Träume aus Samt
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Description
„Die Menschen hinter meinen Figuren existierten wirklich. Sie sollen nie vergessen werden.“ Ulrike Renk
. August, 1940. Amerika soll für Ruth Meyer und ihre Familie das Land der Freiheit werden. Endlich haben sie es geschafft, aus Europa zu fliehen. Doch wird man sie als deutsche Juden in der Fremde willkommen heißen? Die Zeichen stehen zunächst nicht zum Besten. Kaum am Hafen angekommen fällt Ruths Vater auf Betrüger herein. In Chicago, der vorerst letzten Station ihrer Odyssee, versucht Ruth sich einzurichten und Arbeit zu finden. Immer sind ihre Gedanken bei ihren Verwandten, die in Deutschland zurückbleiben mussten. Bald aber hat sie noch andere Sorgen. Ein junger Mann wirbt um sie – leider ist er Soldat und muss in die Hölle des Krieges, der sie gerade entkommen ist.
Eine dramatische Familiengeschichte, die von Deutschland über England in die USA führt.
Von der Autorin der Bestseller „Die Zeit der Kraniche“ und „Tage des Lichts“.
Book Information
Author Description
Ulrike Renk, Jahrgang 1967, studierte Literatur und Medienwissenschaften und lebt mit ihrer Familie in Krefeld. Familiengeschichten haben sie schon immer fasziniert, und so verwebt sie in ihren erfolgreichen Romanen Realität mit Fiktion.Im Aufbau Taschenbuch liegen ihre Australien-Saga, die Ostpreußen-Saga, die Seidenstadt-Saga, die große Berlin-Saga um die Dichterfamilie Dehmel und zahlreiche historische Romane vor.Alle lieferbaren Titel der Autorin sehen Sie unter aufbau-verlage.de und mehr zur Autorin unter ulrikerenk.de.
Posts
"Wir sind gekommen, um zu bleiben"
4. und letzter Teil der Reihe Achtung: Enthält SPOILER 1940: Ruth und ihre Familie sind in Amerika angekommen und fallen zunächst auf zwei Betrüger rein. Allerdings leben sie sich schnell ein und hoffen, ein gutes Leben in den Vereinigten Staaten führen zu können. Sie haben jedoch immer noch nichts von der Familie in Deutschland gehört und der drohende Kriegseintritt der USA liegt wie ein dunkler Schatten über ihren Leben. Eines Tages lernt Ruth den Soldaten Eddie kennen... Der vierte und letzte Band der Reihe hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich war wieder wütend auf die Nazis, aber auch ein kleines bisschen auf Ruths Eltern. Allerdings muss man auch die Zeit bedenken, in der sie gelebt haben, dann sind manche Aussagen nicht mehr so dramatisch. Sehr traurig gemacht hat mich das Lebensende der Familie in Deutschland 😪 Unfassbar... Trotz aller Wut auf die Nationalsozialisten war aber in jedem Band auch viel Liebe und Hilfsbereitschaft und viele Menschen, die einander unterstützten. Trotz oder gerade wegen dieser verheerenden Zeiten.
