Unsterblich - Tor der Nacht

Unsterblich - Tor der Nacht

by Julie Kagawa·Book 2 of 3
Softcover
4.486
Paranormal RomanceStarke KämpferinAbenteuerDystopie

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Description

In einer Welt, in der die Menschen von den Vampiren wie Sklaven gehalten werden, hat Allison Sekemoto die einzig richtige Entscheidung getroffen: Sie hat die Unsterblichkeit gewählt und genießt nun die Vorzüge eines sorgenfreien Lebens unter den Vampiren. Doch dann macht Allie eines Tages eine furchtbare Entdeckung: Die Rote Schwindsucht, die den Menschen vor Allies Geburt zum Verhängnis wurde, ist zurückgekehrt. Und dieses Mal macht die Seuche auch vor den Vampire nicht halt. Der Einzige, der möglicherweise Abhilfe schaffen kann, ist Kanin, Allies »Schöpfer«. Doch Kanin ist spurlos verschwunden ...

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Fantasy
Format
Softcover
Pages
544
Price
10.30 €

Author Description

Schon in ihrer Kindheit galt Julie Kagawas große Leidenschaft dem Schreiben. Nach Stationen als Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie ihr Interesse zum Beruf. Mit ihren Fantasy-Serien »Plötzlich Fee« und »Plötzlich Prinz« wurde sie rasch zur internationalen Bestsellerautorin. In ihrer neuesten Erfolgsserie »Plötzlich Rebell« erzählt sie von einer magischen Liebe, die nicht sein darf. Julie Kagawa lebt mit ihrem Mann in Louisville, Kentucky.

Posts

13
All
4.5

Wooow - Was geht in diesem Buch ab! Von Herzschmerz bis Action ist alles dabei!

Gerade das Buch beendet und mein einziger Gedanke? - BITTE WAS? In dem Buch geht es darum, dass Allison ihren Schöpfer Kanin retten will. Dabei stößt sie aber vor erst auf ihren Bruder im Blute, den sie hasst. Doch sie entscheiden sich zusammenzuarbeiten um ihren Schöpfer zu retten. Dabei müssen sie zurück nach New Covington, die Stadt und er Allison aufgewachsen und geboren ist. Dabei begegnet sie jemanden, mit dem sie am wenigsten gerechnet hätte. In New Covington ist wieder ein tödliches Virus aufgetaucht. Somit machen sich die 3 auf die Suche nach dem Schöpfer und danach auf die Suche nach einem Heilmittel. Woooow also die Gefühle, die Spannung und die Action waren super. Jackal hasst man schon in Buch 1 und am Anfang von Buch 2 - doch mit der Zeit flacht dieser Hass ab. Vorallem liebe ich seinen Humor! Ich musste so oft lachen! Mit Allison hat man wieder gesehen - was für ein starken Charakter sie hat und sie hat wieder eine ziemliche Charakterentwicklung gemacht! Am Ende hat mir Julia Kagawa auch noch das Herz gebrochen! Hatte ziemlich Tränen in den Augen! Buch 2 fand ich fast besser wie Buch 1 und ich bin so auf Teil 3 gespannt!!

5

Klappentext(Heyne): In einer Welt, in der die Menschen von den Vampiren wie Sklaven gehalten werden, hat Allison Sekemoto die einzig richtige Entscheidung getroffen: Sie hat die Unsterblichkeit gewählt und genießt nun die Vorzüge eines sorgenfreien Lebens unter den Vampiren. Doch dann macht Allie eines Tages eine furchtbare Entdeckung: Die Rote Schwindsucht, die den Menschen vor Allies Geburt zum Verhängnis wurde, ist zurückgekehrt. Und dieses Mal macht die Seuche auch vor den Vampire nicht halt. Der Einzige, der möglicherweise Abhilfe schaffen kann, ist Kanin, Allies »Schöpfer«. Doch Kanin ist spurlos verschwunden ... Meine Fazit: Der 2. Band der Unsterblich Reihe Tor der Nacht von Julie Kagawa hat den ersten Teil der Reihe komplett übertroffen. Schon ab der ersten Seite war man wieder mitten im Geschehen drin, die Geschichte war von Anfang bis Ende mit Spannung durchsetzt. Alllison ist als eine sehr lebhafte und starke Protagonistin in dieser Geschichte beschrieben. Sarren, der Wahnsinnige ist ebenfalls sehr lebhaft beschrieben. Aber auch der der Rest wie Kanin, Jackal oder Stick sind sehr lebhaft beschrieben und alle Protagonisten tragen zur Spannung an der Geschichte bei. Ich konnte mir sowohl die zerstörte, überwucherte Umgebung(New Covington oder Old D.C) als auch die Protagonisten während des Lesens, bildlich sehr gut vorstellen. Am Ende des Buches wurde die Spannung noch einmal erhöht und es endete mit einen dicken Cliffhanger. Wer die Mischung aus Vampiren und dystopische Welt gerne liest, ist mit diesem Buch gut bedient. Allerdings sollte man den 1. band vorher gelesen haben.

