Tim und Struppi: Tim im Kongo

Tim und Struppi: Tim im Kongo

by Hergé·Book 1 of 22
Softcover
1.98
Comicbuch Für KinderTim Und StruppiAbenteuerAbenteuerjagd

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Description

Kein gewöhnliches Abenteuer

Mit einem großen Ozeandampfer reisen Tim und sein treuer Freund Struppi in den Kongo. Auf einer Safari erleben sie und ihr Führer Coco zahlreiche Abenteuer. So muss Tim nicht nur mit einem riesigen Krokodil kämpfen und Struppi aus den Klauen eines Gorillas befreien - er versucht sich auch an einer Missionarsschule als Lehrer und rettet seine Schützlinge vor einem gefährlichen Leoparden.


Die Entstehung von TIM IM KONGO

Diese Geschichte von Tim und Struppi erschien erstmals in den Jahren 1930 und 1931 in einer belgischen Zeitschrift. In der ursprünglichen Fassung reiste Tim nach Belgisch-Kongo, das seit 1884 der Privatbesitz des belgischen Königs Leopold II. war und erst im Jahr 1960 unabhängig wurde. Die belgische Kolonialherrschaft im Kongo ist von zahlreichen Gräueltaten gekennzeichnet und war immer auf die Ausbeutung des Landes und seiner Boden- und Naturschätze ausgelegt.


Mit Kindern gemeinsam lesen

Kinder sollten dieses Abenteuer von Tim und Struppi mit Erwachsenen zusammenlesen, die den historischen Hintergrund erklären und die Darstellung der Afrikaner kritisch beleuchten können. In diesem Zusammenhang lässt sich auch eine Brücke zur aktuellen Situation und Diskussion um Rassismus schlagen.

Gemeinsam können Kinder und Erwachsene die Abenteuer von Tim und Struppi erleben und dabei sehen, wie sich auch Tim im Laufe seines “Comic-Lebens” verändert und immer mehr zum Verteidiger der Schwachen wird.

Book Information

Main Genre
Comics
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
64
Price
12.40 €

Author Description

Hergé, mit bürgerlichem Namen Georges Remi, wurde 1907 in Etterbeek bei Brüssel geboren. Seine erste Zeichnung veröffentlichte er 1921 in der Zeitschrift "Jamais assez", und in den folgenden Jahren fertigte er vor allem für belgische Pfadfinder-Zeitschriften Illustrationen und Vignetten an. 1924 zeichnete er mit "Les Aventures de Totor" seine erste Bildergeschichten-Serie, in der er im Laufe der nächsten Jahre immer häufiger auf formsprachliche Elemente US-amerikanischer Zeitungs-Strips zurückgriff. So tauchten zum Beispiel Sprechblasen in seinen Zeichnungen auf, die von den beigestellten Versen abweichende Dialogtexte enthielten. Am 10. Januar 1929 schließlich erschien in "Le Petit Vingtiéme" die erste Folge einer Geschichte mit dem Titel "Tintin, Reporter du Petit Vingtiéme, au Pays de Soviets": das erste Abenteuer von "Tim und Struppi". Schon im Jahr darauf veröffentlichte Hergé mit "Stups und Steppke" eine zweite Serie in "Le Petit Vingtiéme", außerdem zeichnete er zu dieser Zeit sämtliche Illustrationen und Titelblätter des wöchentlichen Magazins, für dessen Gestaltung er allein verantwortlich war. Aufgrund der großen Popularität, die "Tim und Struppi" genoss, wurden die Abenteuer des Reporters und seines Foxterriers ab 1930 jeweils nach Beendigung des Vorabdrucks im Magazin als Album herausgegeben. 1931 begann Hergé mit der kurzlebigen Serie "Paul und Virginia bei den Langohrindianern", 1936 liefen die etwas erfolgreicheren Abenteuer von "Jo, Jette und Jocko" in "Le petit Vingtiéme" an. Dann warf der II. Weltkrieg seine Schatten voraus: "Jo, Jette und Jocko" wurde am 24. September 1939 mitten in der Handlung abgebrochen, das aktuelle "Tim und Struppi"-Abenteuer "Im Reiche des Schwarzen Goldes" lief noch bis zum 8. Mai 1940 weiter, blieb dann aber ebenfalls zunächst unvollendet liegen. Noch im selben Jahr erhielt Hergé das Angebot, "Tim und Struppi" für "Le Soir" weiterzuzeichnen. So erschien am 17. Oktober die erste Folge von "Die Krabbe mit den goldenen Scheren" in der auflagenstarken katholisch-konservativen Tageszeitung. Sein von der Papierrationierung betroffener Verleger Casterman bat Hergé, den Umfang seiner Alben zu reduzieren, dafür sollten die bisher schwarzweißen Comics in Zukunft farbig gedruckt werden. Da diese Regelung auch für alle bereits erschienenen Alben galt, musste Hergé, um den plötzlich gestiegenen Arbeitsaufwand zu bewerkstelligen, erstmals Assistenten beschäftigen. Seine ersten Mitarbeiter wurden Alice Devos und Edgar P. Jacobs. Nach dem Krieg nahm die Arbeit nicht ab, im Gegenteil: Am 26. September 1946 erschien die erste Ausgabe der flämischen Version der Zeitschrift "Tintin", am 28. Oktober 1948 folgte das französische Gegenstück. Die farbigen "Tim und Struppi"-Alben verkauften sich besser als die schwarzweißen, Hergés Verantwortungsgefühl wuchs mit jedem neuen Abenteuer, gründliche Recherchen nahmen im Arbeitsprozess einen immer größeren Raum ein. All das führte 1950 zur Gründung des Studio Hergé. Zu seinen kreativsten Mitarbeitern zählten im Laufe der Jahre neben Jacobs vor allem Bob de Moor, Jacques Martin und Roger Leloup. Mit seiner klaren Linienführung, der "Ligne claire", wurde Hergé zum einflussreichsten Comic-Künstler Europas. Er starb 1983. In seinem Testament hatte Hergé verfügt, dass "Tim und Struppi" von keinem anderen Zeichner weitergeführt werden dürfe. Eine letzte, vor seinem Tod nicht mehr fertig gestellte Geschichte mit dem Titel "Tim und die Alpha-Kunst" wurde 1986 als Fragment veröffentlicht.

