Social Kill - Gefährliche Spiele auf TikTok
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Description
Book Information
Author Description
Fabian Lenk, geboren 1963, studierte Diplom-Journalistik an der Deutschen Journalistenschule in München und war nach Abschluss des Studiums 25 Jahre lang als Reporter tätig. Parallel schrieb er Bücher - zuerst Krimis für Erwachsene mit Polizeireportern als Protagonisten. Seit 2001 kamen über 240 Kinder- und Jugendbücher hinzu, die in 21 Sprachen übersetzt wurden und sich über vier Millionen Mal verkauften. Seit 2014 konzentriert sich Fabian Lenk ganz auf das Schreiben von Krimis und Thrillern für beide Zielgruppen. 2023 erschien mit »App to die« sein erster Thriller im Gmeiner-Verlag. Fabian Lenk wohnt mit seiner Frau in der Nähe von Bremen.
Posts
Interessantes Thema, leider eine schlechte Umsetzung und wenig Spannung
Diese Rezension zu schreiben fällt mir echt nicht einfach und ich habe lange überlegt, was ich zu dem Buch schreiben soll. Der Klappentext hat sich beim ersten Mal durchlesen echt gut und spannend angehört. Die Vorfreude war da und auch die Erwartungen waren hoch. Doch leider fehlte dem Buch ein roter Faden und vor allem eine mitreisende Story, um den Leser ans Lesen zu fesseln. Das erste Kapitel zeigt uns direkt eine Tragödie und zwar wird der TikTok-Star Bennett vor laufender Kamera getötet und man spürt die erschreckenden Auswirkungen von Social-Media und wie aus harmlosem Content tödliche Realität wird. Statt eine zentrale Hauptfigur mit der wir als Leser mitfiebern und eine hochspannende Geschichte erleben, gibt es ab Kapitel 2 verschiedene Charaktere mit denen ich nicht warm geworden bin und die mir zu eindimensional und blass gewirkt haben. Außerdem wurden im Laufe des Buches immer wieder neue Themen und Stränge miteingebaut und der Bereich Journalismus aus der Sicht von einem Polizeireporter und seinem Team stand zu sehr im Fokus. Zwischendurch wurde anhand von zwei Teenagern gezeigt wie dramatisch eine TikTok-Challenge sein kann. Kamera an und es könnte tödlich enden. Teilweise fand ich die Abschnitte echt gut in Szene gesetzt und zeigten, was man alles macht für mehr Follower, für Anerkennung und für eine Beliebtheit auf TikTok. In „Social Kill“ passiert viel, man verliert leicht den Überblick und man sucht vergebens die Spannung. Trotz einem schönen Cover und einem an sich interessanten, aktuellen und brisanten Thema, war es für mich leider kein Buch was ich empfehlen kann.

Erwartungen waren höher
Die Grundidee des Buches hat definitiv Potenzial und das Thema hätte deutlich mehr hergeben können. Leider zieht sich die Handlung sehr lange: Bis weit über die Hälfte des Buches hinweg empfand ich die Geschichte als ziemlich langweilig. Allerdings nicht so sehr, dass ich das Buch abbrechen wollte. Erst zum Ende hin nimmt die Story spürbar Fahrt auf und wird endlich spannender. Da zeigt sich, was aus der Idee eigentlich hätte werden können. Insgesamt bleibt für mich aber das Gefühl, dass mehr drin gewesen wäre, besonders im Mittelteil hätte das Buch deutlich straffer und packender erzählt sein können. Fazit: Gute Idee, schwache Umsetzung über weite Strecken, mit einem versöhnlichen, spannenderen Ende.
