Something happened to Ally

Something happened to Ally

Paperback
4.1116

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Description

Schockierend, intensiv und ehrlich!

Auf welcher Seite stehst du, wenn es nur eine richtige Seite geben kann?


Ally ist bis über beide Ohren verliebt in Sean. Als er sie während einer Party anspricht und sie sich näherkommen, sieht sie sich am Ziel ihrer Träume. Doch dann geschieht das Undenkbare: Sean ignoriert ihr »Nein«.

Während Ally danach völlig verstört ist, bittet Sean seine beste Freundin Blythe, die Sache wieder »in Ordnung zu bringen«. Tatsächlich ist Blythe bereit, ihm zu helfen. Also sucht sie Allys Nähe, um zu verhindern, dass die Sean anzeigt. Und es scheint, als würde ihre Strategie aufgehen: Ally beginnt ihr zu vertrauen. Doch dann kommen Blythe selbst Zweifel und sie ist immer stärker hin- und hergerissen zwischen ihrer Loyalität gegenüber Sean und ihrem Mitgefühl für Ally.


Ein bewegendes Buch über sexuelle Gewalt, falsche Loyalität und über den Mut, das Schweigen zu brechen »Voller Wahrheit, Hoffnung und Empowerment – eine Geschichte, die noch lange nachwirkt« Amber Smith

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Contemporary YA
Format
Paperback
Pages
384
Price
16.50 €

Author Description

Hayley Krischer ist Journalistin. Sie schreibt für ›The New York Times‹, ›Marie Claire‹, ›The Atlantic‹ und ›The New York Times Magazine‹. Sie lebt mit ihrem Mann, ihren zwei Kindern, einem Hund und drei Katzen in New Jersey.

Characteristics

3 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
71%
5%
9%
N/A
61%
10%
89%
70%
71%
17%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
27%
65%
82%
73%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple67%
Complex0%
Moderate33%
Bildhaft (67%)Minimalistisch (33%)

Posts

25
All
4.5

Macht betroffen und wütend!

Ich habe Allys Geschichte zügig weggelesen, was zum einen an der kurzweiligen Erzählstruktur, und zum anderen am Thema des Buches lag. Allys Erlebnis hat mich sehr betroffen gemacht und so so wütend. Die Dynamiken zwischen den Jugendlichen sind in meinem Augen ziemlich gut getroffen; besonders die Beziehungen der „beliebten“ Mädchen untereinander waren erschreckend zerstörerisch.

Macht betroffen und wütend!
4.5

Schweigen brechen

Das Thema des Buches ist wirklich hart aber ich finde es gut umgesetzt, es fühlt sich echt und ehrlich an. Es macht einen wütend auf Männer und die Welt, auf Rape-Culture, auf die Reaktionen und Konsequenzen -oft keine. Was an der Schule abging war teilweiße echt erschütternd. Besonders hat mir gefallen wie Alis richtige Freunde zu ihr gehalten haben und für sie da waren, auch nachdem sie eine Zeit im falschen Freundeskreis war. Auch die Beziehung zu ihrem Vater war toll. Und insgesamt waren die Probleme der charas gut radargestellt und ich finde den Alter passend. Blythe war ein ganz schwieriger character, die meiste Zeit hat sie mich wütend gemacht, aber irgendwie konnte ich sie auch verstehen (außer bei einem Großteil der Sean Sache) und ich hatte Mitleid mit ihr. Der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig aber ich finde er passt sehr gut wenn man sich bewusst wird aus wessen Sicht das erzählt wird Mir hat das Ende gut gefallen, auch wenn manche das vielleicht zu utopisch finden. Gerne hätte ich noch mehr über die Konsequenzen/Strafen erfahren die den Beteiligten zu teil wird.

3.5

Harte Themen !

