The Light We Lost
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Description
“This love story between Lucy & Gabe spans decades and continents as two star-crossed lovers try to return to each other…Will they ever meet again? This book kept me up at night, turning the pages to find out, and the ending did not disappoint.”—Reese Witherspoon
“One Day meets Me Before You meets your weekender bag.”—The Skimm
“Extraordinary.”—Emily Giffin
He was the first person to inspire her, to move her, to truly understand her. Was he meant to be the last?
Lucy is faced with a life-altering choice. But before she can make her decision, she must start her story—their story—at the very beginning.
Lucy and Gabe meet as seniors at Columbia University on a day that changes both of their lives forever. Together, they decide they want their lives to mean something, to matter. When they meet again a year later, it seems fated—perhaps they'll find life's meaning in each other. But then Gabe becomes a photojournalist assigned to the Middle East and Lucy pursues a career in New York. What follows is a thirteen-year journey of dreams, desires, jealousies, betrayals, and, ultimately, of love. Was it fate that brought them together? Is it choice that has kept them away? Their journey takes Lucy and Gabe continents apart, but never out of each other's hearts.
This devastatingly romantic debut novel about the enduring power of first love, with a shocking, unforgettable ending, is Love Story for a new generation.
“It's the epic love story of 2017.”—Redbook
Book Information
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Ein fantastisches Buch!
Ich habe alles an dem Buch geliebt. Der Schreibstil war so angenehm, dass sich das Buch gut gelesen hat. Die Geschichte hat mich so gefesselt, dass ich das Buch in Zwei Tagen beendet habe. Die Geschichte hat mich zum Nachdenken gebracht. Sollten wir lieber auf unseren Verstand oder auf unser Herz hören? Haben wir alle heimliche Sehnsucht? Ich weiß es nicht. Sollten wir uns mit dem Zufrieden geben, was sicher für uns ist ? Oder lieber das Risiko eingehen, dem hinterher zu eifern, was wir tief in uns eigentlich wollen? Ich habe Lucy in der Geschichte sehr gut verstanden und konnte ihre Gefühle und Gedanken nachvollziehen. Sie hatte alles, einen Mann, der sich um sie kümmern will. Zwei zuckersüße Kinder. Und doch fehlte ihr etwas. Ihr Seelenverwandter, Gabe. Doch mit ihm würde nie so eine Beziehung zu Stande kommen wie mit Darren. Manchmal hat mich Gabe sogar echt genervt. Ich finde ehrlich gesagt, das seine Art ziemlich egoistisch ist. Eigentlich ist nichts falsches dabei, seinen Träume über alles zu stellen, immerhin ist es sein Leben. Aber in der Realität gehört so viel mehr dazu. Jedes Mal, wenn er sich bei Lucy gemeldet hat, dachte ich mir:“ lass sie doch einfach in Ruhe ihr Leben leben und dich vergessen lernen wenn du eh keine Beziehung mit ihr führen willst“. Doch wiederum habe ich ihn verstanden. Ich glaube, dass wir alle diese eine Person in unserem Herzen haben, die wir nie vergessen können. Sei es wegen Liebe oder einfach nur wegen den guten Erinnerungen. Ich glaube, manchmal ist es besser eine Person einfach zu vergessen, wenn es einfach keine Zukunft gibt. Auch wenn diese Erkenntnis zu schmerzen scheint. Um die Frage vom Anfang zu beantworten: Es ist wichtig auf unser Herz zu hören, doch wir dürfen nicht vergessen, dass unser Verstand dafür da ist, unser Herz nicht immer wieder brechen zu lassen. Wir sollten uns dessen bewusst sein, was wir wollen. Aber es sollte uns auch klar werden, wer uns gut tut und uns weiter bringt, denn beides ist nicht immer im Einklang zu einander.
Ich musste sehr viel weinen
Das Buch ist kein klassischer Roman, er ist so geschrieben, dass es sich liest, als würde die Protagonistin Lucy einen Brief vorlesen an eine verflossene Liebschaft. Lucy und Gabe lernen sich am 11. September 2001 kennen und ihre Gefühle sind rasant und führen zu einer leidenschaftlichen Beziehung. Doch Gabe hat noch viele Pläne, er möchte als Fotograf in Krisengebiete und das führt zu derTrennung von Lucy. Das Leben läuft für Lucy weiter, doch sie kann Gabe nicht vergessen und immer wieder zweifelt sie an den Gefühlen zu ihrem Ehemann, den sie zwar liebt, aber nie so leidenschaftlich wie Gabe. Immer wieder treffen und hören sich Lucy und Gabe und immer wieder merkt man das sich noch lange nicht, alle Gefühle erledigt haben. Das Buch war sehr emotional und durch die Erzählform war es so leicht zu lesen. Es ist nicht so tief und die Protagonisten wirken weiter weg, aber mich hat es gut unterhalten und emotional gepackt, besonders das Ende. ▪️Leidenschaft ▪️Shakespeaere ▪️Fotografien im Krisengebiet ▪️Darren ▪️ Kindersendung ▪️ Violet und Liam ▪️ neverending love ▪️ schwanger ▪️Israel ▪️ Bombe

Lucy und Gabe lernen sich bei einem Seminar kennen. Die beiden werden Freunde und ziehen relativ schnell zusammen. Beide haben aber konkrete Vorstellungen vom Leben. Lucy wird erfolgreiche Drehbuchautorin. Gabe erhält ein Jobangebot als Fotograf, aber nicht in Amerika sondern im Irak. Es kommt leider zu Drehnung. Lucy lernt aber nach längerer Zeit Darren kennen. Es ist eine ganz andere Liebe. Sie ist leiser und beständiger. Sie bleiben zusammen und heiraten. Bekommen zwei Kinder. Aber der Kontakt zu Gabe reißt nie ab. Sie treffen sich dazwischen immer wieder. Als Lucy glaubt Darren betrügt sie, ist Gabe zufällig zur Stelle. Die beiden verbringen einen schönen Tag miteinander. Aber Darren hatte nur Kontakt zu einer Immobilienmaklerin. Er hat für die Familie ein Haus gekauft. Lucy erfuhr, dass sue wieder schwanger ist. Dann bekommt Lucy einen Anruf vom Chef der Redaktion, dass Gabe sehr stark verletzt wurde. Sie musste ihn jetzt unbedingt sehen. So flog Lucy in den Iran. Fazit für mich Buch war gut zu lesen. Hatte nur am Anfang Probleme mit der Schreibweise Ich und Du. Aber die Geschichte hat mir gut gefallen. War nur am Schluss etwas traurig.
Bewegend und aktuell🤍
Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob ich das Buch mag, vor allem wegen dem Stil. Es ist nämlich komplett wie ein Brief geschrieben, was irgendwie intim ist, aber auch ungewohnt. Je weiter ich gelesen hab, desto mehr hat mich die Geschichte gepackt. Es geht um Liebe, Entscheidungen, und diesen inneren Zwiespalt: Folge ich meinem Herzen oder dem, was „richtig“ wäre? Zwischendrin werden auch ernste Themen wie Israel, Gaza oder 9/11 angesprochen, was das Ganze nochmal tiefer macht. Die Story zieht sich über viele Jahre und fühlt sich dadurch richtig echt an. Vor allem das Ende hat mich sehr berührt und zum Nachdenken gebracht. Was wäre, wenn man sich im Leben anders entschieden hätte? Alles in allem ein stilles, ehrliches Buch, das nachwirkt
September 2001 in New York. Jeder erinnert sich noch genau an den Tag, als die Anschläge verübt worden sind. Genau an diesem Tag begegnen sich Lucy und Gabe in der Uni und erleben die schlimmen Ereignisse des Tages, die deutliche Spuren bei ihnen hinterlassen. Der Tag ändert ihr Leben, nicht nur durch die Anschläge, sondern auch durch die Gefühle der ersten großen Liebe, die sie nicht mehr los lässt und perfekt zu sein scheint. Doch das Leben steht nicht still und geht weiter, so wie sich auch die beiden weiter entwickeln und erwachsen werden, die Uni abschließen und ins Berufsleben starten. Gabe träumt von einer Karriere als Fotograf und Lucy beginnt ihre Karriere bei einem Fernsehsender für Kinderserien. Beide möchten ihre Träume verwirklichen und nicht aufgeben. Gabe erhält ein Angebot, was er nicht ablehnen kann und Lucy möchte ihre Pläne nicht aufgeben und geht nicht mit ihm. Es bedeutet die Trennung für beide und getrennte Wege zu gehen, sich dennoch aber nicht zu vergessen. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege und nach Jahren treffen sie wieder aufeinander. Die Gefühle noch deutlich spürbar wie am Anfang. Die Geschichte von Lucy und Gabe wird aus der Sicht von Lucy erzählt, die eine einseitige Unterhaltung mit Gabe führt oder einen Brief an ihn schreibt. Sie spricht ihn dabei direkt an, ob er sich noch an dies oder jenes erinnert oder ob er die Dinge noch einmal genauso machen würde, wie damals. Ein Schreibstil, den ich so noch gar nicht gelesen habe. Es war eine neue Erfahrung und hat mir gut gefallen, da es sehr tiefgründig und gefühlvoll war. Aber eben auch neu und etwas Besonderes. Es bringt den Leser direkt in die Gefühlswelt und verschafft Nähe zu Lucy, da man ein Teil ihrer Gedanken und Gefühle wird. Sie erzählt alle Details des Lebens sehr offen und man merkt, dass Gabe, ihre erste große Liebe, immer in ihren Gedanken ist und sie ständig begleitet, selbst als sie den Liebeskummer überwunden hat und das Leben weiter geht. Ab und zu erfährt man als Leser über die beruflichen Erfolge von Gabe und was er tut, wo er ist, wenn Lucy durch Zeitungsartikel oder im Internet von ihm erfährt. Ansonsten erfährt man recht wenig über ihn oder sein Leben, da es eben aus der Sicht von Lucy geschieht, was ich das ein oder andere Mal doch sehr bedauert habe, da seine Sicht sicherlich interessant wäre. Lucys Leben geht auch weiter, hat Erfolg im Beruf und im Leben. Sie heiratet, bekommt zwei Kinder, aber Gabe ist immer präsent. Ab und zu habe ich mich gefragt, wo das Happy End zwischen den beiden bleibt und wie es weiter geht, wie sie zusammen finden und was dann aus Lucys Familie wird. Wie sehen sie sich wieder und wie können ihre Träume zusammen finden? Mich hat die Geschichte schon von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr los gelassen. Es ist die Geschichte von großer Liebe zwischen zwei Menschen, die einfach zusammen gehören und doch getrennte Wegen gehen. Die Figuren sind der Autorin wirklich gelungen. Nicht nur Lucy und Gabe, sondern auch die Familie von Lucy und ihrem Mann und ihre Freunde. In dem Leben von Lucy und Gabe wurden schwere Entscheidungen getroffen und manchmal war es nicht leicht diese nach zu vollziehen und wieso sie sich nicht anders entschieden haben. Dennoch war es oft mutig von ihnen diesen Schritt zu gehen, auch wenn es Liebeskummer und Schmerz bedeutete. Die Geschichte hat eine klare Linie und es ist nicht zu kitschig geworden. Dennoch war ich oft den Tränen nahe und die Geschichte zeigt, dass Liebe und Verlust nahe beieinander sind und diese beiden Dinge jederzeit zuschlagen können. Der Schluss des Buches traf mich wie ein Schlag und entwickelte sich anders, als ich es erwartet habe, als ich das Buch gekauft hatte. Ich war wie vom Schlag getroffen und musste die letzten Seiten immer wieder unterbrechen, weil ich nicht mehr weiter lesen konnte vom weinen und Taschentücher brauchte. Leider kam das Ende sehr schnell und als Leser blieb man mit vielen Fragen zurück, die ich gerne beantwortet bekommen hätte, die aber offen bleiben seitens der Autorin. Der Roman hat mich gepackt und umgehauen und ich bin dankbar für den Tipp und dass ich es lesen konnte. Ich spreche hier eine klare Empfehlung aus. Für den Schreibstil, für die Story, für die Charaktere und die vielen Emotionen, die dabei aufgekommen sind.

