Tannöd

Tannöd

Softcover
3.5297
HinterkaifeckKrimiBauernDeutscher Krimipreis

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Description

In der tiefsten bayerischen Einöde: Eine ganze Familie wird in einer Nacht ausgelöscht, mit der Spitzhacke erschlagen. Jetzt heißt er nur noch Mordhof, der einsam gelegene Hof der Danners in Tannöd, und vom Mörder fehlt jede Spur …

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi Preis und dem Friedrich-Glauser-Preis.

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Cosy Mystery
Format
Softcover
Pages
192
Price
12.40 €

Author Description

Andrea Maria Schenkel, 1962 geboren, gilt als eine der renommiertesten Kriminalautorinnen Deutschlands. 2006 erschien ihr Debüt »Tannöd«, mit dem sie großes Aufsehen erregte. Der Roman wurde 2007 mit dem Deutschen Krimi-Preis, dem Friedrich-Glauser-Preis und der Corine ausgezeichnet. 2008 folgte der renommierte Martin Beck Award für den besten internationalen Kriminalroman. Das Buch wurde in bislang 20 Sprachen übersetzt und fürs Kino verfilmt. Auch für ihr zweites Buch »Kalteis« bekam sie begeisterte Kritiken und erhielt 2008 erneut den Deutschen Krimi-Preis. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Regensburg.

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
38%
3%
32%
1%
86%
1%
54%
32%
11%
5%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
2%
89%
22%
43%

Pace

Fast50%
Slow50%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (50%)Außergewöhnlich (100%)

Posts

44
All
3

Es ist schon hart das zu lesen weil man weiss es ist eine wahre Geschichte. DieseMorde sind wirklich passiert. Was ich kritisch finde ist dass man am Schluss den Mörder einen Namen gibt. Das ist weder bewiesen noch gibt es Beweise dafür. Er könnte der Mörder sein, er hat ein Motiv aber ich finde das nicht richtig ihn zu beschuldigen ohne richtige Beweise.

4

SuB Nr.55🩶 Ja, man könnte schon sagen das es true Crime ist! Diese Geschichte basiert auf den ungelösten Fall ,,Hinterkaifeck" Die Autorin hat mit dieser Geschichte den Krimipreis gewonnen . Zugegeben ich Hab 70 S. Oder so gebraucht um in diese Sprache von früher zu kommen aber dann war es wirklich spannend , grauenvoll & erschreckend zu lesen,es erinnert mich an ,,die Farbe von Milch "auch ein ganz tolles Buch . Empfehlung.🩶

Post image
4.5

🌫️ Tannöd – Düster, beklemmend, verstörend still..

Tannöd ist kein klassischer Krimi – es ist ein stilles Grauen. Von der ersten Seite an liegt eine bedrückende, fast erdrückende Atmosphäre über allem. Man weiß, was passiert ist – aber nicht, warum. Und genau dieses „Warum“ frisst sich langsam unter die Haut. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, fast wie Stimmen aus einem Dorf, das mehr weiß, als es zugibt. Diese nüchterne, sachliche Sprache macht alles noch schlimmer. Kein großes Drama, keine Effekthascherei – nur kalte Realität. Und genau das trifft. Was mich besonders bewegt hat: diese unterschwellige Schuld. Dieses Schweigen. Dieses Wegsehen. Man spürt förmlich die Enge des Dorfes, die Moral, die Härte – und die Dunkelheit hinter verschlossenen Türen. Kein Buch, das man „mal eben“ liest. Aber eines, das bleibt! Klare Empfehlung !

