To Gaze Upon Wicked Gods – Falsche Götter

To Gaze Upon Wicked Gods – Falsche Götter

Softcover
3.671

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Ruying, bekannt als das vom Tod gesegnete Mädchen, will bloß überleben, aber als ihre Magiefähigkeiten von einem feindlichen Prinzen entdeckt werden, muss sie entscheiden, ob die Rettung ihrer Familie es wert ist, ihr Land zu verraten. Schon solange Yang Ruying lebt, ist das Reich Er-Lang von den Römern besetzt, deren fortschrittliche Wissenschaft und Militär sie zu Göttern machen. Aber diese Götter sind nicht gütig. Ihre einzigen Gaben: Grausamkeit, Opium und Zerstörung. Als Antonius, der zweite Prinz von Rom, Ruyings Macht aufdeckt, wird sie zu dem, was sie immer befürchtet hat: einer perfekten Attentäterin. Während die Spannungen zunehmen und sich eine Rebellion anbahnt, kann Ruying nicht länger leugnen, dass Frieden für Er-Lang ein Todesurteil bedeutet. Ein Tod, den sie vielleicht nicht bereit ist, zu vollstrecken.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
400
Price
18.50 €

Posts

38
All
4

Es dauerte erst,bis die Story richtig Schwung bekam. Aber zum Schluss wurde es dann doch sehr spannend. Besonders interessant waren die parallelwelten die neben einander zu existieren zu scheinen...eine schöne Idee die die Autorin umgesetzt hat...mal sehen wann es weiter geht mit der Story

3

Von Ruying sagt man, dass sie vom Tod gesegnet ist. Bedeutet, dass sie relativ leicht andere Menschen töten kann und dies wiederum macht sie zur perfekten Attentäterin. Das entdeckt auch Antonius, einer der Prinzen Roms. Er bringt Ruying dazu für ihn zu arbeiten und verspricht im Gegenzug für ihre Großmutter und Opian abhängige Schwester zu sorgen. Doch in dem die junge Frau Antonius unterstützt, stellt sie sich gegen ihr eigenes Volk. Wie kann sie aber ihrem Volk helfen und gleichzeitig ihre Familie am Leben halten? Vom Setting her gibt es zwei Welten. Eine etwas naturnahe und ohne Technologie lebende Welt. In dieser lebt Ruying mit ihrer Familie. Dann gibt es die Welt von Antonius, in der es Autos und Helikopter gibt. Verbunden sind beide Reiche durch ein Portal. Stellenweise etwas schwer für mich nachvollziehbar. Vielleicht hätte eine Karte helfen können. Man kommt ganz gut in die Story rein und findet sich auch zurecht. Zu Beginn begleitet man Ruying, die für ihre Schwester Opian besorgt. Die Droge von der sie abhängig wurde, da sie angeblich dabei helfen soll Magie zu stärken. Alles in Allem viel Potenzial, denn es gibt zwei Reiche und eins davon versucht das andere weiter einzunehmen. Außerdem gibt es Rebellen und dann noch diese existierende Magie in Ruyings Welt. Wobei gerade Ruyings Magie absolut interessant war. Ruying würde Alles für ihre Familie zu tun und das mochte ich auch an ihr, aber sie war wahnsinnig naiv irgendwie. Gefühlt hat sie sich in dem Bereich auch nicht entwickelt. Sie hasst die Römer und was sie tun, hinterfragt mir dann aber zu wenig die Handlungen von Antonius. Antonius ist schwer einzuschätzen, aber ich bin vorsichtig bei ihm geblieben. Er war Ruying gegenüber durchaus charmant und beteuerte nur das Beste für die Zukunft zu wollen, aber mich konnte er nicht so ganz überzeugen. Fazit Die Idee ist gut, aber mir war der Auftakt leider zu spannungslos. Die Settingidee konnte durchaus überzeugen und auch ein Teil der Charaktere. Im Großen und Ganzen bleibt es aber eher mau und ich war mehrfach kurz davor abzubrechen. Gegen Ende wurde es noch einmal etwas besser, aber mehr als 3 Sterne sind leider nicht für mich drin. Für mich endet die Reise mit Ruying und Antonius hier.

2.5

Die Geschichte klang so vielversprechend, aber leider hapert es an der Umsetzung. Zum einen ist da die Protagonistin. Ja, sie muss schwere Entscheidungen treffen, aber irgendwie tut sie das nie so richtig. Viel mehr wird sie immer wieder zu einer Entscheidung gezwungen, zweifelt unendwegt daran, trifft aber auch keine Maßnahmen um etwas daran zu ändern. So hält sie sich selbst Informationen vor indem sie sagt sie "will es nicht wissen". Hätte sie diese informationen gehabt, hätte sie aber eine völlig andere Entscheidung getroffen und hätte vielleicht nicht so mit ihrem Schicksal gehapert. Dazu kommt auch, dass sie nur einer Person zuhört bzw. glaubt, was den Informationsfluss halt auch extrem einschränkt. Auf der anderen Seite ist aber leider auch der Schreibstil ein Problem. Mich hat er sehr an die Schulzeit erinnert, als man Hausaufgaben abgeschrieben hat, aber die Formulierung ändern musste damit es nicht auffällt. Genau so passiert es in einem Großteil des Buches. Ein Sachverhalt wird beschrieben und im nächsten Satz wird er nochmal beschrieben, nur halt mit anderen Worten. Das führte dazu das ich öfter die Augen verdreht habe und am liebsten das Buch angeschriehen hätte mit: Jaha ich habs verstanden, verdammt nochmal! Ich vermute, dass dieser Schreibstil nochmal verdeutlichen soll wie ernst die Lage ist, denn das Grundthema ist mit Kolonialismus durchaus auch ein ernstes und es sterben auch einige Leute, aber durch die dauernde Wiederholung war ich am Ende nur genervt. Alles in allem ist es ein Buch für zwischendurch, was aber zumindest bei mir auch nicht groß in Erinnerung bleiben wird und die Reihe werde ich auch nicht weiterverfolgen.

3.5

it's giving stockholm syndrome

An sich hat das Buch Potential und mir hat es eigentlich auch gut gefallen. Aber die Protagonistin ist schon ein bisschen zu naiv , ja man könnte fast sagen dumm. Das hat mich ziemlich gestört.

