischen Siobhan, Miranda und Jane, was mir wirklich gut gefällt. Man bekommt einmal von allen mit, wie sie empfinden und fühlen und außerdem lässt es dich, vor allem in dieser Geschichte, nachdenken wie die drei Frauen irgendwie ineinander hängen. Die Geschichte an sich ist eine wirklich gute und schlaue Idee und vor allem am Ende hat mich der "Plottwist", wie ich ihn jetzt mal nenne, total umgehauen, weil ich damit wirklich nicht gerechnet habe. Ich bin anfangs schwer ins Buch gekommen, so ab der Hälfte, wo ich dann ein wenig mit den Charakteren warm geworden bin, lief es dann. Trotzdem eine gute und solide Geschichte, wieder mit ein paar Lachern für zwischendrin. 🩷

Durchdacht bis in die letzte Sekunde
Mir ist das Buch sehr zufällig in die Hände gefallen, als es in meinem lokalen Supermarkt für einen absoluten Schnapperpreis angeboten wurde. Es ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Perfekt für einen langen freien Abend (so hab ich es gelesen, obwohl es am Ende eher 3 Abende waren - es ist recht dick) oder auch als Strandlektüre, wenn ihr eine Liebesgeschichte mit ein bisschen Abwechslung lesen möchtet Leider kann ich es nicht ohne Spoiler rezensieren, deswegen hier eine SPOILER WARNUNG Es ist mein erstes Buch von O‘Leary, aber sie hat es offensichtlich von vorne bis hinten durchdacht. Die Charaktere an sich sind nichts besonderes und es ist die ersten 100 Seiten auch noch etwas mühsam die drei auseinanderhalten, aber trotzdem konnte ich nicht aufhören zu lesen. Irgendwas in mir wusste, dass es nicht auf eine schlichte Dreigleisigkeit hinausläuft und wie ich Recht hatte. Es ist genial wie O‘Leary über mehrere hundert Seiten eine Illusion aufrecht erhält und wie sie sie dann ganz ganz langsam zerbrechen lässt. Hätte ich einmal nicht genau aufgepasst wären mir die Jahreszahlen an Silvester vielleicht gar nicht aufgefallen, aber ganz langsam fügte sich das Bild. Wie die Autorin es dann aber weiterhin schafft die Geschichte weiter zu erzählen, obwohl der Plot Twist schon gelöst ist, ist genial. Ein rundes Ende mit dem ich zwischendurch überhaupt nicht gerechnet hätte. Bravo an die Autorin, ich bin begeistert.
"Du darfst kaputt sein, das ist okay. Das sind ganz viele Menschen, ich auch."
Dies ist mein erstes Buch von Beth O'Leary - aber garantiert nicht das Letzte. Wow dieses Buch beinhaltet wirklich so viele Themen die berühren: Fehlgeburt, Verlust eines geliebten Menschen, Stalking, Mobbing bei der Arbeit, Entfremdung, Demenz eines Familienmitglieds, Freundschaften und natürlich neue Liebe. Beth O'Leary verwebt hier die Geschichte von 3 komplett verschiedenen Frauen und einem Mann zu einer bewegenden Geschichte. Es dauert, bis die Geschichte ins Rollen kommt und ich dachte anfangs wirklich "lassen die sich wirklich alle 3 von Joseph Carter verarschen?" Doch die Story hat sehr viel mehr Tiefe. Siobhán (man spricht das sche-van aus) ist eine überaus erfolgreiche Life-Coachin aus Dublin. Mindestens einmal pro Monat trifft sie in London Klienten und dort lernt sie auch Joseph Carter kennen. Was als Stelldichein beginnt, entwickelt sich dann doch zu mehr. Miranda lebt zusammen mit ihren 2 jüngeren Schwestern (Zwillinge) in einer kleinen Wohnung. Sie ist Baumpflegerin und hat damit ihren Traumjob gefunden. Wäre da nicht der unverschämt hübsche Kollege AJ, der nicht aufgibt und sie immer wieder um ein Date bittet, obwohl Mir doch schon mit Joseph Carter glücklich ist....oder etwa nicht? Jane ist eine graue Maus, die überstürzt von London nach Winchester gezogen ist und dort nun ehrenamtlich in einem Second-Hand-Laden arbeitet. Janes Kollege im Charity-Shop ist einfach so goldig!🥹 In einer Bäckerei lernt sie den umwerfenden Joseph Carter kennen und aufgrund ihrer Schüchternheit gründen sie eine Art von Buchclub. Doch Jane weiß, dass da mehr zwischen ihnen ist. Allerdings steht ihre Vergangenheit beiden im Weg. Meine liebsten Zitate: "Du willst herauszufinden, was du tun sollst wegen....?" [...] "Wegen...allem." erwidert Siobhan und macht eine wage Geste zum Himmel. "Arbeit, Männer, Geld." [...] "Über all die wichtigen Dinge." "Wenn du mich fragst, es ist vor allem Sex." "Was ist mit Sex?" Fiona schwimmt mit ihrer lila Lieblingsduschhaube zu ihnen. "Es ist der Sinn des Lebens", antwortet Marlena. "O Gott!" Fiona schaut entsetzt drein, während sie Wasser tritt. "Wie trostlos! Wenn Sex der Sinn des Lebens ist, wofür lebe ich dann?" "Ehrlich gesagt", erwidert Marlena, "frage ich mich das bei dir schon länger." 😂 (Seite 165) "Menschen sind scheiße, was tust du dagegen?" (Seite 367) Joseph. Es braucht eben seine Zeit. Und... Ich weiß nicht, aber du hast ganz schön hohe Ansprüche an dich. Du darfst kaputt sein, das ist okay. Das sind ganz viele Menschen, ich auch. Das bedeutet nicht, dass du kein wunderbarer Mann bist. Es bedeutet nicht, dass du niemals glücklich sein wirst. (Seite 401) "Ich will gar nicht, dass du perfekt bist. Warum sollte ich das wollen? Ich will dich. Ich will alle Teile von dir, die Kaputten und die, die du vor mir versteckt hast. [...] So ist es wenn man liebt, oder?" flüstert sie. "Oder zumindest wenn ich dich liebe. Ich bin gierig. Ich will alles von dir." (Seite 403) "Ich will dir jeden Morgen Kaffee mit Sahne ans Bett bringen und dich zum Lachen bringen, so richtig aus dem Bauch heraus, wie du selten lachst, und ich will Bücher lesen und Zimtschnecken essen und will wissen, welches Outfit du sonntags trägst. Ich will ein Bestandteil deines Alltags sein. Ich will bei einer wuseligen Party neben dir stehen und die fest die Hand halten, damit du dich sicher fühlst. Ich will dich kennenlernen, dich und deine ganzen Gewohnheiten und die Geheimnisse, die du für dich behalten hast. Du bist nicht mehr allein, Jane. Du hast mich. Für immer."(Seite 404)

