The Lathe Of Heaven
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Description
'Le Guin is a writer of phenomenal power' OBSERVER
George Orr is a mild and unremarkable man who finds the world a less than pleasant place to live: seven billion people jostle for living space and food. But George dreams dreams which do in fact change reality - and he has no means of controlling this extraordinary power.
Psychiatrist Dr William Haber offers to help. At first sceptical of George's powers, he comes to astonished belief. When he allows ambition to get the better of ethics, George finds himself caught up in a situation of alarming peril.
Book Information
Posts
Ich bin über das interessante Cover auf das Buch gestoßen und frage mich, warum ich erst jetzt auf diese großartige Schriftstellerin gestoßen bin. Die Atmosphäre, die in dieser Science-Fiction-Geschichte geschaffen wird, ist einzigartig. Ein beklemmendes Gefühl, als würde man selbst Teil dieser Welt sein, was man vielleicht auch ist? Klingt verrückt? Dann empfehle ich das Buch auf jeden Fall. Gute Träume, aber passen Sie lieber auf, was Sie träumen…
Schade. Bereits seit einiger Zeit hatte ich Interesse daran, mich mal in das Werk der feministischen und sozialistischen Science Fiction Autorin einzulesen und war entsprechend begeistert, als ich eher zufällig dieses Buch aus 1971 bekam. Die Grundprämisse hat mich direkt gepackt: Ein junger Mann, aufgegriffen wegen Drogenmissbrauchs im Versuch, seine REM-Schlafphasen zu unterdrücken, weil er festgestellt hat, dass einige seine Träume wahr werden und zwar so, dass sie nachträglich die Welt vor dem Schlaf verändern können. Der Psychater, an den er nun überwiesen wird, merkt bald, dass sein Klient tatsächlich über Kräfte verfügt- die er sich zugleich zunutze machen will: für sich selbst, aber auch in einem Versuch, vermeintlich die Welt zu verbessern. Leider führten ab einem Punkt die ständigen Realitätswechsel dazu, dass alles nur sehr oberflächlich geschildert wurde. Dazu kamen Charaktere, die weitgehend charakterlos blieben. Beides scheint gewissermaßen intendiert, aber schmälerte stark mein Interesse am Fortgang der Handlung und dem Mitfiebern mit den Charakteren. Schlussendlich hat das skizzenhafte des Romans (weit zu umfänglich, um eine Reduktion auf die Dilemmata und Dysto/Utopien zu sein, weit zu wenig, um eine echte Vielschichtigkeit abseits der vielfach überlagerten Realitäten zu transportieren) bewirkt, dass ich die ethisch-moralischen Denkfiguren und die Verschiedenartigkeit möglicher Gesellschaftsrealitäten weit weniger interessant, intelligent oder durchdenkenswert empfand, als sie es vielleicht waren. Der Roman hatte viel Potential, doch ist er am Ende "nur" Science Fiction und wenig "Literatur". Was im Guten bleibt, ist ein gelungenes erstes Drittel, eine hervorragend spannende Prämisse und ziemlich coole Außerirdische.
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'Le Guin is a writer of phenomenal power' OBSERVER
George Orr is a mild and unremarkable man who finds the world a less than pleasant place to live: seven billion people jostle for living space and food. But George dreams dreams which do in fact change reality - and he has no means of controlling this extraordinary power.
Psychiatrist Dr William Haber offers to help. At first sceptical of George's powers, he comes to astonished belief. When he allows ambition to get the better of ethics, George finds himself caught up in a situation of alarming peril.
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Ich bin über das interessante Cover auf das Buch gestoßen und frage mich, warum ich erst jetzt auf diese großartige Schriftstellerin gestoßen bin. Die Atmosphäre, die in dieser Science-Fiction-Geschichte geschaffen wird, ist einzigartig. Ein beklemmendes Gefühl, als würde man selbst Teil dieser Welt sein, was man vielleicht auch ist? Klingt verrückt? Dann empfehle ich das Buch auf jeden Fall. Gute Träume, aber passen Sie lieber auf, was Sie träumen…
Schade. Bereits seit einiger Zeit hatte ich Interesse daran, mich mal in das Werk der feministischen und sozialistischen Science Fiction Autorin einzulesen und war entsprechend begeistert, als ich eher zufällig dieses Buch aus 1971 bekam. Die Grundprämisse hat mich direkt gepackt: Ein junger Mann, aufgegriffen wegen Drogenmissbrauchs im Versuch, seine REM-Schlafphasen zu unterdrücken, weil er festgestellt hat, dass einige seine Träume wahr werden und zwar so, dass sie nachträglich die Welt vor dem Schlaf verändern können. Der Psychater, an den er nun überwiesen wird, merkt bald, dass sein Klient tatsächlich über Kräfte verfügt- die er sich zugleich zunutze machen will: für sich selbst, aber auch in einem Versuch, vermeintlich die Welt zu verbessern. Leider führten ab einem Punkt die ständigen Realitätswechsel dazu, dass alles nur sehr oberflächlich geschildert wurde. Dazu kamen Charaktere, die weitgehend charakterlos blieben. Beides scheint gewissermaßen intendiert, aber schmälerte stark mein Interesse am Fortgang der Handlung und dem Mitfiebern mit den Charakteren. Schlussendlich hat das skizzenhafte des Romans (weit zu umfänglich, um eine Reduktion auf die Dilemmata und Dysto/Utopien zu sein, weit zu wenig, um eine echte Vielschichtigkeit abseits der vielfach überlagerten Realitäten zu transportieren) bewirkt, dass ich die ethisch-moralischen Denkfiguren und die Verschiedenartigkeit möglicher Gesellschaftsrealitäten weit weniger interessant, intelligent oder durchdenkenswert empfand, als sie es vielleicht waren. Der Roman hatte viel Potential, doch ist er am Ende "nur" Science Fiction und wenig "Literatur". Was im Guten bleibt, ist ein gelungenes erstes Drittel, eine hervorragend spannende Prämisse und ziemlich coole Außerirdische.





