Three Women
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Description
A BBC 2 Between the Covers Book Club Pick
'Cuts to the heart of who we are' Sunday Times
'A book that begs discussion' Vanity Fair
All Lina wanted was to be desired. How did she end up in a marriage with two children and a husband who wouldn't touch her?
All Maggie wanted was to be understood. How did she end up in a relationship with her teacher and then in court, a hated pariah in her small town?
All Sloane wanted was to be admired. How did she end up a sexual object of men, including her husband, who liked to watch her have sex with other men and women?
'I will probably re-read it every year of my life' Caitlin Moran
'Will have millions nodding in recognition' The Times
'As gripping as the most gripping thriller' Marian Keyes
'When I picked it up, I felt I'd been waiting half my life to read it' Observer
'The kind of bold, timely, once-in-a-generation book that every house should have a copy of, and probably will before too long' New Statesman
The book Phoebe Waller-Bridge, Alexa Chung, Jodie Comer, Reese Witherspoon, Harry Styles, Fearne Cotton, Caitriona Balfe, Gwyneth Paltrow, Sharon Horgan, Zoe Ball, Rosie Huntington-Whiteley, Davina McCall, Gemma Chan, Christine and the Queens and Gillian Anderson are all reading
Book Information
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Das Bedürfnis gesehen, begehrt und bestätigt zu werden.
Three Women ist kein leicht zu lesendes Buch, aber genau das macht es so eindrücklich. Für mich hat es am besten funktioniert, die drei Geschichten getrennt zu lesen, weil die vielen Gedankensprünge und Rückblicke sonst schnell anstrengend wurden. Besonders beschäftigt hat mich Maggies Geschichte. Der Stil wirkt oft sprunghaft, passt aber zu ihrer Perspektive als junge Person. Das Machtverhältnis zwischen ihr und ihrem Lehrer fand ich sehr eindrücklich und teilweise auch unangenehm zu lesen. Beim Lesen habe ich mich selbst dabei ertappt, bestimmte Gedanken zu haben, die zeigen, wie komplex und manipulativ solche Dynamiken sein können. Gerade deshalb bleibt dieser Teil besonders im Kopf. Sloanes Geschichte ließ sich für mich am angenehmsten lesen. Ihre Entwicklung und die Einblicke in ihre Vergangenheit machen sie besonders spannend, auch weil sich nach und nach ein komplexeres Bild ergibt. Linas Geschichte war emotional greifbar, auch wenn das Ende sehr abrupt wirkte. Ihre Suche nach Nähe und Bestätigung erscheint auf eine andere Weise nachvollziehbar. Insgesamt zeigt das Buch drei unterschiedliche Frauen, die alle versuchen, ihren eigenen Wert über Beziehungen und Begehren zu definieren. Viele Leser*innen schätzen die schonungslose Offenheit, während andere den Stil als anstrengend empfinden. Für mich ist es kein angenehmes, aber ein wichtiges Buch, das zum Nachdenken zwingt.
Ich weiss nicht Recht wir ich das Buch finde. Letztendlich behandelt es auf jeden Fall viele Themen, die in der Gesellschaft kaum Raum finden. Mit Sloane bin ich nie wirklich warm geworden. Ich verstehe ihre Problematik, inneren Konflikt und den "kink". Aber sie stellen sich als Girls-Girl da, ist aber einfach nur egoistisch und Pickme. Maggie und Lina begleiten mich heute noch und manchen mich, jede auf ihre Art, so wütend. Bzw. wie die beiden von der Gesellschaft behandelt werden und teilweise auch behandeln lassen. Der Schreibstil ist vorwiegend flüssig, manchmal harkt es arg . Mein Kritikpunkte: Nicht alle Männer sind abgrundtief scheisse. In diesem Buch schon und das finde ich nicht oke. Gerade das Buch spaltet sehr zwischen "wir" (Frauen) und "ihr" (Männer). Prinzipiell ist das ein guter Punkt zum absetzen, aber hier wird einfach davon ausgegangen das Männer biologisch einfach keine guten Menschen sind und Punkt abgehakt. Ein Ansatz wäre doch gewesen, zu hinterfragen wieso das so ist ?
Kennt ihr diese Bücher, die einen so positiv überraschen? Das hier ist eines davon. Der Reiz besteht darin, dass 3 Frauen hier über ihre Begierde und Lust erzählen und wir als Leser daran teilhaben dürfen, mitfühlen dürfen und uns gesehen fühlen dürfen. Über 8 Jahre lang hat Lisa Taddeo diese drei Frauen begleitet und erzählt nun ihre Geschichte. Wir haben hier 3 weiße amerikanische Frauen, bedeutet es mangelt an Diversität. Dennoch bin ich froh um ihre Sicht und hoffe, dass es zukünftig mehr solcher Bücher geben wird.

3 Frauen, 3 Geschichten - ein Buch das wütend macht...
... und mich doch etwas verwirrt zurücklässt. Die Autorin schreibt, dass sie mit diesem Buch das Begehren und die Lust von Frauen erkunden wollte. Jede der drei Frauen erlebt jedoch auf unterschiedlichen Ebenen (sexuellen) Missbrauch, emotionale Manipulation und Ähnliches. Jede von ihnen versucht, einen Umgang damit zu finden, doch keine kann sich wirklich daraus befreien (was man niemals verurteilen sollte, wenn man nicht selbst in der Situation steckt). Mir erschließt sich hier die Verbindung zu Begehren und Lust nicht. Mir scheint es eher so, dass (die) Frauen Sex (ungleich Lust) nutzen, um ein tieferliegendes Bedürfnis (geliebt zu werden) befriedigt zu bekommen. Zudem habe ich das Buch auf Deutsch gelesen und finde die Übersetzung an einigen Stellen recht sperrig.
Three women, zero gesunde Selbstwahrnehmung
Das mochte ich nicht. Drei Frauen, drei Handlungsstränge, alle werden sie in verschiedenen Ausprägungen Opfer von patriarchalischem Verhalten der Männer, von denen sie (wissentlich) emotional abhängig sind. Alle drei kennen ihre Abhängigkeit, messen Selbstwert an verlorenem Gewicht (sehr 2004) und graben sich immer tiefer in ihre Schicksale - außer vielleicht Maggie, die schlussendlich zwar aktiv wird, ihren Misserfolg aber sang- und klanglos hinnimmt. Da sind kluge und sehr realistische Passagen in dem Buch, ich bin mir sicher, dass viele Frauen sich in der ein oder anderen wiederfinden. Mich macht aber wahnsinnig wütend, das jede der Protagonistinnen ihr Schicksal nicht nur in Kauf nimmt, sondern eher noch sehenden Auges anfüttert. Leider ist mir keine der Frauen sympathisch, manchmal blitzen zwar angenehme Charakterzüge durch, für mich überwiegen aber absolut die selbstgewählten Opferrollen. Hätte ich nicht wissen wollen, wie Maggies Prozess ausgeht, hätte ich es nicht zu Ende gelesen. On to the next!

Sehr emotionale Geschichten
Das Buch three women/ drei Frauen von Lisa Taddeo behandelt die Geschichte von drei Frauen im Hinblick auf ihr Liebesleben bzw. ihre sexuellen Erfahrungen. Dabei sind Themen wie katholischer Glaube mit dem Schwerpunkt Sex vor der Ehe, Missbrauch und Vergewaltigung, sowie Fremdgehen behandelt. Hierbei hat mich besonders die Geschichte von Maggie und ihrem Gerichtsprozess zu Tränen gerührt und sprachlos zurückgelassen.
Ich habe etwas anderes erwartet, als ich es gekauft habe. Nichts desto trotz bin ich absolut begeistert von diesem Buch und diesen drei Geschichten von Frauen mit psychischen Problemen. Über Begierden, die Sehnsucht nach Liebe, Selbsthass, fehlgeleidetes Verlangen und Abhängigkeiten. Manchmal habe ich über das Verhalten der Frauen und Männer den Kopf geschüttelt und oft habe ich in diesen Geschichten und Verhaltensmustern mich selbst und andere wiedererkannt.
Ein unfassbar wichtiges, feministisches Werk, das lange nachwirkt.
Das Buch "Tree Women" von Lisa Taddeo skizziert das Leben von drei verschiedenen Frauen. Es geht u.a um sexuellen Missbrauch, sexuellen Vorlieben und Beziehungsprobleme. Anfangs fiel es mir sehr schwer in die Geschichte hineinzufinden, da der Schreibstil eher einer Reportage/einem Zeitschriftenartikel glich und weniger den eines Romans. Doch nach zwei, drei Kapitel habe ich mich daran gewöhnt und es ließ sich flüssig lesen. Der Autorin ist es wirklich gut gelungen, das innere Erleben der Frauen authentisch und ohne Beschönigung darzustellen. Es geht um Maggie, die ihren ehemaligen Lehrer wegen Verführung Minderjähriger verklagt. Dann erfahre wir etwas über Lina, die in einer lieblosen Ehe steckt, ihr Mann sie noch nicht einmal küssen möchte und sie deshalb eine Affäre beginnt. Und die Autorin schreibt über die Ehe von Sloane und Richard, die besondere sexuelle Vorlieben haben. Am meisten hat mich jedoch die Geschichte von Maggie berührt, da sie die Machtverhältnisse und die patriarchalischen Strukturen so deutlich zeigt. Ihre Geschichte hat mich tief bewegt und mich sprachlos zurückgelassen. Am schwersten konnte ich mich in in Sloane hineinversetzen, da es wohl einfach nicht meine "Welt" ist. Thematisch fand ich dieses Buch so wichtig, aber stilistisch habe ich einen Kritikpunkt: Da die Geschichten der drei Frauen sich in den Kapiteln immer abgewechselt haben, bin ich die ganze Zeit herausgerissen worden. In einem Kapitel ging es um Maggie, dann wieder um Lina usw. Anfangs hatte ich gehofft, dass diese drei Geschichten miteinander verwoben sind, dies war jedoch nicht der Fall. Man hätte jede der Geschichten direkt in einem erzählen können, ohne abwechselnde Perspektiven. Dies hat meinen Lesefluss leider sehr gestört. Aber dennoch ist das Buch ein so wichtiges, feministisches Werk, das das Innenleben und die Realität von vielen Frauen gut darstellt. Es ist ein Buch, das sehr viel in mir bewegt hat und ist definitiv kein Werk, welches man nebenbei lesen sollte. Ich musste mir mit dem Buch viel Zeit lassen und besonders Maggies Geschichte wirkt in mir immer noch nach. Bewegende Zitate aus dem Buch: "Manchmal wünschst du dir so sehr, dass dich jemand zurückruft. Dass jemand anerkennt, dass du existierst. Du musst ein Feuer am Eingang der Höhle entzünden, in der die Schlange haust. Obwohl dein Therapeut gesagt hat, dass das Gewesene zeigt, dass du ein Opfer bist, keine zurückgewiesene Frau." (Seite 184) "Was bitte schön weißt du über junge Frauen, denkt Maggie. Wir erinnern uns nicht an das, was uns am besten in den Kram passt. Wir erinnern uns an das, was wir nicht vergessen können." (Seite 238) "Die Welt hat sich schlichtweg an den Glauben geklammert, dass ein so netter Mann das einfach nicht getan haben kann (...). Sie fühlten sich sicher, solange sie ihn verteidigten." (Seite 288) "Manchmal spürt Lina in dem großen leeren Haus einen Abgrund in sich, ein schwarzes Loch zwischen dem einen und dem anderen Organsystem. Es fühlt sich so an, als würde sie in diesem Loch existieren, stupide, gehaltlos, ungeachtet." (Seite 89) "Sloane aber wusste, dass es immer etwas gibt, was für die einen selbstverständlich und für die anderen unerreichbar ist." (Seite 207
Ein Buch, das zum Nachdenken anregt 💭🤔
Ehrlich, das Buch hat mich irgendwie mitgenommen. 🫠 Es geht um drei Frauen und ihre Geschichten rund um Sexualität, Beziehungen und das ganze Chaos, das damit einhergeht. Nichts davon ist geschönt, manches war richtig unangenehm zu lesen, weil’s so ehrlich war. Aber genau das fand ich irgendwie gut. Man erkennt sich stellenweise wieder oder versteht Dinge, über die man sonst nicht so viel nachdenkt. Kein Buch, das man mal eben nebenbei liest – aber eins, das hängen bleibt.

