Still Alice
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Als Alice erfährt, dass sie an der Alzheimer-Krankheit leidet, kann sie es erst gar nicht fassen. Sie ist doch erst fünfzig! Machtlos muss sie dabei zusehen, wie die Erinnerungen ihr mehr und mehr entgleiten. Wie soll sie sich in ihrem eigenen Leben zurechtfinden? Mit beeindruckendem Mut stellt sie sich einer Zukunft, in der vieles nicht mehr da ist und doch etwas bleibt: die Liebe.
Book Information
Posts
GRANDIOSES BUCH!
Die Autorin, die selbst Neurowissenschaftlerin ist, erzählt die Geschichte von Alice Howland, einer angesehenen Harvard-Professorin, die mit nur 50 Jahren die Diagnose Alzheimer erhält. Genova gelingt es, das komplexe Thema der Krankheit auf eine sehr menschliche und einfühlsame Weise darzustellen. Die detaillierte und authentische Darstellung von Alices Kampf mit dem Verlust ihrer Erinnerungen und Identität ist sowohl herzzerreißend als auch erhellend. "Still Alice" ist nicht nur eine ergreifende Geschichte, sondern auch ein aufrüttelnder Appell für mehr Bewusstsein und Verständnis für Alzheimer und die Menschen, die davon betroffen sind. Es ist ein Buch, das lange nach dem Lesen nachhallt und den Leser dazu anregt, über das Wesen des Gedächtnisses, der Identität und des Menschseins nachzudenken.
Eines der bewegendsten Bücher, die ich je gelesen habe. 📖🧠💔
Die Geschichte hat mich sehr berührt, weil sie so eindrucksvoll zeigt, wie kostbar Erinnerungen sind und wie wertvoll das Leben eigentlich ist. Dinge, die wir viel zu oft als selbstverständlich ansehen. Besonders emotional fand ich zu lesen, wie Alice langsam ihr Gedächtnis verliert und trotzdem versucht, an sich selbst festzuhalten. So eine starke Frau! Mich hat die Geschichte tief getroffen und zum Nachdenken gebracht. Sie zeigt nämlich nicht nur die traurige Seite der Krankheit, sondern auch, wie wichtig Liebe, Familie und Menschlichkeit sind. Absolute Leseempfehlung, selbst beim Schreiben dieser Rezension habe ich wieder Gänsehaut bekommen. Für mich ein unvergesslicher Roman.✨
Wow! Absolut lesenswert!
Ein tolles Buch für jeden, ob man nun persönliche Erfahrungen und Berührungspunkte mit Alzheimer mitbringt oder nicht. Das besondere hier ist, dass die gesamte Geschichte aus der Sicht der erkrankten Person geschrieben ist und nicht aus der Sicht eines Familienmitglieds. Man erlebt live mit, wie Symptome abgetan werden, wie die Angst wächst, wie Frust und Angst und Trauer über jeden Verlust wachsen, aber auch wie die Freuden über kleine Dinge mehr in den Fordergrund treten. Das Buch wirft auch einige wichtige Fragen auf. Wie lebenswert ist ein Leben noch, wenn du nicht mehr du bist? Wie damit umgehen, wenn die Genetik sagt, dass man die Krankheit mit 50% Chance an seine Kinder weitergegeben hat? Oder damit, an der Mutter live zu erleben, was einem selbst noch bevorsteht? Das Buch hat mich tief bewegt und nachdenklich gestimmt, und doch war es auch voller schöner Momente und Hoffnung.
Wahnsinnig einfühlsam und authentischer Roman über früheinsetzende Alzheimer-Erkrankung. Alice ist 50 Jahre alt, verheiratet und hat 3 gesunde erwachsene Kinder. Sie ist Professorin in Harvard und unterrichtet für ihr Leben gern. Ihr Ehemann John ist eher in der Forschung tätig und ebenfalls sehr erfolgreich. Eines Tages jedoch verläuft sich Alice beim Joggen in ihrer eigenen Nachbarschaft. Es fallen ihr außerdem noch mehrere ungewöhnliche Dinge auf. Sie vergisst häufig Wörter oder kann sich nicht mehr an das Rezept für den Lieblingsnachtisch ihrer Kinder erinnern. Sie sucht einen Neurologen auf, der die erschreckende Diagnose stellt. Wir begleiten Alice und ihre Familie einige Monate, in denen wir als Leser:in mitbekommen, wie Ali immer mehr verschwindet. Es war wirklich schwer zu Lesen. Auch wenn Lisa Genova sehr behutsam schreibt , ist die Diagnose an sich mit ihrer Symptomatik sehr gewaltig und reißt verständlicherweise allen Protagonist:innen den Boden unter den Füßen weg. Am meisten erschüttert, hat mich Alis Innenansicht und wie sie Dinge wahrnimmt, sich selbst nicht mehr traut, von einer selbstständigen, unabhängigen Karrierefrau massiv abhängig wird, sich durch die Symptome kämpft …… Alzheimer eine Krankheit, die leise daherkommt und plötzlich mit einem Schlag alles nimmt. In erster Linie natürlich den Betroffenen und dann den Angehörigen. Auch das Lesen darüber muss man aushalten können 😔.
