Unter den hundertjährigen Linden
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Description
Trauer und Hoffnung, Verlust und Liebe in dem wunderbaren zweiten Roman der französischen Autorin Valérie Perrin über das Leben und all die kleinen Dinge, die es lebenswert machen
Violette Toussaint ist Friedhofswärterin in einem kleinen Ort in Burgund. Dort lebt und arbeitet sie, kümmert sich liebevoll um die Gräber und die Trauernden, die auf unterschiedliche Arten mit ihrem jeweiligen Verlust zu kämpfen haben.
Bis Julien auf ihren Friedhof kommt und ein ungewöhnliches Anliegen vorbringt: Seine Mutter ist gestorben und möchte neben einem Mann beerdigt werden, den Julien nicht kennt …
Juliens Geschichte weckt Violettes Interesse, und bald verbringen sie immer mehr Zeit miteinander, während das Tagebuch von Juliens Mutter eine anrührende Liebesgeschichte preisgibt. Violette jedoch trauert selbst um einen geliebten Menschen und hat Angst, Julien ihr Herz zu öffnen. Schafft sie es, noch einmal neu anzufangen?
Nach »Die Dame mit dem blauen Koffer« bezaubert auch Valérie Perrins zweiter Roman mit französischem Charme, großen Emotionen und viel Fingerspitzengefühl.
Book Information
Author Description
Valérie Perrin ist Fotografin und Drehbuchautorin. Sie lebt und arbeitet mit Regisseur Claude Lelouch. Ihr Debütroman »Die Dame mit dem blauen Koffer« hat in Frankreich zahlreiche Preise gewonnen. »Unter den hundertjährigen Linden« ist ihr zweiter Roman.
Posts
Vor kurzem habe ich Tata von Valérie Perrin sehr gern gelesen und mich sehr gefreut, als ich dieses Buch entdeckt habe. Und so bin ich schnell und voll Vorfreude in die Welt der Violette eingetaucht. Violette, die Ich-Erzählerin dieses Romans stellt sich zunächst vor und erzählt von ihrem Start ins Leben, ohne Eltern. Von ihrem Mann Philippe Toussaint (übersetzt ins Deutsche: Allerheiligen), dessen Arbeit sie mit erledigt, damit er Zeit für Motorräder, Geliebte und Super Mario hatte, von ihrer Arbeit als Schrankenwärterin, der Beendigung und dem Neustart als Friedhofswärterpaar. Natürlich bleibt der Ehemann nicht. Dafür treten neue Menschen in Violette's Leben, die bald Freunde werden. Violette wird vieles erleben und erdulden müssen. Was dies mit ihr macht, erzählt sie selbst. Schon die ersten Zeilen dieses Romans haben mich abgeholt, mein Interesse und mein Mitgefühl geweckt und die Vorfreude auf diese Geschichte gesteigert. Gut geschriebene Sätze, leicht und flüssig lesbar, nachvollziehbare Gefühle, leuchtende Landschaften, kleine humorvolle Beobachtungen und Charaktere, die so treffen und innig beschrieben sind, machen das Lesen zum Vergnügen. Über den relativ kurzen Kapitel befinden sich stets kleine Zitate oder Texte, die mir besonders gut gefallen haben. Die Geschichte wird hauptsächlich von Violette erzählt. Aber zwischendrin erfahren wir Zusätzliches aus Irenes Tagebuch, erfahren den Fortlauf der Ereignisse aus der Sicht anderer Beteiligten. Diese Wechsel kann man leicht auseinander halten und durch ihre Unterschiedlichkeit bereichern sie die Geschichte. Mir ist diese Art eine Geschichte zu erzählen, die Valérie Perrin hier wählt unglaublich gut gefallen. Alle Charakter haben Tiefe und entwickeln sich. Nicht jeder ausschließlich gut. Trotzdem empfindet man sie als rund, abgeschlossen, logisch, menschlich. Sogar der Unsympathische ist glaubhaft und empathisch geschildert. Zudem regen die Themen dieses Romans zum Nachdenken und Mitfühlen an. Viele Anschauungen und Lebensweisen stehen nebeneinander. Was gut oder richtig ist, darf der Lesende für sich entscheiden. Ich habe die Lektüre dieses Romans sehr genossen, habe mir Zeit genommen, um über die Texte nachdenken zu können. Obwohl ich manchmal ungeduldig wurde, denn spannend war auch alles, was hier passierte. Es gäbe noch so vieles über dieses Buch zu sagen, es steckt so viel mehr darin, doch das sollte jeder für sich selbst entdecken. LESEEMPFEHLUNG!