🌫️ Tannöd – Düster, beklemmend, verstörend still..
3

Tannöd 👹🏚️🔪

Klassisches Buch zum „wegsnaken“ 😋 knapp 130 Seiten und sehr viel Spannung 🙏🏻 Leider hat mich der Schreibstil nicht abgeholt und ich war oft verwirrt, wer eigentlich gerade im Kapitel spricht 😵‍💫 An sich hat mich die Story abgeholt, es spielt nach dem 2. Weltkrieg und auf einem Dorf, alles ist bäuerlich und seeeeeehr gläubig. Den Gottesanteil hätte es für mich nicht gebraucht, genauso wie manche Kapitel etwas unnötig waren. Die Kapitel sind sehr kurz und werden alle aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Es liest sich so als würden sie befragt werden. Ich verstehe auf jeden Fall, warum dieses Buch so oft als Schullektüre ausgesucht wird, man kann sehr viel hineininterpretieren & analysieren. Macht sicher Spaß, das Buch im Detail zu besprechen 🤗 Würde ich es empfehlen - Jaein, unbedingt gelesen muss man es ned aber mit so wenig Seiten schnell gelesen und vielleicht catcht es dich ja 🤗

Tannöd 👹🏚️🔪
5

Kurzweilig und gut lesbar. Wusste etwa ab der Hälfte wie es ausgeht. Dennoch gut geschrieben. Ideal für nebenbei zu lesen.

3

Leider so gar nichts für mich. Der Geschichte liegt ein realer ungelösten grausamer Mordfall Grunde. Ein mehrfach Mord, der bis heute nicht aufgeklärt ist. Die Geschichte ist nicht in Romanform geschrieben sondern aus verschiedenen POV und normalerweise mag ich das gerne aber hier waren die Aussagen, der Figuren sehr hart geschrieben. Es gibt ein paar Spuren die gelegt werden aber ich war recht schnell davon überzeugt, dass diese nicht in die richtige Richtung weisen. Insgesamt hat es mir nicht wirklich ut gefallen. Irgendwie habe ich mir etwas anderes vorgestellt.

Post image
5

"Die Tür steht leicht offen. Marie will sie schließen. Da bemerkt sie, wie sich die Tür langsam, knarrend immer mehr öffnet. Ungläubig staunend blickt sie auf den größer werdenden Spalt." Vielleicht mag ich A. M. Schenkels 'Tannöd' so sehr, weil ich u.a. durch True Crime schon alles, was es zu dem schaurigen Verbrechen, welches sich 1922 auf dem Einödhof Hinterkaifeck ereignet hat, verinnerlicht hatte. Ich hatte also schon Bilder im Kopf und einen latenten Grusel im Bauch. Der 2006 erschienene Roman vermischt gekonnt die Fiktion mit dem wahren Verbrechen auf eine ganz ungewöhnliche Art und Weise, und das ist absolut lesenswert!

2

Leider kann ich die Bekanntheit des Buches nicht ganz nachvollziehen. Mir persönlich hat die Geschichte nicht zugesagt. Einen solchen Schreibstil/Buchaufbau kannte ich noch nicht, leider ist er der Hauptgrund für meine eher negative Bewertung - ist aber natürlich reine Geschmacksache und würde sicher dem Einen oder Anderen zusagen. Das Buch und die Kapitel sind allgemein sehr kurz. In fast jedem Kapitel wird ein Umstand aus dem Leben der getöteten Familie Danner von verschiedensten Personen erzählt. Leider wird so das ein oder andere Erlebis mehrmals aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Durch die Kürze der Geschichte und den ganzen Wiederholungen hat die Geschichte sehr wenig Inhalt. Bei mir wollte nicht wirklich Spannung aufkommen.

4

Wer mehr über diese wahre Geschichte erfahren möchte, dem empfehle ich den Podcast „Dunkle Heimat“ von Antenne Bayern.

4

Beklemmender Krimi mit besonderer Erzählweise

In Tannöd begleiten wir einen Polizisten, der einen grausamen Mord aufklären muss. Dabei wird nahezu jedes Kapitel aus Sicht einer anderen Figur beschrieben. Gerade das machte die Geschichte spannend und außergewöhnlich, es geht mehr darum, wie ein Dorf in einem Mordfall "funktioniert" als darum, wer der Möder war. Der Fall an sich ist dagegen relativ gewöhnlich und schnell vorhersehbar.