Ich gebe zu, dass das Buch sehr lange nicht ganz mein Fall war. Der Schreibtisch ist etwas speziell, es ist mehr wie eine Erzählung, die sie Gabe gegenüber macht. Das heißt in der Du-Perspektive, der Leser ist Gabe. Das an sich fand ich aber eigentlich gut, vorallem weil es zum Ende hin dadurch deutlich emotionaler wird. Aber ich glaube, als ich 2/3 des Buches durch hatte, hätte ich eher nur 3 Sterne gegeben. Es passieren einfach wieder mehrere Dinge, die ich moralisch nicht vertreten kann. Am Ende habe ich aber angefangen umzudenken, worauf das Buch wirklich hinaus will. Und es ist einfach so unfassbar traurig, diese echte Geschichte von zwei Liebenden, die immer aneinander vorbeilaufen.. ein wirklich tolles Buch.
Lucy und Gabe lernen sich am 11. September kennen, an dem Tag wo die zwei Türme einstürzten und sich vieles veränderte. An einem Tag wo Menschen sterben, aber auch geboren werden, wo sich Menschen trennen, jedoch auch verlieben.. so wie Lucy und Gabe. Ich muss gestehen, dass ich mich am Anfang erstmal an den Schreibstil gewöhnen musste. Nach ein paar Seiten war ich dann aber drin und die Geschichte konnte mich absolut mitreißen. Lucy schreibt in Briefform an Gabe und erzählt ihm ihre Geschichte und dadurch lässt es sich wirklich locker flockig lesen und man bekommt Eindrücke, die man in der gewöhnlichen Form, wohl nicht bekommen hätte. Man durchlebt alle möglichen Emotionen und ist teilweise so wütend, weil Lucy so eine starke Protagonistin ist, sich jedoch immer selbst hinten anstellt und nie an sich denkt und dadurch viele falsche Entscheidungen trifft.. die natürlich ihre Auswirkungen haben. Das Buch bringt einem zum nachdenken und man stellt sich genau wie Lucy immer wieder sie selben Fragen: Bin ich glücklich? Habe ich alles versucht? Muss ich mich mit der zweiten Wahl zufrieden geben? Sollte ich das Risiko eingehen oder lieber den einfachen Weg gehen? Und vor allem.. was wäre gewesen wenn? Lucy und Gabe wollen beide etwas großes bewirken, die Welt ein wenig besser machen, jedoch gehen ihre Pläne nicht in die gleiche Richtung und nun stellt sich die Frage ob die beiden zueinander zurückfinden oder nicht. Das erfährt ihr natürlich in dem Buch ;) Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn ich am Anfang Probleme hatte und mich teilweise nicht wirklich in Lucy hineinversetzen konnte, aber das wird wohl möglich eher an mir selbst liegen :P Daher eine klare Empfehlung meinerseits! PS: Was ein Ende!!! Vielen Dank an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar :)
Habe ich mir wirklich besser vorgestellt. Der Schreibstil war meiner Meinung nach wirklich schrecklich. Das ganze Buch war als eine Art Brief verfasst und hatte enorme Zeitsprünge in der Handlung, ohne wirklich auf diese zu verweisen. Aus der grundlegenden Geschichte hätte man wirklich viel machen können, aber so hat man auch zu den Charakteren keine "Verbindung" aufbauen können. Würde ich persönlich nicht weiterempfehlen.
Wir lesen dieses Werk aus Lucys Sicht, in einer Art Briefform. Das hat mich zunächst einmal sehr angesprochen, allerdings kam mir trotzdem alles ein bisschen distanziert vor und ich habe keine richtige Verbindung zu Lucy aufbauen können. Lucy war mir aber auch nicht immer wirklich sympathisch, da ich ihr Verhalten oft nicht verstanden habe. Das ganze wurde dadurch doch ein wenig seltsam, da ich nicht so handeln würde wie sie. Die ganze Handlung war recht vorhersehbar, bis auf das Ende, welches mir persönlich sehr gut gefallen hat, da es die Frage aufwirft "Was wäre wenn?" und man dadurch länger über die ganze Handlung nachdenkt und das Buch nicht direkt wieder "ausblendet". Die Verbindung zwischen Lucy und Gabe ist sehr besonders und auch tragisch, dass wirkte alles sehr realistisch, da im realen Leben ja nichts immer nur perfekt läuft. Die Gefühle kamen teilweise gut rüber, vor allem am Ende, aber die meiste Zeit konnte ich einfach nicht mit Lucy fühlen. Ihre Einstellung habe ich wirklich oft nicht verstanden. Das Buch konnte mich irgendwie nicht richtig mitreißen und die Gefühle sind irgendwie nicht übergesprungen. Das Ende war wirklich herzzerreißend und toll gewählt, da dass Werk dadurch länger im Kopf bleibt. Der Schreibstil war angenehm und einfach gestrikt. Das Buch war nett für zwischendurch, aber auch nicht so gut, wie ich es erhofft hatte.
Hier sollte man wirklich bis zum Ende lesen, um das Buch beurteilen zu können.
Die Idee an sich ist nicht neu, zwei Menschen deren Wege sich trennen, aber immer wieder in Kontakt treten à la Zwei an einem Tag. Die Erzählperspektive ist ungewöhnlich, erinnert jedoch an einen Brief. Die kurzen Kapitel haben das Lesen erleichtert. Anfangs kam bei mir keine Spannung auf, mit den beiden Hauptpersonen konnte ich nicht wirklich mitfiebern. Das hat sich bei den letzten Kapiteln geändert, es wurde zum Ende noch wirklich emotional. Das Buch wurde sehr berührend abgeschlossen.
4,5 Sterne!!! Zunächst möchte ich mich bei Randomhouse und der lieben Duygu bedanken, die mir freundlicherweise das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Vielen Dank dafür! Diverse verschiedene Punkte waren es, weshalb ich zugesagt hatte, das Buch zu lesen und zu rezensieren und das obwohl meine Zeit momentan etwas begrenzt ist und ich eigentlich nicht mehr so viele Rezensionsexemplare annehmen wollten. Folgende Punkte konnten mich dann doch überzeugen: 1.Das Cover 2.Der Klappentext 3.Die Buchempfehlung von Reese Witherspoon Punkt drei war es auch, der mich letztlich veranlasst hat, das Buch bereits am vergangenen Wochenende zu lesen, obwohl ich es mir eigentlich erst für Ende Februar bereitgelegt hatte. Es gibt Menschen dort draußen, die haben bei mir doch einen recht hohen Stellenwert, seien es nun Bloggerkollegen/innen, Schauspieler, Sänger, etc. pp. Wenn eine solche Person von einem Buch schwärmt, dann ist es nicht selten der Fall, dass ich das Buch sofort kaufe bzw. unmittelbar lese, sollte ich es bereits zu Hause haben. So lief das Ganze dann auch mit Reese Witherspoon und ihrer Empfehlung zu Was bleibt, sind wir (englisch: The Light We Lost) ab. Und jetzt, nachdem ich das Buch gelesen und auch schon drüber geschlafen habe, fahren meine Gedanken irgendwie noch immer Achterbahn. Das Buch ist nach wie vor so präsent, dass es mir, sei es nun auf der Autofahrt zur Arbeit, oder zu Hause beim Abendessen, noch immer einen kalten Schauer über den Rücken jagt, wenn ich daran denke und die Geschichte im Geiste noch einmal durchspiele. Es gibt Bücher, bei denen tue ich mich unglaublich schwer, eine Rezension zu schreiben, weil ich einfach das Gefühl habe, ihnen mit meinen Worten nicht gerecht zu werden; nicht richtig ausdrücken zu können, auf welche intensive Art sie mich emotional berührt haben. Dieses hier ist eines davon. ! ACHTUNG, REZENSION KANN SPOILER ENTHALTEN ! POSITIV Was mir als erstes positiv aufgefallen ist, ist der Schreibstil der Autorin, erzählt sie die Geschichte zwar in der Ich-Perspektive, allerdings nicht bloß an uns als Leser gerichtet, sondern richtet sie die Geschichte vielmehr im Namen unserer Protagonistin Lucy an einen Mann namens Gabe. Es fühlt sich manchmal an wie Tagebucheinträge, dann wiederum wie Briefe … gleichzeitig aber auch, als wären wir gerade bei einem sehr intimen und persönlichen Gespräch dabei. Es ist neu und anders und unglaublich gefühlvoll. Dieses Buch hat eine Intensität an sich, dass man bereits nach den ersten fünfzehn Seiten Herzklopfen, oder wohl eher Herzschmerz, verspürt. Man wird hineingeworfen in diese unglaublich emotionale Geschichte und hat nie die Gelegenheit, so richtig durchzuatmen. Lucy und Gabe lernen sich in ihrem letzten Jahr an der Columbia Universität in New York, in einem Shakespeare Seminar, kennen und zwar am 11. September 2001. Gemeinsam werden sie an diesem Tag Zeuge, wie sich die Welt innerhalb weniger Augenblicke dramatisch verändert. Dieses gemeinsame Erlebnis verbindet die beiden auf eine Art und Weise, wie sie sich zuvor noch nie zu einem anderen Menschen hingezogen gefühlt haben. Dies ist auch der Tag an dem sie sich selbst ein Versprechen geben: sie möchte in Ihrem Leben etwas tun, das Bedeutung hat, sie möchten mit ihrer Arbeit; mit ihrem ganzen Sein etwas bewirken. Obgleich das Buch ein wenig an Cecelia Aherns Love, Rosie erinnert, von zwei Liebenden erzählt, die trotz ihrer unendlichen Liebe zueinander immer wieder die Chance verpassen, zusammen zu sein, ist es doch eine ganz andere Geschichte, nicht weniger herzzerreißend, doch wird sie gefüllt von einer viel düsteren, bedrückenden Atmosphäre. Auch wenn Lucy und Gabe dasselbe Ziel verfolgen, im Leben etwas zu bewirken, den Menschen zu helfen, die Welt gar zu verändern, könnten ihre Träume nicht unterschiedlicher sein. Während Lucy glücklich ist mit ihrem Job, mit ihrem Leben in New York, fühlt sich Gabe irgendwie Fehl