4

Ich muss sagen, dass ich eigentlich keine große Lust auf Fantasy/Vampire hatte, da ich immer noch in meiner Thrillerphase bin, aber keinen Thriller gefunden hatte, der mich gerade anspricht. Band 2 hatte ich sowieso noch da und deswegen habe ich mich dem gewidmet. Da ich Band 1 erst kurz vorher gelesen hatte fiel mir der Einstieg nicht schwer. Allison finde ich total symphatisch und erfrischend. Ich liebe auch den Schreibstil von Julie Kagawa, er ist locker leicht und man fliegt gefühlt durch das Buch, weil es so angenehm ist zu lesen. Ich überlege allein deswegen auch die Feen-Reihe von ihr zu lesen, obwohl mich der Klappentext nicht soooo anspricht. Jetzt aber wieder zum Tor der Nacht: *Spoiler* Ich habe mich gefreut endlich mal in die innere Stadt vorzudringen und den Prinz kennenzulernen. Dennoch ging mir das Seitenwechseln von Jackal etwas zu schnell, auch das Ende wurde für mein Empfinden schnell abgewickelt. Und Zeke kann mich auch nicht zu 100% überzeugen, er wirkt immer, als hätte er etwas zu verbergen. Band 3 wird sicherlich aufschlussreicher sein, ich bin gespannt! Alles in allem ein gutes Buch, guter Stil, aber nichts krass besonderes.