4

Das Buch und der Film dazu sind gar nicht so schlecht, wie ich erst gedacht habe. Ich musste es für die Schule lesen und hatte ehrlich gesagt keine Lust, es zu lesen. In der Charakterisierung der alten Dannerin konnte man sehen, wie ihr Glaube an Gott der einzige Halt in ihrem Leben war. Es ist traurig, was mit der Familie passiert ist, aber man muss es einmal gelesen haben.

3.5

This book was a school lecture which I actually enjoyed reading. The plot twist was not predictable but a bit boring.

4

Spannender Krimi mit besonderer Erzählstruktur, den man gut auch mal zwischendurch weglesen kann. Das Buch basiert auf dem wahren, ungelösten Fall Hinterkaifeck von 1922.

5

Das Buch ist gut. Man weiß tatsächlich bis zum Schluss nicht, wer der Mörder der Familie ist. Hin und wieder hat man natürlich seine Vermutung. Sehr gut finde ich, dass man die ganze Zeit mit dem Mörder dabei ist.

4

Solider Krimi. Es bleibt spannend bis zum Schluss. Es gibt 2 Erzählstränge. Einmal die Sicht der Leute in Form von Interviews und die Sicht des Täters. Man verfolgt so jeden einzelnen Schritt mit bis zur Auflösung. Die Sprachgestaltung mit dem regionalen Dialekt war jetzt eher nicht so meins.

3.5

Ein Krimi der anderen Art…

… auf dem Buchcover ist „Tannöd“ sogar als Roman betitelt. In der tiefen bayrischen Einöde wird eine komplette Familie mit einer Spitzhacke ermordet. Das Buch hat einen ungewöhnlichen Erzählstil und öffnet unterschiedliche Blickwindel. Dabei schreitet das Geschehene aber trotzdem zeitlich weiter voraus. Die Erzählweise fand ich wirklich beeindruckend und spannend. Die Geschichte an sich ist geprägt von vielen Schicksalen der einzelnen Personen, die so „nebenbei“ erzählt werden. Alles in allem eine spannende Lektüre.

2.5

Ein sehr kurzes Buch, das die Geschichte des Mordes an einer ganzen Familie auf einem abgelegenen Hof erzählt. Alle werden erschlagen aufgefunden und das ganze Dorf wird befragt und jeder erzählt Bruchstücke der Geschichte aus seiner Sicht. Ein etwas eigenwilliger Schreibstil, der aber auch immer wieder zum Weiterlesen einlädt. Dass die Geschichte auf einer wahren Geschichte beruht, das fasziniert zusätzlich. Die Sprache ist etwas eigenwillig, aber für die Nachkriegszeit und Situation der Bauern damals auch irgendwie authentisch. Bis zum Schluss hatte ich keine Ahnung, wer es war. Muss man das gelesen haben? In meinen Augen nein. Ist es eine gute Geschichte? Ja, eine sehr beklemmende dazu.

5

Die Geschichte kannte ich schon, war also vor allem gespannt auf die Umsetzung und wurde nicht enttäuscht. Die kurzen Kapitel aus den verschiedenen Perspektiven, der halbe Interview-Stil und überhaupt der ganze Aufbau machen Tannöd zu einem spannenden und kompakten Lesevergnügen. Klare Leseempfehlung auch für "kurz zwischendurch", da die knapp hundert Seiten wirklich nicht viel Zeit beanspruchen und dabei in sich schlüssig sind.

3

Was treibt einen ganzen Hof in den Tod?

Kein typischer Krimi, aber deswegen nicht weniger beklemmend. Die Sprache mag gewöhnungsbedürftig sein, hat die Erzählungen aber wahnsinnig authentisch gemacht. Der Interview Stil war interessant gewählt, man hat als Leser selbst das Gefühl als Ermittler zu agieren. Insgesamt hat sich ein vielschichtiges Bild voller Misstrauen und Schuld zusammengefügt. Die Stimmung hat durch Düsterheit und ein Gefühl von Isolation überzeugt. Kein Buch für die breite Masse, aber gegebenenfalls was für True Crime Fans.