am Platz, hat er das Gefühl, seine Berufung noch nicht gefunden zu haben und in dieser Stadt auch niemals finden zu werden. Die Welt ruft nach ihm. Und so macht er sich auf den Weg in diverse Kriegsgebiete um von dort aus als journalistischer Fotograf davon zu berichten, wie die Menschen dort leben und welche Gefahr ihnen tagtäglich droht. Die Autorin schafft es dabei ganz geschickt, tatsächlich geschehene geschichtliche Ereignisse, wie z. B. eben der 11. September, die Wahl des ersten afroamerikanischen Präsidenten oder auch den Tod von Bin Laden in die Geschichte mit einzubinden. All diese schrecklichen Ereignisse in Verbindung mit der unglaublich dramatischen Liebesgeschichte, die Lucy und Gabe verbindet, bleibt in dem Leser ein Gefühl der Hilflosigkeit zurück. Das Herz wird überrannt von so vielen verschiedenen Emotionen, dass man irgendwann gar nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht. Man ist wütend, wütend auf Lucy, für all die (falschen) Entscheidungen die sie trifft; Entscheidungen, die sie tief in ihrem Herzen eigentlich nie treffen wollte. Man wird überrannt von dieser immensen Trauer, von der Hilflosigkeit, die sich nicht nur in ihrer Beziehung wiederspiegelt. Außerdem wird man an all diese schrecklichen Ereignisse in der Vergangenheit erinnert, die nicht nur unsere Geschichte, sondern auch uns Menschen in so vielerlei Hinsicht geprägt haben. Ich würde gerne sagen, dass es auch schöne Momente gibt; Momente, die einem zeigen, dass das Licht noch immer leuchtet, doch irgendwie war dem nicht so. Es hätte sie geben können, diese Momente, wäre da nicht diese Traurigkeit in Lucy gewesen. Ich bin mir sicher, dass sie auf die ein oder andere Art tatsächlich irgendwie glücklich war, allerdings konnte man ihre Reue so eindeutig spüren, dass es einem selbst das Herz fast zerrissen hat. Diese Geschichte regt zum Nachdenken an. Das Leben ist kurz, viel zu kurz, lohnt es sich da tatsächlich, sich immer nur mit der zweiten Wahl zufrieden zu geben? Mit einen Job, den man zwar ganz okay findet, aber nicht liebt? Sollte man sich wirklich damit zufrieden geben, oder doch eher für das Beste im Leben kämpfen? Sollte man seine Träume hinten anstellen, nur weil es so gerade viel einfacher und bequemer ist, oder auch einfach mal Risiken eingehen? Lucy macht dies mit ihrer Geschichte sehr deutlich, lebt sie zwar scheinbar ein zufriedenes und glückliches Leben, hört sie über all die Jahre allerdings nie auf sich zu fragen, „was wäre wenn …?“, was wäre wenn sie damals mit Gabe mitgegangen wäre? Was, wenn sie doch Nein zu Darren gesagt hätte? Was, wenn sie niemals Kinder bekommen hätte? Wäre sie dann vielleicht mehr gereist? Hätte ihre Liebe zu Gabe dann vielleicht doch eine Chance gehabt? Lucy tut mir einfach nur Leid. Außerdem hat sie mich unglaublich wütend gemacht. Sie wusste, was sie wollte, hat ihre eigenen Bedürfnisse aber immer hinten angestellt, immer. Sie hätte nur hier und da ein paar Dinge anders machen müssen, nur ein paar wenige Entscheidungen, die sie hätte anders treffen sollen, dann wäre ihr Leben ganz anders verlaufen; dann wäre ihrer beider Leben vielleicht ganz anders verlaufen. Diese Geschichte ist eine unglaublich intensive und starke Geschichte, die dem Leser zeigt, wie hingebungsvoll ein Mensch in der Lage ist, zu lieben, aber auch welche Zerstörungskraft die Liebe eigentlich hat und dass es meist die nicht gewagten Risiken sind, die man am Ende bereut. NEGATIV Ich bin mir nicht sicher, ob diese Gedanken an dieser Stelle überhaupt richtig sind, da es weniger mit dem Buch an sich zu tun hat, sondern mehr mit den Gefühlen und Empfindungen, die manche Dinge in mir ausgelöst haben. Manchmal fiel es mir einfach schwer, mich mit Lucy zu identifizieren. Auf der einen Seite war sie eine solch starke, lebensfrohe und selbstbewusste Frau, die sich ihrer Sache so sicher war; die dann doch irgendwie genau zu der Frau geworden ist, die sie nie sein wollte. Ich konnte einige ihrer Entscheidungen nicht nachvollziehen, hätte sie so gerne an den Schultern gepackt und mal richtig durchgeschüttelt. Auch wenn sie doch irgendwie glücklich geworden ist, war sie manchmal eben nicht mehr diese starke Frau. Leid getan hat mir ebenfalls, dass sie Darren nie eine richtige Chance gegeben hat. Sie hat sich ihm unfair gegenüber verhalten und seine Liebe ausgenutzt, hat sie doch irgendwie immer nur einen Lückenbüßer gesucht für den Mann, den sie immer wollte, aber nie haben konnte. Ebenfalls war das Buch tatsächlich ein kleines bisschen vorhersehbar, was vielleicht etwas an Spannung genommen hat, aber auch den Zusammenbruch am Ende vielleicht etwas gedämpft hat. LOHNT SICH DAS BUCH? Es gibt selten Bücher, die einen emotional so umhauen, die einen überrollen mit so vielen unterschiedlichen Empfindungen, dass man kaum mehr weiß wo oben und unten, wo vorne und hinten ist. Dieses Buch ist so mächtig und intensiv und macht einen gleichzeitig so wütend und traurig. Es gibt Bücher, die traurig sind und einem Herz und Seele zerreißen, dennoch einen Funken Hoffnung in sich tragen. Und dann gibt es Bücher wie diese, die diesen Funken Hoffnung von Anfang an bereits verloren haben. Hoffnungslosigkeit. Das trifft es ziemlich genau, wenn ich an dieses Buch denke. Es ist ein Buch, an das ich noch sehr lange denken werden; ein Buch, dass mich so sehr berührt hat, dass ich es so schnell nicht mehr vergessen werde.
Eine sehr spannende und zugleich traurige Geschichte mit Lucy und Gabe. Beide lernen sich im Studium kennen und sogar auch lieben. Doch leider trennen sich ihre Wege, da Gabe als Fotograf um die Welt reisen und Lucy in New York ihrer Karriere nachgehen möchte. In den folgenden dreizehn Jahren verändert sich ihr Leben. Doch eins bleibt: Die Gefühle für einander. Werden Lucy und Gabe zueinander wieder finden? Werden beide ein Happy End haben? Oder hat das Schicksal gar andere Pläne für die beiden?
Hallo Buchmenschen, heute möchte ich mit euch über ein Buch sprechen, dass ich schon im März gelesen habe und bei dem es mir bis jetzt wirklich schwer gefallen ist meine Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen. Dieses Buch erzählt die Liebesgeschichte oder eben auch nicht von Lucy und Gabriel auf eine einzigartige Art und Weise. Lucy und Gabriel begegnen sich zum ersten Mal am 11. September 2001 in New York City in einem Seminar an der Uni. Dieser Tag ist allen Menschen in Erinnerung geblieben, so natürlich auch Lucy und Gabe. Sie haben eine der schrecklichsten Tragödien des 21. Jahrhunderts miteinander erleben müssen. So etwas schweißt zusammen, aber nicht nur das ist es, was Gabe und Lucy bei einander hält, denn sie mögen sich. Was danach passiert lässt sich mit einem ewigen Hin und Her zwischen Freundschaft, Verliebtheit, Distanz und einer ganz großen Gefühlspalette beschreiben. Lucy und Gabriel driften in den darauffolgenden Jahren immer wieder zusammen und auseinander. Ihre unterschiedlichen Ansichten vom Leben und Träume stehen ihnen immer wieder im Weg zu ihrem Glück, so scheint es zumindest. Was genau zwischen Lucy und Gabriel passiert und welche Auswirkungen auch kleine Handlungen und Entscheidungen für das eigene und das Leben Fremder haben können, müsst ihr selbst lesen. Darum bitte ich euch an dieser Stelle zum ersten Mal. img_1787 Was mir bisher nur in Was bleibt sind wir begegnet ist, ist die Form der Anrede im Buch. Man erlebt die Geschichte von Lucy und Gabriel aus Lucys Sicht und zwar in der Du-Form. Es fühlt sich an, als würden Lucy und Gabe sich gegenübersitzen und sie würde ihm ihre Geschichte erzählen. An manchen Stellen wirklich magisch und besonders. Mir ist es bei Büchern in denen es um Gefühle geht, dass ich mit den Protagonisten mitfühlen kann, das macht diese besondere Form des Du’s so toll. Ich habe mich gefühlt, als wäre ich mitten in der Geschichte und würde Lucy oder Gabriel an manchen Stellen so gerne schütteln, anschreien, in den Arm nehmen. Ich habe mit ihnen geliebt und gehasst, getrauert und mich gefreut. Es passiert selten, dass ein Buch bei mir sich so schnell einen Platz in meinem Herzen erkämpft, aber Was bleibt sind wir ist für mich ein absolutes Herzbuch geworden, wahrscheinlich sogar ein Jahreshighlight und ein absoluter Lesetipp für euch da draußen. Deswegen betone ich es jetzt nochmal, ich bitte euch darum dieses Buch zu lesen. Über die im Vordergrund stehende Liebesgeschichte hinaus, spricht Was bleibt sind wir so viele wichtige Fragen des Lebens an und nimmt uns Leser mit zu Situationen im Leben, wo wir uns entscheiden müssen, für oder gegen die Liebe, für oder gegen unsere Träume. Für oder gegen ein Wir. Ich möchte mich einfach bei Jill Santopolo für dieses unglaubliche Buch bedanken, es ist etwas ganz besonderes! Außerdem natürlich beim Heyne Verlag, dem Bloggerportal und der Random House Verlagsgruppe für mein Rezensionsexemplar.
