Tea Time
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Description
Book Information
Author Description
Ingrid Noll, geboren 1935 in Shanghai, studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie ist Mutter dreier erwachsener Kinder und vierfache Großmutter. Nachdem die Kinder das Haus verlassen hatten, begann sie Kriminalgeschichten zu schreiben, die allesamt zu Bestsellern wurden. 2005 erhielt sie den Friedrich-Glauser-Ehrenpreis für ihr Gesamtwerk. Im Februar 2025 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.
Posts
Ich habe Teatime regelrecht verschlungen. Auch die Beschreibung der Freundinnen Nina und Franziska, die gemeinsam im Haus am Weinheimer Marktplatz wohnen, hat mich sofort in ihren Alltag hineingezogen. Besonders der „Klub der Spinnerinnen“ hat mich begeistert – diese Frauen mit ihren kleinen, liebenswerten Macken sind so charmant und lebendig, dass ich beim Lesen oft schmunzeln musste. Als dann Nina plötzlich ihre Handtasche verliert und die Begegnung mit Andreas Haase beginnt, wurde die Geschichte plötzlich richtig spannend. Ich konnte echt kaum glauben, wie sich aus so einem scheinbar kleinen Vorfall eine verhängnisvolle Verkettung von Ereignissen entwickeln kann. Mich konnte die Freundschaft zwischen Nina und Franziska begeistern – ihre Solidarität und ihr Vertrauen zueinander machen die Geschichte warmherzig und glaubwürdig. Ich habe beim Lesen oft mitgelitten, mitgelacht und mich einfach gut unterhalten gefühlt. Fazit: Teatime ist eine wunderbare Mischung aus Humor, Spannung und Freundschaft. Ich habe beim Lesen oft gelacht, mitgefiebert und mich gleichzeitig gut unterhalten gefühlt.
Der Einband war ansprechender als der Inhalt
Ich habe versucht, mich beim Lesen zu beeilen, um es zügig zu beenden. Nicht, weil die Geschichte an sich langweilig war, im Gegenteil ließ sie sich flüssig weglesen und war auch ganz unterhaltsam. Schwierigkeiten hatte ich mit den Charakteren, die alle nur sparsam beschrieben waren und von denen kaum einer sympathisch war. Jede Person in dem Buch hat ihre Marotten, darum geht es gewissermaßen auch; neben diesen schien aber kaum Persönlichkeit übrig zu sein. Der Plot fühlte sich verloren an, mir fehlte hier und da der rote Faden und der Sinn in den Geschehnissen. Mein größtes Problem mit dem Buch war aber die Sprache: Sehr altbacken, mit vielen Metaphern und noch mehr Denglisch und französischer Ausdrücke, die reingequetscht wirkten, um die Personen auffälliger zu machen. Auf der anderen Seite war die Autorin 87 Jahre alt, als das Buch erschien, was durchaus die Sprache erklärt. Ich bleibe dabei: Ich finde das Bild auf dem Einband sehr ansprechend, aber für mich gibt‘s keine Leseempfehlung.
Altbacken.
Eine nette Geschichte mit deutlich mehr Längen als Spannung, selbst Cozy Crime wäre da noch zu hochtrabend. Wörter wie "Schabernack" und "Ordnungshüter" ließen schnell das Gefühl der frühen 1950er aufkommen, und am Ende hat der unsympathisch wirkende Nachbar natürlich ein Kindeheitstrauma, bei dem nur die Protagonistin helfen kann. Alles in allem zu lieb, zu nett, zu unrealistisch, dazu noch lange Abschnitte, in denen die Welt erklärt wird, was zur eh schon dünnen Geschichte überhaupt nicht passte.
Nett
Das Buch ist leicht zu lesen. Relativ nett geschrieben. Es war mein erstes Buch von Ingrid Noll und ich weiß nicht ob ich noch eins lesen will. Vielleicht weil ich einfach andere Schreibstile gewöhnt bin. Tea Time hat meine Erwartungen leider nicht ganz erfüllt weil ich von einer anderen Geschichte ausging. Mir gefiel die Art der Kommunikation unter den Figuren nicht besonders. Für mich war es eine eher veraltete Schreibweise die durch englische oder französische Ausdrücke versucht wurde moderner zu gestalten. An sich, die Geschichte, war interessant und man hätte da auch etwas spannenderes daraus machen können. Darum hab ich auch weiter gelesen. Was soll ich sagen… Ein Club - Freundschaften - Macken - Intrigen - ein Nachbar Nett
"Es kommt mir so vor, als hätte jeder Mensch eine Leiche im Keller." Tea time war mein erstes Buch der Auorin. Ich habe es in der Hörbuchversion gehört und hatte vorab keine besonderen Erwartungen. Mein Fazit: Nette Geschichte für zwischendurch. Sehr unterhaltsam. Mit einer ordentlichen Portion Humor und Weinheimer Flair. Die 6 Protagonistinnen haben alle einen besonderen Tick, bzw. eine Phobie. Der Club der Spinnerinnen wird gegründet. Es wird getratscht, gelästert, gelogen, gestohlen, erpresst und Tee mit Eisenhut serviert. Das Buch war kein Highlight, aber als Hörbuch gut geeignet. Leichte Kost.