OMG - da denkt man, man hat’s durchschaut, und dann kommt diese Auflösung 😱🤧♥️ Auch dieses Buch habe ich geliebt. Mit den drei Frauen begegnet man wirklich total unterschiedlichen Charakteren und jede von ihnen ist einfach toll. Speziell ein Nebencharakter hatte es mir ja gleich angetan und ich war gespannt wie alles zusammenhängt, aber das sie sowas draus macht, damit hätte ich nie gerechnet. Mich hat die Botschaft wieder total erreicht und gegen Ende standen mir dann auch nur noch die Tränen in den Augen. 🥹
Bislang mochte ich die Bücher der Autorin immer sehr, weil sie jedes zu etwas Besonderem gemacht hat, sei es durch den Schreibstil oder die Idee der Geschichte. Daher war ich auch wieder auf dieses Buch sehr gespannt, das mich mit seinem Klappentext und den offenbar drei Protagonistinnen neugierig gemacht hat. Der Schreibstil war auch in diesem Buch sehr lockerleicht. Ich bin durch die Seiten geflogen und am Anfang konnte ich sogar die verschiedenen Stimmen der drei Protagonistinnen erkennen, denn jede unterschied sich von der anderen durch den Schreibstil. Leider ist das über die ersten 100 Seiten verloren gegangen und ich musste danach immer überlegen, wer jetzt Siobhan, Miranda oder Jane war und was deren Geschichte war. Auch kann ich jetzt nach Beenden des Buches nicht richtig sagen, was die drei charakterlich ausmacht oder voneinander unterscheidet. Der Klappentext verrät in diesem Fall nicht wirklich viel und nach den ersten drei Kapiteln weiß man schon nicht mehr, in welche Richtung sich das Buch entwickelt. Das fand ich sehr schön, weil ich auf diese Weise immer ein wenig raten konnte, worauf wir eigentlich hinauswollen. Und tatsächlich lief das Buch nicht so aus, wie ich es gedacht hätte. So schön ich die ersten 250 Seiten fand, so merkwürdig wurden dann die letzten 150. Die Auflösung war mir irgendwie zu komisch und da das Buch in der 3. Person, aber dennoch aus den Sichten der Protagonistinnen geschrieben ist, dachte ich, dass es auch um sie und ihre Entwicklung gehen wird. Leider ist dies nicht der Fall. Jedenfalls nicht so richtig. Denn es geht eigentlich immer um Joseph Carter. Ein Charakter, den ich noch weniger fassen kann, als Jane, Miranda oder Siobhan, und ein Charakter, den ich zeitweise sogar etwas manipulativ und toxisch fand. Man erfährt gefühlt nichts über ihn, ich hab keine Ahnung, welche Charakterzüge er aufweist, weil ich mir beim Lesen nie sicher war, ob er wirklich so ist, wie er sich gibt. Der Grund, warum dieses Buch "nur" 3 Sterne bekommt, ist tatsächlich hauptsächlich er bzw. allgemein die flachen Charaktere in diesem Buch. Ich kann niemanden von den vier greifen oder näher beschreiben. Mir fehlen Hobbies, Gefühle, Vorgeschichten... Das alles ist hier nicht enthalten und das finde ich sehr schade. Die Idee klang im Klappentext sehr schön, allerdings hat mir die Umsetzung leider weniger gefallen. Für mich ist dieses Buch daher das schwächste der Autorin.
Spannend und tiefgründig kreist die Handlung um das Rätsel rund um Carter. Ich konnte nicht anders und mir ein paar haarsträubende mögliche Szenarien auszumalen. Dennoch gibt es auch Abschnitte wo ich ungeduldig wurde und die vier wichtigen Charaktere werden nicht alle gleich tief spürbar sein. Mit der Auflösung war ich ziemlich zufrieden. Es war eines der eher Wohlfühlszenarien das ich mir ausmalte, doch ich war mir keineswegs sicher
Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, weil ich einfach schon sehr viel gutes über die zuvor erschienen Bücher der Autorin gehört habe und auch hier fand ich Klappentext und Cover absolut ansprechend. Das Cover passt auch zu den zuvor erschienen Büchern der Autorin und hat somit einen absoluten Wiedererkennungswert, was ich persönlich sehr mag. Leider war ich dann doch recht schnell ernüchtert von der Geschichte an sich. Zunächst fiel es mir irgendwie schwer generell reinzukommen in die Geschichte. Die Erzählweise fand in 3 verschiedenen Sichtweisen statt und zwar aus der Sicht, der drei Frauen. Obwohl über jedem neuen Kapitel stand aus wessen Sichtweise denn nun berichtet wird, verwirrte mich das dennoch sehr. Zwischen drin erschien mir das Buch dann leider sehr langatmig und wenig unterhaltsam. Gefühle fehlten hier meiner Meinung nach gänzlich so dass ich leider auch keinen richtigen Bezug zu den Protagonisten aufbauen konnte. Je weiter ich dann las, obwohl ich zwischendrin wirklich überlegte das Buch abzubrechen, umso verwirrter wurde ich dann weiterhin. Am Ende angelangt machte die Geschichte dann endlich eine Sinn. Diese Ausgangssituation, fand ich dann tatsächlich sehr gut, jedoch ärgerte es mich dennoch, dass ich mich so durch das Buch „quälen“ musste um es am Ende dann endlich verstehen zu können, wieso alles so gelaufen ist, wie es gelaufen ist. Jedoch muss man der Autorin hier dann zu Gute halten, dass ich bisher keinen Liebesroman gelesen habe, der mit solch einem Plotttwist überrascht und im Endeffekt, fand ich den dann auch wirklich gut. Fazit: Trotz einem richtig tollen Ende, kann ich dieses Buch leider nur eingeschränkt weiterempfehlen, weil es zwischendrin einfach wirklich sehr langatmig ist.

Dieses Buch lässt einen so viel fühlen.
Am Anfang war ich noch ein bisschen verwirrt, da die Geschichte direkt aus drei Perspektiven erzählt wird und es schwer war sich zu merken wer wer ist. Mit der Zeit wurde es dann immer leichter. Ich dachte das Buch würde die ganze Zeit so um Valentinstag herumspielen, aber es gab große Zeitsprünge in den einzelnen Geschichten. Zwischenzeitlich fand ich das Buch ein bisschen langweilig, weil ich die Geschichte nicht so interessant fand. Aber dann so ab der 80% Prozent Marke ging es so richtig ab, die Geschichte wurde ab da einfach nur abgefahren, aber im Guten. Das Ende war herzzerreißend und herzerwärmend zugleich. Am Ende ist die ein und die andere Träne bei mir geflossen.
Eine Geschichte, die zum Ende immer spannender wird.