Immer wieder war ich kurz davor das Buch abzubrechen, aber es lies sich dann doch so flott weg (große Schrift, viele „leer-Passagen“), dass ich es in wenigen Tagen und noch kurz vor Monatsende einfach durchzog. Auch weil ich wissen wollte, ob meine Theorie, die sich nach einigen Kapiteln herauskristallisierte stimmte. Und dem war so :) Leider konnte die Geschichte rund um Lucy & Gabe mich überhaupt nicht begeistern. Beiden Charakteren konnte ich durch den recht schlichten Schreibstil nicht nahekommen. Besonders Gabe nicht, da ihre Geschichte, welche sich über Jahre zieht, immer nur aus Lucas Sicht geschrieben wurde. An vielen Punkten waren mir die Klischees einfach zu übertrieben und die Geschichte war für mich extrem vorhersehbar und hatte zu viele Längen. Ihre Liebe auf den ersten Blick und dass sie jahrelang nicht voneinanderlassen konnten entbehrte für mich jeglicher Grundlage. Ihre Monate als Paar wirkten auf mich nicht besonders genug, als dass ich ihre extreme Zuneigung hätte spüren können. Am Ende des Tages haben sie das getan, was alle verliebten Paare die ersten Monate machen >> Das Bett kaum verlassen. Die Autorin hat es aber nicht geschafft den beiden eine tiefere Geschichte einzuhauchen, welche die folgende Abhängigkeit erklären würde. Nur der Fakt, dass sie sich an 9/11 kennengelernt haben reichte mir da nicht aus. Die Geschichte hatte einfach viel zu viele Augentoll-Momente und der erhoffte New York Vibe kam auch nicht rüber. Ich hätte auch sehr gerne Gabe bei seiner Arbeit als Fotograf im Nahen Osten begleitet, aber stattdessen bekam ich nur Lucys verklärte Sicht auf die Dinge. Zumindest wirkte es so, als hätte sie Eigenschaften in gäbe hineinprojiziert und sich damit selbst unglücklich gemacht. Schade, das Buch muss wieder ausziehen, denn weiterempfehlen kann ich es nicht.
Abgebrochen. Es gab für mich viel zu viel Gründe das Buch abzubrechen. 1) Ich komme leider absolut nicht mit der Erzählform klar. Das Buch ist durchgehend in der Vergangenheit geschrieben. Da Lucy (vermutlich) Gabe ihre komplette Geschichte erzählt. 2) Dadurch sind bei mir allerdings absolut keine Emotionen rübergekommen. Ich konnte mich absolut nicht in die Charaktere reinversetzten oder mit ihnen mitfühlen. 3) Ich mochte die Charaktere einfach nicht. Lucy ist dabei wohl noch am besten. Aber Gabe ist einfach ein richtiger egoistischer Arsch. Und ich konnte einfach nicht verstehen warum Lucy so mit sich umgehen lässt. 4) Man kam zwar schnell durch die Seiten aber es konnte keine Spannung aufgebaut werden. Dadurch hatte ich schlussendlich auch keine Lust mehr weiterzulesen. 5) Ich hatte durch den Klappentext ganz andere Erwartungen an das Buch. Mit sowas habe ich überhaupt nicht gerechnet. Wenn ich davor gewusst hätte, um was es in dem Buch geht, hätte ich es vermutlich gar nicht gekauft.
This novel is indeed heartbreaking, very sad and very emotional. I really enjoyed how the novel kept me wondering about the fate of Lucy and Gabe and how gradually Lucy, as the I-narrator, inserts tiny clues and references to what will happen in the future. It is a wonderful love story as well as a novel about lost chances and might-have-beens. I sometimes, however, had some issues with Lucy as a character - she came across as too opportunistic, not resolved enough and I had moments where I would have wanted to grab her and shout: Please, just let it/him go...
Ich hab das Buch in ca. 5 Stunden gelesen und es tut mir leid, aber ich weiß nicht was daran toll sein soll. Der Anfang war oki, aber der Rest? Erstmal kam bei mir keine einzige Emotion an. Für mich war das wie ein Bericht in Kurzfassung der letzten 12 Jahren. Ich weiß nicht was Lucy an diesen Gabe findet. Er ist ein egoistischer idiot und hätte sie einfach in ruhe lassen können nachdem er sich für seinen Traum entschieden hat, was ja verständlich ist, aber dann hat er kein Recht mehr in ihrem Leben. Voll dreist meldet er sich so wie es ihm in den Kram passt. Lucy mochte ich auch nicht und hat Darren überhaupt nicht verdient. Darren war für mich der einzige Charakter, den ich mochte. Und dann das Ende : sie hat 2 Kinder und fliegt dann auch noch schwanger in ein Kriegsgebiet? Sorry kann ich nicht nachvollziehen. Und Überraschung Gabe ist dann auch noch der Vater. Vorallem erfährt man gar nicht wie die Beziehung mit Darren weitergeht. Also hat mir nicht zugesagt. 2 von 5 Sternen 🌟
Kein schlechtes Buch, dennoch fand ich es eher langweilig und vorhersehbar. Am Ende hätte ich mir einen Epilog gewünscht in dem man erfährt, was danach passiert ist. Auch muss ich sagen, dass bei mir nicht groß Emotionen rüberkamen und ich mich mit der Protagonistin nicht groß identifizieren konnte. Für mich eine zu starke Glorifizierung der ersten großen Liebe. Erinnert mich in Bezug auf Gabes Geschichte an „Du und ich und all die Jahre“
Inhalt (in meinen Worten): Lucy und Gabe verbindet etwas sehr einschneidendes: sie verbringen den 11. September, der Tag an dem Amerika still stand, zusammen und das eigentlich eher zufällig. Von diesem Tag an sind sie auch zusammen, doch nach und nach verändern sich ihre Träume und Ziele im Leben und sie trennen sich irgendwann. Doch Lucy kann Gabe nicht vergessen. Stil: Der Erzähl-Stil war sehr anstrengend und teilweise sehr melancholisch. Zu melancholisch, wie ich finde. Es zieht einen manchmal richtig runter. Das Buch ist als Brief aufgebaut, was eigentlich schön ist, aber nicht wenn es um Lucy geht. Sie ging mir so auf den Keks, was ich echt schade finde. Fazit: Es hätte so schön werden können. Die Botschaft, der Hintergrund, die Liebe zwischen zwei Menschen. Doch ab etwa der zweiten Hälfte der zweiten CD konnte ich kaum noch zuhören. Es war zu anstrengend und nervig. Lucy hat Gabe 13 Jahre nicht vergessen können, obwohl sie beide schon längst eigene Leben aufgebaut haben. Er ist ein erfolgreicher Fotograf in Kriegsgebieten und sie … Na ja. Sie war sogar eifersüchtig … Doch Lucy, die alles an Gabe richtet, fragt sich oft, wie ihr Leben mit Gabe hätte verlaufen können. Eigentlich ist es nicht tragisch, wenn man die erste Liebe nicht vergessen kann. Im Gegenteil. Es könnte sogar zu etwas sehr schönem werden. Aber nicht, wenn man einfach nur nervt und wirklich alles in Frage stellt und vergleicht. Wenn man unvernünftige Entscheidungen trifft und dabei viel riskiert. Mich hat das Hörbuch sehr wütend gemacht und ich hab länger gebraucht, als gedacht dafür. Viel länger sogar. Ich war so wütend, dass ich mich gefreut hatte, als es plötzlich vorbei war. So wütend und sauer auf Lucy und alles, was sie erzählt hat, dass ich mein Radio am liebsten in eine Ecke geschmissen hätte. Ich höre viele Hörbücher, aber das ist mir noch nie passiert. Gesamtbewertung: Cover: 4.5/5 Es ist echt schön. Titel: ‘Was bleibt sind wir’ ist irgendwie nicht so zutreffend. Im englischen ‘The light we lost’ ist viel schöner und passender. 4/5 Inhalt: Lucy hat mich richtig genervt. Vielleicht lag es nur am Hörbuch, aber ich bin nicht mit ihr klar gekommen. 3/5
Den Einstieg hat mir das Buch nicht sehr leicht gemacht, denn der Erzählstil ist doch eher ungewöhnlich und ich habe ein wenig gebraucht mich daran zu gewöhnen. Die Geschichte begleitet Lucy und Gabe durch ihr Leben, wie sie sich an 9/11 kennenlernen und wie sich ihre Liebesgeschichte entwickelt. Erzählt wie diese sehr sprunghaft und es werden immer wieder Ereignisse aus dem Leben der beiden berichtet, insbesondere Lucy, auf deren Perspektive der Schwerpunkt liegt. Durch diese Sprunghaftigkeit hatte ich nie das Gefühl richtig in der Geschichte anzukommen und auch die Emotionen konnte mich selten erreichen. Es wirkt alles sehr distanziert und es war für mich kein richtiger Fluss in der Geschichte erkennbar. Das Buch ist nett zu lesen und mit seiner Ungewöhnlichkeit auch recht interessant, aber konnte mich, mit Ausnahme der letzten Seiten, emotional nie ganz erreichen.
Zwei Seelen, ein Moment und ein ganzes Leben voller "Was wäre wenn?". Eine Liebe im Schatten der Geschichte.
Diese Geschichte ist absolut herzerwärmend und gleichzeitig herzzerreißend. Das Zitat "Du warst die Quelle meines Trosts und zugleich der Ursprung meines Schmerzes" bringt den Kern des Romans perfekt auf den Punkt. Der Schreibstil ist poetisch und bildhaft, sodass ich mich, nach einer kurzen Eingewöhnungsphase, völlig in der Geschichte verlieren konnte. Die Erzählform ist besonders: Lucy erzählt Gabe ihre gemeinsame Geschichte in einer Art Rückblick, was sich wie ein langes Vorlesen oder ein Tagebuch anfühlt. Dadurch weiß man zwar früh, dass es kein klassisches Happy End geben wird, aber das macht die Reise der beiden nur noch intensiver. Ihre Verbundenheit beginnt am schicksalhaften 9. September 2001 und lässt sie nie wieder los. Obwohl beide ehrgeizige Karrierepläne verfolgen, die sie räumlich trennen, und Lucy später sogar heiratet und Kinder bekommt, bleibt die magische Anziehung zu Gabe bestehen. Manchmal wollte ich beide einfach nur schütteln, weil ihre Entscheidungen so schmerzhaft waren, doch ihre Entwicklung, besonders die von Lucy, ist sehr authentisch gezeichnet. Ein Roman, der mich mit gebrochenem Herzen zurückgelassen hat, aber jede Träne wert war. Wissenswertes Jill Santopolo schrieb mit diesem Roman (Originaltitel: The Light We Lost) einen internationalen Bestseller, der in über 35 Sprachen übersetzt wurde. Die Autorin verarbeitet darin das kollektive Trauma von 9/11 und wie ein solches Ereignis die Prioritäten und Liebesbiografien einer ganzen Generation veränderte. Santopolo, die eigentlich im Kinderbuchverlag arbeitet, wurde durch ihre eigenen Erfahrungen in New York zu dieser Geschichte inspiriert. Der Roman wird oft mit "Zwei an einem Tag" verglichen, da er die Frage stellt, ob die "große Liebe" wirklich diejenige ist, mit der man den Alltag verbringt, oder ob manche Feuer einfach zu heiß brennen, um ewig zu halten.