5

Unsterblich: Tor der Nacht - Julie Kagawa *Dies ist der zweite Band einer Trilogie. Die Rezension enthält Spoiler zum ersten Teil!* zum Inhalt: Allison hat sich damit abgefunden ein Monster zu sein. Nachdem sie Zeke und die Anderen sicher nach Eden gebracht hat, ist sie nun allein unterwegs, auf der Suche nach Kanin, ihrem Erschaffer. Dieser befindet sich in den Fängen des verrückten Vampirs Sarren und wird von diesem grausam gefoltert. Die Suche ist jedoch nicht so einfach wie erhofft. Zum einen muss sie mit dem unberechenbaren Jackal, ihrem Bruder, zusammenarbeiten und dann führt sie ihre Suche auch noch zurück nach New Covington, die Stadt in der Allie aufgewachsen ist und in die sie nie zurückkehren wollte. Doch was sie dort erwartet ist weitaus schlimmer als alles, was sie sich vorstellen konnte.... meine Meinung: Nachdem ich beim ersten Teil bei der Aussicht auf eine Dystopie mit Vampiren noch eher skeptisch gewesen bin, habe ich mich dieses Mal schon richtig darauf gefreut, wieder in die einzigartige Welt von Unsterblich eintauchen zu können. Dies fiel mir aufgrund von Julie Kagawas angenehmen Schreibstil auch nicht allzu schwer. Ausserdem ist die Geschichte wirklich von Beginn an super actionreich und man ist sofort wieder mittendrin im Geschehen. Das einzige Problem, welches sich mir anfangs stellte war, dass es doch schon wieder etwas her war, seit ich den ersten Teil gelesen habe. Dieses Problem bestand jedoch nicht sehr lange, denn der Autorin gelingt es wirklich gut, die wichtigsten Dinge nochmal zusammenzufassen und einem auch die Rollen der bedeutendsten Figuren wieder ins Gedächtnis zu rufen. Somit konnte ich schon bald in der spannenden und temporeichen Geschichte versinken. Die Handlung konnte mich aber vor allem auch deshalb fesseln, weil sie mit der einen oder anderen Überraschung aufwartet, für die meistens Jackal verantwortlich ist. Zudem besteht die Geschichte, auch wenn sie super actionreich ist, nicht nur aus brutalen Kämpfen, auch wenn es von denen einige gibt, sondern auch ein paar sehr emotionalen Momenten. Dazu gehört beispielsweise auch das Ende, welches mich wirklich komplett geflasht hat. Ein Punkt, den ich im ersten Teil noch kritisiert habe war, dass alle anderen Charaktere etwas im Schatten von Allison standen. Dies liegt natürlich hauptsächlich daran, dass Allie eine super coole, starke Protagonistin ist und sie ist immer noch meine absolute Lieblingsfigur in dieser Reihe. Sie ist jedoch nicht nur eine absolute Kämpferin, sie ist auch super sympathisch, weil man ihre inneren Konflikte sehr gut nachvollziehen kann und es toll ist zu sehen wie sie sich dagegen wehrt ein Monster zu werden und versucht menschlich zu bleiben. Dieses Mal gibt es jedoch auch noch andere Charaktere, die man auf keinen Fall unerwähnt lassen kann. Als erstes wäre da Jackal, der sich schnell zu einer meiner neuen Lieblingfiguren entwickelt hat. Was mich an ihm besonders fasziniert hat ist, dass man eigentlich nie wirklich weiss, ob er zu den Guten oder den Bösen gehört, was ihn echt super interessant macht. Zudem ist er auch noch richtig schön sarkastisch. Ein weiterer interessanter, wenn auch eindeutig sehr unsympathischer, Charakter ist Sarren. Dadurch dass er ziemlich verrückt und absolut unbarmherzig ist, ist er ein sehr gelungener Gegenspieler zu Allie. Nun möchte ich aber auch noch zu den sympathischen Nebenfiguren kommen, hier ist vor allem Zeke erwähnenswert. Ich mochte seine Entwicklung in diesem Teil sehr, er hat eindeutig mehr Tiefe bekommen. Ich mochte auch die Entwicklung der Beziehung zwischen Allie und ihm, auch wenn die beiden noch immer nicht mein Lieblingspaar sind. Ich fand das ständige hin und her von wegen Menschen und Vampire gehören nicht zusammen, teilweise nämlich etwas nervend. Als letztes noch kurz etwas zum Cover und dem Titel. Mir gefällt das Cover eigentlich gut, da es zum ersten Teil passt und ich finde, dass das Mädchen mit dem Schwert auch gut zu Allie passt. Irgendwie stört mich aber ihre Hand. Ausserdem finde ich den Untertitel Tor der Nacht nicht sehr aussagekräftig. Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die mir sogar noch ein kleines bisschen besser gefallen hat, als der erste Teil. Allie ist echt eine coole, starke Heldin und auch die Nebencharaktere sind nicht zu vernachlässigen, die Handlung ist super actionreich und sogar die Liebesgeschichte hat mir in diesem Teil besser gefallen. 9/10*

