Todesruf
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Description
Ein tödliches Weihnachten in Frankfurt - der 22. Band der spannenden Krimi-Reihe von den Spiegel-Bestseller-Autoren Andreas Franz und Daniel Holbe stellt Deutschlands bekannteste Kommissarin Julia Durant vor ganz neue Herausforderungen.
Heiligabend in Frankfurt. Eine junge Frau verlässt spätnachmittags ihre Familie, um ihrer Arbeit als Callgirl nachzugehen. In dieser Nacht zahlen die Freier erfahrungsgemäß besonders gut. Doch ihr letzter Kunde wird ihr zum Verhängnis. Schwer verletzt verlangt sie nur nach einer Person: Julia Durant. Fast zeitgleich wird Julias Chef und zukünftiger Ehemann Claus an den Fundort einer Frauenleiche gerufen. Das Schicksal der beiden Frauen trifft Julia hart, die eigentlich mit Hochzeitsplanungen beschäftigt ist. Doch dann meldet sich Peter Brandt, Julias Kollege aus Offenbach, und plötzlich erscheinen die Überfälle auf die Frauen in einem ganz anderen Licht…
Todesruf , der 22. Fall für die toughe Kommissarin Julia Durant von den Bestseller-Garanten Andreas Franz und Daniel Holbe ist ein spannender deutscher Krimi, der die Ermittlerin in die gefährliche Welt des organisierten Verbrechens und der Bandenkriminalität führt.
Book Information
Author Description
Andreas Franz’ große Leidenschaft war von jeher das Schreiben. Bereits mit seinem ersten Erfolgsroman JUNG, BLOND, TOT gelang es ihm, eine riesige Fangemeinde in seinen Bann zu ziehen. Seitdem folgte Bestseller auf Bestseller, die ihn zu Deutschlands erfolgreichstem Krimiautor machten. Seinen ausgezeichneten Kontakten zu Polizei und anderen Dienststellen ist die große Authentizität seiner Kriminalromane zu verdanken. Andreas Franz starb im März 2011.
Posts
5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Ich liebe seine Bücher einfach 🥰 - wieder ein spannender Thriller, der von der ersten Seite an fesselt. EIN FALL, DER JULIA DURANT VOR GANZ NEUE HERAUSFORDERUNGEN STELLT. Frankfurt kurz vor den Feiertagen. Eine junge Frau verlässt spätnachmittags ihre Familie, um ihrer Arbeit nachzugehen. In diesen Nächten zahlen die Freier erfahrungsgemäß besonders gut. Doch ihr letzter Kunde wird ihr zum Verhängnis. Schwer verletzt verlangt sie nur nach einer Person: Julia Durant…
Ein typischer Andreas Franz
Ein typischer Andreas Franz. Spannend, und zum Ende eine überraschende Wendung, mit der ich nicht gerechnet hatte. Es gab schon spannendere, aber ich liebe es, den Charakteren beim wachsen 'zuzuschauen'. Ich liebe das Team um Julia Durant, und alleine dies macht diese Bücher so einzigartig!
Ich wurde überrascht
Das Buch hat mir im ganzen gefallen. Ich hab es mir mal am Bahnhof gekauft und wusste, dass es aus einer Reihe kommt, von der ich nichts gelesen hab. Der Schreibstil gefiel mir. Ich dachte allerdings die meiste Zeit, dass mir klar ist, wer der Täter ist. Ich wurde allerdings überrascht
Durant trifft auf alte und neue Bekannte
Vieles deutet auf organisierte Kriminalität und einen möglichen Bandenkrieg hin. Da auch Offenbach ermittelt, trifft Julia auf ihren langjährigen Kollegen Peter Brandt und lernt dabei einen weiteren Kollegen kennen, welcher ihr erstmal eigenartig vorkommt. Die gemeinsame Suche nach dem oder den Täter(n) gestaltet sich schwierig, da die vielen Puzzleteile schwierig zusammen zu setzen sind. Immer mal wieder kommt es zu überraschenden Wendungen. Die Ermittlung ist teilweise etwas langwierig und an manchen Stellen wird für Julia das Privatleben wieder zu sehr in eine dramatische Richtung gerückt. Gerade ihr wünscht man ja doch endlich ein privates Happy End. Alles im allen erwartet einem jedoch wieder einmal ein gelungenes Werk, welches die Spannung bis zuletzt aufrecht erhält. Daniel Holbe weiß hervorragend seinen eigenen verzweigten, aber flüssigen Schreibstil mit dem von Andreas Franz, den Schöpfer von Durant und Brandt, zu verknüpfen. Noch dazu kann er neue Kommissare an Bord holen und einen speziellen Charakter kreieren, welcher dennoch hervorragend zu den bisherigen Kommissaren passt. Auch Teil 22 kann getrennt von den anderen 21 Teilen gelesen werden, ohne sich unwissend gegenüber den Vorgängern zu fühlen.