Es dreht sich um die 4 Protagonisten, die alle komplett unterschiedlich sind. Zuerst kommt die Ehrgeizige und hart arbeitende Siobhan. Dann die positiv denkende und Baum liebende Miranda. Nun die zurückhaltende und bücherliebende Jane. Zum Schluss kommt der Typ, der mit allen ein Valentinstag-Date hat und keine Frau von der anderen weiß. Es hat alles ruhig angefangen und es hat sich etwas gezogen. Trotzdem war es ein schönes Buch. Bei etwas über der Hälfte war es super und das Ende war traurig und zugleich wunderschön. Ich konnte mich perfekt in die Charaktere einfügen und AJ hat es mir wirklich angetan. Es geht in diesem Buch auch über wichtige Themen wie toxische Beziehungen und Verlustbewältigung. Ein tolles Buch, was ich gerne nochmal mit dem Wissen lesen würde.

Mal wieder ein super schönes Buch. Keine utopische Liebesgeschichte, sondern schöner Alltag, es könnte jedem passieren. absolut lesenswert!
Joseph und drei Frauen... Anfangs hat man nicht sehr viel Sympathie mit diesem Mann aber auf raffinierte Weise, gibt es Drehungen und Wendungen, die einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lassen. Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen und wie bei den anderen Büchern von Beth O'Leary kann mak nicht anders als entzückt, emotionsvoll und glücklich sein.
Eine etwas andere Geschichte 3er Frauen und einem Mann
Während ich beim Lesen eine etwas andere Geschichte erwartet hatte, wurde ich positiv überrascht. Die wohl durchdachte Handlung beschert uns eine Achterbahn der Gefühle. Für mich schwang im Hintergrund stets ein wenig mysteriöse Stimmung mit, zusätzlich zu den sensibel dargestellten Lebenssituationen und Gefühlen der Protagonisten. Die Geschichte wirkte nie überladen oder überdramatisiert, sondern natürlich und sehr persönlich. Die Auflösung des Rätsels um Joseph entpuppte sich als das Sahnestück des Romans. Mit diesem Finale hatte ich so nicht gerechnet, und als alle Puzzlestücke an ihren Platz fielen, war ich ziemlich sprachlos. Ich habe mir auch das ein oder andere Tränchen verdrückt.
Überraschend und mit viel Liebe!
Ich war ehrlicherweise überrascht, als ich die vielen schlechten Bewertungen hier auf Reado gesehen habe, mit denen ich überhaupt nicht mitgehen kann. Die meisten sagen auch das Gleiche, die Geschichte würde so vor sich "hinplätschern" oder sich ewig "in die Länge ziehen". Ist das dieses TikTok Aufmerksamkeitsphänomen, dass man immer schneller immer mehr Action braucht und es sonst einen gar nicht abholt? Möglicherweise. Viele konnten sich scheinbar außerdem nicht mit den Charakteren identifizieren, vor allem nicht mit Jane. Da sag ich doch mal ganz offen: SEID FROH DARÜBER. 😅 Jane hat nämlich offensichtlich aufgrund ihrer Erlebnisse und auch schon von viel früher eine Sozialangst und massive Minderwertigkeitskomplexe. Nicht, dass die bei mir persönlich so ausgeprägt wären, aber ich konnte mich mit ihr am besten identifizieren (man flüchtet sich in fiktive Welten und so weiter ...). Aber auch die beiden anderen Frauen, Siobhan und Miranda, mochte ich sehr gerne. Und Joseph .... ja, Joseph mochte ich irgendwie heimlich auch 😂 Man denkt lange, man weiß, was in dem Buch abgeht, und dann kommt irgendwann der Wendepunkt und ab da konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Dann habe ich am Ende auch noch geweint, weils mich unerwartet dolle berührt hat. Also ich denke, es ist einer der besten Teile von O'Leary und ich hoffe inständig, dass sie ihre anderen Bücher auch noch auf Deutsch übersetzen! 👏🏼
Naja. Die anderen von ihr sind um einiges besser..
Anfangs fand ichs ganz gut, dann kam irgendwann eine absolute Verwirrung hinzu, die sich mit dem Plottwist geklärt hat. Leider konnte mich das Buch nicht so überzeugen, wie andere von ihr. Die letzten 30 Prozent mochte ich sehr, aber ich hab sogar drüber nachgedacht, es abzubrechen.. Ich wollte dann aber doch wissen, was dahinter steckt. Eine schlechte Geschichte ist es nicht. Aber da iwie Zeitsprüngen drin sind und alles ist es doch ziemlich chaotisch. Den Plottwist fand ich aber ziemlich gut.
Wunderschön, überraschend, heart-breaking
Drei Frauen werden am Valentinstag vom selben Mann versetzt. Wieso ist er nicht aufgetaucht? Wird er noch auftauchen? Und warum datet er überhaupt drei Frauen gleichzeitig? Ich hab das Buch begonnen und hatte keine Ahnung was mich erwartet. Die Fragezeichen, über das was passiert, warum Joseph Carter so ist wie er ist, blieben auch noch lange lange während ich die Geschichten von Siobhan, Miranda und Jane verfolgte. Dabei war ich zwischendurch unsicher, ob mir das Buch gefällt, weil mich diese komplette Ahnungslosigkeit irgendwie fertig gemacht hat. Die Auflösungen waren überraschend, traurig und gleichzeitig wunderschön. Ich bin wirklich impressed, wie Beth O'Leary diese Geschichte und die drei verschiedenen POVs zusammengewebt hat. Es war mein erstes Buch von der Autorin und ich kann es kaum abwarten weitere zu lesen!
Ich habe das vergangene Jahr über einige negative Kritiken zu dem Buch gelesen, weshalb ich nicht ganz unvoreingenommen war. Und am Anfang hat es mich auch wirklich nicht mitgerissen. Wir erleben, wie die drei Frauen am Valentinstag auf Joseph Carter warten und versetzt werden. Die Geschichte wird aus den drei Perspektiven der Frauen erzählt, die sich im Nachgang fragen, weshalb sie versetzt wurden. Dabei reicht die Palette von verständnisvoll bis hin zu wütend. Joseph Carter entschuldigt sich bei allen drei Frauen. Und obwohl er als zwar ansehnlich, aber eher unscheinbar beschrieben wird, verzeihen ihm die Frauen. Es ist als hätte er einen Zauber des Charmes auf sie gelegt. Ich war ein bisschen fassungslos, weil ich als Leserin ja von den jeweils anderen Frauen weiß, auch wenn sie selbst es nicht tun. Wie bereits erwähnt, das Buch hat mich Anfangs nicht fesseln können. Weil ich den Eindruck gewonnen hatte, dass Joseph Carter total der Aufreißer ist. Dadurch konnte ich bei den einzelnen Annäherungen nicht richtig mitfiebern. Weil ich mir gewünscht habe, dass die drei vollkommen unterschiedlichen Frauen nicht auf ihn hereinfallen. Die Handlung zieht sich etwas. Gleichzeitig wirken die Charaktere sehr undurchschaubar. Auch das macht es schwierig, überhaupt in die Geschichte reinzufinden. Doch dann nimmt die Handlung eine Wendung, die ich absolut nicht habe kommen sehen Diese Auflösung des ganzen fand ich so genial, dass das Buch in der Bewertung direkt ein bisschen hochgesprungen ist. Wenn ich jetzt an das Buch zurückdenke, finde ich diese Art, die Geschichten von Jane, Siobhan und Miranda zu erzählen, absolut genial. Es ist für mich ein bisschen mindblowing. **********Fazit********** „Up to date“ ist ein solider Liebesroman, der mit überraschender Wendung punkten kann. Aber, und da muss man ganz ehrlich sein, der sich ziehende Anfang nimmt dieser Wendung ein bisschen an Wirkung. Am Ende bleibt trotzdem der Eindruck eines eher mittelmäßigen Buches. Obwohl ich die Kunst hinter den Handlungssträngen wirklich bewundern kann, ist der Gesamteindruck beim Lesen ein anderer. Empfehlen kann ich das Buch dennoch, weil es für mich mal ein ganz anderer Liebesroman war. Mit „Love to share“ von Beth O‘Leary ist dieser Roman zwar nicht zu vergleichen, aber wer nicht zu festgefahren ist, wird an dieser Geschichte sicher seine Freude haben.

