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„Asher“, Band 1 der Until Love-Reihe von Aurora Rose Reynolds, lag bei mir gefühlt ewig ungelesen auf dem Kindle. Das Buch ist bereits 2016 erschienen – und ja, das merkt man an manchen Stellen, vor allem im E-Book. Leider sind einige Fehler drin, die den Lesefluss stören. Vielleicht wurde es inzwischen überarbeitet, meine Version hatte jedenfalls noch ein paar unsaubere Stellen. Mit rund 230 Seiten ist die Geschichte eher kurz, aber langweilig wird es nicht. Die Story startet mitten im Geschehen – ohne großes Vorgeplänkel. Das hat mich am Anfang ehrlich gesagt irritiert. Man wird reingeworfen, muss sich erst sortieren. Nach und nach klärt sich vieles, aber der Schreibstil bleibt speziell: Oft wird etwas im „Jetzt“ angerissen und plötzlich springt die Handlung zurück. Beispiel: Sie kommen abends vom Einkaufen nach Hause – und dann wird im Nachhinein erst die komplette Einkaufsszene erzählt. Diese Art von Zeitsprüngen wirkte auf mich stellenweise etwas holprig. Asher ist der klassische heiße Single mit Vergangenheit – viele Frauen, keine Verpflichtungen. Und dann trifft er auf November. Zwischen den beiden knistert es schnell und deutlich. Spice ist reichlich vorhanden. Teilweise fast zu viel für meinen Geschmack, weil ich beim Lesen öfter gedanklich abgeschweift bin. Weniger wäre hier manchmal mehr gewesen. Inhaltlich bekommen wir deutliche Stalker-Vibes: November wird verprügelt, bei ihr wird eingebrochen – die Bedrohung zieht sich durch die Geschichte und sorgt für Spannung. Einen bestimmten Plottwist habe ich so tatsächlich nicht kommen sehen, das war gut gemacht. Asher selbst ist… schwierig. Beschützerinstinkt ist eine Sache. Kontrollfreak eine andere. Dieses „Wenn dich jemand anfasst, bekommt er es mit mir zu tun“-Auftreten ist punktuell ganz nett – aber dauerhaft wäre mir das persönlich zu viel. Er lässt November kaum etwas allein entscheiden, was mich beim Lesen öfter genervt hat. Sie selbst kommt erstaunlich gut damit zurecht. November mochte ich insgesamt gern. Ihr Charakter wirkt warm und loyal – und ihr Hund, die deutsche Dogge „Biest“, stiehlt sowieso regelmäßig die Szene. Trotz mancher Längen, einiger seltsamer Zeitsprünge und der E-Book-Fehler ist es am Ende eine gute Lovestory mit Spannung, viel Leidenschaft und einem überraschenden Twist. Kein literarisches Meisterwerk, aber solide Unterhaltung – wenn man dominante Helden und intensive Beziehungen mag.
Feb 11, 2026
„Asher“, Band 1 der Until Love-Reihe von Aurora Rose Reynolds, lag bei mir gefühlt ewig ungelesen auf dem Kindle. Das Buch ist bereits 2016 erschienen – und ja, das merkt man an manchen Stellen, vor allem im E-Book. Leider sind einige Fehler drin, die den Lesefluss stören. Vielleicht wurde es inzwischen überarbeitet, meine Version hatte jedenfalls noch ein paar unsaubere Stellen. Mit rund 230 Seiten ist die Geschichte eher kurz, aber langweilig wird es nicht. Die Story startet mitten im Geschehen – ohne großes Vorgeplänkel. Das hat mich am Anfang ehrlich gesagt irritiert. Man wird reingeworfen, muss sich erst sortieren. Nach und nach klärt sich vieles, aber der Schreibstil bleibt speziell: Oft wird etwas im „Jetzt“ angerissen und plötzlich springt die Handlung zurück. Beispiel: Sie kommen abends vom Einkaufen nach Hause – und dann wird im Nachhinein erst die komplette Einkaufsszene erzählt. Diese Art von Zeitsprüngen wirkte auf mich stellenweise etwas holprig. Asher ist der klassische heiße Single mit Vergangenheit – viele Frauen, keine Verpflichtungen. Und dann trifft er auf November. Zwischen den beiden knistert es schnell und deutlich. Spice ist reichlich vorhanden. Teilweise fast zu viel für meinen Geschmack, weil ich beim Lesen öfter gedanklich abgeschweift bin. Weniger wäre hier manchmal mehr gewesen. Inhaltlich bekommen wir deutliche Stalker-Vibes: November wird verprügelt, bei ihr wird eingebrochen – die Bedrohung zieht sich durch die Geschichte und sorgt für Spannung. Einen bestimmten Plottwist habe ich so tatsächlich nicht kommen sehen, das war gut gemacht. Asher selbst ist… schwierig. Beschützerinstinkt ist eine Sache. Kontrollfreak eine andere. Dieses „Wenn dich jemand anfasst, bekommt er es mit mir zu tun“-Auftreten ist punktuell ganz nett – aber dauerhaft wäre mir das persönlich zu viel. Er lässt November kaum etwas allein entscheiden, was mich beim Lesen öfter genervt hat. Sie selbst kommt erstaunlich gut damit zurecht. November mochte ich insgesamt gern. Ihr Charakter wirkt warm und loyal – und ihr Hund, die deutsche Dogge „Biest“, stiehlt sowieso regelmäßig die Szene. Trotz mancher Längen, einiger seltsamer Zeitsprünge und der E-Book-Fehler ist es am Ende eine gute Lovestory mit Spannung, viel Leidenschaft und einem überraschenden Twist. Kein literarisches Meisterwerk, aber solide Unterhaltung – wenn man dominante Helden und intensive Beziehungen mag.
Feb 11, 2026