Für mich eins der berührendsten und wichtigsten Bücher überhaupt, dass jeder lesen sollte.
Alice ist für mich eine absolut starke Prortagonistin, die sich lange über ihre Intelligenz definiert hat, was passiert also, wenn sie genau dies verliert und alles was sie ausmacht. Es war nicht einfach sie auf ihrem Weg zu begleiten und vor allem auch nicht zu lesen, wie schwierig das ganze für ihre Familie war. Dennoch denke ich dass dieses Buch einem auch sehr viel Halt und Mut geben kann. Demenz ist eine Krankheit, die einem alles nehmen kann und doch ist man immer noch ein Mensch mit Gefühlen und auch wenn man vieles vergisst braucht man Dinge und Menschen in seinem Leben, die einen unterstützen. Für Mich ist dieses Buch etwas absolut wichtiges, ein Buch das ich immer wieder lesen könnte, mit einer wichtigen Botschaft und das mir selbst sehr viel Mut gegeben hat.
„Still Alice“ hatte ich als Blind Date gekauft – ich wusste also gar nicht so richtig auf was ich mich da einlasse und dachte es wäre langweilige Erwachsenenliteratur die mich nicht so richtig ansprechen wird. Weit gefehlt! Mich hat das Schicksal von Alice richtig berührt und ich habe von Seite zu Seite mit ihr mitgelitten, bei jedem Arztbesuch die Daumen gedrückt, dass sie sich an bestimmte Dinge doch noch erinnert… man fängt sogar an, dem Buch Dinge entgegen zu brüllen, weil man Alice helfen will sich zu erinnern. Man fühlt sich als Leser so richtig machtlos, wie Alice. Selten hat mich ein Buch so viel zum Nachdenken gebracht. Jeder sollte dieses Buch lesen, man sieht die Welt danach mit ganz anderen Augen – sowohl die Welt von Demenzkranken, als auch die eigene Welt. Denn was wäre wenn man selber plötzlich keine Erinnerungen mehr hätte? Oder wie gehen wir mit Menschen um, die Dinge vergessen? Ein wichtiges Thema, welches ich so nie wirklich auf dem Schirm hatte. p.s. Ich habe nach dem Lesen den Film gesehen und fand die Umsetzung sehr schlecht. Die meisten Szenen / Dinge, wegen denen man so richtig Mitgefühl für Alice entwickelt, fehlen im Film.
Lisa Genova schreibt in diesem Buch über Dezen. Jeder von uns hat schon mal von Demenz gehört oder kennt vielleicht sogar jemanden, der daran erkrankt ist. Oft verbinden wir ältere Menschen, die weit über 75 Jahre alt sind. Doch leider macht diese Krankheit auch nicht halt vor jüngeren Menschen und genau darum geht es in diesem Buch. AliceHowland, Dr. Alice Holland ist Professorin für Psychologie und unterrichtet an der Havard-Universität. Sie steht mitten im Leben. Gerade einmal 50 Jahre alt und dann geschieht das schlimmste für sie. Es wird Demenz diagnostiziert und Lisa Genova beschreibt den Lebensweg von Alice. Eindringlich und mit gezielten Worten begleite ich den Weg des Vergessens von Alice. Sie gibt mir einen Einblick in ihren Kopf und lässt mich tieftraurig zurück. Welch ein hartes Schicksal egal in welchem Alter sein Gestern zu verlieren. "Wenn mein Gestern verschwindet und mein Morgen unsicher ist, wofür lebe ich dann noch? Ich lebe für jeden Tag. Ich lebe im Augenblick. ... Ich werde das Heute vergessen, aber das heißt nicht, dass das Heute nicht wichtig war." Seite 287
Mir fehlen ehrlich gesagt die Worte. Es ist ergreifend Alice bei Ihrem letzten Lebensabschnitt zu begleiten. Der Abschnitt, in dem sie immer mehr Erinnerungen und die Orientierung verliert aufgrund ihrer Alzheimererkrankung. Anfangs sind es nur Kleinigkeiten - irgendwann ihre eigenen Kinder und ihr Mann. Der Leser erlebt die Veränderung aus ihrer Sicht und teilt ihre Machtlosigkeit. Wie häufig ihr bewusst ist, dass sie immer mehr die Erinnerungen verliert und einfach nichts daran ändern kann. Es lohnt sich in jedem Fall dieses Buch zu lesen!