Ein sehr berührendes Buch!
Dieses Buch hat mich mit seiner feinen, poetischen Sprache direkt in seinen Bann gezogen. Die Geschichte ist äußerst berührend, teilweise melancholisch, aber auch hoffnungsspendend und inspirierend. Sie spielt auf einem Friedhof, wo sich viel mehr abspielt, als nur Trauerende, die bei den Toten Trost suchen. Man findet viel Menschlichkeit, viele Lebensgeschichten, Schicksale, Hoffnung, Humor und noch vieles mehr. Die Figuren finde ich sehr gelungen. Vor allem Violette ist eine ganz besondere, bemerkenswerte Frau, die viel in ihrem Leben durchlebt hat und dadurch auch eine völlig authentische Entwicklung durchmacht. Eine Triggerwarnung finde ich extrem wichtig, da dieses Buch wirklich viele schwierige und belastende Themen streift. Meines Wissens ist keine Triggerwarnung vorhanden. Ein entsprechender Hinweis zu Beginn des Buches hätte ich sehr hilfreich und wichtig gefunden! Wer auf Triggerwarnungen angewiesen ist, sollte sich gegebenenfalls vorab informieren, da meines Wissens keine entsprechende Warnung im Buch vorhanden ist. Ich habe das Buch teilweise als Hörbuch gehört und die Sprecherin hat die Emotionen meiner Meinung nach exzellent transportiert. Das Hörbuch kann ich daher ebenfalls uneingeschränkt empfehlen. Für mich war das Buch ein absolutes Highlight, das ich allen empfehlen kann- vorausgesetzt, sie sind sich bewusst, dass sensible und belastende Themen behandelt werden.

Description
Trauer und Hoffnung, Verlust und Liebe in dem wunderbaren zweiten Roman der französischen Autorin Valérie Perrin über das Leben und all die kleinen Dinge, die es lebenswert machen
Violette Toussaint ist Friedhofswärterin in einem kleinen Ort in Burgund. Dort lebt und arbeitet sie, kümmert sich liebevoll um die Gräber und die Trauernden, die auf unterschiedliche Arten mit ihrem jeweiligen Verlust zu kämpfen haben.
Bis Julien auf ihren Friedhof kommt und ein ungewöhnliches Anliegen vorbringt: Seine Mutter ist gestorben und möchte neben einem Mann beerdigt werden, den Julien nicht kennt …
Juliens Geschichte weckt Violettes Interesse, und bald verbringen sie immer mehr Zeit miteinander, während das Tagebuch von Juliens Mutter eine anrührende Liebesgeschichte preisgibt. Violette jedoch trauert selbst um einen geliebten Menschen und hat Angst, Julien ihr Herz zu öffnen. Schafft sie es, noch einmal neu anzufangen?
Nach »Die Dame mit dem blauen Koffer« bezaubert auch Valérie Perrins zweiter Roman mit französischem Charme, großen Emotionen und viel Fingerspitzengefühl.
Book Information
Author Description
Valérie Perrin ist Fotografin und Drehbuchautorin. Sie lebt und arbeitet mit Regisseur Claude Lelouch. Ihr Debütroman »Die Dame mit dem blauen Koffer« hat in Frankreich zahlreiche Preise gewonnen. »Unter den hundertjährigen Linden« ist ihr zweiter Roman.