Ein tolles Buch für zwischendurch
Ein Buch was einen viele Gefühle durchleben lässt. Erst ist man wütend auf Joseph weil man denkt, dass was er mit den Frauen macht, ist einfach nur widerlich. Bis man langsam erkennt worum es wirklich geht und in welchen Abständen alles passiert... Das Buch hat Spaß gemacht, doch leider hat es mir nicht ganz so gut gefallen wie Love to share und Time to love. Dennoch ging mir das Ende sehr nahe. Die Protagonisten waren mir alle sehr sympathisch. ( Bis auf Joseph am Anfang. ) Im großen und ganzen ein tolles Buch!
Gute Unterhaltung, wenn auch zeitweise ziemlich unspektakulär
Die Geschichte von Joseph Carter und seinen Frauen ist wirklich zauberhaft. Irgendwie. Auch wenn man das Gefühl bekommt, dass er ein Schwerenöter ist, da er alle Dates am Valentinstag platzen lässt. Aber es wird schnell klar, dass da mehr dahinter steckt. Die Frauen haben wir kennengelernt, aber es fehlte mir der Funke. Keine konnte ich wirklich greifen. Die Geschichte war für mich sehr oberflächlich gehalten. Die Idee dahinter fand ich allerdings ziemlich gut. Mit ein bisschen mehr pfiff und Tiefe hätte das wirklich richtig genial sein können. So war es einfach gute solide Unterhaltung. Nicht schlecht, aber auch kein bäm! Das Hörbuch selbst war toll produziert mit den unterschiedlichen Sprechern, so dass man die Beteiligten gut auseinander halten konnte. Allerdings war ich froh über die Möglichkeit, eine schnellere Geschwindigkeit einzustellen. So bekam die Geschichte etwas Tempo.
Worum geht es?: Drei Frauen. Drei Dates. Ein Mann, der nicht auftaucht … 8.52 Uhr: Siobhan ist mit Joseph Carter zum Frühstück verabredet. Sie war überrascht, als er das Date vorschlug – sonst trifft sie ihn spät abends im Hotelzimmer. Frühstück mit Joseph am Valentinstag bedeutet sicherlich etwas. Aber wo bleibt er nur? 14.43 Uhr: Der Valentins-Lunch mit Joseph Carter ist für Miranda das Zeichen, dass die Dinge zwischen ihnen ernster werden. Wann er wohl endlich kommt? 18.30 Uhr: Auf einer Verlobungsparty will Joseph Carter für Jane den Fake-Boyfriend spielen. Sie kennen sich noch nicht lange, aber ihre Verbindung ist schnell der beste Teil von Janes neuem Leben in Winchester geworden. Joseph hat versprochen, ihren Abend zu retten. Aber er ist nicht hier… Der Schreibstil: Die Geschichte wird aus der Erzähler-Sicht abwechselnd aus Siobhan, Mirandas und Janes Sicht erzählt. Leider war der Schreibstil überhaupt nicht meins. Ich konnte keine Bindung zu den Charakteren aufbauen und es war auch vielen Stellen sehr zäh. Ich musste mich jedes mal wieder aufraffen weiterzulesen. Selbst das Ende hat mich überhaupt nicht überrascht. Die Hauptfiguren: Siobhan ist eine Business-Frau, welche nach einer gescheiterten Beziehung nicht mehr an die große Liebe glaubt, sondern etwas unverfängliches mit Joseph startet. Von allen Charakteren hat sie mir noch am besten gefallen. Miranda arbeitet als Waldarbeiterin und ist Joseph feste Freundin. Von ihr weiß ihr nur ihren Beruf und dass sie zwei nervige Schwestern hat. Insgesamt ist Miranda der Charakter der am wenigsten Handlung aufweist. Jane ist eine schüchterne Frau, welche heimlich in Joseph verliebt ist. Ihr Geheimnis war meiner nach sehr offensichtlich und konnte mich leider überhaupt nicht catchen. Endfazit: Nachdem mir der erste und zweite Band der Autorin so gut gefallen hatten, musste ich auch dieses Buch lesen. Das Buch hat mich leider dermaßen enttäuscht, dass ich schon meinen Lesestunden hinterhertrauere. Der Schreibstil ist sehr zäh und zu den Charaktere konnte ich keine Bindung aufbauen. Das Buch erhält von mir total enttäuschte 1 von 5 Sterne. Das Buch wurde mir im Rahmen einer Leserunde bei LovelyBooks zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.
Der Plottwist hätte 5 Sterne verdient. Am Anfang sehr zäh. Ganz nette Geschichte, aber schon tausend Mal gelesen... So denkt man. Die Auflösung am Ende hätte ich nie erwartet. Die drei Geschichten, der drei Frauen, die man parallel liest, erhalten eine völlig neue Bedeutung. Es ist ein wenig verwirrend aber sooooo gut! Ganz anders als erwartet. Nicht der klassische, kitschige Liebesroman, sondern überraschend nah am Leben.