3 Frauen, 3 Geschichten - ein Buch, das lange im Kopf bleibt.
Diese drei unterschiedlichen Geschichten von drei Frauen haben mich teilweise zutiefst geschockt, berührt oder wütend gemacht. Feministisch? Ich weiß nicht. In jeder Geschichte hatte "der Mann" oder die Gesellschaft die Oberhand. Auch, wenn sie sich das selbst versucht haben einzureden, dass es ihre eigene Entscheidung war und "sie wüssten, was sie tun" . Manchmal konnte ich nur über die Naivität und den Leichtsinn der Frauen nur staunen, aber wirklich böse konnte ich ihnen nicht sein. Keine leichte Kost, wie ich finde, die noch länger nachhallte... Auch die Erzählweise war sehr nüchtern und pragmatisch, sodass man nicht das Gefühl hatte, dass die Autorin Partei ergreift oder versucht das Erzählte zu verzerren, was ich persönlich gut fand.

3 schmerzende Geschichten ohne ein wirkliches Ende..
Basierend auf wahren Ereignissen! 3 Geschichten ; 3 Frauen; 3 Schicksale Und jede einzelne hat ihre eigene Beziehung zum Sex.. eine wird gruppenvergewaltigt & kann sich jedoch nicht mehr daran erinnern und gilt in der Schule als „die, die an einem Abend mit 3 Typen geschlafen hat“ und heiratet später einen Mann der scheinbar total A-sexuell ist und fast nie Zärtlichkeiten zulässt; woraufhin sie zur Ehebrecherin wird.. Eine wird im zarten Alter von 17 Jahren von ihrem Lehrer verführt; es kommt nie zum wirklichen Sex-Akt aber zu einer seelischen Abhängigkeit über die sie nie hinweg kommt und ihre komplette Zukunft bestimmt.. eine die auf Grund von fehlender Liebe in der Kindheit auf Wunsch ihres Mannes mit anderen Männern schläft und es auch geniest; jedoch ihr Herz bricht jedes Mal wenn sie sieht, wie ihr Mann mit einer anderen Frau schläft. Als der perfekt Mann für diese 3er Konstellation da ist und seinbar alles perfekt ist; zerbricht es und slowen wird zur bösen im ganzen Spiel

>>Wer von außen in ein offenes Fenster hineinschaut, sieht niemals so viel wie jemand, der in ein geschlossenes Fenster schaut. Es gibt nichts Tieferes, Geheimnisvolleres, Reichhaltigeres, Dunkleres, Strahlenderes als ein von einer Kerze erhelltes Fenster. ...(CHARLES BAUDELAIRE)<< „three women“ von Lisa Taddeo ist wohl ein Buch, das man entweder liebt oder eben nicht. Es ist provokant, es ist so manches Mal vulgär, aber es ist ehrlich und bringt sehr sehr viele Dinge im puncto Sexualität, insbesondere dem weiblichen Gefühlschaos was damit eben einher geht, klar und deutlich dem Leser näher. Ich empfand dieses Buch als besonders in sich, denn es hält einem doch irgendwie den Spiegel vor und ich konnte mich in die Gedanken und Gefühlswelten der Protagonistinnen doch sehr einfühlen, auch wenn mir ihre Erfahrungen nicht im Detail ebenso passiert sind. Lisa Taddeo braucht keine Bienchen und Blümchen um die Geschichten von Lina, Maggie und Sloan zu erzählen. Sie lässt die Süße einfach weg, bedient sich der Rohheit und machte für mich die drei Frauen und ihre Gefühlswelten unheimlich ehrlich und authentisch. Für mich persönlich ist „three women“ sogar ein Highlight-Buch!
Spannende Geschichten!
Ich wusste nicht so richtig, was mich in diesem Buch erwartet. Vor allem hab ich viele sexuelle Handlungen erwartet, die natürlich auch Inhalt waren, aber nicht in der Form wie gedacht. Weibliches Verlangen wird hier zum Thema, obwohl das oft noch ein Tabuthema ist. Wenn man das Buch liest, sollte man unbedingt bedenken, dass das keine fiktiven Geschichten sind, sondern sich um echte Menschen handelt. Dementsprechend handeln diese auch. Das ist nichts, was die Autorin beeinflussen könnte. Mit dem Wissen, dass die Autorin diese Frauen auf ihrem Weg begleitet hat, lies sich das Buch toll lesen. Als fiktive Geschichte wäre es mir vielleicht zu "langweilig" gewesen, aber so war es sehr wertvoll. Die Geschichte von Maggie hat mich besonders berührt, weil sie zeigt, dass es sowieso schon ein Problem ist Frauen Gehör zu verschaffen, aber nicht privilegierte Frauen noch weiter hinten runterfallen. Die Enden der Geschichten fand ich irgendwie plötzlich, bei Maggie sehr frustrierend aus offensichtlichen Gründen. Der Schreibstil ist wirklich positiv hervorzuheben, das hat die Frauen lebendiger und authentischer wirken lassen. Das Buch ist also nicht für jeden was, aber eine Empfehlung wert, wenn man offen dafür ist!
Sexuelle Befreiung - Ja oder Nein?
Rezension ✨ Three Women - Lisa Taddeo Klappentext: Drei Frauen, drei Geschichten, drei Beziehungen: Lisa Taddeo hat eine der wichtigsten Bestandsaufnahmen über die Fragilität des Feminismus und starkes weibliches Begehren geschrieben. Wie weit ist die sexuelle Befreiung tatsächlich gekommen, wenn der Alltag in der Ehe jede Lust an der Lust erstickt? Warum arbeitet sich die Gesellschaft weiterhin an ihrer Misogynie ab, wenn die MeToo-Debatte den Spieß längst umgedreht haben sollte? Und wann beginnt sexuelle Gewalt gegen Frauen? Schreibstil: Der Schreibstil war sehr gewöhnungsbedürftig und die langen Kapitel haben das Lesen des Buches zusätzlich erschwert. Charaktere: Maggie merkte man ihren inneren Kampf und ihre Verzweiflung extrem an. Sie wirkte immer verwirrt und traurig. Lina war auf eine andere Art verzweifelt und suchte sich selbst Abhilfe. Sloane war die extrovertierteste der drei Frauen und das spürte man auch. Die Story: Die drei Geschichten waren jede für sich einzigartig. Maggies Geschichte hat mich besonders berührt und wütend gemacht. Ein Mädchen in diesem Alter ist so naiv und es ist schrecklich, wenn dies von Erwachsenen ausgenutzt wird. Sie tat mir so leid. Linas Geschichte fand ich so interessant, weil sie für sich gekämpft hat und sie sich nicht nur der Gesellschaft wegen an ihre Ehe binden wollte. Sloane fand ich Anfangs sehr langweilig, sie wirkte auf mich selbstsicher aber dennoch unter den Pantoffeln ihres Mannes. Ihre Geschichte lässt mich nach wie vor ein wenig verwirrt zurück, mit der Frage ob sie das wirklich alles gewollt hat oder es nur aus Liebe zu ihrem Mann getan hat und sich eingeredet hat, dass sie es gut findet.

Als das Buch in Originalsprache erschien, löste es einen Hype, schließlich meinte man, dass es hier um die Emanzipation der Frau geht und alles was damit zu tun hat, löst einen Hype aus. Und als es letztendlich auf Deutsch erschien, war es nicht anders: man musste es lesen…aber lohnt sich das Buch? Wie kann es sein, dass Linas Mann sie schon seit Jahren nicht mehr küsst? Wie kann es sein, dass Maggies Lehrer nicht verurteilt wird, obwohl er die Siebzehnjährige verführt hat? Wie kann es sein, dass Sloane Nacht für Nacht mit einem anderen schläft, nur weil ihr Mann ihr gern dabei zusieht? Lina, Maggie und Sloane begehren auf. Sie entdecken ihre eigene Lust und erfahren, was es bedeutet, wahrhaft zu lieben. Die Autorin hatte mit dem Buch anscheinend viele Pläne gemacht, es soll nämlich die Unterdrückung der amerikanischen Frau auf verschiedene Weise darstellen und ihre Lust, wobei sie sich “nur” drei weiße Frauen ohne jeglichen Migrationshintergrund ausgewählt hat und sie als DAS Beispiel für Amerikanerinnen anpreist, die unter dem System “Mann” leiden. Man redet hier davon, dass das System diese Frauen benachteiligt, wobei sie (die drei ausgewählten Frauen) es eigentlich noch ganz gut getroffen haben, abgesehen von ihren Entscheidungen bei Männern. Nur bei einer der Frauen, die mit ihrem Lehrer eine Affäre anfängt, kann ich über Benachteiligung nachdenken, da sieht man klar und deutlich ein Machtgefüge in das sie geraten ist und sie selber nicht wieder rauskommen kann. Auf jeden Fall geht es hier um drei Frauen und dass sie geliebt werden wollen. Die drei Geschichten werden immer wieder abwechselnd erzählt aus der Ich-Perspektive, daher ist das Buch für mich eher ein Roman als eine Reportage, wie die Autorin gemeint hat. Lisa Taddeo erzählt nämlich, dass sie die drei Frauen jahrelang auf ihrem Weg verfolgt hat. Es wäre schön gewesen, wenn sie den Frauen auch mal gesagt hätte: “Hör auf mit dem Mist.”. Es gibt keine Entwicklungen, die Protagonisten bleiben bei ihrem schlechten Verhalten, bzw. in ihrer schlechten Situation (Vorsicht: Spoiler!) und es entwickelt sich gar nichts. Das Buch hat am Ende nicht mal eine wirkliche positive Message zu dem Thema. Nein, es ist alles schlecht in Bezug auf Frauen, das war schon immer so und das wird so bleiben – das ist die Message. Sehr deprimierend zum Schluss und kein Buch, dass ich empfehlen würde. Sprachlich gesehen war es vollkommen in Ordnung, wobei es durchaus an manchen Stellen vulgär wird, den über Verkehr mit Mann wird hier gerne gesprochen. Besonders das letzte fand ich gar nicht notwendig in dem Umfang für das Buch und stellte für mich die “Reportage” in der Ich-Person nur tiefer in Frage. Denn oft hatte ich das Gefühl beim Lesen, dass die Autorin das und jenes nur schreibt um zu provozieren, es klang nämlich sehr stark danach und einen literarischen Wert hatte für mich keine der Geschichten. Um sich aufzuregen, schockiert zu sein und “Oh Gott, wirklich!?” zu rufen reicht das Buch. Aber um sich mit dem Themen, die angeschnitten werden, wirklich auseinanderzusetzen braucht es mehr und das liefert Lisa Taddeo nicht. Lesen auf eigene Gefahr!
