Mit dir gegen den Rest der Welt (Sternenmeer)

Mit dir gegen den Rest der Welt (Sternenmeer)

Ebook
4.519

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Book Information

Main Genre
N/A
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N/A
Format
Ebook
Pages
383
Price
4.99 €

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11
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4

𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘 Ein weiteres Buch von Lea Sophie Schwarzat, welches ich sehr gern mochte. Mit dir gegen den Rest der Welt ist der Auftakt in die Geschichte rund um Livia und Emilia. Der Schreibstil ist wieder sehr angenehm und einfach, sodass ich das Buch gut und flüssig lesen konnte. Die Geschichte spielt am Sternenmeer Internat und wird von Emilia in der Ich-Form erzählt. Emilia muss ins Internat, was ihr so gar nicht gefällt, denn im Internat könnte ihr größtes Geheimnis auffliegen. Seit Jahren hadert sie mit dunklen Gedanken, die ihr Leben mehr als bestimmen. Ihre Essst*rung und ihr s*lbstverl*etzendes Verhalten nimmt immer mehr zu. In ihrem Internat Leben lernt sie Livia kennen, die hinter ihre Fassade blicken kann. Livia kennt diese dunklen Gedanken und erkennt sofort die Parallelen. Emilia versucht Livia wegzustoßen, doch zugleich schlägt ihr Herz auch schneller, wenn sie Livia sieht. Kann Emilia die dunklen Gedanken vertreiben und Livia in ihr Herz lassen? Mit dir gegen den Rest der Welt ist eine spannende und emotionale Geschichte, die einen sofort in den Bann zieht. Auch hier wird wieder das Augenmerk auf die Mentale Gesundheit gelegt. Besonders die Essst*örung und das s*lbstverl*etztende Verhalten, was wir aus Lea Sophies Schwarzat Bücher kennen, wird explizit behandelt. Auch die queeren Beziehungen kennen wir nur zu gut. Lea findet immer ein Mittelmaß, wodurch die Liebesgeschichte nicht zu kurz kommt. 𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥 Ihr liebt Queere Young Adult Romancen? Habt ein Fabel für Mental Health und Emotional Scars? Wollt in ein Internat Setting abtauchen? Dann solltet ihr "Mit dir gegen den Rest der Welt" unbedingt lesen.

4

Über falsche Worte und was sie bewirken: zutiefst bewegend!

**** Worum geht es? **** Emilias Leben ist geprägt von Schmerz und diesen Schmerz muss sie verstecken. Ihre Geheimnisse setzen sie an ihrem neuen Wohnort, dem Sternenmeer Internat, zusehends unter Druck. Anstatt neue Freundschaften zu schließen, zieht sie sich immer mehr zurück. Ihr Verhalten wird dabei zusehends beobachtet, bis sie ihre schlimmsten Geheimnisse nicht mehr verstecken kann. Ihre Zimmernachbarin Livia versucht alles, um Emilia mit ihrem Schmerz zu unterstützen. Doch manche Probleme sind einfach größer… Lässt Emilia die Hilfe, die sie benötigt, zu, bevor es zu spät ist? **** Mein Eindruck **** Emilias Welt und ihre inneren Gefühle lösten von Anfang an Mitgefühl und Interesse in mir aus. Was sie sich in ihren jungen Jahren bereits alles anhören musste, ist leider keine Seltenheit, aber dadurch trotzdem umso falscher. Emilia gibt vielen Teenagerinnen eine Stimme und ist damit ein ganz besonderer Charakter. Die Geschichte ist schmerzlich detailreich und die Einblicke gehen bis aufs Äußerste. Mir half dies um die bitteren Folgen von hässlichen Worten besser greifen zu können. Die Entwicklung der Geschichte fühlte sich für mich realitätsnah an. Die Charaktere im Internat spiegelten eine große Vielfalt unserer Gesellschaft wieder und das Interesse der Lehrerinnen war sehr vorbildlich. Auch Livia, Emilias Zimmernachbarin, war ein besonderer Charakter, den ich direkt ins Herz schloss. Da es sich hier letztlich aber auch um eine Liebesgeschichte handelt, ziehe ich einen Stern ab, denn die eigentliche Storyline nahm für mich soviel Raum ein, dass mich die zarten und intensiven Gefühle von Emilia für eine neue Liebe nicht erreichten. Die Liebesgeschichte lief für mich nebenbei mit und war mir grade zum Ende zu adhoc, gerne hätte hier noch mehr, zu Gunsten der Botschaft der Geschichte, offen gelassen werden können. Für mich ein Buch mit mehr Botschaft und weniger Liebe, aber in diesem Sinne konnte es mich zutiefst berühren und an die Geschichte fesseln. **** Empfehlung? **** Aufgrund der Trigger und den Details in der Geschichte empfehle ich das Buch nur psychisch stabilen Leser*innnen. Die Geschichte fühlt sich echt an und transportiert damit eine besondere Stimme.