4

Ruying ist eine Xianling, also eine magisch Begabte, sie wurde vom Tod höchst persönlich gesegnet und kann ohne eine Berührung töten. Zusammen mit ihrer Zwillingsschwester und ihrer Großmutter lebt sie in Armut. Denn ihre Welt wurde mit einem Portal, mit den Römern verbunden und die haben nichts als Krieg, Drogen und Armut gebracht. Die Römer sind technische extrem weit entwickelt, aber haben keine magischen Fähigkeiten, und glauben auch nicht mehr an Götter oder Ähnliches. Aber für Ruying und ihr Volk sind sie wie Götter…falsche Götter. Der Klappentext hat mich am Anfang etwas getäuscht und ich musste mich beim Lesen umstellen. Denn ich habe einen typischen Fantasyroman erwartet, aber eher ein gesellschaftskritisches Buch bekommen. Es treffen gefühlt zwei gegensätzliche Welten aufeinander. Zum einen die asiatische Kultur in der Ruying lebt, mit all ihren Göttern, Traditionen und der Ehre. Und die technische Welt von Prinz Antonius mit Massenvernichtungswaffen, Drogen und Medizin. Trotz falscher Erwartungen und teils recht schweren Themen, hat mich die Geschichte fasziniert und in ihren Bann gezogen. Man hab sehr viel von Ruyings inneren Monologen mitbekommen, den sie ist nicht glücklich gewesen, über ihre magische Begabung und hat viel mit sich und ihrer Welt gehadert. Was ich total gut nachvollziehen konnte. Es war nicht immer leicht zu lesen, war aber für mich trotzdem eine faszinierende Reise in eine fremde und trotzdem sehr schöne Kultur. Von mir eine Leseempfehlung, für jeden der kein typisches Fantasybuch sucht, den das ist es definitiv nicht.

5

Überraschung

Ich hätte das Buch fast nicht gelesen, bei der Klappentext nicht so ansprechend war, aber dieses Buch war einfach nur fantastisch. ich habe es in zwei Tagen durchgelesen, weil man unbedingt wissen musste, wie es weitergeht.

4

Entdeckung einer einzigartigen Welt

"To Gaze Upon Wicked Gods – Falsche Götter" von Molly X. Chang ist ein Buch, das den Leser in eine einzigartige und faszinierende Welt entführt. Die Autorin erzählt die Geschichte mit einer Spannung, die von Anfang bis Ende erhalten bleibt und den Leser in ihren Bann zieht. Die Welt, die Chang geschaffen hat, ist detailliert und umfassend dargestellt. Sie ist so reich an Einzelheiten, dass der Leser die Möglichkeit hat, vollständig einzutauchen und ein lebendiges Bild der Umgebung und der Charaktere zu erhalten. Die Art und Weise, wie die Autorin die Welt beschreibt, macht diese noch einladender und verleiht der Geschichte Tiefe. Die Hauptfigur, Ruying, ist hervorragend entwickelt. Ihre Beziehungen zu den anderen Charakteren sind tiefgründig und gut durchdacht. Ruying ist eine Figur, mit der der Leser leicht sympathisieren kann, da ihre innere Zerrissenheit und die Herausforderungen, denen sie gegenübersteht, eindringlich dargestellt werden. Es ist leicht, sich in ihre Lage hineinzuversetzen und ihre Emotionen zu teilen. Die Geschichte selbst mag an einigen Stellen vorhersehbar erscheinen, aber sie ist gut strukturiert und folgt einem klaren roten Faden. Die Spannung baut sich stetig auf und hält den Leser bis zum Ende gefangen. Darüber hinaus sorgt die Vorhersehbarkeit einiger Elemente nicht dafür, dass die Geschichte an Interesse verliert, sondern trägt vielmehr dazu bei, die Erwartungen des Lesers zu erfüllen. Ein weiteres bemerkenswertes Merkmal dieses Buches ist die Darstellung der Römer als grausame, zerstörerische Götter. Dieser Aspekt hebt das Buch von anderen ab und bietet einen frischen Blick auf die bekannte Geschichte der römischen Expansion und die Konsequenzen, die diese für die besetzten Länder hatte. Insgesamt ist "To Gaze Upon Wicked Gods – Falsche Götter" ein beeindruckendes Buch, das eine faszinierende Welt mit gut ausgearbeiteten Charakteren und einer spannenden Geschichte bietet. Trotz kleiner Vorhersehbarkeiten in der Handlung bietet es ein lohnenswertes Leseerlebnis. Meine Gesamtbewertung für dieses Buch beträgt vier von fünf Sternen. Ich empfehle es jedem, der sich für fantastische Geschichten mit tiefen Charakteren und einer fesselnden Handlung interessiert.

3

Der Aufhänger von "To Gaze upon Wicked Gods" hat mir an sich gefallen. Also die Storyidee klang interessant, war auch erstmal so gut umgesetzt. Ich konnte mir relativ schnell vorstellen, wie die Welt so aussieht und die Stimmung des Buches ist auch gut rübergekommen. Die Römer (in diesem Fall sehr modern mit Technologie und Waffen, wie wir sie heute kennen) fallen durch ein Portal in die Welt von Ruying ein, unserer Protagonistin. Kolonialismus ist hier also ein großes Thema. Ebenso wie die sehr wütende Ruying, die sich allerdings nicht an der Rebellion beteiligen will. Alles, was sie möchte, ist ihre Schwester und Großmutter in Sicherheit wissen und irgendwie durchs Leben kommen. Allerdings ist sie mit der Gabe des Todes gesegnet, durch die sie dann auch irgendwie in die ganze Misere, um die es dann geht, hineingezogen wird. Und hier kommt mein Knackpunkt. Sie soll für den Feind töten, bekommt währenddessen aber scheinbar eine Art Stockholm Syndrome und findet ihn attraktiv und toll. Das hat sich nicht so recht stimmig angefühlt mit den hasserfüllten Gedanken und dem Wunsch, die Welt von den Römern und der Unterdrückung zu befreien. Zudem bekommen wir hier eine Menge Zeitsprünge, durch die das eigentlich Interessante (die Assassinenaufgaben) komplett übersprungen werden. Ruyings Unfähigkeit, sich zu entscheiden, zusammen mit seitenlangen Monologen haben das Ganze dann leider etwas langatmig werden lassen. Die Verbindung zwischen Ru und Antonius habe ich nicht wirklich nachvollziehen können. Für mich fehlte noch zu viel, was es spannend und mitreißend gestaltet hätte. Ansonsten wäre es ein echt gutes Buch geworden. ⭐️⭐️⭐️/5

Post image
4.5

Wir erleben die Geschichte aus der Sicht von Ruying, die mit ihrer Zwillingsschwester Meiya und ihrer Großmutter in Er-Lang lebt. Sowohl Ruying, als auch Meiya sind mit Magie gesegnet – während Ru's Magie Qi entzieht und tötet, heilt Mei's Magie und schenkt Leben. Doch Mei ist abhängig von Opian – einer Droge, die Einwohner Pangus den Römern zu verdanken haben. Um ihre Liebsten zu schützen, willigt Ru nach ihrer Entführung durch die Römer ein, dem Prinzen Antonius als private Attentäterin zu dienen und verheddert sich in dessen Netz aus Lügen und Intrigen.

