Tief schweigendes Gebiet
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Book Information
Author Description
Namyeun Choy wurde 1952 in Seoul geboren, mitten in den schlimmsten Kampfhandlungen. Ihre Eltern flüchteten in eine der südlichen Provinzen und kämpften dort unter unsagbaren Leiden um das Überleben der Familie. Dennoch: Schon kurz nach Beendigung des Krieges ließen die Eltern sich scheiden. Ab dem fünften Lebensjahr mutterlos, wuchs die Dichterin zusammen mit der zwei Jahre älteren Schwester in der Obhut des Vaters auf. Der war zwar ein angesehener Musiker und Künstler, fand aber in den Hunger- und Wiederaufbaujahren keine Arbeit. Namyeuns Kindheit war deshalb geprägt von bitterer Armut, aber auch von der bedingungslosen Liebe ihres Vaters. Die Familie kehrte schließlich nach Seoul zurück, dort besuchte Namyeun Choy ein Mädchengymnasium und schrieb auch ihre ersten Gedichte. Mit 19, nach Beendigung der Schule, ging sie nach Deutschland und arbeitete fast vierzig Jahre lang als Krankenschwester. Erst danach nahm sie das Schreiben wieder auf und »ordnet« seither ihr Leben in Gedichten und in einer Biografie. Bei allen Lebenswirrungen und -irrungen ist der Kontakt zur koreanischen Kultur nie abgerissen. Vor allem die koreanische Musik hat und hatte im Leben der Dichterin immer einen herausragenden Platz. Sie pflegt und hegt diese Wurzeln und spielt in der Gruppe »Dassiragi« die traditionellen koreanischen Instrumente Buk und Kayagûm.
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Namyeun Choy wurde 1952 in Seoul geboren, mitten in den schlimmsten Kampfhandlungen. Ihre Eltern flüchteten in eine der südlichen Provinzen und kämpften dort unter unsagbaren Leiden um das Überleben der Familie. Dennoch: Schon kurz nach Beendigung des Krieges ließen die Eltern sich scheiden. Ab dem fünften Lebensjahr mutterlos, wuchs die Dichterin zusammen mit der zwei Jahre älteren Schwester in der Obhut des Vaters auf. Der war zwar ein angesehener Musiker und Künstler, fand aber in den Hunger- und Wiederaufbaujahren keine Arbeit. Namyeuns Kindheit war deshalb geprägt von bitterer Armut, aber auch von der bedingungslosen Liebe ihres Vaters. Die Familie kehrte schließlich nach Seoul zurück, dort besuchte Namyeun Choy ein Mädchengymnasium und schrieb auch ihre ersten Gedichte. Mit 19, nach Beendigung der Schule, ging sie nach Deutschland und arbeitete fast vierzig Jahre lang als Krankenschwester. Erst danach nahm sie das Schreiben wieder auf und »ordnet« seither ihr Leben in Gedichten und in einer Biografie. Bei allen Lebenswirrungen und -irrungen ist der Kontakt zur koreanischen Kultur nie abgerissen. Vor allem die koreanische Musik hat und hatte im Leben der Dichterin immer einen herausragenden Platz. Sie pflegt und hegt diese Wurzeln und spielt in der Gruppe »Dassiragi« die traditionellen koreanischen Instrumente Buk und Kayagûm.



