Soul Food
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Description
Obwohl es ihr Abschlussjahr an der Highschool ist, hat Emoni das Gefühl, wichtige Entscheidungen immer nur für andere treffen zu müssen. Mit ihrer kleinen Tochter wohnt sie bei der Großmutter, und nach der Schule arbeitet sie in einem Burgerladen, um zum Lebensunterhalt beizutragen. Der einzige Ort, wo sie ihre Verantwortung loslassen kann, ist die Küche, denn Kochen ist ihre Leidenschaft – und ihre große Begabung. Man sagt, dass in all ihren Gerichten etwas Magisches steckt, das die Menschen in ihrem Innersten berührt. Doch kann Emoni es schaffen, an sich selbst zu denken und ihre eigenen Träume zu verwirklichen, wenn das Leben ihr immer wieder Steine in den Weg legt?
Book Information
Author Description
Elizabeth Acevedo wuchs in New York auf. Ihre Lyrik ist beeinflusst vom Dominikanischen Bolero und vom harten Sound ihrer geliebten Geburtsstadt. Sie ist eine gefeierte Poetry Slammerin. «Poet X» ist ihr erster Roman. Elizabeth Acevedo lebt und arbeitet in Washington DC.
Posts
Ein Buch, in dem es hauptsächlich um Essen geht. Was möchte man mehr?
Soulfood ist für mich definitiv die Überraschung meines Lesejahres. Ich hatte keine besonders hohen Erwartungen und war anfangs ob des einfach gehaltenen Schreibstils und der Rasantheit, in der das Ganze erzählt wird, skeptisch. Aber letztendlich konnte mich Eomis Geschichte so sehr überzeugen, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen hätte, wenn nicht so lästige Dinge wie Arbeit und Schlaf dazwischengefunkt hätten. Ich habe jede Minute Soulfood geliebt. Klare Empfehlung.
Kurzweilig aber gut geschrieben
Ich brauchte etwas um in das Buch rein zu finden. Es enthält sehr, sehr kurze Kapitel, immer nur eine Szene lang. Aber es ist eine wirklich tolle Geschichte, die zum Nachdenken anregt und mir gewiss noch etwas länger in Erinnerung bleiben wird. Wir begleiten Emoni in ihrem Abschlussjahr an der Highschool. Sie selbst lebt zusammen mit ihrer zweijährigen Tochter bei ihrer Großmutter. Daher gestaltet sich ihr Alltag etwas anders, als bei anderen Jugendlichen in ihrem Alter. Und sie hat eine große Leidenschaft und Begabung fürs kochen. In diesem letzten, so wichtigen Schuljahr muss sie zahlreiche Entscheidungen treffen und ihre Zukunft „planen“. Irgendwie hatte ich eine ganz andere Geschichte erwartet. Aber mir hat diese hier sehr gefallen. Ich mochte die Entwicklung der Protagonistin und die Einblicke in die Profiküche. Und bitte: ist das nicht ein wunderschönes Buchcover? 😍

+++ENGLISH+++ ARC was provided to me by the German publishers in exchange for an honest review. 4.5 ⭐️ I liked this book, and how it touched so many different topics. It really was an entertaining read. However I feel like the chapters were quite brief, and all problems were solved a tad too quickly for my liking. Everything seems to work out perfectly in the ending; which I guess is nice if you are looking for a comforting book without heavy trauma. But to give this a five star rating, I was looking for... more. More depth, more struggles. I mean I still gave this book 4.5 stars so it's still a book I would recommend. +++DEUTSCH+++ Danke an NetGalley und den rotfuchs/ rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar und die Wunsch-Erfüllung. Ich hätte damit überhaupt nicht gerechnet und habe mich sehr gefreut! „Soul Food“ bezeichnet traditionelle afro-amerikanische Küche, die sich aus den Essgewohnheiten aus der Sklaverei entwickelt hat. Aus wenigen, teils auch billigen oder minderwertigen Lebensmitteln, entsteht eine amerikanisch-inspirierte Küche mit eher fettigem und zuckrigem Essen, das für Gemütlichkeit und Familie steht; und eben auch Nahrung für die Seele sein soll. (Das habe ich mir zumindest aus dem Internet herausrecherchiert; denn mich interessiert es immer, warum Übersetzer*innen Buchtitel so stark abwandeln. Der originale Titel hier ist „With the Fire on High”, aber ich muss zugeben, dass der Titel für das deutsche Buch auch sehr gut gewählt ist, und wie die Recherche gezeigt hat, auch tiefgründig ist: denn Soul Food spielt einerseits auf diese traditionelle Küche an, aber auch an die „Gabe“ der Protagonistin; denn ihr Essen lässt bei anderen Personen Gefühle und Emotionen aufkommen. Halt Essen für die Seele!) Inhaltlich geht es in dem Buch um viele Themen: Emoni ist mit 14 Mutter geworden und versucht, ihre Tochter, den Nebenjob und Schule unter einen Hut zu bekommen. Einerseits will sie das Kochen zu ihrem Beruf machen, aber andererseits weiß sie auch, dass sie finanziell für sich und ihre Familie vorsorgen muss. Sie lebt bei ihrer Oma, und die mangelhafte Beziehung zu ihrem Vater, und der Tod ihrer Mutter werden auch thematisiert. Es geht um Freundschaft und Zickereien, Liebe und Dating. Es geht um Erwartungen und Stereotypen. Es geht ums Kochen, und um Emonis Identität als Afro-Latina. Um es kurz zu fassen: es beschreibt einfach alles, was Emoni in ihrem letzten Jahr an der High School erlebt. Es ist eine wirklich süße Geschichte, und die Beschreibungen der Gerichte machen mir definitiv Appetit. Positiv anmerken möchte ich auch die 3 Rezepte in diesem Buch, und die kleinen Abbildungen von Lebensmittel zu Beginn des Kapitels im Stil vom Cover. Insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten, aber mir persönlich hat etwas der Tiefgang gefehlt. Die Kapitel waren oft unter 10, ja sogar eher unter 5 Seiten lang und die dort angesprochenen Situationen waren schnell vorbei. Und wie so oft fand ich auch hier das Love Interest überflüssig; ich hätte eine Geschichte ohne Romanze wahrscheinlich besser gefunden. Denn Emoni ist eine unglaublich starke und unabhängige Protagonistin, und ohne Love Interest hätte man das noch besser in den Fokus stellen können. Zudem werden mir persönlich die Konflikte zu schnell gelöst, und irgendwie ist am Ende auch alles Friede Freude Eierkuchen. Falls jemand also grade auf der Suche nach einem süßen Young Adult Buch ist, bei dem alle ihr Happy End bekommen, und es kein übermäßig großes Drama gibt, dann ist das Buch hier genau richtig für euch. Für mich reicht es dadurch nicht für die vollen 5 Sterne, aber ich kann dem Buch insgesamt 4,5 Sterne geben!
Wie cozy und zum Wohlfühlen kann eine Geschichte sein? Protagonistin Emoni hat kein leichtes Leben und trotzdem ist 'Soul Food' so positiv und lebensbejahend, unglaublich. Ich hab das ein oder andere Tränchen verdrückt, weil es einfach so schön emotional war, so hoffnungsvoll. Und dann noch der Stellenwert des Kochens.. Das perfekte Buch für alle, die einfach mal Abschalten, Aromen schmecken und ein positives Gefühl aus einer Geschichte mitnehmen wollen!
Nach den guten Kritiken zu "Soul Food" habe ich mir dieses auch zu Gemüte geführt. Eine solide, bodenständige Geschichte über ein Mädchen mit Träumen. Trotz ihrer frühen Mutterschaft verwirklicht sie diese nach und nach. Man fiebert von Anfang an mit Emoni mit und freut sich mit ihr über Erfolge. Das Buch liest sich gut, aufgrund des flüssigen Schreibstils. Was mich etwas gestört hat, war das Ende, welches dann irgendwie abrupt rüber kam. Es kann natürlich auch Spielraum gelassen worden sein für eine Fortsetzung. Wer weiß... 😀
Emoni ist im letzten Jahr der High School, als Culinary Arts als neues Fach angeboten wird. Da sie leidenschaftlich gern kocht und ein besonders gutes Händchen für Gewürze und kreative Geschmackskombinationen hat, ist das natürlich einen einzigartige Chance für sie und am Ende des Jahres ist sogar eine Klassenfahrt nach Spanien geplant. Doch Emoni kann nicht nur an sich selbst denken – sie hat eine kleine Tochter, ihre Großmutter, die sie großgezogen hat und bei der sie wohnt, hat in letzter Zeit ungewöhnlich viele Arzttermine und am Ende des Monats ist das Geld immer knapp, obwohl sie nach der Schule in einem Burger Lokal jobbt. Natürlich gibt es auch ein bisschen klassisches Highschool-Drama mit dem charmanten Malachi, der neu an der Schule ist und sich von Tag eins in Emoni verguckt hat, und Pretty Leslie, die eigentlich gar nicht so oberflächlich ist, wie sie wirkt. Ich lese selten YA, aber was mir an dieser Geschichte besonders gut gefallen hat, ist Emoni, die einfach eine unglaublich sympathische Protagonistin ist. Sie zeigt, dass es ok ist, Fehler zu machen und falsche Entscheidungen zu treffen – vor allem als Teenager, aber dass es auch wichtig ist, dazu zu stehen und das Beste daraus zu machen; ein bisschen nach dem Motto: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Sie ist reflektiert, zielstrebig und verantwortungsbewusst und damit ein tolles literarisches Vorbild.