5

Ahhhhhhh Leaaa was soll ich nur sagen, einfach wow 🥰 Ich liebe liebe liebe deine Bücher

4.5

Wichtig Triggerwarnung lesen

Triggerwarnung: Essstörung, Depression, Selbstverletzung In Lea-Sophie Schwarzats Buch begleiten wir die 15-jährige Emilia – ein Mädchen, das im Heim lebt und wegen ihres Verhaltens auf ein Internat geschickt wird. Für Emilia beginnt ein harter Weg, denn niemand soll erfahren, welche Last sie in sich trägt. Sie versucht stark zu wirken, sich anzupassen, irgendwie dazuzugehören. Doch irgendwann kann sie nicht mehr. Sie bricht zusammen – und mit ihr alles, was sie so lange versteckt gehalten hat. 💔 Alle, die ihr helfen wollen, stößt sie weg. Aus Angst. Aus Gewohnheit. Aus dem Glauben heraus, es alleine schaffen zu müssen. Aber als es richtig schlecht um sie steht und sie zu ihrem Glück „gezwungen“ wird, Hilfe anzunehmen, beginnt sie langsam zu begreifen: Es ist okay, sich helfen zu lassen. Und es ist okay, nicht okay zu sein. 🤍 Ich geb’s ehrlich zu: Ich bin es gewohnt, dass Bücher direkt mit Vollgas starten – und genau deshalb hatte ich am Anfang ein paar Schwierigkeiten reinzukommen. Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat mich diese Geschichte abgeholt. Am Ende war ich komplett hyped!!! Dieses Buch hat mich emotional tief berührt. 🫶 Denn die Themen, die Lea anspricht, sind so unfassbar wichtig: Essstörungen. Depressionen. Selbstverletzung. Sie zeigt in aller Deutlichkeit, was diese Erkrankungen mit einem Menschen machen können – und auch, wie sehr die Umgebung Einfluss hat. Und umgekehrt.

5

Ich liebe Lea’s Bücher einfach. Es ist zwar eine Achterbahn fahrt immer wieder aber ich liebes. Emilia ist eine so tolle Person und sie musste wirklich viel durch machen, sie hatte es nicht immer leicht. Dann trifft sie auf Livia und was hat sie nur für eine Wirkung auf Emilia? Ich liebe den Schreibstil einfach und auch wie immer ist das Cover wunderschön. BITTE beachtet die Triggerwarnungen, den nicht jeder kann damit umgehen. Und wenn ihr in solch einer Situation wie Emilia seid, dann sucht euch Hilfe.