Das Buch „Tea Time“ hat sich gut runterlesen lassen, der Schreibstil war einfach. Aber mich hat das Buch nicht wirklich überzeugt. Die Charaktere waren mir, bis auf Yves, allesamt mehr oder weniger unsympathisch. Die Story lahm. Aber irgendetwas muss ja dran sein an den Büchern von Ingrid Noll, sonst wäre sie nicht so erfolgreich. Da dies mein erstes Buch aus dem Ingrid-Noll-Universum ist, werde ich mir bei Gelegenheit einen weiteren Titel zu Gemüte führen, vielleicht mal die Apothekerin.
Der Klappentext klang so gut. Aber leider war das Buch in einer altmodischen Sprache verfasst, die gar nicht zum Alter der Protagonistinnen (<35) passte (z.B. kalauern, Busenfreundin, Schwatzbasen). Die Verwendung von Anglizismen zum Auflockern der Sprache wirkte gezwungen. Es entstand keine richtige Spannung und die Handlungen der Protagonistinnen waren nicht nachvollziehbar und eher unglaubwürdig. Insgesamt waren die Protagonistinnen auch nicht sympathisch.
Ich habe Tea Time im Rahmen einer gemeinsamen Leserunde in der Hörbuch - Version verfolgt. Hat sich sehr leicht hören lassen, hat aber auch nicht die volle Konzentration eingefordert, da es so nebenher "plätscherte". Eine etwas kuriose Clique. Eher oberflächlich, da hier nicht alle total dicke miteinander sind. Klar, gibt es auch in solchen Gruppierungen immer welche, die sich näher stehen, aber dass man sich vereinzelt gar nicht leiden kann? Ich war etwas erstaunt, wie man über gewisse "Vorkommnisse" hinweg geht, ohne Rücksicht auf Verluste, Hauptsache man selbst bekommt bloß keine Probleme. Und was so passierte, würde ich ehrlich gesagt nicht dem gewöhnlichen Alltag zuordnen. In etwa: "Kann ja mal passieren" Die Autorin hat an sich einen angenehmen Schreibstil, aber bezüglich der Story ist es eigentlich nur ein kurzer Einblick in das Leben der Charaktere. Es hat mich nicht extrem gepackt oder irgendwas in mir bewegt, gar zum Nachdenken angeregt.
Tea Time 🍵 Um es kurz zusammenzufassen: Hauptprotagonistin Nina lebt mit ihrer Freundin Franzi im selben Haus in Weinheim. Jede hat so ihre Macke und gemeinsam mit 4 weiteren Bekannten haben sie den „Club der Spinnerinnen“ gegründet. Als Nina eines Tages ihre Tasche im Park verliert, wird diese ausgerechnet von einem sehr unangenehmen Exemplar der „Spezies Mann“ gefunden und die Ereignisse nehmen ihren Lauf… Naja. Ich kann die Handlungen der Protagonistinnen nicht so wirklich nachvollziehen und hätte - gerade moralisch - komplett andere Entscheidungen getroffen. Fast alles was sie tun ist dumm, unüberlegt oder einfach nur kriminell. Auch der Club konnte mich nicht überzeugen - ich fand ihn nicht lustig und die Mitgliederinnen kommen mir auch nicht wie Freundinnen vor - jede schaut nur nach sich selbst. Ich bin jemand, der Krimis lieber aus Ermittler- und nicht aus Tätersicht liest, was natürlich Geschmacksache ist. Das Buch hatte ich über die Onleihe ausgeliehen und vielleicht gebe ich irgendwann einem anderen Buch der Autorin noch eine Chance, vorerst bin ich aber froh, nicht extra Geld für das Ebook ausgegeben zu haben.

„Tea Time“ war mein erstes Buch von Ingrid Noll und leider konnte es meine Erwartungen nicht erfüllen. Alles in allem wirkt die Geschichte für mich sehr konstruiert, die Verhaltens- und Denkweisen der Protagonistin konnte ich nur schwer nachfühlen, insbesondere die oft missbilligende Haltung den eigentlichen Freundinnen gegenüber. Sprachlich hatte ich das Gefühl, dass die Autorin durch den übermäßigen Einsatz von Anglizismen versucht, den Text modern wirken zu lassen, für mich las sich das allerdings sehr gewollt und wenig ansprechend. „Tea Time“ konnte mich daher leider nicht ganz überzeugen.
Mein erster Ingrid Noll Roman und ich wurde köstlich unterhalten. Verschiedene Frauen mit unterschiedlichen Macken schließen sich zusammen. Witzig, spritzig, mit tollen Figuren und einem spannenden Handlungsrahmen. Verbündete oder Feindin? Eine Begegnung mit dem Ex-Mann eines Clubmitgliedes wirft das Leben der Hauptfigur Nina auf den Kopf.