3

Nach einem echten Mordfall

Die Geschichte in Tannöd behandelt den Mord in Hunterkaifeck und erzählt aus verschiedenen Perspektiven, dichtet aber noch Informationen hinzu. Ich kannte die Geschichte schon, trotzdem war das Buch kurzweilig. Ich fand nur die Dialekt-Sprache etwas anstrengend. Für "True-Crime" Fans auf jeden Fall lesenswert.

3

Solide für Zwischendurch!

Ein kürzeres Buch, welches einen eher außergewöhnlichen Schreibstil hat. Der ist aber so angenehm und doch spannend gehalten, dass man das Buch gerne und schnell zu Ende liest. Es wurden letztendlich "nur" 3 Sterne, da ich es mir für einen Krimi bisschen aufregender erwartet habe. Außerdem hat mir der religiöse Part nicht wirklich gefallen, für die Geschichte in der Nachkriegszeit aber durchaus authentisch. Trigger und Spoilerwarnung: Es kommt in der Geschichte Inzest vor.

5

Das war richtig gut!

Die Geschichte Tannöd basiert auf dem bis heute ungeklärten Fall "Hinterkaifeck". True-Crime aus Deutschland also. Die Umsetzung und die düstere, gruselige Atmosphäre fand ich sehr gelungen, so dass dieses schmale Büchlein zu einem unverhofften Highlight für mich wurde.

Das war richtig gut!
5

5 ☑️ ——— Das Buch war sehr gut aufgebaut, ich habe mal den Film gesehen und wollte nun noch das Buch dazu lesen ———

5

Sehr gutes Buch! Man fühlt sich so als würden die Protagonisten einem die Geschichte direkt erzählen, fast so wie als würde man sie für eine Zeitung interviewen. Was mir sehr gut gefallen hat, war das wechseln der erzählenden Charaktere. Kann dieses Buch wirklich weiterempfehlen! 🙂

5

Kurz aber gut

Dieses Buch lebt schon allein durch die Sprecherin. Sicher die Geschichte allein ist schon spannend und interessant aber die Sprecherin steigert die Atmosphäre ins Unermessliche

2

Eigenartiger Schreibstil, war nichts für mich

5

In Tannöd wurde die Grundgeschichte genommen und von 1922 in die Nachkriegszeit verlegt. Außerdem wurden Kapitel aus der Perspektive des Mörders und ein Augenzeuge hinzugefügt. Das Buch ist extrem gut geschrieben und zieht einen mit seiner düsteren Atmosphäre von Anfang an in seinen Bann. Das Buch besteht aus Zeugenaussagen, die nach und nach die letzten Tage und die Lebensumstände auf Tannöd rekonstruieren, so dass man als Leser Stück für Stück mehr über den Einödhof und die Familie erfährt. Das Buch war wahnsinnig fesselnd und ich konnte kaum erwarten, zu erfahren, wie die Autorin das Buch enden lässt, da man ja weiß, dass in der Realität nie ein Täter gefunden wurde.

5

Packendes Buch mit der Vorlage Hinterkeifeck.

2

Ich finde die Beschreibung des Buches etwas irreführend. Man ist ja eher bei den Dorfbewohnern und deren Aussagen dabei als beim Täter selbst. Man kann das Buch an einem Abend lesen und es ist gut geeignet für zwischendurch. Für mich allerdings kein Highlight, auch wenn man bei der Erzählung oft durchatmen muss. Triggerwarnungen wären ebenfalls notwendig!

1

Das schlechteste Buch, das ich jemals gelesen habe. Der Schreibstil soll wohl Interviews darstellen, wirkt allerdings wie von einer 6-jährigen geschrieben. Keine Ahnung wie sowas 2007 den deutschen Krimi Preis gewinnen konnte. Ich hab es nur zu Ende gelesen, damit ich erfahren konnte, wer's am Ende gewesen ist. Aber auch das war lieblos dahingeschmissen.

