Finsterau
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Description
Book Information
Author Description
Andrea Maria Schenkel, geboren 1962, gilt als eine der renommiertesten Krimiautorinnen Deutschlands. 2006 erschien ihr Debüt Tannöd – ein Überraschungserfolg, mit dem sie großes Aufsehen erregte: Der Roman wurde mit dem Deutschen Krimipreis, dem Friedrich-Glauser-Preis und dem Martin Beck Award, dem schwedischen Krimipreis für den besten internationalen Kriminalroman, ausgezeichnet. Die Startauflage betrug 1000 Exemplare – der Roman verkaufte sich über eine Million Mal, wurde in zwanzig Sprachen übersetzt und fürs Kino verfilmt. Für ihr zweites Buch Kalteis (2007) erhielt Schenkel zum zweiten Mal in Folge den Deutschen Krimipreis. Zuletzt erschienen Bunker (2009), Finsterau (2012), Täuscher (2013), Als die Liebe endlich war (2016), erstmals ein Roman jenseits des Krimigenres, sowie Der Erdspiegel (2023). Schenkel hat drei erwachsene Kinder und lebt in Regensburg und in Larchmont, einem Vorort von New York. Nach Abschluss ihres Masterstudiums ist sie derzeit Doktorandin am CUNY Graduate Center im Bereich Vergleichende Literaturwissenschaften. Im Rahmen ihrer Ausbildung unterrichtet sie am CUNY John Jay College of Criminal Justice der City University of New York. Andrea Maria Schenkel schreibt nicht nur Romane, sondern auch regelmäßig für ZEIT Verbrechen.
Posts
Vor vielen Jahren habe ich Andrea Maria Schenkels "Tannöd" gelesen und die besondere Stimmung, das kriechende Grauen der Geschichte habe ich bis heute nicht vergessen. "Finsterau" reicht nicht an "Tannöd" heran, aber schaffte es ebenso, meine Aufmerksamkeit zu fesseln, sodass ich das dünne Buch in mehr oder weniger einem Rutsch gelesen habe. Es geht um den Mord an Afra Zauner, die ledig und schwanger in ihr Elternhaus, eine ärmliche Kate im Bayerischen Wald, zurückkehrt. Es ist 1944 und der Vater, strenger Katholik, hat eine zeitlang im Zuchthaus der Nazis eingesessen. 1947, als der Krieg vorbei ist, schreitet die Demenz beim alten Zauner voran, immer wieder gerät er in Streit mit Afra, die inzwischen Mutter ist. Eines Tages wird sie tot aufgefunden und alles deutet darauf hin, dass der Vater sie erschlagen hat. Doch 18 Jahre später erzählt ein Fremder im Wirtshaus eine ganz andere Version. Aus verschiedenen Perspektiven nähern wir uns beim Lesen Stück für Stück der Wahrheit und Schenkel gelingt es, sowohl die Sprache und Stimmung einzufangen, als auch eine fesselnde Spannung immer weiter aufzubauen und zu halten. Leider wird mehrfach das Z-Wort genannt.
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Andrea Maria Schenkel, geboren 1962, gilt als eine der renommiertesten Krimiautorinnen Deutschlands. 2006 erschien ihr Debüt Tannöd – ein Überraschungserfolg, mit dem sie großes Aufsehen erregte: Der Roman wurde mit dem Deutschen Krimipreis, dem Friedrich-Glauser-Preis und dem Martin Beck Award, dem schwedischen Krimipreis für den besten internationalen Kriminalroman, ausgezeichnet. Die Startauflage betrug 1000 Exemplare – der Roman verkaufte sich über eine Million Mal, wurde in zwanzig Sprachen übersetzt und fürs Kino verfilmt. Für ihr zweites Buch Kalteis (2007) erhielt Schenkel zum zweiten Mal in Folge den Deutschen Krimipreis. Zuletzt erschienen Bunker (2009), Finsterau (2012), Täuscher (2013), Als die Liebe endlich war (2016), erstmals ein Roman jenseits des Krimigenres, sowie Der Erdspiegel (2023). Schenkel hat drei erwachsene Kinder und lebt in Regensburg und in Larchmont, einem Vorort von New York. Nach Abschluss ihres Masterstudiums ist sie derzeit Doktorandin am CUNY Graduate Center im Bereich Vergleichende Literaturwissenschaften. Im Rahmen ihrer Ausbildung unterrichtet sie am CUNY John Jay College of Criminal Justice der City University of New York. Andrea Maria Schenkel schreibt nicht nur Romane, sondern auch regelmäßig für ZEIT Verbrechen.
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Vor vielen Jahren habe ich Andrea Maria Schenkels "Tannöd" gelesen und die besondere Stimmung, das kriechende Grauen der Geschichte habe ich bis heute nicht vergessen. "Finsterau" reicht nicht an "Tannöd" heran, aber schaffte es ebenso, meine Aufmerksamkeit zu fesseln, sodass ich das dünne Buch in mehr oder weniger einem Rutsch gelesen habe. Es geht um den Mord an Afra Zauner, die ledig und schwanger in ihr Elternhaus, eine ärmliche Kate im Bayerischen Wald, zurückkehrt. Es ist 1944 und der Vater, strenger Katholik, hat eine zeitlang im Zuchthaus der Nazis eingesessen. 1947, als der Krieg vorbei ist, schreitet die Demenz beim alten Zauner voran, immer wieder gerät er in Streit mit Afra, die inzwischen Mutter ist. Eines Tages wird sie tot aufgefunden und alles deutet darauf hin, dass der Vater sie erschlagen hat. Doch 18 Jahre später erzählt ein Fremder im Wirtshaus eine ganz andere Version. Aus verschiedenen Perspektiven nähern wir uns beim Lesen Stück für Stück der Wahrheit und Schenkel gelingt es, sowohl die Sprache und Stimmung einzufangen, als auch eine fesselnde Spannung immer weiter aufzubauen und zu halten. Leider wird mehrfach das Z-Wort genannt.