Ein Kampf zwischen Magie und Wissenschaft Zu allererst möchte ich mich bei NetGalley und dem CrossCult Verlag für das digitale und das gedruckte Rezensionsexemplar bedanken. Mit Band 1 der Gods Beyond the Skies Reihe beschreitet Molly X. Chang den schmalen Grad zwischen Phantastik und Realismus. Denn dank des unglaublich emotionalen Vorworts wissen wir, dass Teile der Geschichte auf wahren Begebenheiten beruhen, die den Vorfahren der Autorin passiert sind und ihr als Märchen erzählt wurden. Durch ein Portal am Himmel sind die Römer mit der Macht der Wissenschaft in die magische Welt von Pangu eingefallen. Durch ihre Fortschrittlichkeit, waren die Römer den Einheimischen von Beginn an überlegen, zumindest was die Waffengewalt anging. So konnten sie sich einen Teil von Er-Lang im Blitzkrieg erstreiten. Wir erleben die Geschichte aus der Sicht von Ruying, die mit ihrer Zwillingsschwester Meiya und ihrer Großmutter in Er-Lang lebt. Sowohl Ruying, als auch Meiya sind mit Magie gesegnet – während Ru's Magie Qi entzieht und tötet, heilt Mei's Magie und schenkt Leben. Doch Mei ist abhängig von Opian – einer Droge, die Einwohner Pangus den Römern zu verdanken haben. Um ihre Liebsten zu schützen, willigt Ru nach ihrer Entführung durch die Römer ein, dem Prinzen Antonius als private Attentäterin zu dienen und verheddert sich in dessen Netz aus Lügen und Intrigen. Man kann Ruying jetzt nicht als klassische Heldin sehen, denn dafür ist sie zu leicht zu beeinflussen, allein aufgrund ihrer Vorgeschichte. Dennoch mochte ich Ru echt gern und konnte mich gut in sie und ihre Sicht einfühlen. Meiner Meinung nach konnte man auch wirklich gut nachvollziehen, warum sie gehandelt hat, wie sie es eben tat. Die angedeutete Romanze zwischen ihr und dem Prinzen hab ich tatsächlich kommen sehen. Durch Augustus' Lügen konnte er Ru immer wieder fester in sein Netz einspinnen, sodass sie ihm fast alles geglaubt hat, ohne richtig hinzusehen oder zu hinterfragen, wobei letzteres in der Gesellschaft, in der sie aufgewachsen ist, für weibliche Einwohner normal ist. Ich mochte »To Gaze Upon Wicked Gods – Falsche Götter« alles in allem wirklich gerne und bin gespannt, wie es weitergeht. Wer – wie ich – Geschichten mit asiatischen Settings und/oder asiatischer Mythologie mag, wird hier voll auf seine Kosten kommen.

Wir erleben die Geschichte aus der Sicht von Ruying, die mit ihrer Zwillingsschwester Meiya und ihrer Großmutter in Er-Lang lebt. Sowohl Ruying, als auch Meiya sind mit Magie gesegnet – während Ru's Magie Qi entzieht und tötet, heilt Mei's Magie und schenkt Leben. Doch Mei ist abhängig von Opian – einer Droge, die Einwohner Pangus den Römern zu verdanken haben.
Um ihre Liebsten zu schützen, willigt Ru nach ihrer Entführung durch die Römer ein, dem Prinzen Antonius als private Attentäterin zu dienen und verheddert sich in dessen Netz aus Lügen und Intrigen.
4

Science Fiction vs Fantasy

Ruying ist vom Tod gesegnet. Wie zahlreiche Menschen ihrer Welt hat sie eine magische Gabe. Ihre möchte sie aber eigentlich gar nicht, denn sie ist in der Lage, anderen die Lebenskraft zu entziehen. Außerdem lebt sie in einem kolonialisierten Land: vor Jahren schon tat sich ein Riss im Himmel auf durch die die Römer eindrangen. Diese sind mit ihrer Technologie und Wissenschaft den Bewohnern Pangus mit ihrer schwindenden Magie deutlich überlegen. Ausgerechnet Antonius, ein römischer Prinz, wird nun auf Ruying aufmerksam. Er zwingt sie dazu, als Attentäterin für ihn zu arbeiten. Die Grundidee einer magischen Welt die von einer technisch geprägten Welt erobert wird und die Konflikte (wenig aussichtsreicher Widerstand oder Unterwerfung unter Eroberer, die die Bevölkerung kaum als menschlich betrachtet) finde ich super. Auch die Begründung für die Invasion (Klimawandel macht es für die Römer notwendig weitere Welten auszubeuten um ihren Lebensstandard zu halten) ist leider realistisch. Was mich gestört hat ist vor allem die Romanze: Wie kann man sich in jemanden Verlieben, der einen zum Töten zwingt? Das Ende gefällt mir dafür gut!

4

Das Buch war gut und hatte auch einen angenehm zu lesenden Schreibstil. Allerdings hat es der Geschichte teils etwas am Tempo gefehlt. Dadurch kam auch die Spannung nicht richtig zur Geltung. Die war zwar augenscheinlich da, aber wurde nur unzureichend transportiert. Die Geschichte plätscherte einfach so vor sich hin. Weiß nicht ob ich den zweiten Teil lesen werde wenn er erscheint

5

Es war fantastisch und erfrischend. Zu gleich auch düster .

3

Nach dem KT habe ich mir doch etwas anderes vorgestellt. Mir fehlte es doch an Spannung, wie sich langsam ein Sturm zusammenbraut und allgemein viel an der Magie die hier so viel Potential hat. Auch Ruyen fand ich als Protagonistin naiv, und immer wieder fällt sie auf Augustus rein. Was hier sehr präsent ist, ist die Kultur und die Ausbeutung von Ruyens Land.

4.5

Wann erscheint Teil Zwei? 😭

Molly Changs "To gaze upon wicked gods" hat mich bereits auf den ersten Blick durch das atemberaubende Cover und den prägnanten Titel angesprochen. Beide passen einfach perfekt zu der Handlung und der Welt des Buches! Auch die Danksagung und das Vorwort haben mich schon mehr bewegt als manche Bücher generell. Der Hintergrund des Buches und Changs Idee, die realen Geschehnisse ihrer Vorfahren umzuschreiben, um ihnen (zumindest im Buch) ein besseres Ende ermöglichen zu können, hat mich sehr bewegt. Ich habe an dem Buch sehr wenig auszusetzen und allem Voran war ich von den Charakteren begeistert! Die Autorin schafft es, feinfühlig moralisch graue Charaktere zu erschaffen, die sich in schwierigen Umständen befinden und dadurch auch schwierige Entscheidungen treffen müssen. Dadurch wird es als Leser*in im Laufe des Buches immer schwieriger, zu entscheiden, wer denn auf der "richtigen" Seite steht und den Guten angehört. Auch der Weltaufbau und das Magiesystem sind toll ausgearbeitet und sehr verständlich aufgebaut. Alles von den Charakteren, zu der Magie und der Welt an sich ist schlüssig und lebendig gestaltet. Einzig bei den geographischen Details hätte ich mir mehr Klarheit gewünscht - eine Karte hätte da vielleicht geholfen. Insgesamt gibt es aber 4,75 Sterne von mir und ich freue mich so sehr auf den nächsten Teil 😍😍😍