*Spoilerfrei* Das war heftig, anhand des Klappentext wird die Grundstory ja klar. Es schockiert mich immer wieder was für Dinge und Menschen es in der Welt gibt. Hier ist es ein Buch, eine fiktive Geschichte, aber genau solche Geschichten gibt es in der Realität. Der Schmerz ist real und der tut weh. Bei „Something happend to Ally“ bekommt man den Prozess des Schmerzes und eine heftige Charakterentwicklung mit. Mir gefällt die Story, auch wenn ich es zwischendurch schon sehr ekelhaft war, aber willkommen in der Realität. Was mich jetzt aber stört ist der Schreibstil, der einfach nicht zu mir passt. Aber das ist ja ein persönliches Problem, es hat dazu geführt, dass mir die Protagonisten nicht so nah gekommen sind. Und somit ich bis zum Ende nicht so richtig in die Geschichte eintauchen konnte. Zwischendurch wollte ich das das Buch endlich vorbei ist, nicht nur weil der Schmerz ein Ende haben sollte. Sondern auch weil ich einfach keine Lust mehr hatte und eigentlich liebe ich es im Scherbenhaufen zu schwimmen. 😅 Es ist also nicht unbedingt mein Buch gewesen, auch wenn ich mich wirklich sehr gefreut habe. Aber das bedeutet nicht, dass es schlecht war, also gibt dem Buch eine Chance. Die Message und die Thematik erfordert Aufmerksamkeit und Aufklärung❣️ Nein heißt Nein, und das immer !!!!

4.5

Uff, das Thema (se*ueller Missbrauch in der Jugend durch den Schwarm) ist wirklich brutal ehrlich und emotional aufgearbeitet. Es ist absolut keine leichte Kost und die Geschichte um Ally lässt einen nicht mehr los. Aber es war trotzdem so einfühlsam und emotional. Wirklich guter Umgang mit diesem heftigen Thema!!

4

Puh 😥 Für das Buch muss man bereit sein. Ich war mehr als einmal fassungslos und habe mir gewünscht, das ist alles nur ausgedacht, sowas muss niemand wirklich ertragen. Ich hab mich zu Anfang etwas schwer getan, alles irgendwie zu überblicken aber wenn man einmal in diesem toxischen Sog gefangen ist, will man alles nur noch verstehen und beenden. Den Schmerz, die Trauer, die Wut…

5

Für mich ein absolutes Jahres Highlight ! Es geht um wichtige Themen und sehr viel Emotionen, absolut zu empfehlen. Bitte Triggerwarnung beachten.

5

Ich liebe es! Und musste Tränen wegdrücken, sie kamen aus Wut und Trauer. Ally will Sean küssen und mehr, aber dann will sie es nicht. Doch er hört sie nicht, reagiert nicht auf das Nein, drückt sie zu Boden.....Wurde sie also vergewaltigt? "Ich wollte ihr nicht wehtun", sagte Sean zu Blythe mit Tränen in den Augen, "du weißt ich bin nicht so". "Ich rede mit ihr", sagt sie darauf. Ich fand die Stimmen beider Mädchen sehr stark und habe mit beiden mitgefühlt. Manchmal wünsche ich mir andere Reaktionen und gerade Blythe hat mich sowohl sauer als auch traurig gemacht. Was ich ohne Frage sagen kann, ist dass das Buch mich bewegt hat und ich es nicht weglegen wollte. Die Geschichte lässt den Leser aufgewühlt zurück. Fazit: Große Empfehlung, wenn man Jugendbücher in diese Richtung lesen möchte.

3.5

🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫 Dieses Buch ist einfach nur brutal ehrlich und unkontrolliert. Rohe Emotionen, Hilflosigkeit, toxische Beziehungen und Drogenmissbrauch. Es ist schwer, das Buch auszuhalten, aber auch wegzulegen. Das Buch ist schon fast zu viel, aber die Realität ist es schließlich auch. 🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫

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Dieses Buch ist einfach nur brutal ehrlich und unkontrolliert. Rohe Emotionen, Hilflosigkeit, toxische Beziehungen und Drogenmissbrauch. Es ist schwer, das Buch auszuhalten, aber auch wegzulegen. Das Buch ist schon fast zu viel, aber die Realität ist es schließlich auch.

🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫🚫
4.5

WOW. Ich glaube jetzt muss ich ein fröhliches Buch lesen.

WOW. 

Ich glaube jetzt muss ich ein fröhliches Buch lesen.
4

Something happend with Ally war so ganz anderes, als die Bücher, die ich sonst lese. Es war knallhart, schonungslos und hat nichts verharmlost. Zuallererst war ich mit mir dem Schreibstil unsicher, es hat aber so gut zu dieser Thematik gepasst, dass ich ihn zum Ende hin doch sehr mochte. Das Buch hat mich auf jeden Fall zum Nachdenken gebracht und gezeigt, dass Metoo so aktuell wie noch nie ist.

2.5

Schwieriges Thema - mit starkem Ende Schreibstil unkonventionell, aber man gewöhnt sich dran

Die Geschichte von Ally ist tragisch & so klassisch wie man es meistens hört - sexueller Übergriff, man fühlt sich ekelhaft, wäscht es ab & versucht es in eine Kiste zu sperren. Aber Ally hat es irgendwie geschafft sich zu öffnen & ihre Geschichte zu erzählen - und es wurde ihr geglaubt! Blythe hingegen hat versucht dem Täter zu helfen, bis sie selbst in seine Falle getreten ist und alles verloren hat. Die Entwicklung des Charakters ist gut erkennbar & ich habe doch Mitgefühl für sie. Der Schreibstil war nicht mein Ding, deswegen habe ich länger gebraucht als normal, aber man hat sich dran gewöhnt

Schwieriges Thema - mit starkem Ende
Schreibstil unkonventionell, aber man gewöhnt sich dran
4.5

Lesenswert- Triggerwarnung sex. Gewalt gegen Frauen

Das ist wieder so ein Buch, dass ich echt wichtig finde. Zeigt es doch den Samen, der schon in den Schulen gesät wird: sexualisierte Gewalt gegen Mädchen. Gerne in der Kombination mit Gruppenzwang bzw. falsch gesteuerter Frauenfreundschaft. Gerade die soziale Dynamik hat mir gut gefallen. Wie wichtig es ist, einem „Gefühl“ eine Stimme zu geben. Nein, bedeutet nein. Und nicht „du bist ja mitgegangen“, „hast doch eh für ihn geschwärmt“, „du bildest dir da was ein“. Für mich persönlich war es aber nie unerträglich brutal geschildert. Abgründe wurden beschrieben und sehr viel auf der gedanklichen und der Gefühlsebene. Das Buch hinterlässt bei mir das Gefühl, dass es in Schulen gelesen werden sollte. So ein wichtiges Thema!

5

Dieses Buch hat mich nicht mehr aufhören lassen zu lesen! Es hat in mir so viele Emotionen geweckt ich war vorallem wütend aber auch berührt. Es gab Momente wo ich einfach nur schreien wollte und andere Momente wo ich Ally und Blythe einfach nur in meine Arme schließen wollte. Sexuelle Gewalt hat so viele Gesichter und das wird in diesem Buch total toll aufgegriffen. Ich mochte auch die Dynamik der entstehenden Freundschaft zwischen Ally und Blythe totaly Was ich auch toll fand das dieses Buch für ein Jugendbuch knallhart ehrlich ist und nichts umschrieben wurde. Für alle die gerne Bücher wie „Girls in Pieces“, „The Glass Girl“ oder „The way I used to be“ gelesen haben ist dieses Buch ein Muss !!

