Time to Love myself

Time to Love myself

by Lea-Sophie Schwarzat·Book 1 of 3
Softcover
4.19
MisshandlungDepressionTraumaMobbing

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Description

Traumatische Erlebnisse stürzen die junge Schülerin Lia in ein tiefes Loch, doch erst am Abgrund erkennt sie, dass sie Hilfe braucht und ihre Kraft Tag für Tag schwindet. Von heute auf morgen ist nichts mehr so, wie es mal war. Durch einen weiteren Schicksalsschlag gerät Lias Leben gänzlich aus den Fugen und dieser bringt sie dazu, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. All die anfänglich harmlosen Alltagsprobleme werden zu scheinbar unüberwindbaren Hindernissen. Die gut behüteten Geheimnisse innerhalb der Familie kommen ans Licht und alles verändert sich plötzlich komplett. Lia muss lernen, Hilfe anzunehmen und mit ihren psychischen Erkrankungen zu leben. Unterstützung findet sie schnell bei ihrer Lehrerin Sabine, doch der Kampf gegen ihre Krankheiten fällt ihr zunehmend schwerer. Lia hat Angst, all ihre wertvollen Bewältigungsstrategien aufzugeben, aber ihre Willensstärke lässt sie weiterkämpfen. Eine Geschichte über Depression, Essstörung und Selbstverletzung, aber vor allem die Hilfe liebenswerter Personen und der Weg in ein neues Leben.

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Softcover
Pages
424
Price
14.40 €

Author Description

Lea-Sophie Schwarzat ist 2001 in Hamburg geboren und wohnt seitdem in Schleswig-Holstein. Im Alter von etwa 12 Jahren widmete sie sich zum ersten Mal längeren und durchplanten Geschichten. Vorher schrieb sie immer mal wieder an kleinen Fantasiegespenten. Mittlerweile schreibt sie in den verschiedensten Kategorien und aus der anfänglichen Liebe für FanFiktions wurden eigene Werke. Mit ihrem Roman "Time to Love myself" widmet sie sich einem Tabuthema und setzt sich intensiv mit dem Thema "psychische Erkrankungen" auseinander. Ihre Reihe heißt "Time to ... myself" und beinhaltet drei Bände und reihenunabhängige Kurzgeschichten. Essstörung, Selbstverletzung und innere Kämpfe werden unbeschönigt dargestellt. Diese Bücher zeigen das wahre Leben, ohne Ausschmückungen und Verherrlichungen.

Posts

3
All
3.5

Gutes Jugendbuch mit ernster Thematik

An sich ist die Idee und die Thematik hinter dem Buch super, gerade für Jugendliche, welche in einem ähnlichen Alter wie die Protagonistin Lia sind (ca. 15 Jahre). Das Buch beinhaltet Themen wie zum Beispiel: ein gestörtes Essverhalten, Selbstverletzendes Verhalten, Mobbing und der tragische Verlust der Familie. Das Buch selbst gibt einen Einblick in Lias aktuellen Leben und in ihre Vergangenheit, mit der sie zu kämpfen hat. Jedoch hat das Buch mich persönlich nicht ganz abgeholt. Zwischendurch gab es immer wieder Momente, in denen ich mitgefühlt, mitgefiebert oder auch mich aufgeregt habe. Dennoch gehört es nicht zu den Büchern, die ich so wieder lesen würde. Da unter anderem der Schreibstil, welcher eher von einer außen Perspektive geschrieben ist, und das Alter der Protagonistin mich persönlich nicht abholen kann. Nichtsdestotrotz ist das Buch gut, verständlich und einfach geschrieben, weshalb man es gut durchlesen kann. Band 2 und Band 3 scheinen, als würden sie das weitere Leben von Lia erzählen und somit auch die Geschichte fortführen, jedoch werde ich die Bände nicht weiter lesen.

4

Durch einen Schicksalsschlag gerät Lias Leben außer Kontrolle und nur ihre Lehrerinnen Sabine und Johanna bemühen sich, mit ihr gemeinsam ihre psychischen Krankheiten zu bekämpfen. . Lias Kampf mit sich selbst und ihren Problemen wird unglaublich realistisch und äußerst bewegend geschildert. Durch den sehr griffigen Schreibstil kann man sich wunderbar in sie hineinversetzen, ihre Verzweiflung ist immer wieder greifbar. Aufgefangen wird sie von ihren Lehrerinnen Sabine und Johanna, die sich über das normale Maß hinaus für ihre Schülerin Lia einsetzen. Durch die verschiedenen Sichten wird deutlich, wie sich Lias Situation auch auf ihr Umfeld auswirkt. Man fiebert unglaublich mit und kann gar nicht anders, als allen Protagonistinnen nur das beste zu wünschen. Die durchaus belastenden Themen, die in “Time to love myself” behandelt werden, werden gut und verständlich erklärt, selbst wenn man vorher erst kaum Berührungspunkte hatte. Ich freue mich jetzt schon sehr auf den zweiten Band. . Sehr bewegende Geschichte.

4

Wo soll ich anfangen? Das Buch hat mich gefesselt, verzweifeln lassen, aber auch hoffen und lieben lassen. In dem Buch geht es um die kleine Lia, die in ihren jungen Jahren so viel erleben musste. Schlimme Dinge. Misshandlung in den eigenen vier Wänden… mobbing in der Schule… Freunde die sie im Stich lassen, wo sie sie am dringendsten gebraucht hätte… Todesfall… es war wirklich alles dabei. Es war kein Wunder das sie dadurch in eine ziemlich schlechte Verfassung rutschte. In dieser schlechten Verfassung fiel sie zum Glück auf, denn ihre Lehrerin hatte sich angefangen Sorgen zu machen. Lia kam nicht mehr zur Schule. Somit fuhr sie mit der Direktorin zu ihr nach Hause. Lia kam wieder in die Schule. Es ging ihr aber weiterhin schlechter. Sabine nahm sie schließlich bei sich auf. Kümmerte sich um Lia. Hatte es natürlich auch schwer. Als Alleinstehende ohne Kinder. Und auf einmal hatte sie ihre Schülerin bei sich wohnen. Die beiden zusammen war wirklich schön. Wie sich Sabine um die kleine Lia gekümmert hatte. Aber auch die Direktorin war stets da. Lia musste lernen sich selbst zu lieben und aufhören sich zu verletzen, anfangen stark zu sein. Die Handlung wurde sehr gut dargestellt. Es könnte irgendwo ein Mädchen geben was sowas durchmachen musste, oder zur Zeit durchmacht. Und das ist schrecklich. Aber zu sehen wie sich Leute in dem Buch für diese Personen einsetzen war wirklich schön. Das hat mein Herz erwärmt. Ich hoffe das es auch ganz viele Sabines in unserer Welt gibt. Weil diese Themen die dort angesprochen werden sind nicht schön, kämmen aber leider immer wieder in unserer Gesellschaft vor. Leider haben auch nicht alle so viel Glück wie Lia. Sie hat es nämlich geschafft, zwar musste sie erst zusammenbrechen und kurz vorm Ende sein, aber sie hat es geschafft. Und das wünsche ich mir für alle. Mir kamen zwischenzeitlich die Tränen. Der Schreibstil war wirklich sehr einfach und verständlich zu lesen. Dadurch kamen mir sogar ein paar Mal die Tränen. Ich habe sehr mitgefühlt was Lia, aber auch ihre Mitmenschen durchmachen mussten. Sehr gerne möchte ich auf jeden Fall Band 2 lesen. Und ich lege jedem dieses Buch ans Herz. Vielleicht öffnet das dem einen oder anderen sogar die Augen.

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