Schrullig schön!
Mit meinem ersten Ingrid Noll Roman habe ich mal wieder meine Komfortzone verlassen und ich wurde nicht enttäuscht. Zum Inhalt: Der Klub der Spinnerinnen ist aus einer Sektlaune heraus entstanden. Alle Frauen dieses Klubs haben eine "Macke" und diese hält die sechs Damen zusammen. Als Hauptprotagonistin Nina ihre Handtasche auf einem Ausflug verliert, nimmt das Drama seinen Lauf. Ich kann schon mal sagen: Ich mag den Schreibstil von Ingrid Noll. 👆🏻 Ich habe gehört manche betrachten dieses Buch als Krimi. So weit würde ich nicht gehen. Es ist eine verzwickte Geschichte mit einigem hin und her, aber auf eine sehr sympathische Weise. Ich musste oft schmunzeln und habe gerade mit unserer Nina sehr mitgefiebert. Unaufdringlich und schon fast abgeklärt wird uns hier eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und all deren Abstufungen präsentiert. Diese Geschichte lässt tief blicken, ohne mit dem erhobenen Zeigefinger zu deuten. Ein bisschen was von Nina und ihren Freundinnen steckt in uns allen und ich fand es wirklich toll, wie die Autorin uns vielleicht manchmal etwas überspitzt den Spiegel vorhält. Ich wurde wirklich sehr gut unterhalten. Eine Leseempfehlung von mir. Das wird sicher nicht mein letztes Buch der Autorin sein.

Es war mein erster Ingrid Noll Roman. Leider hat es mir nicht gefallen. Die Protagonisten Nina und Franzi sind zwar jung aber weder sprechen sie so noch verhalten sie sich so. Den Dieb der Handtasche konnte ich überhaupt nicht zuordnen, was wollte er jetzt genau, warum kam er immer wieder zurück? Der Club hatte fast gar keine Bedeutung und die Verhaltensweisen der Frauen waren kriminell. Ich verstand Franzi gar nicht. Die wollen unbedingt das ein Mann stirbt obwohl er ein liebevoller Vater von den Kindern einer Bekannten ist und haben dann überhaupt keine Gewissensbisse? Das ist jeine schwarze Komödie und auch kein Krimi.Ich muss sagen, dass ich ein bisschen Enttäuscht bin. Ich werde noch ein Roman von der Autorin lesen.
Herrlich schräge Charaktere mit zum Teil doch recht ungewöhnlichen Hobbys und Mordgedanken - ich habe mich wieder bestens amüsiert und mit den Mädels und ihren „Opfern“ mitgezittert.
Totgesagte leben länger Nina und Franziska wohnen im gleichen Fachwerkhaus am Weinheimer Markt, sind um die 30 und Single – und haben so ihre Macken. Nina kann z.B. nur einschlafen, wenn sie sich in ihre Bettdecke einwickelt wie in einen Kokon, außerdem fotografiert sie mickrige Pflänzchen am Wegesrand. Franziska hat Platzangst und kämmt sämtliche, auch fremde, Fransen an Teppichen, Schals und Tüchern. Auch ihre Freundinnen haben komische Eigenheiten. Corinna beobachtet fremde Menschen durch die Fenster, um an deren Leben teilzunehmen, und wenn die nicht da sind, geht sie auch schon mal in die Häuser, nur um zu gucken. Und Jelena ist überzeugt, dass sie aus Wolkenformationen die Zukunft voraussagen kann. Aus einer Sektlaune heraus gründen sie mit 2 weiteren Frauen den Club der Spinnerrinnen. Bei einem gemeinsamen Ausflug verliert Nina ihre Handtasche und bekommt später einen Anruf von einem Unbekannten, dass sie diese bei ihm in Wiesbaden abholen soll. Leider macht Andreas Hase keinen guten Eindruck. Seine Wohnung ist verdreckt und er sieht aus wie ein asozialer Säufer. Als er dann nicht den üblichen Finderlohn erwartet, sondern ihr auf die Pelle rückt, muss Franzi helfen ... Ich liebe die Bücher von Ingrid Noll, weil in ihnen immer mindesten einer stirbt, der es echt verdient hat – meist nicht mal geplant, sondern durch ein Versehen oder einen Unfall. Andreas Hase hätte es z.B. verdient, er ist sehr aufdringlich und nervig, taucht wie ein Stehaufmännchen ständig bei Nina auf und stellt Forderungen, dabei freundet sie sich doch gerade mit ihrem Nachbarn Yves an, der in seiner Skurrilität gut zu ihr passen würde und sehr hilfsbereit ist … Nina und ihre Freundinne haben herrlich schräge Marotten und sind trotzdem irgendwie normal. Allerdings sollte man es sich nicht mit ihnen verscherzen, denn insgeheim träumen sie davon, störende Elemente aus ihrem Leben zu entfernen (wie die renitente Schwiegermutter oder den inzwischen überflüssigen Ehemann) und haben zum Teil auch schon recht konkrete Pläne. Aber zum Glück ist es dann doch ein Unterschied, davon nur zu träumen oder wirklich etwas zu unternehmen. Trotzdem fiebert man beim Hören die ganze Zeit mit, ob und wenn ja welcher ungeliebte Mensch wie über die Klinge springt und ob die Damen dann damit davonkommen. Ich habe mich auf jeden Fall wieder bestens amüsiert und mit den Mädels und ihren „Opfern“ mitgezittert. Dank der Sprecherin Anna König, welche die unterschiedlichen Charaktere sehr gut in Szene gesetzt hat, war es wieder ein großartiges Hörvergnügen.