Zunächst hat mir die Idee gut gefallen. Eine vergewaltigte Prostituierte, die im Krankenhaus nur mit Julia Durant sprechen möchte und eine Leiche, zu der Julias Verlobter Claus gerufen wird. Als es zur Zusammenarbeit mit den Offenbacher Kollegen kommt, wird im Verlauf klar, dass die Fälle zusammenhängen und dass es auch im Vorfeld ähnliche Fälle gab, die bisher nicht aufgeklärt wurden. Es gibt einige Verdächtige, wobei man bei keinem ein wirkliches Motiv erkennen könnte. Somit versucht man jeden Hinweis zu verwerten. Bis hier klingt das ganze nach einem soliden und lesenswerten Krimi. Nun kommt mein persönliches ABER, das ich leider auch schon bei anderen Franz/Holbe Krimis bemängelt habe.... Die Fans werden mich steinigen, doch mir gab es wieder zu viel privates Drumherum und zu wenig Fall.... Der Spannungsbogen ist immer wieder abgeflacht, durch private Themen, die Julia und Claus betreffen. Bis zum Ende habe ich nicht verstanden, warum die Tochter von Claus, aus dem Nichts auftritt und immer wieder in den Vordergrund gestellt wird. Auch dass der Offenbacher Kollege wieder klischeehaft als alkoholabhängiges Wrack, dem sein Privatleben entgleist ist, dargestellt wird, ist nicht mein Anspruch an einen guten Krimi. Was das Ende angeht, ging mir dann alles zu schnell. Man hat einen Verdächtigen und am Ende taucht eine Person auf, die nie erwähnt wird und auf die es im Verlauf, wenn ich nichts überlesen habe, keinen Hinweis gibt. Täter gefasst! Fertig! Fazit: Ein Krimi, der bestimmt viele begeisterte Leser findet, meiner Meinung nach aber kein Meisterwerk. Wer wirklich einen spannenden, auf den Fall fokussierten Krimi erwartet, wird hier enttäuscht sein.
Mittlerweile sind wir schon beim 22. Band von der Julia Durant Reihe angelangt und für mich persönlich ist es wieder ein spannender Fall gewesen, der sich über Weihnachten und Neujahr streckt. Obwohl ich sehr interessiert gewesen bin an diesem Fall und man immer Stück für Stück etwas über den Täter erfährt, sodass man gut Miträtseln kann und Theorien aufstellen kann, rückte der eigentliche Fall etwas nach hinten. Dafür steht das Privatleben der Julia Durant sehr im Vordergrund, was ich gerne gelesen habe und ich die Reihe seit zwei Jahren verfolge und Julia mir ans Herz gewachsen ist. Jedoch kann ich mir vorstellen jemand der das Buch aufgrund des Falles lesen möchte, könnte davon erschlagen werden. Wie auch schon im vorherigen Band löst sich der Fall plötzlich auf, auch wieder sehr überschlagend und überraschend, was mir ein wenig missfällt, da mir hier irgendwie der Kniff gefehlt hat. Nichtsdestotrotz ein guter Krimi und freue mich schon auf den nächsten Band.