Ehrlich, roh und tief bewegend – ein Buch, das Missstände sichtbar macht und die Realität vieler Frauen offenlegt.
Three Women hat mich wirklich berührt. Ich liebe die Art, wie Lisa Taddeo die Geschichten dieser drei Frauen erzählt: ungeschönt, intensiv und nah dran. Es geht um Begehren, Macht, Abhängigkeit, Scham, Mut und darum, wie die Lebensrealität von Frauen oft durch gesellschaftliche Erwartungen, Ungleichheiten und Missbrauch geprägt wird. Die Stärke des Buches liegt für mich genau in dieser Ehrlichkeit. Es fühlt sich nicht wie ein distanzierter Bericht an, sondern wie echtes Erleben. Die Geschichten sind erschütternd, stellenweise schwer auszuhalten, aber gleichzeitig unglaublich spannend und wichtig. Sie zeigen, wie tief strukturelle Probleme ins Private hineinwirken, in Beziehungen, in Sexualität und im Selbstbild. Taddeo macht keine Heldinnen aus ihren Protagonistinnen, sondern zeigt sie als Menschen mit Widersprüchen, Zweifeln und Wunden. Genau das macht dieses Buch so stark und so real.
Wow!
Ein Buch über drei gewöhnliche Frauen und doch kann sich denke ich jede andere Frau mit Bruchstücken aus deren Leben identifizieren. Interessant, smart und intellektuell. Lisa Taddeo überzeugt hier nicht nur mit einer Ladung aus Spannung sondern erzeugt etwas neues, ganz wertvolles und wichtiges aus alltäglichem. Toll und sollte jede Frau gelesen haben. Female Rage auf eine subtile Art und Weise.
„Frauen sollten sich nicht gegenseitig verurteilen, solange sie nicht durch das Feuer der anderen gegangen sind.“ TW zu folgenden Themen: Alkoholmissbrauch, Autounfall, Depression, Essstörung, Inzest, Pädophilie, Suizid, Vergewaltigung Auf dieses Buch habe ich gewartet, es in der Bücherei ausleihen zu können, da die Meinungen hierzu enorm auseinander gehen und ich deshalb sehr schlecht einschätzen konnte, wie es mir gefallen würde. Doch schon auf den ersten Seiten war ich eingenommen von diesem fantastischen Schreibstil! Ein großes Lob and Lisa Taddeo sowie die Übersetzerin Maria Hummitzsch! Ich habe unfassbar viele Klebezettel verbraucht und werde diesen Sonntag wohl damit verbringen, all die schönen, oft beinahe lyrischen und nachdenklichen Zitate herauszuschreiben, damit ich das Buch morgen in der Bücherei zurückgeben kann. Auch den Aufbau dieses auf Biographien basierenden Romans fand ich sehr interessant und gut gemacht: am Anfang wird man als Leser*in mit den Frauen konfrontiert, wie sie nun sind und erst peu à peu wird ihre ganze Geschichte erzählt, wie sie zu dieser Frau werden konnten. Auf diese Weise werden aus anfänglicher Abneigung und Vorverurteilung schrittweise Mitleid und Verständnis geweckt. Es wird deutlich gemacht, wie die oberflächliche Gesellschaft lieber den einfachen Weg einschlägt, anstatt sich ernsthaft und tiefergehend mit den Problemen anderer - insbesondere von Frauen - auseinanderzusetzen. Weil es nicht nur einfacher ist, sondern sie selbst auch weiterhin in Sicherheit wiegt, wo in Wirklichkeit keine ist. Wir alle sind Teil dieser Gesellschaft. Lest dieses Buch, um den ersten Schritt zu gehen und euch wirklich damit auseinanderzusetzen!
Unfassbar aufwühlend, schockierend und fesselnd zugleich. Das Buch beschreibt schonungslos drei weibliche Schicksale, die sich stark voneinander unterscheiden, jedoch jedes auf seine Weise verdeutlicht, wie unfassbar anstrengend, vielseitig und manchmal unmöglich es ist, eine Frau zu sein. Absolut lesenswert!
EINLEITUNG Three Women – “Drei Frauen” ist ein derzeit viel diskutiertes Buch der Autorin und Journalistin Lisa Taddeo, die über acht Jahre hinweg drei Frauen begleitet hat, um weibliche Sexualität, Liebe und Begehren zu schreiben. Es ist ein Werk geworden, das die Geister scheidet: während die eine Seite es als “Softporno” betitelt und sich an mangelnder Diversität stößt, feiert die andere Seite es als einen wichtigen Einblick in die weibliche Sexualität. WAS DAS BUCH NICHT IST Beginnen möchte ich damit, was dieses Buch definitiv nicht ist, was aber Vielen beim Lesen offensichtlich nicht klar war: es ist *keine* wissenschaftliche Abhandlung. Taddeo ist keine Sexualforscherin, die den Anspruch erhebt, das Begehren von Frauen umfassend statistisch ausgewertet und hier dargelegt zu haben. Das Buch ist auch kein Manifest der weiblichen Selbstbefreiung, nicht politisch-feministisch motiviert und kein “Handbuch für besseren Sex”. WAS MAN ERWARTEN KANN UND SOLLTE Lisa Taddeo ist Journalistin. Sie verschafft Geschichten Gehör und stellt sie durch Publikation für die öffentliche Kommunikation zur Verfügung. Aufgabe einer Reporterin ist es nicht, zu urteilen oder eine Lehre für die Allgemeinheit aus dem zu ziehen, worüber sie berichtet – das überlässt sie uns. Nichts anderes geschieht hier: Wir kommen drei Frauen sehr nah, nehmen an einem Ausschnitt aus ihrem Leben teil und können – und sollten – uns unsere eigenen Gedanken dazu machen. MEIN LESEERLEBNIS Ich gebe an dieser Stelle ganz offen zu, dass auch ich zunächst mehr von diesem Buch erwartet hatte: mehr Fakten, mehr Erklärungen, mehr “Mehr”. Erst als ich ein wenig innehielt und darüber nachdachte, was die Autorin hier tat, wurde mir klar, dass ich anders an mein Lesen herangehen muss, dass ich den Erlebnissen der drei Frauen offen und wertfrei gegenübertreten und sie auf mich wirken lassen sollte. Am Schwersten gelang mir das bei Maggie, die einzige Frau, die hier mit ihrem Klarnamen auftritt, da ihre Erfahrungen Teil eines Gerichtsverfahrens waren, das zu ihren Ungunsten endetel. Maggie war zum Zeitpunkt ihrer sie prägenden Geschichte 17 Jahre alt und verlor ihr Herz und ihr Vertrauen an ihren damals 29-jährigen Lehrer. Maggie ist altersmäßig am weitesten von mir entfernt und ich selbst hab nie für einen Lehrer geschwärmt, aber ihrer Story liegt das Element des gebrochenen Herzens zugrunde. Während allerdings die meisten Mädchen und Frauen darüber irgendwann hinwegkommen, knabbert sie sehr an ihrem Verlust oder dem, was sie dachte zu haben. Jahre später kann sie sich noch nicht davon distanzieren und dafür hat sie mein volles Mitgefühl. Lina ist bereits Mutter, als wir sie kennenlernen. Ihr Mann ist nicht unbedingt die große Liebe, aber sie dachte, sie würde ihr Glück bei ihm finden: Hochzeit, zwei Kinder – aber dann fehlt die körperliche Nähe. Ed möchte sie weder berühren, noch küssen geschweige denn Sex mit ihr haben und so beginnt sie aus Verzweiflung eine Affäre mit einem Jugendschwarm. Ich musste darüber nachdenken, wie oft man nur die Fassade von “glücklichen Frauen” zu sehen bekommt, wie viele darauf aus sind, zu zeigen, dass es einem gutgeht, dass man ein tolles Leben führt, aber niemand weiß, wie es wirklich aussieht. Und was würde passieren, würde eine Frau offen sagen “ich lieb meinen Mann, aber ich bin sexuell nicht befriedigt?”. Ich denke, jedem fallen spontan ein paar Begriffe ein, die in diesem Zusammenhang mit Sicherheit fallen würden. Sloane sprach mich am meisten an, nicht weil ich mich mit ihr stärker verbunden fühlen würde, sondern weil ihre innere Zerrissenheit am stärksten zum Tragen kommt. Sloane leidet unter einem mangelnden Selbstwertgefühl, sie ist schon früh dem vorgelebten Schlankheitswahn zum Opfer gefallen und mochte sich selbst nur dann, wenn sie von Männern gewollt wurde. Sie hat eine Essstörung, besitzt aber ein Restaurant und hat einen Ehemann, der Sex gern mit mehr Menschen als nur seiner Partnerin erlebt. Man spürt sehr deutlich, dass sie mit diesem Arrangement so ihre Probleme hat, aber sie lässt sich darauf ein, es freut sie, ihren Mann glücklich zu sehen, und sie meint, das wahre Glück gefunden zu haben, als sie “Shades of Grey” liest und endlich ihre Beziehung definieren kann: Sie ist eine Sub, ihr Mann ein Dom. Da schwirrt zudem noch der Gedanke in ihr herum, dass jeder Mann immer die richtige Entscheidung für seine Partnerin trifft, was aber dann zu einem großen Problem wird, als ein Dritter in die Beziehung kommt, der seiner Frau nichts über sein Tun erzählt hat und ihr eigener Partner nicht so reagiert, wie sie es erwartet hat. MEINE STELLUNGNAHME Was mich wirklich ärgerte, als ich ein paar Rezensionen über “Three Women – Drei Frauen ” las, war die Einordnung des Romans in das Genre “Softporno”. Sex ist ein normaler Bestandteil des menschlichen Wesens. Sex kennt viele Spielarten und ist wichtig für viele Partnerschaften. Schreibt man ein Buch über das Begehren, über Liebe und Lust, dann kommt man nicht umhin, auch über Sex zu schreiben. Dass es da draußen unzählige pornogrpahische Werke gibt, die in erster Linie zur Geldmacherei existieren, zeigt doch nur, wie falsch und abwertend wir damit umgehen. Wir machen einen natürlichen Akt zu einer “schmutzigen Sache” und schon wird jedes Buch mit Sexszenen gedanklich in eine Schublade eingeordnet. Davon abgesehen bin ich der Meinung, dass Lisa Taddeo einen wichtigen Beitrag mit ihrem Buch leistet. Mag sein, dass es an Diversität fehlt, doch der Pool der “Bewerberinnen”, die authentisch über ihr Liebesleben erzählen wollten, dürfte sehr überschaubar gewesen sein. Welche Frau begibt sich schon gern mit einem solchen Thema in die Öffentlichkeit – sie macht sich damit sehr verwundbar und kann schnell zum Ziel von Spott und Verachtung werden. Umso dankbarer bin ich, dass hier drei Frauen den Mut gefunden haben, ihre Geschichten zu erzählen. Ich wünsche mir, dass die weibliche Sexualität noch häufiger ehrlich und respektvoll thematisiert wird. Ich wünsche mir, dass ich als Frau offen über Lust und Begehren, Erfüllung und Mangel sprechen kann, ohne dafür verurteilt und in eine “dunkle Ecke” gestellt zu werden. “Three Woman – Drei Frauen” von Lisa Taddeo hat mich nach anfänglicher Skepsis sehr berührt und nachdenklich zurückgelassen. Ich kann dieses Buch jedem – Frau und Mann und allen anderen – wirklich sehr empfehlen. Geht offen an die Geschichten heran, haltet inne, lasst sie nachklingen. gehört nicht zu denen, die den ersten Stein werfen wollen.