4

08.08.2020: Ich sag nur: ich hab geheult. Mir kamen zwischendurch immer wieder die Tränen. Ich konnte diese zwar immer gut herunterschlucken, vor allem weil die Schauer über meinen Rücken die Angst gewinnen ließen, aber am Ende hab ich nur noch geheult. Die Autorin hatte am Anfang zwar diese Nachricht hinterlassen: “Für Natashya, weil sie mich dazu ermutigt hat, meine Lieblinge zu töten.” Das hat mir schon Angst bereitet. Die Frage war nur: wer ist ihr Lieblingscharakter? Das weiß man ja nie. Außerdem hat sie im ersten Buch schon so viele getötet. Und auch im zweiten sind viele gestorben. Ich hatte immer wieder gehofft, dass das jetzt nun ihre Lieblinge waren und das jetzt erstmal Schluss ist, doch insgeheim hatte ich schon irgendwie eine Ahnung, wer sterben wird. Sonst waren die Charaktere wie immer gut ausgearbeitet. Vor allem bei Jackal. Einerseits hasste ich ihn, was er im ersten Buch getan hatte. Andererseits mochte ich seinen Humor und seine Witze zwischendurch brachten mich immer wieder zum Lachen. Aber bei ihm weiß man halt nie wirklich, zu was er steht und kann einem immer wieder hintergehen. Sein ganzes Leben besteht wohl aus Plottwists. Sagen wir so, ich hab mit Allison immer wieder mitgefühlt. Hat sie ihn gehasst, hab ich ihn gehasst. Hat sie ihn geduldet, lachte ich über seine Witze. Keine Ahnung, irgendwie haben ihre Gefühle wohl sehr auf meine abgefärbt.

4

Besser und spannender als Teil 1. Zum Schluss sehr brutal, sollte nicht bei Jugendbüchern eingeordnet werden.

3

Nachdem mir der Reihenauftakt der Unsterblich-Reihe vor wenigen Wochen überraschend gut gefallen hatte, wollte ich natürlich wissen, wie Allies Abenteuer weitergeht. Im zweiten Band ist einige Zeit vergangen, an einer Stelle wird angedeutet, dass die Ereignisse aus dem Vorgänger fast ein Jahr zurückliegen. Allie hat sich mittlerweile mit ihrem "Blutsbruder" Jackal verbündet, um mit ihm gemeinsam ihren "Vampirvater" Kanin zu finden. Ein ungewöhnliches Bündnis, wenn bedenkt, dass Jackal im ersten Band noch der Antagonist dargestellt hatte. Beim ersten Band hatte ich das rasche Erzähltempo und der abwechslungsreiche, actiongeladene Plot (mit vielen überraschenden Wendungen und Szenenwechsel) positiv hervorgehoben, gerade weil ich das von Kagawas anderen Büchern überhaupt nicht gewohnt gewesen war. Aus diesem Grund hatte ich mir bei der Fortsetzung natürlich etwas Ähnliches erhofft, gerade weil das Buch mit 545 Seiten nicht gerade dünn ist. Leider hatte ich aber den Eindruck, dass die Autorin hier leider wieder in ihr übliches Schema eines eher langsamen, trägen Erzähltempos zurückgefallen ist und die Handlung bis zuletzt nicht richtig in die Gänge gekommen ist. Besonders die erste Hälfte des Buches zieht sich unglaublich in die Länge, denn es dreht sich einzig um allein um Jackals und Allies Suche nach ihrem Schöpfer - mehr passiert nicht. Und das auf mehr als 250 Seiten. Dadurch hat sich das Lesen stellenweise sehr zäh angefühlt. Während ich im ersten Band fast nicht mitgekommen bin, weil ein brutales Ereignis auf das nächste gefolgt war und Charaktere überraschend schnell gestorben sind, habe ich dieses Lesegefühl beim zweiten Band komplett vermisst. In der zweiten Hälfte des Buches geht die Suche schliesslich weiter, dann aber nach dem bösen Vampir Sarren, der nun der grosse Antagonist in diesem Buch darstellen soll. Da es sich beide Male um die Suche nach einem Vampir handelt, hat sich die Handlung in diesem Buch redundant angefühlt und wirklich mehr Spannung ist auch in der zweiten Hälfte nicht aufgekommen. Der grosse Showdown ist dieses Mal mehr oder weniger ausgeblieben, und das Ende hält einen scheinbar überraschenden Tod bereit (den ich keine Sekunde geglaubt habe), von dem man bereits im Epilog erfährt, dass der besagte Charakter in Wahrheit noch lebt, was diesen kurzen, unglaubhaften Schockmoment ab absurdum führt. Insgesamt ist dieser zweite Band deutlich zu lang geraten und mit 200 Seiten weniger, hätte der Plot vermutlich deutlich spannender erzählt werden können. Ich fand es extrem schade, dass es kaum überraschende Wendungen oder überhaupt brutale, oder blutige Szenen gab, die mich im ersten Band so schockieren konnten. Stattdessen plätschert die Handlung die meiste Zeit vor sich hin, um dann in einem kaum aufregenden Finale zu enden. Da hätte ich nach dem starken ersten Band deutlich mehr erwartet. Fazit: "Tor der Nacht" ist der zweite Band der Unsterblich-Trilogie und leidet leider am berühmten "Mittelband-Syndrom". Den temporeichen Erzählstil und die actiongeladene Handlung mit vielen überraschenden Wendungen aus dem ersten Band sucht man hier vergeblich. Stattdessen plätschert die Geschichte die meiste Zeit vor sich hin, ohne dass wirklich Spannung aufgekommen ist. Bleibt zu hoffen, dass der dritte Band wieder an die Qualität des ersten Bands heranreichen kann, aber für diesen doch eher langatmigen Mittelteil, kann ich nur durchschnittliche 3 Sterne vergeben.

