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Manchmal liest man ein Buch komplett – und bleibt trotzdem mit dem Gefühl zurück, es nur halb verstanden zu haben.
Diese Bewertung tut mir echt weh, denn die Hauptreihe hab ich echt stark in mein Herz geschlossen! 😭 Nachdem mich die Black-Reihe emotional wirklich abgeholt hat, fiel es mir schwer, den ersten Teil der Ultra Violence Love-Dilogie in dieselbe Gefühlswelt einzuordnen. Entsprechend zwiegespalten bin ich auch bei meiner Bewertung. Die ersten rund 150 Seiten waren für mich vor allem eines: verwirrend. 🤯 Die Vielzahl an Charakteren ließ sich kaum greifen, was nicht zuletzt daran lag, dass gefühlt jede Figur unzählige Spitznamen trug. Wer nun welches Problem hatte, in welchem Verhältnis zueinanderstand oder welchem Auftrag eigentlich gefolgt wurde, blieb lange unklar. Auch der sehr dominante Slang ließ mich mehr als einmal innerlich mit den Augen rollen – passte allerdings zur beschriebenen Umgebung, sodass man es irgendwo akzeptieren konnte. 🤷♀️ Mit der Zeit lichtete sich der Nebel zumindest teilweise. Man bekam eine Ahnung davon, was mit Danielle nicht stimmte und wohin die Geschichte grob steuern wollte. Leider blieben viele der anderen Figuren dabei auf der Strecke: viel Dirty Talk, wenig Tiefe, blass und austauschbar. Das führte bei mir zu diesem merkwürdigen Gefühl, das Buch zwar gelesen zu haben, es aber emotional kaum erlebt zu haben. Der Plot an sich hat definitiv Wucht – die Grundidee ist heftig und hätte enormes Potenzial. Die Herleitung der Ereignisse wirkte jedoch stellenweise sprunghaft und nicht immer nachvollziehbar, sodass sich manche Wendungen eher konstruiert als organisch anfühlten. Ein echtes Highlight war für mich das Wiedersehen mit dem Morata-Universe. ❤️ Die dezenten Einblicke in die weitere Geschichte von Flores und den verlorenen Jungs im Hintergrund waren atmosphärisch stark und haben sofort wieder vertraute Gefühle geweckt. Das offene Ende deutet zudem an, dass wir in Band 2 mehr von ihnen sehen werden – und ehrlich gesagt ist genau das auch der Hauptgrund, warum ich den zweiten Teil zur Hand nehmen werde. 🫣 Abschließend ein großes Plus: die Buchgestaltung. Die farbigen Illustrationen, passend zu den jeweiligen Szenen, waren wunderschön und haben dem Buch visuell viel Charakter verliehen. 🥰 Fazit: Eine Geschichte mit starkem Universum, guter Grundidee und toller Gestaltung – aber mit Startschwierigkeiten, blassen Nebenfiguren und einer Umsetzung, die mich emotional auf Distanz gehalten hat.
Jan 26, 2026
Manchmal liest man ein Buch komplett – und bleibt trotzdem mit dem Gefühl zurück, es nur halb verstanden zu haben.
Diese Bewertung tut mir echt weh, denn die Hauptreihe hab ich echt stark in mein Herz geschlossen! 😭 Nachdem mich die Black-Reihe emotional wirklich abgeholt hat, fiel es mir schwer, den ersten Teil der Ultra Violence Love-Dilogie in dieselbe Gefühlswelt einzuordnen. Entsprechend zwiegespalten bin ich auch bei meiner Bewertung. Die ersten rund 150 Seiten waren für mich vor allem eines: verwirrend. 🤯 Die Vielzahl an Charakteren ließ sich kaum greifen, was nicht zuletzt daran lag, dass gefühlt jede Figur unzählige Spitznamen trug. Wer nun welches Problem hatte, in welchem Verhältnis zueinanderstand oder welchem Auftrag eigentlich gefolgt wurde, blieb lange unklar. Auch der sehr dominante Slang ließ mich mehr als einmal innerlich mit den Augen rollen – passte allerdings zur beschriebenen Umgebung, sodass man es irgendwo akzeptieren konnte. 🤷♀️ Mit der Zeit lichtete sich der Nebel zumindest teilweise. Man bekam eine Ahnung davon, was mit Danielle nicht stimmte und wohin die Geschichte grob steuern wollte. Leider blieben viele der anderen Figuren dabei auf der Strecke: viel Dirty Talk, wenig Tiefe, blass und austauschbar. Das führte bei mir zu diesem merkwürdigen Gefühl, das Buch zwar gelesen zu haben, es aber emotional kaum erlebt zu haben. Der Plot an sich hat definitiv Wucht – die Grundidee ist heftig und hätte enormes Potenzial. Die Herleitung der Ereignisse wirkte jedoch stellenweise sprunghaft und nicht immer nachvollziehbar, sodass sich manche Wendungen eher konstruiert als organisch anfühlten. Ein echtes Highlight war für mich das Wiedersehen mit dem Morata-Universe. ❤️ Die dezenten Einblicke in die weitere Geschichte von Flores und den verlorenen Jungs im Hintergrund waren atmosphärisch stark und haben sofort wieder vertraute Gefühle geweckt. Das offene Ende deutet zudem an, dass wir in Band 2 mehr von ihnen sehen werden – und ehrlich gesagt ist genau das auch der Hauptgrund, warum ich den zweiten Teil zur Hand nehmen werde. 🫣 Abschließend ein großes Plus: die Buchgestaltung. Die farbigen Illustrationen, passend zu den jeweiligen Szenen, waren wunderschön und haben dem Buch visuell viel Charakter verliehen. 🥰 Fazit: Eine Geschichte mit starkem Universum, guter Grundidee und toller Gestaltung – aber mit Startschwierigkeiten, blassen Nebenfiguren und einer Umsetzung, die mich emotional auf Distanz gehalten hat.
Jan 26, 2026