Humorvolles Drama
Seid ihr schon mal versetzt worden? Siobhan, Miranda und Jane waren am Valentinstag zum Frühstück, zum Lunch bzw. einer Party verabredet und alle drei wurden versetzt. Doch das ist nicht die einzige Gemeinsamkeit. Denn alle drei waren mit Joseph Carter verabredet. Siobhan ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die Lifecoachings anbietet und daher ständig zwischen Dublin und London pendelt. Sie will eigentlich absolut unabhängig bleiben, muss sich jedoch nach und nach eingestehen, dass sie sich in Joseph verliebt hat, mit dem sie sich eigentlich nur für Sex trifft, wenn sie London ist. Miranda ist die einzige Frau in einem Baumpflegeteam, doch sie fühlt sich mit den Männern und insbesondere in der Krone eines Baumes wahnsinnig wohl. Genauso wohl wie mit ihrem festen Freund Joseph? Jane ist nach einer aufwühlenden Erfahrung aus London geflohen und in die Heimat ihrer verstorbenen Mutter nach Winchester gezogen, wo sie ihr Leben nach strikten Regeln lebt. Jeder Wochentag hat ein Outfit, jeden Morgen gibt es in der Bäckerei Joghurt statt Zimtschnecken und sie liest genau ein Buch pro Woche. Dies tut sie zusammen mit ihrem Buchclubpartner Jospeh, der ihre Regel, keine Beziehungen einzugehen (oder zu wollen), gehörig auf die Probe stellt. Immer abwechselnd werden die Situationen der drei Frauen erzählt und so lernt man nicht nur Siobhan, Miranda und Jane kennen, sondern auch Joseph, so dass man immer mehr rätselt, was wohl am Valentinstag vorgefallen sein könnte und wie Josephs Beziehungen zu den dreien zusammenpassen. Auch Josephs bestem Freund Scott begegnet man immer wieder und mal sorgt er für Klärung, aber mal auch nur für noch mehr Verwirrung. Währenddessen sind die Freundinnen und Freunde der drei Frauen für sie wundervolle Unterstützung, nicht nur bei der Sache mit Joseph. Zuerst fand ich es etwas nervig, gleich drei Lebensstile gleichzeitig kennenlernen zu müssen, die noch dazu so wahnsinnig unterschiedlich waren, aber nach kurzer Zeit hatte ich mich eingefunden und habe die Geschichte samt den vielen Szenenwechseln als sehr angenehm empfunden, so dass ich das Buch viel schneller beendet habe als geplant. Die Auflösung habe ich mir zwar irgendwann zusammenreimen können, doch das tat der Spannung und Dramatik überhaupt keinen Abbruch. Die Übersetzung von Pauline Kurbasik und Babette Schröder war wie nicht anders gewohnt sehr flüssig und angenehm zu lesen. Großer Dank an dieser Stelle übrigens an die Serie Orphan Black, dank der ich gelernt habe, dass „Siobhan“ etwa „Schawon“ ausgesprochen wird – das war beim letzten Buch, das ich gelesen habe, in dem dieser Name auftauchte noch anders 😅 Mit der Aussprache welcher Namen habt ihr Schwierigkeiten?

Tja - das ging flott los, um dann in der Mitte ziemlich durchzuhängen, und gegen Ende hat es wieder etwas angezogen, so dass es ganz knapp noch für 4 Sterne (naja, 3,8 vielleicht) gereicht hat. Dieses ist definitiv das schwächste Buch von denen, die ich bisher von der Autorin gelesen habe (die Sache mit dem Auto hab ich mir gleich gespart). Vielleicht hätte es mir besser gefallen, wenn ich es auf Englisch gelesen hätte? Vor allem bei "The Flatshare" hat mir auch der Sprachwitz sehr gefallen, vielleicht ist der in der Übersetzung verloren gegangen? Aber zu den Details: Was hat mir gut gefallen? Der Plot war clever gemacht, wir treffen alle drei Hauptfiguren am Valentinstag, an dem ihr Date nicht auftaucht - wie sich schnell herausstellt, ist das der gleiche Mann. Abwechselnd wird erzählt, was Joseph mit den drei Frauen unternimmt, und wie die drei zusammenhängen, wird im letzten Drittel des Buches für mich überraschend, aber schlüssig aufgelöst. Auch die Nebenfiguren haben mir sehr gefallen: Siobhans Freundinnen, Melissas Schwestern oder Janes Arbeitskollegen im Charity Shop. Was hat mir also nicht gefallen? Einige Rezensenten haben angemerkt, dass drei Hauptfiguren vielleicht ein bissle viel wären, so dass für das Erzählen der einzelnen Geschichte zu wenig Zeit bleibt - ja, kann sein. Außerdem mochte ich Siobhan so überhaupt nicht leiden, sie ist allerdings für die Auflösung der Geschichte sehr wichtig, man hätte sie nicht weglassen können, mit Melissa hätte die Geschichte so nicht funktioniert. Am liebsten mochte ich Jane, über sie hätte ich gerne mehr erfahren. Und Melissas Geschichte hätte auch als Einzelgeschichte funktioniert, dann hätte man auch ihrem Job als Baumpflegerin und ihren Kollegen da mehr Raum geben können. Außerdem hatte das Buch in der Mitte ziemliche Längen für mich - alle Figuren sind vorgestellt, dann wird noch ewig rumgeeiert, bis es zur Auflösung kommt - hätte man schneller machen können. Das Ende- vor allem die Geschichte von Jane und Joseph - hat mir dann aber wieder gut gefallen. Wie gesagt, insgesamt hat es für 3,8 von 5 Sternen gerreicht - ganz ok. Wenn Du noch kein Buch der Autorin gelesen hast, fang aber nicht mit diesem an, ich würde "The Flatshare" empfehlen. Werde ich weitere Bücher von ihr lesen? Ja, wohl schon - aber vielleicht auf wieder auf Englisch?
Gute Idee aber leider keine gute Umsetzung. Viel Verwirrung, dass erst zum Ende hin aufgelöst wurde.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht wirklich, wie ich das ganze anfangen soll. In jedem Buch steckt Arbeit drin und Autoren, die hoffen, dass es einem gefällt. Leider war es aber nicht meins. Ich bin in das Buch reingegangen und war fest der Überzeugung, dass alles in einer Zeitebene spielt und er die 3 Frauen gegenseitig miteinander betrügt. Später kam raus, dass er ja mit Jane nur eine Freundschaft hat. Blieben nurnoch die anderen 2 Mädels. Trotzdem nicht so geil. Ich dachte wirklich wie zum Teufel kann man ein Buch übers fremdgehen schreiben?? Tja ehe ich dann mitbekommen habe, dass es in verschiedenen Zeitebenen spielt, war auch schon ¾ des Buches vorbei. Tja und ab da kam ich zum einen mehr mit und zum anderen auch wieder gar nicht. Zumindest betrügt er die 2 Frauen nicht miteinander. Ab da an wusste ich gar nichts mehr. Haben wir in der Vergangenheit gestartet und sind dann noch weiter in die Vergangenheit gereist und waren plötzlich wieder in der Zukunft?? Ich hatte maximale Probleme mit dem Perspektivwechsel. Tja alles in allem hat es mir leider nicht so gut gefallen. Die Idee hinter dem Buch war richtig gut, leider wurde es nicht so gut umgesetzt. Schade irgendwie. Hätte man das ganze anders aufbereitet, wäre man als Leser auch besser mitgekommen und würde das Buch wahrscheinlich auch besser finden. Das Ende hat dem Buch dann doch nochmal das Verständnis gegeben, dass ich mir 300 Seiten lang erhofft hatte. Der Schreibstil war aber wirklich sehr flüssig, angenehm und gut zu lesen. Vielleicht hatte ich nach Love to share und Up to date auch zu hohe Erwartungen, weil diese beiden Bücher wirklich sehr schön waren! Es konnte mich leider nicht überzeugen, daher nur lieb gemeinte 2.5 Sterne.
Die ersten zwei Drittel normale schöne Story, letzte Drittel hat mich emotional umgehauen. Berührendes Buch.