1

Kein Buch das man gelesen haben muss.

So ganz warm bin ich mit dem Buch nicht geworden. Sehr kurios fand ich den Interview-Stil, unter anderem wiederholen sich viel Sätze. Für mich unverständlich, wie dieses Buch ein Bestseller sein kann.

1

**Warning: this text may contain spoilers** Ich gehe in die 12. Klasse FOS und wir haben das Buch im Deutschunterricht behandelt. Daher haben wir auch sehr viel analysiert, aber selbst mit den möglichen Autorenabsichten und Interpretationsmöglichkeiten, die wir besprochen haben, werde ich mit dem Buch nicht warm. (Vielleicht sollte man auch dazu sagen, dass ich keine generelle Abneigung gegen Schullektüren und Analysen habe. Letzteres mag ich sogar sehr gerne. Meine schlechte Meinung zu dem Buch beruht also nicht darauf) Also was hat mich konkret gestört : 1. Die Geschichte ist ohne ein zumindest grobes Wissen zum Originalfall, schwer zu verstehen. Durch den Aufbau des Buches in einer Mosaikstruktur, ergibt sich das Bild erst langsam. Wenn man den Fall kennt, kann man gedanklich von Anfang an puzzeln, aber ohne Vorkenntnisse ist man einfach nur verwirrt und versteht das Buch nicht. Und ohne Verständnis, kann man auch nicht puzzeln und das Mosaik bleibt zerstreut. 2. Auch wenn es heißt, dass Tannöd lediglich von Hinterkaifeck inspiriert ist, so sind die Unterschiede doch minimal. Es gab meines Wissens nach ja auch eine Copyright-Klage vom Autor von Hinterkaifeck und nach dem Lesen des Buches kann ich das vollkommen nachvollziehen. Änderungen, die vorgenommen wurden sind: die Namen der Charaktere, der Zeitpunkt wurde nach hinten verlegt, die Hintergrundgeschichten verschiedener Nebencharaktere wurden abgewandelt, einige interessante Aspekte wurden weggelassen, dafür aber eine Geschichte von einer französischen Gastarbeiterin, die Suizid begangen hat eingefügt... Die Änderungen sind entweder minimal oder machen einfach keinen Sinn! Und das ist ziemlich frustrierend. 3. Dann mein wahrscheinlich größter Kritikpunkt: Die Charaktere. Das Buch ist in Interviews unterteilt und jede Person erzählt, wie sie den Mord und die Umstände erlebt hat. Und die Dorfbewohner sind stylistisch kaum voneinander zu unterscheiden! Der Lehrer redet genauso wie ein 8-jähriges Mädchen, die Magd und sämtliche Bauern, Knechte und der Pfarrer. Was die Autorin unter stylistischen Abwandlungen zu verstehen scheint, sind Wiederholungen. So sagt die Pfarrköchin ständig Herr Hochwürden und die demente, alte Frau erzählt 10 mal dasselbe. Mehr Unterschiede gibt es nicht, wobei sich das bei dieser Erzählstruktur so gut umsetzen lassen würde! Und das frustriert mich ohne Ende! 4. Die Beziehungen der Charaktere. Das Spannende am Mordfall Hinterkaifeck ist das verworrene Beziehungsgeflecht in dem die Opfer und potenzielle Täter verstrickt sind. Und im Buch wird ein großer Teil davon rausgelassen, was dem Fall ein Stück seiner Brisanz und Faszination nimmt und man... Ich verstehe einfach nicht wie man hergehen, einen faszinierenden und komplizierten Mordfall nehmen und sowas daraus machen kann!? Was soll das? Naja zumindest ist es sehr kurz, da ständig Litaneien auftauchen und die kann man überspringen. Wobei man die Seiten lieber für Storybuilding hätte verwenden sollen...

