Taubenleben

Taubenleben

Hardback
3.524
GroßstadtlebenAbwesender VaterComing Of AgeMutter-Tochter-Beziehung

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

„Wie kaum jemand anderes fängt Paulina Czienskowski das Lebensgefühl der Generation Y zwischen Anxiety, Sinnsuche, vermeintlicher Liebe als Ersatzreligion und der ständigen Beschäftigung mit sich selbst ein.“ Vogue Als Lois nach einem One-Night-Stand auf das Ergebnis eines Bluttests wartet, entgleitet ihr ein Leben, das plötzlich nicht mehr tragfähig erscheint: Sie rüttelt an ihren Festen, hinterfragt bestehende Strukturen, zweifelt und sucht die Auseinandersetzung mit der abweisenden Mutter, die über den frühen Tod des Vaters nie hat sprechen wollen. Zwischen Zartgefühl und Ekstase, Handeln und Denken, Einsamkeit und Nähe erzählt Paulina Czienskowski von einer Protagonistin, die mit unsicherem Gang und großer Sensibilität nach dem eigenen Lebensweg sucht. „Hab geschlungen, verstanden, geheult, bin jeden Schritt mitgegangen. Mein erster Binge-Read.“ Jasna Fritzi Bauer „Wir glauben, die Welt ist gesund und wir sind krank. Dieses Buch bescheinigt uns das Gegenteil.“ Helene Hegemann

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Hardback
Pages
224
Price
18.73 €

Author Description

Paulina Czienskowski lebt und arbeitet in Berlin, wo sie geboren und aufgewachsen ist. Sie veröffentlicht u. a. Texte in der Zeit. 2018 erschien der Erzählband »Manifest gegen die emotionale Verkümmerung« im Korbinian Verlag, 2020 dann ihr Debütroman »Taubenleben« bei Blumenbar, der auf der Shortlist für den EU-Literaturpreis stand. Es folgten Hörspiele für Deutschlandfunk Kultur und Texte für die Theaterbühne. »Dem Mond geht es gut« ist ihr zweiter Roman bei Blumenbar.

Posts

4
All

Taubenleben Mit dem Coming-of-Age Roman “Taubenleben” hat Paulina Czienskowski ein solides Debüt vorgelegt. Die Protagonistin Lois wächst in einer Plattenbausiedlung einer deutschen Großstadt auf. Ihre Kindheit beschreibt sie als trist, besonders nachdem ihr Vater früh verstirbt. Die Mutter empfindet sie als gefühlskalt und verständnislos, entsprechend ist die Beziehung zu ihr schwierig und distanziert. Nun ist Lois in ihren Zwanzigern und sie krankt an so ziemlich allem - wer sie ist, was sie wert ist, wer sie sein will, wo sie hin will...und suhlt sich im eigenen Leid, dem niemand in ihrem Leben genug Aufmerksamkeit schenkt. Nicht die Mutter, nicht ihre Freunde, nicht der eigene Freund. Als sie, in einer hypochondrischen Anwandlung, befürchtet AIDS zu haben und auf das Testergebnis warten muss, stellt sie erstmals ernsthaft ihr Leben und ihre Einstellung dazu in Frage und fällt für sich einige wichtige Entscheidungen. Lois dabei zu begleiten fand ich, trotz schön klarer Sprache und gut gewählten Bildern, recht anstrengend. Ihre Selbstbezogenheit und Ihr Selbstmitleid konnten mich nicht berühren, ich empfand ihre Gedankenwelt als recht pubertär. Auch ist von außen leicht erkennbar, dass die Mutter nicht gefühlskalt ist, sondern nur versucht nach dem Selbstmord ihres Mannes - der zwischen den beiden nie thematisiert wurde - selbst über die Runden zu kommen und nicht unterzugehen. Paulina Czienskowski hat es jedoch geschafft, dass ich dran blieb. Das letzte Kapitel, in dem es zur überfälligen Aussprache zwischen Mutter und Tochter kommt, konnte mir sogar ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Im Großen und Ganzen überzeugend und ich bin gespannt auf das nächste Werk der Autorin.

3

Taubenleben Mit dem Coming-of-Age Roman “Taubenleben” hat Paulina Czienskowski ein solides Debüt vorgelegt. Die Protagonistin Lois wächst in einer Plattenbausiedlung einer deutschen Großstadt auf. Ihre Kindheit beschreibt sie als trist, besonders nachdem ihr Vater früh verstirbt. Die Mutter empfindet sie als gefühlskalt und verständnislos, entsprechend ist die Beziehung zu ihr schwierig und distanziert. Nun ist Lois in ihren Zwanzigern und sie krankt an so ziemlich allem - wer sie ist, was sie wert ist, wer sie sein will, wo sie hin will...und suhlt sich im eigenen Leid, dem niemand in ihrem Leben genug Aufmerksamkeit schenkt. Nicht die Mutter, nicht ihre Freunde, nicht der eigene Freund. Als sie, in einer hypochondrischen Anwandlung, befürchtet AIDS zu haben und auf das Testergebnis warten muss, stellt sie erstmals ernsthaft ihr Leben und ihre Einstellung dazu in Frage und fällt für sich einige wichtige Entscheidungen. Lois dabei zu begleiten fand ich, trotz schön klarer Sprache und gut gewählten Bildern, recht anstrengend. Ihre Selbstbezogenheit und Ihr Selbstmitleid konnten mich nicht berühren, ich empfand ihre Gedankenwelt als recht pubertär. Auch ist von außen leicht erkennbar, dass die Mutter nicht gefühlskalt ist, sondern nur versucht nach dem Selbstmord ihres Mannes - der zwischen den beiden nie thematisiert wurde - selbst über die Runden zu kommen und nicht unterzugehen. Paulina Czienskowski hat es jedoch geschafft, dass ich dran blieb. Das letzte Kapitel, in dem es zur überfälligen Aussprache zwischen Mutter und Tochter kommt, konnte mir sogar ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Im Großen und Ganzen überzeugend und ich bin gespannt auf das nächste Werk der Autorin.

3.5

Gefühlvoll, Kindheitstrauma, Eltern-Kind-Beziehung, bin aber nicht richtig in der Geschichte angekommen.

2

Schöne Alltagsbeobachtungen. Charaktere und Geschichte leider nicht überzeugend.

Create Post