Spielen
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Description
Book Information
Author Description
Karen Köhler wurde in Hamburg geboren, sie wollte Kosmonautin werden, hat Fallschirmspringen gelernt und Schauspiel studiert. Nach zwölf Jahren am Theater begann sie zu schreiben und veröffentlicht heute Theaterstücke, Drehbücher, Hörspiele, Essays, Erzählungen und Romane. Zuletzt erschienen »Wir haben Raketen geangelt« (2014), »Miroloi« (2019), »Himmelwärts« (2024) und »Spielen« (2025). Sie schreibt regelmäßig für die ZEIT und das ZEITmagazin.
Posts
Das Leben spielen
„Die größte Kunst ist, den Kleinen alles, was sie tun oder lernen sollen, zum Spiel und Zeitvertreib zu machen.“ ist ein Zitat von John Locke, dass mir in meiner beruflichen Laufbahn zum Motto wurde. Und das nicht nur für die Kleinen. Auch die großen sollen spielerisch dem Leben begegnen – das macht manches leichter. Ich hab mich zum Beispiel lange mit der Fish! Philosophie beschäftigt. Das hat mich immer wieder inspiriert, kleine Challenges, Gimmicks und Aufgaben in den Arbeitsalltag zu integrieren. Meistens ist es gut angekommen. Karen Köhler ist eine Schwester im Geiste. Als ich sie auf der Buchmesse am Hanser Stand kennen gelernt habe und wir die ersten beiden Spiele gespielt haben, hatte sie mich schon in ihren Bann geschlagen. Sie trifft für mich genau den Ton, den ich im Zusammenhang mit dem Inhalt ihres Buches ernst nehmen kann – mit Spaß natürlich😉. Auch sie vertritt die Meinung, dass das Spiel erstens zum Leben dazugehört und zweitens neben Leichtigkeit im Alltag auch Selbstreflektion bietet. Historisches, gesellschaftliche Zusammenhänge und psychologische Auswirkungen des Spiels, hat sie mit hohem Aufforderungscharakter in dieses Büchlein eingearbeitet. Dabei dürfen wir selber #daslebenspielen . Es ist also nicht nur ein Buch, das wir hier lesen, sondern ein Spiel dass wir mitspielen dürfen. Viele kleine Aufgaben verknüpft sie mit einem Spielbrett auf dem Vorsatzpapier . QR-Codes, die zur Homepage des Verlags führen, bringen uns weiter, und es gibt sogar verschiedene Levels, so dass man sich das für sich Passende aussuchen kann. Ich habe das Buch in weiten Teilen als Hörbuch gehört, und die Begeisterung in Köhlers Stimme ist sehr ansteckend. Diese Autorin kann definitiv ihre eigenen Hörbücher einlesen. Dass sie sich gerne ausprobiert und nicht nur Bücher schreibt, wundert mich überhaupt nicht. Gerade erst hat sie zum ersten Mal ihre Kunst ausgestellt. Vorher hat sie aber noch eben den deutschen Jugendliteraturpreis gewonnen. Ach ja, Schauspielerin ist sie auch noch. Es bleibt also spannend, was sie sich als Nächstes überlegt. Ich werde sie auf jeden Fall im Auge behalten und empfehle euch dieses Buch besonders dann, wenn ihr mit Kindern arbeitet, gerne spielt, und überhaupt Spaß am Leben habt.
Karen Köhlers Buch "Spielen" ist Teil der Reihe "Das Leben lesen", erschienen im Hanser Berlin Verlag, in der sich jede*r Autor*in und jeder Text mit einem der wichtigsten Themen des Lebens auseinander setzt. Da mir vor allem Brett- und Gesellschaftsspiele unheimlich viel Freude bereiten, hat mich dieses Buch sehr interessiert. "Spielen" ist aber eher weniger klassisches Sachbuch oder Essay, vielmehr möchte die Autorin die Lesenden dazu animieren, das Leben zu spielen, sich mehr auf die kleinen Dinge und Momente einzulassen, Humor in den Alltag zu bringen und unseren Mitmenschen positiver zu begegnen. Entstanden ist ein Mitmachbuch, das einerseits Aufgaben und Level enthält, die man spielerisch vor allem auch abseits der Lektüre erfüllen kann, andererseits aber auch einige interessante Fakten und Hintergründe zum Spielen und seinen Stellenwert in unserer Gesellschaft vermittelt. Auch persönlich wird es, wenn Karen Köhler von der Sterbebegleitung ihres Vaters erzählt oder auch ihre ganz eigenen Erfahrungen mit den verschiedenen Spielaufgaben im Buch teilt. Wer möchte, kann das Ganze auch sehr interaktiv im Internet auf der Landingpage zum Buch auf der Verlagsseite gestalten. Mitmachbücher sind nicht ganz mein Ding, ich konnte deshalb mit den Aufgaben in "Spielen" nicht so viel anfangen, für mich persönlich wäre da ein klassischer Essay wohl passender gewesen. Trotzdem war es schön, sich Gedanken zu den einzelnen Leveln und Spielen zu machen und ich denke, dass sich das Buch besonders gut als Geschenk eignet - vor allem auch, weil es so toll aufgemacht ist!

