Trinkerbelle

Trinkerbelle

Softcover
4.3157

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Description

MIMI ist schön, begabt und erfolgreich – und aus der deutschen Fernsehlandschaft nicht wegzudenken. Mit ihrer lebenslustigen Art ist sie nicht nur ein beliebter Gast in den Talkshows, sondern auch für viele ein Vorbild. Doch was lange nur wenige wussten: Die sympathische Entertainerin betäubte ihren Schmerz und ihre Schuldgefühle fast 30 Jahre mit Alkohol und verlor regelmäßig die Kontrolle über ihr Leben. Sie wahrte nach außen den Schein – und wurde dabei immer kränker. Heute ist sie trockene Alkoholikerin und erzählt in ihrem Buch schonungslos offen von ihrem Leben mit der Volksdroge – und ihren Dämonen, die sie mit ihm zu bekämpfen glaubte. „Trinkerbelle“ ist die berührende und wahre Geschichte einer Frau, die nach jahrelangen Kämpfen endlich nüchtern werden durfte und seit Maria Himmelfahrt 2018 nicht mehr trinken muss.
"Ich habe fast dreißig Jahre zu den klassischen funktionalen Trinkerinnen gehört, wobei der Ausdruck funktional in diesem Zusammenhang immer auch ein bisschen seltsam klingt. Denn so richtig funktioniert hat eigentlich recht wenig in meinem Leben. Ich war vollgetankt und bin trotzdem immer auf Reserve gefahren. Mein Leben war durch die Sucht ein Konstrukt aus Lügen und Vertuschungen, aus körperlichen und seelischen Schmerzen, von denen ich niemandem erzählen konnte – weil ich dann hätte zugeben müssen, woher sie kommen. Ich wollte leben, aber ich wollte so nicht mehr weiterleben.“ MIMI

MIMI ist als Mimi Fiedler bekannt aus Film und Fernsehen („Die Nachtschwestern“) und ein beliebter Gast in Talkshows Ein berührender Einblick in ihre schwerste Zeit. Ein Buch, das Mut macht, sich immer wieder den eigenen Dämonen zu stellen

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Arts & Entertainment
Format
Softcover
Pages
256
Price
18.50 €

Author Description

Mimi Fiedler, geboren 1975, ist ein echtes Multitalent: Schauspielerin, Entertainerin, Autorin, Interior Designerin und Fotografin. In der beliebten RTL-Serie Nachtschwestern begeistert sie als Schwester Nora ein Millionenpublikum. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Kronberg und in München. Zuletzt erschienen von ihr bei Knaur "Eigentlich wollte ich mich selbst entfalten" und "Sie dürfen den Frosch jetzt küssen".

Posts

26
All
4.5

„Trinkerbelle“ ist schmerzhaft ehrlich, mutig und sehr menschlich. Kein leichtes Buch, aber ein wichtiges! 🤍