Der letzte Teil war sehr spannend .Ich habe mitgefiebert ,ob sich für Ruth der Wunsch nach Liebe und Heirat erfüllt. Ich musste auch weinen ,weil es mich sehr erschüttert hat ,was mit ihrer Familie die nicht mit ausgewandert ist ,in der schlimmen Zeit des Krieges passiert ist. Und ja ,ich bin auch enttäuscht , enttäuscht über das Finale . Ich hätte sehr gerne noch mehr darüber gelesen ,wie Ruth u Eddie in der Nachkriegszeit gelebt haben . Das war leider nur eine kurze Zusammenfassung. Schade
Die Meyers haben es geschafft, sie sind auf dem Weg nach Amerika. Dort angekommen lernen sie erst einmal die nicht so schönen Seiten des Lebens zu kennen, aber in Chicago angekommen geht es bergauf. Die Gompetz haben sich um eine Wohnung gekümmert und was die Meyers aus Deutschland retten konnten, ist auch fast alles schon angekommen. Nun heißt es neu anzufangen und sich in der neuen Heimat, die sich noch nicht so anfühlt, einzuleben. Ulrike Renk schließt mit diesem Buch die Geschichte um Ruth Meyer und ihre Familie ab. Die Kernfamilie hat es geschafft und muss sich nun in Amerika ein neues Leben aufbauen. Das fällt vor allem Karl schwer, dessen Leben komplett auf den Kopf gestellt wurde. Die Frauen leben sich schneller ein und gerade Ruth und Ilse werden in ihren Umkreisen gut aufgenommen und die jüdische Gemeinschaft in Chicago hält fest zusammen. Trotzdem bleibt immer die Angst im Hinterkopf, die Angst, noch einmal alles zu verlieren und um die Verwandten, die sie in Deutschland zurück lassen mussten. Auch hier wird der Leser nicht im Unklaren gelassen, auch wenn das natürlich ein schmerzhafter Abschied ist. Das Buch war für mich sehr rund, ich war sofort wieder in der Geschichte und habe mit den Meyers mitgelitten und habe mich gefreut, dass sich doch vieles zum Besseren gewendet hat. Trotzdem gelingt es Ulrike Renk auch die negativen Seiten des neuen Lebens zu zeigen. Mit dem Eintritt der USA in den Krieg gelten die Deutschen plötzlich als Feinde, auch wenn sie Juden sind und verfolgt wurden. Aber trotz allen Hindernissen gelingt es der Familie sich ein neues Leben aufzubauen und für Ruth findet auch die Liebe einen Weg in ihr Leben. Das Buch ist deutlich positiver als die Bücher davor, was einfach daran liegt, dass das Leben hier ein Happy End geboten hat. Es bildet einen schönen Abschluss und gerade der Epilog zeigt, wie sehr sich das Leben der Familie noch zum Guten gewendet hat. Für mich war es ein sehr schöner und runder Abschluss der Geschichte und ich danke Ulrike Renk dafür, dass sie die Geschichte der Familie Meyer so ausführlich erzählt hat. Ein Buch hätte hier definitiv nicht gereicht. Von mir gibt es daher eine unbedingte Leseempfehlung nicht nur für dieses Buch, sondern für die ganze Reihe. Solche Geschichten müssen erzählt werden, damit sich Geschichte nicht wiederholt!
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„Die Menschen hinter meinen Figuren existierten wirklich. Sie sollen nie vergessen werden.“ Ulrike Renk
. August, 1940. Amerika soll für Ruth Meyer und ihre Familie das Land der Freiheit werden. Endlich haben sie es geschafft, aus Europa zu fliehen. Doch wird man sie als deutsche Juden in der Fremde willkommen heißen? Die Zeichen stehen zunächst nicht zum Besten. Kaum am Hafen angekommen fällt Ruths Vater auf Betrüger herein. In Chicago, der vorerst letzten Station ihrer Odyssee, versucht Ruth sich einzurichten und Arbeit zu finden. Immer sind ihre Gedanken bei ihren Verwandten, die in Deutschland zurückbleiben mussten. Bald aber hat sie noch andere Sorgen. Ein junger Mann wirbt um sie – leider ist er Soldat und muss in die Hölle des Krieges, der sie gerade entkommen ist.
Eine dramatische Familiengeschichte, die von Deutschland über England in die USA führt.
Von der Autorin der Bestseller „Die Zeit der Kraniche“ und „Tage des Lichts“.
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Ulrike Renk, Jahrgang 1967, studierte Literatur und Medienwissenschaften und lebt mit ihrer Familie in Krefeld. Familiengeschichten haben sie schon immer fasziniert, und so verwebt sie in ihren erfolgreichen Romanen Realität mit Fiktion.Im Aufbau Taschenbuch liegen ihre Australien-Saga, die Ostpreußen-Saga, die Seidenstadt-Saga, die große Berlin-Saga um die Dichterfamilie Dehmel und zahlreiche historische Romane vor.Alle lieferbaren Titel der Autorin sehen Sie unter aufbau-verlage.de und mehr zur Autorin unter ulrikerenk.de.