Mit „Todesruf“, dem 22. Fall rund um Kommissarin Julia Durant, setzen Andreas Franz und Daniel Holbe ihre bekannte Frankfurt-Krimireihe fort – diesmal mit einem brutalen Mord an einer jungen Prostituierten zur Weihnachtszeit. Andreas Franz war einer der erfolgreichsten deutschen Krimiautoren und bekannt für seine spannungsgeladenen Thriller mit authentischen Einblicken in Polizeiarbeit. Nach seinem Tod 2011 führte Daniel Holbe die Reihe weiter – als Fan, der zum Mitautor wurde. Worum geht’s genau? Frankfurt, Heiligabend: Eine junge Frau verschwindet auf dem Weg zur Arbeit – sie wird später tot aufgefunden. Der Fall trifft Kommissarin Julia Durant emotional, nicht nur wegen der Brutalität, sondern auch, weil sie mitten in den Vorbereitungen für ihre Hochzeit steckt. Bald meldet sich ihr Kollege Peter Brandt mit einem ähnlichen Fall in Offenbach: Wieder wurde eine Prostituierte ermordet. Beide Frauen arbeiteten nicht unabhängig, sondern waren Teil eines kriminellen Netzwerks. Die Ermittlungen führen Julia und ihr Team in ein undurchsichtiges Geflecht aus Zuhälterei, Machtkämpfen und rivalisierenden Clans – und schon bald geraten sie selbst ins Visier. Meine Meinung Ich bin mit der Durant-Reihe nicht neu – aber "Todesruf" war vermutlich mein letzter Fall mit ihr. Das Buch ist für mich ein Paradebeispiel dafür, warum man Serien nicht endlos weiterführen sollte. Die Spannung, die ich an den früheren Fällen so geschätzt habe, war hier leider kaum spürbar. Über weite Strecken war der Plot langatmig, der Erzählfluss stockte, und ich fand es zunehmend schwierig, mich wirklich ins Geschehen hineinzuziehen. Besonders enttäuschend: Der Täter tauchte völlig aus dem Nichts auf – das nimmt mir als Leserin die Möglichkeit, mitzufiebern und mitzurätseln. Auch bei der Ermittlungsarbeit bin ich mehrfach über Unstimmigkeiten gestolpert. Manche Entscheidungen wirkten konstruiert oder wenig glaubhaft – was das Leseerlebnis zusätzlich trübte. Immer wieder wird betont, dass Julia Durant technikfern ist. Ein, zwei Hinweise wären ausreichend gewesen, doch die ständige Wiederholung wirkte ermüdend. Ebenso schade: Julias Charakter hat über die Jahre viel von ihrer früheren Tiefe und Faszination verloren. Früher war sie scharfsinnig, tough, eine starke Ermittlerin mit Ecken und Kanten. In Todesruf plätschert sie eher passiv durch den Fall. Ich habe das Hörbuch gehört – Julia Fischer liest ruhig und solide, keine Frage. Aber auch sie konnte mich nicht fesseln. Die Stimme fehlte mir an Varianz und Ausdruck, was das ohnehin schleppende Tempo noch verstärkte. Fazit Für mich bleibt "Todesruf "leider ein enttäuschender Band in einer Reihe, die mal großartig war. Wenig Spannung, ein beliebig wirkender Täter und eine blass gewordene Protagonistin machen das Buch zu einem müden Krimiabend. Deshalb gibt’s von mir nur 2 von 5 Sternen.
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Ein tödliches Weihnachten in Frankfurt - der 22. Band der spannenden Krimi-Reihe von den Spiegel-Bestseller-Autoren Andreas Franz und Daniel Holbe stellt Deutschlands bekannteste Kommissarin Julia Durant vor ganz neue Herausforderungen.
Heiligabend in Frankfurt. Eine junge Frau verlässt spätnachmittags ihre Familie, um ihrer Arbeit als Callgirl nachzugehen. In dieser Nacht zahlen die Freier erfahrungsgemäß besonders gut. Doch ihr letzter Kunde wird ihr zum Verhängnis. Schwer verletzt verlangt sie nur nach einer Person: Julia Durant. Fast zeitgleich wird Julias Chef und zukünftiger Ehemann Claus an den Fundort einer Frauenleiche gerufen. Das Schicksal der beiden Frauen trifft Julia hart, die eigentlich mit Hochzeitsplanungen beschäftigt ist. Doch dann meldet sich Peter Brandt, Julias Kollege aus Offenbach, und plötzlich erscheinen die Überfälle auf die Frauen in einem ganz anderen Licht…
Todesruf , der 22. Fall für die toughe Kommissarin Julia Durant von den Bestseller-Garanten Andreas Franz und Daniel Holbe ist ein spannender deutscher Krimi, der die Ermittlerin in die gefährliche Welt des organisierten Verbrechens und der Bandenkriminalität führt.
Book Information
Author Description
Andreas Franz’ große Leidenschaft war von jeher das Schreiben. Bereits mit seinem ersten Erfolgsroman JUNG, BLOND, TOT gelang es ihm, eine riesige Fangemeinde in seinen Bann zu ziehen. Seitdem folgte Bestseller auf Bestseller, die ihn zu Deutschlands erfolgreichstem Krimiautor machten. Seinen ausgezeichneten Kontakten zu Polizei und anderen Dienststellen ist die große Authentizität seiner Kriminalromane zu verdanken. Andreas Franz starb im März 2011.