Valentinstag. Siobhan ist mit Joseph Carter zum Frühstück verabredet. Ebenfalls mit ihm verabredet: Miranda, zum Mittagessen. Und Jane wartet am Abend bei einer Verlobungsfeier auf ihn als Begleitung. Das Ding ist nur: Carter taucht nicht auf. Bei keinem der Dates. Doch was zunächst wie eine simple Fremdgeh-Geschichte klingt, ist in Wahrheit viel mehr ... Ich kannte vor The No-Show schon zwei Bücher von Beth O'Leary, die mich beide sehr berührt haben, deswegen war ich sehr gespannt, ob sie es hier wieder schafft. Erstmal war es wieder sehr angenehm zu lesen, ich mag ihren Schreibstil, der locker-leicht und oft mit humorvollem Unterton ist, aber gleichzeitig detailliert und auch mit ernsten Momenten kann sie gut umgehen. Das find ich einfach schön. Inhaltlich mochte ich, dass wir zwischen den drei Frauen gewechselt haben und jede ziemlich gut kennenlernen konnten. Man hat bei allen gemerkt, dass da noch mehr ist, das etwas noch nicht verraten wurde, und das Bild wurde jeweils recht spät erst vervollständigt (so wie ich es mag!), aber es war von Anfang an ein super Tempo, wie viel man erfahren hat, und alle drei waren auch sympathisch und interessant genug, dass ich sie gern begleitet hab. Joseph Carter hingegen ist ein lange ein einziges Mysterium. Das fand ich auf der einen Seite ziemlich spannend, weil ich mich die ganze Zeit gefragt habe, was denn da jetzt Sache ist und wieso er so verschlossen ist. Gleichzeitig hats mich aber auch ein wenig genervt, weil ich wollte, dass er endlich in die Schranken verwiesen wird. So far, so good. Eine schöne Sommerlektüre, angenehm zu lesen. Aber ich hätte nicht so überrascht sein dürfen, dass die Autorin da noch einen Twist für uns hat. Denn so ca. ab dem letzten Drittel begann man, zu verstehen, was da los ist, und dann stand mir der Mund offen und ich war ziemlich geflasht. Wenn ich mir mehr Zeit genommen hätte, drüber nachzudenken, hätte ich es möglicherweise erahnen können, aber ich habs einfach auf mich zukommen lassen und es war so gut konstruiert, dass ich einfach überrascht wurde. Und dann hats mich plötzlich richtig tief getroffen. Ich bin total emotional geworden, alles hat begonnen, sich in meinem Kopf zu entrollen, und ich hab einfach total mitgefühlt und mich noch richtig drauf einlassen können. Am Ende war ich ziemlich platt, es war für mich ein gutes Ende, aber auch ein wenig bitter-süß, und vor allem hat The No-Show es geschafft, dass ich nach dem Zuklappen erstmal dasaß und noch ein wenig darüber nachdenken musste. Top, wenn ein Buch das auslösen kann. Ich kanns also nur empfehlen. Erst scheint es lange "nichts besonderes" zu sein, aber selbst da ist es eine schöne Sommerlektüre gewesen. Aber am Ende verblüfft es einen wirklich und das fand ich wunderbar. Gute 4,5 Sterne!
Ich mag die Bücher von Beth O'Leary sehr gerne. Es ist ein etwas "anderer" Schreibstil als gewohnt, dennoch packt es mich immer wieder von neuem. Dieses Buch ist für mich wieder ein grossartiges Werk von Beth, da die Ausgangslage vom Klappentext beschrieben und in den ersten Kapitel behandelt wird. Und ab dann? Entwickelt sich eine Reise wo man nicht weiss, wohin sie führt. Ich habe Vermutungen angestellt, wieder verworfen, wieder etwas neues gedacht, etwas anderes gehofft, dann wurde ich überrascht und dann war alles klar. Ich mag das sehr, wenn der Leser auf eine Reise durch Emotionen geschickt wird und mich hat das Buch und auch die Geschichte von Joseph und den 3 Frauen total erreicht. Ich fand Joseph von Beginn an faszinierend und nahbar, und auch die 3 Frauen, Siobhan, Miranda und Jane konnten mich jede in ihrer Art überzeugen. Ausserdem hat Miranda einen echt ausgefallenen Job - das hatte ich noch nie in einem Buch und das hat mir sehr gut gefallen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung. Follow me on Insta: deblioteca
„Drei Frauen. Drei Dates. Ein Mann, der nicht auftaucht.“ Das Buch handelt von drei Frauen, Shioban, Miranda und Jane. Sie werden alle an Valentinstag vom selben Mann versetzt. Was spielt Joseph Carter bloß für ein Spiel? Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, habe ich etwas ganz anderes von der Geschichte erwartet und wurde am Ende doch positiv davon überrascht. Im Verlauf des Buchs fragt man sich ständig, wie Joseph es schafft alle Frauen unter einen Hut zu bringen und aus welchem Grund er sich mit allen gleichzeitig trifft. Da der Roman aus der Sicht der drei Frauen geschrieben ist kann man über Josephs Motive nur spekulieren. Ich war zu Anfang ein wenig überfordert mit den drei verschiedenen Handlungssträngen, aber das hat sich schnell wieder gelegt, da die drei Frauen unterschiedlicher nicht sein konnten. Das Buch hat sich leider im ersten Drittel etwas gezogen, da man die ganze Zeit im Dunkeln tappt und nur spekulieren kann was passiert. Nach eine Achterbahnfahrt der Gefühle konnte mich die Story dann doch noch catchen und ich bin immer noch begeistert darüber, wie die Autorin es geschafft hat die drei verschiedenen Handlungsstränge zu einem großen Gesamtbild zusammenzufügen. Es war eine schöne Geschichte für Zwischendurch.
So ein clever durchdachtes Buch, das mich mit jedem Abschnitt mehr schockiert hat. 3 Protagonisten, aber nur 1 Kerl... Joseph Carter lädt alle drei Protagonisten am Valentinstag zu einem Date ein, doch er erscheint zu keinem einzigen. Was ist an diesem Tag passiert und wieso kann er nicht darüber sprechen? Erzählt wird aus der Sicht der drei Frauen Siobhan, Miranda und Jane, die unterschiedlicher nicht sein könnten. doch eine Sache haben sie alle gemeinsam - Joseph Carter. Jede von ihnen ist in ihn verliebt, auch wenn sie sich das vielleicht nicht eingestehen wollen. Ich mochte alle drei Frauen sehr gerne, doch Miranda war mein Liebling. Siobhan und Joseph hatten gemeinsame one night stands, Joseph und Miranda waren ein paar und Jane und Joseph sind in einer Fake-Beziehung... drei verschiedene Tropes, die den Leser fesseln. Das große Geheimnis um den Valentinstag hat mich am Ende sehr mitgenommen und von Anfang bis Ende festgehalten. Ich könnte nicht aufhören mir ständig Theorien dazu auszudenken, wie er es schafft mit drei Frauen gleichzeitig eine "Beziehung" zu führen, ohne dass sie was voneinander wissen... oder was denn genau am 14. Februar passiert ist. Empfehlen kann ich diesen Roman allen vorherigen Lesern dieser Autorin, aber auch allen Romantikern, die gerne in Geschichten untergehen. Jede der drei Frauen hatte ihre eigene Handlung, es war fast schon wie als würde ich getrennte Romane lesen - doch am Ende stellte sich heraus, wie sehr die drei Frauen eigentlich zusammenhängen. Ein wirklich cleverer Roman, der für mich persönlich, total unvorhersehbar war.