Let me be honest - I didn't like Clap when you land as much as I wanted to. BUT I loved With the fire on high! Can we PLEASE get more positive relationships between young adults and kids? I love it. Babygirl aka Emma and Emoni were so cute. The relationships in this book were very wholesome. 'Buela and Angelica and Malachi! I mean - everyone was just so supportive and believed in Emoni. It was perfect. It was important to me that this book wouldn't turn out to be mainly a romance as it is the case for many YA books. And it didn't - the romance was a subplot, but never took center stage and was also very wholesome. I loved the cooking topic and the cultural aspects - I feel like it's very rare that teenagers/young adults actually like cooking (in books and in real life) and I really enjoyed reading about it. ~4.5 Trigger warnings: absent parents, mentioned death of parent during childbirth in the past
Klappentext Emoni hat schon immer davon geträumt, einmal eine berühmte Köchin zu werden. Doch jetzt als junge Mutter hat sie ihren Lebenstraum zurückgestellt. Alles dreht sich um ihre kleine Tochter und ihre Großmutter, bei der sie beide leben. Und darum, in der Schule nicht negativ aufzufallen. Besonders gegenüber dem gutaussehenden Jungen Malachi. Nur in der Küche kann Emoni alle Sorgen vergessen, und ihre magischen, multikulturellen Kreationen verzaubern jeden, der sie kostet. Doch ihr inneres Feuer lodert unbemerkt weiter und nährt ihre Träume – bis sich schließlich eine große Chance auftut. Und Emoni ihrem Talent folgt. Cover und Schreibstil Das Cover ist schön und spiegelt auch den Inhalt gut. Ich mag das Cover sehr gerne und die farbliche Gestaltung ist perfekt. Der Schreibstil ist echt angenehm zu lesen und man kommt schnell in die Geschichte rein. Fazit und Inhalt Ach, ich liebe das Buch! Es hat mein Herz erwärmt und mir Hunger gemacht. Die Rezepte die ab und zu mit ein gestreut wurde, haben es perfekt gemacht. Es geht um eine junge Frau, die sich selber findet und versucht dabei sich selber nicht zu verlieren Ich finde die Art wie die Autorin, das Leben von Emoni beschreibt geht einfach unter die Haut. Es ist ein realistischter Einblick in ein junges Leben. Mich hat Emoni auch wirklich von den Gedanken her fasziniert weil sie erwachsen klingt. Ich musste oft mir bewusst machen wie alt sie ist. Aber auch die Nebenfiguren im Buch hatten eine unglaubliche Tiefe, die mich beeindruckt hat. Zum Beispiel Buéla wie langsam der Leser erkennt, dass sie nicht nur Großmutter oder Babysitter ist sondern immer noch eine Frau. Dann noch Malachi oder Leslie, die beiden zeigen das es nicht immer alles so scheint wie es von außen hin wirkt. Ich kann das Buch also mehr als empfehlen! Ich danke Netgallery für das Rezi Exemplar welches meine Meinung nicht beeinflusst hat.
"Trust. Yourself, mainly, but the world, too. There is magic working in your favor." You know how when you read a book, you feel like you picked it up at the right time to account for the things happening in your life? You feel like the book bestowed you with wisdom you needed for dealing with shit at that moment? I felt that when I read this book. So glad I picked this book up after three years of it sitting in my TBR. Amazing, soulful writing by Elizabeth Acevedo as always. I guess her magic is in the way she can perfectly articulate scenarios and situations down to the last word just like how Emoni's magic is in her cooking. Just a wonderful wondeful read.
Nachdem ich sowohl im englisch- als auch im deutschsprachigen Raum nur gute Meinungen zu „Soul Food“ gehört/gelesen habe, musste ich das Buch einfach lesen…es gab keinen Weg drumherum. Am Anfang war ich etwas genervt, da sehr oft hintereinander, teilweise auch mehrfach innerhalb von einem Satz, das Wort „Babygirl“ gefallen ist, wie Emoni ihre Tochter Emma nennt. Nachdem ich mich dann aber daran gewöhnt habe, war auch das dann okay. Was ich auf jeden Fall toll fand, ist die Tatsache, dass offen über das Thema von Teenagerschwangerschaften gesprochen wird, was ja leider heutzutage immer noch ein Tabuthema unserer Gesellschaft ist. Sämtliche Charaktere, außer vielleicht Tyrone’s Mutter und Pretty Leslie waren mir total sympathisch und ich konnte sie schnell ins Herz schließen. Mein Lieblingscharakter, neben Emoni, war ihre beste Freundin Angelica, die wirklich immer wusste, was gesagt werden muss, auch wenn es mal wehtat. Die wichtigste Message, die man aus dem Buch mitnehmen kann, ist, dass es egal ist, woher man kommt und wie man aufgewachsen ist, solang man daran glaubt, kann jeder erreichen, was er möchte, die Hauptsache ist, dass man immer seinen Träumen folgen soll auch wenn es mal schwer wird. Fazit: Der Name ist Programm… „Soul Food“ ist Balsam für die Seele und man bekommt während dem Lesen teilweise echt Hunger, da so viele tolle Gerichte erwähnt werden. Außerdem werden wichtige Themen angesprochen, die oft unter den Teppich gekehrt werden, die aber an die Oberfläche gehören. Vielen Dank an Netgalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar!
INHALT Emoni ist in ihrem Abschlussjahr der High School. Doch wenn andere Schüler*innen in ihrem Alter Partys planen, ausgehen und sich auf die kommende College Zeit freuen, muss Emoni immer wichtige Entscheidungen treffen. Aber nicht für sich, sondern für andere. Emoni hat eine zweijährige Tochter, lebt bei ihrer Großmutter und arbeitet nach der Schule in einem Burgerladen, um etwas zum Lebensunterhalt beizutragen. Es gibt nur einen Ort, der Emoni all ihre Verantwortung vergessen lässt: die Küche. Das Kochen ist ihre Leidenschaft, das Kochen ist es, das sie alles vergessen lässt. Das Kochen ist ihre Begabung und die Menschen, die ihr Essen probieren sagen, dass in ihren Gerichten etwas Magisches steckt, welches im Inneren berührt. Doch nun, kurz vor Ende der High School, muss Emoni es irgendwie schaffen auch an sich selbst zu denken, um ihre Träume verwirklichen zu können… Selten habe ich mich nach Beenden eines Buches so rundum wohl und glücklich gefühlt. Elizabeth Acevedo hat es geschafft ein Wohlfühlbuch zu schreiben, das mich tief in meinem Herzen berührt hat. Ich hätte tatsächlich nicht gedacht, dass mich die Geschichte derart berühren würde und bin deshalb NetGalley umso dankbarer, dass sie mir dieses E-Book zugesandt haben. „Soul Food“ fühlt sich ein bisschen wie ein Episodenroman an. Die Kapitel sind unglaublich kurz gehalten und enthalten immer kurze Einblicke in das Tagesgeschehen von Emoni. Man erfährt mit wem sie zusammen zur Schule geht, wie sie Emma, ihre Tochter, bekommen hat und wie sie ihr Leben meistert. Man erlebt mit welche Steine Emoni ständig in den Weg gelegt werden und wie die junge Frau auf ihre ganz besonnene und ruhige Art damit umgeht. Ich habe Emoni sofort ins Herz geschlossen. Sie ist eine verantwortungsbewusste junge Frau, die zwar eigentlich weiß, was sie will, diese Träume jedoch immer zugunsten ihrer Tochter und ihrer Großmutter hintenanstellt. Und das, obwohl vor allem ihre Großmutter dies nie von ihr verlangt hat. Emoni ist ein Mensch, der eine unfassbare Ruhe ausstrahlt und mit viel Leidenschaft Aufgaben erledigt, wenn sie für etwas brennt. Und für eine Sache brennt sie ganz besonders: das Kochen. Ich habe es geliebt, wenn Szenen vorkamen, in denen Emoni ihrer Begabung nachgeht und unfassbar leckere Gerichte kocht. Es war so schön zu sehen, mit wie viel Herzblut sie ihre Aufgaben erfüllt hat und mit wie viel Freude sie dem Kochen nachgeht. Als sie den Culinary Arts Kurs an ihrer Schule besucht lernt Emoni noch so viel mehr dazu und macht eine entscheidende Entwicklung durch. Dies ist während des gesamtes Buches deutlich zu spüren. Emoni lernt nicht nur beim Kochen dazu, sondern beginnt über sich selbst hinaus zu wachsen, sich nicht immer alles gefallen zu lassen, sich aber auch auf Neues und Unbekanntes einzulassen, einmal an sich zu denken und gleichzeitig ihre Familie dennoch im Blick zu behalten. Es war so schön zu sehen, wie Emoni eine noch stärkere und reifere junge Frau geworden ist, als sie es sowieso schon war. In diesen Augenblicken war überdeutlich zu spüren: sie ist kein Teenager mehr, der irgendwie in der Luft hängt, sondern eine junge Erwachsene, die bereit ist die richtigen Entscheidungen zu treffen. Nicht nur für andere, sondern vor allem für sich selbst. Das hat mich unglaublich glücklich für Emoni gemacht. Auch wenn das Buch hauptsächlich durch Emoni getragen wird, so sind auch die Nebencharaktere, allen voran ihre ‚Buela, durchweg sympathisch. Emoni hatte nie eine wichtigere Bezugsperson als ihre Großmutter und das spürt man durch jede Seite. Sie ist immer für sie da, unterstützt sie, bringt sie auf den richtigen Weg und liebt ihre Enkelin über alles. Ich habe die Szenen mit ‚Buela sehr geliebt und oft gelacht, denn sie war für mich eine absolut geniale Oma. Auch Angelica, Emonis beste Freundin, gibt ihr den nötigen Halt, rüttelt sie wach, stellt die richtigen Fragen und hat oft auch die perfekten Antworten parat. Diese Freundschaft fand ich so schön beschrieben und dargestellt. Unterstützend, aufrichtig und voller Liebe. Dann gibt es noch Malachi, den Love-Interest, der zunächst nur ein guter Freund ist und sich später dann zu sehr viel mehr entwickelt. Ein so ruhiger und angenehmer Charakter. Er hat Emoni immer den nötigen Raum gelassen, sie nie bedrängt oder ihr ein ungutes Gefühl gegeben. Er hat immer einen Schritt zurück gemacht, bevor Emoni darum bitten musste und das hat ihn auch mein Herz erobern lassen. Einzig Tyrone, der Vater von Emma, hat mich so einige Nerven gekostet. Kaum bekommt er, durch irgendwelche Quellen die Emoni anscheinend beobachten, davon Wind, dass sie jemanden kennengelernt hat, lässt er den „Beschützer“ heraushängen und spielt sich auf, als hätte er irgendein Recht dazu Emoni zu sagen mit wem sie ihre Zeit verbringen kann und wem sie seine Tochter vorstellen darf. Und das, obwohl er selbst seine Tochter ständig mit anderen Mädchen bzw. Frauen zusammenbringt. Ich konnte nur den Kopf schütteln. Dennoch hat sich Emoni ihm gegenüber immer ruhig verhalten, hat versucht ihm klar zu machen was ihr wichtig ist und nie wirklich mit ihm gestritten und das, obwohl sie allen Grund dazu gehabt hätte. FAZIT Dieses Buch war genau das Richtige für mich in der aktuellen Prüfungsstress-Phase. Mit „Soul Food“ konnte ich abschalten, mich Emoni und ihrem turbulenten Leben widmen und habe jede Sekunde davon wirklich genossen. Ihre Entwicklung war einfach wunderschön mitzuerleben. Dieser Coming-of-Age-Roman hat so viel Liebe, Leidenschaft und irgendwie auch Magie ausgestrahlt, dass ich nur mit einem Lächeln darauf zurückblicken kann. Es ging um kulturelle und ethnische Familienbande, die auf die unterschiedlichsten Weisen bedeutsam für Emoni waren und sind. Und gleichzeitig wurde auch die Botschaft gesendet: du kannst als Jugendliche Mutter werden und musst dich nicht dafür schämen. Du bist deshalb nicht weniger Wert, sondern genauso viel wert wie alle anderen. Du kannst es schaffen und deine Träume wahr werden lassen. Diese Geschichte hat mich einfach glücklich gemacht und ich kann sie euch wirklich nur ans Herz legen.