Ein aufregendes Buch über weibliches Verlangen und Begehren. Three Women ist ein kraftvolles, literarisch eindrucksvolles Sachbuch, das die Leben dreier realer Frauen nachzeichnet. Lisa Taddeo begleitet ihre Protagonistinnen über Jahre hinweg und gewährt tiefe Einblicke in deren Wünsche, Sehnsüchte und innere Kämpfe. Was das Buch besonders macht, ist seine ungeschönte Darstellung weiblichen Begehrens in all seinen Facetten: zärtlich, trotzig, riskant oder auch verstörend. Taddeo zeigt eindrucksvoll, wie sehr Lust und Verlangen noch immer mit Scham, gesellschaftlichen Erwartungen und persönlichen Traumata verwoben sind. Dabei bleibt sie stets respektvoll und empathisch, ohne zu urteilen.
In Three Women geht es um - Überraschung - drei Frauen, weibliche Lust und Selbstbestimmung. Maggie war als Siebzehnjährige mit ihrem Lehrer zusammen. Jahre später verklagt sie ihn und trifft ihn erst vor Gericht wieder. Lina erfährt von ihrem Mann keine Zärtlichkeiten mehr. Sie trifft eine alte Liebe wieder, inzwischen verheiratet und Vater, und fängt eine Affäre mit ihm an. Sie tut alles, um sich so oft wie möglich mit ihm treffen zu können, während er sie ständig hinhält. Sloane ist verheiratet, schläft aber mit anderen Männern. Ihr Mann weiß Bescheid, manchmal macht er mit; wenn nicht, will er alle Details wissen. Die Autorin hat diese drei Frauen jahrelang begleitet, um mehr über ihre Leben und ihre Sexualität zu erfahren. Ich hätte noch so viel mehr zu den drei Frauen schreiben können und wollen, weil das, was man in dem Buch erfährt, so komplex ist und einen wirklich mitreißt. Zwischendurch denkt man, man liest einen Roman, so schön und ausgeschmückt werden die Geschichten erzählt. Das Buch löste bei mir so viele Gefühle aus: Ich war verwirrt wegen Maggies Entscheidungen, wütend aufgrund von Linas Obsession und der Art, wie ihre Affäre damit umgeht, überrascht von der Art, wie Sloane und ihr Mann ihre Sexualität ausleben. Ich konnte mich mit keiner der drei Frauen identifizieren, aber das hat das Buch für mich auch ein Stück weit ausgemacht. Das war mal ein ganz neuer Blickwinkel. So ist das Buch für jede*n ein ganz anderes Erlebnis, je nach eigener Erfahrungen. Ich habe irgendwann auf das Hörbuch gewechselt und hätte noch stundenlang den Sprecherinnen und den Geschichten zuhören können. Sonderlich ereignisreich sind die Erzählungen nicht, aber dieses ganz normale außergewöhnliche Leben der drei Frauen fesselt einen trotz allem.

Ein sehr ehrlicher und teilweise auch etwas schockierender Blick auf das Leben der Frauen, welcher auf Berichten und Interviews basiert. Taddeo taucht tief in die emotionale und sexuelle Welt von Maggie, Lina und Sloane ein, enthüllt ihre Wünsche und intimen Details über einen Zeitraum von 8 Jahren. Die drei Geschichten sind unabhängig von einander und sind in vielerlei Hinsicht unterschiedlich. Die Frauen repräsentieren nur drei der mehr als 300 Millionen Menschen, die in den USA leben und doch sind einige Dinge universell anwendbar. Die Suche nach Akzeptanz und Anerkennung, sowie das Bedürfnis begehrt zu werden. Das Buch mag nicht für jeden etwas sein, aber es führt definitiv zu Diskussionen und die Sprache ist teilweise sehr poetisch.
1,5,* Dieses Buch handelt von sehr dramatischen und krassen Leben dreier verschiedenendn Frauen. Alle sind in verschiedenen Situationen und trotzdem sind sie in ihrer Sexualität gefangen. Der Prolog und Epilod der Autorin hat mich einfach nur krank gemacht, in meinen Augen möchte die Autorin generell allen Männern auf der Welt für alles in die Schuld geben (anstatt jeden Menschen individuell zu sehen) Auch die Geschichten versprachen Anfangs mehr als sie letztendlich hergaben, vor allem von Maggie war ich komplett enttäuscht. Natürlich haben alle drei Frauen einiges durchgemacht, aber trotzdem kommt es mir so vor, als würden ihre Schicksalsschläge ihnen eine Freifahrtschein geben, sich einfach nur dämlich zu verhalten. Ich kann nicht abzählen wie oft ich während dieses Buches die Augen überrolt habe und gedacht habe "Schön dass du die Nächste Austede für dein dämliches Verhalten gefunden hast". Ich finde das Buch vermittelt keine guten Werte, denn irgendwie werden Männer hier dargestellt als wären sie immer so grausame Perverse die nur das eine wollen. Erspart euch dieses Männerhassende Buch einfach und lest lieber etwas anderes !!
Für mich ist die Beschreibung des Buches nicht ganz deckend mit dem Inhalt. Die Geschichten der drei Frauen handeln nicht wirklich von deren Begehren und sexueller Lust, sonder mehr von ihren Rückschlägen, dem dazu Lernen und ihren Geschichten im Allgemeinen. Der Epilog sowie das Schlußwort der Autorin haben mich dann doch überzeugt, so dass es 4 Sterne wurden. Hier wurden die Gedanken sowie Intentionen hinter dem Buch klar, während dem Lesen war es mir das definitiv nicht.
Ein Buch für Frauen, sollten aber auch Männer lesen
Lisa Taddeo schafft mit Three Women – Drei Frauen ein einzigartiges Werk über weibliches Begehren, Macht und gesellschaftliche Zwänge. Basierend auf wahren Geschichten erzählt sie mit unglaublicher Nähe und Emotionalität von drei Frauen, deren Sehnsüchte und Kämpfe oft unsichtbar bleiben. Die Sprache ist roh, intensiv und voller Wahrhaftigkeit – das Buch liest sich wie ein Roman, bleibt aber eine schonungslose Dokumentation. Es ist ein feministisches Werk, das jedoch für alle Leser*innen relevant ist. Three Women öffnet die Augen für die Realität weiblicher Erfahrungen und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Fazit: Ein mutiges, bewegendes und hochaktuelles Buch, das tief berührt und lange nachwirkt.
This might be an unpopular opinion but I did not enjoy reading Three Women. Like not one bit. I guess I have to add that the underlying message is one I support with all my heart. I completely agree that there has been and still is an awful imbalance of power between men and women, a dependency we would rather not talk about, ideas that are planted in children's heads (boys and girls alike!) that we cannot free ourselves from even once we are adults. And I love the way Taddeo describes this situation in the pro- and epilogue. BUT the 300 pages in between that are supposed to prove Taddeo's point, the stories of real women having made experiences varying from awful to exciting to disturbing, more often than not feel and read like soft porn. They are also jumping between perspectives in a way that does not make sense to me. With no parallels between stories, no cliffhangers, just for the sake of not telling one story after another? Is one woman's story not enough? Again, I love the fact that this book is one of the few that have brought attention to a topic that has been in the dark for way to long. I personally just did not like the way this important message is presented by Taddeo. Update: So apparently I got it all wrong. I honestly thought this book is about females being sexually suppressed by their male partners. I just learned from a friend though that Taddeo apparently wants to open up a discussion about female desire and how women are empowered to act it out. What the heck?! I mean come on, what time are we living in that we celebrate a woman for not telling another woman about the series of threesomes she had with that other woman's husband? And for condemning her husband because he is not letting that other woman know - but not even expressing those feelings to him because she is scared of his reaction. It makes no sense on so many levels. And thats just one tiny part of one of the three women's stories. It's appaling.
3,75/4 ⭐️ Das Buch war nicht so wie ich es mir vorgestellt habe. Ein Portrait über drei Frauen, über Empowerment, über Lust. Daher habe ich etwas gebraucht rein zu kommen, auch zwischendurch war es, für mich, ungemütlich dieses Buch zu lesen. Aber ich habe das Gefühl, dass möchte das Buch auch auf eine Weise sein. Drei reale Frauen wie sie ihr Leben bestreiten, mit Fokus auf ihre Sexualität. Besonders im Epilog habe ich fast jede Seite markiert und ich wollte weitere Geschichten von weiteren Frauen lesen.
Ich habe es als Testleserin gelesen und nur deswegen auch fertig gelesen. Es wird die Geschichte von 3 Frauen erzählt, vor allem bezieht es sich auf sexuelle Bedürfnisse, Beziehung und Liebe. Es stellenweise verwirrend und schwer nachzuvollziehen auf was die Autorin eigentlich raus will. Letztendlich geht es um die gesellschaftliche Sicht auf diese Bedürfnisse, die das Ganze als schlecht dastehen lassen. Gute Thematik, die Umsetzung war aber nicht meins.
25. Buch im Jahr 2025 Das Buch ist wichtig, es macht wütend, traurig und absolut frustriert. Die Botschaft kommt klar an und ich denke jede Frau wird sich in bestimmten Situationen wieder finden. Und obwohl mir die Aktualität und die Botschaft sehr bewusst ist, hatte ich meine Probleme mit dem Buch. Es ist explizit und provokant - das ist aber nicht das, was mich gestört hat. Ich hatte ein Problem damit, dass es als Roman geschrieben ist, aber vorallem in der ersten Hälfte kaum Dialoge vorkommen. Es liest sich eher wie ein Bericht. Und das ist auch nicht schlimm, aber mein persönlicher Stil ist es nicht und ich konnte mich dadurch immer wieder nicht so richtig konzentrieren, was bei so einem Buch aber essentiell ist. Gegen Ende wurde es besser, sodass ich doch noch "Spaß" am Lesen hatte (ist eigentlich wirklich das falsche Wort), aber insgesamt kann ich leider nicht mehr vergeben als 3⭐️ Ich hatte aber glaube ich auch ganz falsche Erwartungen. Unbezahlte Werbung, selbst gekauft
Ein sehr ehrlicher und teilweise auch etwas schockierender Blick auf das Leben der Frauen, welcher auf Berichten und Interviews basiert. Taddeo taucht tief in die emotionale und sexuelle Welt von Maggie, Lina und Sloane ein, enthüllt ihre Wünsche und intimen Details über einen Zeitraum von 8 Jahren. Die drei Geschichten sind unabhängig von einander und sind in vielerlei Hinsicht unterschiedlich. Die Frauen repräsentieren nur drei der mehr als 300 Millionen Menschen, die in den USA leben und doch sind einige Dinge universell anwendbar. Die Suche nach Akzeptanz und Anerkennung, sowie das Bedürfnis begehrt zu werden. Das Buch mag nicht für jeden etwas sein, aber es führt definitiv zu Diskussionen und die Sprache ist teilweise sehr poetisch.
Tw: (statutory) rape, assault, abuse I think I'm not the audience for this book. And I don't understand it. The summary promised a diverse look at three different woman and their desires from different backgrounds. In a nuance that may be true but mostly, these women are white and almost exclusively straight and exist seemingly only when they have sex. The only good story was about Maggie. She deserves a book on her own. Her chapters where the most interesting, hurtful yet hopeful but still unresolved. The other two stories where in core almost the same. It took me some time to realize that Lina and Sloane were two different women. The author is a talented writer but this novel feels hollow and superficial.