Es war mir von Anfang an klar, dass ich Up to Date lesen möchte, da mir die meisten Bücher von Beth O'Leary mir bisher gefallen haben und auch dieses Buch hat mich nicht enttäuscht. Die Geschichte ist sehr humorvoll. Auch wenn sie zu Beginn einen langsamen Start hinlegt, so nimmt sie im letzten Drittel noch einmal voll Fahrt auf und konfrontiert uns mit Plottwists und Offenbarungen, mit welchen gar nicht zu rechnen waren. Ich hatte viel Spass an der Geschichte und für Zwischendurch ist es echt unterhaltsam und lustig. Es gibt viele Stellen, wo ich mir gedacht habe, wieso ich nicht schon früher auf die Idee gekommen bin, dass diese Figuren vielleicht zusammenhängen oder warum ich nicht mit dieser Handlung gerechnet habe. Man könnte die Geschichte auch beinahe als einen Liebeskrimi bezeichnen. (Nein, ich glaube nicht, dass es dieses Wort gibt). Es gibt immer wieder kleine Hinweise, welche auf das Ende hindeuten und wenn man genug aufpasst, dann kann man das Ende vielleicht erraten. Selbst ich, welche meistens recht schnell weiss, was geschehen wird, hatte ziemlich lange, bis ich einzelne Punkte verbunden hatte. Fazit: Das Buch legt zwar einen langsamen Start hin, schlägt aber immer wieder Seiten auf, mit welchen nicht zu rechnen sind. Ich kann das Buch allen empfehlen, die eine humorvolle Liebesgeschichte lesen möchten, welche viele Überraschungen mit sich bringt.
Eigentlich finde ich die Bücher von O'Leary wirklich klasse. Ich mochte den Schreibstil und die Erzählweise war absolut fesselnd. Die Sidestorys der Frauen fand ich übrigens wirklich gut ! Ich liebs wenn Frauen in Büchern noch andere Probleme ( und Freundschaften ! ) haben, als die scheiterende Liebesbeziehung. Ich war nur leider gefühlt 90% des Buches sauer auf die männliche Hauptperson, weil betrügen /manipulieren schon arg asozial ist . Der Plot war wirklich gut und den habe ich auch nullkommanull kommen sehen - aber er war leider für mich zu spät. Ich mag diesen Mann mittlerweile zu wenig als dass, das Ruder noch rumgerissen werden kann. Es tut mir leid - aber wenn der Plot früher gekommen wäre, wäre es für mich tatsächlich ein 5* Buch geworden.
Drei Frauen, drei Dates und ein Mann, der nicht auftaucht. Ein Satz, der dieses Buch perfekt beschreibt, und irgendwie auch doch nicht. Denn ja, in diesem Buch geht es um Joseph Carter, aber eigentlich geht es doch eher um seine Dates, um die Leben von Siobhan, Jane und Miranda – drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Siobhan ist eine selbstbewusste Life Coach, Miranda eine toughe Baumpflegerin und Jane eine verschlossene und selbstlose Freiwillige in einem Wohltätigkeitsladen. Alle drei Frauen haben ihre eigenen Probleme und ihre Sichten sind mal mehr, mal weniger spannend. Das Buch wird nämlich aus den Sichten der drei Frauen immer abwechselnd erzählt. Das ganze Buch hin habe ich auf die Auflösung hingefiebert. Wie kann Joseph Carter so ein liebenswerter und aufmerksamer Mann sein (der sich unter anderem um seine Demenzkranke Mutter mit einer enormen Hingabe kümmert), und gleichzeitig so ein abgekartetes Spiel spielen? Den großen Plot Twist habe ich erst kurz vorher kommen sehen, und ich finde ihn genial. Beth O’Leary schafft es unglaublich charmant, alles miteinander zu verknüpfen und Sinn ergeben zu lassen – ich habe selten so ein gut ausgeklügeltes Romance-Buch gelesen!
Der Roman „Up to Date“ von Beth O‘Leary lies sich wieder einmal schnell und flüssig lesen. Mir gefällt die Art wie sie Bücher schreibt sehr, ihre Geschichten sind immer einfallsreich und originell. In dem Buch geht es um Joseph Carter, der drei Frauen versetzt. Warum taucht er nicht auf und wie schafft er es sich mit drei Frauen gleichzeitig zu treffen? Die Beziehungen die die Frauen zu Joseph hegen, sind alle sehr unterschiedlich und jede hat unterschiedliche Erwartungen an die Beziehung zu ihm. Ich möchte auch gar nicht zu viel verraten, da ich während des Lesens selbst zich Vermutungen und Spekulationen im Kopf hatte wie das Buch endet.