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"Wir sind gekommen, um zu bleiben"
4. und letzter Teil der Reihe Achtung: Enthält SPOILER 1940: Ruth und ihre Familie sind in Amerika angekommen und fallen zunächst auf zwei Betrüger rein. Allerdings leben sie sich schnell ein und hoffen, ein gutes Leben in den Vereinigten Staaten führen zu können. Sie haben jedoch immer noch nichts von der Familie in Deutschland gehört und der drohende Kriegseintritt der USA liegt wie ein dunkler Schatten über ihren Leben. Eines Tages lernt Ruth den Soldaten Eddie kennen... Der vierte und letzte Band der Reihe hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich war wieder wütend auf die Nazis, aber auch ein kleines bisschen auf Ruths Eltern. Allerdings muss man auch die Zeit bedenken, in der sie gelebt haben, dann sind manche Aussagen nicht mehr so dramatisch. Sehr traurig gemacht hat mich das Lebensende der Familie in Deutschland 😪 Unfassbar... Trotz aller Wut auf die Nationalsozialisten war aber in jedem Band auch viel Liebe und Hilfsbereitschaft und viele Menschen, die einander unterstützten. Trotz oder gerade wegen dieser verheerenden Zeiten.
Der letzte Teil war sehr spannend .Ich habe mitgefiebert ,ob sich für Ruth der Wunsch nach Liebe und Heirat erfüllt. Ich musste auch weinen ,weil es mich sehr erschüttert hat ,was mit ihrer Familie die nicht mit ausgewandert ist ,in der schlimmen Zeit des Krieges passiert ist. Und ja ,ich bin auch enttäuscht , enttäuscht über das Finale . Ich hätte sehr gerne noch mehr darüber gelesen ,wie Ruth u Eddie in der Nachkriegszeit gelebt haben . Das war leider nur eine kurze Zusammenfassung. Schade
Die Meyers haben es geschafft, sie sind auf dem Weg nach Amerika. Dort angekommen lernen sie erst einmal die nicht so schönen Seiten des Lebens zu kennen, aber in Chicago angekommen geht es bergauf. Die Gompetz haben sich um eine Wohnung gekümmert und was die Meyers aus Deutschland retten konnten, ist auch fast alles schon angekommen. Nun heißt es neu anzufangen und sich in der neuen Heimat, die sich noch nicht so anfühlt, einzuleben. Ulrike Renk schließt mit diesem Buch die Geschichte um Ruth Meyer und ihre Familie ab. Die Kernfamilie hat es geschafft und muss sich nun in Amerika ein neues Leben aufbauen. Das fällt vor allem Karl schwer, dessen Leben komplett auf den Kopf gestellt wurde. Die Frauen leben sich schneller ein und gerade Ruth und Ilse werden in ihren Umkreisen gut aufgenommen und die jüdische Gemeinschaft in Chicago hält fest zusammen. Trotzdem bleibt immer die Angst im Hinterkopf, die Angst, noch einmal alles zu verlieren und um die Verwandten, die sie in Deutschland zurück lassen mussten. Auch hier wird der Leser nicht im Unklaren gelassen, auch wenn das natürlich ein schmerzhafter Abschied ist. Das Buch war für mich sehr rund, ich war sofort wieder in der Geschichte und habe mit den Meyers mitgelitten und habe mich gefreut, dass sich doch vieles zum Besseren gewendet hat. Trotzdem gelingt es Ulrike Renk auch die negativen Seiten des neuen Lebens zu zeigen. Mit dem Eintritt der USA in den Krieg gelten die Deutschen plötzlich als Feinde, auch wenn sie Juden sind und verfolgt wurden. Aber trotz allen Hindernissen gelingt es der Familie sich ein neues Leben aufzubauen und für Ruth findet auch die Liebe einen Weg in ihr Leben. Das Buch ist deutlich positiver als die Bücher davor, was einfach daran liegt, dass das Leben hier ein Happy End geboten hat. Es bildet einen schönen Abschluss und gerade der Epilog zeigt, wie sehr sich das Leben der Familie noch zum Guten gewendet hat. Für mich war es ein sehr schöner und runder Abschluss der Geschichte und ich danke Ulrike Renk dafür, dass sie die Geschichte der Familie Meyer so ausführlich erzählt hat. Ein Buch hätte hier definitiv nicht gereicht. Von mir gibt es daher eine unbedingte Leseempfehlung nicht nur für dieses Buch, sondern für die ganze Reihe. Solche Geschichten müssen erzählt werden, damit sich Geschichte nicht wiederholt!