https://lesenundhoeren.wordpress.com/2015/02/16/buch-review-lisa-genovas-mein-leben-ohne-gestern-interessant-und-emotional/ Kritik: Cover: Schmertterlinge. Blaue Schmetterling auf weißem Grund. Hübsch anzuschauen. Klinisch hell und weiß, aber was es mit der Geschichte auf sich hat? Mh, keine Ahnung. Muss ich was verpasst haben. Ansonsten schön dezent, aber das hätte man noch ein bisschen an den Inhalt des Buches angliedern können. Eindrücke/Inhalt: Ich musste dieses Buch lesen, weil das Thema interessant ist. Schon lange habe ich es auf dem SUB, aber jetzt wo es verfilmt wurde, musste ich es nun endlich auch wirklich einmal lesen. Es geht um die Diagnose Alzheimer und das bei einer jungen Frau. Wir lernen durch Alice die Anfänge kennen. Das Gefühl der Unsicherheit: was ist mit mir los? Die Verleugnung der Diagnose, die Reaktion der Umwelt und Familie. Das langsame Entgleiten des gewohnten Lebens. All das bringt uns dieses Buch näher. Und das Ende? Ja das Ende einer sehr gemeinen Erkrankung. Schließlich weiß man nicht mehr, wer man selbst ist. Geschweige denn, wer die anderen sind. Und das soll einem keine Angst machen? Wie stark Alice dabei ist, macht Mut und lässt einen solche Menschen besser verstehen. Es wird nie langweilig in dem Buch, wenngleich es keinen Spannungsgipfel gibt. Charaktere: Alice ist stark, steht mitten im Leben. Und genau da zieht ihr diese Erkrankung den Boden unter den Füßen weg. Ich finde sie beeindruckend und habe viel Respekt vor ihr, auch wenn sie nur erfunden ist. Die Familie ist authentisch. Alle reagieren anders auf die Erkrankung und das ist auch natürlich. Emotional aufwühlend und zugleich rührend. Mir haben alle Figuren gefallen. Alle hatten ihren Platz. Alle repräsentierten eine Art mit dieser Diagnose umzugehen. Wobei ihre jüngste Tochter sicher die Reaktion zeigt, die man sich wünschen würde. Stil/Gliederung: Die Länge der Kapitel ist unterschiedlich, aber immer noch zu händeln. Der Schreibstil der Übersetzung ist angenehm. Man kommt gut mit. Es ist kurzweilig mit vielen, aber nicht zu vielen, Beschreibungen. Fazit: Interessant und packend. Emotional und rührend. Hat mich zum Nachdenken angeregt. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung zu einem sehr sensiblen Thema. Handlung: 8/10 Charaktere: 8/10 Schreibstil: 7/10 Spannung: 7/10 Gesamt: 7 von 10 Punkten
Ein wunderschönes Buch. Ich mag Alice total und finde sie unheimlich sympathisch. Ich mag es eigentlich nicht, wenn ich weiss welcher Schauspieler eine Figur im Film spielt, hier passte aber das Bild von Julianne Moore unheimlich gut. Ich würde das Buch jedem/jeder weiterempfehlen und freue mich nun auch noch den Film zu schauen.
Dafür, dass es nicht mein Genre ist, hat es mir sehr gut gefallen (3,5☆). Zudem hat das Buch meine Ansichten bezüglich der Alzheimer Krankheit grundlegend verändert. Die Autorin hat einen sehr gut in Alice einfühlen lassen und mich durch den Schreibstil in Rage gebracht, bezüglich ihres Ehemanns. Gute Empfehlung für zwischendurch.