4

Nicht leicht zu verarbeiten

Bevor ihr diese Geschichte in Erwägung ziehen solltet zu lesen, lest bitte aufmerksam die Triggerwarnungen durch! . . . Wir haben hier eine sehr junge Protagonistin, die es nicht immer leicht im Leben hatte. Familiäre Probleme und dann das Heimleben. Zudem soll sie nach einem Zwischenfall auf ein Internat wechseln. . . . Die Autorin hat hier eine sehr nahbare Protagonistin und auch Storyline geschaffen. Ich konnte mich während des Lesens in die Gefühle und Gedanken vollständig hineinversetzen, auch wenn es mir teilweise persönlich schwer fiel. . . . Die Liebesgeschichte ist zwar auch existent aber nicht zu sehr der Fokus darauf gelegt und ich fand es auch gut. Weil es nicht einfach ist alles miteinander zu koppeln und nur weil es eine Liebe gibt, ist nicht sofort alles schön und gut.

5

Empfehlen

Gute Charakter, gute Story trotz eines sensibles Thema. Ich bin sehr überrascht, dass die Autorin trotzdem sehr behutsam an das psychische Thema herangeht. Hut ab ☺️ Mega Buch ☺️

5

Emotional, Sternenmeer & Gefühle

Es geht in eine Story, die buchstäblich unter die Haut geht und Internat Sternenmeer spielt. Dieses Buch habe ich nicht weglegen können, unteranderen da der Schreibstil leicht & locker zu lesen ist, aber vor allem war es der Inhalt sehr tiefgründig ist. Die Charaktere tragen Fürsorglichkeit, Liebe, aber Schmerz in sich, die das Herz mitfiebern lässt. Kleiner Tipp von mir : Liest vorab die Triggerwarnung ❗️

5

So unfassbar wichtig !!!!

Im Buch geht es um die 15jährige Emilia die in einem Heim lebt und aufgrund ihrer Verhaltensweisen auf ein Internat geschickt wird. Für Emilia ein schwieriger Weg, denn niemand soll sehen was für Geheimnisse sie mit sich bringt. Emilia versucht alles um im Internat anzukommen, doch lange schafft sie es nicht und sie bricht zusammen, all ihre Geheimnisse kommen ans Licht. Alle die ihr Helfen wollen stoßt sie von sich weg, denn Emilia denkt sie braucht keine Hilfe und alles ist gut, doch nachdem es dann sehr schlecht um Emilia steht und sie zu ihrem Glück „gezwungen“ wird begreift sie, dass es der richtige Weg ist und lässt sich auf den neuen Weh ein ❤️❤️ Ich bin ehrlich ich bin es gewohnt von meinen Büchern das es immer von 0 auf 100 direkt beginnt und es fiel mir zuerst echt schwer reinzukommen aber umso mehr ich weiter gelesen habe war ich absolut Hyped!!!! Die Themen in diesem Buch sind absolut wichtig! Lea macht in ihren Buch aufmerksam darauf wie es ist für Menschen mit Essstörung, Depressionen und Selbstverletzung zu leben. Sie beschreibt in ihrem Buch detailliert die Auswirkungen der Umwelt auf Betroffene sowie auch umgekehrt! Ich finde in unserer heutigen Zeit ist es absolut wichtig darauf aufmerksam zu machen und Menschen zu sensibilisieren mehr darauf zu achten wie sie Mit ihrer Umwelt umgehen und was das für Wirkungen auf diese hat! Auch ich habe Menschen in meinem Umfeld die davon betroffen sind und diese intensiven Auswirkunge, Gedankenswege sowie ihre Auslöser waren mir in dieser Art und Weise nie bewusst! Danke Lea für diese Sichtweise und den Neuen Blickwinkel !!!