5

So gut wie beim ersten Mal :)

5

*Inhalt* "In einer Welt, in der die Menschen von den Vampiren wie Sklaven gehalten werden, hat Allison Sekemoto die einzig richtige Entscheidung getroffen: Sie hat die Unsterblichkeit gewählt und genießt nun die Vorzüge eines sorgenfreien Lebens unter den Vampiren. Doch dann macht Allie eines Tages eine furchtbare Entdeckung: Die Rote Schwindsucht, die den Menschen vor Allies Geburt zum Verhängnis wurde, ist zurückgekehrt. Und dieses Mal macht die Seuche auch vor den Vampire nicht halt. Der Einzige, der möglicherweise Abhilfe schaffen kann, ist Kanin, Allies »Schöpfer«. Doch Kanin ist spurlos verschwunden ..." (Quelle: Amazon) *Infos zum Buch* Seitenzahl: 544 Seiten Verlag: Heyne Verlag ISBN: 978-3453317505 Preis: 9,99 € (Taschenbuch) / 16,99€ (gebunden) / 8,99 € (E-Book) Reihe: Unsterblich - Tor der Dämmerung Unsterblich - Tor der Nacht Unsterblich - Tor der Ewigkeit *Infos zur Autorin* "Schon in ihrer Kindheit gehörte Julie Kagawas große Leidenschaft dem Schreiben: Langweilige Schulstunden vertrieb sie sich damit, all die Geschichten festzuhalten, die ihr im Kopf herumspukten. Nach Stationen als Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie ihr größtes Interesse zum Beruf und wurde Autorin. Mit ihren Fantasy-Serien Plötzlich Fee und Plötzlich Prinz wurde sie rasch zur internationalen Bestsellerautorin. Drachenblut ist der vierte Band in der Talon-Serie um eine magische Liebe, die nicht sein darf. Julie Kagawa lebt mit ihrem Mann in Louisville, Kentucky.." (Quelle: Amazon) *Erster Satz des Buches* "Sobald ich den Raum betrat, roch ich das Blut." *Fazit* "Unsterblich - Tor der Nacht" ist der zweite Band der "Unsterblich"-Trilogie von Julie Kagawa. -> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? Nachdem ich den ersten Band der Trilogie "Tor der Dämmerung" regelrecht verschlungen habe, wollte ich natürlich wissen, wie es weitergeht. Dennoch dauerte es fast ein Jahr, bis ich die Fortsetzung letztendlich gelesen habe - doch dies tat meiner Begeisterung absolut keinen Abbruch. Genauso schnell, wie ich es mir erhofft hatte, war ich wieder drin, in der Welt von Allison, Kanin und vielen anderen... -> Cover: Ich liebe liebe liebe es! Die wundervollen Cover der Trilogie sind wirklich ein Blickfang! Das blaue Auge, hinter einer schwarzen Maske scheint einen zu fixieren und in die tiefste Seele zu blicken.. müsste ich raten, würde ich wohl behaupten, dass es sich hierbei um Ezekiels Auge handelt, denn diese sind wohl blau - allerdings glaube ich nicht, dass das Auge auf dem Cover tatsächlich eine der Figuren nachempfunden ist. -> Story: Als ob es nicht schon genug wäre, dass die Städte von Verseuchten heimgesucht werden, ist auch noch die rote Schwindsucht zurückgekehrt, die die Menschheit schon vor Allie's Geburt getötet hat. Immer mehr Menschen fallen ihr zur