„Trinkerbelle“ ist kein Buch, das man einfach nur liest. Es ist ein Buch, das einen begleitet, aufwühlt, stellenweise erschüttert und noch lange nach der letzten Seite in einem nachhallt. Was mich an diesem Buch besonders berührt hat, ist die schonungslose Ehrlichkeit, mit der Mimi ihre Geschichte erzählt. Sie schreibt nicht beschönigend, nicht künstlich dramatisch und auch nicht mit dem Versuch, sich in ein besseres Licht zu rücken. Genau das macht dieses Buch so kraftvoll. Es fühlt sich nicht an wie eine glatt erzählte Lebensgeschichte, sondern wie ein echter, roher und mutiger Blick in die dunkelsten Ecken eines Lebens, das nach außen vielleicht funktioniert hat, innerlich aber längst zerbrochen war. Besonders stark fand ich, dass „Trinkerbelle“ sehr deutlich macht, dass Sucht oft eben nicht die eigentliche Ursache ist, sondern das Symptom von etwas viel Tieferem. Der Alkohol erscheint hier nicht einfach als „schlechte Entscheidung“, sondern als ein verzweifelter Versuch, Schmerz, Trauma, Scham und innere Leere irgendwie zu betäuben. Genau dieser Aspekt hat mich sehr bewegt, weil das Buch dadurch weit über eine reine Suchtgeschichte hinausgeht. Es erzählt von Verletzungen, die lange unsichtbar bleiben, von Selbstverlust und von dem schwierigen, oft sehr langsamen Weg zurück zu sich selbst. Auch das Bild der sogenannten funktionalen Sucht fand ich unglaublich eindrücklich. Dass ein Mensch nach außen hin weiterlebt, arbeitet, lacht und scheinbar alles im Griff hat, während innerlich längst Chaos herrscht, hat Mimi auf eine Weise beschrieben, die sehr unter die Haut geht. Das Buch rüttelt damit auch an vielen Vorurteilen. Es zeigt, dass Abhängigkeit nicht immer so aussieht, wie man sie sich von außen vorstellt. Emotional besonders schwer, aber auch besonders stark, waren für mich die Themen Scham und Schuld. Dieses ständige innere Kämpfen, das Sich-selbst-Verurteilen, das Gefühl, nicht zu genügen und sich gleichzeitig selbst nicht retten zu können, wurde sehr greifbar beschrieben. Gerade dadurch wirkte das Buch auf mich so authentisch. Man spürt beim Lesen, dass hier nicht einfach eine Geschichte erzählt wird, sondern dass etwas wirklich Durchlebtes in Worte gefasst wurde. Warum keine vollen 5 Sterne? Für mich war die Erzählstruktur an manchen Stellen etwas sprunghaft, und ich hätte mir in einzelnen Momenten noch mehr Tiefe oder etwas mehr Raum zum Verweilen gewünscht. Manche Passagen waren so intensiv, dass ich das Gefühl hatte, sie hätten noch mehr Wirkung entfalten können, wenn sie etwas ausführlicher ausgearbeitet worden wären. Aber das nimmt dem Buch seine Stärke nur wenig. „Trinkerbelle“ ist schmerzhaft ehrlich, mutig und sehr menschlich. Kein leichtes Buch, aber ein wichtiges. Es zeigt, wie eng Sucht, Trauma, Selbstbild und Heilung miteinander verwoben sein können, und dass Nüchternheit nicht einfach ein Ziel, sondern oft ein langer, ungerader Weg zurück ins eigene Leben ist. Für mich ist dieses Buch vor allem eins: ein sehr bewegendes Zeugnis darüber, wie tief ein Mensch fallen kann und wie viel Kraft es kostet, sich den eigenen Wunden irgendwann wirklich zu stellen. Ein Buch, das weh tut, aber genau deshalb so viel Wahrheit in sich trägt! 🤍

5

Unbedingt lesenswert!

Mimi Fiedler, vor allem bekannt als Schauspielerin, kam als Kleinkind mit ihren Eltern aus Kriegs- Jugoslawien nach Deutschland. Mit 14 Jahren kommt sie durch eine Freundin zum Trinken und ist 30 Jahre lang alkoholabhängig, ohne dass man es ihr anmerkt, denn wie die meisten alkoholsüchtigen Menschen, ist sie eine Meisterin im Lügen, Verbergen und Funktionieren. Beeindruckend ehrlich und schonungslos erzählt sie ihre Lebensgeschichte mit ihrer Alkoholsucht, über Scham, Angst, Hilflosigkeit, tiefe Abgründe und ihren immerwährenden Kampf gegen diesen Teufel im Kleid einer legalen, gesellschaftlich akzeptierten Droge. Die Geschichte ist bewegend und reißt einen mit, so dass man durch die Seiten fliegt. Seit 2018 ist sie trocken und hat sich Freiheit und Klarheit erkämpft - Hut ab!