5

Wenn man ein feelgood Buch sucht, ist man hier an der falschen Adresse

Ich habe die erste Hälfte des Buches über mehrere Wochen gelesen. Mehrfach musste ich es nach nur wenigen Sätzen wieder weglegen und konnte einfach nicht weiterlesen. Alles hat mich so wütend gemacht. Wütend und fassungslos. Die inneren Monologe der beiden POVs zu lesen, war sehr schwer, da schlechte bzw. nicht nachvollziehbare Entscheidungen getroffen wurden. Gleichzeitig konnte ich mich aber auch irgendwie reinfühlen, weil wir alle mal Teenager waren und von jedem akzeptiert werden wollten. Die Charakterentwicklung in der zweiten Hälfte des Buches war wirklich sehr gut. Man heilte dadurch irgendwie ein bisschen mit. Auch wenn ich immer noch so wütend war. Das Buch zu bewerten, war wirklich sehr schwierig. Ein Buch, das starke Emotionen hervorruft und zum Nachdenken anregt, ist ein gutes Buch. Das Thema war harter Tobak, wurde aber wirklich sehr gut aufgearbeitet. Trotzdem brauche ich jetzt wieder eine leichte Romance.

5

Dieses Buch habe ich fast in einem Rutsch durchgelesen. Es hat mich von Anfang an gepackt und ich war voll drin. Durch die unterschiedlichen Perspektiven von Ally und Blythe, hat man einfach so viel von dem inneren Durcheinander und der verschiedenen Blickwinkel erfahren, dass meiner Meinung nach viel mehr Leute dieses Buch lesen sollten. Es geht immerhin um ein sehr ernstes Thema, was für die Beteiligten aber nur sehr selten klar in "Schwarz" und "Weiß" unterteilt werden kann. Und das kommt hier wirklich gut zur Geltung.

4.5

Eine aufwühlend Geschichte, ehrlich und direkt. Es wird nichts umschrieben sondern jede Grausamkeit vor Augen geführt und gezeigt das sexuelle Gewalt nicht nur ein Gesicht hat...

Es geht um Ally die total verknallt in Sean ist, den beliebtesten Typen der Schule. Jedoch scheint er unerreichbar...bis...er sie zu einer Party einlädt...Danach ist nichts mehr so wie zuvor. Ally muss sich die Frage stellen: ,,Wurde ich vergewaltigt?" Und dann ist da noch Blythe, eine Freundin von Sean, die ihm verspricht hinter ihm aufzuräumen und mit Ally zu reden, denn... ,,Es ist doch nichts passiert..." Es geht in dem Buch nicht nur um sexuelle Gewalt sondern auch um Freundschaft, um echte Freundschaft mit ihren Höhen und Tiefen. Auch Drogenmissbrauch, Mobbing und Essstörungen werden thematisiert. Die Entwicklung von Ally und Blythe war sehr sichtbar. Man würde mit ihren Gefühlen und Gedanken konfrontiert und hat sie einfach...verstanden, ihre Beweggründe waren meist nachvollziehbar. Das Buch hat mich wütend gemacht aber auch traurig, weil ich immer im Hinterkopf hatte, dass so etwas wirklich passiert und das garnicht mal so selten. Ich finde es immer wieder gut und wichtig das sexuelle Gewalt in Büchern thematisiert wird um darauf aufmerksam zu machen und es nicht tod zu schweigen. Ich bin durch die Seiten geflogen ohne es richtig zu merken, eine absolute Leseempfehlung für diejenigen die diese Themen mögen.