Opfer und Allie versucht verzweifelt, ihren Schöpfer Kanin zu finden, denn er ist der einzige, der dieser tödlichen Krankheit vielleicht Einhalt gebieten könnte. Doch Kanin ist spurlos verschwunden... als sie auf ihren alten Feind Jackal trifft, ist sie zuerst äußerst skeptisch, doch nach und nach offenbart sich, dass die beiden dasselbe Ziel verfolgen: Kanin zu finden. Die beiden machen sich auf die gefährliche Reise durch den Saum, bis hin zu den Vampirtürmen, denn dort spüren sie Kanin durch die Blutsbande... Genauso spannend, wie ich den ersten Band im Kopf habe, ist auch dieser Band hier - mindestens. Hat man einmal damit angefangen, will man ständig weiterlesen, weil man unbedingt wissen will, was sich weiterhin ergibt, was mit der roten Schwindsucht passiert, wo Kanin steckt und ob Jackal und Allie sich nicht doch noch irgendwann an die Gurgel gehen. Als dann auch noch ein alter Bekannter auftaucht, wird die Angelegenheit erst so richtig spannend und die Emotionen kochen hoch! Was mir auch besonders gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass die Autorin kein Blatt vor den Mund nimmt, denn neben abgetrennten Gliedmaßen, Literweise Blut und einer Menge Leichen begegnen und auch faulende Gesichter und sonstige Körperteile. Die Autorin hat hier nicht nur einen unglaublich spannenden und faszinierenden Vampirroman geschaffen, sondern auch einen, der sich erheblich von anderen Vampirromanen unterscheidet. Zwar bekommen wir auch hier eine kleine Spur einer Liebesgeschichte zu spüren, diese ist jedoch alles andere als Dauer-präsent oder absoluter Kitsch. -> Schreibstil: Julie Kagawas Schreibstil ist wie gewohnt gut zu lesen, sie baut Spannung auf und weiß diesen Spannungsbogen auch zu halten. Die Kapitel sind zwar oft etwas länger, allerdings ist dies auch durch den Verlauf der Geschichte bedingt. -> Charaktere: Ich liebe jeden einzelnen der Charaktere, auch wenn so mancher dabei ist, den man eigentlich verabscheuen müsste. Besonders Allie gefällt mir unglaublich gut, da sie sich stets selbst treu bleibt und immer versucht, das richtige zu tun - auch wenn es ihr nicht immer leicht fällt. Auch Jackal, der an sich eigentlich ein ganz großer Mistkerl ist, wächst einem mit seiner sarkastischen Art irgendwann ans Herz und auch wenn er wohl nie wirklich komplett zu den guten gehören wird, muss man ihn einfach mögen. Auch das Herzstück der Geschichte, Ezekiel, hat wieder seinen Auftritt und ich freute mich wahnsinnig darüber, dass er mir in diesem Teil der Geschichte wieder begegnen durfte. -> Gesamt: Insgesamt bin ich absolut begeistert von diesem zweiten Band der Trilogie und bin immer noch der Meinung: Die beiden "Unsterblich"-Bände, die ich bisher gelesen habe, sind die besten Vampirromane seit langem - und das legt die Latte für Band 3 "Tor der Ewigkeit" verdammt hoch. Wertung: 5 von 5 Sterne!