4

Intensive und authentische Geschichte mit viel Emotionen

Das Buch ist aufgrund der Thematik definitiv keine leichte Kost. Daher empfehle ich - gerade Betroffenen - die Triggerwarnungen zu lesen. Am Anfang fand ich es etwas schwierig reinzukommen, aber das hat sich schnell gelegt. Ich kann auch gar nicht sagen, woran es genau lag. Das Buch ist aus der Sicht von Emilia geschrieben. Sie hält viele Monologe, die für das Verständnis absolut wichtig sind. Daher hatte ich bereits nach den ersten Kapiteln so viel Mitgefühl für Emilia. Ihre Entwicklung war (logischerweise) langsam und schwierig, aber das hat es noch authentischer gemacht. Livia fand ich von Anfang an sympathisch, obwohl man noch gar nichts über diesen Charakter wusste. Allgemein waren aber alle Charaktere allesamt gut ausgearbeitet. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es war sehr flüssig und bildhaft. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dabei zu sein. Das Ende war authentisch und ich bin sehr froh, dass es so gewählt wurde. Jetzt bin ich schon auf den zweiten Teil gespannt, der im Oktober folgen wird.

5

Für Emilia bricht eine Welt zusammen, als sie erfährt, dass sie aufs Internat „Sternenmeer“ muss. Schnell fasst sie einen Plan: In kürzester Zeit vom Internat geworfen werden. Im Internat lernt sie schnell Menschen kennen, die ihr sehr nahe kommen, wodurch ihre Geheimnisse gefährdet sind. Schafft Emilia es, sie zu bewahren? ACHTUNG! DIESES BUCH ENTHÄLT TRIGGERNDE INHALTE! Das Buch beginnt damit, dass Emilia erfährt, dass sie aufs Internat „Sternenmeer“ kommt. Sie fühlt sich übergangen und beschließt so schnell wie möglich wieder vom Internat geworfen zu werden. Am „Sternenmeer“ angekommen, wehrt Emilia sich dagegen, sich zu integrieren und möchte lieber Einzelgängerin bleiben, damit sie ihre Geheimnisse bewahren kann. Jedoch hat sie die Rechnung ohne Frau Dunford, Frau Lietz, Livia und Melina gemacht. Immer wieder kommen die vier ihr sehr nahe, weshalb Emilia sich in ein komplexes Lügenkonstrukt verstrickt. Irgendwann gerät alles außer Kontrolle und Emilia wird in die Psychiatrie eingewiesen, wo sie in alte Muster verfällt. Lügen, Geheimnisse, Einzelgängerin sein. Aber auch dort wird sie nicht allein gelassen. In Elea findet sie eine Freundin, die ihr zur Seite steht. Zum Ende beschließt Emilia, dass sie an sich und ihren Diagnosen arbeiten möchte, sodass sie der Klinik eine Chance gibt. Emilia: Emilia Müller ist 15 Jahre alt. Sie lebt aufgrund von Gewalt und den Problemen durch ihre Mutter in einem Heim. Bis heute lebt sie mit den Schuldgefühlen, die ihr durch ihre Mutter eingeredet wurden. Vom Verhalten her ist Emilia eigentlich eher schüchtern, wird jedoch von vielen als aufbrausend und rebellisch wahrgenommen, wodurch sie versucht, sich zu schützen. Körperkontakt ist für sie ein schwieriges Thema, da dieser sie an ihre Vergangenheit erinnert. Des Weiteren leidet sie an Verlustängsten. Durch stetiges Mobbing im Heim und in der Schule rutscht sie in eine Essstörung und beginnt mit SVV. Als sie am „Sternenmeer“ ist, ist sie hin- und hergerissen. Einerseits möchte sie es so schnell wie möglich wieder verlassen, andererseits möchte sie dem Internat auch eine Chance geben. Sie redet sich ein, auf Jungs zu stehen, verbietet sich aus diesem Grund die Gefühle für Livia. Dies ist jedoch nicht