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Karen Köhler wurde in Hamburg geboren, sie wollte Kosmonautin werden, hat Fallschirmspringen gelernt und Schauspiel studiert. Nach zwölf Jahren am Theater begann sie zu schreiben und veröffentlicht heute Theaterstücke, Drehbücher, Hörspiele, Essays, Erzählungen und Romane. Zuletzt erschienen »Wir haben Raketen geangelt« (2014), »Miroloi« (2019), »Himmelwärts« (2024) und »Spielen« (2025). Sie schreibt regelmäßig für die ZEIT und das ZEITmagazin.
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Das Leben spielen
„Die größte Kunst ist, den Kleinen alles, was sie tun oder lernen sollen, zum Spiel und Zeitvertreib zu machen.“ ist ein Zitat von John Locke, dass mir in meiner beruflichen Laufbahn zum Motto wurde. Und das nicht nur für die Kleinen. Auch die großen sollen spielerisch dem Leben begegnen – das macht manches leichter. Ich hab mich zum Beispiel lange mit der Fish! Philosophie beschäftigt. Das hat mich immer wieder inspiriert, kleine Challenges, Gimmicks und Aufgaben in den Arbeitsalltag zu integrieren. Meistens ist es gut angekommen. Karen Köhler ist eine Schwester im Geiste. Als ich sie auf der Buchmesse am Hanser Stand kennen gelernt habe und wir die ersten beiden Spiele gespielt haben, hatte sie mich schon in ihren Bann geschlagen. Sie trifft für mich genau den Ton, den ich im Zusammenhang mit dem Inhalt ihres Buches ernst nehmen kann – mit Spaß natürlich😉. Auch sie vertritt die Meinung, dass das Spiel erstens zum Leben dazugehört und zweitens neben Leichtigkeit im Alltag auch Selbstreflektion bietet. Historisches, gesellschaftliche Zusammenhänge und psychologische Auswirkungen des Spiels, hat sie mit hohem Aufforderungscharakter in dieses Büchlein eingearbeitet. Dabei dürfen wir selber #daslebenspielen . Es ist also nicht nur ein Buch, das wir hier lesen, sondern ein Spiel dass wir mitspielen dürfen. Viele kleine Aufgaben verknüpft sie mit einem Spielbrett auf dem Vorsatzpapier . QR-Codes, die zur Homepage des Verlags führen, bringen uns weiter, und es gibt sogar verschiedene Levels, so dass man sich das für sich Passende aussuchen kann. Ich habe das Buch in weiten Teilen als Hörbuch gehört, und die Begeisterung in Köhlers Stimme ist sehr ansteckend. Diese Autorin kann definitiv ihre eigenen Hörbücher einlesen. Dass sie sich gerne ausprobiert und nicht nur Bücher schreibt, wundert mich überhaupt nicht. Gerade erst hat sie zum ersten Mal ihre Kunst ausgestellt. Vorher hat sie aber noch eben den deutschen Jugendliteraturpreis gewonnen. Ach ja, Schauspielerin ist sie auch noch. Es bleibt also spannend, was sie sich als Nächstes überlegt. Ich werde sie auf jeden Fall im Auge behalten und empfehle euch dieses Buch besonders dann, wenn ihr mit Kindern arbeitet, gerne spielt, und überhaupt Spaß am Leben habt.
Karen Köhlers Buch "Spielen" ist Teil der Reihe "Das Leben lesen", erschienen im Hanser Berlin Verlag, in der sich jede*r Autor*in und jeder Text mit einem der wichtigsten Themen des Lebens auseinander setzt. Da mir vor allem Brett- und Gesellschaftsspiele unheimlich viel Freude bereiten, hat mich dieses Buch sehr interessiert. "Spielen" ist aber eher weniger klassisches Sachbuch oder Essay, vielmehr möchte die Autorin die Lesenden dazu animieren, das Leben zu spielen, sich mehr auf die kleinen Dinge und Momente einzulassen, Humor in den Alltag zu bringen und unseren Mitmenschen positiver zu begegnen. Entstanden ist ein Mitmachbuch, das einerseits Aufgaben und Level enthält, die man spielerisch vor allem auch abseits der Lektüre erfüllen kann, andererseits aber auch einige interessante Fakten und Hintergründe zum Spielen und seinen Stellenwert in unserer Gesellschaft vermittelt. Auch persönlich wird es, wenn Karen Köhler von der Sterbebegleitung ihres Vaters erzählt oder auch ihre ganz eigenen Erfahrungen mit den verschiedenen Spielaufgaben im Buch teilt. Wer möchte, kann das Ganze auch sehr interaktiv im Internet auf der Landingpage zum Buch auf der Verlagsseite gestalten. Mitmachbücher sind nicht ganz mein Ding, ich konnte deshalb mit den Aufgaben in "Spielen" nicht so viel anfangen, für mich persönlich wäre da ein klassischer Essay wohl passender gewesen. Trotzdem war es schön, sich Gedanken zu den einzelnen Leveln und Spielen zu machen und ich denke, dass sich das Buch besonders gut als Geschenk eignet - vor allem auch, weil es so toll aufgemacht ist!