4

Eine berührende und ehrliche Geschichte über Alkoholsucht‘

Mimis Geschichte hat mich emotional wirklich sehr getroffen. Beim Lesen hat man gemerkt, wie viel Schmerz, Einsamkeit und Kampf hinter ihrer Geschichte steckt. Mich hat es berührt zu erfahren, was sie erlebt hat und wie schnell ein Mensch in so eine Situation geraten kann. Manche Stellen waren traurig und schwer zu lesen, gerade weil alles so ehrlich beschrieben wurde. Ich hatte oft Mitleid und musste darüber nachdenken, wie es Menschen gehen muss, die mit solchen Problemen kämpfen. Für mich war das Buch nicht nur traurig, sondern auch sehr bewegend. 💫

4

2024_#29 🌼

Schonungslos ehrlich und absolut ungeschönt erzählt Mimi Fiedler, wie sie mit dem Trinken anfing und beschreibt ihren langen steinigen Weg aus der Sucht hinaus. Die Offenheit in diesem Buch ist wahnsinnig mutig und gleichzeitig sehr berührend. Auch die Familiengeschichte am Anfang war interessant, hätte mich nur ein bisschen kürzer gefasst werden können.

2024_#29 🌼
4

„Tinkerbelle“ von Mimi bietet ehrliche Einblicke in das Leben einer alkoholkranken Frau und lässt einen sehr nah an ihre Gedanken- und Gefühlswelt heran. Ich konnte mich gut in Mimi hineinversetzen und habe viel mitgefühlt. Solche Bücher empfinde ich als sehr wichtig, weil sie ein relevantes Thema vertiefen und Verständnis für Suchterkrankungen fördern.

Post image
5

Berührende Lebensgeschichte, mutig und aus der eigenen Perspektive erzählt. Die Autorin hat mich auf ihre schwere Reise mitgenommen.

Mimi Fiedler beschreibt in ihrem Buch erst ihre Familiengeschichte, die eine Grundlage für ihren Schmerz und ihre Verletzlichkeit zu bilden scheint. Traumatische Erfahrungen aus der Kindheit werden ihr erst später bewusst. Die Autorin beschreibt ihren Kampf mit der Droge Alkohol schonungslos. Es ist schade, dass sie von Freundinnen noch animiert wird zu trinken und in ihrer Abhängigkeit nicht ernst genommen wird. Es scheint typisch für Frauen, lange eine Fassade aufrecht zu halten. Der Stellenwert von Alkohol in der Gesellschaft erscheint höher, als das Bewusstsein, welche Probleme sich aus dem Konsum ergeben. Ich habe Respekt vor Mimis Offenheit und wünsche ihr, dass sie weiter heilen kann und glücklich wird/ist.

5

Mimi erzählt schonungslos und ehrlich ihren Umgang mit der Alkoholsucht. Es ist ein wichtiges Buch, weil der Umgang mit Alkohol und dessen Folgen (gerade in Deutschland) ein verheerendes Maß annimmt, und Menschen sich nicht schämen sollten, sondern Hilfe brauchen.

4

„Ask not why the addiction, but why the pain.“ Gabor Maté

Mimi Fiedler beschreibt erschreckend ehrlich von ihrem Leben, ihrem Trauma & ihrer Sucht. „Ich hätte hingenommen zu sterben, nur damit es vorbei ist.“ Alkoholismus ist und bleibt eine schwere Erkrankung. Starkes Buch.

5

Wow! Eine riesen Empfehlung, aber nichts für schwache Nerven.

Mit erschreckender Ehrlichkeit und sehr detailreich beschreibt die Autorin ihren Weg in die Alkoholabhängigkeit, ihre Abstürze/Eskapaden und den Weg aus der Abhängigkeit. Zwischendurch musste ich mehrfach schlucken und das Buch auch mal weglegen, weil es schmerzhaft war zu lesen und mir die Tränen kamen. Wie oft hat sich der Gedanke aufgedrängt: „Wieso tut sie sich das an?“

4

Richtig interessante biographie über eine Alkohol Krankheit

4

Super interessant und gut geschrieben

5

Sehr starke, erschreckende Geschichte, die Verständnis für die Erkrankung schafft

5

Absolut lesenswert!!!

