Sterz und der Mistgabelmord

Sterz und der Mistgabelmord

Paperback
4.77

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Description

Abgründig und äußerst unterhaltsam: Krimi-Spannung in der Steiermark

Nach Jahren bei Europol in Deutschland kehrt Ferdinand Sterz in die Steiermark zurück. Aber das Wiedersehen mit seiner alten Heimat ist alles andere als einfach: Sein bester Freund aus Jugendtagen wurde brutal mit einer Mistgabel erstochen.

Inspektor Sterz will den Fall unbedingt lösen. Doch die Grazer Polizei-Kollegen sind ihm gegenüber skeptisch. Zusammen mit seiner neuen Kollegin Gitte Busch ermittelt er auf Hochtouren, doch keine der Spuren scheint mit der Tat zusammenzupassen. Unerwartet geschieht ein zweiter Mord, nicht weniger grausam. Kann er dieses Rätsel lösen?

- Inspektor Ferdinand Sterz ermittelt: Band 1 der Steiermark-Krimireihe

- Heimatkrimi mit Humor und Regio-Charme

- Tatort Steiermark: Österreich-Krimi mit viel Lokalkolorit

- Unterhaltsamer Regionalkrimi als perfekte Urlaubslektüre

Verbrecherjagd statt Heimat-Idylle: Wer steckt hinter den grausamen Morden?

Die Ermittlungen in den beiden Mordfällen gestalten sich schwierig. Hinzu kommen private Probleme, die Sterz aus dem Konzept bringen. Das Verhältnis zu seinem Vater ist angespannt. Zusätzlich flammt seine Liebe zur Schwester des Opfers neu auf, die ihn damals verlassen hat. Sterz kämpft mit Enthüllungen über seine eigene Vergangenheit. Welche dunklen Geheimnisse kommen jetzt ans Licht?

Die Autorin Isabella Archan wurde in Graz geboren und kennt die Schauplätze ihrer Krimis genau. Dadurch ist »Sterz und der Mistgabelmord« besonders anschaulich und authentisch – ein Lesevergnügen für alle Krimi-Fans!

»Isabella Archan schreibt leichtfüßig, pointiert und mit viel schwarzem Humor.« ORF Radio Steiermark

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Cosy Mystery
Format
Paperback
Pages
352
Price
16.00 €

Posts

3
All
4

Spannender Krimi, den ich gerne empfehle.

Meine Meinung Dies ist der Auftakt einer neuen Krimireihe rund um Inspektor Ferdinand Sterz von Isabella Archan aus dem Servus Verlag. Ohne Startschwierigkeiten fand ich mich in der Geschichte zurecht und konnte mich dadurch auf die Handlung und seine Charaktere einlassen. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, einzig die österreichischen Ausdrücke ließen mich zwischendurch kurz innehalten, da sie für mich nicht geläufig waren, aber dafür kann das Buch ja nichts. Das Erzähltempo empfand ich als angenehm, zumal die Beschreibungen der Handlungsorte recht bildhaft waren, so dass ich mir die Gegebenheiten gut vorstellen konnte. Die Charaktere allen voran der Protagonist Inspektor Ferdinand Sterz sind lebendig ausgearbeitet, allerdings hätte ich nichts dagegen gehabt, wenn sie noch mehr Tiefe besessen hätten. Dazu zählen u.a. mehr Informationen aus dem Privatleben. Hier hätte ich gerne mehr erfahren, um mich noch besser auf die Figuren einlassen zu können. Daher bin ich schon jetzt auf weitere Fälle gespannt und hoffe, dass meine Neugierde dann gestillt werden kann. Das Cover macht auf Anhieb deutlich, dass es sich um einen Regionalkrimi handelt. Die Mistgabel im Vordergrund spielt natürlich auf den Inhalt an und passt dadurch perfekt. Die Beschreibung konnte mich neugierig machen und da ich insgesamt gut unterhalten wurde, bin ich froh, dass ich zum Buch griff. Mein Fazit Dieser Steiermark-Krimi konnte mir mit einer gut durchdachten und spannenden Handlung eine tolle Lesezeit bereiten. Bis zur Auflösung war ich total ahnungslos und konnte dadurch prima miträtseln. Meine Neugierde auf weitere Teile wurde geweckt, daher werde ich diese Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen. Von mir gibt es vier Sterne und für alle Fans von Regionalkrimis eine Leseempfehlung.

