Trost

Trost

Hardback
3.211
Das Literarische QuartettGutes SterbenPandemieDeutsch, Nicht Dumpf

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Description

Das Buch der Stunde für alle Untröstlichen

»Wie geht es Dir?« Als Johanna von Max, ihrem alten philosophischen Lehrer, eine Postkarte mit dieser scheinbar harmlosen Frage erhält, bricht es aus ihr hervor: die Trauer über den Tod ihrer Mutter, die Wut, dass man ihr im Krankenhaus verwehrt hat, die Sterbende zu begleiten. Provoziert durch weitere Postkarten, beginnt Johanna, sich den Dämonen hinter ihrer Verzweiflung zu stellen.

In einem einzigartigen Postkarten-Briefroman erzählt die Literatin und Philosophin Thea Dorn von den vielleicht größten Themen, die der gottferne, von seinen technologischen Möglichkeiten berauschte Mensch verdrängt: von der Auseinandersetzung mit der Endlichkeit, von der Suche nach Trost in trostlosen Zeiten.

Ausstattung: durchg. 4c

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
176
Price
16.50 €

Author Description

Thea Dorn, geboren 1970, studierte Philosophie und Theaterwissenschaften in Frankfurt, Wien und Berlin und arbeitete als Dozentin und Dramaturgin. Sie schrieb eine Reihe preisgekrönter Romane und Bestseller, Theaterstücke, Drehbücher und Essays und moderierte die Sendung »Literatur im Foyer« im SWR-Fernsehen. Seit März 2020 leitet sie das »Literarische Quartett« des ZDF. Thea Dorn lebt in Berlin.

Posts

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Sehr schönes, emotionales Buch

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Von der Idee her kein schlechter Essay, doch die Erzählerin, Johanna, krankt an ihrer Bildungshuberei und Impulsivität. Jedes mögliche Symbol von Max wird zu Brei zerdeutet, kaum eine Buchseite entgeht dem Zitierdrang und dem zwanghaften Namedropping, die beide wohl Bildung und Intellekt beweisen sollen. Johanna missversteht ihre Umwelt zum Teil mit Vorsatz, denkt im Zweifel lieber schlechtes, springt argumentativ wild umher und findet doch keinen Schluss, der die Länge des Essays rechtfertigen könnte. Nimmt man dazu noch die äußerst anstrengende, um krude Bilder und ungelenke Formulierungen nicht verlegene Sprache mit in die Betrachtung, bleibt allenfalls der bemühte Versuch, einem Gefühl des Chaos Ausdruck zu verleihen. Die Unordnung und die verzweifelte Suche nach Sinn und Trost bildet "Trost" dabei auf seine eigene Art gut ab.

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