Mein erstes Noll Buch
Viele sagten mir, dass dieses Buch nicht besonders empfehlenswert sei und ich lieber andere von Noll lesen sollte. Schöner einfacher Schreibstil. Jedoch wenig Spannung. Viele Dialoge, die eher die Seiten füllen und nicht zur Handlung beitragen. Würde dieses Buch nicht empfehlen.
"Wer einen Betrüger betrogen, dem ist der Himmel gewogen." Nina und ihre Freundinnen haben den sog. Klub der Spinnerinnen gegründet. Doch ihre Freundschaften wird auf eine harte Probe gestellt. Mein 1. Buch von Ingrid Noll und für mich kein Krimi sondern ein Gesellschaftsroman. Die Geschichte hat mich unterhalten, aber wirklich tiefgründig fand ich es nicht. Die Personen sind mir nicht nahe gekommen und ich konnte daher auch nicht mit fiebern. Der Schreibstil war gut lesbar und ich würde es auch noch mal mit einem Roman der Autorin versuchen, dieses Buch konnte mich aber nicht wirklich überzeugen mit seiner Story.
TEA TIME Ingrid Noll Nina und Franzi haben den "Klub der Spinnerinnen" gegründet. Gefesselt in ihren eigenen Zwängen und Ängsten, sind beide dankbar vier andere Gleichgesinnte mit diversen Tics gefunden zu haben. Während Nina ihre Kleptomanie auslebt, reicht es Franzi in fremde Häuser einzusteigen um Teppichfransen zu kämmen. Das Klubleben nimmt allerdings einen unerwarteten Verlauf, als Nina im Park ihre Handtasche verliert und ein gewisser Herr Haase einen "etwas anderen" Finderlohn haben möchte. Diesen Mann muss man sich entledigen! Zu spät bemerken Nina und Franzi, dass Herr Haase ausgerechnet der Ex-Ehemann der Spinnerinnen-Klub-Freundin Jelena ist. Leicht, spitzzüngig und mit viel schwarzem Humor schreibt Ingrid Noll ihren siebzehnten Roman. Wie gewohnt liest sich auch dieses Buch einfach und schnell - Schmunzelgarantie à la Ingrid Noll. Auch wenn ich dieses Buch nicht als ihr bestes empfunden habe, war es eine feine Leseunterhaltung.

Lektüre abgebrochen
Leider vermochte mich dieses Buch überhaupt nicht zu fesseln. Das Verhalten der Hauptfigur und ihrer besten Freundin ging mir auf die Nerven. Auch der Komik konnte ich wenig abgewinnen. Inhaltlich wiederholt sich eine Situation zweimal auf ähnliche Weise und wird in aller Ausführlichkeit beschrieben. Als mir auffiel, dass ich nicht einmal auf den Ausgang der Geschichte gespannt war, habe ich das Buch unbeendet weggelegt.
"Tea Time" von Ingrid Noll hat mich sehr gut unterhalten. Ich lese die Autorin gerne und auch dieser Roman hat mich nicht enttäuscht. Es geht um die Protagonistin Nina, die nach dem Tod ihres Mannes ein neues Leben beginnen will. Sie schließt sich letztlich einer Damengruppe an, die sich regelmäßig zum Tee treffen. So weit so gut. Doch langsam kristallisiert sich heraus, dass sich hinter den scheinbar harmlosen Teerunden ein Netz aus Geheimnissen, Lügen und kriminellen Machenschaften verbirgt. Ingrid Noll erzählt in ihrem angenehmen und leichten Schreibstil von menschliche Schwächen und Stärken, von Alterseinsamkeit, Freundschaft und von der Suche nach neuem Selbstbewusstsein. Ein sehr schönes Werk, was ich gerne weiter empfehlen möchte.
Sechs skurrile Frauen aus der Rhein-Neckar-Region treffen sich regelmäßig zu Gelagen, bei denen nicht nur Alkohol fließt, sondern auch kriminelle Energie. Dabei steht Nina im Fokus, die ihre eigenen Ängste und Marotten hat. Als bei einem Ausflug ihre Handtasche abhanden kommt, beginnt ein Strudel an unschönen Ereignissen und vielen Kriminellen Machenschaften. Witzig erzählt, lädt dieser Cozy-Krimi dazu ein, weiterzulesen und Teil dieser Frauengruppe zu werden. Sehr schönes Buch und ein unvergesslicher Schreibstil, der locker leicht von der Hand geht und Lust auf mehr macht. Man beachte, dass Ingrid Noll dieses Roman im zarten Alter von 85 Jahren geschrieben und den Zeitgeist dennoch auf den Kopf getroffen hat. Absolut tolle Frau, die man sich zum Vorbild nehmen sollte.

Hat leider nicht meinen Erwartungen entsprochen. Bin da von Frau Noll besseres gewohnt.
"Viele Hündinnen sind des Hasen Tod!" (S. 141) Franzi und Nina - Gründerinnen des "Klubs der Spinnerinnen" - haben ein Problem mit Andreas Haase, den sie, nachdem er Ninas verlorene Handtasche gefunden hat, nicht mehr so schnell loswerden und (mal mehr mal weniger unbeabsichtigt) immer wieder in brenzlige bis gar tödliche Situationen bringen. Zudem ist der gute Herr Haase auch noch der Ex eines der Spinnerinnenmitglieder und überhaupt sind alle Frauen des Klubs abgebrühter, als man denkt. Hat mich einen Samstag Nachmittag ganz gut unterhalten, andere Werke von Ingrid Noll gefielen mir aber deutlich besser.