5

Die vielen kräftigen Farben des Covers haben mich sofort in ihren Bann gezogen und verkörpern ausgezeichnet das Setting der Geschichte. Wir werden in eine traditionelle, magische Welt entführt, deren parallel Welt, ähnlich unserer realen Welt, mit viel Technologie und Fortschritt, aber auch Gewalt und Waffen daherkommt. Geschrieben aus der Sicht der Protagonistin Yang Ruying, verfolgen wir viele ihrer zwiegespaltenen Monologe und ständige Wiederholungen ihrer gegenwärtigen Situation und Gefühle. Es gibt in ihrer Welt tolle, vielfältige Magie, die jedoch von den Römern unterdrückt wird und somit auch uns größtenteils verborgen bleibt. Erst gegen Ende der Geschichte bekommt sie mehr Tiefe, aber der Spannungsbogen ebenfalls… Bis zum Ende bin ich irgendwie von einem Einzelband ausgegangen und habe mich über den doch sehr langartmigen Aufbau gewundert. Mit dem Wissen, dass die Geschichte nicht abgeschlossen ist, bin ich nun hin und her gerissen, ob ich den nächsten Teil lesen werde. Die Traditionen und Legenden lassen Ruyings Kultur wirklich Bildlich erblühen, aber die teilweise ermüdenden Monologe machen auch die schönste Beschreibung etwas zäh. P.S.: 5/5 Sterne, Rezensionen sind immer nur der Eindruck eines einzigen und niemand kann den Geschmack aller treffen. Ich bewerte die Arbeit und zolle meinen Respekt, ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen, indem ich volle Punkte gebe.

3

Faszinierende Geschichte mit ein paar Schwächen

Die Autorin entführt uns in eine beeindruckende Mischung aus Fantasy und dystopischer Realität, die zwei völlig unterschiedliche Kulturen vereint. Eine davon erinnert stark an das antike Rom, geprägt von Wissenschaft und Technologie, während die andere von der alten chinesischen Kultur inspiriert ist, in der Magie und Götter eine Rolle spielen. Mit einem detailreichen Schreibstil werden diese Welten lebendig: Die römische Welt spiegelt unsere eigene Erde wider, wo Ressourcen rücksichtslos ausgebeutet werden, während Ruyings Heimat als ein idealisiertes, naturbelassenes altes China erscheint. Diese beiden Welten sind durch einen Riss miteinander verbunden. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Perspektive von Ruying erzählt, einer jungen Frau mit der Fähigkeit, den Tod heraufzubeschwören. Ihre Gabe zwingt sie, sich auf einen fragwürdigen Pakt mit den Römern einzulassen, um ihre Familie zu schützen. Ruying ist eine interessante, wenn auch manchmal schwer verständliche Protagonistin. Ihre Handlungen erscheinen gelegentlich naiv oder unrealistisch, als ob sie eher dem Plot dienen als einer authentischen Charakterentwicklung. Dennoch zeigt sie eine gewisse innere Stärke und Hingabe an ihre Familie, die sie sympathisch macht. Prinz Antonius, einer der römischen Protagonisten, bleibt lange Zeit eine undurchsichtige Figur. Er schwankt zwischen charmant und bedrohlich, was ihn zu einem faszinierenden Charakter macht. Seine Motive sind nicht immer klar, was sowohl für Spannung als auch für Verwirrung sorgt. Ein paar Minuspunkte gibt es leider aber noch. Ich hätte mir mehr gewünscht, dass die magischen Elemente und Fähigkeiten mehr im Fokus stehen. Von Ruyings Gabe hat man viel erfahren, von den anderen hingegen leider eher weniger. Zudem hat mir in der Mitte des Buches ein bisschen die Spannung gefehlt. Insgesamt ist die Geschichte ein guter Auftakt für die Reihe mit ein paar Schwächen in der Charakterentwicklung und Handlung. Trotzdem bietet das Buch eine faszinierende Geschichte für Leser, die tiefgründige und kulturell reiche Fantasy-Welten lieben. Ein solider Start, der neugierig auf die Fortsetzung macht.

3

Gut, aber kein Knaller

To Gaze upon wicked Gods catcht einen direkt mit dem tollen Cover, was wirklich passend zur Geschichte hinter den Klappen ist. Die Geschichte von Molly X Chang wird auch in der Ich-Form aus der Sicht der Protagonistin Ruying erzählt, was an sich ebenfalls toll ist. Da aber die Geschichte ja sehr asiatisch-mythologisch ist, ist mein Lesefluss nicht nur durch die öfters abgedruckten Schriftzeichen leider nicht ganz so flüssig, wie es eigentlich toll wäre, denn da sind auch sehr oft Begriffe, die ich nicht kenne bzw. wird es durch Ruyings sich ständig wiederholenden und drehenden Gedankengängen etwas langatmig. Hier habe ich leider wieder einmal das Gefühl gehabt, die Autorin denkt offensichtlich, dass die Lesenden entweder an Kurzzeitgedächtnis leiden und sich einfach nicht merken können, was sie ein paar Zeilen vorher schon in eindringlichen Worten mehr als deutlich erklärt hat oder aber die Autorin weiß sich nicht anders zu helfen die Seiten zu füllen und die Gefühle der Figuren rüber zu bringen. Wobei es ja wie gesagt, hier nur die Seite der erzählenden Figur gibt und alle anderen durch mich nur so wahrgenommen werden, wie Ruying es selbst tut. Dieses Zelebrieren der Gefühle geht allerdings auf Kosten der eigentlichen Geschichte und das finde ich schade. Das es langsam und bedächtig, eben in asiatischer Vorsicht und Gepflogenheit, ist da auch nicht das Problem, denn der Schreibstil ist ansonsten schon so gut, dass es mir abgesehen von dieser Langatmigkeit gefallen hat. Mein Fazit ist also zu dieser Geschichte: es ist gut, aber eindeutig kein Knaller. Dies ist jedoch meine Meinung und vielleicht habt ihr damit kein Problem und euch gefällt die Geschichte mehr, was ihr aber nur herausfindet, wenn ihr sie lest.

3

Durchwachsener Start ...