Werbung- #rezensionsexemplar „Trinterbelle“ von Mimi Dieses absolut krasse Buch erschien 2023 bei @droemerknaur . Mini Fiedler erzählt, wie sich sich fast 30 Jahre lang mit Alkohol betäubte. 😰 Schonungslos. Ehrlich. Schockierend. Berührend. Wahnsinn!!! Was für ein Buch!!😳 Ich kenne Mimi Fiedler nicht- aber ihre Geschichte wollte ich trotzdem unbedingt lesen!! Danke @droemerknaur für das Rezensionsexemplar! 🫶 Ich weiß gar nicht, was ich über das Buch schreiben soll… außer: #mustread !!! ♥️ Es ist soooo gut, eindrucksvoll, traurig und vor allem eins: ehrlich! Nichts wird beschönigt!! Ich liebe diese schonungslose Ehrlichkeit sehr!!! ♥️♥️ ••••••••••••••••• Das war’s… mehr Worte finde ich für „Trinkerbelle“ nicht. 🫶 Es lässt mich #sprachlos zurück! Tini 📚🫶

5

Schonungslos ehrlich und mitreißend. Mimi‘s Geschichte und ihr anhaltender Kampf gegen den Alkohol haben mich sehr berührt, gefesselt und gefordert. So eine starke und kluge Frau! Die aufdeckt, worüber unzählige Menschen schweigen. Sie schafft Transparenz. Sehr interessant fand’ ich auch ihren kulturellen Background. Eine ganz spezielle Atmosphäre, die im Buch kreiert wird. Eben ,,eine unkaputtbare dalmatinische Bande‘‘ Das Kapitel Vergebung und ihren Epilog finde ich sehr rührend verfasst. Mit einer tollen Liebeserklärung an ihren Mann und das Leben. Für einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang und Konsum von Alkohol. Und konträr dazu, der völlig legalen Entscheidung, vollständig auf Alkohol zu verzichte. Starke Leseempfehlung 😊

4

Spannend. Mutig.

Ich habe eine Weile gebraucht, um im Buch anzukommen. Aber vor allem die letzten 150 Seiten haben mich gefesselt. Danke für diesen Einblick in ein Leben mit vielen Fassaden, in ein Leben voller innerer Zerrissenheit und in ein Leben, das nun endlich im Frieden angekommen ist. „Dem Ziel ist es egal, wie du hingekommen bist. Deswegen ist jeder Weg richtig, auch der Unweg.“

4

Erst einmal vielen Dank und meinen größten Respekt, dass die Autorin ihre Geschichte mit uns geteilt hat. Das war wirklich mutig.🥰 Der Anfang hat sich für mich ein bisschen gezogen und ich habe lange gebraucht um wirklich in die Geschichte reinzukommen. Aber dem Punkt, als sie dann aber von sich erzählt hat, fand ich es sehr interessant.

4

Sehr interessant und spannend was das suchtverhalten so alles mit sich bringt. Zwischen drin etwas langatmig.

5

Ich bewundere Mimi über so eine schonungslose Ehrlichkeit. Klare Leseempfehlung!

5

5 Sterne schon allein für diesen wahnsinnigen Mut

Aber auch für das Buch an sich. Ich weiß nicht, ob es angebracht ist, Angesicht des Inhaltes, zu sagen, das es spannend war. Denn das war es für mich. Es war keine leichte Kost. Ich hatte viel Mitgefühl. Der Schreibstil ist so schön, das ich das Buch in 2 Tagen durch gelesen hatte. Ich finde solche Werke immens wichtig, weil sie Einblicke geben. Weil sie zeigen, das ganz normale Menschen, die nach außen hin heil wirken es eben nicht immer sind. Ich glaube auch, das Alkohol viel zu gesellschaftlich, zu normalisiert ist und dadurch Probleme gerade bei jungen Menscjen entstehen. Danke für diesen intimen Einblick in dein Leben Mimi. Dafür, das du uns gezeigt hast, wie Alkoholmissbrauch aussehen kann. Wie hässlich eine Alkholkrankheit ist.

5

Die Geschichte hat mich sehr gefesselt. Eine emotionale Geschichte, die mich sprachlos und zum staunend zugleich gebracht hat. Wirklich größten Respekt vor Mimi, ihren Mut, ihrer Stärke!! Kann dieses Buch nur wärmsten weiter empfehlen.