die einzige Lüge, mit der Emilia lebt. Sie nutzt regelmäßig die verschiedensten Ausreden, um ihre Mitmenschen von sich fernzuhalten, damit niemand hinter ihre Geheimnisse kommt. Hilfe fällt ihr aufgrund dessen sehr schwer. Emilia begeht mehrere Straftaten. Sport ist eine Liebe von ihr, aber auch diese Aktivität fliegt ihr um die Ohren. Musik ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Auf mich wirkt sie wie ein sehr impulsiver Mensch, damit meine ich nicht nur das SVV. Aber das würde hier zu sehr spoilern. Emilia ist auch ein mitfühlender Mensch, der sich darum sorgt, wie es anderen geht und was sie anrichtet. Bei ihren Diagnosen sowie der psychiatrischen Station hat sie das gleiche Vorgehen wie beim Internat, erst ablehnen, dann der Sache eine Chance geben. Hannah: Hannah ist Emilias Betreuerin im Heim. Sie möchte nur das Beste für Emilia. Sie sorgt sich um sie, macht sich Vorwürfe wegen der Probleme und Taten, die sie nicht bemerkt hat. Als sie stolz auf ihren Schützling ist, scheut sie nicht davor, ihr das zu sagen. Obwohl sie ein herzlicher Mensch ist, zeigt Hannah Emilia auch Konsequenzen auf. Auf die Bitte von Emilia, sie wieder abzuholen, geht sie nicht ein. Dennoch ist sie in ihrer schweren Zeit für sie da. Livia: Livia ist die Mitbewohnerin und Klassenkameradin von Emilia. Sie versucht immer wieder einen Draht zu ihr aufzubauen, was ihr jedoch lange nicht gelingt. Auf Emilia hat sie eine geheimnisvolle Wirkung. Auch sie hat ähnliche Geheimnisse gehabt wie Emilia, wodurch sie sie am besten verstehen kann. Livia ist zum einen ein zurückgezogener Mensch, was man bei den Szenen im Speisesaal bemerkt, zum anderen steht sie aber auch „laut“ für bestimmte Themen und Leute ein. In der schlimmsten Situation war sie die erste Person, die vor Ort war. Sie ist eine hilfsbereite Person, egal ob im Alltag oder in Bezug auf das SVV. Ihrer Freundin verspricht sie, immer für sie da zu sein. Frau Dunford: Frau Dunford ist Erzieherin und Internatsleiterin am Internat „Sternenmeer“. Sie ist ein liebenswürdiger, fürsorglicher Mensch. Trotz allem kann sie auch mal streng sein, indem sie Androhungen nutzt. Das klingt gerade schlimmer, als es ist, aber lest dafür lieber das Buch und macht selbst ein Bild dazu. Sie ist sehr aufmerksam, sieht nicht weg, sorgt sich stets um die Bewohner des Internats. Mit ihren Vermutungen bezüglich der Essstörung hält sie nicht hinterm Berg. Ganz im Gegenteil, sie möchte Emilia helfen und an Lösungen arbeiten. Emilias Launen lassen Frau Dunford nicht kalt, doch bleibt sie stets ruhig. Ich mochte sie bereits in „Das Schimmern der Sterne“ und habe sie da schon ins Herz geschlossen. In diesem Buch hat sie mein Herz komplett bekommen. Ihr Durchgreifen hat irgendwas in mir ausgelöst, weshalb ich einen kleinen Crush für diese Frau entwickelt habe. Wenn Szenen mit ihr kamen, hatte ich ein Lächeln auf den Lippen. Irgendwas hat sie an sich. Fragt nicht wieso, ich kann es nicht erklären. Aber genug dazu, ich schweife ab. Frau Lietz: Frau Lietz ist die Klassenlehrerin von Emilia. Zudem ist sie Vertrauenslehrerin. Genau wie Hannah und Frau Dunford sorgt sie sich um Emilia, ist für sie da, bietet Gespräche an. Ebenfalls wie Frau Dunford ist sie sehr aufmerksam, nimmt Emilias Veränderungen wahr (SVV, Essverhalten, Abkapseln). Auch außerhalb der Schule ist Frau Lietz