Description
A BBC 2 Between the Covers Book Club Pick
'Cuts to the heart of who we are' Sunday Times
'A book that begs discussion' Vanity Fair
All Lina wanted was to be desired. How did she end up in a marriage with two children and a husband who wouldn't touch her?
All Maggie wanted was to be understood. How did she end up in a relationship with her teacher and then in court, a hated pariah in her small town?
All Sloane wanted was to be admired. How did she end up a sexual object of men, including her husband, who liked to watch her have sex with other men and women?
'I will probably re-read it every year of my life' Caitlin Moran
'Will have millions nodding in recognition' The Times
'As gripping as the most gripping thriller' Marian Keyes
'When I picked it up, I felt I'd been waiting half my life to read it' Observer
'The kind of bold, timely, once-in-a-generation book that every house should have a copy of, and probably will before too long' New Statesman
The book Phoebe Waller-Bridge, Alexa Chung, Jodie Comer, Reese Witherspoon, Harry Styles, Fearne Cotton, Caitriona Balfe, Gwyneth Paltrow, Sharon Horgan, Zoe Ball, Rosie Huntington-Whiteley, Davina McCall, Gemma Chan, Christine and the Queens and Gillian Anderson are all reading
Book Information
Posts
Das Bedürfnis gesehen, begehrt und bestätigt zu werden.
Three Women ist kein leicht zu lesendes Buch, aber genau das macht es so eindrücklich. Für mich hat es am besten funktioniert, die drei Geschichten getrennt zu lesen, weil die vielen Gedankensprünge und Rückblicke sonst schnell anstrengend wurden. Besonders beschäftigt hat mich Maggies Geschichte. Der Stil wirkt oft sprunghaft, passt aber zu ihrer Perspektive als junge Person. Das Machtverhältnis zwischen ihr und ihrem Lehrer fand ich sehr eindrücklich und teilweise auch unangenehm zu lesen. Beim Lesen habe ich mich selbst dabei ertappt, bestimmte Gedanken zu haben, die zeigen, wie komplex und manipulativ solche Dynamiken sein können. Gerade deshalb bleibt dieser Teil besonders im Kopf. Sloanes Geschichte ließ sich für mich am angenehmsten lesen. Ihre Entwicklung und die Einblicke in ihre Vergangenheit machen sie besonders spannend, auch weil sich nach und nach ein komplexeres Bild ergibt. Linas Geschichte war emotional greifbar, auch wenn das Ende sehr abrupt wirkte. Ihre Suche nach Nähe und Bestätigung erscheint auf eine andere Weise nachvollziehbar. Insgesamt zeigt das Buch drei unterschiedliche Frauen, die alle versuchen, ihren eigenen Wert über Beziehungen und Begehren zu definieren. Viele Leser*innen schätzen die schonungslose Offenheit, während andere den Stil als anstrengend empfinden. Für mich ist es kein angenehmes, aber ein wichtiges Buch, das zum Nachdenken zwingt.
Ich weiss nicht Recht wir ich das Buch finde. Letztendlich behandelt es auf jeden Fall viele Themen, die in der Gesellschaft kaum Raum finden. Mit Sloane bin ich nie wirklich warm geworden. Ich verstehe ihre Problematik, inneren Konflikt und den "kink". Aber sie stellen sich als Girls-Girl da, ist aber einfach nur egoistisch und Pickme. Maggie und Lina begleiten mich heute noch und manchen mich, jede auf ihre Art, so wütend. Bzw. wie die beiden von der Gesellschaft behandelt werden und teilweise auch behandeln lassen. Der Schreibstil ist vorwiegend flüssig, manchmal harkt es arg . Mein Kritikpunkte: Nicht alle Männer sind abgrundtief scheisse. In diesem Buch schon und das finde ich nicht oke. Gerade das Buch spaltet sehr zwischen "wir" (Frauen) und "ihr" (Männer). Prinzipiell ist das ein guter Punkt zum absetzen, aber hier wird einfach davon ausgegangen das Männer biologisch einfach keine guten Menschen sind und Punkt abgehakt. Ein Ansatz wäre doch gewesen, zu hinterfragen wieso das so ist ?
Kennt ihr diese Bücher, die einen so positiv überraschen? Das hier ist eines davon. Der Reiz besteht darin, dass 3 Frauen hier über ihre Begierde und Lust erzählen und wir als Leser daran teilhaben dürfen, mitfühlen dürfen und uns gesehen fühlen dürfen. Über 8 Jahre lang hat Lisa Taddeo diese drei Frauen begleitet und erzählt nun ihre Geschichte. Wir haben hier 3 weiße amerikanische Frauen, bedeutet es mangelt an Diversität. Dennoch bin ich froh um ihre Sicht und hoffe, dass es zukünftig mehr solcher Bücher geben wird.

3 Frauen, 3 Geschichten - ein Buch das wütend macht...
... und mich doch etwas verwirrt zurücklässt. Die Autorin schreibt, dass sie mit diesem Buch das Begehren und die Lust von Frauen erkunden wollte. Jede der drei Frauen erlebt jedoch auf unterschiedlichen Ebenen (sexuellen) Missbrauch, emotionale Manipulation und Ähnliches. Jede von ihnen versucht, einen Umgang damit zu finden, doch keine kann sich wirklich daraus befreien (was man niemals verurteilen sollte, wenn man nicht selbst in der Situation steckt). Mir erschließt sich hier die Verbindung zu Begehren und Lust nicht. Mir scheint es eher so, dass (die) Frauen Sex (ungleich Lust) nutzen, um ein tieferliegendes Bedürfnis (geliebt zu werden) befriedigt zu bekommen. Zudem habe ich das Buch auf Deutsch gelesen und finde die Übersetzung an einigen Stellen recht sperrig.
Three women, zero gesunde Selbstwahrnehmung
Das mochte ich nicht. Drei Frauen, drei Handlungsstränge, alle werden sie in verschiedenen Ausprägungen Opfer von patriarchalischem Verhalten der Männer, von denen sie (wissentlich) emotional abhängig sind. Alle drei kennen ihre Abhängigkeit, messen Selbstwert an verlorenem Gewicht (sehr 2004) und graben sich immer tiefer in ihre Schicksale - außer vielleicht Maggie, die schlussendlich zwar aktiv wird, ihren Misserfolg aber sang- und klanglos hinnimmt. Da sind kluge und sehr realistische Passagen in dem Buch, ich bin mir sicher, dass viele Frauen sich in der ein oder anderen wiederfinden. Mich macht aber wahnsinnig wütend, das jede der Protagonistinnen ihr Schicksal nicht nur in Kauf nimmt, sondern eher noch sehenden Auges anfüttert. Leider ist mir keine der Frauen sympathisch, manchmal blitzen zwar angenehme Charakterzüge durch, für mich überwiegen aber absolut die selbstgewählten Opferrollen. Hätte ich nicht wissen wollen, wie Maggies Prozess ausgeht, hätte ich es nicht zu Ende gelesen. On to the next!

Sehr emotionale Geschichten
Das Buch three women/ drei Frauen von Lisa Taddeo behandelt die Geschichte von drei Frauen im Hinblick auf ihr Liebesleben bzw. ihre sexuellen Erfahrungen. Dabei sind Themen wie katholischer Glaube mit dem Schwerpunkt Sex vor der Ehe, Missbrauch und Vergewaltigung, sowie Fremdgehen behandelt. Hierbei hat mich besonders die Geschichte von Maggie und ihrem Gerichtsprozess zu Tränen gerührt und sprachlos zurückgelassen.
Ich habe etwas anderes erwartet, als ich es gekauft habe. Nichts desto trotz bin ich absolut begeistert von diesem Buch und diesen drei Geschichten von Frauen mit psychischen Problemen. Über Begierden, die Sehnsucht nach Liebe, Selbsthass, fehlgeleidetes Verlangen und Abhängigkeiten. Manchmal habe ich über das Verhalten der Frauen und Männer den Kopf geschüttelt und oft habe ich in diesen Geschichten und Verhaltensmustern mich selbst und andere wiedererkannt.
Ein unfassbar wichtiges, feministisches Werk, das lange nachwirkt.
Das Buch "Tree Women" von Lisa Taddeo skizziert das Leben von drei verschiedenen Frauen. Es geht u.a um sexuellen Missbrauch, sexuellen Vorlieben und Beziehungsprobleme. Anfangs fiel es mir sehr schwer in die Geschichte hineinzufinden, da der Schreibstil eher einer Reportage/einem Zeitschriftenartikel glich und weniger den eines Romans. Doch nach zwei, drei Kapitel habe ich mich daran gewöhnt und es ließ sich flüssig lesen. Der Autorin ist es wirklich gut gelungen, das innere Erleben der Frauen authentisch und ohne Beschönigung darzustellen. Es geht um Maggie, die ihren ehemaligen Lehrer wegen Verführung Minderjähriger verklagt. Dann erfahre wir etwas über Lina, die in einer lieblosen Ehe steckt, ihr Mann sie noch nicht einmal küssen möchte und sie deshalb eine Affäre beginnt. Und die Autorin schreibt über die Ehe von Sloane und Richard, die besondere sexuelle Vorlieben haben. Am meisten hat mich jedoch die Geschichte von Maggie berührt, da sie die Machtverhältnisse und die patriarchalischen Strukturen so deutlich zeigt. Ihre Geschichte hat mich tief bewegt und mich sprachlos zurückgelassen. Am schwersten konnte ich mich in in Sloane hineinversetzen, da es wohl einfach nicht meine "Welt" ist. Thematisch fand ich dieses Buch so wichtig, aber stilistisch habe ich einen Kritikpunkt: Da die Geschichten der drei Frauen sich in den Kapiteln immer abgewechselt haben, bin ich die ganze Zeit herausgerissen worden. In einem Kapitel ging es um Maggie, dann wieder um Lina usw. Anfangs hatte ich gehofft, dass diese drei Geschichten miteinander verwoben sind, dies war jedoch nicht der Fall. Man hätte jede der Geschichten direkt in einem erzählen können, ohne abwechselnde Perspektiven. Dies hat meinen Lesefluss leider sehr gestört. Aber dennoch ist das Buch ein so wichtiges, feministisches Werk, das das Innenleben und die Realität von vielen Frauen gut darstellt. Es ist ein Buch, das sehr viel in mir bewegt hat und ist definitiv kein Werk, welches man nebenbei lesen sollte. Ich musste mir mit dem Buch viel Zeit lassen und besonders Maggies Geschichte wirkt in mir immer noch nach. Bewegende Zitate aus dem Buch: "Manchmal wünschst du dir so sehr, dass dich jemand zurückruft. Dass jemand anerkennt, dass du existierst. Du musst ein Feuer am Eingang der Höhle entzünden, in der die Schlange haust. Obwohl dein Therapeut gesagt hat, dass das Gewesene zeigt, dass du ein Opfer bist, keine zurückgewiesene Frau." (Seite 184) "Was bitte schön weißt du über junge Frauen, denkt Maggie. Wir erinnern uns nicht an das, was uns am besten in den Kram passt. Wir erinnern uns an das, was wir nicht vergessen können." (Seite 238) "Die Welt hat sich schlichtweg an den Glauben geklammert, dass ein so netter Mann das einfach nicht getan haben kann (...). Sie fühlten sich sicher, solange sie ihn verteidigten." (Seite 288) "Manchmal spürt Lina in dem großen leeren Haus einen Abgrund in sich, ein schwarzes Loch zwischen dem einen und dem anderen Organsystem. Es fühlt sich so an, als würde sie in diesem Loch existieren, stupide, gehaltlos, ungeachtet." (Seite 89) "Sloane aber wusste, dass es immer etwas gibt, was für die einen selbstverständlich und für die anderen unerreichbar ist." (Seite 207
Ein Buch, das zum Nachdenken anregt 💭🤔
Ehrlich, das Buch hat mich irgendwie mitgenommen. 🫠 Es geht um drei Frauen und ihre Geschichten rund um Sexualität, Beziehungen und das ganze Chaos, das damit einhergeht. Nichts davon ist geschönt, manches war richtig unangenehm zu lesen, weil’s so ehrlich war. Aber genau das fand ich irgendwie gut. Man erkennt sich stellenweise wieder oder versteht Dinge, über die man sonst nicht so viel nachdenkt. Kein Buch, das man mal eben nebenbei liest – aber eins, das hängen bleibt.