Ich mag das Cover gerne, weil Emoni im Vordergrund steht und man im Hintergrund auch etwas zu Essen sieht. Doch besonders passend finde ich den Titel, den zum einen geht es viel um Emonis Leidenschaft, das Kochen, und zum anderen beschreibt es meinen Leseeindruck. Man liest das ganze Buch aus Emonis Sicht und ich habe sie als Protagonistin schon direkt zu Beginn ins Herz geschlossen. Sie ist eine starke junge Frau, die in ihrem Leben mit vielem zurecht kommen muss, was sie toll meistert. Sie liebt ihre Tochter Emma abgöttisch und ihr Glück steht für sie immer an erster Stelle. Als jugendliche Mutter hat sie es natürlich nicht einfach, aber sie beschwert sich nie, trotz Zeit- und Geldmangel. Aber neben ihrer Mutterliebe imponiert mir ihre Kochleidenschaft, die toll beschrieben wurde. Beim Lesen bekam ich selbst Hunger und Lust aufs Kochen, was für mich meist eher eine Pflicht ist. Im Laufe der Geschichte macht Emoni auch eine Entwicklung durch und findet Ideen, wie sie sich ihr Leben nach der High School vorstellen kann. Dabei geht sie keinen geraden Weg, sondern schlägt sich mit den Unsicherheiten vieler Jugendlichen herum. In Emonis Leben spielen viele Personen eine wichtige Rolle und diese Nebencharaktere konnten mich ebenfalls komplett überzeugen. Emma ist ein süßes Kind, das man gerne knuddeln möchte. So ergeht es auch Emonis Großmutter, die mich am meisten beeindruckt hat. Sie hat ihren Sohn und ihre Enkeltochter erzogen und hilft bei der Erziehung ihrer Urenkelin mit, wobei sie immer Emoni die Hauptaufgabe überlässt. In der Schule sind Emonis beste Freundin Angelica, mit der sie durch dick und dünn geht, und ihrem neuen Mitschüler Malachi, mit dem sich eine ganz zarte Beziehung entwickelt, ihre häufigsten Begleiter. Aber auch ihr Kochlehrer und ihre Vertrauenslehrerin sind Vorbilder. Nur mit den beiden Vaterfiguren, Emonis meist abwesender Vater und der Kindsvater, gibt es Probleme, ohne dass sie als Bösewichte oder ähnliches dargestellt werden. Ich bin nur so durch die Geschichte gerast, auch weil die Kapitel wirklich sehr kurz waren. Jedes Kapitel hat einen gewissen Schwerpunkt, was mir sehr gut gefiel. Allerdings wurde teilweise mein Lesefluss gestört, weil einige Szenen schnell abgehandelt wurden. Dafür hat die Autorin es geschafft, viele ernste Themen wie Rassismus und Jugendschwangerschaften anzusprechen und sie mit Beispielen aus Emonis Leben zu untermauern. Gleichzeitig fühlte sich das Buch nie bedrückend an, sondern alles in allem fröhlich, was stark an Emonis Einstellung lag. Auch verzichtet Elizabeth Acevedo auf viel Drama, obwohl Emoni natürlich mit vielen Problemen konfrontiert ist. Insgesamt hat mir die Geschichte super gefallen und meine Seele wurde gestreichelt. Sie und insbesondere die Charaktere fühlten sich so real an. Auch das leicht offene Ende konnte mich überzeugen, denn Emoni hat noch ihr ganzes Leben vor sich und muss sich deshalb, abgesehen von ihrer Mutterpflicht, noch auf nichts endgültiges festlegen. Nur fehlte mir ein bisschen die Handlung. FAZIT: 4/5⭐️ Eine absolutes Wohlfühlbuch, das hungrig macht
Soul Food ist mir durch dieses wahnsinnig schöne Cover sofort aufgefallen. Ich habe mich Hals über Kopf in diese wunderschönen Farben verliebt und musste es auch gleich kaufen. Die Geschichte selbst ist auch wundervoll, wenn auch anders als erwartet. Emoni ist wohnt selbst noch bei ihrer Grossmutter und geht auf die High School, doch dabei muss sie sich auch noch um ihre kleine Tochter kümmern. Die Geschichte ist voller Liebe und Magie. Die Art, wie das Kochen beschrieben wird, versprüht einfach nur Funken. Ich würde das Buch als Liebeserklärung an das Essen und an das Leben beschreiben. Für Emoni ist es nicht leicht, einen eigenen Weg zu finden und dennoch schafft sie es mit Hilfe ihrer Grossmutter. Das Buch ist süss, doch strotzt nicht vor Spannung. Es ist eher ruhig und zurückhaltend und man sollte sich Zeit und Ruhe für dieses Buch nehmen. Ich denke, dass man viel aus dieser Geschichte lernen kann. Durch die wundervollen und farbigen Beschreibungen wird man an einen anderen Ort gebracht und kann sich ein bisschen vom eigenen Alltag entfernen. Ich kann das Buch wirklich sehr empfehlen und zusätzlich ist es auch ein absoluter Hingucker im Regal! Ich kann mich echt nicht sattsehen.
Mit 10 Jahren habe ich beschlossen, Köchin oder Konditorin zu werden. Daraus ist dann, wie wir alle wissen, doch nichts geworden, aber trotzdem: Ich liebe es zu kochen und zu backen. Aus irgendeinem Grund beruhigt es mich, in der Küche etwas zu zaubern. An den Gedanken, dass es in meinem Studentenheim, in das ich im Herbst übersiedle, keinen Ofen gibt, muss ich mich erst noch gewöhnen. Aber egal, da finde ich schon eine Lösung. Und eigentlich geht es hier auch gar nicht um mich, sondern um Acevedos Roman "Soul Food". Doch auch dort geht es um das Thema Kochen. Emoni ist unglaublich begabt, was das Kochen angeht. Laut ihrer Großmutter hat sie magische Hände und irgendwann würde sie gern ihr eigenes Restaurant betreiben. Doch zuerst muss sie die Highschool abschließen. Aber für Emoni ist das nicht so einfach wie für die meisten anderen von uns, denn Emoni ist Mutter. Mit 14 wurde sie von ihrem ersten Freund schwanger und muss sich seitdem nicht nur um sich selbst kümmern, sondern auch um die kleine Emma. Hier hat mich der Roman überrascht: Ich habe noch nie ein Buch mit einer Teenie-Mutter gelesen. Bisher sind mir jugendliche Eltern nur in schlechten Realityshows oder in Zeitungsartikeln begegnet und der Ton war dabei nie besonders wertschätzend. Hier war das ganz anders. Emoni wird einfach als Mensch beschrieben. Emma ist halt einfach "passiert". Schwierig für Emoni, aber es macht sie nicht zu einem schlechten Menschen, es macht sie nicht asozial und nicht dumm. Ich finde es schön, dass es hier wirklich ums Kochen geht. Die Zubereitung der einzelnen Gerichte wird richtig schön beschrieben, wir lernen, worauf Emoni besonders achtet und wie sie ihre Gerichte verfeinert. Wir lesen darüber, wie gut es sich für Emoni anfühlt, zu kochen und gleichzeitig lernen wir den Alltag in großen Küchen kennen. Den Stress, dem Köche dort oft ausgesetzt sind und die Tatsache, dass das Kochen ein Knochenjob ist, bei dem man die ganze Zeit in Bewegung ist. (Das war damals auch der Hauptgrund, warum ich mir doch einen anderen Beruf gesucht habe. Während meines Schülerpraktikums war es Sommer und ich bin gleich am ersten Tag kollabiert.) Nichts wird romantisiert, nichts wird beschönigt und trotzdem kommt klar heraus, warum Emoni Köchin werden möchte. Interessant finde ich auch die Tatsache, dass die Autorin hier Rezepte einbaut. Die werde ich auf jeden Fall irgendwann nachkochen. Mein Fazit? Ein wunderbares Buch. Ganz klare Leseempfehlung!
Soul Food stand schon sehr lange auf meiner Leseliste, denn ich hatte ursprünglich geplant, das englische Original zu lesen. Mir sind allerdings so viele andere Bücher dazwischen gekommen, dass ich erst jetzt, nach Erscheinen der deutschen Übersetzung, dazu gekommen bin, es endlich zu lesen. Im Buch wird die Geschichte von Emoni erzählt, die kurz vor ihrem Schulabschluss steht und als Teenagerin Mutter einer kleinen Tochter geworden ist. Sie ist halb Puerto-Ricanerin und halb Afroamerikanerin und hegt eine Leidenschaft fürs Kochen. Sie wohnt bei ihrer Grossmutter, bei der sie auch aufgewachsen ist, da sich ihr Vater nach dem frühen Tod von Emonis Mutter nicht um seine Tochter kümmern konnte. Die Handlung bezieht sich auf Emonis Abschlussjahr, indem sie an neu an einem Kochkurs teilnehmen kann und es ihr ermöglicht, ihre kreative Kochkunst zum Ausdruck zu bringen. Bei diesem Buch handelt es sich aus meiner Sicht um eine "Feel Good" Story, die nicht sonderlich in die Tiefe geht, aber für mich gerade zum richtigen Zeitpunkt kam. Immer wieder hat mir die Geschichte ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert, und das, obwohl das Leben der Protagonistin alles andere als eitel Sonnenschein ist. Ich fand es jedoch schön zu mitzuerleben, wie sehr Emoni für ihre Träume kämpft und sie ihr Leben - trotz Kleinkind - unter einen Hut bringt. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, was dazu geführt hat, dass ich beim Lesen sprichwörtlich durch die Seiten geflogen bin und das Leseerlebnis insgesamt sehr kurzweilig war. Die Autorin hat es geschafft, dass ich für ein paar Stunden meinem stressigen Alltag entfliehen konnte und in eine kulinarische Reise eintauchen konnte, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Als kleiner Bonus sind sogar drei oder vier Rezepte enthalten, die man selbst ausprobieren kann. Fazit: Soul Food ist eine absolute Feel-Good-Geschichte, die einem den stressigen Alltag für einen Moment vergessen lässt. Die Handlung ist nicht sehr tiefgründig, dafür aber sehr kurzweilig und sie lädt zum Träumen ein. Diese kurze, kulinarische Reise hat mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert und ich kann das Buch als unterhaltsame Lektüre für zwischendurch empfehlen.