Description
Als Alice erfährt, dass sie an der Alzheimer-Krankheit leidet, kann sie es erst gar nicht fassen. Sie ist doch erst fünfzig! Machtlos muss sie dabei zusehen, wie die Erinnerungen ihr mehr und mehr entgleiten. Wie soll sie sich in ihrem eigenen Leben zurechtfinden? Mit beeindruckendem Mut stellt sie sich einer Zukunft, in der vieles nicht mehr da ist und doch etwas bleibt: die Liebe.
Book Information
Posts
GRANDIOSES BUCH!
Die Autorin, die selbst Neurowissenschaftlerin ist, erzählt die Geschichte von Alice Howland, einer angesehenen Harvard-Professorin, die mit nur 50 Jahren die Diagnose Alzheimer erhält. Genova gelingt es, das komplexe Thema der Krankheit auf eine sehr menschliche und einfühlsame Weise darzustellen. Die detaillierte und authentische Darstellung von Alices Kampf mit dem Verlust ihrer Erinnerungen und Identität ist sowohl herzzerreißend als auch erhellend. "Still Alice" ist nicht nur eine ergreifende Geschichte, sondern auch ein aufrüttelnder Appell für mehr Bewusstsein und Verständnis für Alzheimer und die Menschen, die davon betroffen sind. Es ist ein Buch, das lange nach dem Lesen nachhallt und den Leser dazu anregt, über das Wesen des Gedächtnisses, der Identität und des Menschseins nachzudenken.
Eines der bewegendsten Bücher, die ich je gelesen habe. 📖🧠💔
Die Geschichte hat mich sehr berührt, weil sie so eindrucksvoll zeigt, wie kostbar Erinnerungen sind und wie wertvoll das Leben eigentlich ist. Dinge, die wir viel zu oft als selbstverständlich ansehen. Besonders emotional fand ich zu lesen, wie Alice langsam ihr Gedächtnis verliert und trotzdem versucht, an sich selbst festzuhalten. So eine starke Frau! Mich hat die Geschichte tief getroffen und zum Nachdenken gebracht. Sie zeigt nämlich nicht nur die traurige Seite der Krankheit, sondern auch, wie wichtig Liebe, Familie und Menschlichkeit sind. Absolute Leseempfehlung, selbst beim Schreiben dieser Rezension habe ich wieder Gänsehaut bekommen. Für mich ein unvergesslicher Roman.✨
Wow! Absolut lesenswert!
Ein tolles Buch für jeden, ob man nun persönliche Erfahrungen und Berührungspunkte mit Alzheimer mitbringt oder nicht. Das besondere hier ist, dass die gesamte Geschichte aus der Sicht der erkrankten Person geschrieben ist und nicht aus der Sicht eines Familienmitglieds. Man erlebt live mit, wie Symptome abgetan werden, wie die Angst wächst, wie Frust und Angst und Trauer über jeden Verlust wachsen, aber auch wie die Freuden über kleine Dinge mehr in den Fordergrund treten. Das Buch wirft auch einige wichtige Fragen auf. Wie lebenswert ist ein Leben noch, wenn du nicht mehr du bist? Wie damit umgehen, wenn die Genetik sagt, dass man die Krankheit mit 50% Chance an seine Kinder weitergegeben hat? Oder damit, an der Mutter live zu erleben, was einem selbst noch bevorsteht? Das Buch hat mich tief bewegt und nachdenklich gestimmt, und doch war es auch voller schöner Momente und Hoffnung.
Wahnsinnig einfühlsam und authentischer Roman über früheinsetzende Alzheimer-Erkrankung. Alice ist 50 Jahre alt, verheiratet und hat 3 gesunde erwachsene Kinder. Sie ist Professorin in Harvard und unterrichtet für ihr Leben gern. Ihr Ehemann John ist eher in der Forschung tätig und ebenfalls sehr erfolgreich. Eines Tages jedoch verläuft sich Alice beim Joggen in ihrer eigenen Nachbarschaft. Es fallen ihr außerdem noch mehrere ungewöhnliche Dinge auf. Sie vergisst häufig Wörter oder kann sich nicht mehr an das Rezept für den Lieblingsnachtisch ihrer Kinder erinnern. Sie sucht einen Neurologen auf, der die erschreckende Diagnose stellt. Wir begleiten Alice und ihre Familie einige Monate, in denen wir als Leser:in mitbekommen, wie Ali immer mehr verschwindet. Es war wirklich schwer zu Lesen. Auch wenn Lisa Genova sehr behutsam schreibt , ist die Diagnose an sich mit ihrer Symptomatik sehr gewaltig und reißt verständlicherweise allen Protagonist:innen den Boden unter den Füßen weg. Am meisten erschüttert, hat mich Alis Innenansicht und wie sie Dinge wahrnimmt, sich selbst nicht mehr traut, von einer selbstständigen, unabhängigen Karrierefrau massiv abhängig wird, sich durch die Symptome kämpft …… Alzheimer eine Krankheit, die leise daherkommt und plötzlich mit einem Schlag alles nimmt. In erster Linie natürlich den Betroffenen und dann den Angehörigen. Auch das Lesen darüber muss man aushalten können 😔.
