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Biographies

Der Ruf der Horde

3.0(1)
Language
German
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About the book

Gegen den »Ruf der Horde« (Karl Popper), gegen den weltweit grassierenden, primitiven Populismus vergegenwärtigt Mario Vargas Llosa die Traditionen des Liberalismus, die ihn geprägt, bereichert und ein ganzes Leben lang geleitet haben – als politischen Schriftsteller wie als schreibenden Politiker.

Mit essayistischer Verve und analytischem Scharfsinn schreibt Mario Vargas Llosa über seine Heroen des historischen Liberalismus, über Adam Smith, José Ortega y Gasset, Friedrich Hayek, Karl Popper, Raymond Aron, Isaiah Berlin und Jean-François Revel. Sie haben ihn mit einer ganz anderen Denkungsart vertraut gemacht, mit einer Denkungsart, die das Individuum stets höher stellte als die »Horde«, die Nation, die Klasse oder die Partei und die die freie Meinungsäußerung immer schon als fundamentalen Wert für das Gedeihen von Demokratie zu verteidigen wusste.

Editions (2)

ISBN9783518471098
PublisherSuhrkamp
Publication Date12/16/20
Pages313

Reviews & Ratings

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1 reviews

3.0

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  • notizhefte
    notizhefte

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    3.0

    Das Buch enthält sehr lesenswerte, informative ud gutgeschriebene Essays über wichtige liberale Denker und deren Zeit sowie ihre spätere Rezeption. Wäre es nicht als intellektuelle Autobiographie angekündigt, wäre ich damit mehr als zufrieden gewesen. Doch ich hatte die Fehlvorstellung, mehr über Vargas Llosa und seine eigene Entwicklung zu erfahren. Dies geschieht leider eher andeutungsweise. The book contains very readable, informative, and well-written essays on important liberal thinkers and their times, as well as their later reception. Had it not been billed as an intellectual autobiography, I would have been more than satisfied with it. But I had the misconception that I would learn more about Vargas Llosa and his own development. Unfortunately, this is done rather suggestively.

    Apr 24, 2023

Author

About Mario Vargas Llosa

Mario Vargas Llosa, geboren 1936 in Arequipa/Peru, studierte Geistes- und Rechtswissenschaften in Lima und Madrid. Bereits während seines Studiums schrieb er für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen und veröffentlichte erste Erzählungen, ehe 1963 sein erster Roman Die Stadt und die Hunde erschien. Der peruanische Romanautor und Essayist trat stets als politischer Autor auf und war damit auch weit über die Grenzen Perus hinaus sehr erfolgreich. Zu seinen wichtigsten Werken zählen Das grüne Haus, Das Fest des Ziegenbocks, Tante Julia und der Schreibkünstler und Das böse Mädchen. Vargas Llosa war Ehrendoktor verschiedener amerikanischer und europäischer Universitäten und hielt Gastprofessuren unter anderem in Harvard, Princeton und Oxford. 1990 bewarb er sich als Kandidat der oppositionellen Frente Democrático (FREDEMO) bei den peruanischen Präsidentschaftswahlen und unterlag in der Stichwahl. Daraufhin zog er sich aus der aktiven Politik zurück. Neben zahlreichen anderen Auszeichnungen erhielt er 1996 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2010 den Nobelpreis für Literatur. 2021 wurde er in die Académie Française aufgenommen. Mario Vargas Llosa verstarb am 13. April 2025 im Alter von 89 Jahren in Lima/Peru.

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