4

Ein schwieriges, aber wichtiges Thema steht im Zentrum dieses Buches: sexuelle Gewalt. Was "Something Happened to Ally" besonders macht, ist die Erzählweise aus mehreren Perspektiven, unter anderem aus der Sicht von Blythe, der besten Freundin des Täters. Ja, richtig gelesen: Nicht Ally oder der Täter, sondern Blythe, die irgendwo dazwischensteht , nicht direkt beteiligt ist , aber emotional involviert ist. Und genau das hat mich teilweise wütend gemacht. Ihre Gedanken, ihr Zögern, ihre Loyalität gegenüber ihrem "besten Freund", während Ally um Gehör kämpft , das hat mich oft fassungslos zurückgelassen. Ich konnte Blythes Verhalten nur schwer nachvollziehen Allys Sichtweise hingegen ist einfühlsam geschrieben. Man kann ihre inneren Kämpfe, ihre Zweifel, ihre Schuldgefühle sehr gut nachvollziehen. Diese Perspektive hat mich berührt und ich fand sie sehr wichtig und authentisch dargestellt. Trotzdem muss ich sagen: Ein paar Szenen haben mir an Tiefe gefehlt. Manches wirkte nicht ganz ausgereift oder hätte emotional noch mehr Tiefe vertragen. Gerade bei einem so sensiblen Thema ist das etwas schade. Ich habe z. B. "The Way I Used to Be" von Amber Smith gelesen , dieses Buch hat mich regelrecht mitgenommen und bleibt bis heute hängen. "Something Happened to Ally" war gut, aber hat dieses Level bei mir nicht erreicht. Insgesamt ist es ein gutes und wichtiges Buch, das den Dialog über sexuelle Gewalt anstößt und zeigt, wie viele Perspektiven und Dynamiken damit verbunden sein können. Trotz kleiner Schwächen definitiv lesenswert.

Post image
5

Ein sehr ergreifendes Buch, das erschreckend gut darstellt, wie schnell ein Mädchen in diese Situation kommt. Mir tut Ally unwahrscheinlich leid und es ist beängstigend, zu wissen das es genug Mädchen und Frauen da draußen gibt, denen genau das passiert.

5

Sehr realitätsnah und emotionale Geschichte

Im Buch von Hayley Krischer geht es um einige tiefe Themen, die einen sind ausgeprägter und andere eher oberflächlich thematisiert worden. Das Hauptthema ist eine Vergewaltigung, die auf einer Hausparty passiert. Natürlich war auch Alkohol mit im Spiel. Der Ablauf der gesamten Geschichte fand ich sehr realistisch und auch nicht nach dem Klischee. Trotzdem würde ich vor dem Kauf des Buches die Triggerwarnung lesen. Spannend waren auch die beiden Sichtweisen im Buch. Einmal die Sicht von Ally, dem Opfer, aber auch aus der Sicht von der besten Freundin des Täters, die versucht, Ally zu zeigen, dass es gar nicht so schlimm ist und Sean eigentlich ein toller Mann sei. Mich hat dieses Buch wirklich umgehauen, es ist spannend und leicht geschrieben aber ich würde es wegen dem Thema nicht ab 14 Jahren empfehlen sondern ab circa 16 Jahre. Ein Buch, welches man definitiv lesen sollte, nicht nur Jugendliche sondern auch Erwachsene. Ich könnte mir das Buch auch als Schullektüre für eine Achte oder auch Neunte Klasse vorstellen.

4.5

Einfühlsam und sehr gut verpackt!

Dieses Jugendbuch ist nichts für zwischendurch – es ist eine einfühlsame und tiefgründige Auseinandersetzung mit den Schattenseiten der Teenager-Jahre. Die Autorin/der Autor schafft es, die spezifischen Ängste und Herausforderungen von Mädchen auf eine Weise einzufangen, die beim Lesen fast körperlich spürbar ist. Ob es um Drogen, den erdrückenden Gruppenzwang oder das Hauptthema die traumatische Erfahrung sexueller Übergriffe geht – kein Thema wird oberflächlich behandelt. Jede Problematik bekommt den Raum und die Tiefe, die sie verdient, ohne dabei reißerisch zu wirken. Besonders brillant getroffen ist das Motiv der „unantastbaren Person“ an der Schule. Dieses Phänomen, das wir wohl alle noch aus unserer eigenen Jugend kennen, wird hier perfekt demaskiert. Es fängt dieses beklemmende Gefühl ein, wie eine einzelne Dynamik das gesamte soziale Gefüge dominieren kann. Ein wichtiges, aufwühlendes Buch, das die Schrecken des Erwachsenwerdens ungeschönt, aber mit sehr viel Feingefühl wiedergibt. Absolute Leseempfehlung für alle, die Literatur mit Tiefgang suchen.

