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Trinkerbelle

4.3(164)
Paperback€18.00E-Book€9.99
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About the book

MIMI ist schön, begabt und erfolgreich – und aus der deutschen Fernsehlandschaft nicht wegzudenken. Mit ihrer lebenslustigen Art ist sie nicht nur ein beliebter Gast in den Talkshows, sondern auch für viele ein Vorbild. Doch was lange nur wenige wussten: Die sympathische Entertainerin betäubte ihren Schmerz und ihre Schuldgefühle fast 30 Jahre mit Alkohol und verlor regelmäßig die Kontrolle über ihr Leben. Sie wahrte nach außen den Schein – und wurde dabei immer kränker. Heute ist sie trockene Alkoholikerin und erzählt in ihrem Buch schonungslos offen von ihrem Leben mit der Volksdroge – und ihren Dämonen, die sie mit ihm zu bekämpfen glaubte. „Trinkerbelle“ ist die berührende und wahre Geschichte einer Frau, die nach jahrelangen Kämpfen endlich nüchtern werden durfte und seit Maria Himmelfahrt 2018 nicht mehr trinken muss.
"Ich habe fast dreißig Jahre zu den klassischen funktionalen Trinkerinnen gehört, wobei der Ausdruck funktional in diesem Zusammenhang immer auch ein bisschen seltsam klingt. Denn so richtig funktioniert hat eigentlich recht wenig in meinem Leben. Ich war vollgetankt und bin trotzdem immer auf Reserve gefahren. Mein Leben war durch die Sucht ein Konstrukt aus Lügen und Vertuschungen, aus körperlichen und seelischen Schmerzen, von denen ich niemandem erzählen konnte – weil ich dann hätte zugeben müssen, woher sie kommen. Ich wollte leben, aber ich wollte so nicht mehr weiterleben.“ MIMI

MIMI ist als Mimi Fiedler bekannt aus Film und Fernsehen („Die Nachtschwestern“) und ein beliebter Gast in Talkshows Ein berührender Einblick in ihre schwerste Zeit. Ein Buch, das Mut macht, sich immer wieder den eigenen Dämonen zu stellen

Editions (2)

ISBN9783426791486
PublisherKnaur Taschenbuch
Publication Date03/01/23
Pages256

Reviews & Ratings

164 ratings

28 reviews

4.3

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  • antjeliest
    antjeliest

    193 Followers

    5.0

    Unbedingt lesenswert!

    Mimi Fiedler, vor allem bekannt als Schauspielerin, kam als Kleinkind mit ihren Eltern aus Kriegs- Jugoslawien nach Deutschland. Mit 14 Jahren kommt sie durch eine Freundin zum Trinken und ist 30 Jahre lang alkoholabhängig, ohne dass man es ihr anmerkt, denn wie die meisten alkoholsüchtigen Menschen, ist sie eine Meisterin im Lügen, Verbergen und Funktionieren. Beeindruckend ehrlich und schonungslos erzählt sie ihre Lebensgeschichte mit ihrer Alkoholsucht, über Scham, Angst, Hilflosigkeit, tiefe Abgründe und ihren immerwährenden Kampf gegen diesen Teufel im Kleid einer legalen, gesellschaftlich akzeptierten Droge. Die Geschichte ist bewegend und reißt einen mit, so dass man durch die Seiten fliegt. Seit 2018 ist sie trocken und hat sich Freiheit und Klarheit erkämpft - Hut ab!

    Dec 26, 2024

  • nordfrau_liest
    nordfrau_liest

    123 Followers

    4.5

    „Trinkerbelle“ ist schmerzhaft ehrlich, mutig und sehr menschlich. Kein leichtes Buch, aber ein wichtiges! 🤍