5

Verzwickter Kriminalfall mit viel Lokalkolorit

Ein Wiedersehen des Grauens   „Umgebracht is er worden … Erstochen. Aufgespießt wie ein Hendl am Grill.“ (S. 18) Mit diesen Worten wird der Kölner Inspektor Ferdinand Sterz von seiner Jugendliebe Lena aus dem Schlaf gerissen. Es ist noch halb in der Nacht, als sie ihn anruft und bittet, nach Hause nach Graz zu kommen, um den Mord an ihrem Bruder aufzuklären, seinem ehemals besten Freund. Ohne das mit seiner oder der Grazer Dienststelle abzuklären, macht er sich auf den Weg. Er konnte Lena noch nie etwas abschlagen, auch wenn er eigentlich nie zurückkehren wollte ... „Er verließ den Zug mit Erinnerungen im Gepäck, die schwerer wogen als sein Rollkoffer.“ (S. 22) Über Vitamin B und die Kontakte seines Vaters wird er in die Ermittlungsgruppe aufgenommen und der aus Wien stammenden Inspektorin Gitte Busch zugeteilt. Das ganze Team ermittelt auf Hochtouren und hat auch bald mehrere Verdächtige im Visier, aber die haben alle entweder ein stichfestes Alibi (schlechter Wortwitz, ich weiß 😉) oder sind untergetaucht. Dann passiert ein zweiter Mord und auch auf Ferdinand wird ein Anschlag verübt – ist er dem Täter etwa zu nah gekommen, ohne es zu merken?   „Sterz und der Mistgabelmord“ ist der Auftakt der neuen Steiermark-Krimi-Reihe von Isabella Archan und überzeugt neben dem verzwickten Kriminalfall mit viel Lokalkolorit.   Ferdinand hat keinen leichten Stand in Graz. Gitte und er kommen zwar gut miteinander aus, aber sein neuer Chef mag ihn nicht, hat ihm den schnellen Aufstieg zu Europol nie verziehen. Überhaupt scheint Ferdi eher der Typ einsamer Wolf zu sein, nicht wirklich zur Teamarbeit fähig, besorgt er sich immer wieder hintenrum Informationen und gibt die gar nicht oder erst später an seine Kollegen weiter. Zudem ist er seit seiner Kindheit schwer traumatisiert und hat den Unfalltod seiner Mutter nie richtig verarbeitet, da sein Vater nicht darüber reden wollte oder konnte. Jetzt muss er sich zusätzlich zur Aufklärung der Morde also auch mit ihm und ihrer beider Vergangenheit auseinandersetzen.   Außerdem ist er erschrocken, wie sich die Orte seiner Kindheit, vor allem der Hof des Freundes, verändert haben. Der hatte doch immer so große Pläne und jetzt ist alles total verwahrlost. Auch Lena scheint nicht glücklich zu sein in ihrer Ehe, aber mit ihm wollte sie damals ja nicht weggehen. Jetzt bereut er, dass er den Kontakt zu den beiden hat einschlafen lassen.   Mein persönliches Highlight ist Hannerl Hawlik, die Patentante von Ferdinands Mutter, die sich nach deren Tod um ihn gekümmert hat. Sie ist eine sehr schillernde Persönlichkeit, die auch mit 74 noch als Souffleuse arbeitet, das Herz auf dem rechten Fleck hat und nie ein Blatt vor den Mund nimmt.   Ich bin sehr gespannt auf Sterz‘ nächsten Fall und ob er einer seiner beiden Favoritinnen landen kann – denn noch ist er zwar Single, aber es scheint nicht so, als ob er das auch bleiben will …

Verzwickter Kriminalfall mit viel Lokalkolorit
4

Sterz reist in seine Vergangenheit.

Inhalt: Inspektor Ferdinand Sterz, ursprünglich aus der Steiermark, lebt in Köln und ist bei Europol tätig. Die Brücken zur Heimat hat er weitestgehend abgebrochen. Da bekommt er unerwartet von seiner früheren Freundin Lena einen Anruf. Ihr Bruder Ludwig wurde mit einer Mistgabel ermordet. Ferdinand soll den Mörder finden. So macht er sich auf in die alte Heimat und schafft es sogar in die laufenden Ermittlungen hinzugezogen zu werden. Doch auch er kann einen zweiten Mord nicht verhindern. Außerdem holt ihn seine Vergangenheit ein..... Leseeindruck: "Sterz und der Mistgabelmord" ist der Auftakt einer Reihe um Inspektor Ferdinand Sterz. Anfangs werden die Hintergründe zu ihm ausführlicher beleuchtet. So hat es nach meinem Empfinden etwas gedauert bis die Geschichte Fahrt aufnimmt. Das war bald vergessen. Ist Isabella Archans Erzählstil doch lebendig und mit einigem Humor gespickt. Besonders gut hat mir das zusammengewürfelte Ermittlerduo Ferdinand Sterz und Gitte Busch gefallen. Während Ferdinand, bedingt durch seine Vergangenheit, meist in trüber Stimmung, wortkarg und eigenbrödlerisch ist, besticht Gitte genau durch das Gegenteil. Sie ist meist fröhlich und schafft es durch ihre Art, den neuen Kollegen aus der Reserve zu locken. Für mich war das Zusammenspiel der beiden in jeder Szene ein Highlight. Schmunzeln inklusive. Der Fall selbst ist spannend und verzwickt. Ich hatte mir zwar gedacht wer der Mörder ist, was aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan hat. Fazit: Als der Motor in "Sterz und der Mistgabelmord" erst einmal zum Laufen gekommen ist, war es schwer den Krimi aus der Hand zu legen. Nach anfänglicher Eingewöhnungsphase bin ich bestens unterhalten worden. Gerne empfehle ich diesen Steiermark Krimi im besonderern Gewand weiter.

Sterz reist in seine Vergangenheit.
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