Ich hatte durchaus etwas Sorge, dass mir "Up to Date" nicht gefallen könnte. Zum einen da ich die letzten beiden Romane (Time to Love und auch You Drive me Crazy) von Beth O'Leary nicht so gerne mochte, wie Love to Share. Dementsprechend zögerlich habe ich angefangen zu lesen. Wenn der Inhalt nicht so spannend geklungen hätte, hätte ich das Buch vielleicht sogar erstmal ins Regal gestellt. Ich bin froh, das ich mich anders entschieden habe. Warum ist das Buch ein Highlight für mich geworden? Es gibt da diesen unglaublich gut konstruierten Plott, der einen ziemlich clever auf die falsche Fährte lockt. Das war so so gut! (Auch wenn man dafür ein bisschen am Ball bleiben muss, es lohnt sich wirklich!). O'Learys Spezialität ist die Beschreibung von toxischen Beziehungen und die Gründe, wie es dazu kommen kann. Über die drei Frauen, die die Handlung tragen sieht man unterschiedliche Aspekte. Und das die Personen die darin involviert sind, gar nicht zwangsläufig böswillig handeln wollen. Aber auch, welche Mechanismen man entwickelt, um die Beziehung weiter zu führen. Aber es geht auch darum, wie man zu einer Person wird, die andren Menschen nicht gut tut. Dieser Punkt hat mich aufgrund dessen, wie er erzählt wird am meisten überzeugt. Zu Mal auch mit einbezogen wird, das man dieses Verhalten auch ändern kann. Sioban, Miranda und Jane waren meiner Meinung nach tolle Frauenfiguren. Einmal da sie auch ihre eigenen Geschichten erzählen und nicht nur in Verbindung mit Jakob erzählt werden. Zum anderen, gab es in jeder Perspektive auch weitere tolle Nebenfiguren, die ihre Freundinnen toll unterstützt haben. Es war einfach total angenehm diese Freundschaften mit zu erleben. Zum anderen gibt es auch tolle männliche Figuren. Vor allem Mirandas Arbeitskollegen sind super^^ Ich konnte wirklich mit allen dreien nicht nur mitfiebern, sondern mich auch sehr gut in ihr Leben einfühlen. Zu Jakob möchte ich nichts sagen. Das würde alles zu einem riesigen Spoiler führen. Lasst euch also einfach überraschen. Ich finde es lohnt sich sehr, sich einfach auf die Ausgangslage einzulassen. Ich wurde so oder so extrem schnell in die Handlung gesogen. Viele Aspekte der Geschichte haben sehr viel mehr tiefe als vor allem der deutsche Titel vermuten lässt. Es ärgert mich sehr, das es diesen Untertitel gibt, der einfach viel mehr lockere Flockigkeit suggeriert, als der Roman hat. Im Gegenteil, es gibt einige eher düstere Elemente in der Handlung. Alle drei Frauen haben in ihrer Vergangenheit traurige bis wirklich schlimmer Dinge erlebt. Sie haben ihre Strategien entwickelt, damit umzugehen. Nicht alle davon sind zu jeder Zeit gut für sie. Die große Unsicherheit, die alle drei Frauen gegenüber Jakob spüren, die jeweiligen Dynamiken mit ihm. Das war alles auch immer wieder sehr realistisch geschildert. Ich hatte mehr als einmal das Gefühl, genau das passiert momentan genauso irgendwo in meiner Nachbarschaft. Und dann gibt auch noch die Romantik. Mir persönlich hat dabei sehr gefallen, das es eigentlich stärker um die Figuren ging und der Liebesgeschichten-Teil sich nicht so in den Vordergrund gedrängt hat, wie man es meinen könnte. Es ist natürlich ein zentrales Thema, aber diese klassische Schrittfolge (Verlieben, Konflikt, Happy End) wird durch die Art und Weise, wie die Autorin den Roman erzählt total erfrischend aufgebrochen. Dadurch bekommen auch die anderen Themen, die für die Figuren wichtig sind ihre Rolle und gehen nicht unter. Das hat mir sehr gut gefallen, da es auch allen drei Frauen sehr viel mehr Tiefe und ein richtiges Profil gibt. Es hat mich einfach total beeindruckt, wie Beth O'Leary nach und nach die 3 Handlungsstränge miteinander verbindet. Das war so klug erzählt. Und das war dann auch dieses Zünglein an der Waage. Auf einmal hab ich richtig gemerkt, wie es mir von Seite zu Seite immer besser gefiel. Für mich definitiv ein Highlight und ein Grund, der Autorin doch noch weiterhin Platz in meinem Buchregal zu machen. PS: Was mich total ärgert ist mal wieder der dt. Verlag und seine Covergestaltung. Das wirkt, als sei es eine Komödie. Aber das Buch ist eben keine. Der Untertitel ist meiner Meinung nach extrem unangebracht und ich kann mir gut vorstellen, das man dadurch total in die Irre geführt wird, sollte man bisher noch nie etwas von der Autorin gelesen haben. Falls ihr euch momentan nicht mit eher schweren Themen auseinander setzen mögt, lest das Buch vielleicht erst, wenn ihr dafür offener sein könnt. Trotz romantischer Elemente, hat der Roman Aspekte die mit Trauer, Verlust eines Kindes und psychischen Krankheiten zu tun haben.
3,5 ⭐ So far I read every book by Beath O'Leary and I was really excited to dive into this one. First of all I liked the idea of the story and I definitely wasn't expecting the direction it was going. I felt a lot of sympathy towards two of the main characters but sadly I didn't feel as much emotion as I hoped I would. The main thing I liked about this were the plot twists and those really kept me invested in the story.
Drei Frauen. Drei Dates. Ein Joseph Carter der nicht auftaucht..
Ein Mann der mit 3 Frauen zur gleichen Zeit ausgeht? 🚩 Walking red flag habe ich mir am Anfang gedacht, am Ende wurde ich dann aber doch eines besseren belehrt🤭 Ich muss sagen, dass ich wirklich lange gebraucht habe um "Up to date" fertig zu lesen, weil es sich gerade in der Mitte (bzw die ersten ⅔) sehr gezogen hat. Das hätte man meiner Meinung nach auch alles etwas kürzer gestalten können. Vom Schreibstil her allerdings sehr schön, außer dass ich kein Freund von Er-/Sie- Erzähler bin. Das Ende hats dann aber vollkommen rausgerissen. Habe sogar ein paar Tränchen vergossen.. Also alles in allem, vor allem aufgrund des Plot-Twists am Ende, gebe ich 4/5 Sternen 🌟
Shioban hat eher eine körperliche Beziehung zu Joseph. Miranda ist zu einem Valentinstagsessen mit Joseph verabredet. Jane braucht Joseph auf einer Verlobungsparty als Fake-Freund. Alle drei Frauen haben eines gemeinsam: Sie werden von Joseph versetzt. Was steckt hinter dem attraktiven Mann, der zwei Seiten zu haben scheint? Irgendwie hat mich die offizielle Buchbeschreibung in die irre geführt. Ich habe mehr eine Geschichte a la "Die Schadenfreundinnen" erwartet. Aber die drei Frauen treffen gar nicht so wirklich aufeinander. Es werden drei verschiedene Geschichten erzählt, ohne das zunächst klar wird, worauf die Autorin eigentlich hinauswill. Das Konzept hat mir trotzdem sehr gut gefallen. So baut sich ein gewisser Spannungsbogen auf. Die Charakteren machen alle eine Entwicklung durch, auch Joseph hat mich sehr überrascht. Beth O'Leary spielt da sehr mit den Vorurteilen und Klischees, die man automatisch beim Lesen bekommt. Und am Ende kommt dann doch alles ganz anders. Das macht den Reiz der Geschichte aus. Es gab eine Phase beim Lesen, da hatte ich das Gefühl, dass sich die Geschichte nicht wirklich vorwärts bewegt. Die Auflösung hat mir zu lange gedauert. Trotzdem habe ich alle Kapitel gerne gelesen und war nicht gelangweilt. Man bekommt in einem Buch drei Lovestorys serviert, besser geht`s nicht.
Beth O'Leary got me there. I was so angry at Joseph. How can he cheat on these three beautiful women? I'm so glad I didn't figure the big twist out. It had to be served to me on a platter. The twist changed my opinion on Joseph and my whole perspective on everything that happened earlier in the book. Once I started the book, I was invested in figuring out how the story would end. I had so many theories. Joseph and his actions got under my skin and I hoped that he can't get away. None of these women deserved to get hurt. I am thankful for an satisfying ending. First, I thought it was a guide to cheat but then I got a story about three women finding themselves and the man who is part of their journey. For me, it wasn't a romcom. It's a heartbreaking, sweet and tragic story about a love worth waiting for.





















