"To Gaze Upon Wicked Gods" ist das Debüt von Molly X. Chang, einer jungen amerikanischen Autorin, die chinesische Wurzeln hat. Im Vorwort der Geschichte steht, dass sie versucht hat, mit diesem Buch die Gräuel aufzuarbeiten, die von Japan in der Mandschurai während des Zweiten Weltkriegs verübt worden sind. Ich gebe zu, mir war diese Einheit 731 gänzlich unbekannt, aber unser Geschichtsverständnis ist in diesem Kontext einfach zur sehr von europäischen Ereignissen geprägt ... Im englischen Sprachraum musste sich das Buch außerdem den Vorwurf einer sogenannten "Coloniser Romance" gefallen lassen, offensichtlich ein Begriff, der dann Verwendung findet, wenn es um eine Beziehung zwischen Unterdrückern und Unterdrückten geht. Bekommt man so etwas in diesem Buch? Tja, ich glaube, es hängt auch damit zusammen, wie man Beziehung hier definiert. Ruying und Antonius sind jedenfalls kein Paar in dem Sinn, wie ich es durch verschiedene Video-Rezensionen verstanden hatte. Mag sein, dass ich das Buch hier anders wahrgenommen habe als viele andere, aber ich hatte das Gefühl, dass Ruying einfach ihrem Charakter entsprechend gar nicht anders kann, als sich ihre Beziehung zu Antonius schönzureden. Sie startet in die Geschichte als junge, unsichere und gleichzeitig einsame Frau, der ihre Familie über alles geht und der alleine schon der Gedanke an einen Krieg zwischen Pangu und Er-Lang Albträume beschert. Ich hatte jedenfalls das Gefühl, dass ihr sehr wohl bewusst ist, dass Antonius sie manipuliert, sie sich aber die Wahrheit einfach nicht eingestehen will, um daran nicht zu zerbrechen ... Es gibt aber auch Kritikpunkte, die ich verstehe und nachvollziehen kann, denn das Buch kommt wirklich durchgehend immer wieder mit jeder Menge innerer Monologe und viel Exposition an. Ruying denkt bei jeder sich bietenden Gelegenheit an ihre Familie, an die Vergangenheit, an die verhassten Besatzer - dass sich das Buch hier zwangsläufig in Wiederholungen verstrickt, bleibt dabei leider nicht aus. Einen weitere Schwäche sehe ich im Aufbau der Handlung, denn eigentlich fand ich die erste Hälfte interessanter und stärker als die zweite. Ich fand es in dem Kontext reichlich ungeschickt, einen größeren Zeitsprung einzubauen und damit die Leser:innen auf einmal vor vollendete Tatsachen zu stellen, was Ruyings Veränderung angeht. Denn da wäre sicher noch einiges an Potenzial drin gewesen, die durchaus faszinierende Welt noch zu vertiefen. Zum Ende will ich jetzt erst einmal nichts verraten, außer dass man mit einem Cliffhanger rechnen muss, der für die weiteren Ereignisse im nächsten Buch als Katalysator dienen dürfte. Nur so viel: Wenn man sich die Mühe macht, die Geschichte der Einheit 731 nachzurecherchieren, bekommt man eine Idee, worum es sich handeln könnte ... Mein Fazit "To Gaze Upon Wicked Gods" ist das Debüt von Molly X. Chang, das bereits vor seinem Erscheinen vor allem in der englischsprachigen Buch-Community einen gewissen Wirbel ausgelöst hat. Bei mir hat das Buch einen etwas durchwachsenen Eindruck hinterlassen, Stärken und Schwächen halten sich für mich die Waage. Vermutlich wird Band zwei zeigen, ob ich die Reihe weiterverfolgen werde oder nicht.

5

Ich liebe alles daran

Dies ist nun das zweite Buch von Molly X Chang dass icj gelesen hatte. Ich liebe den Aufbau und die Beschreibung der Welt. Die Entwicklung der Charakter und die fasertenreiche Farbpalette an Persönlichkeiten wrlche ihre Welt mit sich bringt.

Ich liebe alles daran
3

Ist das schon Colonizer Romance?

To Gaze Upon Wicked Gods hat mich mit seiner Mischung aus römischer Antike, asiatischem Setting und Sci Fi Elementen gleichzeitig fasziniert und verwirrt. Das World Building? Absolut beeindruckend, definitiv auf Poppy War-Niveau! Doch dann kamen Ruyings endlose Monologe, die jede Spannung im Keim erstickt haben. Und dieser Zeitsprung? Plötzlich sind sechs Monate rum, wichtige Entwicklungen zwischen ihr und Antonius bleiben auf der Strecke – und das Ganze fühlt sich immer mehr nach Colonizer Romance an. Dazu eine Protagonistin, deren Gedanken und Taten sich oft widersprechen. Immerhin: Das Ende hat mich versöhnt. Ob ich Band zwei lese steht noch in den Sternen.

3

Leider nicht das erhoffte Highlight

Eine Welt in den Fängen einer Bösen Macht, eine junge Frau die Ihre Kräfte nicht nutzen will und ein Pakt der dazu dienen soll die Welt zu retten. Vorab ich habe mich in die Optik des Buches verliebt, schon Online konnte man sehen wie viel liebe dort ins Detail gesteckt wurde und das hat sich real auch bestätigt. Zum Inhalt möchte ich sagen das mir die Idee sehr gut gefällt, es geht darum das ein Volk sein Land, seine Recht und Traditionen und Ihre leben zurück haben will. Dies möchte die junge Ruying und wird durch verschiedene Ereignisse zum Spielball um Ihre Macht zu (auszu?)nutzen. Der Schreibfluss bleibt im kompletten Buch gut zu lesen, an manchen stellen hat die Autorin Blumige/Poetische Umschreibungen eingebracht die Lust auf mehr machen allerdings sich dann in Wiederholungen verstrickt. Das waren für mich leider ziemlich viele teilweise hatte ich Gedanken wie „Ja das hatten wir doch erst gerade“ oder „Ich hab es doch kapiert“ was mich leider immer mehr genervt hat. Der Weltenbau ist Interessant und man möchte mehr wissen, doch leider bekommen wir wenige Eindrücke, wie gerne hätte ich mehr über die Unterschiede der Städte gelesen aber besonders über den einschnitt der Welt selbst. (Genauer kann ich es wegen Spoiler nicht umschreiben) Neben Ruying haben wir eine weitere Person die viel Raum einnimmt deren innen leben wir aber nur einmal im Buch lesen. Außerdem haben wir noch ein paar andere die immer wieder mal mehr oder weniger präsent sind, was aber alle gemeinsam haben – Sie sind alle wunderschön und makellos. Es gibt nur ein paar Nebenfiguren die mal nicht so „Top“ aussehen, den diese sind verbissen und wütend. Dann muss ich auf Ruying selber noch eingehen, ich bin mir nicht sicher was sie ist. Ich konnte keine Ihrer Entscheidungen nachempfinden es erschien mir eher so das sie jede Information einfach akzeptiert. Ambitionen die sie vielleicht hat sind vergessen und macht Dinge weil man es Ihr sagt. Dann kommt doch mal ein kurzes Aufblitzen von Reue, ist aber nach kurzem Talk wieder vergessen. Was mich aber am meisten geärgert hat waren Ihre „Kampfskills“ sie kann perfekt mit dem Schwert umgehen und anschleichen. Jetzt könnte man denken okay irgend ein Meister oder eine Kriegerin hätte Ihr das beigebracht. Da muss ich Euch leider enttäuschen es war eine Person die selber nie ein Schwert geschwungen hat, die sich das das ganze nur abgeschaut hat und dann RuYing bei bringt. Ehrlich..... ich habe auch mal eine HerzOp im TV gesehen deshalb kann ich Studenten aber das nicht bei bringen. Ich wollte dieses Buch so sehr mögen doch leider wird das wohl in dem Fall nichts, schade.