"Soul food" von Elizabeth Acevedo, erscheinen beim Rowohlt Verlag, hatte durch seinen Hype vom letzten Jahr schon meine Aufmerksamkeit erregt. Als ich dann gehört habe, dass es ins deutsche übersetzt wird habe ich mich sehr gefreut und natürlich musste ich es auch direkt lesen! Von dem Buch habe ich letztes Jahr ausschließlich nur gutes gehört. Wörter und Sätze sind gefallen wie "herzerwärmend", "tut der Seele gut" und "es motiviert mich zu kochen". Ich persönlich liebe gutes Essen und koche auch gerne, würde mein Können aber nicht als Talent oder Kunst bezeichnen. Ich schaffe es damit gut durch den Alltag zu kommen. Was Emoni uns aber abwechselnd im Buch zaubert ist wahre Kunst! Nicht umsonst behauptet ihre Abuela, dass ihre Hände magisch sind und auch ich glaube, wenn jemand ein solches Naturtalent zeigt, muss es unbedingt gefördert werden. Für Emoni ist es unglaublich schwierig Entscheidungen über ihr Leben und ihre Zukunft zu treffen und dabei darauf zu achten, was sie denn eigentlich möchte. Ich fand diese Sorge und die Gedankengänge die sie hat, sehr gut dargestellt. Für Emoni als junge Mutter ist die Situation sogar noch komplizierter, denn die Entscheidungen die sie trifft, werden auch ihre Tochter beinträchtigen. Emoni selbst ist eine so wundervolle Protagonistin gewesen! Sie ist für ihr Alter schon sehr Erwachsen und hat sich auch nicht von anderen provozieren lassen. Sie ist tapfer und eine wahre Kämpferin, denn als Teenie schon so früh schwanger zu werden und trotzdem auf der Highschool zu bleiben und den Schulabschluss zu machen zeigt von ihrer Stärke. Die Liebe die sie zu ihrer Tochter Emma empfindet konnte ich auf jeder Seite spüren und das fand ich einfach nur wundervoll. Auch ihre Abuela und Malachi wurden von der Autorin sehr gut dargestellt. In dem Buch geht es gar nicht groß um die Liebesgeschichte zwischen Emoni und Malachi, sie war eher eine kleine Story am Rande. Nein, hier geht es viel mehr darum, wie Emoni für ihre Träume und ihre Wünsche kämpft und das habe ich so gemocht! Es war toll mitzuerleben, wie sie Stück für Stück begreift, was sie möchte und wie sie beides, die Verantwortung ihrer Tochter gegenüber und ihre Träume, unter einen Hut bringen kann. Der leichte Schreibstil und besonders die sehr kurzen Kapitel haben maßgeblich dazu beigetragen, dass ich super schnell durch das Buch kam. Die Kapitel flogen nur an mir vorbei und ich war schnell gefesselt vom Buch. Die Begriffe und Sätze, die ich zu Beginn erwähnt habe, kann ich nur zurückgeben. Die Geschichte rund um Emoni ist absolut herzerwärmend und ich hab die Liebe die sie zu ihrer Kultur und dem Essen empfindet die ganze Zeit über gespürt. Das einzige war mir ein bisschen gefehlt hat, war mehr Emotionalität. Dann wäre es definitiv ein Highlight für mich geworden.
Emoni liebt drei Dinge: Ihre Tochter Emma, ihre Großmutter und das Kochen. Ihre 'Buela hat sie großgezogen als Emonis Mutter starb und ihr Vater nicht mehr konnte, nun hilft sie ihr auch mit Emma, während Emoni arbeitet und jeden Tag zur Schule gehen muss. Seit sie mit vierzehn Jahren schwanger wurde, sind ihr schon sehr viele Menschen mit Vorurteilen begegnet, abfällige Blicke und anzügliche Kommentare sind ihr nicht fremd. Ich war beeindruckt, dass sie über solchen Beleidigungen steht, aber auch erschüttert, weil sie schon so abgehärtet ist. Gleichzeitig machen ihre Erfahrungen sie mitfühlender gegenüber den Problemen ihrer Mitmenschen. Die zweijährige Emma, die aufgrund ihres Alters nicht viel tun kann, ist Emonis Antrieb und Motivation und der Grund, warum Emoni all ihre Entscheidungen mit Bedacht treffen und genau planen muss. Emmas Vater bringt sich auch ein, denn auch wenn er ein lausiger Freund für Emoni war, gibt er sich bei ihrer gemeinsamen Tochter schon Mühe. Ihre Zukunft ist noch etwas unsicher, Emoni hat meistens nicht viel Geld übrig und es ist auch noch nicht klar, ob sie an den Colleges angenommen wird, wo sie Culinary Art studieren möchte. Immerhin gibt es an ihrer Schule schonmal einen Kurs, den sie nach kurzem Zögern natürlich belegt hat, denn Kochen ist ihre große Leidenschaft. Der Kurs läuft aber anders als sie geplant hat, denn ihre Kreativität und Experimentierfreudigkeit sind nicht immer angebracht, wenn sie sich an Regeln halten und nach Rezept kochen muss. Es geht nicht nur um die Verantwortung für ihr Kind, es geht auch um Familie und Freundschaft, Vorurteile und Vertrauen, Liebe und Leidenschaft. Die wirklich kurzen Kapitel des Buches haben manchmal meinen Lesefluss ein bisschen gestört, aber ansonsten habe ich hier eigentlich nichts zu bemängeln. Auch die Rezepte und die Philosophie des Kochens haben mir sehr gut gefallen. Fazit In "Soul Food" konnte mich die Protagonistin mit ihrer Entschlossenheit, ihrer Leidenschaft und ihrer Geschichte um Mutterschaft, College-Pläne und Kochkunst überzeugen.
Let me be honest - I didn't like Clap when you land as much as I wanted to. BUT I loved With the fire on high! Can we PLEASE get more positive relationships between young adults and kids? I love it. Babygirl aka Emma and Emoni were so cute. The relationships in this book were very wholesome. 'Buela and Angelica and Malachi! I mean - everyone was just so supportive and believed in Emoni. It was perfect. It was important to me that this book wouldn't turn out to be mainly a romance as it is the case for many YA books. And it didn't - the romance was a subplot, but never took center stage and was also very wholesome. I loved the cooking topic and the cultural aspects - I feel like it's very rare that teenagers/young adults actually like cooking (in books and in real life) and I really enjoyed reading about it. ~4.5 Trigger warnings: absent parents, mentioned death of parent during childbirth in the past
Von diesem Buch wurde ich wirklich positiv überrascht. Es ist eine leichte Kost, beim Lesen dieses Buches fliegt man gefühlt aufgrund der kurzen Kapiteln über die Seiten hinweg. Sehr erfrischend fand ich zudem die Themen “kochen” und “Teenager-Schwangerschaft”. Zwischen den Seiten wird außerdem noch Aufklärungsarbeit zum Kolonialismus geleistet. Kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen
this book is actually so good and has me hooked for several hours i literally have to peel myself away from this book. It’s really interesting how Emoni deals with her life from loosing her mom to being a teen mom while also living with her grandmother, working to help pay the bills with her grandmother, on her way to graduate and also living out her hobby to cook. I love her character development and the book is really again so interesting to read and also a very quick read since the chapter are not long. I’m rating this book a 4.75/5!!
„Unsere Lebensgeschichte wird erst dadurch fesselnd, wenn man Risiken eingeht und Entscheidungen trifft, obwohl man Angst hat.“ „Die Welt ist ein Plattenspieler, der nie stillsteht, und wir Menschen wählen die Songs aus, die wir nur aussitzen, und jene, die uns zum Tanzen inspirieren.“ „Aber Sorge um das Leben anderer überdeckt immer, was man für sich selbst befürchtet.“
A very strong 3.5 stars for this one. Absolutely like her writing style. The book was great to read and very preparatory school in nature but nonetheless interesting. I enjoyed following Emoni's story however at some points even though it was the writers way of tackling big issues, I felt like some responses to the whole co-parenting thing was not right for Emoni. I highly doubt that a teenager would really be able to rationalize their thoughts being a teen mom. It just didn't fit. Also, even though it was a way to address present teenage father's, I didn't like the way it was Emoni saying to Tyrone "your daughter". Again it doesn't fit. I think it would be best if she had used our daughter. But all in all a great read.
The world is a turntable that never stops spinning; as humans we merely choose the tracks we want to sit out and the ones that inspire us to dance. *1.5 stars Everything fell flat. The characters, the story, the non-existent pace. Emoni seemed to be too perfect and didn't have to face a single issue in the entire book, since everything was solved after one or two chapters. The book was dragging so badly, I can't believe it took me two weeks to finish it! 400 pages and absolutely nothing happened. It was also way too repetitive. I couldn't stand "Babygirl" and "Pretty Leslie" (whom Emoni hated for no explicable reason). I expected the book to have a real magical plot, since everything our perfect mc cooks is "magical" but there was none. I already know that I'll never think about this book ever again.
Dnf at 61%Let me start with saying that the book was not bad at all! I read 120 pages in one sitting which I’ve never done before. I would give it 4 stars even though I’ve dnf‘d it. The writing is beautiful and poetic, the characters are very lovely and actually well developed. I started caring for Emoni, bbg, buela Malachi and Angelica almost immediately.What made me dnf it was the repetition. I felt like the same thing was happening over and over again. But considering that this was definitely a character focused book, I don’t think that’s bad and I do believe people would like this book if they go into it knowing that.I might pick this book up again when I’m in the mood for something slow and calm but right now all I wanna do is read mystery/thriller books
Let me be honest - I didn't like Clap when you land as much as I wanted to. BUT I loved With the fire on high! Can we PLEASE get more positive relationships between young adults and kids? I love it. Babygirl aka Emma and Emoni were so cute. The relationships in this book were very wholesome. 'Buela and Angelica and Malachi! I mean - everyone was just so supportive and believed in Emoni. It was perfect. It was important to me that this book wouldn't turn out to be mainly a romance as it is the case for many YA books. And it didn't - the romance was a subplot, but never took center stage and was also very wholesome. I loved the cooking topic and the cultural aspects - I feel like it's very rare that teenagers/young adults actually like cooking (in books and in real life) and I really enjoyed reading about it. ~4.5 Trigger warnings: absent parents, mentioned death of parent during childbirth in the past
Dieses Buch war alles, was ich davon erwartet habe. Und mehr. Auf jeden Fall ein Monatshighlight. Noch immer komme ich aus dem Staunen nicht heraus, was Emoni alles zustande bringt. Selbst in meinen besten Tagen hätte ich mit all dem Stress und all den Herausforderungen nicht umgehen können. Aber Emoni beisst sich durch. Genau deshalb kann ich sie mir auch gut als Erwachsene vorstellen, wie sie in der Küche ihres eigenen Restaurants steht und die Gäste glücklich macht. Ihre Leidenschaft transportiert sich vom Buch direkt auf den Leser. Man merkt in jeder Zeile, wie viel es ihr bedeutet. Zu gerne würde ich mal eines ihrer Gerichte probieren. Elizabeth Acevedo hat ein wundervolles Buch geschrieben, das Hoffnung macht. Hoffnung darauf, selbst die härtesten Zeiten mit hoch erhobenem Kopf zu überstehen. Hoffnung darauf, dass man seine Träume erfüllen kann. Hoffnung darauf, mit harter Arbeit seine Ziele erreichen zu können. Egal, was alle anderen behaupten. Wieso gab es solche Bücher nicht, als ich ein Teenager war? Ich hätte sie definitiv brauchen können. Oder habe ich sie bloss nicht gefunden? Egal, es tut schon gut zu wissen, dass es sie jetzt gibt.