Für mich eins der berührendsten und wichtigsten Bücher überhaupt, dass jeder lesen sollte.
Alice ist für mich eine absolut starke Prortagonistin, die sich lange über ihre Intelligenz definiert hat, was passiert also, wenn sie genau dies verliert und alles was sie ausmacht. Es war nicht einfach sie auf ihrem Weg zu begleiten und vor allem auch nicht zu lesen, wie schwierig das ganze für ihre Familie war. Dennoch denke ich dass dieses Buch einem auch sehr viel Halt und Mut geben kann. Demenz ist eine Krankheit, die einem alles nehmen kann und doch ist man immer noch ein Mensch mit Gefühlen und auch wenn man vieles vergisst braucht man Dinge und Menschen in seinem Leben, die einen unterstützen. Für Mich ist dieses Buch etwas absolut wichtiges, ein Buch das ich immer wieder lesen könnte, mit einer wichtigen Botschaft und das mir selbst sehr viel Mut gegeben hat.
„Still Alice“ hatte ich als Blind Date gekauft – ich wusste also gar nicht so richtig auf was ich mich da einlasse und dachte es wäre langweilige Erwachsenenliteratur die mich nicht so richtig ansprechen wird. Weit gefehlt! Mich hat das Schicksal von Alice richtig berührt und ich habe von Seite zu Seite mit ihr mitgelitten, bei jedem Arztbesuch die Daumen gedrückt, dass sie sich an bestimmte Dinge doch noch erinnert… man fängt sogar an, dem Buch Dinge entgegen zu brüllen, weil man Alice helfen will sich zu erinnern. Man fühlt sich als Leser so richtig machtlos, wie Alice. Selten hat mich ein Buch so viel zum Nachdenken gebracht. Jeder sollte dieses Buch lesen, man sieht die Welt danach mit ganz anderen Augen – sowohl die Welt von Demenzkranken, als auch die eigene Welt. Denn was wäre wenn man selber plötzlich keine Erinnerungen mehr hätte? Oder wie gehen wir mit Menschen um, die Dinge vergessen? Ein wichtiges Thema, welches ich so nie wirklich auf dem Schirm hatte. p.s. Ich habe nach dem Lesen den Film gesehen und fand die Umsetzung sehr schlecht. Die meisten Szenen / Dinge, wegen denen man so richtig Mitgefühl für Alice entwickelt, fehlen im Film.
Lisa Genova schreibt in diesem Buch über Dezen. Jeder von uns hat schon mal von Demenz gehört oder kennt vielleicht sogar jemanden, der daran erkrankt ist. Oft verbinden wir ältere Menschen, die weit über 75 Jahre alt sind. Doch leider macht diese Krankheit auch nicht halt vor jüngeren Menschen und genau darum geht es in diesem Buch. AliceHowland, Dr. Alice Holland ist Professorin für Psychologie und unterrichtet an der Havard-Universität. Sie steht mitten im Leben. Gerade einmal 50 Jahre alt und dann geschieht das schlimmste für sie. Es wird Demenz diagnostiziert und Lisa Genova beschreibt den Lebensweg von Alice. Eindringlich und mit gezielten Worten begleite ich den Weg des Vergessens von Alice. Sie gibt mir einen Einblick in ihren Kopf und lässt mich tieftraurig zurück. Welch ein hartes Schicksal egal in welchem Alter sein Gestern zu verlieren. "Wenn mein Gestern verschwindet und mein Morgen unsicher ist, wofür lebe ich dann noch? Ich lebe für jeden Tag. Ich lebe im Augenblick. ... Ich werde das Heute vergessen, aber das heißt nicht, dass das Heute nicht wichtig war." Seite 287
Mir fehlen ehrlich gesagt die Worte. Es ist ergreifend Alice bei Ihrem letzten Lebensabschnitt zu begleiten. Der Abschnitt, in dem sie immer mehr Erinnerungen und die Orientierung verliert aufgrund ihrer Alzheimererkrankung. Anfangs sind es nur Kleinigkeiten - irgendwann ihre eigenen Kinder und ihr Mann. Der Leser erlebt die Veränderung aus ihrer Sicht und teilt ihre Machtlosigkeit. Wie häufig ihr bewusst ist, dass sie immer mehr die Erinnerungen verliert und einfach nichts daran ändern kann. Es lohnt sich in jedem Fall dieses Buch zu lesen!