Leider nicht das erhoffte Highlight
1

Sorry, aber keine Ahnung was das war. In den ersten 100 Seiten waren Ruyings Gedanken beherrscht von einer Heirat mit einem Mann, damit für sie, ihre Schwester und ihre Großmutter gesorgt ist. Ruying war am Anfang eine Mädchen, die sehr viel Angst hatte vor ihrer Gabe, die gegen die Römer war und alle verachtet hat die mit den Römern gemeinsame Sache gemacht haben, wie Baihu. Na ja das ging so lange bis sie mit Prinz Antonius 2 Sätze gewechselt hat. Im Ernst Rückrat, Verstand, Loyalität waren meiner Meinung nach nicht mehr vorhanden. Es ging nur noch um Antonius und seine Befehle, wie er Aussah, wie er sie ansieht, welch "zärtlichen Blicke" er ihr zuwirft. Ich dachte nur dein Ernst? Der hat dich entführt, eingesperrt, dein Leben und das deiner Familie bedroht, ist einer der Gründe, warum dein Land, deine Leute sterben und du hast nichts bessers zu tun als ihn anzuhimmeln? Sorry, ne beim besten Willen. Für mich war sehr wenig Fantasy Aspekte drin, der Magie Part war nicht wirklich erklärt, falls ihr Kämpfe oder sonstiges erwartet kann ich euch sagen, dass das auch nicht gegeben ist.

4

Solide, wenn auch vorhersehbare Story. Worldbuilding wurde gut umgesetzt, auch wenn ich mir mehr Infos zu den anderen Reichen gewünscht hätte. Das offene Ende schreit nach einer Fortsetzung.

4

Mischung aus zwei Welten

Ich liebe es in neue Fantasy Welten einzutauchen und diese hat mich besonders faziniert. Sie kombiniert eine zukünftige Welt in Form der Römer, die mit Wissenschaft und Waffen einhergeht, und ein ältere chinesisch angehachte Welt, die noch an Magie und Götter glaubt. Anfangs brauchte ich ein wenig um in die Welt einzutauchen und mich auf diese einzulassen aber danach war ich gefangen. Der Schreibstil ist sehr detailliert und so wurde die Welt regelrecht spürbar. Ich sah die Wege, die Gebäude, die Menschen und ich war mitten drin. Die Story wird uns aus der Sicht von Ruying gezeigt. Sie verfügt über die Gabe des Todes und muss sich auf einen Deal mit den Römern einlassen um ihre Familie zu beschützen. Sie ist eine spannende Protagonistin und man spürt ihre Zerrissenheit bezüglich dieses Deals. Sie macht während des Buches eine tolle Wandlung durch. Man merkt deutlich, dass sie eine starke Persönlichkeit ist, die im Laufe des Buches immer deutlicher hervorkommt. Und man merkt, dass ihr ihre Familie überall geht. Durch den Deal kommt Antonius, einer der römischen Prinzen, ins Spiel. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich von ihm halten soll. Anfangs habe ich ihn gehasst, dann mochte ich ihn langsam, um ihn dann wieder zu hassen. Auch bei ihm spürt man eine Zerrissenheit, und er weiß selbst noch nicht, was er genau möchte. Die Storyline war durchgehend spannend und sie hat sich nie gezogen, wobei Ruyings Gedanken machmal etwas zu ausschweifend waren. Erst am Ende des Buches wurde mir langsam bewusst, dass es der Auftakt einer Dilogie oder Reihe ist. Ich bin gespannt, wie die Story weitergeht.

3

Tolles Worldbuilding und Magiesystem, leider langatmig und zu viele Wiederholungen im Text

4

Super spannendes und gut erzähltes Buch! Besonders die Protagonistin ist nicht unbedingt „gut“. Ihr Ziel ist zunächst nur ihr überleben und das ihrer Familie und sie stellt dies über alles andere. Ich war bis zum Ende unsicher, wie ich ihre Entscheidungen die darauf gefolgt sind finden soll. Sie ist auf jeden Fall mal eine ganz andere Protagonistin und das Ende war als Wendung daher auch sehr gut. Ich hoffe, dass es noch eine Fortsetzung geben wird, da noch so viele Fragen offen sind und ich unbedingt wissen muss, wie die Charaktere sich weiter entwickeln!

4

Der Einstieg war etwas schwer, aber danach wirklich gut

4.5

Ein fesselndes, emotional tiefes und atmosphärisch starkes Buch, das mich vollkommen überzeugt hat.🤩

„To Gaze Upon Wicked Gods – Falsche Götter“ ist bereits das zweite Buch von Molly X. Chang, das mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Normalerweise lese ich selten Werke derselben Autorin direkt hintereinander, doch hier konnte ich einfach nicht anders. Changs Schreibstil ist zugleich poetisch und packend, von einer bildhaften Intensität, die mich komplett in ihren Bann gezogen hat. Die Welt, die sie erschafft, ist faszinierend und ungewöhnlich: Römer aus einer „Zukunft“ dringen in ein asiatisches Land ein, das stark an das chinesische Kaiserreich angelehnt ist. Es ist eine Welt voller Magie und alter Traditionen. Was folgt, ist eine schonungslose Erzählung über Kolonialisierung, Ausbeutung und die Diskriminierung eines Volkes mit magischen Kräften. Im Mittelpunkt steht Ruying, eine Heldin, die sowohl stark als auch zerbrechlich ist. Ihre innere Zerrissenheit zwischen dem Drang, das Richtige zu tun, und der Notwendigkeit, ihre Familie zu beschützen ist herzzerreißend und authentisch. Man fühlt mit ihr, leidet mit ihr und hofft mit ihr. Das Zusammenspiel mit dem Feind Antonius Augustus, dem römischen Protagonisten, bringt zudem einen Forbidden Love-Trope ins Spiel, der die Geschichte noch emotionaler macht. Für mich war das Setting großartig, die Charaktere vielschichtig, die Handlung emotional aufwühlend und originell. Teilweise harte Kost, aber voller Gefühle. Kritik, dass es an Spannung fehle, kann ich nicht nachvollziehen. Rund um Ruying und Antonius passiert unglaublich viel, und die Konflikte sind vielschichtig. Mein einziger Kritikpunkt sind die langen Dialoge und seitenlangen inneren Monologe. Sie sind zwar poetisch und gedanklich interessant, neigen aber dazu, manche Aspekte zu wiederholen. Dennoch mindert das nicht meinen Gesamteindruck. Ich habe das Buch sehr genossen und werde die Fortsetzung auf jeden Fall lesen.

