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Ein Stalker-Thriller, der verstört statt verklärt und genau deshalb im Gedächtnis bleibt. 🖤
Puh... ich weiß ehrlich gesagt immer noch nicht so ganz, was ich von diesem Buch halten soll. 😅 Einerseits ist es wirklich stark geschrieben und endlich mal ein Stalker-Buch, das dieses Thema nicht romantisiert oder verharmlost. Andererseits war es stellenweise fast schon unangenehm realistisch. Genau das ist zwar die Stärke der Geschichte, hat bei mir aber auch dafür gesorgt, dass ich emotional eher auf Distanz geblieben bin. Besonders gut gefallen hat mir, dass Rosemary selbst Dark-Romance-Autorin ist und dabei immer wieder mit den typischen Klischees dieses Genres aufräumt. Ich habe mich mehr als einmal bei einem zustimmenden Nicken erwischt. Es ist und bleibt Fiktion. Nicht jede Fantasie gehört in die Realität und dieses Buch macht erfreulich deutlich, dass Dark Romance definitiv nichts für jüngere Leser ist. Das fand ich angenehm reflektiert und überraschend selbstkritisch. Vom Setting würde ich die Geschichte irgendwo zwischen der Serie You und dem Film Der Knochenjäger einordnen. Ja, ich weiß... der Film hat inzwischen wahrscheinlich schon mehr Geburtstage gefeiert als manche Leser. 😅 Aber genau diese Mischung aus obsessiver Verfolgung, psychologischem Katz-und-Maus-Spiel und düsterer Spannung hat für mich ziemlich gut gepasst. Vale ist dabei wirklich ein absoluter Psychopath. Ohne Übertreibung. Er geht für Rosemary im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen und seine Vorgehensweise war stellenweise erschreckend kreativ. 🫣 Manche Szenen hatten eine Intensität, bei der ich kurz dachte: "Alles klar... mein Gehirn hätte das heute eigentlich nicht gebraucht." Ich konnte durchaus nachvollziehen, warum ein Mann, der Kontrolle übernimmt, auf manche Menschen faszinierend wirken kann. Das Buch zeigt auch den schmalen Grat zwischen Kontrolle, Obsession und echter Einschränkung ziemlich deutlich. Trotzdem ging mir Rosemarys Entwicklung einfach viel zu schnell. Das Wort "Liebe" war gefühlt nach einer Handvoll Tage schon fest im Sprachgebrauch angekommen und ich saß nur da und dachte: Wirklich? Wir überspringen jetzt einfach sämtliche Zwischenschritte? 😅 Gerade der Anfang hat sich für mich außerdem ziemlich gezogen. Viele innere Monologe waren mir zu dramatisch und teilweise unnötig ausgeschmückt, wodurch einige Längen entstanden sind. Gleichzeitig waren diese Passagen aber auch wichtig, um wirklich in Vales Kopf einzutauchen und seine Denkweise zu verstehen. Ich hätte mir lediglich gewünscht, dass das etwas kompakter erzählt worden wäre. Positiv überrascht hat mich dagegen das Ende. Dass die Geschichte eben nicht den offensichtlichsten Weg geht, hat für mich tatsächlich noch einen kleinen Pluspunkt eingebracht. Ich mag es, wenn ein Buch zumindest versucht, mich auf den letzten Seiten noch zu überraschen. Am Ende bleibt für mich deshalb ein etwas zwiespältiger Eindruck. Ich fand das Buch gut und es hebt sich definitiv von vielen anderen Geschichten dieses Tropes ab. Trotzdem konnte es mich emotional nie vollständig mitreißen. Mir haben einfach die Gefühle gefehlt, die dafür sorgen, dass ich ein Buch nach dem Zuklappen nicht nur spannend, sondern auch unvergesslich finde. 📖
1 days ago
Ein Stalker-Thriller, der verstört statt verklärt und genau deshalb im Gedächtnis bleibt. 🖤
Puh... ich weiß ehrlich gesagt immer noch nicht so ganz, was ich von diesem Buch halten soll. 😅 Einerseits ist es wirklich stark geschrieben und endlich mal ein Stalker-Buch, das dieses Thema nicht romantisiert oder verharmlost. Andererseits war es stellenweise fast schon unangenehm realistisch. Genau das ist zwar die Stärke der Geschichte, hat bei mir aber auch dafür gesorgt, dass ich emotional eher auf Distanz geblieben bin. Besonders gut gefallen hat mir, dass Rosemary selbst Dark-Romance-Autorin ist und dabei immer wieder mit den typischen Klischees dieses Genres aufräumt. Ich habe mich mehr als einmal bei einem zustimmenden Nicken erwischt. Es ist und bleibt Fiktion. Nicht jede Fantasie gehört in die Realität und dieses Buch macht erfreulich deutlich, dass Dark Romance definitiv nichts für jüngere Leser ist. Das fand ich angenehm reflektiert und überraschend selbstkritisch. Vom Setting würde ich die Geschichte irgendwo zwischen der Serie You und dem Film Der Knochenjäger einordnen. Ja, ich weiß... der Film hat inzwischen wahrscheinlich schon mehr Geburtstage gefeiert als manche Leser. 😅 Aber genau diese Mischung aus obsessiver Verfolgung, psychologischem Katz-und-Maus-Spiel und düsterer Spannung hat für mich ziemlich gut gepasst. Vale ist dabei wirklich ein absoluter Psychopath. Ohne Übertreibung. Er geht für Rosemary im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen und seine Vorgehensweise war stellenweise erschreckend kreativ. 🫣 Manche Szenen hatten eine Intensität, bei der ich kurz dachte: "Alles klar... mein Gehirn hätte das heute eigentlich nicht gebraucht." Ich konnte durchaus nachvollziehen, warum ein Mann, der Kontrolle übernimmt, auf manche Menschen faszinierend wirken kann. Das Buch zeigt auch den schmalen Grat zwischen Kontrolle, Obsession und echter Einschränkung ziemlich deutlich. Trotzdem ging mir Rosemarys Entwicklung einfach viel zu schnell. Das Wort "Liebe" war gefühlt nach einer Handvoll Tage schon fest im Sprachgebrauch angekommen und ich saß nur da und dachte: Wirklich? Wir überspringen jetzt einfach sämtliche Zwischenschritte? 😅 Gerade der Anfang hat sich für mich außerdem ziemlich gezogen. Viele innere Monologe waren mir zu dramatisch und teilweise unnötig ausgeschmückt, wodurch einige Längen entstanden sind. Gleichzeitig waren diese Passagen aber auch wichtig, um wirklich in Vales Kopf einzutauchen und seine Denkweise zu verstehen. Ich hätte mir lediglich gewünscht, dass das etwas kompakter erzählt worden wäre. Positiv überrascht hat mich dagegen das Ende. Dass die Geschichte eben nicht den offensichtlichsten Weg geht, hat für mich tatsächlich noch einen kleinen Pluspunkt eingebracht. Ich mag es, wenn ein Buch zumindest versucht, mich auf den letzten Seiten noch zu überraschen. Am Ende bleibt für mich deshalb ein etwas zwiespältiger Eindruck. Ich fand das Buch gut und es hebt sich definitiv von vielen anderen Geschichten dieses Tropes ab. Trotzdem konnte es mich emotional nie vollständig mitreißen. Mir haben einfach die Gefühle gefehlt, die dafür sorgen, dass ich ein Buch nach dem Zuklappen nicht nur spannend, sondern auch unvergesslich finde. 📖
1 days ago