3 Frauen, 3 Geschichten - ein Buch, das lange im Kopf bleibt.
Diese drei unterschiedlichen Geschichten von drei Frauen haben mich teilweise zutiefst geschockt, berührt oder wütend gemacht. Feministisch? Ich weiß nicht. In jeder Geschichte hatte "der Mann" oder die Gesellschaft die Oberhand. Auch, wenn sie sich das selbst versucht haben einzureden, dass es ihre eigene Entscheidung war und "sie wüssten, was sie tun" . Manchmal konnte ich nur über die Naivität und den Leichtsinn der Frauen nur staunen, aber wirklich böse konnte ich ihnen nicht sein. Keine leichte Kost, wie ich finde, die noch länger nachhallte... Auch die Erzählweise war sehr nüchtern und pragmatisch, sodass man nicht das Gefühl hatte, dass die Autorin Partei ergreift oder versucht das Erzählte zu verzerren, was ich persönlich gut fand.

3 schmerzende Geschichten ohne ein wirkliches Ende..
Basierend auf wahren Ereignissen! 3 Geschichten ; 3 Frauen; 3 Schicksale Und jede einzelne hat ihre eigene Beziehung zum Sex.. eine wird gruppenvergewaltigt & kann sich jedoch nicht mehr daran erinnern und gilt in der Schule als „die, die an einem Abend mit 3 Typen geschlafen hat“ und heiratet später einen Mann der scheinbar total A-sexuell ist und fast nie Zärtlichkeiten zulässt; woraufhin sie zur Ehebrecherin wird.. Eine wird im zarten Alter von 17 Jahren von ihrem Lehrer verführt; es kommt nie zum wirklichen Sex-Akt aber zu einer seelischen Abhängigkeit über die sie nie hinweg kommt und ihre komplette Zukunft bestimmt.. eine die auf Grund von fehlender Liebe in der Kindheit auf Wunsch ihres Mannes mit anderen Männern schläft und es auch geniest; jedoch ihr Herz bricht jedes Mal wenn sie sieht, wie ihr Mann mit einer anderen Frau schläft. Als der perfekt Mann für diese 3er Konstellation da ist und seinbar alles perfekt ist; zerbricht es und slowen wird zur bösen im ganzen Spiel

>>Wer von außen in ein offenes Fenster hineinschaut, sieht niemals so viel wie jemand, der in ein geschlossenes Fenster schaut. Es gibt nichts Tieferes, Geheimnisvolleres, Reichhaltigeres, Dunkleres, Strahlenderes als ein von einer Kerze erhelltes Fenster. ...(CHARLES BAUDELAIRE)<< „three women“ von Lisa Taddeo ist wohl ein Buch, das man entweder liebt oder eben nicht. Es ist provokant, es ist so manches Mal vulgär, aber es ist ehrlich und bringt sehr sehr viele Dinge im puncto Sexualität, insbesondere dem weiblichen Gefühlschaos was damit eben einher geht, klar und deutlich dem Leser näher. Ich empfand dieses Buch als besonders in sich, denn es hält einem doch irgendwie den Spiegel vor und ich konnte mich in die Gedanken und Gefühlswelten der Protagonistinnen doch sehr einfühlen, auch wenn mir ihre Erfahrungen nicht im Detail ebenso passiert sind. Lisa Taddeo braucht keine Bienchen und Blümchen um die Geschichten von Lina, Maggie und Sloan zu erzählen. Sie lässt die Süße einfach weg, bedient sich der Rohheit und machte für mich die drei Frauen und ihre Gefühlswelten unheimlich ehrlich und authentisch. Für mich persönlich ist „three women“ sogar ein Highlight-Buch!
Spannende Geschichten!
Ich wusste nicht so richtig, was mich in diesem Buch erwartet. Vor allem hab ich viele sexuelle Handlungen erwartet, die natürlich auch Inhalt waren, aber nicht in der Form wie gedacht. Weibliches Verlangen wird hier zum Thema, obwohl das oft noch ein Tabuthema ist. Wenn man das Buch liest, sollte man unbedingt bedenken, dass das keine fiktiven Geschichten sind, sondern sich um echte Menschen handelt. Dementsprechend handeln diese auch. Das ist nichts, was die Autorin beeinflussen könnte. Mit dem Wissen, dass die Autorin diese Frauen auf ihrem Weg begleitet hat, lies sich das Buch toll lesen. Als fiktive Geschichte wäre es mir vielleicht zu "langweilig" gewesen, aber so war es sehr wertvoll. Die Geschichte von Maggie hat mich besonders berührt, weil sie zeigt, dass es sowieso schon ein Problem ist Frauen Gehör zu verschaffen, aber nicht privilegierte Frauen noch weiter hinten runterfallen. Die Enden der Geschichten fand ich irgendwie plötzlich, bei Maggie sehr frustrierend aus offensichtlichen Gründen. Der Schreibstil ist wirklich positiv hervorzuheben, das hat die Frauen lebendiger und authentischer wirken lassen. Das Buch ist also nicht für jeden was, aber eine Empfehlung wert, wenn man offen dafür ist!
Sexuelle Befreiung - Ja oder Nein?
Rezension ✨ Three Women - Lisa Taddeo Klappentext: Drei Frauen, drei Geschichten, drei Beziehungen: Lisa Taddeo hat eine der wichtigsten Bestandsaufnahmen über die Fragilität des Feminismus und starkes weibliches Begehren geschrieben. Wie weit ist die sexuelle Befreiung tatsächlich gekommen, wenn der Alltag in der Ehe jede Lust an der Lust erstickt? Warum arbeitet sich die Gesellschaft weiterhin an ihrer Misogynie ab, wenn die MeToo-Debatte den Spieß längst umgedreht haben sollte? Und wann beginnt sexuelle Gewalt gegen Frauen? Schreibstil: Der Schreibstil war sehr gewöhnungsbedürftig und die langen Kapitel haben das Lesen des Buches zusätzlich erschwert. Charaktere: Maggie merkte man ihren inneren Kampf und ihre Verzweiflung extrem an. Sie wirkte immer verwirrt und traurig. Lina war auf eine andere Art verzweifelt und suchte sich selbst Abhilfe. Sloane war die extrovertierteste der drei Frauen und das spürte man auch. Die Story: Die drei Geschichten waren jede für sich einzigartig. Maggies Geschichte hat mich besonders berührt und wütend gemacht. Ein Mädchen in diesem Alter ist so naiv und es ist schrecklich, wenn dies von Erwachsenen ausgenutzt wird. Sie tat mir so leid. Linas Geschichte fand ich so interessant, weil sie für sich gekämpft hat und sie sich nicht nur der Gesellschaft wegen an ihre Ehe binden wollte. Sloane fand ich Anfangs sehr langweilig, sie wirkte auf mich selbstsicher aber dennoch unter den Pantoffeln ihres Mannes. Ihre Geschichte lässt mich nach wie vor ein wenig verwirrt zurück, mit der Frage ob sie das wirklich alles gewollt hat oder es nur aus Liebe zu ihrem Mann getan hat und sich eingeredet hat, dass sie es gut findet.

Als das Buch in Originalsprache erschien, löste es einen Hype, schließlich meinte man, dass es hier um die Emanzipation der Frau geht und alles was damit zu tun hat, löst einen Hype aus. Und als es letztendlich auf Deutsch erschien, war es nicht anders: man musste es lesen…aber lohnt sich das Buch? Wie kann es sein, dass Linas Mann sie schon seit Jahren nicht mehr küsst? Wie kann es sein, dass Maggies Lehrer nicht verurteilt wird, obwohl er die Siebzehnjährige verführt hat? Wie kann es sein, dass Sloane Nacht für Nacht mit einem anderen schläft, nur weil ihr Mann ihr gern dabei zusieht? Lina, Maggie und Sloane begehren auf. Sie entdecken ihre eigene Lust und erfahren, was es bedeutet, wahrhaft zu lieben. Die Autorin hatte mit dem Buch anscheinend viele Pläne gemacht, es soll nämlich die Unterdrückung der amerikanischen Frau auf verschiedene Weise darstellen und ihre Lust, wobei sie sich “nur” drei weiße Frauen ohne jeglichen Migrationshintergrund ausgewählt hat und sie als DAS Beispiel für Amerikanerinnen anpreist, die unter dem System “Mann” leiden. Man redet hier davon, dass das System diese Frauen benachteiligt, wobei sie (die drei ausgewählten Frauen) es eigentlich noch ganz gut getroffen haben, abgesehen von ihren Entscheidungen bei Männern. Nur bei einer der Frauen, die mit ihrem Lehrer eine Affäre anfängt, kann ich über Benachteiligung nachdenken, da sieht man klar und deutlich ein Machtgefüge in das sie geraten ist und sie selber nicht wieder rauskommen kann. Auf jeden Fall geht es hier um drei Frauen und dass sie geliebt werden wollen. Die drei Geschichten werden immer wieder abwechselnd erzählt aus der Ich-Perspektive, daher ist das Buch für mich eher ein Roman als eine Reportage, wie die Autorin gemeint hat. Lisa Taddeo erzählt nämlich, dass sie die drei Frauen jahrelang auf ihrem Weg verfolgt hat. Es wäre schön gewesen, wenn sie den Frauen auch mal gesagt hätte: “Hör auf mit dem Mist.”. Es gibt keine Entwicklungen, die Protagonisten bleiben bei ihrem schlechten Verhalten, bzw. in ihrer schlechten Situation (Vorsicht: Spoiler!) und es entwickelt sich gar nichts. Das Buch hat am Ende nicht mal eine wirkliche positive Message zu dem Thema. Nein, es ist alles schlecht in Bezug auf Frauen, das war schon immer so und das wird so bleiben – das ist die Message. Sehr deprimierend zum Schluss und kein Buch, dass ich empfehlen würde. Sprachlich gesehen war es vollkommen in Ordnung, wobei es durchaus an manchen Stellen vulgär wird, den über Verkehr mit Mann wird hier gerne gesprochen. Besonders das letzte fand ich gar nicht notwendig in dem Umfang für das Buch und stellte für mich die “Reportage” in der Ich-Person nur tiefer in Frage. Denn oft hatte ich das Gefühl beim Lesen, dass die Autorin das und jenes nur schreibt um zu provozieren, es klang nämlich sehr stark danach und einen literarischen Wert hatte für mich keine der Geschichten. Um sich aufzuregen, schockiert zu sein und “Oh Gott, wirklich!?” zu rufen reicht das Buch. Aber um sich mit dem Themen, die angeschnitten werden, wirklich auseinanderzusetzen braucht es mehr und das liefert Lisa Taddeo nicht. Lesen auf eigene Gefahr!