Ein fesselndes, emotional tiefes und atmosphärisch starkes Buch, das mich vollkommen überzeugt hat.🤩
5

Absolut faszinierendes Buch mit spezieller Handlung

„Er war wie die Sonne. Je näher ich ihm komme, desto schneller verbrennt er mich!“ Ich finde es hier sehr wichtig auf die Anmerkungen der Autorin am Anfang des Buches zu verweisen. Dieses Buch ist anders, speziell und über und über gespickt mit Moralvorstellungen (gute und schlechte), (angeblicher) Zwang zu (guten und schlechten) Regeln, der Glaube an (falsche) Götter, etc. und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Das Buch an sich ist sehr gut geschrieben und hat mich sehr oft mit dem Kopf schütteln oder nicken gelassen. Ja es ist am Anfang recht schwer die Mischung aus wirklicher Geschichte (die Existenz der Römer) mit dem Teil an Fantesy (einer Welt mit Menschen und ihren teilweise magischen Gaben), die man durch ein Portal gefunden hat, zu verstehen und diese auch wirklich auseinander zuhalten. Für mich ist das Buch ein wirklich gutes Buch, da es soo viele wichtige Themen anspricht:die Zerstörung der Welt, durch den Menschen durch seine pure Machtgier, die Unterdrückung von (vermeidlich) Schwächeren, etc. Ich hoffe wirklich, dass es einen Teil 2 geben wird und wir die Geschichte von Ru weiter erleben dürfen. Und hoffe sehr, auch mal die Welt auf der anderen Seite des Portals durch Ru's Augen sehen zu dürfen. „ Die Götter haben unsere Zukunft in die schimmernden Funken zwischen den Sternen verstreut. Wir müssen nur geduldig genug sein, nach ihnen zu suchen.“

Absolut faszinierendes Buch mit spezieller Handlung
4

3,5/4 ⭐ Das Buch hat mich immer wieder dazu gebracht, die Protagonisten zu hinterfragen, was ich sehr spannend fand. Ich mags, wenn eine Geschichte keine vorgefertigten Emotionen vorgibt. Die Welt in dem Buch hat mich sofort in den Bann gezogen. Er-Lang, ein magisches Reich, von Rom besetzt, steht im starken Kontrast zu Rom, das mit Fortschritt und Wissenschaft rücksichtslos agiert. Diese Gegenüberstellung fand ich äußerst gelungen, auch wenn sie teilweise sehr brutal Molly. Obwohl das Buch hauptsächlich als Fantasy deklariert wird, würde ich es eher als eine Mischung aus Fantasy und Sci-Fi beschreiben. Das ist nur meine Meinung, vielleicht liege ich da auch falsch. Der Schreibstil der Autorin ist interessant und hat viel Potenzial. Allerdings merkt man, dass es ihr erstes Werk ist, da es einige Wiederholungen gibt. Diese waren teilweise störend, aber nicht gravierend. Die FMC beginnt stark und vielschichtig. Ihre inneren Konflikte, Wut und Zweifel sind sehr gut dargestellt. Im Laufe der Geschichte wirkt sie jedoch manchmal naiv, was etwas von ihrer anfänglichen Stärke nimmt, aber auch nachvollziehbar ist. Trotzdem bleibt sie bis zum Ende greifbar und nachvollziehbar. Der MMC ist ebenfalls gut ausgearbeitet und sehr präsent, auch wenn er nicht immer positive Entscheidungen trifft. Das World Building ist solide, aber ich hätte mir mehr Details und Erklärungen gewünscht. Ist das Buch auf unserer Erde angesiedelt oder irgendwo anders? In welcher Zeitperiode spielt es oder sind es zwei verschiedene? Das bleibt leider super unklar. An einigen Stellen fühlte ich mich etwas allein gelassen. Das Ende des Buches hielt viele Überraschungen bereit und hat definitiv meine Neugier auf den zweiten Band geweckt. Insgesamt war ich positiv überrascht. Es ist ein vielversprechendes Debüt mit interessanten Charakteren und einer faszinierenden Welt, auch wenn es an einigen Stellen noch Verbesserungspotenzial gibt.

Post image
4

Es war anders als erwartet das Buch. Die Themen waren gut aufgegriffen und in einer neuen Art und Weise verpackt, wie ich es bisher noch nicht gelesen hatte. Der Schreibstil der Schriftstellerin war sehr gut. Auch wie sich die Protagonisten entwickelt hat, spiegelte die die Story gut wieder. Ich fand es super, wie dieses reale schon passierte Thema aufgegriffen wurde und hier verpackt und verarbeitet wurde, um uns dies zu erzählen.

3

Das Buch ist grundsätzlich nicht schlecht. Es ist eine gute Geschichte. Was mich stark gestört hat, sind die vielen Schreibfehler/aufgebauten Sätze.

4

Ganz anders als erwartet finden wir hier eine magische Welt vor, in der es heißt Magie gegen Wissenschaft. Ruying, die vom Tod gesegnete, kann diese Welt mit ihrer Gabe retten oder zerstören. Doch was muss sie dafür opfern? Düster und sehr bildgewaltig erzählt! Erinnert an die Tribute von Panem und das Grisha Universum. Überraschung des Jahres.