1

Ich fand das Buch dafür, dass es auf wahren Begebenheiten beruht, leider sehr enttäuschend und langweilig :(

5

Ein unglaublich atmosphärisches Buch, sehr beklemmend und dabei, obwohl die Autorin sich vom realen Fall Hinterkaifeck hat inspirieren lassen, nicht reißerisch.

3

Mir scheint es mit den Bestsellerbüchern, die wahnsinnig viele Preise gekriegt haben, immer ähnlich zu gehen. Ich finde sie gut, aber nicht außergewöhnlich herausragend. Vielleicht versteh ich die auch einfach nicht richtig ;) "Tannöd" jedenfalls ist gut geschrieben und baut eine sehr eigene Atmosphäre auf. Es zerreißt einen nicht vor Spannung, wie bei manch anderen Krimis /Thrillern, aber die Autorin schafft es, diese düster-trostlos-fast schon melancholische Atmosphäre zu halten. Die Auflösung (die es im realen Fall übrigens nie gegeben hat) kommt aber dennoch irgendwie so plötzlich. Alles in allem also auf jeden Fall sehr lesenswert und auch die Informationen und das Interview, die dem Buch beigefügt sind, fand ich sehr interessant.

3

*bumbed my rating up, because I do keep thinking about it after all* 3.5⭐️ We had to read this book for my German class, therefore I was biased going into this book. Nevertheless, (knowing the case of Hinterkaifeck, the true crime story behind the book) I do believe Schenkel managed to communicate the story well. She used the true hints and wove them into her fictional story, creating a thrilling story that keeps you on the edge of your seat. It’s thrilling and scary. I was very mad and disappointed by the characters and particular points of the story. But after reading it and thinking about it, I think that’s what Schenkel was trying to reach. Considering the true story, it’s just what happened (or is said to have happened) and she managed the border between truth and fiction very well. Looking back, I liked her way of changing the narrative perspective. All in all I would say this is a good book, but I do have to say that I think it wouldn’t be as interesting and fascinating if I didn’t know the true story behind it and wasn’t that interested in true crime. But since I am, I did enjoy it.

4

Beim zweiten Mal lesen, gefiel es mir jetzt deutlich besser. Spannend, ein bisschen unheimlich

4

Als Hörspiel gehört. Toll!

3

3 ⭐️; eher als imaginäres Zeitzeugendokument geschrieben

Düster und spannend zugleich

4

Etwas verstörend aber dennoch unglaublich spannend geschrieben. Ich liebe es wenn in Büchern die Perspektiven gewechselt werden und in der Form habe ich noch nie ein Buch gehabt.

5

Echtes Verbrechen

Wer sich mit dem echten Verbrechen, auf welchem das Buch beruht, beschäftigt hat, sollte es lesen. Es ist sehr spannend aufgebaut und greift den Fall sehr gut auf

2

Ebenfalls fand dieses Buch den Weg über eine Empfehlung zu mir. Eine gute Atmosphäre wurde zunächst geboten. Ein Bauernhof mitten in der Bayerischen Einöde - mit seltsamen Charakteren, die ihn bewohnen und eine neugierige Dorfgemeinschaft. Hier bieten sich viele Möglichkeiten über verschiedene Charaktere und Blickwinkel die Geschichte zu erzählen. Mit einem blutigen Mordfall mitten auf diesem Bauernhof ist das Setting fast perfekt. So bildgewaltig der Mordfall beschrieben wird, so wenig ausdrucksstark wird die weitere Geschichte geschildert. Leider schafft es die Autorin nicht ganz, mich einzufangen. Die Kapitel sind zu kurz und das Hineinblicken in die verschiedenen Blickwinkel ist für mich zu flach. Der Tiefgang in die Abgründe der einzelnen Charaktere fehlt und es wird recht schnell klar, was einem hier geboten wird. Schnell vor dem Ende noch ein paar Finten in Form von plötzlich auftretenden Personen und dann gibt es ein sehr unpompöses Finale. Einige Seiten mehr würden diesem Schriftstück besser tun, damit die einzelnen Rollen sich entfalten können.

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