Ehrlich, roh und tief bewegend – ein Buch, das Missstände sichtbar macht und die Realität vieler Frauen offenlegt.
Three Women hat mich wirklich berührt. Ich liebe die Art, wie Lisa Taddeo die Geschichten dieser drei Frauen erzählt: ungeschönt, intensiv und nah dran. Es geht um Begehren, Macht, Abhängigkeit, Scham, Mut und darum, wie die Lebensrealität von Frauen oft durch gesellschaftliche Erwartungen, Ungleichheiten und Missbrauch geprägt wird. Die Stärke des Buches liegt für mich genau in dieser Ehrlichkeit. Es fühlt sich nicht wie ein distanzierter Bericht an, sondern wie echtes Erleben. Die Geschichten sind erschütternd, stellenweise schwer auszuhalten, aber gleichzeitig unglaublich spannend und wichtig. Sie zeigen, wie tief strukturelle Probleme ins Private hineinwirken, in Beziehungen, in Sexualität und im Selbstbild. Taddeo macht keine Heldinnen aus ihren Protagonistinnen, sondern zeigt sie als Menschen mit Widersprüchen, Zweifeln und Wunden. Genau das macht dieses Buch so stark und so real.
Wow!
Ein Buch über drei gewöhnliche Frauen und doch kann sich denke ich jede andere Frau mit Bruchstücken aus deren Leben identifizieren. Interessant, smart und intellektuell. Lisa Taddeo überzeugt hier nicht nur mit einer Ladung aus Spannung sondern erzeugt etwas neues, ganz wertvolles und wichtiges aus alltäglichem. Toll und sollte jede Frau gelesen haben. Female Rage auf eine subtile Art und Weise.
„Frauen sollten sich nicht gegenseitig verurteilen, solange sie nicht durch das Feuer der anderen gegangen sind.“ TW zu folgenden Themen: Alkoholmissbrauch, Autounfall, Depression, Essstörung, Inzest, Pädophilie, Suizid, Vergewaltigung Auf dieses Buch habe ich gewartet, es in der Bücherei ausleihen zu können, da die Meinungen hierzu enorm auseinander gehen und ich deshalb sehr schlecht einschätzen konnte, wie es mir gefallen würde. Doch schon auf den ersten Seiten war ich eingenommen von diesem fantastischen Schreibstil! Ein großes Lob and Lisa Taddeo sowie die Übersetzerin Maria Hummitzsch! Ich habe unfassbar viele Klebezettel verbraucht und werde diesen Sonntag wohl damit verbringen, all die schönen, oft beinahe lyrischen und nachdenklichen Zitate herauszuschreiben, damit ich das Buch morgen in der Bücherei zurückgeben kann. Auch den Aufbau dieses auf Biographien basierenden Romans fand ich sehr interessant und gut gemacht: am Anfang wird man als Leser*in mit den Frauen konfrontiert, wie sie nun sind und erst peu à peu wird ihre ganze Geschichte erzählt, wie sie zu dieser Frau werden konnten. Auf diese Weise werden aus anfänglicher Abneigung und Vorverurteilung schrittweise Mitleid und Verständnis geweckt. Es wird deutlich gemacht, wie die oberflächliche Gesellschaft lieber den einfachen Weg einschlägt, anstatt sich ernsthaft und tiefergehend mit den Problemen anderer - insbesondere von Frauen - auseinanderzusetzen. Weil es nicht nur einfacher ist, sondern sie selbst auch weiterhin in Sicherheit wiegt, wo in Wirklichkeit keine ist. Wir alle sind Teil dieser Gesellschaft. Lest dieses Buch, um den ersten Schritt zu gehen und euch wirklich damit auseinanderzusetzen!
Unfassbar aufwühlend, schockierend und fesselnd zugleich. Das Buch beschreibt schonungslos drei weibliche Schicksale, die sich stark voneinander unterscheiden, jedoch jedes auf seine Weise verdeutlicht, wie unfassbar anstrengend, vielseitig und manchmal unmöglich es ist, eine Frau zu sein. Absolut lesenswert!
EINLEITUNG Three Women – “Drei Frauen” ist ein derzeit viel diskutiertes Buch der Autorin und Journalistin Lisa Taddeo, die über acht Jahre hinweg drei Frauen begleitet hat, um weibliche Sexualität, Liebe und Begehren zu schreiben. Es ist ein Werk geworden, das die Geister scheidet: während die eine Seite es als “Softporno” betitelt und sich an mangelnder Diversität stößt, feiert die andere Seite es als einen wichtigen Einblick in die weibliche Sexualität. WAS DAS BUCH NICHT IST Beginnen möchte ich damit, was dieses Buch definitiv nicht ist, was aber Vielen beim Lesen offensichtlich nicht klar war: es ist *keine* wissenschaftliche Abhandlung. Taddeo ist keine Sexualforscherin, die den Anspruch erhebt, das Begehren von Frauen umfassend statistisch ausgewertet und hier dargelegt zu haben. Das Buch ist auch kein Manifest der weiblichen Selbstbefreiung, nicht politisch-feministisch motiviert und kein “Handbuch für besseren Sex”. WAS MAN ERWARTEN KANN UND SOLLTE Lisa Taddeo ist Journalistin. Sie verschafft Geschichten Gehör und stellt sie durch Publikation für die öffentliche Kommunikation zur Verfügung. Aufgabe einer Reporterin ist es nicht, zu urteilen oder eine Lehre für die Allgemeinheit aus dem zu ziehen, worüber sie berichtet – das überlässt sie uns. Nichts anderes geschieht hier: Wir kommen drei Frauen sehr nah, nehmen an einem Ausschnitt aus ihrem Leben teil und können – und sollten – uns unsere eigenen Gedanken dazu machen. MEIN LESEERLEBNIS Ich gebe an dieser Stelle ganz offen zu, dass auch ich zunächst mehr von diesem Buch erwartet hatte: mehr Fakten, mehr Erklärungen, mehr “Mehr”. Erst als ich ein wenig innehielt und darüber nachdachte, was die Autorin hier tat, wurde mir klar, dass ich anders an mein Lesen herangehen muss, dass ich den Erlebnissen der drei Frauen offen und wertfrei gegenübertreten und sie auf mich wirken lassen sollte. Am Schwersten gelang mir das bei Maggie, die einzige Frau, die hier mit ihrem Klarnamen auftritt, da ihre Erfahrungen Teil eines Gerichtsverfahrens waren, das zu ihren Ungunsten endetel. Maggie war zum Zeitpunkt ihrer sie prägenden Geschichte 17 Jahre alt und verlor ihr Herz und ihr Vertrauen an ihren damals 29-jährigen Lehrer. Maggie ist altersmäßig am weitesten von mir entfernt und ich selbst hab nie für einen Lehrer geschwärmt, aber ihrer Story liegt das Element des gebrochenen Herzens zugrunde. Während allerdings die meisten Mädchen und Frauen darüber irgendwann hinwegkommen, knabbert sie sehr an ihrem Verlust oder dem, was sie dachte zu haben. Jahre später kann sie sich noch nicht davon distanzieren und dafür hat sie mein volles Mitgefühl. Lina ist bereits Mutter, als wir sie kennenlernen. Ihr Mann ist nicht unbedingt die große Liebe, aber sie dachte, sie würde ihr Glück bei ihm finden: Hochzeit, zwei Kinder – aber dann fehlt die körperliche Nähe. Ed möchte sie weder berühren, noch küssen geschweige denn Sex mit ihr haben und so beginnt sie aus Verzweiflung eine Affäre mit einem Jugendschwarm. Ich musste darüber nachdenken, wie oft man nur die Fassade von “glücklichen Frauen” zu sehen bekommt, wie viele darauf aus sind, zu zeigen, dass es einem gutgeht, dass man ein tolles Leben führt, aber niemand weiß, wie es wirklich aussieht. Und was würde passieren, würde eine Frau offen sagen “ich lieb meinen Mann, aber ich bin sexuell nicht befriedigt?”. Ich denke, jedem fallen spontan ein paar Begriffe ein, die in diesem Zusammenhang mit Sicherheit fallen würden. Sloane sprach mich am meisten an, nicht weil ich mich mit ihr stärker verbunden fühlen würde, sondern weil ihre innere Zerrissenheit am stärksten zum Tragen kommt. Sloane leidet unter einem mangelnden Selbstwertgefühl, sie ist schon früh dem vorgelebten Schlankheitswahn zum Opfer gefallen und mochte sich selbst nur dann, wenn sie von Männern gewollt wurde. Sie hat eine Essstörung, besitzt aber ein Restaurant und hat einen Ehemann, der Sex gern mit mehr Menschen als nur seiner Partnerin erlebt. Man spürt sehr deutlich, dass sie mit diesem Arrangement so ihre Probleme hat, aber sie lässt sich darauf ein, es freut sie, ihren Mann glücklich zu sehen, und sie meint, das wahre Glück gefunden zu haben, als sie “Shades of Grey” liest und endlich ihre Beziehung definieren kann: Sie ist eine Sub, ihr Mann ein Dom. Da schwirrt zudem noch der Gedanke in ihr herum, dass jeder Mann immer die richtige Entscheidung für seine Partnerin trifft, was aber dann zu einem großen Problem wird, als ein Dritter in die Beziehung kommt, der seiner Frau nichts über sein Tun erzählt hat und ihr eigener Partner nicht so reagiert, wie sie es erwartet hat. MEINE STELLUNGNAHME Was mich wirklich ärgerte, als ich ein paar Rezensionen über “Three Women – Drei Frauen ” las, war die Einordnung des Romans in das Genre “Softporno”. Sex ist ein normaler Bestandteil des menschlichen Wesens. Sex kennt viele Spielarten und ist wichtig für viele Partnerschaften. Schreibt man ein Buch über das Begehren, über Liebe und Lust, dann kommt man nicht umhin, auch über Sex zu schreiben. Dass es da draußen unzählige pornogrpahische Werke gibt, die in erster Linie zur Geldmacherei existieren, zeigt doch nur, wie falsch und abwertend wir damit umgehen. Wir machen einen natürlichen Akt zu einer “schmutzigen Sache” und schon wird jedes Buch mit Sexszenen gedanklich in eine Schublade eingeordnet. Davon abgesehen bin ich der Meinung, dass Lisa Taddeo einen wichtigen Beitrag mit ihrem Buch leistet. Mag sein, dass es an Diversität fehlt, doch der Pool der “Bewerberinnen”, die authentisch über ihr Liebesleben erzählen wollten, dürfte sehr überschaubar gewesen sein. Welche Frau begibt sich schon gern mit einem solchen Thema in die Öffentlichkeit – sie macht sich damit sehr verwundbar und kann schnell zum Ziel von Spott und Verachtung werden. Umso dankbarer bin ich, dass hier drei Frauen den Mut gefunden haben, ihre Geschichten zu erzählen. Ich wünsche mir, dass die weibliche Sexualität noch häufiger ehrlich und respektvoll thematisiert wird. Ich wünsche mir, dass ich als Frau offen über Lust und Begehren, Erfüllung und Mangel sprechen kann, ohne dafür verurteilt und in eine “dunkle Ecke” gestellt zu werden. “Three Woman – Drei Frauen” von Lisa Taddeo hat mich nach anfänglicher Skepsis sehr berührt und nachdenklich zurückgelassen. Ich kann dieses Buch jedem – Frau und Mann und allen anderen – wirklich sehr empfehlen. Geht offen an die Geschichten heran, haltet inne, lasst sie nachklingen. gehört nicht zu denen, die den ersten Stein werfen wollen.