3

Das Cover lässt eine epische, schillernde Fantasygeschichte vermuten, allerdings ist das Cover gleichzeitig fast schon das Spannendste an dem Buch. Die Autorin vermerkt im Vorwort, dass sie sich auf reale geschichtliche Ereignisse, genauer die Unit 731, stützt und sich davon hat inspirieren lassen. Ich finde, solche Geschichten sollten vorsichtig erzählt werden und die Herangehensweise gefällt mir hier nicht so gut. Eine historische Fantasy wäre hier wohl angebrachter gewesen als irgendein Sci-fi Romantasy Gemisch. Es wirkte an vielen Stellen unpassend und für mich war es eher schwierig, diesen zeitgenössischen Aspekt der Technologie mit dem Rest zu verbinden. Ich finde die Idee solcher Parallelwelten, die gemeinsam existieren zwar nicht schlecht, hier wurde es aber nicht überzeugend umgesetzt. Die Protagonistin ist teilweise unausstehlich. Wie schnell sie ihre eigenen Prinzipien fallen lässt und mit dem Kolonisator sympathisiert, ist nicht nachvollziehbar. Natürlich ist es verständlich, dass sie ihre Familie schützen will, aber es braucht nur ein paar nette Worte und den gut aussehenden Antonius und schon hat sie gar keine Skrupel und Schuldgefühle mehr, so als wäre die Anerkennung eines schönen Mannes das einzige, woran Frauen denken können. Selbst Anschuldigungen, die sie vorher selbst benutzt hat, will sie gegen die eigene Person nicht hören, obwohl sie selbst sagt, dass sie berechtigt sind. Ihr Charakter entwickelt sich in der Mitte des Buchs überhaupt nicht weiter und es dauert ewig, bis sie anfängt zu reflektieren. Ich weiß auch nicht, warum man hier irgendeine romantische Anziehung einbauen musste und auf Zwang versucht hat, den Kolonisator human und freundlich darzustellen. Das wirkte total aufgezwungen und künstlich. Die Nebencharaktere werden fast gänzlich vergessen und erhalten überhaupt keine Tiefe. Zum Ende hin schlägt das Ganze in eine zufriedenstellendere Richtung um, auch wenn ich nicht glaube, dass das in den nächsten Teilen so bleibt, aber nach den vielen Längen im Mittelteil kann das Ende auch nicht mehr viel retten. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich und hat mir stets gut gefallen. Auch wenn die Welt insgesamt eher flach beschrieben ist, sind die wenigen Beschreibungen verständlich und leicht vorstellbar. Für mich nicht stark genug, um die nächsten Teile zu lesen, man hat am Ende aber auch nicht das Gefühl, durch diese Entscheidung etwas zu verpassen.

1.5

Das war eines der Bücher auf die ich mich dieses Jahr am meisten gefreut habe. Leider wurden meine Erwartung absolut nicht erfüllt und ich bin ziemlich „underwhelmed“. -SPOILER- Zunächst ist die Story nicht das, was der Klappentext verspricht. Ich hatte auf eine magische Welt gehofft, viel Magie, viele epische Kampfszenen und eine saftige Enemies To Lovers Romance. Leider wirkt vor allem letzteres sehr hergeholt und keineswegs dynamisch oder nachvollziehbar. Ich fand es absolut unschön, dass unsere weibliche Protagonistin den Typen so toll findet, der ihr gesamtes Volk unterwirft und abschlachtet. Nicht cool! Generell war das Thema Kolonialisierung riesig und ich hab oft gehofft, dass die Protagonistin bessere Entscheidungen trifft, das tat sie aber leider nicht. Auch der Schreibstil war eher nur okay. Viele Wiederholungen, andauernd Metaphern und generell alles sehr trocken… Schade! Auch bei dem Titel und Cover… so viel Potential und leider eine sehr flache lückenhafte Story

3.5

Story mit Potenzial, aber langatmig

Anfänglich fand ich den stimmungsvollen, kunstvollen Schreibstil sehr gut abgestimmt mit der Geschichte, irgendwann werden die ständigen Wiederholungen und Metaphern jedoch langatmig. Auch wenn das innere Gedankenspiel, das ständige Zaudern und auch teilweise die Beweggründe von Ruying nachvollziehbar sind, dauert es viel zu lange, bis die Figur zu einer Einsicht gelangt. Die Gefühle zwischen den Protagonisten sind absolut nicht erfassbar, alles wirkt sehr steril, der Zeitsprung dazwischen erschwert zusätzlich die Nachvollziehbarkeit. Prinzipiell hat die Geschichte aber Potenzial, mehr Spannung und Action würden nicht schaden.

4

Für mich etwas komplett Neues!

Als erstes überzeugt hat mich das Cover, das wirklich besonders ist! Die Farben harmonieren perfekt zusammen und Ruying auf dem Cover rundet es für mich komplett ab. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig und lässt einen durch die Seiten fliegen. Die Geschichte wird dabei hauptsächlich aus Ruyings Ich-Perspektive erzählt, wobei einzelne Kapitel aus Antonys Sicht in der dritten Person geschrieben sind. Der erste Eindruck des Buches war vielversprechend und der Einstieg äußerst fesselnd. Die Welt, die die Autorin geschaffen hat, zog mich sofort in ihren Bann. Magie gegen Technologie. Diese Konstellation fand ich sehr interessant und kannte ich bisher noch von keinem weiteren Buch. Diese Tatsache und die Frage, wer gut und böse ist, erhöhen die Spannung enorm. Ist ein Krieg besser als Unterdrückung, auch wenn die Chancen auf einen Sieg gering sind? Diese moralischen Dilemmata machen die Geschichte tiefgründig. Am Anfang begegnen Leser/innen Ruying, die ums Überleben kämpft und die Drogensucht ihrer Schwester finanziert, um ihr Leben zu retten. Durch einen Fehler trifft sie auf Prinz Antony, ihren Feind, und geht schließlich einen Handel mit ihm ein. Ruying selbst ist eine liebenswerte Figur, die ihre Familie immer an erste Stelle setzt. Leider wirkt sie oft naiv, besonders in Bezug auf Antonys Lügen. Ihre innere Zerrissenheit hingegen macht sie als Charakter hingegen wieder glaubwürdig. Antony ist als Charakter hervorragend ausgearbeitet, obwohl er nicht unbedingt sympathisch erscheint, was er wahrscheinlich aber auch gar nicht sein soll. Trotzdem existieren einzelne Stellen, in denen er es dennoch schafft Mitleid zu erregen. Das macht ihn besonders interessant. Ein Kritikpunkt sind die häufigen Wiederholungen an denen erkennbar ist, dass es sich um ein Debüt handelt. Dafür ist es insgesamt aber wirklich gut und ich freue mich auf den zweiten Band! Eine ausgeprägte Liebesgeschichte existiert nicht, lediglich Andeutungen. Hätte in dieser Grundsituation für mich aber auch nicht gepasst. Antony und Ruying würden für mich kein gesundes Paar abgeben. Für mich sind es 4 Sterne!

2.5

Großartiger Basis, schwache Umsetzung.

Das Vorwort und die Basis der Geschichte mit dem mandschurischen Hintergrund der Autorin haben mich wirklich bewegt. Der Rest leider gar nicht mehr… die Magie und die chinesischen Weisheiten waren toll, aber Rom? Hätte man sich als Sinnbild für unsere Welt als Feind keinen besseren Begriff einfallen lassen können. Am meisten hat mich allerdings die Protagonistin genervt… über 460 Seiten reines und langatmiges Selbstmitleid. Und es sie das endlich überwunden hat, ist das Buch zu Ende. Wenn irgendwann Teil 2 erscheint, werde ich es wohl nicht kaufen.

Create Post