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"Soul of Stars" war mein erstes Buch von Anika Ackerman, auch wenn ich ihr bestimmt schon zwei Jahre auf Instagram folge und ihren Selbstpublisher-Weg genauestens beobachte. Zur diesjährigen LBM habe ich sie dann an ihrem Stand getroffen und auf ihre Empfehlung hin SoS gekauft. In dem Buch geht es um die Protagonistin Sola, die während des Untergangs ihres Planeten von ihrem Vater auf seinem Raumschiff gerettet wird. Sola begibt sich zunächst alleine auf eine Reise ins Ungewisse, denn das Schiff kennt das Ziel, in welchem sie später ankommt. Da eine Naturkatastrophe das bekannte Universum auslöscht, glaubt sie der letzte Mensch zu sein. So viel zur Rahmenhandlung, da ich nicht zu viel zum Inhalt verraten will. Das Buch beginnt spannend und schildert den Untergang von Solas Heimatplaneten, sodass man ein Gefühl für ihre Empfindungen und Ängste bekommt. Leider muss ich sagen, dass ich mit Sola während des gesamten Romans nicht warm wurde. Sie war ständig ängstlich, handelte teils naiv und ich konnte ihre Motive nicht immer nachvollziehen. Da die gesamte Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt wird, fiel es mir oftmals schwer am Ball zu bleiben. Das liegt auch daran, dass die Story trotz spannenden Anfang Zeit braucht, um sich zu entwickeln. Weiterhin kommt dazu, dass ich alle Charaktere etwas blass fand bzw. dass sie - metaphorisch ausgedrückt - nicht aus unterschiedlichen Schattierungen bestanden. Ansonsten finde ich, dass Anika wirklich einen wunderbaren Schreibstil hat. Er ist sehr märchenhaft und beschreibend, was mich nicht wirklich stört. Es gelang ihr, dass ich mir den Planeten bildhaft vorstellen konnte. Auch gefielen mir ihre Ideen zur Flora und Fauna wirklich gut; vor allem zwei gewisse Yakis, deren Namen ich zweimal lesen musste. Fazit: Alles in einem handelt es sich bei "Soul of Stars" um ein solides Science Fiction/Fantasy-Buch, das noch Luft nach oben und Platz für einen zweiten Teil hält.
Jan 21, 2024
"Soul of Stars" war mein erstes Buch von Anika Ackerman, auch wenn ich ihr bestimmt schon zwei Jahre auf Instagram folge und ihren Selbstpublisher-Weg genauestens beobachte. Zur diesjährigen LBM habe ich sie dann an ihrem Stand getroffen und auf ihre Empfehlung hin SoS gekauft. In dem Buch geht es um die Protagonistin Sola, die während des Untergangs ihres Planeten von ihrem Vater auf seinem Raumschiff gerettet wird. Sola begibt sich zunächst alleine auf eine Reise ins Ungewisse, denn das Schiff kennt das Ziel, in welchem sie später ankommt. Da eine Naturkatastrophe das bekannte Universum auslöscht, glaubt sie der letzte Mensch zu sein. So viel zur Rahmenhandlung, da ich nicht zu viel zum Inhalt verraten will. Das Buch beginnt spannend und schildert den Untergang von Solas Heimatplaneten, sodass man ein Gefühl für ihre Empfindungen und Ängste bekommt. Leider muss ich sagen, dass ich mit Sola während des gesamten Romans nicht warm wurde. Sie war ständig ängstlich, handelte teils naiv und ich konnte ihre Motive nicht immer nachvollziehen. Da die gesamte Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt wird, fiel es mir oftmals schwer am Ball zu bleiben. Das liegt auch daran, dass die Story trotz spannenden Anfang Zeit braucht, um sich zu entwickeln. Weiterhin kommt dazu, dass ich alle Charaktere etwas blass fand bzw. dass sie - metaphorisch ausgedrückt - nicht aus unterschiedlichen Schattierungen bestanden. Ansonsten finde ich, dass Anika wirklich einen wunderbaren Schreibstil hat. Er ist sehr märchenhaft und beschreibend, was mich nicht wirklich stört. Es gelang ihr, dass ich mir den Planeten bildhaft vorstellen konnte. Auch gefielen mir ihre Ideen zur Flora und Fauna wirklich gut; vor allem zwei gewisse Yakis, deren Namen ich zweimal lesen musste. Fazit: Alles in einem handelt es sich bei "Soul of Stars" um ein solides Science Fiction/Fantasy-Buch, das noch Luft nach oben und Platz für einen zweiten Teil hält.
Jan 21, 2024