Description
Book Information
Author Description
Ingrid Noll, geboren 1935 in Shanghai, studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie ist Mutter dreier erwachsener Kinder und vierfache Großmutter. Nachdem die Kinder das Haus verlassen hatten, begann sie Kriminalgeschichten zu schreiben, die allesamt zu Bestsellern wurden. 2005 erhielt sie den Friedrich-Glauser-Ehrenpreis für ihr Gesamtwerk. Im Februar 2025 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.
Posts
Ich habe Teatime regelrecht verschlungen. Auch die Beschreibung der Freundinnen Nina und Franziska, die gemeinsam im Haus am Weinheimer Marktplatz wohnen, hat mich sofort in ihren Alltag hineingezogen. Besonders der „Klub der Spinnerinnen“ hat mich begeistert – diese Frauen mit ihren kleinen, liebenswerten Macken sind so charmant und lebendig, dass ich beim Lesen oft schmunzeln musste. Als dann Nina plötzlich ihre Handtasche verliert und die Begegnung mit Andreas Haase beginnt, wurde die Geschichte plötzlich richtig spannend. Ich konnte echt kaum glauben, wie sich aus so einem scheinbar kleinen Vorfall eine verhängnisvolle Verkettung von Ereignissen entwickeln kann. Mich konnte die Freundschaft zwischen Nina und Franziska begeistern – ihre Solidarität und ihr Vertrauen zueinander machen die Geschichte warmherzig und glaubwürdig. Ich habe beim Lesen oft mitgelitten, mitgelacht und mich einfach gut unterhalten gefühlt. Fazit: Teatime ist eine wunderbare Mischung aus Humor, Spannung und Freundschaft. Ich habe beim Lesen oft gelacht, mitgefiebert und mich gleichzeitig gut unterhalten gefühlt.
Der Einband war ansprechender als der Inhalt
Ich habe versucht, mich beim Lesen zu beeilen, um es zügig zu beenden. Nicht, weil die Geschichte an sich langweilig war, im Gegenteil ließ sie sich flüssig weglesen und war auch ganz unterhaltsam. Schwierigkeiten hatte ich mit den Charakteren, die alle nur sparsam beschrieben waren und von denen kaum einer sympathisch war. Jede Person in dem Buch hat ihre Marotten, darum geht es gewissermaßen auch; neben diesen schien aber kaum Persönlichkeit übrig zu sein. Der Plot fühlte sich verloren an, mir fehlte hier und da der rote Faden und der Sinn in den Geschehnissen. Mein größtes Problem mit dem Buch war aber die Sprache: Sehr altbacken, mit vielen Metaphern und noch mehr Denglisch und französischer Ausdrücke, die reingequetscht wirkten, um die Personen auffälliger zu machen. Auf der anderen Seite war die Autorin 87 Jahre alt, als das Buch erschien, was durchaus die Sprache erklärt. Ich bleibe dabei: Ich finde das Bild auf dem Einband sehr ansprechend, aber für mich gibt‘s keine Leseempfehlung.
Altbacken.
Eine nette Geschichte mit deutlich mehr Längen als Spannung, selbst Cozy Crime wäre da noch zu hochtrabend. Wörter wie "Schabernack" und "Ordnungshüter" ließen schnell das Gefühl der frühen 1950er aufkommen, und am Ende hat der unsympathisch wirkende Nachbar natürlich ein Kindeheitstrauma, bei dem nur die Protagonistin helfen kann. Alles in allem zu lieb, zu nett, zu unrealistisch, dazu noch lange Abschnitte, in denen die Welt erklärt wird, was zur eh schon dünnen Geschichte überhaupt nicht passte.
Nett
Das Buch ist leicht zu lesen. Relativ nett geschrieben. Es war mein erstes Buch von Ingrid Noll und ich weiß nicht ob ich noch eins lesen will. Vielleicht weil ich einfach andere Schreibstile gewöhnt bin. Tea Time hat meine Erwartungen leider nicht ganz erfüllt weil ich von einer anderen Geschichte ausging. Mir gefiel die Art der Kommunikation unter den Figuren nicht besonders. Für mich war es eine eher veraltete Schreibweise die durch englische oder französische Ausdrücke versucht wurde moderner zu gestalten. An sich, die Geschichte, war interessant und man hätte da auch etwas spannenderes daraus machen können. Darum hab ich auch weiter gelesen. Was soll ich sagen… Ein Club - Freundschaften - Macken - Intrigen - ein Nachbar Nett
"Es kommt mir so vor, als hätte jeder Mensch eine Leiche im Keller." Tea time war mein erstes Buch der Auorin. Ich habe es in der Hörbuchversion gehört und hatte vorab keine besonderen Erwartungen. Mein Fazit: Nette Geschichte für zwischendurch. Sehr unterhaltsam. Mit einer ordentlichen Portion Humor und Weinheimer Flair. Die 6 Protagonistinnen haben alle einen besonderen Tick, bzw. eine Phobie. Der Club der Spinnerinnen wird gegründet. Es wird getratscht, gelästert, gelogen, gestohlen, erpresst und Tee mit Eisenhut serviert. Das Buch war kein Highlight, aber als Hörbuch gut geeignet. Leichte Kost.