Ein aufregendes Buch über weibliches Verlangen und Begehren. Three Women ist ein kraftvolles, literarisch eindrucksvolles Sachbuch, das die Leben dreier realer Frauen nachzeichnet. Lisa Taddeo begleitet ihre Protagonistinnen über Jahre hinweg und gewährt tiefe Einblicke in deren Wünsche, Sehnsüchte und innere Kämpfe. Was das Buch besonders macht, ist seine ungeschönte Darstellung weiblichen Begehrens in all seinen Facetten: zärtlich, trotzig, riskant oder auch verstörend. Taddeo zeigt eindrucksvoll, wie sehr Lust und Verlangen noch immer mit Scham, gesellschaftlichen Erwartungen und persönlichen Traumata verwoben sind. Dabei bleibt sie stets respektvoll und empathisch, ohne zu urteilen.
In Three Women geht es um - Überraschung - drei Frauen, weibliche Lust und Selbstbestimmung. Maggie war als Siebzehnjährige mit ihrem Lehrer zusammen. Jahre später verklagt sie ihn und trifft ihn erst vor Gericht wieder. Lina erfährt von ihrem Mann keine Zärtlichkeiten mehr. Sie trifft eine alte Liebe wieder, inzwischen verheiratet und Vater, und fängt eine Affäre mit ihm an. Sie tut alles, um sich so oft wie möglich mit ihm treffen zu können, während er sie ständig hinhält. Sloane ist verheiratet, schläft aber mit anderen Männern. Ihr Mann weiß Bescheid, manchmal macht er mit; wenn nicht, will er alle Details wissen. Die Autorin hat diese drei Frauen jahrelang begleitet, um mehr über ihre Leben und ihre Sexualität zu erfahren. Ich hätte noch so viel mehr zu den drei Frauen schreiben können und wollen, weil das, was man in dem Buch erfährt, so komplex ist und einen wirklich mitreißt. Zwischendurch denkt man, man liest einen Roman, so schön und ausgeschmückt werden die Geschichten erzählt. Das Buch löste bei mir so viele Gefühle aus: Ich war verwirrt wegen Maggies Entscheidungen, wütend aufgrund von Linas Obsession und der Art, wie ihre Affäre damit umgeht, überrascht von der Art, wie Sloane und ihr Mann ihre Sexualität ausleben. Ich konnte mich mit keiner der drei Frauen identifizieren, aber das hat das Buch für mich auch ein Stück weit ausgemacht. Das war mal ein ganz neuer Blickwinkel. So ist das Buch für jede*n ein ganz anderes Erlebnis, je nach eigener Erfahrungen. Ich habe irgendwann auf das Hörbuch gewechselt und hätte noch stundenlang den Sprecherinnen und den Geschichten zuhören können. Sonderlich ereignisreich sind die Erzählungen nicht, aber dieses ganz normale außergewöhnliche Leben der drei Frauen fesselt einen trotz allem.

Ein sehr ehrlicher und teilweise auch etwas schockierender Blick auf das Leben der Frauen, welcher auf Berichten und Interviews basiert. Taddeo taucht tief in die emotionale und sexuelle Welt von Maggie, Lina und Sloane ein, enthüllt ihre Wünsche und intimen Details über einen Zeitraum von 8 Jahren. Die drei Geschichten sind unabhängig von einander und sind in vielerlei Hinsicht unterschiedlich. Die Frauen repräsentieren nur drei der mehr als 300 Millionen Menschen, die in den USA leben und doch sind einige Dinge universell anwendbar. Die Suche nach Akzeptanz und Anerkennung, sowie das Bedürfnis begehrt zu werden. Das Buch mag nicht für jeden etwas sein, aber es führt definitiv zu Diskussionen und die Sprache ist teilweise sehr poetisch.
1,5,* Dieses Buch handelt von sehr dramatischen und krassen Leben dreier verschiedenendn Frauen. Alle sind in verschiedenen Situationen und trotzdem sind sie in ihrer Sexualität gefangen. Der Prolog und Epilod der Autorin hat mich einfach nur krank gemacht, in meinen Augen möchte die Autorin generell allen Männern auf der Welt für alles in die Schuld geben (anstatt jeden Menschen individuell zu sehen) Auch die Geschichten versprachen Anfangs mehr als sie letztendlich hergaben, vor allem von Maggie war ich komplett enttäuscht. Natürlich haben alle drei Frauen einiges durchgemacht, aber trotzdem kommt es mir so vor, als würden ihre Schicksalsschläge ihnen eine Freifahrtschein geben, sich einfach nur dämlich zu verhalten. Ich kann nicht abzählen wie oft ich während dieses Buches die Augen überrolt habe und gedacht habe "Schön dass du die Nächste Austede für dein dämliches Verhalten gefunden hast". Ich finde das Buch vermittelt keine guten Werte, denn irgendwie werden Männer hier dargestellt als wären sie immer so grausame Perverse die nur das eine wollen. Erspart euch dieses Männerhassende Buch einfach und lest lieber etwas anderes !!
Für mich ist die Beschreibung des Buches nicht ganz deckend mit dem Inhalt. Die Geschichten der drei Frauen handeln nicht wirklich von deren Begehren und sexueller Lust, sonder mehr von ihren Rückschlägen, dem dazu Lernen und ihren Geschichten im Allgemeinen. Der Epilog sowie das Schlußwort der Autorin haben mich dann doch überzeugt, so dass es 4 Sterne wurden. Hier wurden die Gedanken sowie Intentionen hinter dem Buch klar, während dem Lesen war es mir das definitiv nicht.
Ein Buch für Frauen, sollten aber auch Männer lesen
Lisa Taddeo schafft mit Three Women – Drei Frauen ein einzigartiges Werk über weibliches Begehren, Macht und gesellschaftliche Zwänge. Basierend auf wahren Geschichten erzählt sie mit unglaublicher Nähe und Emotionalität von drei Frauen, deren Sehnsüchte und Kämpfe oft unsichtbar bleiben. Die Sprache ist roh, intensiv und voller Wahrhaftigkeit – das Buch liest sich wie ein Roman, bleibt aber eine schonungslose Dokumentation. Es ist ein feministisches Werk, das jedoch für alle Leser*innen relevant ist. Three Women öffnet die Augen für die Realität weiblicher Erfahrungen und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Fazit: Ein mutiges, bewegendes und hochaktuelles Buch, das tief berührt und lange nachwirkt.
This might be an unpopular opinion but I did not enjoy reading Three Women. Like not one bit. I guess I have to add that the underlying message is one I support with all my heart. I completely agree that there has been and still is an awful imbalance of power between men and women, a dependency we would rather not talk about, ideas that are planted in children's heads (boys and girls alike!) that we cannot free ourselves from even once we are adults. And I love the way Taddeo describes this situation in the pro- and epilogue. BUT the 300 pages in between that are supposed to prove Taddeo's point, the stories of real women having made experiences varying from awful to exciting to disturbing, more often than not feel and read like soft porn. They are also jumping between perspectives in a way that does not make sense to me. With no parallels between stories, no cliffhangers, just for the sake of not telling one story after another? Is one woman's story not enough? Again, I love the fact that this book is one of the few that have brought attention to a topic that has been in the dark for way to long. I personally just did not like the way this important message is presented by Taddeo. Update: So apparently I got it all wrong. I honestly thought this book is about females being sexually suppressed by their male partners. I just learned from a friend though that Taddeo apparently wants to open up a discussion about female desire and how women are empowered to act it out. What the heck?! I mean come on, what time are we living in that we celebrate a woman for not telling another woman about the series of threesomes she had with that other woman's husband? And for condemning her husband because he is not letting that other woman know - but not even expressing those feelings to him because she is scared of his reaction. It makes no sense on so many levels. And thats just one tiny part of one of the three women's stories. It's appaling.
3,75/4 ⭐️ Das Buch war nicht so wie ich es mir vorgestellt habe. Ein Portrait über drei Frauen, über Empowerment, über Lust. Daher habe ich etwas gebraucht rein zu kommen, auch zwischendurch war es, für mich, ungemütlich dieses Buch zu lesen. Aber ich habe das Gefühl, dass möchte das Buch auch auf eine Weise sein. Drei reale Frauen wie sie ihr Leben bestreiten, mit Fokus auf ihre Sexualität. Besonders im Epilog habe ich fast jede Seite markiert und ich wollte weitere Geschichten von weiteren Frauen lesen.
Ich habe es als Testleserin gelesen und nur deswegen auch fertig gelesen. Es wird die Geschichte von 3 Frauen erzählt, vor allem bezieht es sich auf sexuelle Bedürfnisse, Beziehung und Liebe. Es stellenweise verwirrend und schwer nachzuvollziehen auf was die Autorin eigentlich raus will. Letztendlich geht es um die gesellschaftliche Sicht auf diese Bedürfnisse, die das Ganze als schlecht dastehen lassen. Gute Thematik, die Umsetzung war aber nicht meins.
25. Buch im Jahr 2025 Das Buch ist wichtig, es macht wütend, traurig und absolut frustriert. Die Botschaft kommt klar an und ich denke jede Frau wird sich in bestimmten Situationen wieder finden. Und obwohl mir die Aktualität und die Botschaft sehr bewusst ist, hatte ich meine Probleme mit dem Buch. Es ist explizit und provokant - das ist aber nicht das, was mich gestört hat. Ich hatte ein Problem damit, dass es als Roman geschrieben ist, aber vorallem in der ersten Hälfte kaum Dialoge vorkommen. Es liest sich eher wie ein Bericht. Und das ist auch nicht schlimm, aber mein persönlicher Stil ist es nicht und ich konnte mich dadurch immer wieder nicht so richtig konzentrieren, was bei so einem Buch aber essentiell ist. Gegen Ende wurde es besser, sodass ich doch noch "Spaß" am Lesen hatte (ist eigentlich wirklich das falsche Wort), aber insgesamt kann ich leider nicht mehr vergeben als 3⭐️ Ich hatte aber glaube ich auch ganz falsche Erwartungen. Unbezahlte Werbung, selbst gekauft
Ein sehr ehrlicher und teilweise auch etwas schockierender Blick auf das Leben der Frauen, welcher auf Berichten und Interviews basiert. Taddeo taucht tief in die emotionale und sexuelle Welt von Maggie, Lina und Sloane ein, enthüllt ihre Wünsche und intimen Details über einen Zeitraum von 8 Jahren. Die drei Geschichten sind unabhängig von einander und sind in vielerlei Hinsicht unterschiedlich. Die Frauen repräsentieren nur drei der mehr als 300 Millionen Menschen, die in den USA leben und doch sind einige Dinge universell anwendbar. Die Suche nach Akzeptanz und Anerkennung, sowie das Bedürfnis begehrt zu werden. Das Buch mag nicht für jeden etwas sein, aber es führt definitiv zu Diskussionen und die Sprache ist teilweise sehr poetisch.
Tw: (statutory) rape, assault, abuse I think I'm not the audience for this book. And I don't understand it. The summary promised a diverse look at three different woman and their desires from different backgrounds. In a nuance that may be true but mostly, these women are white and almost exclusively straight and exist seemingly only when they have sex. The only good story was about Maggie. She deserves a book on her own. Her chapters where the most interesting, hurtful yet hopeful but still unresolved. The other two stories where in core almost the same. It took me some time to realize that Lina and Sloane were two different women. The author is a talented writer but this novel feels hollow and superficial.




















































