Uns führt der Mut

Uns führt der Mut

Hardback
4.97

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Description

1932: Die Otto Kaiser AG steht am Abgrund. Emma, jüngste Tochter der Kaisers und Buchhalterin des Unternehmens, versucht verzweifelt, die traditionsreiche Schokoladenformenfabrik vor dem Ruin zu bewahren. Als sie den charmanten Fabrikantensohn Franz von Altrock kennenlernt, hofft sie auf eine rettende Verbindung, doch seine Nähe zur NSDAP treibt sie in einen inneren Konflikt. Gleichzeitig stößt der mittellose Max Dietrich zur Firma. Sein Einfallsreichtum könnte dem Unternehmen zu neuen Höhen verhelfen, doch er verbirgt ein gefährliches Doppelleben … Vor dem Hintergrund einer zerbrechenden Gesellschaft kämpfen die Familienmitglieder und Mitarbeiter der Otto Kaiser AG zwischen Moral, Glauben und Liebe ums Überleben – ein spannendes Drama aus stürmischen Zeiten. Die dreiteilige Dresden-Saga von Sylvia B. Barron erzählt die Geschichte der Unternehmerfamilie Kaiser über mehrere Generationen hinweg. Band 1 beginnt im von der NSDAP und Hitler geprägten Deutschland 1932, Band 2 erzählt vom Ende des 2. Weltkrieges 1945 und Band 3 schließt mit der Zeit des Mauerbaus 1961.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
368
Price
18.60 €

Author Description

Sylvia B. Barron hat Technische Redaktion studiert und arbeitet als Product Owner in der IT. Mit ihren zwei Söhnen und ihrem Ehemann wohnt sie in Forchheim, Oberfranken, und liebt es, sich in historische Recherchen zu stürzen.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
35%
43%
16%
N/A
92%
83%
49%
70%
58%
76%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
80%
81%
100%
71%

Pace

Fast100%
Slow0%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex100%
Moderate0%
Bildhaft (100%)

Posts

5
All
5

Die Machtübernahme der NSDAP zieht seine Kreise. Das Familienunternehmen der Kaisers steht kurz vor der Insolvenz. Tochter Emma versucht ihr Möglichstes. Eine Heirat mit Franz von Altrock wäre sicher gut für die Fabrik. Aber reicht ihre Liebe? Und dann ist da ja auch noch Max, ein mittelloser, aber sehr einfallsreicher Arbeiter mit großem Gottvertrauen. Der Auftakt der Dresden-Saga weckt große Vorfreude auf Band 2 und 3, da der Schreibstil sehr angenehm flüssig und mitnehmend ist.

4.5

Ein ganz toller, gut recherchierter historischer Roman mit gründlich ausgearbeiteten Figuren, viel selbstverständlichem Gottvertrauen und schöner Wertevermittlung. Langsam und empathisch erzählt mit einem etwas abrupten Ende.

5

Spannung pur und sehr gut recherchiert

5

Ein wunderbarer und spannender Auftakt einer Trilogie

Die Begeisterung für diesen Auftakt der Dresden-Trilogie von Sylvia Barron kann ich absolut verstehen und nachvollziehen. Denn Sylvia entführt die Leser ihres Buches in das Dresden der 1930er-Jahre. Gekonnt malt sie mit ihren Worten realistische Bilder der damaligen Zeit. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Ebenso hat sie großartige Protagonisten erschaffen, die für mich authentisch und sympathisch dargestellt waren – auch wenn es einige Figuren gab, bei denen ich nur den Kopf schütteln konnte und die mich geärgert haben. Die Hauptfigur ist Emma, die jüngste Tochter von Otto Kaiser, der eine große Fabrik besitzt, in der Formen für Schokoladenfiguren hergestellt werden. Dort ist sie für die Buchhaltung zuständig. Die Entwicklung des Nationalsozialismus ist ihr ein Ärgernis, denn ihre beste Freundin und zugleich Schwägerin ist Jüdin. Max kam nach Dresden, nachdem seine Firma Konkurs gegangen war und er alles verloren hatte. Trotz der hohen Arbeitslosigkeit fand er eine Stelle in der Otto Kaiser AG als einfacher Arbeiter. Doch dank seiner Kreativität blieb er nicht lange in dieser Position und wurde für die Familie Kaiser schnell zu einer großen Hilfe. Sylvia hat in einem fesselnden und leicht lesbaren Schreibstil eine tolle und spannende Geschichte verfasst. Aus ihren Zeilen liest man die Zerrissenheit der Bevölkerung und den Wunsch nach Veränderung und Verbesserung ihrer Lebensumstände. Auch die Begeisterung für Hitlers Versprechen war deutlich zu spüren, weshalb viele Menschen ihn wählten. Die Überheblichkeit derjenigen, die sich als „arisch“ betrachteten, ist spürbar und wurde meiner Meinung nach sehr realistisch dargestellt. Der Glaube an Gott nimmt in dem ganzen Buch einen großen Raum ein. Zudem spricht Sylvia Themen wie Bodyshaming und die damit verbundene Essstörung an. Ich fand dieses Buch grandios, bin sehr gespannt auf Band 2 und empfehle es von Herzen weiter.

5

Spannungsgeladener Auftakt

In ihrer neuen Familiensaga nimmt uns die Autorin mit in das dunkle Jahr 1932. Der Leser begleitet die Familie Otto Kaiser in Dresden, die seit Jahren eine Schokoladenformenfirma betreibt. Leider sind in der damaligen Zeit viele Firmen zugrunde gegangen, was auch der Kaiser AG droht. Doch Emma Kaiser verliebt sich in den reichen Franz von Altrock, der die Firma retten könnte. Was sagt ihr Herz und ihre innere Glaubensüberzeugung zu einer Verbindung mit Franz? Da die NSDAP immer stärker wird, bekommt der Leser viele Einblicke in die Zeit der Entstehung dieser Partei und die Judenfeindlichkeiten. Organisierte Verbrecherbanden gibt es zuhauf, Prostitution wird großgeschrieben. Genau das möchte Max Dietrich aufdecken und sich für die Schwächsten der Gesellschaft einsetzen. Er fängt als einfacher Mitarbeiter bei Kaisers an. Sein Ideenreichtum ist genial und sein Glaube und Gottvertrauen standfest und bewundernswert. Doch warum hat er so oft blaue Flecken und Wunden? Kann man ihm vertrauen? Das Buch ist sehr gut recherchiert und malt dem Leser die damalige Zeit schonungslos vor Augen. Die Protagonisten alle authentisch und charakterstark. Der christliche Glaube wird sehr schön mit in den Alltag eingewoben. Das Vertrauen auf Gott, auch in dunklen Stunden ist ein Lebensbaustein einzelner Protagonisten. Das Gebet zeigt sich als wahrer Halt und als Stütze, wenn alles um einen herum wankt. Die Autorin führt gekonnt durch die Straßen Dresdens, so dass man das Gefühl hat, direkt dabei zu sein. Ein ernster, aber sehr spannender Auftakt.

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