Description
Obwohl es ihr Abschlussjahr an der Highschool ist, hat Emoni das Gefühl, wichtige Entscheidungen immer nur für andere treffen zu müssen. Mit ihrer kleinen Tochter wohnt sie bei der Großmutter, und nach der Schule arbeitet sie in einem Burgerladen, um zum Lebensunterhalt beizutragen. Der einzige Ort, wo sie ihre Verantwortung loslassen kann, ist die Küche, denn Kochen ist ihre Leidenschaft – und ihre große Begabung. Man sagt, dass in all ihren Gerichten etwas Magisches steckt, das die Menschen in ihrem Innersten berührt. Doch kann Emoni es schaffen, an sich selbst zu denken und ihre eigenen Träume zu verwirklichen, wenn das Leben ihr immer wieder Steine in den Weg legt?
Book Information
Author Description
Elizabeth Acevedo wuchs in New York auf. Ihre Lyrik ist beeinflusst vom Dominikanischen Bolero und vom harten Sound ihrer geliebten Geburtsstadt. Sie ist eine gefeierte Poetry Slammerin. «Poet X» ist ihr erster Roman. Elizabeth Acevedo lebt und arbeitet in Washington DC.
Posts
Ein Buch, in dem es hauptsächlich um Essen geht. Was möchte man mehr?
Soulfood ist für mich definitiv die Überraschung meines Lesejahres. Ich hatte keine besonders hohen Erwartungen und war anfangs ob des einfach gehaltenen Schreibstils und der Rasantheit, in der das Ganze erzählt wird, skeptisch. Aber letztendlich konnte mich Eomis Geschichte so sehr überzeugen, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen hätte, wenn nicht so lästige Dinge wie Arbeit und Schlaf dazwischengefunkt hätten. Ich habe jede Minute Soulfood geliebt. Klare Empfehlung.
Kurzweilig aber gut geschrieben
Ich brauchte etwas um in das Buch rein zu finden. Es enthält sehr, sehr kurze Kapitel, immer nur eine Szene lang. Aber es ist eine wirklich tolle Geschichte, die zum Nachdenken anregt und mir gewiss noch etwas länger in Erinnerung bleiben wird. Wir begleiten Emoni in ihrem Abschlussjahr an der Highschool. Sie selbst lebt zusammen mit ihrer zweijährigen Tochter bei ihrer Großmutter. Daher gestaltet sich ihr Alltag etwas anders, als bei anderen Jugendlichen in ihrem Alter. Und sie hat eine große Leidenschaft und Begabung fürs kochen. In diesem letzten, so wichtigen Schuljahr muss sie zahlreiche Entscheidungen treffen und ihre Zukunft „planen“. Irgendwie hatte ich eine ganz andere Geschichte erwartet. Aber mir hat diese hier sehr gefallen. Ich mochte die Entwicklung der Protagonistin und die Einblicke in die Profiküche. Und bitte: ist das nicht ein wunderschönes Buchcover? 😍

+++ENGLISH+++ ARC was provided to me by the German publishers in exchange for an honest review. 4.5 ⭐️ I liked this book, and how it touched so many different topics. It really was an entertaining read. However I feel like the chapters were quite brief, and all problems were solved a tad too quickly for my liking. Everything seems to work out perfectly in the ending; which I guess is nice if you are looking for a comforting book without heavy trauma. But to give this a five star rating, I was looking for... more. More depth, more struggles. I mean I still gave this book 4.5 stars so it's still a book I would recommend. +++DEUTSCH+++ Danke an NetGalley und den rotfuchs/ rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar und die Wunsch-Erfüllung. Ich hätte damit überhaupt nicht gerechnet und habe mich sehr gefreut! „Soul Food“ bezeichnet traditionelle afro-amerikanische Küche, die sich aus den Essgewohnheiten aus der Sklaverei entwickelt hat. Aus wenigen, teils auch billigen oder minderwertigen Lebensmitteln, entsteht eine amerikanisch-inspirierte Küche mit eher fettigem und zuckrigem Essen, das für Gemütlichkeit und Familie steht; und eben auch Nahrung für die Seele sein soll. (Das habe ich mir zumindest aus dem Internet herausrecherchiert; denn mich interessiert es immer, warum Übersetzer*innen Buchtitel so stark abwandeln. Der originale Titel hier ist „With the Fire on High”, aber ich muss zugeben, dass der Titel für das deutsche Buch auch sehr gut gewählt ist, und wie die Recherche gezeigt hat, auch tiefgründig ist: denn Soul Food spielt einerseits auf diese traditionelle Küche an, aber auch an die „Gabe“ der Protagonistin; denn ihr Essen lässt bei anderen Personen Gefühle und Emotionen aufkommen. Halt Essen für die Seele!) Inhaltlich geht es in dem Buch um viele Themen: Emoni ist mit 14 Mutter geworden und versucht, ihre Tochter, den Nebenjob und Schule unter einen Hut zu bekommen. Einerseits will sie das Kochen zu ihrem Beruf machen, aber andererseits weiß sie auch, dass sie finanziell für sich und ihre Familie vorsorgen muss. Sie lebt bei ihrer Oma, und die mangelhafte Beziehung zu ihrem Vater, und der Tod ihrer Mutter werden auch thematisiert. Es geht um Freundschaft und Zickereien, Liebe und Dating. Es geht um Erwartungen und Stereotypen. Es geht ums Kochen, und um Emonis Identität als Afro-Latina. Um es kurz zu fassen: es beschreibt einfach alles, was Emoni in ihrem letzten Jahr an der High School erlebt. Es ist eine wirklich süße Geschichte, und die Beschreibungen der Gerichte machen mir definitiv Appetit. Positiv anmerken möchte ich auch die 3 Rezepte in diesem Buch, und die kleinen Abbildungen von Lebensmittel zu Beginn des Kapitels im Stil vom Cover. Insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten, aber mir persönlich hat etwas der Tiefgang gefehlt. Die Kapitel waren oft unter 10, ja sogar eher unter 5 Seiten lang und die dort angesprochenen Situationen waren schnell vorbei. Und wie so oft fand ich auch hier das Love Interest überflüssig; ich hätte eine Geschichte ohne Romanze wahrscheinlich besser gefunden. Denn Emoni ist eine unglaublich starke und unabhängige Protagonistin, und ohne Love Interest hätte man das noch besser in den Fokus stellen können. Zudem werden mir persönlich die Konflikte zu schnell gelöst, und irgendwie ist am Ende auch alles Friede Freude Eierkuchen. Falls jemand also grade auf der Suche nach einem süßen Young Adult Buch ist, bei dem alle ihr Happy End bekommen, und es kein übermäßig großes Drama gibt, dann ist das Buch hier genau richtig für euch. Für mich reicht es dadurch nicht für die vollen 5 Sterne, aber ich kann dem Buch insgesamt 4,5 Sterne geben!
Wie cozy und zum Wohlfühlen kann eine Geschichte sein? Protagonistin Emoni hat kein leichtes Leben und trotzdem ist 'Soul Food' so positiv und lebensbejahend, unglaublich. Ich hab das ein oder andere Tränchen verdrückt, weil es einfach so schön emotional war, so hoffnungsvoll. Und dann noch der Stellenwert des Kochens.. Das perfekte Buch für alle, die einfach mal Abschalten, Aromen schmecken und ein positives Gefühl aus einer Geschichte mitnehmen wollen!
Nach den guten Kritiken zu "Soul Food" habe ich mir dieses auch zu Gemüte geführt. Eine solide, bodenständige Geschichte über ein Mädchen mit Träumen. Trotz ihrer frühen Mutterschaft verwirklicht sie diese nach und nach. Man fiebert von Anfang an mit Emoni mit und freut sich mit ihr über Erfolge. Das Buch liest sich gut, aufgrund des flüssigen Schreibstils. Was mich etwas gestört hat, war das Ende, welches dann irgendwie abrupt rüber kam. Es kann natürlich auch Spielraum gelassen worden sein für eine Fortsetzung. Wer weiß... 😀
Emoni ist im letzten Jahr der High School, als Culinary Arts als neues Fach angeboten wird. Da sie leidenschaftlich gern kocht und ein besonders gutes Händchen für Gewürze und kreative Geschmackskombinationen hat, ist das natürlich einen einzigartige Chance für sie und am Ende des Jahres ist sogar eine Klassenfahrt nach Spanien geplant. Doch Emoni kann nicht nur an sich selbst denken – sie hat eine kleine Tochter, ihre Großmutter, die sie großgezogen hat und bei der sie wohnt, hat in letzter Zeit ungewöhnlich viele Arzttermine und am Ende des Monats ist das Geld immer knapp, obwohl sie nach der Schule in einem Burger Lokal jobbt. Natürlich gibt es auch ein bisschen klassisches Highschool-Drama mit dem charmanten Malachi, der neu an der Schule ist und sich von Tag eins in Emoni verguckt hat, und Pretty Leslie, die eigentlich gar nicht so oberflächlich ist, wie sie wirkt. Ich lese selten YA, aber was mir an dieser Geschichte besonders gut gefallen hat, ist Emoni, die einfach eine unglaublich sympathische Protagonistin ist. Sie zeigt, dass es ok ist, Fehler zu machen und falsche Entscheidungen zu treffen – vor allem als Teenager, aber dass es auch wichtig ist, dazu zu stehen und das Beste daraus zu machen; ein bisschen nach dem Motto: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Sie ist reflektiert, zielstrebig und verantwortungsbewusst und damit ein tolles literarisches Vorbild.
Let me be honest - I didn't like Clap when you land as much as I wanted to. BUT I loved With the fire on high! Can we PLEASE get more positive relationships between young adults and kids? I love it. Babygirl aka Emma and Emoni were so cute. The relationships in this book were very wholesome. 'Buela and Angelica and Malachi! I mean - everyone was just so supportive and believed in Emoni. It was perfect. It was important to me that this book wouldn't turn out to be mainly a romance as it is the case for many YA books. And it didn't - the romance was a subplot, but never took center stage and was also very wholesome. I loved the cooking topic and the cultural aspects - I feel like it's very rare that teenagers/young adults actually like cooking (in books and in real life) and I really enjoyed reading about it. ~4.5 Trigger warnings: absent parents, mentioned death of parent during childbirth in the past
Klappentext Emoni hat schon immer davon geträumt, einmal eine berühmte Köchin zu werden. Doch jetzt als junge Mutter hat sie ihren Lebenstraum zurückgestellt. Alles dreht sich um ihre kleine Tochter und ihre Großmutter, bei der sie beide leben. Und darum, in der Schule nicht negativ aufzufallen. Besonders gegenüber dem gutaussehenden Jungen Malachi. Nur in der Küche kann Emoni alle Sorgen vergessen, und ihre magischen, multikulturellen Kreationen verzaubern jeden, der sie kostet. Doch ihr inneres Feuer lodert unbemerkt weiter und nährt ihre Träume – bis sich schließlich eine große Chance auftut. Und Emoni ihrem Talent folgt. Cover und Schreibstil Das Cover ist schön und spiegelt auch den Inhalt gut. Ich mag das Cover sehr gerne und die farbliche Gestaltung ist perfekt. Der Schreibstil ist echt angenehm zu lesen und man kommt schnell in die Geschichte rein. Fazit und Inhalt Ach, ich liebe das Buch! Es hat mein Herz erwärmt und mir Hunger gemacht. Die Rezepte die ab und zu mit ein gestreut wurde, haben es perfekt gemacht. Es geht um eine junge Frau, die sich selber findet und versucht dabei sich selber nicht zu verlieren Ich finde die Art wie die Autorin, das Leben von Emoni beschreibt geht einfach unter die Haut. Es ist ein realistischter Einblick in ein junges Leben. Mich hat Emoni auch wirklich von den Gedanken her fasziniert weil sie erwachsen klingt. Ich musste oft mir bewusst machen wie alt sie ist. Aber auch die Nebenfiguren im Buch hatten eine unglaubliche Tiefe, die mich beeindruckt hat. Zum Beispiel Buéla wie langsam der Leser erkennt, dass sie nicht nur Großmutter oder Babysitter ist sondern immer noch eine Frau. Dann noch Malachi oder Leslie, die beiden zeigen das es nicht immer alles so scheint wie es von außen hin wirkt. Ich kann das Buch also mehr als empfehlen! Ich danke Netgallery für das Rezi Exemplar welches meine Meinung nicht beeinflusst hat.
