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Poetry & Drama

The Story of My Life

4.1(19)
Language
English
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About the book

The Story of My LifeHelen Keller was just nineteen months old when, in 1882, she was struck with an illness that rendered her deaf, blind, and unable to communicate beyond basic signs. When she was seven, the arrival of Anne Sullivan, a partially blind teacher, catalysed Helen's learning and created a completely new way of teaching deafblind children. In The Story of My Life, written when Helen was twenty-three, Helen recounts her childhood and the wonders of a blossoming understanding of the world around her, along with her efforts to become the first deafblind person to earn a B.A. degree.This volume also contains many of her letters, and is substantiated by Anne Sullivan's own writing and correspondence on Helen's tuition, along with numerous other accounts. The story was later adapted for both theater and film on multiple occasions as The Miracle Worker, a title bestowed on Anne Sullivan by Mark Twain.

Editions (45)

ISBN9791043138911
PublisherLes prairies numériques
Publication Date02/27/26
Pages476

Reviews & Ratings

19 ratings

3 reviews

4.1

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  • wildeskopfkino
    wildeskopfkino

    148 Followers

    5.0

    Die Tür zur Stille — und wie sie aufging

    Was für eine Geschichte: rau, schlicht und auf eine Weise elegant, die einem die Worte aus der Kehle zieht. Helen Keller gelingt das Kunststück, ein Leben zu schildern, das man gemeinhin mit Superlativen überhäufen würde, dabei aber immer auf ehrliche, unaufgeregte Weise. Man spürt die Frustration des kleinen Mädchens, das in einer stummen, dunklen Welt gefangen ist, und dann diese Explosion von Erkenntnis, als Sprache und Berührung plötzlich Sinn ergeben. Kein Kitsch, kein Pathos — nur pure, knallharte Menschlichkeit. Anne Sullivan ist hier nicht nur Lehrerin, sie ist Türöffnerin, Seismograph und gelegentlich die einzige Person, die Helen (und damit dem Leser) ernsthaft begegnet. Die Beschreibungen — vom gezeichneten Fingeralphabet bis zum Händedruck der Welt — sind so plastisch, dass man meint, die Kälte eines Winterabends auf der Haut zu fühlen. Überall kleine Details, die haften bleiben: das irritierende Gefühl eines Gewitters, der erste Geschmack von Brot, der triumphale Moment, in dem ein Wort zum Schlüssel wird. Das macht das Buch zu mehr als einer Autobiografie — es ist ein Lehrstück darüber, was Bewusstsein ausmacht. Humor taucht immer wieder auf, ganz leise, oft in Form von schiefen, menschlichen Beobachtungen. Helen ist nicht als Heiliger geschrieben, sondern als Mensch mit Ecken, Zweifeln und einem unglaublichen Eigensinn. Das hat mich berührt und manchmal auch zum Schmunzeln gebracht. Stilistisch klar, in seiner Sprache manchmal simpel — aber genau das passt: keine unnötigen Schnörkel, stattdessen Authentizität. Einziger kleiner Wermutstropfen: Gegenwart und Rückblenden wechseln teilweise sprunghaft; das fordert Aufmerksamkeit, kann aber auch die Tiefe erhöhen. Insgesamt ein beeindruckendes, mutiges Buch, das zeigt, wie groß die Welt wird, wenn man die richtigen Türen findet. Unbedingt lesen — am besten mit einer großen Tasse Kaffee und dem Gefühl, danach ein bisschen dankbarer durch die Welt zu gehen.

    Die Tür zur Stille — und wie sie aufging

    Nov 16, 2025

  • carla_b
    carla_b

    3 Followers

    5.0

    I love true stories! This is one is a masterpiece and a must read! An incredible woman!

    Jan 5, 2024

  • jordis.madeleine
    jordis.madeleine

    1 Followers

    5.0

    Eines der interessantesten Bücher, die ich jemals gelesen habe.

    Apr 6, 2024

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