Unsagbare Dinge

Unsagbare Dinge

Paperback
4.213
GerechtigkeitMännlichkeitMachtverhältnisseGenderrollen

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Description

Laurie Penny spricht das Unsagbare aus: Fucked-up Girls und Lost Boys, sexuelle Gewalt, Liebe und Lügen sind ihre Themen. Sie zeigt, dass Feminismus ein Prozess ist: Egal, wie man sich nennt – wichtig ist, wofür man kämpft. Gnadenlos zerlegt Penny den modernen Feminismus und die Klassenpolitik, wenn sie von ihren eigenen Erfahrungen als Journalistin, Aktivistin und in der Subkultur berichtet. Es ist ein Buch über Armut und Vorurteile, Online-Dating und Essstörungen, Straßenkämpfe und Fernsehlügen. Der Backlash gegen sexuelle Freiheit für Männer und Frauen und gegen soziale Gerechtigkeit ist unübersehbar – und der Feminismus muss mutiger werden! Laurie Penny spricht für einen Feminismus, der keine Gefangenen macht, dem es um Gerechtigkeit und Gleichheit geht, aber auch um Freiheit für alle. Um die Freiheit zu sein, wer wir sind, zu lieben, wen wir wollen, neue Genderrollen zu erfinden und stolz gegenüber jenen aufzutreten, die uns diese Rechte verweigern wollen. Es ist ein Buch, das jenen eine Stimme gibt, denen das Sprechen verboten wird – eine Stimme, die das Unsagbare ausspricht.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Paperback
Pages
288
Price
20.60 €

Author Description

Laurie Penny, geboren 1986 in London, ist Buch- und Drehbuchautor*in und Journalist*in. Studium der englischen Literaturwissenschaft in Oxford, Nieman Fellowship für Journalismus in Harvard. Sie publizierte u.a. im Guardian, New Statesman, Time Magazine, New York Times und Vice über Politik, soziale Gerechtigkeit, Popkultur und Feminismus. Als Drehbuchautor*in wirkte sie an den Serien »The Nevers«, »The Haunting of Bly Manor« und »Carnival Row« mit. Ihre Bücher »Fleischmarkt« (2012), »Unsagbare Dinge« (2015), »Babys machen & andere Storys« (2016) und »Bitch Doktrin« (2017) machten Penny zur Ikone des jungen Feminismus.

Posts

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In „Unsagbare Dinge – Sex, Lügen und Revolution“ von Laurie Penny setzt sich die Autorin mit Fragen rund um Feminismus, Sexualität und gesellschaftliche Machtstrukturen auseinander. Das Buch greift dabei eine Vielzahl unterschiedlicher Themen auf, von Geschlechterrollen über sexuelle Gewalt bis hin zu medialen Darstellungen von Frauen*. Penny gelingt es, zentrale feministische Fragestellungen verständlich darzustellen und miteinander zu verknüpfen. Der Fokus liegt dabei weniger auf einer systematischen Analyse als auf einer essayhaften Annäherung an verschiedene gesellschaftliche Probleme. Dadurch entsteht ein breiter Überblick über relevante Debatten. Diese thematische Vielfalt ist zugleich Stärke und Schwäche des Buches. Viele Aspekte werden angesprochen, bleiben jedoch eher an der Oberfläche. An vielen Stellen hätte ich mir eine vertiefte Auseinandersetzung gewünscht, um die Argumente besser nachvollziehen zu können. Stattdessen wirkt das Buch stellenweise wie eine Sammlung von Gedanken, die nicht immer vollständig ausgearbeitet sind. Auch sprachlich merkt man dem Buch an einigen Stellen sein Erscheinungsdatum an. Bestimmte Formulierungen und Perspektiven wirken heute etwas überholt und sind nicht mehr durchgehend anschlussfähig.

4

Ein gutes Buch, das meine Sichtweise auf verschiedene feministische Themen erweitert und mit neuen Perspektiven bereichert hat. Besonders spannend war für mich der Zusammenhang von Feminismus und Neoliberalismus den die Autorin fortwährend aufzeigt.

4.5

War gut, sollte man gelesen haben.

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