https://lesenundhoeren.wordpress.com/2015/02/16/buch-review-lisa-genovas-mein-leben-ohne-gestern-interessant-und-emotional/ Kritik: Cover: Schmertterlinge. Blaue Schmetterling auf weißem Grund. Hübsch anzuschauen. Klinisch hell und weiß, aber was es mit der Geschichte auf sich hat? Mh, keine Ahnung. Muss ich was verpasst haben. Ansonsten schön dezent, aber das hätte man noch ein bisschen an den Inhalt des Buches angliedern können. Eindrücke/Inhalt: Ich musste dieses Buch lesen, weil das Thema interessant ist. Schon lange habe ich es auf dem SUB, aber jetzt wo es verfilmt wurde, musste ich es nun endlich auch wirklich einmal lesen. Es geht um die Diagnose Alzheimer und das bei einer jungen Frau. Wir lernen durch Alice die Anfänge kennen. Das Gefühl der Unsicherheit: was ist mit mir los? Die Verleugnung der Diagnose, die Reaktion der Umwelt und Familie. Das langsame Entgleiten des gewohnten Lebens. All das bringt uns dieses Buch näher. Und das Ende? Ja das Ende einer sehr gemeinen Erkrankung. Schließlich weiß man nicht mehr, wer man selbst ist. Geschweige denn, wer die anderen sind. Und das soll einem keine Angst machen? Wie stark Alice dabei ist, macht Mut und lässt einen solche Menschen besser verstehen. Es wird nie langweilig in dem Buch, wenngleich es keinen Spannungsgipfel gibt. Charaktere: Alice ist stark, steht mitten im Leben. Und genau da zieht ihr diese Erkrankung den Boden unter den Füßen weg. Ich finde sie beeindruckend und habe viel Respekt vor ihr, auch wenn sie nur erfunden ist. Die Familie ist authentisch. Alle reagieren anders auf die Erkrankung und das ist auch natürlich. Emotional aufwühlend und zugleich rührend. Mir haben alle Figuren gefallen. Alle hatten ihren Platz. Alle repräsentierten eine Art mit dieser Diagnose umzugehen. Wobei ihre jüngste Tochter sicher die Reaktion zeigt, die man sich wünschen würde. Stil/Gliederung: Die Länge der Kapitel ist unterschiedlich, aber immer noch zu händeln. Der Schreibstil der Übersetzung ist angenehm. Man kommt gut mit. Es ist kurzweilig mit vielen, aber nicht zu vielen, Beschreibungen. Fazit: Interessant und packend. Emotional und rührend. Hat mich zum Nachdenken angeregt. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung zu einem sehr sensiblen Thema. Handlung: 8/10 Charaktere: 8/10 Schreibstil: 7/10 Spannung: 7/10 Gesamt: 7 von 10 Punkten
Ein wunderschönes Buch. Ich mag Alice total und finde sie unheimlich sympathisch. Ich mag es eigentlich nicht, wenn ich weiss welcher Schauspieler eine Figur im Film spielt, hier passte aber das Bild von Julianne Moore unheimlich gut. Ich würde das Buch jedem/jeder weiterempfehlen und freue mich nun auch noch den Film zu schauen.
Dafür, dass es nicht mein Genre ist, hat es mir sehr gut gefallen (3,5☆). Zudem hat das Buch meine Ansichten bezüglich der Alzheimer Krankheit grundlegend verändert. Die Autorin hat einen sehr gut in Alice einfühlen lassen und mich durch den Schreibstil in Rage gebracht, bezüglich ihres Ehemanns. Gute Empfehlung für zwischendurch.


