für Emilia da, indem sie sie auf der Station besucht, um ihr Halt und Beständigkeit zu geben. Neben Emilia hat sie sich auch einen besonderen Fokus auf Livia. Da sie eine fürsorgliche Lehrerin ist, hat sie auch Sorge, dass sie in eine depressive Phase zurückfällt. Zudem bittet sie Livia auch, ihre Mitbewohnerin an die Hand zu nehmen. Als sie die positiven Nachrichten von Emilia und Livia bekommt, freut sie sich darüber. Emilias Mutter: Sie gibt ihrer Tochter die Schuld an ihrem Unfall, da sie angeblich ihretwegen betrunken Auto fahren musste. Eigentlich dürfte man von einer erwachsenen Frau erwarten, dass sie genügend Verantwortungsbewusstsein hat, um nicht zu fahren, auch wenn das Kind Drama macht. Ich kann solche Menschen wirklich nicht verstehen, die ihren Kindern die Schuld für ihre Fehler geben. Noch weniger kann ich nachvollziehen, wenn Eltern ihre Kinder mit Schlägen bestrafen. Ich habe so einen Hass auf sie gehabt, das könnt ihr euch nicht vorstellen. Melina: Melina ist ein weiterer hilfsbereiter, besorgter Mensch in diesem Buch. Sie versucht Emilia ins Internatsleben zu integrieren, indem sie immer wieder auf sie zugeht. Als ihre Freundin Amalia wiederholt gegen ihre Freundin Emilia schießt, zieht sie einen Schlussstrich. Auch gegenüber Finn setzt Melina sich für sie ein. So eine Melina könnte jeder gebrauchen. Amalia & Finn: Die beiden sind die klassischen Mobber der Geschichte. Sie lassen keine Gelegenheit aus, um Emilia fertigzumachen. Dabei gehen sie nicht nur auf Bodyshaming, sondern auf ihre Sexualität. Elea: Elea ist eine Mitpatientin auf der psychiatrischen Station, auf der Emilia sich befindet. Ähnlich wie Livia versucht auch sie eine Bindung zu Emilia aufzubauen. Sie ermutigt Emilia immer wieder, sich auf alles einzulassen. Sie nimmt sie, ähnlich wie Livia, ein bisschen an die Hand, wodurch sie sich anfreunden. Emilia & Livia: Der Anfang zwischen ihnen war... holprig, sehr holprig. Auch wenn man weiß, dass aus den beiden ein Paar wird, kam die Beziehung für mich doch sehr plötzlich. Es lag natürlich daran, dass Emilia Livia lange nicht an sich heranlassen wollte und sich die Gefühle für sie verboten hat, aber dann war es so von 0 auf 100. Bei Emilia gab es zumindest klare Hinweise darauf, dass sie Interesse an Livia hat. Bei Livia hatte ich nie das Gefühl, dass da etwas sein könnte. An manchen Stellen hat sich die Beziehung für mich persönlich nicht so authentisch angefühlt, sondern wie ein Zweck. Emilia & Elea: Die beiden hingegen haben sich für mich ein bisschen wie Partners in Crime angefühlt, nachdem sie sich angefreundet haben. Zusammen brechen sie eine der wichtigsten Regeln auf der Station. Welche das ist, müsst ihr selbst nachlesen. Was mir sehr positiv in Erinnerung geblieben ist, ist, dass jedes Kapitel mit einem Zitat beginnt. Das gibt es, zumindest in den Büchern, die ich so lese, eher selten. Ich glaube, ich könnte nicht mal 5 Bücher nennen, in denen das vorkommt. Meiner Meinung nach wurde hier nichts bezüglich der Essstörung oder dem SVV romantisiert, wie es in manch anderen Büchern ist. Da ich selbst betroffene Personen in meinem Umfeld habe, habe ich ein paar Dinge wiedererkannt, aber auch Neues gelernt. Würde ich das Buch weiterempfehlen? Klares Ja. Aber bitte beachtet dabei die Content Notes.

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