4

Hart und wütend

Zwischen eskalierenden Parties und schrecklichen Aufnahme-Bräuchen entsteht in diesem Buch eine unerwartet Freundschaft auf einem sehr problematischem Fundament. Blythe ist ein popular mean girl und freundet sich auf einmal mit der schüchternen Abby an. Was beide verbindet ist der größte Playerboy der Schule und ein großes, sehr traumatisches Erlebnis für Abby. Triggerwarnung: Drogenmissbrauch, Mobbing Depressionen, Vergewaltigung!

4

Ein aufrüttelnder Roman über Macht, Schweigen und Mut.

Diese Geschichte hat mich emotional tief getroffen – nicht nur wegen ihrer Thematik, sondern wegen der schonungslosen Ehrlichkeit, mit der sie erzählt wird. Es geht um Ali, ein junges Mädchen, das sich in einen Jungen verguckt, der von allen bewundert wird. Was als harmloses Schwärmen beginnt, endet in einer Erfahrung, die ihr Leben für immer verändert. Was hier passiert, ist keine missverstandene Romanze. Es ist eine Gewalttat. Und das Erschreckendste ist nicht nur der Übergriff selbst, sondern wie das Umfeld reagiert: Verharmlosung, Schuldumkehr, Schweigen. Die Stärke dieses Buches liegt in der Darstellung, wie schwer es ist, in einer Welt, die Täter schützt und Opfer isoliert, die eigene Wahrheit laut auszusprechen. Die Autorin gibt Ali eine Stimme – eine, die zunächst zögert, ringt, zweifelt. Aber dann wächst. Die Entwicklung dieser Figur ist so authentisch, dass es weh tut. Besonders beeindruckt hat mich die Beziehung zwischen Ali und Blythe, die auf den ersten Blick unmöglich scheint, sich aber zu etwas viel Tieferem entwickelt: dem Mut, hinzusehen und Verantwortung zu übernehmen. Dieses Buch ist kein leichter Stoff. Es ist unbequem, wühlt auf und verlangt einem einiges ab. Aber genau deshalb ist es so wichtig. Es spricht über Dinge, über die oft geschwiegen wird – und macht Mut, das Schweigen zu brechen. Kein reißerischer Sensationsroman, sondern ein feinfühlig erzähltes Stück Wirklichkeit, das lange nachhallt. Fazit: Ein aufrüttelnder Roman über Macht, Schweigen und Mut.