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5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Ich liebe seine Bücher einfach 🥰 - wieder ein spannender Thriller, der von der ersten Seite an fesselt. EIN FALL, DER JULIA DURANT VOR GANZ NEUE HERAUSFORDERUNGEN STELLT. Frankfurt kurz vor den Feiertagen. Eine junge Frau verlässt spätnachmittags ihre Familie, um ihrer Arbeit nachzugehen. In diesen Nächten zahlen die Freier erfahrungsgemäß besonders gut. Doch ihr letzter Kunde wird ihr zum Verhängnis. Schwer verletzt verlangt sie nur nach einer Person: Julia Durant…
Ein typischer Andreas Franz
Ein typischer Andreas Franz. Spannend, und zum Ende eine überraschende Wendung, mit der ich nicht gerechnet hatte. Es gab schon spannendere, aber ich liebe es, den Charakteren beim wachsen 'zuzuschauen'. Ich liebe das Team um Julia Durant, und alleine dies macht diese Bücher so einzigartig!
Ich wurde überrascht
Das Buch hat mir im ganzen gefallen. Ich hab es mir mal am Bahnhof gekauft und wusste, dass es aus einer Reihe kommt, von der ich nichts gelesen hab. Der Schreibstil gefiel mir. Ich dachte allerdings die meiste Zeit, dass mir klar ist, wer der Täter ist. Ich wurde allerdings überrascht
Durant trifft auf alte und neue Bekannte
Vieles deutet auf organisierte Kriminalität und einen möglichen Bandenkrieg hin. Da auch Offenbach ermittelt, trifft Julia auf ihren langjährigen Kollegen Peter Brandt und lernt dabei einen weiteren Kollegen kennen, welcher ihr erstmal eigenartig vorkommt. Die gemeinsame Suche nach dem oder den Täter(n) gestaltet sich schwierig, da die vielen Puzzleteile schwierig zusammen zu setzen sind. Immer mal wieder kommt es zu überraschenden Wendungen. Die Ermittlung ist teilweise etwas langwierig und an manchen Stellen wird für Julia das Privatleben wieder zu sehr in eine dramatische Richtung gerückt. Gerade ihr wünscht man ja doch endlich ein privates Happy End. Alles im allen erwartet einem jedoch wieder einmal ein gelungenes Werk, welches die Spannung bis zuletzt aufrecht erhält. Daniel Holbe weiß hervorragend seinen eigenen verzweigten, aber flüssigen Schreibstil mit dem von Andreas Franz, den Schöpfer von Durant und Brandt, zu verknüpfen. Noch dazu kann er neue Kommissare an Bord holen und einen speziellen Charakter kreieren, welcher dennoch hervorragend zu den bisherigen Kommissaren passt. Auch Teil 22 kann getrennt von den anderen 21 Teilen gelesen werden, ohne sich unwissend gegenüber den Vorgängern zu fühlen.
Zunächst hat mir die Idee gut gefallen. Eine vergewaltigte Prostituierte, die im Krankenhaus nur mit Julia Durant sprechen möchte und eine Leiche, zu der Julias Verlobter Claus gerufen wird. Als es zur Zusammenarbeit mit den Offenbacher Kollegen kommt, wird im Verlauf klar, dass die Fälle zusammenhängen und dass es auch im Vorfeld ähnliche Fälle gab, die bisher nicht aufgeklärt wurden. Es gibt einige Verdächtige, wobei man bei keinem ein wirkliches Motiv erkennen könnte. Somit versucht man jeden Hinweis zu verwerten. Bis hier klingt das ganze nach einem soliden und lesenswerten Krimi. Nun kommt mein persönliches ABER, das ich leider auch schon bei anderen Franz/Holbe Krimis bemängelt habe.... Die Fans werden mich steinigen, doch mir gab es wieder zu viel privates Drumherum und zu wenig Fall.... Der Spannungsbogen ist immer wieder abgeflacht, durch private Themen, die Julia und Claus betreffen. Bis zum Ende habe ich nicht verstanden, warum die Tochter von Claus, aus dem Nichts auftritt und immer wieder in den Vordergrund gestellt wird. Auch dass der Offenbacher Kollege wieder klischeehaft als alkoholabhängiges Wrack, dem sein Privatleben entgleist ist, dargestellt wird, ist nicht mein Anspruch an einen guten Krimi. Was das Ende angeht, ging mir dann alles zu schnell. Man hat einen Verdächtigen und am Ende taucht eine Person auf, die nie erwähnt wird und auf die es im Verlauf, wenn ich nichts überlesen habe, keinen Hinweis gibt. Täter gefasst! Fertig! Fazit: Ein Krimi, der bestimmt viele begeisterte Leser findet, meiner Meinung nach aber kein Meisterwerk. Wer wirklich einen spannenden, auf den Fall fokussierten Krimi erwartet, wird hier enttäuscht sein.