Das Buch „Tea Time“ hat sich gut runterlesen lassen, der Schreibstil war einfach. Aber mich hat das Buch nicht wirklich überzeugt. Die Charaktere waren mir, bis auf Yves, allesamt mehr oder weniger unsympathisch. Die Story lahm. Aber irgendetwas muss ja dran sein an den Büchern von Ingrid Noll, sonst wäre sie nicht so erfolgreich. Da dies mein erstes Buch aus dem Ingrid-Noll-Universum ist, werde ich mir bei Gelegenheit einen weiteren Titel zu Gemüte führen, vielleicht mal die Apothekerin.
Der Klappentext klang so gut. Aber leider war das Buch in einer altmodischen Sprache verfasst, die gar nicht zum Alter der Protagonistinnen (<35) passte (z.B. kalauern, Busenfreundin, Schwatzbasen). Die Verwendung von Anglizismen zum Auflockern der Sprache wirkte gezwungen. Es entstand keine richtige Spannung und die Handlungen der Protagonistinnen waren nicht nachvollziehbar und eher unglaubwürdig. Insgesamt waren die Protagonistinnen auch nicht sympathisch.
Ich habe Tea Time im Rahmen einer gemeinsamen Leserunde in der Hörbuch - Version verfolgt. Hat sich sehr leicht hören lassen, hat aber auch nicht die volle Konzentration eingefordert, da es so nebenher "plätscherte". Eine etwas kuriose Clique. Eher oberflächlich, da hier nicht alle total dicke miteinander sind. Klar, gibt es auch in solchen Gruppierungen immer welche, die sich näher stehen, aber dass man sich vereinzelt gar nicht leiden kann? Ich war etwas erstaunt, wie man über gewisse "Vorkommnisse" hinweg geht, ohne Rücksicht auf Verluste, Hauptsache man selbst bekommt bloß keine Probleme. Und was so passierte, würde ich ehrlich gesagt nicht dem gewöhnlichen Alltag zuordnen. In etwa: "Kann ja mal passieren" Die Autorin hat an sich einen angenehmen Schreibstil, aber bezüglich der Story ist es eigentlich nur ein kurzer Einblick in das Leben der Charaktere. Es hat mich nicht extrem gepackt oder irgendwas in mir bewegt, gar zum Nachdenken angeregt.
Tea Time 🍵 Um es kurz zusammenzufassen: Hauptprotagonistin Nina lebt mit ihrer Freundin Franzi im selben Haus in Weinheim. Jede hat so ihre Macke und gemeinsam mit 4 weiteren Bekannten haben sie den „Club der Spinnerinnen“ gegründet. Als Nina eines Tages ihre Tasche im Park verliert, wird diese ausgerechnet von einem sehr unangenehmen Exemplar der „Spezies Mann“ gefunden und die Ereignisse nehmen ihren Lauf… Naja. Ich kann die Handlungen der Protagonistinnen nicht so wirklich nachvollziehen und hätte - gerade moralisch - komplett andere Entscheidungen getroffen. Fast alles was sie tun ist dumm, unüberlegt oder einfach nur kriminell. Auch der Club konnte mich nicht überzeugen - ich fand ihn nicht lustig und die Mitgliederinnen kommen mir auch nicht wie Freundinnen vor - jede schaut nur nach sich selbst. Ich bin jemand, der Krimis lieber aus Ermittler- und nicht aus Tätersicht liest, was natürlich Geschmacksache ist. Das Buch hatte ich über die Onleihe ausgeliehen und vielleicht gebe ich irgendwann einem anderen Buch der Autorin noch eine Chance, vorerst bin ich aber froh, nicht extra Geld für das Ebook ausgegeben zu haben.

„Tea Time“ war mein erstes Buch von Ingrid Noll und leider konnte es meine Erwartungen nicht erfüllen. Alles in allem wirkt die Geschichte für mich sehr konstruiert, die Verhaltens- und Denkweisen der Protagonistin konnte ich nur schwer nachfühlen, insbesondere die oft missbilligende Haltung den eigentlichen Freundinnen gegenüber. Sprachlich hatte ich das Gefühl, dass die Autorin durch den übermäßigen Einsatz von Anglizismen versucht, den Text modern wirken zu lassen, für mich las sich das allerdings sehr gewollt und wenig ansprechend. „Tea Time“ konnte mich daher leider nicht ganz überzeugen.
Mein erster Ingrid Noll Roman und ich wurde köstlich unterhalten. Verschiedene Frauen mit unterschiedlichen Macken schließen sich zusammen. Witzig, spritzig, mit tollen Figuren und einem spannenden Handlungsrahmen. Verbündete oder Feindin? Eine Begegnung mit dem Ex-Mann eines Clubmitgliedes wirft das Leben der Hauptfigur Nina auf den Kopf.