4.5

Tough topic, aber gut rübergebracht🫶🏼 ❗️Beitrag enthält Spoiler❗️

Romane, die Triggerthemen rund um sexualisierte Gewalt beinhalten finde ich oft schwierig, denn es ist ein thematisches Minenfeld und ein schmaler Grad in Hinblick auf Pietät und Empathie. Dieses Buch schafft den Balanceakt aber extrem gut. Und da ich es wichtig finde, dass offen mit solchen schweren Themen umgegangen wird, haben solche Bücher auch absolut ihre Daseinsberechtigung. Die zwei weiblichen Perspektiven auf ein und das selbe Ereignis, einmal die Täter- bzw. Mitwisser-Perspektive und einmal das Opfer, das war einfach grandios. Erschreckend, beängstigend, zum aus der Haut fahren. Es ist keine leichte Geschichte, aber ein sehr realistisches Szenario. Ich fand vor allem Ally sehr nahbar und sympathisch und habe sehr mit ihr mitgefühlt. Den Mean Girl Club rund um B. fand ich aber auch sehr authentisch angelegt. Mitleid konnte ich trotzdem nicht mit ihr empfinden, auch wenn vor allem ihr moralisches Dilemma zum Ende hin mich doch gepackt hat. Das war überzeugend angelegt, zwischen Selbstschutz, Egoismus und Zweifel wurde B. für mich quasi zur Verliererin der Geschichte, was fast schon traurig war. Ich finde diese Art Geschichte so wichtig, nicht nur weil sie ein relevantes und brisantes Thema sichtbar machen, sondern den Leser auch sensibilisieren und zum Nachdenken anregen. Und das schafft dieses Buch auf eine eher sanfte Art. Hier wird nicht mit der Keule geschwungen und dem Finger gezeigt, es ist deutlich subtiler. Aber es ist eine starke und bestärkende Geschichte. Der Schreibstil ist leicht und erleichtert damit auch das Lesen des Buches, dass viele Emotionen (vorallem Agressionen), viele Gedanken und viele Facetten mitbringt.

Tough topic, aber gut rübergebracht🫶🏼
❗️Beitrag enthält Spoiler❗️
3.5

Wichtiger Roman, der zeigt, wie schwierig das Leben als Jugendliche ist und wie mutig man sein muss

Something happened to Ally behandelt ein so wichtiges und leider viel zu präsentes Thema. Allys Geschichte ist herzzerreißend, tief traurig und mutmachend. Sie erlebt etwas schreckliches, verschwindet seelisch und schafft es nach langer Zeit endlich, für sich einzustehen. Der Roman hat mich tief berührt, der Schreibstil wirkte auf mich genau so, wie ich mir Gedanken und Gefühle in solchen Situationen vorstelle. Leider viel es mir dadurch oftmals schwieriger, wirklich den Faden zu behalten.

4

Eigentlich entspreche ich nicht mehr ganz der Zielgruppe, für die dieses Buch gedacht ist - was ich beim Lesen auch gemerkt habe. Trotzdem wollte ich die Geschichte lesen, weil es ein wichtiges Thema ist und ich so ein Buch in unserer Jugend gut hätte gebrauchen können, da es um sexualisierte Gewalt geht. Die Protagonistin Ally war eine ganz normale Jugendliche, bis sie auf einer Party von einem der beliebtesten Jungen der Schule vergewaltigt wurde. Danach ist nichts mehr so, wie es einmal war, und davon handelt dieses Buch. Wie Ally danach damit umgeht und wie die beliebte Blythe, die mit dem Täter befreundet ist, versucht sie zum Schweigen zu bringen, damit niemand es erfährt. Ich kann mir gut vorstellen, dass es ein hilfreiches Buch für betroffene Jugendliche sein kann. Mir gefiel es ganz gut, obwohl es natürlich kein schönes Thema ist, dafür aber ein umso wichtigeres. Mein einziger Kritikpunkt ist der, dass es am Ende sehr leicht für Ally war, Gerechtigkeit zu bekommen. Die meisten haben ihr sofort uneingeschränkt geglaubt und die Polizei hat die Sache sogar so ernst genommen, dass der Täter sofort in U-Haft kam. Wie die Gesetze in Amerika diesbezüglich sind, weiß ich nicht, aber hier in Deutschland erscheint es mir doch eher unrealistisch. Gerade weil der Täter selbst noch minderjährig ist. Aber auch sonst haben es Opfer von solchen Straftaten ziemlich schwer, Gehör zu finden. Ganz zu schweigen davon, dass die Täter meistens ungestraft davon kommen und man letzten Endes viel zu oft den Opfern die Schuld zuweist. Das war hier nicht wirklich der Fall, was es etwas unrealistisch für mich macht, aber ich kann verstehen, dass das Buch hoffnungsvoll und gut enden sollte und die Autorin sich deswegen für diesen Ausgang entschieden hat.

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