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Vor kurzem habe ich Tata von Valérie Perrin sehr gern gelesen und mich sehr gefreut, als ich dieses Buch entdeckt habe. Und so bin ich schnell und voll Vorfreude in die Welt der Violette eingetaucht. Violette, die Ich-Erzählerin dieses Romans stellt sich zunächst vor und erzählt von ihrem Start ins Leben, ohne Eltern. Von ihrem Mann Philippe Toussaint (übersetzt ins Deutsche: Allerheiligen), dessen Arbeit sie mit erledigt, damit er Zeit für Motorräder, Geliebte und Super Mario hatte, von ihrer Arbeit als Schrankenwärterin, der Beendigung und dem Neustart als Friedhofswärterpaar. Natürlich bleibt der Ehemann nicht. Dafür treten neue Menschen in Violette's Leben, die bald Freunde werden. Violette wird vieles erleben und erdulden müssen. Was dies mit ihr macht, erzählt sie selbst. Schon die ersten Zeilen dieses Romans haben mich abgeholt, mein Interesse und mein Mitgefühl geweckt und die Vorfreude auf diese Geschichte gesteigert. Gut geschriebene Sätze, leicht und flüssig lesbar, nachvollziehbare Gefühle, leuchtende Landschaften, kleine humorvolle Beobachtungen und Charaktere, die so treffen und innig beschrieben sind, machen das Lesen zum Vergnügen. Über den relativ kurzen Kapitel befinden sich stets kleine Zitate oder Texte, die mir besonders gut gefallen haben. Die Geschichte wird hauptsächlich von Violette erzählt. Aber zwischendrin erfahren wir Zusätzliches aus Irenes Tagebuch, erfahren den Fortlauf der Ereignisse aus der Sicht anderer Beteiligten. Diese Wechsel kann man leicht auseinander halten und durch ihre Unterschiedlichkeit bereichern sie die Geschichte. Mir ist diese Art eine Geschichte zu erzählen, die Valérie Perrin hier wählt unglaublich gut gefallen. Alle Charakter haben Tiefe und entwickeln sich. Nicht jeder ausschließlich gut. Trotzdem empfindet man sie als rund, abgeschlossen, logisch, menschlich. Sogar der Unsympathische ist glaubhaft und empathisch geschildert. Zudem regen die Themen dieses Romans zum Nachdenken und Mitfühlen an. Viele Anschauungen und Lebensweisen stehen nebeneinander. Was gut oder richtig ist, darf der Lesende für sich entscheiden. Ich habe die Lektüre dieses Romans sehr genossen, habe mir Zeit genommen, um über die Texte nachdenken zu können. Obwohl ich manchmal ungeduldig wurde, denn spannend war auch alles, was hier passierte. Es gäbe noch so vieles über dieses Buch zu sagen, es steckt so viel mehr darin, doch das sollte jeder für sich selbst entdecken. LESEEMPFEHLUNG!
Ein sehr berührendes Buch!
Dieses Buch hat mich mit seiner feinen, poetischen Sprache direkt in seinen Bann gezogen. Die Geschichte ist äußerst berührend, teilweise melancholisch, aber auch hoffnungsspendend und inspirierend. Sie spielt auf einem Friedhof, wo sich viel mehr abspielt, als nur Trauerende, die bei den Toten Trost suchen. Man findet viel Menschlichkeit, viele Lebensgeschichten, Schicksale, Hoffnung, Humor und noch vieles mehr. Die Figuren finde ich sehr gelungen. Vor allem Violette ist eine ganz besondere, bemerkenswerte Frau, die viel in ihrem Leben durchlebt hat und dadurch auch eine völlig authentische Entwicklung durchmacht. Eine Triggerwarnung finde ich extrem wichtig, da dieses Buch wirklich viele schwierige und belastende Themen streift. Meines Wissens ist keine Triggerwarnung vorhanden. Ein entsprechender Hinweis zu Beginn des Buches hätte ich sehr hilfreich und wichtig gefunden! Wer auf Triggerwarnungen angewiesen ist, sollte sich gegebenenfalls vorab informieren, da meines Wissens keine entsprechende Warnung im Buch vorhanden ist. Ich habe das Buch teilweise als Hörbuch gehört und die Sprecherin hat die Emotionen meiner Meinung nach exzellent transportiert. Das Hörbuch kann ich daher ebenfalls uneingeschränkt empfehlen. Für mich war das Buch ein absolutes Highlight, das ich allen empfehlen kann- vorausgesetzt, sie sind sich bewusst, dass sensible und belastende Themen behandelt werden.







