Sturm über Formosa
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Author Description
Tereza Vanek wurde 1966 in Prag geboren und wuchs in München auf, wo sie heute lebt und arbeitet. Nach dem Studium der Anglistik, Romanistik und Slawistik erwarb sie den Doktortitel Dr. phil. Ihre Begeisterung für das historische China stellte die Autorin schon in der dreiteiligen Reihe mit den Bänden »Das Geheimnis der Jaderinge«, »Die Rebellin von Shanghai« und »Die schöne Insel« unter Beweis (erschienen in der Edition Carat des Bookspot Verlags). Mit exotischer Atmosphäre, vielschichtigen Charakteren und historischer Genauigkeit besticht auch der neue Roman »Sturm über Formosa«, der Auftakt zu einer Taiwan-Trilogie. Mehr über die Autorin unter www.tereza-vanek.de
Posts
Aus unterschiedlichen Gründen gelangen die Niederländerin Griet und die Chinesin Qianqian nach Formosa und sehen sich dort mit dem Leben in der Fremde und politischen Unruhen konfrontiert. „Sturm über Formosa“ ist ein Buch, das konsequent ruhig und unaufgeregt erzählt wird. Und das ist Fluch und Segen zugleich, denn es gibt Teile im Buch, da ist das großartig und Teile, die das Buch sehr langatmig machen. Die Stärke des Buches liegt klar in den Charakteren. Man hat es mit zwei Protagonistinnen zu tun, die ein starkes, emanzipiertes Frauenbild vertreten und allen Widrigkeiten zum Trotz für das kämpfen und einstehen, was sie für richtig halten. Dadurch machen sie sich zwar auch Feinde, dennoch kämpfen sie immer weiter für Gerechtigkeit. Die Schwäche liegt jedoch in der Langatmigkeit. Während in der ersten Hälfte des Buches noch die Verarbeitung der neuen Umgebung und Kultur beschrieben wird, geht es in der zweiten Hälfte um den politischen Konflikt zwischen Niederländern, Chinesen und den Ureinwohnern Formosas. Und mehr ist es auch nicht. Die Exotik des fernen Ostens erlebt man somit quasi überhaupt nicht, das Ganze spielt sich eher auf einer soziologischen Ebene ab, Landschaftsbeschreibungen bekommt man nicht. Somit konnte mich „Sturm über Formosa“ nicht ganz überzeugen, dennoch hat man es hier mit einem durchschnittlichen, gut gemachten historischen Roman zu tun, bei dem man aber am Besten vorher wissen sollte, was man hinterher bekommt.
Description
Book Information
Author Description
Tereza Vanek wurde 1966 in Prag geboren und wuchs in München auf, wo sie heute lebt und arbeitet. Nach dem Studium der Anglistik, Romanistik und Slawistik erwarb sie den Doktortitel Dr. phil. Ihre Begeisterung für das historische China stellte die Autorin schon in der dreiteiligen Reihe mit den Bänden »Das Geheimnis der Jaderinge«, »Die Rebellin von Shanghai« und »Die schöne Insel« unter Beweis (erschienen in der Edition Carat des Bookspot Verlags). Mit exotischer Atmosphäre, vielschichtigen Charakteren und historischer Genauigkeit besticht auch der neue Roman »Sturm über Formosa«, der Auftakt zu einer Taiwan-Trilogie. Mehr über die Autorin unter www.tereza-vanek.de
Posts
Aus unterschiedlichen Gründen gelangen die Niederländerin Griet und die Chinesin Qianqian nach Formosa und sehen sich dort mit dem Leben in der Fremde und politischen Unruhen konfrontiert. „Sturm über Formosa“ ist ein Buch, das konsequent ruhig und unaufgeregt erzählt wird. Und das ist Fluch und Segen zugleich, denn es gibt Teile im Buch, da ist das großartig und Teile, die das Buch sehr langatmig machen. Die Stärke des Buches liegt klar in den Charakteren. Man hat es mit zwei Protagonistinnen zu tun, die ein starkes, emanzipiertes Frauenbild vertreten und allen Widrigkeiten zum Trotz für das kämpfen und einstehen, was sie für richtig halten. Dadurch machen sie sich zwar auch Feinde, dennoch kämpfen sie immer weiter für Gerechtigkeit. Die Schwäche liegt jedoch in der Langatmigkeit. Während in der ersten Hälfte des Buches noch die Verarbeitung der neuen Umgebung und Kultur beschrieben wird, geht es in der zweiten Hälfte um den politischen Konflikt zwischen Niederländern, Chinesen und den Ureinwohnern Formosas. Und mehr ist es auch nicht. Die Exotik des fernen Ostens erlebt man somit quasi überhaupt nicht, das Ganze spielt sich eher auf einer soziologischen Ebene ab, Landschaftsbeschreibungen bekommt man nicht. Somit konnte mich „Sturm über Formosa“ nicht ganz überzeugen, dennoch hat man es hier mit einem durchschnittlichen, gut gemachten historischen Roman zu tun, bei dem man aber am Besten vorher wissen sollte, was man hinterher bekommt.




