The Word for World is Forest
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Description
Desperation causes the Athsheans to retaliate against their captors, abandoning their strictures against violence. In defending their lives, they endanger the very foundations of their society. Every blow against the invaders is a blow to the core of Athsheans' culture.
And once the killing starts, there is no turning back.
Winner of the 1973 Hugo award for Best Novella, and nominated for many others, The Word for World is Forest is part of Le Guin's 'Hainish Cycle'. It explores a future history of Earth and pacifistic ideals in its depictions of violence, colonialism and resistance.
'A simple story that, like most things Le Guin wrote, packs a powerful emotional and critical punch'- Tordotcom
'Deeply moving and shocking by turns'- Suzanne Reid
'Le Guin writes in quiet, straightforward sentences about people who feel they are being torn apart by massive forces in society . . . and who fight courageously to remain whole' - The New York Times Book Review
Welcome to The Best Of The Masterworks: a selection of the finest in science fiction
Book Information
Posts
🍃 The Word for World is Forest ist kein lauter Roman. Aber einer, der bleibt und mich noch immer zum Nachdenken anregt. Er beweist erneut, warum Science-Fiction für mich oft näher an unserer Gegenwart ist als jeder Gegenwartsroman es sein könnte.
🌿Rezension - The Word for World is Forest 🌿 Es gibt Autor:innen, die mit ihren Geschichten mehr tun, als nur zu unterhalten. Sie graben sich ein: Still, tief, hartnäckig. Le Guin gehört für mich genau zu diesen Stimmen. Ihre Geschichte ist eine klare Allegorie: Kolonialismus, Ausbeutung, die fatale Arroganz des Menschen... Und obwohl das Buch über 50 Jahre alt ist, fühlt sich vieles noch immer real an. Gewisse Verhaltensweisen des Menschen werden sich leider nie ändern. Es geht um Macht. Um Gewalt. Und um die Frage, wie weit eine „zivilisierte“ Gesellschaft bereit ist, ihre eigenen Werte zu verraten: aus Profitgier oder vermeintlicher Überlegenheit. Und es geht auch um die Frage, wie diese Gewalt die Welt verändert. Nicht nur äußerlich. Sondern auch im Inneren der Menschen. Die Geschichte wird aus zwei unterschiedliche Perspektiven erzählt. Aus der Sicht von Davidson, der wirklich hassenswert ist, und aus der Perspektive von Selver, einem Einheimischen, der sich nach und nach verliert. Diese Mischung war grandios und hatte genau den Effekt, der Ursula K. Le Guin erzielen wollte. Le Guins Sprache ist ruhig, manchmal fast trocken, und genau das funktioniert. Denn zwischen den nüchternen Sätzen sitzt eine tiefe Wut. Und eine Hoffnung, die nicht kitschig ist, sondern klar: Dass wir es besser machen können. Oder zumindest versuchen sollten.

Description
Desperation causes the Athsheans to retaliate against their captors, abandoning their strictures against violence. In defending their lives, they endanger the very foundations of their society. Every blow against the invaders is a blow to the core of Athsheans' culture.
And once the killing starts, there is no turning back.
Winner of the 1973 Hugo award for Best Novella, and nominated for many others, The Word for World is Forest is part of Le Guin's 'Hainish Cycle'. It explores a future history of Earth and pacifistic ideals in its depictions of violence, colonialism and resistance.
'A simple story that, like most things Le Guin wrote, packs a powerful emotional and critical punch'- Tordotcom
'Deeply moving and shocking by turns'- Suzanne Reid
'Le Guin writes in quiet, straightforward sentences about people who feel they are being torn apart by massive forces in society . . . and who fight courageously to remain whole' - The New York Times Book Review
Welcome to The Best Of The Masterworks: a selection of the finest in science fiction
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🍃 The Word for World is Forest ist kein lauter Roman. Aber einer, der bleibt und mich noch immer zum Nachdenken anregt. Er beweist erneut, warum Science-Fiction für mich oft näher an unserer Gegenwart ist als jeder Gegenwartsroman es sein könnte.
🌿Rezension - The Word for World is Forest 🌿 Es gibt Autor:innen, die mit ihren Geschichten mehr tun, als nur zu unterhalten. Sie graben sich ein: Still, tief, hartnäckig. Le Guin gehört für mich genau zu diesen Stimmen. Ihre Geschichte ist eine klare Allegorie: Kolonialismus, Ausbeutung, die fatale Arroganz des Menschen... Und obwohl das Buch über 50 Jahre alt ist, fühlt sich vieles noch immer real an. Gewisse Verhaltensweisen des Menschen werden sich leider nie ändern. Es geht um Macht. Um Gewalt. Und um die Frage, wie weit eine „zivilisierte“ Gesellschaft bereit ist, ihre eigenen Werte zu verraten: aus Profitgier oder vermeintlicher Überlegenheit. Und es geht auch um die Frage, wie diese Gewalt die Welt verändert. Nicht nur äußerlich. Sondern auch im Inneren der Menschen. Die Geschichte wird aus zwei unterschiedliche Perspektiven erzählt. Aus der Sicht von Davidson, der wirklich hassenswert ist, und aus der Perspektive von Selver, einem Einheimischen, der sich nach und nach verliert. Diese Mischung war grandios und hatte genau den Effekt, der Ursula K. Le Guin erzielen wollte. Le Guins Sprache ist ruhig, manchmal fast trocken, und genau das funktioniert. Denn zwischen den nüchternen Sätzen sitzt eine tiefe Wut. Und eine Hoffnung, die nicht kitschig ist, sondern klar: Dass wir es besser machen können. Oder zumindest versuchen sollten.