"Trust. Yourself, mainly, but the world, too. There is magic working in your favor." You know how when you read a book, you feel like you picked it up at the right time to account for the things happening in your life? You feel like the book bestowed you with wisdom you needed for dealing with shit at that moment? I felt that when I read this book. So glad I picked this book up after three years of it sitting in my TBR. Amazing, soulful writing by Elizabeth Acevedo as always. I guess her magic is in the way she can perfectly articulate scenarios and situations down to the last word just like how Emoni's magic is in her cooking. Just a wonderful wondeful read.
Nachdem ich sowohl im englisch- als auch im deutschsprachigen Raum nur gute Meinungen zu „Soul Food“ gehört/gelesen habe, musste ich das Buch einfach lesen…es gab keinen Weg drumherum. Am Anfang war ich etwas genervt, da sehr oft hintereinander, teilweise auch mehrfach innerhalb von einem Satz, das Wort „Babygirl“ gefallen ist, wie Emoni ihre Tochter Emma nennt. Nachdem ich mich dann aber daran gewöhnt habe, war auch das dann okay. Was ich auf jeden Fall toll fand, ist die Tatsache, dass offen über das Thema von Teenagerschwangerschaften gesprochen wird, was ja leider heutzutage immer noch ein Tabuthema unserer Gesellschaft ist. Sämtliche Charaktere, außer vielleicht Tyrone’s Mutter und Pretty Leslie waren mir total sympathisch und ich konnte sie schnell ins Herz schließen. Mein Lieblingscharakter, neben Emoni, war ihre beste Freundin Angelica, die wirklich immer wusste, was gesagt werden muss, auch wenn es mal wehtat. Die wichtigste Message, die man aus dem Buch mitnehmen kann, ist, dass es egal ist, woher man kommt und wie man aufgewachsen ist, solang man daran glaubt, kann jeder erreichen, was er möchte, die Hauptsache ist, dass man immer seinen Träumen folgen soll auch wenn es mal schwer wird. Fazit: Der Name ist Programm… „Soul Food“ ist Balsam für die Seele und man bekommt während dem Lesen teilweise echt Hunger, da so viele tolle Gerichte erwähnt werden. Außerdem werden wichtige Themen angesprochen, die oft unter den Teppich gekehrt werden, die aber an die Oberfläche gehören. Vielen Dank an Netgalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar!
INHALT Emoni ist in ihrem Abschlussjahr der High School. Doch wenn andere Schüler*innen in ihrem Alter Partys planen, ausgehen und sich auf die kommende College Zeit freuen, muss Emoni immer wichtige Entscheidungen treffen. Aber nicht für sich, sondern für andere. Emoni hat eine zweijährige Tochter, lebt bei ihrer Großmutter und arbeitet nach der Schule in einem Burgerladen, um etwas zum Lebensunterhalt beizutragen. Es gibt nur einen Ort, der Emoni all ihre Verantwortung vergessen lässt: die Küche. Das Kochen ist ihre Leidenschaft, das Kochen ist es, das sie alles vergessen lässt. Das Kochen ist ihre Begabung und die Menschen, die ihr Essen probieren sagen, dass in ihren Gerichten etwas Magisches steckt, welches im Inneren berührt. Doch nun, kurz vor Ende der High School, muss Emoni es irgendwie schaffen auch an sich selbst zu denken, um ihre Träume verwirklichen zu können… Selten habe ich mich nach Beenden eines Buches so rundum wohl und glücklich gefühlt. Elizabeth Acevedo hat es geschafft ein Wohlfühlbuch zu schreiben, das mich tief in meinem Herzen berührt hat. Ich hätte tatsächlich nicht gedacht, dass mich die Geschichte derart berühren würde und bin deshalb NetGalley umso dankbarer, dass sie mir dieses E-Book zugesandt haben. „Soul Food“ fühlt sich ein bisschen wie ein Episodenroman an. Die Kapitel sind unglaublich kurz gehalten und enthalten immer kurze Einblicke in das Tagesgeschehen von Emoni. Man erfährt mit wem sie zusammen zur Schule geht, wie sie Emma, ihre Tochter, bekommen hat und wie sie ihr Leben meistert. Man erlebt mit welche Steine Emoni ständig in den Weg gelegt werden und wie die junge Frau auf ihre ganz besonnene und ruhige Art damit umgeht. Ich habe Emoni sofort ins Herz geschlossen. Sie ist eine verantwortungsbewusste junge Frau, die zwar eigentlich weiß, was sie will, diese Träume jedoch immer zugunsten ihrer Tochter und ihrer Großmutter hintenanstellt. Und das, obwohl vor allem ihre Großmutter dies nie von ihr verlangt hat. Emoni ist ein Mensch, der eine unfassbare Ruhe ausstrahlt und mit viel Leidenschaft Aufgaben erledigt, wenn sie für etwas brennt. Und für eine Sache brennt sie ganz besonders: das Kochen. Ich habe es geliebt, wenn Szenen vorkamen, in denen Emoni ihrer Begabung nachgeht und unfassbar leckere Gerichte kocht. Es war so schön zu sehen, mit wie viel Herzblut sie ihre Aufgaben erfüllt hat und mit wie viel Freude sie dem Kochen nachgeht. Als sie den Culinary Arts Kurs an ihrer Schule besucht lernt Emoni noch so viel mehr dazu und macht eine entscheidende Entwicklung durch. Dies ist während des gesamtes Buches deutlich zu spüren. Emoni lernt nicht nur beim Kochen dazu, sondern beginnt über sich selbst hinaus zu wachsen, sich nicht immer alles gefallen zu lassen, sich aber auch auf Neues und Unbekanntes einzulassen, einmal an sich zu denken und gleichzeitig ihre Familie dennoch im Blick zu behalten. Es war so schön zu sehen, wie Emoni eine noch stärkere und reifere junge Frau geworden ist, als sie es sowieso schon war. In diesen Augenblicken war überdeutlich zu spüren: sie ist kein Teenager mehr, der irgendwie in der Luft hängt, sondern eine junge Erwachsene, die bereit ist die richtigen Entscheidungen zu treffen. Nicht nur für andere, sondern vor allem für sich selbst. Das hat mich unglaublich glücklich für Emoni gemacht. Auch wenn das Buch hauptsächlich durch Emoni getragen wird, so sind auch die Nebencharaktere, allen voran ihre ‚Buela, durchweg sympathisch. Emoni hatte nie eine wichtigere Bezugsperson als ihre Großmutter und das spürt man durch jede Seite. Sie ist immer für sie da, unterstützt sie, bringt sie auf den richtigen Weg und liebt ihre Enkelin über alles. Ich habe die Szenen mit ‚Buela sehr geliebt und oft gelacht, denn sie war für mich eine absolut geniale Oma. Auch Angelica, Emonis beste Freundin, gibt ihr den nötigen Halt, rüttelt sie wach, stellt die richtigen Fragen und hat oft auch die perfekten Antworten parat. Diese Freundschaft fand ich so schön beschrieben und dargestellt. Unterstützend, aufrichtig und voller Liebe. Dann gibt es noch Malachi, den Love-Interest, der zunächst nur ein guter Freund ist und sich später dann zu sehr viel mehr entwickelt. Ein so ruhiger und angenehmer Charakter. Er hat Emoni immer den nötigen Raum gelassen, sie nie bedrängt oder ihr ein ungutes Gefühl gegeben. Er hat immer einen Schritt zurück gemacht, bevor Emoni darum bitten musste und das hat ihn auch mein Herz erobern lassen. Einzig Tyrone, der Vater von Emma, hat mich so einige Nerven gekostet. Kaum bekommt er, durch irgendwelche Quellen die Emoni anscheinend beobachten, davon Wind, dass sie jemanden kennengelernt hat, lässt er den „Beschützer“ heraushängen und spielt sich auf, als hätte er irgendein Recht dazu Emoni zu sagen mit wem sie ihre Zeit verbringen kann und wem sie seine Tochter vorstellen darf. Und das, obwohl er selbst seine Tochter ständig mit anderen Mädchen bzw. Frauen zusammenbringt. Ich konnte nur den Kopf schütteln. Dennoch hat sich Emoni ihm gegenüber immer ruhig verhalten, hat versucht ihm klar zu machen was ihr wichtig ist und nie wirklich mit ihm gestritten und das, obwohl sie allen Grund dazu gehabt hätte. FAZIT Dieses Buch war genau das Richtige für mich in der aktuellen Prüfungsstress-Phase. Mit „Soul Food“ konnte ich abschalten, mich Emoni und ihrem turbulenten Leben widmen und habe jede Sekunde davon wirklich genossen. Ihre Entwicklung war einfach wunderschön mitzuerleben. Dieser Coming-of-Age-Roman hat so viel Liebe, Leidenschaft und irgendwie auch Magie ausgestrahlt, dass ich nur mit einem Lächeln darauf zurückblicken kann. Es ging um kulturelle und ethnische Familienbande, die auf die unterschiedlichsten Weisen bedeutsam für Emoni waren und sind. Und gleichzeitig wurde auch die Botschaft gesendet: du kannst als Jugendliche Mutter werden und musst dich nicht dafür schämen. Du bist deshalb nicht weniger Wert, sondern genauso viel wert wie alle anderen. Du kannst es schaffen und deine Träume wahr werden lassen. Diese Geschichte hat mich einfach glücklich gemacht und ich kann sie euch wirklich nur ans Herz legen.