Description
“This love story between Lucy & Gabe spans decades and continents as two star-crossed lovers try to return to each other…Will they ever meet again? This book kept me up at night, turning the pages to find out, and the ending did not disappoint.”—Reese Witherspoon
“One Day meets Me Before You meets your weekender bag.”—The Skimm
“Extraordinary.”—Emily Giffin
He was the first person to inspire her, to move her, to truly understand her. Was he meant to be the last?
Lucy is faced with a life-altering choice. But before she can make her decision, she must start her story—their story—at the very beginning.
Lucy and Gabe meet as seniors at Columbia University on a day that changes both of their lives forever. Together, they decide they want their lives to mean something, to matter. When they meet again a year later, it seems fated—perhaps they'll find life's meaning in each other. But then Gabe becomes a photojournalist assigned to the Middle East and Lucy pursues a career in New York. What follows is a thirteen-year journey of dreams, desires, jealousies, betrayals, and, ultimately, of love. Was it fate that brought them together? Is it choice that has kept them away? Their journey takes Lucy and Gabe continents apart, but never out of each other's hearts.
This devastatingly romantic debut novel about the enduring power of first love, with a shocking, unforgettable ending, is Love Story for a new generation.
“It's the epic love story of 2017.”—Redbook
Book Information
Posts
Ein fantastisches Buch!
Ich habe alles an dem Buch geliebt. Der Schreibstil war so angenehm, dass sich das Buch gut gelesen hat. Die Geschichte hat mich so gefesselt, dass ich das Buch in Zwei Tagen beendet habe. Die Geschichte hat mich zum Nachdenken gebracht. Sollten wir lieber auf unseren Verstand oder auf unser Herz hören? Haben wir alle heimliche Sehnsucht? Ich weiß es nicht. Sollten wir uns mit dem Zufrieden geben, was sicher für uns ist ? Oder lieber das Risiko eingehen, dem hinterher zu eifern, was wir tief in uns eigentlich wollen? Ich habe Lucy in der Geschichte sehr gut verstanden und konnte ihre Gefühle und Gedanken nachvollziehen. Sie hatte alles, einen Mann, der sich um sie kümmern will. Zwei zuckersüße Kinder. Und doch fehlte ihr etwas. Ihr Seelenverwandter, Gabe. Doch mit ihm würde nie so eine Beziehung zu Stande kommen wie mit Darren. Manchmal hat mich Gabe sogar echt genervt. Ich finde ehrlich gesagt, das seine Art ziemlich egoistisch ist. Eigentlich ist nichts falsches dabei, seinen Träume über alles zu stellen, immerhin ist es sein Leben. Aber in der Realität gehört so viel mehr dazu. Jedes Mal, wenn er sich bei Lucy gemeldet hat, dachte ich mir:“ lass sie doch einfach in Ruhe ihr Leben leben und dich vergessen lernen wenn du eh keine Beziehung mit ihr führen willst“. Doch wiederum habe ich ihn verstanden. Ich glaube, dass wir alle diese eine Person in unserem Herzen haben, die wir nie vergessen können. Sei es wegen Liebe oder einfach nur wegen den guten Erinnerungen. Ich glaube, manchmal ist es besser eine Person einfach zu vergessen, wenn es einfach keine Zukunft gibt. Auch wenn diese Erkenntnis zu schmerzen scheint. Um die Frage vom Anfang zu beantworten: Es ist wichtig auf unser Herz zu hören, doch wir dürfen nicht vergessen, dass unser Verstand dafür da ist, unser Herz nicht immer wieder brechen zu lassen. Wir sollten uns dessen bewusst sein, was wir wollen. Aber es sollte uns auch klar werden, wer uns gut tut und uns weiter bringt, denn beides ist nicht immer im Einklang zu einander.
Ich musste sehr viel weinen
Das Buch ist kein klassischer Roman, er ist so geschrieben, dass es sich liest, als würde die Protagonistin Lucy einen Brief vorlesen an eine verflossene Liebschaft. Lucy und Gabe lernen sich am 11. September 2001 kennen und ihre Gefühle sind rasant und führen zu einer leidenschaftlichen Beziehung. Doch Gabe hat noch viele Pläne, er möchte als Fotograf in Krisengebiete und das führt zu derTrennung von Lucy. Das Leben läuft für Lucy weiter, doch sie kann Gabe nicht vergessen und immer wieder zweifelt sie an den Gefühlen zu ihrem Ehemann, den sie zwar liebt, aber nie so leidenschaftlich wie Gabe. Immer wieder treffen und hören sich Lucy und Gabe und immer wieder merkt man das sich noch lange nicht, alle Gefühle erledigt haben. Das Buch war sehr emotional und durch die Erzählform war es so leicht zu lesen. Es ist nicht so tief und die Protagonisten wirken weiter weg, aber mich hat es gut unterhalten und emotional gepackt, besonders das Ende. ▪️Leidenschaft ▪️Shakespeaere ▪️Fotografien im Krisengebiet ▪️Darren ▪️ Kindersendung ▪️ Violet und Liam ▪️ neverending love ▪️ schwanger ▪️Israel ▪️ Bombe

Lucy und Gabe lernen sich bei einem Seminar kennen. Die beiden werden Freunde und ziehen relativ schnell zusammen. Beide haben aber konkrete Vorstellungen vom Leben. Lucy wird erfolgreiche Drehbuchautorin. Gabe erhält ein Jobangebot als Fotograf, aber nicht in Amerika sondern im Irak. Es kommt leider zu Drehnung. Lucy lernt aber nach längerer Zeit Darren kennen. Es ist eine ganz andere Liebe. Sie ist leiser und beständiger. Sie bleiben zusammen und heiraten. Bekommen zwei Kinder. Aber der Kontakt zu Gabe reißt nie ab. Sie treffen sich dazwischen immer wieder. Als Lucy glaubt Darren betrügt sie, ist Gabe zufällig zur Stelle. Die beiden verbringen einen schönen Tag miteinander. Aber Darren hatte nur Kontakt zu einer Immobilienmaklerin. Er hat für die Familie ein Haus gekauft. Lucy erfuhr, dass sue wieder schwanger ist. Dann bekommt Lucy einen Anruf vom Chef der Redaktion, dass Gabe sehr stark verletzt wurde. Sie musste ihn jetzt unbedingt sehen. So flog Lucy in den Iran. Fazit für mich Buch war gut zu lesen. Hatte nur am Anfang Probleme mit der Schreibweise Ich und Du. Aber die Geschichte hat mir gut gefallen. War nur am Schluss etwas traurig.
Bewegend und aktuell🤍
Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob ich das Buch mag, vor allem wegen dem Stil. Es ist nämlich komplett wie ein Brief geschrieben, was irgendwie intim ist, aber auch ungewohnt. Je weiter ich gelesen hab, desto mehr hat mich die Geschichte gepackt. Es geht um Liebe, Entscheidungen, und diesen inneren Zwiespalt: Folge ich meinem Herzen oder dem, was „richtig“ wäre? Zwischendrin werden auch ernste Themen wie Israel, Gaza oder 9/11 angesprochen, was das Ganze nochmal tiefer macht. Die Story zieht sich über viele Jahre und fühlt sich dadurch richtig echt an. Vor allem das Ende hat mich sehr berührt und zum Nachdenken gebracht. Was wäre, wenn man sich im Leben anders entschieden hätte? Alles in allem ein stilles, ehrliches Buch, das nachwirkt
September 2001 in New York. Jeder erinnert sich noch genau an den Tag, als die Anschläge verübt worden sind. Genau an diesem Tag begegnen sich Lucy und Gabe in der Uni und erleben die schlimmen Ereignisse des Tages, die deutliche Spuren bei ihnen hinterlassen. Der Tag ändert ihr Leben, nicht nur durch die Anschläge, sondern auch durch die Gefühle der ersten großen Liebe, die sie nicht mehr los lässt und perfekt zu sein scheint. Doch das Leben steht nicht still und geht weiter, so wie sich auch die beiden weiter entwickeln und erwachsen werden, die Uni abschließen und ins Berufsleben starten. Gabe träumt von einer Karriere als Fotograf und Lucy beginnt ihre Karriere bei einem Fernsehsender für Kinderserien. Beide möchten ihre Träume verwirklichen und nicht aufgeben. Gabe erhält ein Angebot, was er nicht ablehnen kann und Lucy möchte ihre Pläne nicht aufgeben und geht nicht mit ihm. Es bedeutet die Trennung für beide und getrennte Wege zu gehen, sich dennoch aber nicht zu vergessen. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege und nach Jahren treffen sie wieder aufeinander. Die Gefühle noch deutlich spürbar wie am Anfang. Die Geschichte von Lucy und Gabe wird aus der Sicht von Lucy erzählt, die eine einseitige Unterhaltung mit Gabe führt oder einen Brief an ihn schreibt. Sie spricht ihn dabei direkt an, ob er sich noch an dies oder jenes erinnert oder ob er die Dinge noch einmal genauso machen würde, wie damals. Ein Schreibstil, den ich so noch gar nicht gelesen habe. Es war eine neue Erfahrung und hat mir gut gefallen, da es sehr tiefgründig und gefühlvoll war. Aber eben auch neu und etwas Besonderes. Es bringt den Leser direkt in die Gefühlswelt und verschafft Nähe zu Lucy, da man ein Teil ihrer Gedanken und Gefühle wird. Sie erzählt alle Details des Lebens sehr offen und man merkt, dass Gabe, ihre erste große Liebe, immer in ihren Gedanken ist und sie ständig begleitet, selbst als sie den Liebeskummer überwunden hat und das Leben weiter geht. Ab und zu erfährt man als Leser über die beruflichen Erfolge von Gabe und was er tut, wo er ist, wenn Lucy durch Zeitungsartikel oder im Internet von ihm erfährt. Ansonsten erfährt man recht wenig über ihn oder sein Leben, da es eben aus der Sicht von Lucy geschieht, was ich das ein oder andere Mal doch sehr bedauert habe, da seine Sicht sicherlich interessant wäre. Lucys Leben geht auch weiter, hat Erfolg im Beruf und im Leben. Sie heiratet, bekommt zwei Kinder, aber Gabe ist immer präsent. Ab und zu habe ich mich gefragt, wo das Happy End zwischen den beiden bleibt und wie es weiter geht, wie sie zusammen finden und was dann aus Lucys Familie wird. Wie sehen sie sich wieder und wie können ihre Träume zusammen finden? Mich hat die Geschichte schon von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr los gelassen. Es ist die Geschichte von großer Liebe zwischen zwei Menschen, die einfach zusammen gehören und doch getrennte Wegen gehen. Die Figuren sind der Autorin wirklich gelungen. Nicht nur Lucy und Gabe, sondern auch die Familie von Lucy und ihrem Mann und ihre Freunde. In dem Leben von Lucy und Gabe wurden schwere Entscheidungen getroffen und manchmal war es nicht leicht diese nach zu vollziehen und wieso sie sich nicht anders entschieden haben. Dennoch war es oft mutig von ihnen diesen Schritt zu gehen, auch wenn es Liebeskummer und Schmerz bedeutete. Die Geschichte hat eine klare Linie und es ist nicht zu kitschig geworden. Dennoch war ich oft den Tränen nahe und die Geschichte zeigt, dass Liebe und Verlust nahe beieinander sind und diese beiden Dinge jederzeit zuschlagen können. Der Schluss des Buches traf mich wie ein Schlag und entwickelte sich anders, als ich es erwartet habe, als ich das Buch gekauft hatte. Ich war wie vom Schlag getroffen und musste die letzten Seiten immer wieder unterbrechen, weil ich nicht mehr weiter lesen konnte vom weinen und Taschentücher brauchte. Leider kam das Ende sehr schnell und als Leser blieb man mit vielen Fragen zurück, die ich gerne beantwortet bekommen hätte, die aber offen bleiben seitens der Autorin. Der Roman hat mich gepackt und umgehauen und ich bin dankbar für den Tipp und dass ich es lesen konnte. Ich spreche hier eine klare Empfehlung aus. Für den Schreibstil, für die Story, für die Charaktere und die vielen Emotionen, die dabei aufgekommen sind.

