Tod in den Anden

Tod in den Anden

Softcover
3.010
GuerillaLandbevölkerungLiebesgeschichteAberglaube

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Description

Mario Vargas Llosa verbindet in diesem fesselnden Krimi die Abgründe Perus mit den Mythen und Ritualen der Inkas

Auf ihrem Posten in den peruanischen Anden sitzen Korporal Lituma und sein Helfer Tomás wie in einer Falle. Unter ständiger Bedrohung durch Terrorkommandos und eine gewalttätige Natur sollen sie das mysteriöse Verschwinden dreier Menschen aufklären. Überall schlägt ihnen Mißtrauen entgegen, unheimliche Geschichten dringen an ihr Ohr. Hätte Tomás nicht die brennende Erinnerung an seine abenteuerliche Liebesgeschichte mit Mercedes, von der er Lituma Nacht für Nacht erzählt, die beiden müßten eingehen in dieser feindseligen, abergläubischen Bergwelt.
So abweisend das Klima und so verstörend die Bruchstücke der Wahrheit, die sie nach und nach ans Licht bringen, sie lassen nicht locker. Was in den Bergen geschah, hat die Ausmaße eines unfaßbaren Dramas.

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Police Procedural
Format
Softcover
Pages
384
Price
14.40 €

Author Description

Mario Vargas Llosa, geboren 1936 in Arequipa/Peru, studierte Geistes- und Rechtswissenschaften in Lima und Madrid. Bereits während seines Studiums schrieb er für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen und veröffentlichte erste Erzählungen, ehe 1963 sein erster Roman Die Stadt und die Hunde erschien. Der peruanische Romanautor und Essayist trat stets als politischer Autor auf und war damit auch weit über die Grenzen Perus hinaus sehr erfolgreich. Zu seinen wichtigsten Werken zählen Das grüne Haus, Das Fest des Ziegenbocks, Tante Julia und der Schreibkünstler und Das böse Mädchen. Vargas Llosa war Ehrendoktor verschiedener amerikanischer und europäischer Universitäten und hielt Gastprofessuren unter anderem in Harvard, Princeton und Oxford. 1990 bewarb er sich als Kandidat der oppositionellen Frente Democrático (FREDEMO) bei den peruanischen Präsidentschaftswahlen und unterlag in der Stichwahl. Daraufhin zog er sich aus der aktiven Politik zurück. Neben zahlreichen anderen Auszeichnungen erhielt er 1996 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2010 den Nobelpreis für Literatur. 2021 wurde er in die Académie Française aufgenommen. Mario Vargas Llosa verstarb am 13. April 2025 im Alter von 89 Jahren in Lima/Peru.

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TW: Homophobie, Misogynie Irgendwie war Tod in den Anden von Mario Vargas Llosa, aus dem Spanischen übersetzt von Elke Wehr, Literaturnobelpreis hin oder her nicht so mein Ding. Ich fand es äußerst schwierig zwischen den Perspektiven und ob es sich nun um Erzähltes oder situative Handlung handelte zu unterscheiden. Die vielen unterschiedlichen Personen haben mich häufig durcheinander gebracht - viiiiiel verwirrender als beispielsweise Anna Karenina. Das einzige, dem man schließlich halbwegs folgen konnte waren die Gespräche zwischen Lituma und Tomasito. Außerdem waren einige Stellen ziemlich brutal, die Frauen- und Schwulenfeindlichkeit hatte ich ja bereits in den Triggerwarnungen angesprochen. Es wird gemordet, von Menschenopfern ist die Rede. Besonders schlimm fand ich eine Szene, in der ein Mann à la Tarzan mit Tieren zusammenlebt, Menschen vorbeikommen und die Tiere beobachten wollen, er führt sie gutgläubig hin und die Menschen richten ein Massaker an, in dem sie die Tiere - die Familie des „Tarzan“ - töten. Zu der auf dem Klappentext angesprochenen Aufklärung des Verschwindens dreier Personen in den Anden durch Lituma und Tomasito kann ich nichts sagen, ist wohl an mir vorbei gegangen 😅 vielleicht waren das diese eine Forscherin mit den Peru-Büchern + Anhang, die von irgendeinem Stamm ermordet wurden?

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Es hat etwas gedauert, bis ich mit dem Schreibstil des Autors zurecht gekommen bin, und die geschilderte Gewalt hat mir zu schaffen gemacht. Ich wollte das Ende wissen, war aber tatsächlich froh, als das Buch am Ende war.

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