Schrullig schön!
Mit meinem ersten Ingrid Noll Roman habe ich mal wieder meine Komfortzone verlassen und ich wurde nicht enttäuscht. Zum Inhalt: Der Klub der Spinnerinnen ist aus einer Sektlaune heraus entstanden. Alle Frauen dieses Klubs haben eine "Macke" und diese hält die sechs Damen zusammen. Als Hauptprotagonistin Nina ihre Handtasche auf einem Ausflug verliert, nimmt das Drama seinen Lauf. Ich kann schon mal sagen: Ich mag den Schreibstil von Ingrid Noll. 👆🏻 Ich habe gehört manche betrachten dieses Buch als Krimi. So weit würde ich nicht gehen. Es ist eine verzwickte Geschichte mit einigem hin und her, aber auf eine sehr sympathische Weise. Ich musste oft schmunzeln und habe gerade mit unserer Nina sehr mitgefiebert. Unaufdringlich und schon fast abgeklärt wird uns hier eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und all deren Abstufungen präsentiert. Diese Geschichte lässt tief blicken, ohne mit dem erhobenen Zeigefinger zu deuten. Ein bisschen was von Nina und ihren Freundinnen steckt in uns allen und ich fand es wirklich toll, wie die Autorin uns vielleicht manchmal etwas überspitzt den Spiegel vorhält. Ich wurde wirklich sehr gut unterhalten. Eine Leseempfehlung von mir. Das wird sicher nicht mein letztes Buch der Autorin sein.

Es war mein erster Ingrid Noll Roman. Leider hat es mir nicht gefallen. Die Protagonisten Nina und Franzi sind zwar jung aber weder sprechen sie so noch verhalten sie sich so. Den Dieb der Handtasche konnte ich überhaupt nicht zuordnen, was wollte er jetzt genau, warum kam er immer wieder zurück? Der Club hatte fast gar keine Bedeutung und die Verhaltensweisen der Frauen waren kriminell. Ich verstand Franzi gar nicht. Die wollen unbedingt das ein Mann stirbt obwohl er ein liebevoller Vater von den Kindern einer Bekannten ist und haben dann überhaupt keine Gewissensbisse? Das ist jeine schwarze Komödie und auch kein Krimi.Ich muss sagen, dass ich ein bisschen Enttäuscht bin. Ich werde noch ein Roman von der Autorin lesen.
Herrlich schräge Charaktere mit zum Teil doch recht ungewöhnlichen Hobbys und Mordgedanken - ich habe mich wieder bestens amüsiert und mit den Mädels und ihren „Opfern“ mitgezittert.
Totgesagte leben länger Nina und Franziska wohnen im gleichen Fachwerkhaus am Weinheimer Markt, sind um die 30 und Single – und haben so ihre Macken. Nina kann z.B. nur einschlafen, wenn sie sich in ihre Bettdecke einwickelt wie in einen Kokon, außerdem fotografiert sie mickrige Pflänzchen am Wegesrand. Franziska hat Platzangst und kämmt sämtliche, auch fremde, Fransen an Teppichen, Schals und Tüchern. Auch ihre Freundinnen haben komische Eigenheiten. Corinna beobachtet fremde Menschen durch die Fenster, um an deren Leben teilzunehmen, und wenn die nicht da sind, geht sie auch schon mal in die Häuser, nur um zu gucken. Und Jelena ist überzeugt, dass sie aus Wolkenformationen die Zukunft voraussagen kann. Aus einer Sektlaune heraus gründen sie mit 2 weiteren Frauen den Club der Spinnerrinnen. Bei einem gemeinsamen Ausflug verliert Nina ihre Handtasche und bekommt später einen Anruf von einem Unbekannten, dass sie diese bei ihm in Wiesbaden abholen soll. Leider macht Andreas Hase keinen guten Eindruck. Seine Wohnung ist verdreckt und er sieht aus wie ein asozialer Säufer. Als er dann nicht den üblichen Finderlohn erwartet, sondern ihr auf die Pelle rückt, muss Franzi helfen ... Ich liebe die Bücher von Ingrid Noll, weil in ihnen immer mindesten einer stirbt, der es echt verdient hat – meist nicht mal geplant, sondern durch ein Versehen oder einen Unfall. Andreas Hase hätte es z.B. verdient, er ist sehr aufdringlich und nervig, taucht wie ein Stehaufmännchen ständig bei Nina auf und stellt Forderungen, dabei freundet sie sich doch gerade mit ihrem Nachbarn Yves an, der in seiner Skurrilität gut zu ihr passen würde und sehr hilfsbereit ist … Nina und ihre Freundinne haben herrlich schräge Marotten und sind trotzdem irgendwie normal. Allerdings sollte man es sich nicht mit ihnen verscherzen, denn insgeheim träumen sie davon, störende Elemente aus ihrem Leben zu entfernen (wie die renitente Schwiegermutter oder den inzwischen überflüssigen Ehemann) und haben zum Teil auch schon recht konkrete Pläne. Aber zum Glück ist es dann doch ein Unterschied, davon nur zu träumen oder wirklich etwas zu unternehmen. Trotzdem fiebert man beim Hören die ganze Zeit mit, ob und wenn ja welcher ungeliebte Mensch wie über die Klinge springt und ob die Damen dann damit davonkommen. Ich habe mich auf jeden Fall wieder bestens amüsiert und mit den Mädels und ihren „Opfern“ mitgezittert. Dank der Sprecherin Anna König, welche die unterschiedlichen Charaktere sehr gut in Szene gesetzt hat, war es wieder ein großartiges Hörvergnügen.