Ich gebe zu, dass das Buch sehr lange nicht ganz mein Fall war. Der Schreibtisch ist etwas speziell, es ist mehr wie eine Erzählung, die sie Gabe gegenüber macht. Das heißt in der Du-Perspektive, der Leser ist Gabe. Das an sich fand ich aber eigentlich gut, vorallem weil es zum Ende hin dadurch deutlich emotionaler wird. Aber ich glaube, als ich 2/3 des Buches durch hatte, hätte ich eher nur 3 Sterne gegeben. Es passieren einfach wieder mehrere Dinge, die ich moralisch nicht vertreten kann. Am Ende habe ich aber angefangen umzudenken, worauf das Buch wirklich hinaus will. Und es ist einfach so unfassbar traurig, diese echte Geschichte von zwei Liebenden, die immer aneinander vorbeilaufen.. ein wirklich tolles Buch.
Lucy und Gabe lernen sich am 11. September kennen, an dem Tag wo die zwei Türme einstürzten und sich vieles veränderte. An einem Tag wo Menschen sterben, aber auch geboren werden, wo sich Menschen trennen, jedoch auch verlieben.. so wie Lucy und Gabe. Ich muss gestehen, dass ich mich am Anfang erstmal an den Schreibstil gewöhnen musste. Nach ein paar Seiten war ich dann aber drin und die Geschichte konnte mich absolut mitreißen. Lucy schreibt in Briefform an Gabe und erzählt ihm ihre Geschichte und dadurch lässt es sich wirklich locker flockig lesen und man bekommt Eindrücke, die man in der gewöhnlichen Form, wohl nicht bekommen hätte. Man durchlebt alle möglichen Emotionen und ist teilweise so wütend, weil Lucy so eine starke Protagonistin ist, sich jedoch immer selbst hinten anstellt und nie an sich denkt und dadurch viele falsche Entscheidungen trifft.. die natürlich ihre Auswirkungen haben. Das Buch bringt einem zum nachdenken und man stellt sich genau wie Lucy immer wieder sie selben Fragen: Bin ich glücklich? Habe ich alles versucht? Muss ich mich mit der zweiten Wahl zufrieden geben? Sollte ich das Risiko eingehen oder lieber den einfachen Weg gehen? Und vor allem.. was wäre gewesen wenn? Lucy und Gabe wollen beide etwas großes bewirken, die Welt ein wenig besser machen, jedoch gehen ihre Pläne nicht in die gleiche Richtung und nun stellt sich die Frage ob die beiden zueinander zurückfinden oder nicht. Das erfährt ihr natürlich in dem Buch ;) Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn ich am Anfang Probleme hatte und mich teilweise nicht wirklich in Lucy hineinversetzen konnte, aber das wird wohl möglich eher an mir selbst liegen :P Daher eine klare Empfehlung meinerseits! PS: Was ein Ende!!! Vielen Dank an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar :)
Habe ich mir wirklich besser vorgestellt. Der Schreibstil war meiner Meinung nach wirklich schrecklich. Das ganze Buch war als eine Art Brief verfasst und hatte enorme Zeitsprünge in der Handlung, ohne wirklich auf diese zu verweisen. Aus der grundlegenden Geschichte hätte man wirklich viel machen können, aber so hat man auch zu den Charakteren keine "Verbindung" aufbauen können. Würde ich persönlich nicht weiterempfehlen.
Wir lesen dieses Werk aus Lucys Sicht, in einer Art Briefform. Das hat mich zunächst einmal sehr angesprochen, allerdings kam mir trotzdem alles ein bisschen distanziert vor und ich habe keine richtige Verbindung zu Lucy aufbauen können. Lucy war mir aber auch nicht immer wirklich sympathisch, da ich ihr Verhalten oft nicht verstanden habe. Das ganze wurde dadurch doch ein wenig seltsam, da ich nicht so handeln würde wie sie. Die ganze Handlung war recht vorhersehbar, bis auf das Ende, welches mir persönlich sehr gut gefallen hat, da es die Frage aufwirft "Was wäre wenn?" und man dadurch länger über die ganze Handlung nachdenkt und das Buch nicht direkt wieder "ausblendet". Die Verbindung zwischen Lucy und Gabe ist sehr besonders und auch tragisch, dass wirkte alles sehr realistisch, da im realen Leben ja nichts immer nur perfekt läuft. Die Gefühle kamen teilweise gut rüber, vor allem am Ende, aber die meiste Zeit konnte ich einfach nicht mit Lucy fühlen. Ihre Einstellung habe ich wirklich oft nicht verstanden. Das Buch konnte mich irgendwie nicht richtig mitreißen und die Gefühle sind irgendwie nicht übergesprungen. Das Ende war wirklich herzzerreißend und toll gewählt, da dass Werk dadurch länger im Kopf bleibt. Der Schreibstil war angenehm und einfach gestrikt. Das Buch war nett für zwischendurch, aber auch nicht so gut, wie ich es erhofft hatte.
Hier sollte man wirklich bis zum Ende lesen, um das Buch beurteilen zu können.
Die Idee an sich ist nicht neu, zwei Menschen deren Wege sich trennen, aber immer wieder in Kontakt treten à la Zwei an einem Tag. Die Erzählperspektive ist ungewöhnlich, erinnert jedoch an einen Brief. Die kurzen Kapitel haben das Lesen erleichtert. Anfangs kam bei mir keine Spannung auf, mit den beiden Hauptpersonen konnte ich nicht wirklich mitfiebern. Das hat sich bei den letzten Kapiteln geändert, es wurde zum Ende noch wirklich emotional. Das Buch wurde sehr berührend abgeschlossen.
4,5 Sterne!!! Zunächst möchte ich mich bei Randomhouse und der lieben Duygu bedanken, die mir freundlicherweise das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Vielen Dank dafür! Diverse verschiedene Punkte waren es, weshalb ich zugesagt hatte, das Buch zu lesen und zu rezensieren und das obwohl meine Zeit momentan etwas begrenzt ist und ich eigentlich nicht mehr so viele Rezensionsexemplare annehmen wollten. Folgende Punkte konnten mich dann doch überzeugen: 1.Das Cover 2.Der Klappentext 3.Die Buchempfehlung von Reese Witherspoon Punkt drei war es auch, der mich letztlich veranlasst hat, das Buch bereits am vergangenen Wochenende zu lesen, obwohl ich es mir eigentlich erst für Ende Februar bereitgelegt hatte. Es gibt Menschen dort draußen, die haben bei mir doch einen recht hohen Stellenwert, seien es nun Bloggerkollegen/innen, Schauspieler, Sänger, etc. pp. Wenn eine solche Person von einem Buch schwärmt, dann ist es nicht selten der Fall, dass ich das Buch sofort kaufe bzw. unmittelbar lese, sollte ich es bereits zu Hause haben. So lief das Ganze dann auch mit Reese Witherspoon und ihrer Empfehlung zu Was bleibt, sind wir (englisch: The Light We Lost) ab. Und jetzt, nachdem ich das Buch gelesen und auch schon drüber geschlafen habe, fahren meine Gedanken irgendwie noch immer Achterbahn. Das Buch ist nach wie vor so präsent, dass es mir, sei es nun auf der Autofahrt zur Arbeit, oder zu Hause beim Abendessen, noch immer einen kalten Schauer über den Rücken jagt, wenn ich daran denke und die Geschichte im Geiste noch einmal durchspiele. Es gibt Bücher, bei denen tue ich mich unglaublich schwer, eine Rezension zu schreiben, weil ich einfach das Gefühl habe, ihnen mit meinen Worten nicht gerecht zu werden; nicht richtig ausdrücken zu können, auf welche intensive Art sie mich emotional berührt haben. Dieses hier ist eines davon. ! ACHTUNG, REZENSION KANN SPOILER ENTHALTEN ! POSITIV Was mir als erstes positiv aufgefallen ist, ist der Schreibstil der Autorin, erzählt sie die Geschichte zwar in der Ich-Perspektive, allerdings nicht bloß an uns als Leser gerichtet, sondern richtet sie die Geschichte vielmehr im Namen unserer Protagonistin Lucy an einen Mann namens Gabe. Es fühlt sich manchmal an wie Tagebucheinträge, dann wiederum wie Briefe … gleichzeitig aber auch, als wären wir gerade bei einem sehr intimen und persönlichen Gespräch dabei. Es ist neu und anders und unglaublich gefühlvoll. Dieses Buch hat eine Intensität an sich, dass man bereits nach den ersten fünfzehn Seiten Herzklopfen, oder wohl eher Herzschmerz, verspürt. Man wird hineingeworfen in diese unglaublich emotionale Geschichte und hat nie die Gelegenheit, so richtig durchzuatmen. Lucy und Gabe lernen sich in ihrem letzten Jahr an der Columbia Universität in New York, in einem Shakespeare Seminar, kennen und zwar am 11. September 2001. Gemeinsam werden sie an diesem Tag Zeuge, wie sich die Welt innerhalb weniger Augenblicke dramatisch verändert. Dieses gemeinsame Erlebnis verbindet die beiden auf eine Art und Weise, wie sie sich zuvor noch nie zu einem anderen Menschen hingezogen gefühlt haben. Dies ist auch der Tag an dem sie sich selbst ein Versprechen geben: sie möchte in Ihrem Leben etwas tun, das Bedeutung hat, sie möchten mit ihrer Arbeit; mit ihrem ganzen Sein etwas bewirken. Obgleich das Buch ein wenig an Cecelia Aherns Love, Rosie erinnert, von zwei Liebenden erzählt, die trotz ihrer unendlichen Liebe zueinander immer wieder die Chance verpassen, zusammen zu sein, ist es doch eine ganz andere Geschichte, nicht weniger herzzerreißend, doch wird sie gefüllt von einer viel düsteren, bedrückenden Atmosphäre. Auch wenn Lucy und Gabe dasselbe Ziel verfolgen, im Leben etwas zu bewirken, den Menschen zu helfen, die Welt gar zu verändern, könnten ihre Träume nicht unterschiedlicher sein. Während Lucy glücklich ist mit ihrem Job, mit ihrem Leben in New York, fühlt sich Gabe irgendwie Fehl