5

So gut wie beim ersten Mal :)

5

Cover: Wie der erste Teil zeigt das Cover ein Auge, dass durch seine Farbe sofort ins Auge sticht. Verborgen hinter einer Maske wirkt die Frau etwas geheimnisvoller. Der Blick ist entschlossen und wirkt ernst. Zum Buch: Auch hier ist das Buch in verschieden Abschnitte eingeteilt, man ist wieder schnell in der Geschichte drin. Die Neugierde ist nach wenigen Sätzen entfacht und die Autorin bleibt ihrem direkten, jugendlichen Schreibstil treu. Protagonisten: Allie wächst immer mehr an den Herausforderungen des Vampirdaseins und findet einen Weg ihre Menschlichkeit nicht komplett zu verlieren. Das ist manchmal einfacher gesagt als getan, wie sie schnell merkt, denn einige Geschehnisse machen ihr diesen Weg nicht leicht. Jackal ist auf seine nervige, sarkastische Weise amüsant und die Abneigung gegen ihn hält sich in Grenzen trotz seiner Ansichten den Menschen gegenüber. Er versteckt sich nicht hinter einer Maske und macht was er will und man weiß nie genau auf welcher Seite er gerade steht. Zeke ist widerrum ein wirklich mutiger, loyaler Charakter in diesem Buch. Er muss einige Hürden überwältigen nur um an Allies Seite sein zu können. Seinen ausgeprägten Beschützerinstinkt stellt er auch in diesem Buch wieder unter Beweis. Doch das Gerechtigkeitsgefühl hat auch seine Schattenseite und bevor er es sich versieht, steckt er mitten im Chaos. Meinung: Spannend und kann sehr gut mit dem ersten Teil mithalten. Interessante Wendungen und Begegnungen mit bekannten Charakteren und neuen. Die Geschichte fasziniert und man fragt sich was als nächstes passiert. Das Ende war wieder mal ein klasse Cliffhanger und nun heißt es warten bis Teil 3 als Taschenbuch erscheint, denn ich möchte wissen wie es weitergeht!

4

Ein toller zweiter Teil, der die Geschichte um Allie weitererzählt. Alte Bekannte tauchen auf, teilweise wenn man sie am wenigsten erwartet und ein altes Problem beschäftigt uns. Das Buch ist toll erzählt (obwohl es sich stellenweise nicht ganz so flüssig liest, wie ich es von Julie Kagawa bisher gewohnt war). Den "Überraschungs"moment am Ende habe ich zwar kommen sehen, aber ich freue mich trotzdem umheimlich auf den finalen Teil dieser Trilogie.