Mittlerweile sind wir schon beim 22. Band von der Julia Durant Reihe angelangt und für mich persönlich ist es wieder ein spannender Fall gewesen, der sich über Weihnachten und Neujahr streckt. Obwohl ich sehr interessiert gewesen bin an diesem Fall und man immer Stück für Stück etwas über den Täter erfährt, sodass man gut Miträtseln kann und Theorien aufstellen kann, rückte der eigentliche Fall etwas nach hinten. Dafür steht das Privatleben der Julia Durant sehr im Vordergrund, was ich gerne gelesen habe und ich die Reihe seit zwei Jahren verfolge und Julia mir ans Herz gewachsen ist. Jedoch kann ich mir vorstellen jemand der das Buch aufgrund des Falles lesen möchte, könnte davon erschlagen werden. Wie auch schon im vorherigen Band löst sich der Fall plötzlich auf, auch wieder sehr überschlagend und überraschend, was mir ein wenig missfällt, da mir hier irgendwie der Kniff gefehlt hat. Nichtsdestotrotz ein guter Krimi und freue mich schon auf den nächsten Band.

Mit „Todesruf“, dem 22. Fall rund um Kommissarin Julia Durant, setzen Andreas Franz und Daniel Holbe ihre bekannte Frankfurt-Krimireihe fort – diesmal mit einem brutalen Mord an einer jungen Prostituierten zur Weihnachtszeit. Andreas Franz war einer der erfolgreichsten deutschen Krimiautoren und bekannt für seine spannungsgeladenen Thriller mit authentischen Einblicken in Polizeiarbeit. Nach seinem Tod 2011 führte Daniel Holbe die Reihe weiter – als Fan, der zum Mitautor wurde. Worum geht’s genau? Frankfurt, Heiligabend: Eine junge Frau verschwindet auf dem Weg zur Arbeit – sie wird später tot aufgefunden. Der Fall trifft Kommissarin Julia Durant emotional, nicht nur wegen der Brutalität, sondern auch, weil sie mitten in den Vorbereitungen für ihre Hochzeit steckt. Bald meldet sich ihr Kollege Peter Brandt mit einem ähnlichen Fall in Offenbach: Wieder wurde eine Prostituierte ermordet. Beide Frauen arbeiteten nicht unabhängig, sondern waren Teil eines kriminellen Netzwerks. Die Ermittlungen führen Julia und ihr Team in ein undurchsichtiges Geflecht aus Zuhälterei, Machtkämpfen und rivalisierenden Clans – und schon bald geraten sie selbst ins Visier. Meine Meinung Ich bin mit der Durant-Reihe nicht neu – aber "Todesruf" war vermutlich mein letzter Fall mit ihr. Das Buch ist für mich ein Paradebeispiel dafür, warum man Serien nicht endlos weiterführen sollte. Die Spannung, die ich an den früheren Fällen so geschätzt habe, war hier leider kaum spürbar. Über weite Strecken war der Plot langatmig, der Erzählfluss stockte, und ich fand es zunehmend schwierig, mich wirklich ins Geschehen hineinzuziehen. Besonders enttäuschend: Der Täter tauchte völlig aus dem Nichts auf – das nimmt mir als Leserin die Möglichkeit, mitzufiebern und mitzurätseln. Auch bei der Ermittlungsarbeit bin ich mehrfach über Unstimmigkeiten gestolpert. Manche Entscheidungen wirkten konstruiert oder wenig glaubhaft – was das Leseerlebnis zusätzlich trübte. Immer wieder wird betont, dass Julia Durant technikfern ist. Ein, zwei Hinweise wären ausreichend gewesen, doch die ständige Wiederholung wirkte ermüdend. Ebenso schade: Julias Charakter hat über die Jahre viel von ihrer früheren Tiefe und Faszination verloren. Früher war sie scharfsinnig, tough, eine starke Ermittlerin mit Ecken und Kanten. In Todesruf plätschert sie eher passiv durch den Fall. Ich habe das Hörbuch gehört – Julia Fischer liest ruhig und solide, keine Frage. Aber auch sie konnte mich nicht fesseln. Die Stimme fehlte mir an Varianz und Ausdruck, was das ohnehin schleppende Tempo noch verstärkte. Fazit Für mich bleibt "Todesruf "leider ein enttäuschender Band in einer Reihe, die mal großartig war. Wenig Spannung, ein beliebig wirkender Täter und eine blass gewordene Protagonistin machen das Buch zu einem müden Krimiabend. Deshalb gibt’s von mir nur 2 von 5 Sternen.



