am Platz, hat er das Gefühl, seine Berufung noch nicht gefunden zu haben und in dieser Stadt auch niemals finden zu werden. Die Welt ruft nach ihm. Und so macht er sich auf den Weg in diverse Kriegsgebiete um von dort aus als journalistischer Fotograf davon zu berichten, wie die Menschen dort leben und welche Gefahr ihnen tagtäglich droht. Die Autorin schafft es dabei ganz geschickt, tatsächlich geschehene geschichtliche Ereignisse, wie z. B. eben der 11. September, die Wahl des ersten afroamerikanischen Präsidenten oder auch den Tod von Bin Laden in die Geschichte mit einzubinden. All diese schrecklichen Ereignisse in Verbindung mit der unglaublich dramatischen Liebesgeschichte, die Lucy und Gabe verbindet, bleibt in dem Leser ein Gefühl der Hilflosigkeit zurück. Das Herz wird überrannt von so vielen verschiedenen Emotionen, dass man irgendwann gar nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht. Man ist wütend, wütend auf Lucy, für all die (falschen) Entscheidungen die sie trifft; Entscheidungen, die sie tief in ihrem Herzen eigentlich nie treffen wollte. Man wird überrannt von dieser immensen Trauer, von der Hilflosigkeit, die sich nicht nur in ihrer Beziehung wiederspiegelt. Außerdem wird man an all diese schrecklichen Ereignisse in der Vergangenheit erinnert, die nicht nur unsere Geschichte, sondern auch uns Menschen in so vielerlei Hinsicht geprägt haben. Ich würde gerne sagen, dass es auch schöne Momente gibt; Momente, die einem zeigen, dass das Licht noch immer leuchtet, doch irgendwie war dem nicht so. Es hätte sie geben können, diese Momente, wäre da nicht diese Traurigkeit in Lucy gewesen. Ich bin mir sicher, dass sie auf die ein oder andere Art tatsächlich irgendwie glücklich war, allerdings konnte man ihre Reue so eindeutig spüren, dass es einem selbst das Herz fast zerrissen hat. Diese Geschichte regt zum Nachdenken an. Das Leben ist kurz, viel zu kurz, lohnt es sich da tatsächlich, sich immer nur mit der zweiten Wahl zufrieden zu geben? Mit einen Job, den man zwar ganz okay findet, aber nicht liebt? Sollte man sich wirklich damit zufrieden geben, oder doch eher für das Beste im Leben kämpfen? Sollte man seine Träume hinten anstellen, nur weil es so gerade viel einfacher und bequemer ist, oder auch einfach mal Risiken eingehen? Lucy macht dies mit ihrer Geschichte sehr deutlich, lebt sie zwar scheinbar ein zufriedenes und glückliches Leben, hört sie über all die Jahre allerdings nie auf sich zu fragen, „was wäre wenn …?“, was wäre wenn sie damals mit Gabe mitgegangen wäre? Was, wenn sie doch Nein zu Darren gesagt hätte? Was, wenn sie niemals Kinder bekommen hätte? Wäre sie dann vielleicht mehr gereist? Hätte ihre Liebe zu Gabe dann vielleicht doch eine Chance gehabt? Lucy tut mir einfach nur Leid. Außerdem hat sie mich unglaublich wütend gemacht. Sie wusste, was sie wollte, hat ihre eigenen Bedürfnisse aber immer hinten angestellt, immer. Sie hätte nur hier und da ein paar Dinge anders machen müssen, nur ein paar wenige Entscheidungen, die sie hätte anders treffen sollen, dann wäre ihr Leben ganz anders verlaufen; dann wäre ihrer beider Leben vielleicht ganz anders verlaufen. Diese Geschichte ist eine unglaublich intensive und starke Geschichte, die dem Leser zeigt, wie hingebungsvoll ein Mensch in der Lage ist, zu lieben, aber auch welche Zerstörungskraft die Liebe eigentlich hat und dass es meist die nicht gewagten Risiken sind, die man am Ende bereut. NEGATIV Ich bin mir nicht sicher, ob diese Gedanken an dieser Stelle überhaupt richtig sind, da es weniger mit dem Buch an sich zu tun hat, sondern mehr mit den Gefühlen und Empfindungen, die manche Dinge in mir ausgelöst haben. Manchmal fiel es mir einfach schwer, mich mit Lucy zu identifizieren. Auf der einen Seite war sie eine solch starke, lebensfrohe und selbstbewusste Frau, die sich ihrer Sache so sicher war; die dann doch irgendwie genau zu der Frau geworden ist, die sie nie sein wollte. Ich konnte einige ihrer Entscheidungen nicht nachvollziehen, hätte sie so gerne an den Schultern gepackt und mal richtig durchgeschüttelt. Auch wenn sie doch irgendwie glücklich geworden ist, war sie manchmal eben nicht mehr diese starke Frau. Leid getan hat mir ebenfalls, dass sie Darren nie eine richtige Chance gegeben hat. Sie hat sich ihm unfair gegenüber verhalten und seine Liebe ausgenutzt, hat sie doch irgendwie immer nur einen Lückenbüßer gesucht für den Mann, den sie immer wollte, aber nie haben konnte. Ebenfalls war das Buch tatsächlich ein kleines bisschen vorhersehbar, was vielleicht etwas an Spannung genommen hat, aber auch den Zusammenbruch am Ende vielleicht etwas gedämpft hat. LOHNT SICH DAS BUCH? Es gibt selten Bücher, die einen emotional so umhauen, die einen überrollen mit so vielen unterschiedlichen Empfindungen, dass man kaum mehr weiß wo oben und unten, wo vorne und hinten ist. Dieses Buch ist so mächtig und intensiv und macht einen gleichzeitig so wütend und traurig. Es gibt Bücher, die traurig sind und einem Herz und Seele zerreißen, dennoch einen Funken Hoffnung in sich tragen. Und dann gibt es Bücher wie diese, die diesen Funken Hoffnung von Anfang an bereits verloren haben. Hoffnungslosigkeit. Das trifft es ziemlich genau, wenn ich an dieses Buch denke. Es ist ein Buch, an das ich noch sehr lange denken werden; ein Buch, dass mich so sehr berührt hat, dass ich es so schnell nicht mehr vergessen werde.
Eine sehr spannende und zugleich traurige Geschichte mit Lucy und Gabe. Beide lernen sich im Studium kennen und sogar auch lieben. Doch leider trennen sich ihre Wege, da Gabe als Fotograf um die Welt reisen und Lucy in New York ihrer Karriere nachgehen möchte. In den folgenden dreizehn Jahren verändert sich ihr Leben. Doch eins bleibt: Die Gefühle für einander. Werden Lucy und Gabe zueinander wieder finden? Werden beide ein Happy End haben? Oder hat das Schicksal gar andere Pläne für die beiden?
Hallo Buchmenschen, heute möchte ich mit euch über ein Buch sprechen, dass ich schon im März gelesen habe und bei dem es mir bis jetzt wirklich schwer gefallen ist meine Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen. Dieses Buch erzählt die Liebesgeschichte oder eben auch nicht von Lucy und Gabriel auf eine einzigartige Art und Weise. Lucy und Gabriel begegnen sich zum ersten Mal am 11. September 2001 in New York City in einem Seminar an der Uni. Dieser Tag ist allen Menschen in Erinnerung geblieben, so natürlich auch Lucy und Gabe. Sie haben eine der schrecklichsten Tragödien des 21. Jahrhunderts miteinander erleben müssen. So etwas schweißt zusammen, aber nicht nur das ist es, was Gabe und Lucy bei einander hält, denn sie mögen sich. Was danach passiert lässt sich mit einem ewigen Hin und Her zwischen Freundschaft, Verliebtheit, Distanz und einer ganz großen Gefühlspalette beschreiben. Lucy und Gabriel driften in den darauffolgenden Jahren immer wieder zusammen und auseinander. Ihre unterschiedlichen Ansichten vom Leben und Träume stehen ihnen immer wieder im Weg zu ihrem Glück, so scheint es zumindest. Was genau zwischen Lucy und Gabriel passiert und welche Auswirkungen auch kleine Handlungen und Entscheidungen für das eigene und das Leben Fremder haben können, müsst ihr selbst lesen. Darum bitte ich euch an dieser Stelle zum ersten Mal. img_1787 Was mir bisher nur in Was bleibt sind wir begegnet ist, ist die Form der Anrede im Buch. Man erlebt die Geschichte von Lucy und Gabriel aus Lucys Sicht und zwar in der Du-Form. Es fühlt sich an, als würden Lucy und Gabe sich gegenübersitzen und sie würde ihm ihre Geschichte erzählen. An manchen Stellen wirklich magisch und besonders. Mir ist es bei Büchern in denen es um Gefühle geht, dass ich mit den Protagonisten mitfühlen kann, das macht diese besondere Form des Du’s so toll. Ich habe mich gefühlt, als wäre ich mitten in der Geschichte und würde Lucy oder Gabriel an manchen Stellen so gerne schütteln, anschreien, in den Arm nehmen. Ich habe mit ihnen geliebt und gehasst, getrauert und mich gefreut. Es passiert selten, dass ein Buch bei mir sich so schnell einen Platz in meinem Herzen erkämpft, aber Was bleibt sind wir ist für mich ein absolutes Herzbuch geworden, wahrscheinlich sogar ein Jahreshighlight und ein absoluter Lesetipp für euch da draußen. Deswegen betone ich es jetzt nochmal, ich bitte euch darum dieses Buch zu lesen. Über die im Vordergrund stehende Liebesgeschichte hinaus, spricht Was bleibt sind wir so viele wichtige Fragen des Lebens an und nimmt uns Leser mit zu Situationen im Leben, wo wir uns entscheiden müssen, für oder gegen die Liebe, für oder gegen unsere Träume. Für oder gegen ein Wir. Ich möchte mich einfach bei Jill Santopolo für dieses unglaubliche Buch bedanken, es ist etwas ganz besonderes! Außerdem natürlich beim Heyne Verlag, dem Bloggerportal und der Random House Verlagsgruppe für mein Rezensionsexemplar.