5

Eine Dystopie, die sich von dem vorgeschrieben Schema des Genres ablöst. Schon dadurch, dass es keine obligatorische Rebellion gegen die dominante, unterdrückende, grausame, skrupellose ... Regierung gibt. Was natürlich auch daran liegen könnte, dass die "Regierungen" ausgewählter Städte in erster Linie aus Vampiren bestehen, die nun mal aus Prinzip grausam sind , und die Protagonistin ... eine von ihnen. Da wäre dann noch der Aspekt, dass die Menschen ohne ihre geliebt-verhassten Blutsauger außerhalb der Vampirstädte sehr schlechte Überlebensbedingungen haben und allen wäre klar, dass Rebellion NICHT der Handlungsstrang ist. Was dann? Psychovampir, wie Allie ihn so schön nennt, ein Virus, das langsam aber sicher die Welt ausrottet, da überall nur noch zombie-ähnliche Leute durch die Gegend laufen und Allie selbst, die eigentlich nie ein Vampir sein wollte. Damit ist dann auch klar, dass Dystopie ohne Rebellion aber mit Spannung kein Ding der Unmöglichkeit ist. Dieser Aspekt trägt dazu bei, dass die Geschichte ziemlich unvorhersehbar ist und außerdem gibt es ein paar WTF-Momente und immer wieder überraschende Wendungen. Gleich am Anfang wird man direkt in die Geschichte reingeworfen. Julie Kagawa erschafft ein dunkles Endzeit-Szenario, mitten in den (ehemaligen) USA. Und spart dabei nicht an brutalen Details. Allerdings ohne dass dies je übertrieben oder sinnlos erscheint - es passt einfach zu dem düsteren Setting. Es ist realistisch und deshalb sind diese Darstellung so authentisch - die Autorin verschönert nichts und macht klar, dass diese Zukunfts-Version nicht besonders verlockend ist. Eigentlich bin ich kein Fan von Zombies, diese hirntoten, irren Wesen haben mich nie gereizt. Doch in diesem Buch sind sie die Folge eines verfehlten Versuches, ein Heilmittel gegen eine Krankheit zu finden, die die Welt ausrottet. Die Verseuchten, wie diese zombie-ähnlichen Wesen genannt werden, sind natürlich hirnlos und brutal und somit eine große Gefahr für die Menschheit. Und trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass diese Darstellung sinnlos und deplatziert war, da es einfach zum Setting passte. Auch die Vampire werden zur Abwechslung mal als brutale Dämonen dargestellt - ohne Kompromisse. Tier- statt Menschenblut? Wirkungslos. Sonnenlicht? Sorgt schnell für Lethargie und bei direktem Kontakt zu Verbrennungen. Den Vampiren bleibt also quasi nichts anderes übrig, als zu Monstern zu werden und die meisten sind das auch bereitwillig geworden. Was sind wir Menschen doch für dumme, kurzlebige Geschöpfe. Wer einen Gegensatz zu dem glitzernden "Twilight" sucht, dürfte bei Unsterblich gut aufgehoben sein. Das Böse wird mehrdimensional dargestellt. Im Laufe der Handlung tritt das Leser mit verschiedene Stufen der Bösartigkeit in Kontakt. Die Verseuchten sind schon mal aus Prinzip böse, weil sie hirnlos, irrational und vollkommen gewalttätig sind. Die Vampire sind da schon eine interessantere Angelegenheit. Ausgehend von dem Standpunt, dass Vampire prinzipiell böse sind, sieht sich der Leser dann gleich mal damit konfrontiert, dass die Protagonistin eben dieser bösen Gattung angehört, woraufhin der anfängliche Standpunkt dann gleich mal über den Haufen geworfen wird, da Allie wirklich nicht böse ist. Eher gut-böse. Oder so. Da wäre dann auch Sarren, den Allie nicht umsonst als Psychovampir bezeichnet, einige andere Vampire, die sich alle irgendwie böse verhalten und ... Kanin. Von dem man ja eigentlich nie weiß, was man halten soll. Dadurch, dass Allie ihm eine gewisse Sympathie entgegen bringt, mochte ich ihn schon irgendwie. Und Jackal. Ein Thema für sich. Unberechenbar. Und einer der interessantesten Nebencharaktere. Den Lesern des ersten Bandes dürften seine zweifellos grausamen Taten bekannt sein. In diesem Teil der Reihe trifft Allie wieder auf ihn - und im Laufe der Handlung erfährt man einiges, wenn auch eher weniges über ihn. Nicht viel, aber genug, um ihn näher kennen zu lernen. Vor allem aber steigert er den Unterhaltungswert des Buches enorm. Ob böse oder nicht sei mal dahingestellt, aber er glänzt des Öfteren durch seine Sprüche und seinen Humor. Der zugegeben manchmal ziemlich makaber ist. Aber so sind Böse eben. Allie mangelt es bekanntermaßen auch nicht an Schlagfertigkeit und so ergeben sich hin und wieder amüsante Schlagabtausche. Allie ist definitiv eine starke Prota. Sie ist mutig, eigenständig, sarkastisch und kann kämpfen. Außerdem ist sie ein Vampir. Das heißt, sie ist schon mal stärker als der Großteil ihrer Feinde. Na ja, ihrer menschlichen Feinde. Gleichzeitig bewahrt sie auch die menschlichen Seiten an sich und steht so immer wieder in einem Zwiespalt zwischen dem Dämon und dem Mensch in ihr. Doch sie hat ihr Los akzeptiert und schließt so Kompromisse zwischen dem Menschen und dem Dämon. Das Buch liest sich sehr flüssig, es ist fesselnd und sehr spannend. Action-Fans werden ebenfalls auf ihre Kosten kommen, doch es gibt weiterhin eine kleine Liebesgeschichte ... Lest selbst. Fazit: Eine sehr empfehlenswerte Dystopie, die von dem üblichen Schema abweicht, ein düsteres Setting bietet, wo das Böse nicht einfach böse ist, außerdem mit einer starken Protagonistin. Eine Mischung aus Action, einer kleinen Lovestory, Humor, Fantasy und Endzeit-Stimmung.

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