Ich mag das Cover gerne, weil Emoni im Vordergrund steht und man im Hintergrund auch etwas zu Essen sieht. Doch besonders passend finde ich den Titel, den zum einen geht es viel um Emonis Leidenschaft, das Kochen, und zum anderen beschreibt es meinen Leseeindruck. Man liest das ganze Buch aus Emonis Sicht und ich habe sie als Protagonistin schon direkt zu Beginn ins Herz geschlossen. Sie ist eine starke junge Frau, die in ihrem Leben mit vielem zurecht kommen muss, was sie toll meistert. Sie liebt ihre Tochter Emma abgöttisch und ihr Glück steht für sie immer an erster Stelle. Als jugendliche Mutter hat sie es natürlich nicht einfach, aber sie beschwert sich nie, trotz Zeit- und Geldmangel. Aber neben ihrer Mutterliebe imponiert mir ihre Kochleidenschaft, die toll beschrieben wurde. Beim Lesen bekam ich selbst Hunger und Lust aufs Kochen, was für mich meist eher eine Pflicht ist. Im Laufe der Geschichte macht Emoni auch eine Entwicklung durch und findet Ideen, wie sie sich ihr Leben nach der High School vorstellen kann. Dabei geht sie keinen geraden Weg, sondern schlägt sich mit den Unsicherheiten vieler Jugendlichen herum. In Emonis Leben spielen viele Personen eine wichtige Rolle und diese Nebencharaktere konnten mich ebenfalls komplett überzeugen. Emma ist ein süßes Kind, das man gerne knuddeln möchte. So ergeht es auch Emonis Großmutter, die mich am meisten beeindruckt hat. Sie hat ihren Sohn und ihre Enkeltochter erzogen und hilft bei der Erziehung ihrer Urenkelin mit, wobei sie immer Emoni die Hauptaufgabe überlässt. In der Schule sind Emonis beste Freundin Angelica, mit der sie durch dick und dünn geht, und ihrem neuen Mitschüler Malachi, mit dem sich eine ganz zarte Beziehung entwickelt, ihre häufigsten Begleiter. Aber auch ihr Kochlehrer und ihre Vertrauenslehrerin sind Vorbilder. Nur mit den beiden Vaterfiguren, Emonis meist abwesender Vater und der Kindsvater, gibt es Probleme, ohne dass sie als Bösewichte oder ähnliches dargestellt werden. Ich bin nur so durch die Geschichte gerast, auch weil die Kapitel wirklich sehr kurz waren. Jedes Kapitel hat einen gewissen Schwerpunkt, was mir sehr gut gefiel. Allerdings wurde teilweise mein Lesefluss gestört, weil einige Szenen schnell abgehandelt wurden. Dafür hat die Autorin es geschafft, viele ernste Themen wie Rassismus und Jugendschwangerschaften anzusprechen und sie mit Beispielen aus Emonis Leben zu untermauern. Gleichzeitig fühlte sich das Buch nie bedrückend an, sondern alles in allem fröhlich, was stark an Emonis Einstellung lag. Auch verzichtet Elizabeth Acevedo auf viel Drama, obwohl Emoni natürlich mit vielen Problemen konfrontiert ist. Insgesamt hat mir die Geschichte super gefallen und meine Seele wurde gestreichelt. Sie und insbesondere die Charaktere fühlten sich so real an. Auch das leicht offene Ende konnte mich überzeugen, denn Emoni hat noch ihr ganzes Leben vor sich und muss sich deshalb, abgesehen von ihrer Mutterpflicht, noch auf nichts endgültiges festlegen. Nur fehlte mir ein bisschen die Handlung. FAZIT: 4/5⭐️ Eine absolutes Wohlfühlbuch, das hungrig macht
Soul Food ist mir durch dieses wahnsinnig schöne Cover sofort aufgefallen. Ich habe mich Hals über Kopf in diese wunderschönen Farben verliebt und musste es auch gleich kaufen. Die Geschichte selbst ist auch wundervoll, wenn auch anders als erwartet. Emoni ist wohnt selbst noch bei ihrer Grossmutter und geht auf die High School, doch dabei muss sie sich auch noch um ihre kleine Tochter kümmern. Die Geschichte ist voller Liebe und Magie. Die Art, wie das Kochen beschrieben wird, versprüht einfach nur Funken. Ich würde das Buch als Liebeserklärung an das Essen und an das Leben beschreiben. Für Emoni ist es nicht leicht, einen eigenen Weg zu finden und dennoch schafft sie es mit Hilfe ihrer Grossmutter. Das Buch ist süss, doch strotzt nicht vor Spannung. Es ist eher ruhig und zurückhaltend und man sollte sich Zeit und Ruhe für dieses Buch nehmen. Ich denke, dass man viel aus dieser Geschichte lernen kann. Durch die wundervollen und farbigen Beschreibungen wird man an einen anderen Ort gebracht und kann sich ein bisschen vom eigenen Alltag entfernen. Ich kann das Buch wirklich sehr empfehlen und zusätzlich ist es auch ein absoluter Hingucker im Regal! Ich kann mich echt nicht sattsehen.
Mit 10 Jahren habe ich beschlossen, Köchin oder Konditorin zu werden. Daraus ist dann, wie wir alle wissen, doch nichts geworden, aber trotzdem: Ich liebe es zu kochen und zu backen. Aus irgendeinem Grund beruhigt es mich, in der Küche etwas zu zaubern. An den Gedanken, dass es in meinem Studentenheim, in das ich im Herbst übersiedle, keinen Ofen gibt, muss ich mich erst noch gewöhnen. Aber egal, da finde ich schon eine Lösung. Und eigentlich geht es hier auch gar nicht um mich, sondern um Acevedos Roman "Soul Food". Doch auch dort geht es um das Thema Kochen. Emoni ist unglaublich begabt, was das Kochen angeht. Laut ihrer Großmutter hat sie magische Hände und irgendwann würde sie gern ihr eigenes Restaurant betreiben. Doch zuerst muss sie die Highschool abschließen. Aber für Emoni ist das nicht so einfach wie für die meisten anderen von uns, denn Emoni ist Mutter. Mit 14 wurde sie von ihrem ersten Freund schwanger und muss sich seitdem nicht nur um sich selbst kümmern, sondern auch um die kleine Emma. Hier hat mich der Roman überrascht: Ich habe noch nie ein Buch mit einer Teenie-Mutter gelesen. Bisher sind mir jugendliche Eltern nur in schlechten Realityshows oder in Zeitungsartikeln begegnet und der Ton war dabei nie besonders wertschätzend. Hier war das ganz anders. Emoni wird einfach als Mensch beschrieben. Emma ist halt einfach "passiert". Schwierig für Emoni, aber es macht sie nicht zu einem schlechten Menschen, es macht sie nicht asozial und nicht dumm. Ich finde es schön, dass es hier wirklich ums Kochen geht. Die Zubereitung der einzelnen Gerichte wird richtig schön beschrieben, wir lernen, worauf Emoni besonders achtet und wie sie ihre Gerichte verfeinert. Wir lesen darüber, wie gut es sich für Emoni anfühlt, zu kochen und gleichzeitig lernen wir den Alltag in großen Küchen kennen. Den Stress, dem Köche dort oft ausgesetzt sind und die Tatsache, dass das Kochen ein Knochenjob ist, bei dem man die ganze Zeit in Bewegung ist. (Das war damals auch der Hauptgrund, warum ich mir doch einen anderen Beruf gesucht habe. Während meines Schülerpraktikums war es Sommer und ich bin gleich am ersten Tag kollabiert.) Nichts wird romantisiert, nichts wird beschönigt und trotzdem kommt klar heraus, warum Emoni Köchin werden möchte. Interessant finde ich auch die Tatsache, dass die Autorin hier Rezepte einbaut. Die werde ich auf jeden Fall irgendwann nachkochen. Mein Fazit? Ein wunderbares Buch. Ganz klare Leseempfehlung!
Soul Food stand schon sehr lange auf meiner Leseliste, denn ich hatte ursprünglich geplant, das englische Original zu lesen. Mir sind allerdings so viele andere Bücher dazwischen gekommen, dass ich erst jetzt, nach Erscheinen der deutschen Übersetzung, dazu gekommen bin, es endlich zu lesen. Im Buch wird die Geschichte von Emoni erzählt, die kurz vor ihrem Schulabschluss steht und als Teenagerin Mutter einer kleinen Tochter geworden ist. Sie ist halb Puerto-Ricanerin und halb Afroamerikanerin und hegt eine Leidenschaft fürs Kochen. Sie wohnt bei ihrer Grossmutter, bei der sie auch aufgewachsen ist, da sich ihr Vater nach dem frühen Tod von Emonis Mutter nicht um seine Tochter kümmern konnte. Die Handlung bezieht sich auf Emonis Abschlussjahr, indem sie an neu an einem Kochkurs teilnehmen kann und es ihr ermöglicht, ihre kreative Kochkunst zum Ausdruck zu bringen. Bei diesem Buch handelt es sich aus meiner Sicht um eine "Feel Good" Story, die nicht sonderlich in die Tiefe geht, aber für mich gerade zum richtigen Zeitpunkt kam. Immer wieder hat mir die Geschichte ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert, und das, obwohl das Leben der Protagonistin alles andere als eitel Sonnenschein ist. Ich fand es jedoch schön zu mitzuerleben, wie sehr Emoni für ihre Träume kämpft und sie ihr Leben - trotz Kleinkind - unter einen Hut bringt. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, was dazu geführt hat, dass ich beim Lesen sprichwörtlich durch die Seiten geflogen bin und das Leseerlebnis insgesamt sehr kurzweilig war. Die Autorin hat es geschafft, dass ich für ein paar Stunden meinem stressigen Alltag entfliehen konnte und in eine kulinarische Reise eintauchen konnte, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Als kleiner Bonus sind sogar drei oder vier Rezepte enthalten, die man selbst ausprobieren kann. Fazit: Soul Food ist eine absolute Feel-Good-Geschichte, die einem den stressigen Alltag für einen Moment vergessen lässt. Die Handlung ist nicht sehr tiefgründig, dafür aber sehr kurzweilig und sie lädt zum Träumen ein. Diese kurze, kulinarische Reise hat mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert und ich kann das Buch als unterhaltsame Lektüre für zwischendurch empfehlen.