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Für kritische Comicleser ist es sicherlich ein interessantes Heft, aber es ist natürlich komplett aus der Zeit gefallen.

Hergé - ,,Tim im Kongo" 1930/31 erschien das bis heute viel diskutierte Heft von Hergé. Später kamen auch überarbeitete Nachdrucke in Farbe hinzu. Hier reist der Reporter Tim mit seinem Hund Struppi in den von Belgien besetzten Bereich Kongos, um eine Reportage über das Land zu schreiben. Bereits bei der Hinfahrt im Schiff, wird Tim von einer weißen Person beobachtet. Auch nach der Ankunft wird seine Arbeit immer wieder von verschiedenen Gruppen gestört und kritisch betrachtet. Dahinter stecken natürlich illegale Machenschaften, über die Tim als Reporter natürlich mehr herausfinden möchte. Zudem lernt er einen Stamm kennen und begutachtet die vielseitige Flora und Fauna des Landes. Natürlich muss auch dieses Werk in einen historischen Kontext gesetzt werden. Der Band enthält einige Stereotypen und teils als rassistisch kritisierte Darstellungen. Leider fehlt dazu eine kritische Einordnung im Heft. Auch der Umgang mit der Jagd nach wilden und seltenen Tierarten wird hier berechtigterweise kritisiert. Tim greift hier immer wieder zur Waffe, um wilde Tiere zu jagen. Mehrmals wurde die originale Ausgabe entschärft und in manchen Ländern sogar verboten. Ich finde gut, dass wir es so heute wieder lesen können, um den Kolonialismus, den Rassismus und die Überheblichkeit der häufig weißen Menschen kritische hinterfragen zu können. Ohne Einordnung ist hier enttäuschenderweise eine gute Möglichkeit entfallen, sich mit dem Thema zu befassen. Hier sollte der kritische Leser selber in die Geschichte des Werkes eintauchen. Dazu findet man einige sehr gute und kritische Artikel. Ansonsten bekommt man eine klassische Reise von Tim geboten. Immer wieder kommt auch Struppi mit bissigen Kommentaren zu Wort. Beide zusammen sind einfach ein unschlagbares Team, welche diese Reise wohl ohne die Hilfe des anderen nicht überlebt hätten. Für kritische Comicleser ist es sicherlich ein interessantes Heft, aber es ist natürlich komplett aus der Zeit gefallen und für Kinder nicht geeignet.

Für kritische Comicleser ist es sicherlich ein interessantes Heft, aber es ist natürlich komplett aus der Zeit gefallen.
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Kann man mal lesen, aber nicht mehr ganz zeitgemäß

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