Immer wieder war ich kurz davor das Buch abzubrechen, aber es lies sich dann doch so flott weg (große Schrift, viele „leer-Passagen“), dass ich es in wenigen Tagen und noch kurz vor Monatsende einfach durchzog. Auch weil ich wissen wollte, ob meine Theorie, die sich nach einigen Kapiteln herauskristallisierte stimmte. Und dem war so :) Leider konnte die Geschichte rund um Lucy & Gabe mich überhaupt nicht begeistern. Beiden Charakteren konnte ich durch den recht schlichten Schreibstil nicht nahekommen. Besonders Gabe nicht, da ihre Geschichte, welche sich über Jahre zieht, immer nur aus Lucas Sicht geschrieben wurde. An vielen Punkten waren mir die Klischees einfach zu übertrieben und die Geschichte war für mich extrem vorhersehbar und hatte zu viele Längen. Ihre Liebe auf den ersten Blick und dass sie jahrelang nicht voneinanderlassen konnten entbehrte für mich jeglicher Grundlage. Ihre Monate als Paar wirkten auf mich nicht besonders genug, als dass ich ihre extreme Zuneigung hätte spüren können. Am Ende des Tages haben sie das getan, was alle verliebten Paare die ersten Monate machen >> Das Bett kaum verlassen. Die Autorin hat es aber nicht geschafft den beiden eine tiefere Geschichte einzuhauchen, welche die folgende Abhängigkeit erklären würde. Nur der Fakt, dass sie sich an 9/11 kennengelernt haben reichte mir da nicht aus. Die Geschichte hatte einfach viel zu viele Augentoll-Momente und der erhoffte New York Vibe kam auch nicht rüber. Ich hätte auch sehr gerne Gabe bei seiner Arbeit als Fotograf im Nahen Osten begleitet, aber stattdessen bekam ich nur Lucys verklärte Sicht auf die Dinge. Zumindest wirkte es so, als hätte sie Eigenschaften in gäbe hineinprojiziert und sich damit selbst unglücklich gemacht. Schade, das Buch muss wieder ausziehen, denn weiterempfehlen kann ich es nicht.
Abgebrochen. Es gab für mich viel zu viel Gründe das Buch abzubrechen. 1) Ich komme leider absolut nicht mit der Erzählform klar. Das Buch ist durchgehend in der Vergangenheit geschrieben. Da Lucy (vermutlich) Gabe ihre komplette Geschichte erzählt. 2) Dadurch sind bei mir allerdings absolut keine Emotionen rübergekommen. Ich konnte mich absolut nicht in die Charaktere reinversetzten oder mit ihnen mitfühlen. 3) Ich mochte die Charaktere einfach nicht. Lucy ist dabei wohl noch am besten. Aber Gabe ist einfach ein richtiger egoistischer Arsch. Und ich konnte einfach nicht verstehen warum Lucy so mit sich umgehen lässt. 4) Man kam zwar schnell durch die Seiten aber es konnte keine Spannung aufgebaut werden. Dadurch hatte ich schlussendlich auch keine Lust mehr weiterzulesen. 5) Ich hatte durch den Klappentext ganz andere Erwartungen an das Buch. Mit sowas habe ich überhaupt nicht gerechnet. Wenn ich davor gewusst hätte, um was es in dem Buch geht, hätte ich es vermutlich gar nicht gekauft.
This novel is indeed heartbreaking, very sad and very emotional. I really enjoyed how the novel kept me wondering about the fate of Lucy and Gabe and how gradually Lucy, as the I-narrator, inserts tiny clues and references to what will happen in the future. It is a wonderful love story as well as a novel about lost chances and might-have-beens. I sometimes, however, had some issues with Lucy as a character - she came across as too opportunistic, not resolved enough and I had moments where I would have wanted to grab her and shout: Please, just let it/him go...
Ich hab das Buch in ca. 5 Stunden gelesen und es tut mir leid, aber ich weiß nicht was daran toll sein soll. Der Anfang war oki, aber der Rest? Erstmal kam bei mir keine einzige Emotion an. Für mich war das wie ein Bericht in Kurzfassung der letzten 12 Jahren. Ich weiß nicht was Lucy an diesen Gabe findet. Er ist ein egoistischer idiot und hätte sie einfach in ruhe lassen können nachdem er sich für seinen Traum entschieden hat, was ja verständlich ist, aber dann hat er kein Recht mehr in ihrem Leben. Voll dreist meldet er sich so wie es ihm in den Kram passt. Lucy mochte ich auch nicht und hat Darren überhaupt nicht verdient. Darren war für mich der einzige Charakter, den ich mochte. Und dann das Ende : sie hat 2 Kinder und fliegt dann auch noch schwanger in ein Kriegsgebiet? Sorry kann ich nicht nachvollziehen. Und Überraschung Gabe ist dann auch noch der Vater. Vorallem erfährt man gar nicht wie die Beziehung mit Darren weitergeht. Also hat mir nicht zugesagt. 2 von 5 Sternen 🌟
Kein schlechtes Buch, dennoch fand ich es eher langweilig und vorhersehbar. Am Ende hätte ich mir einen Epilog gewünscht in dem man erfährt, was danach passiert ist. Auch muss ich sagen, dass bei mir nicht groß Emotionen rüberkamen und ich mich mit der Protagonistin nicht groß identifizieren konnte. Für mich eine zu starke Glorifizierung der ersten großen Liebe. Erinnert mich in Bezug auf Gabes Geschichte an „Du und ich und all die Jahre“
Inhalt (in meinen Worten): Lucy und Gabe verbindet etwas sehr einschneidendes: sie verbringen den 11. September, der Tag an dem Amerika still stand, zusammen und das eigentlich eher zufällig. Von diesem Tag an sind sie auch zusammen, doch nach und nach verändern sich ihre Träume und Ziele im Leben und sie trennen sich irgendwann. Doch Lucy kann Gabe nicht vergessen. Stil: Der Erzähl-Stil war sehr anstrengend und teilweise sehr melancholisch. Zu melancholisch, wie ich finde. Es zieht einen manchmal richtig runter. Das Buch ist als Brief aufgebaut, was eigentlich schön ist, aber nicht wenn es um Lucy geht. Sie ging mir so auf den Keks, was ich echt schade finde. Fazit: Es hätte so schön werden können. Die Botschaft, der Hintergrund, die Liebe zwischen zwei Menschen. Doch ab etwa der zweiten Hälfte der zweiten CD konnte ich kaum noch zuhören. Es war zu anstrengend und nervig. Lucy hat Gabe 13 Jahre nicht vergessen können, obwohl sie beide schon längst eigene Leben aufgebaut haben. Er ist ein erfolgreicher Fotograf in Kriegsgebieten und sie … Na ja. Sie war sogar eifersüchtig … Doch Lucy, die alles an Gabe richtet, fragt sich oft, wie ihr Leben mit Gabe hätte verlaufen können. Eigentlich ist es nicht tragisch, wenn man die erste Liebe nicht vergessen kann. Im Gegenteil. Es könnte sogar zu etwas sehr schönem werden. Aber nicht, wenn man einfach nur nervt und wirklich alles in Frage stellt und vergleicht. Wenn man unvernünftige Entscheidungen trifft und dabei viel riskiert. Mich hat das Hörbuch sehr wütend gemacht und ich hab länger gebraucht, als gedacht dafür. Viel länger sogar. Ich war so wütend, dass ich mich gefreut hatte, als es plötzlich vorbei war. So wütend und sauer auf Lucy und alles, was sie erzählt hat, dass ich mein Radio am liebsten in eine Ecke geschmissen hätte. Ich höre viele Hörbücher, aber das ist mir noch nie passiert. Gesamtbewertung: Cover: 4.5/5 Es ist echt schön. Titel: ‘Was bleibt sind wir’ ist irgendwie nicht so zutreffend. Im englischen ‘The light we lost’ ist viel schöner und passender. 4/5 Inhalt: Lucy hat mich richtig genervt. Vielleicht lag es nur am Hörbuch, aber ich bin nicht mit ihr klar gekommen. 3/5
Den Einstieg hat mir das Buch nicht sehr leicht gemacht, denn der Erzählstil ist doch eher ungewöhnlich und ich habe ein wenig gebraucht mich daran zu gewöhnen. Die Geschichte begleitet Lucy und Gabe durch ihr Leben, wie sie sich an 9/11 kennenlernen und wie sich ihre Liebesgeschichte entwickelt. Erzählt wie diese sehr sprunghaft und es werden immer wieder Ereignisse aus dem Leben der beiden berichtet, insbesondere Lucy, auf deren Perspektive der Schwerpunkt liegt. Durch diese Sprunghaftigkeit hatte ich nie das Gefühl richtig in der Geschichte anzukommen und auch die Emotionen konnte mich selten erreichen. Es wirkt alles sehr distanziert und es war für mich kein richtiger Fluss in der Geschichte erkennbar. Das Buch ist nett zu lesen und mit seiner Ungewöhnlichkeit auch recht interessant, aber konnte mich, mit Ausnahme der letzten Seiten, emotional nie ganz erreichen.
Zwei Seelen, ein Moment und ein ganzes Leben voller "Was wäre wenn?". Eine Liebe im Schatten der Geschichte.
Diese Geschichte ist absolut herzerwärmend und gleichzeitig herzzerreißend. Das Zitat "Du warst die Quelle meines Trosts und zugleich der Ursprung meines Schmerzes" bringt den Kern des Romans perfekt auf den Punkt. Der Schreibstil ist poetisch und bildhaft, sodass ich mich, nach einer kurzen Eingewöhnungsphase, völlig in der Geschichte verlieren konnte. Die Erzählform ist besonders: Lucy erzählt Gabe ihre gemeinsame Geschichte in einer Art Rückblick, was sich wie ein langes Vorlesen oder ein Tagebuch anfühlt. Dadurch weiß man zwar früh, dass es kein klassisches Happy End geben wird, aber das macht die Reise der beiden nur noch intensiver. Ihre Verbundenheit beginnt am schicksalhaften 9. September 2001 und lässt sie nie wieder los. Obwohl beide ehrgeizige Karrierepläne verfolgen, die sie räumlich trennen, und Lucy später sogar heiratet und Kinder bekommt, bleibt die magische Anziehung zu Gabe bestehen. Manchmal wollte ich beide einfach nur schütteln, weil ihre Entscheidungen so schmerzhaft waren, doch ihre Entwicklung, besonders die von Lucy, ist sehr authentisch gezeichnet. Ein Roman, der mich mit gebrochenem Herzen zurückgelassen hat, aber jede Träne wert war. Wissenswertes Jill Santopolo schrieb mit diesem Roman (Originaltitel: The Light We Lost) einen internationalen Bestseller, der in über 35 Sprachen übersetzt wurde. Die Autorin verarbeitet darin das kollektive Trauma von 9/11 und wie ein solches Ereignis die Prioritäten und Liebesbiografien einer ganzen Generation veränderte. Santopolo, die eigentlich im Kinderbuchverlag arbeitet, wurde durch ihre eigenen Erfahrungen in New York zu dieser Geschichte inspiriert. Der Roman wird oft mit "Zwei an einem Tag" verglichen, da er die Frage stellt, ob die "große Liebe" wirklich diejenige ist, mit der man den Alltag verbringt, oder ob manche Feuer einfach zu heiß brennen, um ewig zu halten.



