    „Trinkerbelle“ ist kein Buch, das man einfach nur liest. Es ist ein Buch, das einen begleitet, aufwühlt, stellenweise erschüttert und noch lange nach der letzten Seite in einem nachhallt. Was mich an diesem Buch besonders berührt hat, ist die schonungslose Ehrlichkeit, mit der Mimi ihre Geschichte erzählt. Sie schreibt nicht beschönigend, nicht künstlich dramatisch und auch nicht mit dem Versuch, sich in ein besseres Licht zu rücken. Genau das macht dieses Buch so kraftvoll. Es fühlt sich nicht an wie eine glatt erzählte Lebensgeschichte, sondern wie ein echter, roher und mutiger Blick in die dunkelsten Ecken eines Lebens, das nach außen vielleicht funktioniert hat, innerlich aber längst zerbrochen war. Besonders stark fand ich, dass „Trinkerbelle“ sehr deutlich macht, dass Sucht oft eben nicht die eigentliche Ursache ist, sondern das Symptom von etwas viel Tieferem. Der Alkohol erscheint hier nicht einfach als „schlechte Entscheidung“, sondern als ein verzweifelter Versuch, Schmerz, Trauma, Scham und innere Leere irgendwie zu betäuben. Genau dieser Aspekt hat mich sehr bewegt, weil das Buch dadurch weit über eine reine Suchtgeschichte hinausgeht. Es erzählt von Verletzungen, die lange unsichtbar bleiben, von Selbstverlust und von dem schwierigen, oft sehr langsamen Weg zurück zu sich selbst. Auch das Bild der sogenannten funktionalen Sucht fand ich unglaublich eindrücklich. Dass ein Mensch nach außen hin weiterlebt, arbeitet, lacht und scheinbar alles im Griff hat, während innerlich längst Chaos herrscht, hat Mimi auf eine Weise beschrieben, die sehr unter die Haut geht. Das Buch rüttelt damit auch an vielen Vorurteilen. Es zeigt, dass Abhängigkeit nicht immer so aussieht, wie man sie sich von außen vorstellt. Emotional besonders schwer, aber auch besonders stark, waren für mich die Themen Scham und Schuld. Dieses ständige innere Kämpfen, das Sich-selbst-Verurteilen, das Gefühl, nicht zu genügen und sich gleichzeitig selbst nicht retten zu können, wurde sehr greifbar beschrieben. Gerade dadurch wirkte das Buch auf mich so authentisch. Man spürt beim Lesen, dass hier nicht einfach eine Geschichte erzählt wird, sondern dass etwas wirklich Durchlebtes in Worte gefasst wurde. Warum keine vollen 5 Sterne? Für mich war die Erzählstruktur an manchen Stellen etwas sprunghaft, und ich hätte mir in einzelnen Momenten noch mehr Tiefe oder etwas mehr Raum zum Verweilen gewünscht. Manche Passagen waren so intensiv, dass ich das Gefühl hatte, sie hätten noch mehr Wirkung entfalten können, wenn sie etwas ausführlicher ausgearbeitet worden wären. Aber das nimmt dem Buch seine Stärke nur wenig. „Trinkerbelle“ ist schmerzhaft ehrlich, mutig und sehr menschlich. Kein leichtes Buch, aber ein wichtiges. Es zeigt, wie eng Sucht, Trauma, Selbstbild und Heilung miteinander verwoben sein können, und dass Nüchternheit nicht einfach ein Ziel, sondern oft ein langer, ungerader Weg zurück ins eigene Leben ist. Für mich ist dieses Buch vor allem eins: ein sehr bewegendes Zeugnis darüber, wie tief ein Mensch fallen kann und wie viel Kraft es kostet, sich den eigenen Wunden irgendwann wirklich zu stellen. Ein Buch, das weh tut, aber genau deshalb so viel Wahrheit in sich trägt! 🤍

    Apr 20, 2026

  • seiten_zauber
    seiten_zauber

    43 Followers

    4.0

    Eine berührende und ehrliche Geschichte über Alkoholsucht‘

    Mimis Geschichte hat mich emotional wirklich sehr getroffen. Beim Lesen hat man gemerkt, wie viel Schmerz, Einsamkeit und Kampf hinter ihrer Geschichte steckt. Mich hat es berührt zu erfahren, was sie erlebt hat und wie schnell ein Mensch in so eine Situation geraten kann. Manche Stellen waren traurig und schwer zu lesen, gerade weil alles so ehrlich beschrieben wurde. Ich hatte oft Mitleid und musste darüber nachdenken, wie es Menschen gehen muss, die mit solchen Problemen kämpfen. Für mich war das Buch nicht nur traurig, sondern auch sehr bewegend. 💫

    May 13, 2026

3 of 28 reviews

Author

About Mimi Fiedler

Mimi Fiedler, geboren 1975, ist ein echtes Multitalent: Schauspielerin, Entertainerin, Autorin, Interior Designerin und Fotografin. In der beliebten RTL-Serie Nachtschwestern begeistert sie als Schwester Nora ein Millionenpublikum. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Kronberg und in München. Zuletzt erschienen von ihr bei Knaur "Eigentlich wollte ich mich selbst entfalten" und "Sie dürfen den Frosch jetzt küssen".

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