Mein erstes Noll Buch
Viele sagten mir, dass dieses Buch nicht besonders empfehlenswert sei und ich lieber andere von Noll lesen sollte. Schöner einfacher Schreibstil. Jedoch wenig Spannung. Viele Dialoge, die eher die Seiten füllen und nicht zur Handlung beitragen. Würde dieses Buch nicht empfehlen.
"Wer einen Betrüger betrogen, dem ist der Himmel gewogen." Nina und ihre Freundinnen haben den sog. Klub der Spinnerinnen gegründet. Doch ihre Freundschaften wird auf eine harte Probe gestellt. Mein 1. Buch von Ingrid Noll und für mich kein Krimi sondern ein Gesellschaftsroman. Die Geschichte hat mich unterhalten, aber wirklich tiefgründig fand ich es nicht. Die Personen sind mir nicht nahe gekommen und ich konnte daher auch nicht mit fiebern. Der Schreibstil war gut lesbar und ich würde es auch noch mal mit einem Roman der Autorin versuchen, dieses Buch konnte mich aber nicht wirklich überzeugen mit seiner Story.
TEA TIME Ingrid Noll Nina und Franzi haben den "Klub der Spinnerinnen" gegründet. Gefesselt in ihren eigenen Zwängen und Ängsten, sind beide dankbar vier andere Gleichgesinnte mit diversen Tics gefunden zu haben. Während Nina ihre Kleptomanie auslebt, reicht es Franzi in fremde Häuser einzusteigen um Teppichfransen zu kämmen. Das Klubleben nimmt allerdings einen unerwarteten Verlauf, als Nina im Park ihre Handtasche verliert und ein gewisser Herr Haase einen "etwas anderen" Finderlohn haben möchte. Diesen Mann muss man sich entledigen! Zu spät bemerken Nina und Franzi, dass Herr Haase ausgerechnet der Ex-Ehemann der Spinnerinnen-Klub-Freundin Jelena ist. Leicht, spitzzüngig und mit viel schwarzem Humor schreibt Ingrid Noll ihren siebzehnten Roman. Wie gewohnt liest sich auch dieses Buch einfach und schnell - Schmunzelgarantie à la Ingrid Noll. Auch wenn ich dieses Buch nicht als ihr bestes empfunden habe, war es eine feine Leseunterhaltung.

Lektüre abgebrochen
Leider vermochte mich dieses Buch überhaupt nicht zu fesseln. Das Verhalten der Hauptfigur und ihrer besten Freundin ging mir auf die Nerven. Auch der Komik konnte ich wenig abgewinnen. Inhaltlich wiederholt sich eine Situation zweimal auf ähnliche Weise und wird in aller Ausführlichkeit beschrieben. Als mir auffiel, dass ich nicht einmal auf den Ausgang der Geschichte gespannt war, habe ich das Buch unbeendet weggelegt.
"Tea Time" von Ingrid Noll hat mich sehr gut unterhalten. Ich lese die Autorin gerne und auch dieser Roman hat mich nicht enttäuscht. Es geht um die Protagonistin Nina, die nach dem Tod ihres Mannes ein neues Leben beginnen will. Sie schließt sich letztlich einer Damengruppe an, die sich regelmäßig zum Tee treffen. So weit so gut. Doch langsam kristallisiert sich heraus, dass sich hinter den scheinbar harmlosen Teerunden ein Netz aus Geheimnissen, Lügen und kriminellen Machenschaften verbirgt. Ingrid Noll erzählt in ihrem angenehmen und leichten Schreibstil von menschliche Schwächen und Stärken, von Alterseinsamkeit, Freundschaft und von der Suche nach neuem Selbstbewusstsein. Ein sehr schönes Werk, was ich gerne weiter empfehlen möchte.
Sechs skurrile Frauen aus der Rhein-Neckar-Region treffen sich regelmäßig zu Gelagen, bei denen nicht nur Alkohol fließt, sondern auch kriminelle Energie. Dabei steht Nina im Fokus, die ihre eigenen Ängste und Marotten hat. Als bei einem Ausflug ihre Handtasche abhanden kommt, beginnt ein Strudel an unschönen Ereignissen und vielen Kriminellen Machenschaften. Witzig erzählt, lädt dieser Cozy-Krimi dazu ein, weiterzulesen und Teil dieser Frauengruppe zu werden. Sehr schönes Buch und ein unvergesslicher Schreibstil, der locker leicht von der Hand geht und Lust auf mehr macht. Man beachte, dass Ingrid Noll dieses Roman im zarten Alter von 85 Jahren geschrieben und den Zeitgeist dennoch auf den Kopf getroffen hat. Absolut tolle Frau, die man sich zum Vorbild nehmen sollte.

Hat leider nicht meinen Erwartungen entsprochen. Bin da von Frau Noll besseres gewohnt.
"Viele Hündinnen sind des Hasen Tod!" (S. 141) Franzi und Nina - Gründerinnen des "Klubs der Spinnerinnen" - haben ein Problem mit Andreas Haase, den sie, nachdem er Ninas verlorene Handtasche gefunden hat, nicht mehr so schnell loswerden und (mal mehr mal weniger unbeabsichtigt) immer wieder in brenzlige bis gar tödliche Situationen bringen. Zudem ist der gute Herr Haase auch noch der Ex eines der Spinnerinnenmitglieder und überhaupt sind alle Frauen des Klubs abgebrühter, als man denkt. Hat mich einen Samstag Nachmittag ganz gut unterhalten, andere Werke von Ingrid Noll gefielen mir aber deutlich besser.

























