4

Schonungslos ehrlich erzählt Mimi Fiedler ihre Lebensgeschichte mit ihrer Alkoholsucht. Wie sie als Jungendliche mit dem Trinken anfängt und dreißig Jahre ihres Lebens mit dem Teufel kämpft. Man fühlt ihre Hilflosigkeit und Verzweiflung und Mimi macht deutlich, dass es sich um eine tückische Erkrankung handelt deren Heilung ein erschwerter Weg ist.

4

Ein wirklich gutes Buch. Es zeigt wie stark ein Mensch sein kann, nach so einem langen Kampf, endlich nach vorne blicken zu können. Ich ziehe meinen Hut vor Mimi. Erschreckend finde ich einfach nur immer wieder, was ein Mensch ertragen muss, weil andere Menschen so ekelhaft sind. ☹️

2

Leider wenig Substanz

Vorab: Natürlich es ist irgendwie schwer bei einer Autobiographie eine Bewertung im klassischen Sinne zu verfassen und ich möchte das Leid der Autorin in keinster Weise dadurch klein reden. Das Buch umfasst knappe 250 Seiten und erst ab Seite 80 fängt so richtig ihre Geschichte an. Davor geht es um ihre Vorfahren/Familie und was sie, teilweise sehr Abstruses, erlebt haben. Ein Stück weit kann ich bei manchen der Erzählungen verstehen, wieso sie ihrer Geschichte voraus gehen, bei manchen aber auch nicht. Ein weiterer Punkt, den ich schwierig fand, ist dass es immer wieder auch um Spiritualität und Religion ging. Was dann aber wirklich den Vogel abgeschossen hat ist das betrunkene Auto fahren und noch viel mehr das Nicht-Eingreifen beim Erleben von übergriffigem Verhalten gegenüber einer Mitpatientin in der Klinik, vor allem, wenn man Mimis eigene Erfahrungen im Hinterkopf hat, finde ich einfach schrecklich, dass sie nicht geholfen hat. Ja, das Buch berichtet schonungslos von Abstürzen, Sex, Einpinkeln usw., aber mir persönlich fehlt das Dahinterliegende, das psychologische. Man erfährt erschreckend wenig über tatsächliche therapeutische Ansätze, Techniken oder wie sie es geschafft hat trocken zu werden. Deshalb lässt mich das Buch mit vielen Fragezeichen und sehr unbefriedigt zurück.

5

Sehr gutes Buch

Dieses Buch kam genau zur richtigen Zeit in mein Leben. Danke,Mimi!

4

Eine sehr berührende Geschichte.

Mimi Fiedler gewährt mit diesem Buch einen unfassbar tiefen Einblick in ihre Familien- und Suchtgeschichte. Gerade weil sie seit jeher eine Person der Öffentlichkeit ist, finde ich es besonders mutig und stark, dass sie die Lesenden mit in ihre tiefsten Abgründe mitnimmt. Es war sicherlich nicht einfach seine peinlichsten und traumatischsten Erlebnisse mit aller Welt zu teilen. Umso mehr hoffe ich, dass es anderen eine Inspiration ist, sich ihrer Alkoholerkrankung zu stellen. Mir fällt es schwer bei einem so privaten Buch, welches sehr intime Einblicke in ein menschliches Leben gibt, einen Stern in der Bewertung abzuziehen. Dennoch tue ich es, da ich es sehr schade finde, dass der Moment, wo sich das Blatt für sie wendet und sie einen Weg findet mit der Alkoholerkrankung (im Ansatz) umzugehen, in den letzten 10 Seiten des Buches passiert. Ich hätte mir gewünscht, dass sie die Lesenden ein stückweit auf ihrer Heilungsreise mitnimmt. Ich habe das Buch gelesen, in der Hoffnung, ein inspirierendes Buch für eine mir nahestehende Person gefunden zu haben, die ebenfalls alkoholkrank ist. Auch wenn dieses Buch meiner Hoffnung nicht entspricht, habe ich großen Respekt davor, das es das Buch überhaupt gibt.

5

Schonungslose Beichte.

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