"Soul food" von Elizabeth Acevedo, erscheinen beim Rowohlt Verlag, hatte durch seinen Hype vom letzten Jahr schon meine Aufmerksamkeit erregt. Als ich dann gehört habe, dass es ins deutsche übersetzt wird habe ich mich sehr gefreut und natürlich musste ich es auch direkt lesen! Von dem Buch habe ich letztes Jahr ausschließlich nur gutes gehört. Wörter und Sätze sind gefallen wie "herzerwärmend", "tut der Seele gut" und "es motiviert mich zu kochen". Ich persönlich liebe gutes Essen und koche auch gerne, würde mein Können aber nicht als Talent oder Kunst bezeichnen. Ich schaffe es damit gut durch den Alltag zu kommen. Was Emoni uns aber abwechselnd im Buch zaubert ist wahre Kunst! Nicht umsonst behauptet ihre Abuela, dass ihre Hände magisch sind und auch ich glaube, wenn jemand ein solches Naturtalent zeigt, muss es unbedingt gefördert werden. Für Emoni ist es unglaublich schwierig Entscheidungen über ihr Leben und ihre Zukunft zu treffen und dabei darauf zu achten, was sie denn eigentlich möchte. Ich fand diese Sorge und die Gedankengänge die sie hat, sehr gut dargestellt. Für Emoni als junge Mutter ist die Situation sogar noch komplizierter, denn die Entscheidungen die sie trifft, werden auch ihre Tochter beinträchtigen. Emoni selbst ist eine so wundervolle Protagonistin gewesen! Sie ist für ihr Alter schon sehr Erwachsen und hat sich auch nicht von anderen provozieren lassen. Sie ist tapfer und eine wahre Kämpferin, denn als Teenie schon so früh schwanger zu werden und trotzdem auf der Highschool zu bleiben und den Schulabschluss zu machen zeigt von ihrer Stärke. Die Liebe die sie zu ihrer Tochter Emma empfindet konnte ich auf jeder Seite spüren und das fand ich einfach nur wundervoll. Auch ihre Abuela und Malachi wurden von der Autorin sehr gut dargestellt. In dem Buch geht es gar nicht groß um die Liebesgeschichte zwischen Emoni und Malachi, sie war eher eine kleine Story am Rande. Nein, hier geht es viel mehr darum, wie Emoni für ihre Träume und ihre Wünsche kämpft und das habe ich so gemocht! Es war toll mitzuerleben, wie sie Stück für Stück begreift, was sie möchte und wie sie beides, die Verantwortung ihrer Tochter gegenüber und ihre Träume, unter einen Hut bringen kann. Der leichte Schreibstil und besonders die sehr kurzen Kapitel haben maßgeblich dazu beigetragen, dass ich super schnell durch das Buch kam. Die Kapitel flogen nur an mir vorbei und ich war schnell gefesselt vom Buch. Die Begriffe und Sätze, die ich zu Beginn erwähnt habe, kann ich nur zurückgeben. Die Geschichte rund um Emoni ist absolut herzerwärmend und ich hab die Liebe die sie zu ihrer Kultur und dem Essen empfindet die ganze Zeit über gespürt. Das einzige war mir ein bisschen gefehlt hat, war mehr Emotionalität. Dann wäre es definitiv ein Highlight für mich geworden.
Emoni liebt drei Dinge: Ihre Tochter Emma, ihre Großmutter und das Kochen. Ihre 'Buela hat sie großgezogen als Emonis Mutter starb und ihr Vater nicht mehr konnte, nun hilft sie ihr auch mit Emma, während Emoni arbeitet und jeden Tag zur Schule gehen muss. Seit sie mit vierzehn Jahren schwanger wurde, sind ihr schon sehr viele Menschen mit Vorurteilen begegnet, abfällige Blicke und anzügliche Kommentare sind ihr nicht fremd. Ich war beeindruckt, dass sie über solchen Beleidigungen steht, aber auch erschüttert, weil sie schon so abgehärtet ist. Gleichzeitig machen ihre Erfahrungen sie mitfühlender gegenüber den Problemen ihrer Mitmenschen. Die zweijährige Emma, die aufgrund ihres Alters nicht viel tun kann, ist Emonis Antrieb und Motivation und der Grund, warum Emoni all ihre Entscheidungen mit Bedacht treffen und genau planen muss. Emmas Vater bringt sich auch ein, denn auch wenn er ein lausiger Freund für Emoni war, gibt er sich bei ihrer gemeinsamen Tochter schon Mühe. Ihre Zukunft ist noch etwas unsicher, Emoni hat meistens nicht viel Geld übrig und es ist auch noch nicht klar, ob sie an den Colleges angenommen wird, wo sie Culinary Art studieren möchte. Immerhin gibt es an ihrer Schule schonmal einen Kurs, den sie nach kurzem Zögern natürlich belegt hat, denn Kochen ist ihre große Leidenschaft. Der Kurs läuft aber anders als sie geplant hat, denn ihre Kreativität und Experimentierfreudigkeit sind nicht immer angebracht, wenn sie sich an Regeln halten und nach Rezept kochen muss. Es geht nicht nur um die Verantwortung für ihr Kind, es geht auch um Familie und Freundschaft, Vorurteile und Vertrauen, Liebe und Leidenschaft. Die wirklich kurzen Kapitel des Buches haben manchmal meinen Lesefluss ein bisschen gestört, aber ansonsten habe ich hier eigentlich nichts zu bemängeln. Auch die Rezepte und die Philosophie des Kochens haben mir sehr gut gefallen. Fazit In "Soul Food" konnte mich die Protagonistin mit ihrer Entschlossenheit, ihrer Leidenschaft und ihrer Geschichte um Mutterschaft, College-Pläne und Kochkunst überzeugen.
Let me be honest - I didn't like Clap when you land as much as I wanted to. BUT I loved With the fire on high! Can we PLEASE get more positive relationships between young adults and kids? I love it. Babygirl aka Emma and Emoni were so cute. The relationships in this book were very wholesome. 'Buela and Angelica and Malachi! I mean - everyone was just so supportive and believed in Emoni. It was perfect. It was important to me that this book wouldn't turn out to be mainly a romance as it is the case for many YA books. And it didn't - the romance was a subplot, but never took center stage and was also very wholesome. I loved the cooking topic and the cultural aspects - I feel like it's very rare that teenagers/young adults actually like cooking (in books and in real life) and I really enjoyed reading about it. ~4.5 Trigger warnings: absent parents, mentioned death of parent during childbirth in the past
Von diesem Buch wurde ich wirklich positiv überrascht. Es ist eine leichte Kost, beim Lesen dieses Buches fliegt man gefühlt aufgrund der kurzen Kapiteln über die Seiten hinweg. Sehr erfrischend fand ich zudem die Themen “kochen” und “Teenager-Schwangerschaft”. Zwischen den Seiten wird außerdem noch Aufklärungsarbeit zum Kolonialismus geleistet. Kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen
this book is actually so good and has me hooked for several hours i literally have to peel myself away from this book. It’s really interesting how Emoni deals with her life from loosing her mom to being a teen mom while also living with her grandmother, working to help pay the bills with her grandmother, on her way to graduate and also living out her hobby to cook. I love her character development and the book is really again so interesting to read and also a very quick read since the chapter are not long. I’m rating this book a 4.75/5!!
„Unsere Lebensgeschichte wird erst dadurch fesselnd, wenn man Risiken eingeht und Entscheidungen trifft, obwohl man Angst hat.“ „Die Welt ist ein Plattenspieler, der nie stillsteht, und wir Menschen wählen die Songs aus, die wir nur aussitzen, und jene, die uns zum Tanzen inspirieren.“ „Aber Sorge um das Leben anderer überdeckt immer, was man für sich selbst befürchtet.“
A very strong 3.5 stars for this one. Absolutely like her writing style. The book was great to read and very preparatory school in nature but nonetheless interesting. I enjoyed following Emoni's story however at some points even though it was the writers way of tackling big issues, I felt like some responses to the whole co-parenting thing was not right for Emoni. I highly doubt that a teenager would really be able to rationalize their thoughts being a teen mom. It just didn't fit. Also, even though it was a way to address present teenage father's, I didn't like the way it was Emoni saying to Tyrone "your daughter". Again it doesn't fit. I think it would be best if she had used our daughter. But all in all a great read.
The world is a turntable that never stops spinning; as humans we merely choose the tracks we want to sit out and the ones that inspire us to dance. *1.5 stars Everything fell flat. The characters, the story, the non-existent pace. Emoni seemed to be too perfect and didn't have to face a single issue in the entire book, since everything was solved after one or two chapters. The book was dragging so badly, I can't believe it took me two weeks to finish it! 400 pages and absolutely nothing happened. It was also way too repetitive. I couldn't stand "Babygirl" and "Pretty Leslie" (whom Emoni hated for no explicable reason). I expected the book to have a real magical plot, since everything our perfect mc cooks is "magical" but there was none. I already know that I'll never think about this book ever again.
Dnf at 61%Let me start with saying that the book was not bad at all! I read 120 pages in one sitting which I’ve never done before. I would give it 4 stars even though I’ve dnf‘d it. The writing is beautiful and poetic, the characters are very lovely and actually well developed. I started caring for Emoni, bbg, buela Malachi and Angelica almost immediately.What made me dnf it was the repetition. I felt like the same thing was happening over and over again. But considering that this was definitely a character focused book, I don’t think that’s bad and I do believe people would like this book if they go into it knowing that.I might pick this book up again when I’m in the mood for something slow and calm but right now all I wanna do is read mystery/thriller books
Let me be honest - I didn't like Clap when you land as much as I wanted to. BUT I loved With the fire on high! Can we PLEASE get more positive relationships between young adults and kids? I love it. Babygirl aka Emma and Emoni were so cute. The relationships in this book were very wholesome. 'Buela and Angelica and Malachi! I mean - everyone was just so supportive and believed in Emoni. It was perfect. It was important to me that this book wouldn't turn out to be mainly a romance as it is the case for many YA books. And it didn't - the romance was a subplot, but never took center stage and was also very wholesome. I loved the cooking topic and the cultural aspects - I feel like it's very rare that teenagers/young adults actually like cooking (in books and in real life) and I really enjoyed reading about it. ~4.5 Trigger warnings: absent parents, mentioned death of parent during childbirth in the past
Dieses Buch war alles, was ich davon erwartet habe. Und mehr. Auf jeden Fall ein Monatshighlight. Noch immer komme ich aus dem Staunen nicht heraus, was Emoni alles zustande bringt. Selbst in meinen besten Tagen hätte ich mit all dem Stress und all den Herausforderungen nicht umgehen können. Aber Emoni beisst sich durch. Genau deshalb kann ich sie mir auch gut als Erwachsene vorstellen, wie sie in der Küche ihres eigenen Restaurants steht und die Gäste glücklich macht. Ihre Leidenschaft transportiert sich vom Buch direkt auf den Leser. Man merkt in jeder Zeile, wie viel es ihr bedeutet. Zu gerne würde ich mal eines ihrer Gerichte probieren. Elizabeth Acevedo hat ein wundervolles Buch geschrieben, das Hoffnung macht. Hoffnung darauf, selbst die härtesten Zeiten mit hoch erhobenem Kopf zu überstehen. Hoffnung darauf, dass man seine Träume erfüllen kann. Hoffnung darauf, mit harter Arbeit seine Ziele erreichen zu können. Egal, was alle anderen behaupten. Wieso gab es solche Bücher nicht, als ich ein Teenager war? Ich hätte sie definitiv brauchen können. Oder habe ich sie bloss nicht gefunden? Egal, es tut schon gut zu wissen, dass es sie jetzt gibt.












































