The Lathe of Heaven

The Lathe of Heaven

Softcover
4.311

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Description

With a new introduction by Kelly Link, the Locus Award–winning science fiction novel by legendary author Ursula K. Le Guin, set in a world where one man’s dreams rewrite the future.

During a time racked by war and environmental catastrophe, George Orr discovers his dreams alter reality. George is compelled to receive treatment from Dr. William Haber, an ambitious sleep psychiatrist who quickly grasps the immense power George holds. After becoming adept at manipulating George’s dreams to reshape the world, Haber seeks the same power for himself. George—with some surprising help—must resist Haber’s attempts, which threaten to destroy reality itself.

A classic of the science fiction genre, The Lathe of Heaven is prescient in its exploration of the moral risks when overwhelming power is coupled with techno-utopianism.

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
208
Price
17.50 €

Posts

2
All
5

Ich bin über das interessante Cover auf das Buch gestoßen und frage mich, warum ich erst jetzt auf diese großartige Schriftstellerin gestoßen bin. Die Atmosphäre, die in dieser Science-Fiction-Geschichte geschaffen wird, ist einzigartig. Ein beklemmendes Gefühl, als würde man selbst Teil dieser Welt sein, was man vielleicht auch ist? Klingt verrückt? Dann empfehle ich das Buch auf jeden Fall. Gute Träume, aber passen Sie lieber auf, was Sie träumen…

3

Schade. Bereits seit einiger Zeit hatte ich Interesse daran, mich mal in das Werk der feministischen und sozialistischen Science Fiction Autorin einzulesen und war entsprechend begeistert, als ich eher zufällig dieses Buch aus 1971 bekam. Die Grundprämisse hat mich direkt gepackt: Ein junger Mann, aufgegriffen wegen Drogenmissbrauchs im Versuch, seine REM-Schlafphasen zu unterdrücken, weil er festgestellt hat, dass einige seine Träume wahr werden und zwar so, dass sie nachträglich die Welt vor dem Schlaf verändern können. Der Psychater, an den er nun überwiesen wird, merkt bald, dass sein Klient tatsächlich über Kräfte verfügt- die er sich zugleich zunutze machen will: für sich selbst, aber auch in einem Versuch, vermeintlich die Welt zu verbessern. Leider führten ab einem Punkt die ständigen Realitätswechsel dazu, dass alles nur sehr oberflächlich geschildert wurde. Dazu kamen Charaktere, die weitgehend charakterlos blieben. Beides scheint gewissermaßen intendiert, aber schmälerte stark mein Interesse am Fortgang der Handlung und dem Mitfiebern mit den Charakteren. Schlussendlich hat das skizzenhafte des Romans (weit zu umfänglich, um eine Reduktion auf die Dilemmata und Dysto/Utopien zu sein, weit zu wenig, um eine echte Vielschichtigkeit abseits der vielfach überlagerten Realitäten zu transportieren) bewirkt, dass ich die ethisch-moralischen Denkfiguren und die Verschiedenartigkeit möglicher Gesellschaftsrealitäten weit weniger interessant, intelligent oder durchdenkenswert empfand, als sie es vielleicht waren. Der Roman hatte viel Potential, doch ist er am Ende "nur" Science Fiction und wenig "Literatur". Was im Guten bleibt, ist ein gelungenes erstes Drittel, eine hervorragend spannende Prämisse und ziemlich coole Außerirdische.

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