- TikTok - Mörderisches Spiel - Einzelband - Thriller Rezension zu „Social Kill“ von Fabian Lenk Die Grundidee von „Social Kill“ ist vielversprechend: Ein mörderisches Spiel in den sozialen Netzwerken, das mit einem erschreckenden Szenario beginnt und immer weiter eskaliert. Leider bleibt die Umsetzung hinter den Erwartungen zurück. Ein großes Problem sind die Charaktere. Sie wirken flach und eindimensional, sodass es schwerfällt, mit ihnen mitzufiebern oder echte Spannung aufzubauen. Gerade in einem Thriller ist das essenziell, doch hier bleiben sowohl Opfer als auch Täter und Ermittler blass. Auch die Handlung selbst fühlt sich oft überzogen an. Natürlich lebt das Genre von Dramatik, aber einige Wendungen wirken konstruiert und wenig glaubwürdig. Statt einer düsteren, packenden Atmosphäre entsteht eher ein distanziertes Mitlesen ohne echtes Mitfiebern. Wer tiefgründige Charaktere und eine fesselnde Spannungskurve erwartet, wird hier leider enttäuscht. 2⭐️
Ich habe „Social Kill - Gefährliche Spiele auf TikTok - nur ein Klick trennt dich vom Abgrund“ im Rahmen einer Leserunde gelesen und ich habe wirklich große Erwartungen gehabt, der Klappentext hat mich direkt angesprochen und ich habe mich sehr auf die Geschichte gefreut. Als TikTok-Star Bennet vor laufender Kamera ermordet wird, gerät Polizeireporter Finn Wahlberg in einen Strudel aus Hatespeech, gefährlichen Online-Trends und einem tödlichen Wettkampf um Klicks. Er stößt auf Abgründe, die tiefer gehen als der Hype um Follower. Ich bin ganz ehrlich, diese Rezension zu schreiben fällt mir alles andere als leicht… Ich war sehr gespannt auf diese Geschichte, denn das Thema hat für mich wahnsinnig viel Potential. Aber ich habe mich leider unglaublich schwer getan, für meine Verhältnisse habe ich ewig gebraucht um dieses Buch zu beenden und wenn ich ehrlich bin, habe ich sogar drüber nachgedacht es abzubrechen. Das hat mehrere Gründe, zum einen fehlte mir die Struktur in dieser Geschichte, der sprichwörtliche rote Faden hat mir gefehlt und es war einfach zu viel los. Außerdem ist mir das Thema TikTok viel zu stiefkindlich behandelt worden, irgendwie lag der Fokus eher auf dem Job eines Journalisten. Dann gibt es Charaktere die viel zu übertrieben dargestellt wurden, aber auch solche die einfach nur blass sind - greifen konnte ich weder die einen noch die anderen und ehrlich, ich entwickle sehr schnell Sympathien… Ich weiß nicht ob es einfach der falsche Zeitpunkt für dieses Buch war, aber ich bin damit leider nicht warm geworden...
Gute Story, ausbaufähiges Ende
Die Story hat mir wirklich gut gefallen. Auch die Schreibweise aus mehreren Perspektiven wurde super umgesetzt. Zwischendurch waren einige Passagen recht langatmig und zu sehr in die Länge gezogen. Das Motiv war fand ich recht vorraussehbar. Und die Umsetzung vom Ende fand ich etwas unrealistisch. Ansonsten hat mich das Buch gut unterhalten und es hat Spaß gemacht es zu lesen.
* 1,5 Sterne Die Idee ist eigentlich nicht schlecht. Social Media in Verbindung mit einer Mordserie? Doch das Potenzial für eine gute Story wird hier gar nicht genutzt. Das größte Problem sind die Figuren. Es treten sehr viele Charaktere auf, die kaum oder gar nicht richtig eingeführt werden. Besonders irritierend ist eine Nebenfigur, die als freier Mitarbeiter einer Zeitung geführt wird, aber scheinbar nie Artikel liefert und inhaltlich nichts zur Handlung beiträgt. Warum man ausgerechnet aus seiner Perspektive mehrere Kapitel bekommt, obwohl er weder aktiv am Geschehen beteiligt ist noch zu den Opfern zählt, bleibt mir bis jetzt noch ein Rätsel. Ich war immer genervt, sobald sein POV kam. Nicht, dass der Hauptcharakter unbedingt sympathischer ist und man unbedingt für ihn rooted - ich war sehr gelangweilt von ihm und seiner Familie. Auch der Erzählstil überzeugt gar nicht. Die Kapitel aus Sicht der Täter tragen wenig zur Spannung bei. Zudem hat man öfter das Gefühl, dass hier weniger die Figuren sprechen als vielmehr der Autor selbst – etwa bei eingestreuten, teils abwertenden Kommentaren zu Themen wie Gendern. Inhaltlich kommt die Handlung kaum voran: Nach über 200 Seiten hat sich abgesehen von einigen Morden (etwa vier bis fünf) wenig entwickelt. Da der Hauptcharakter die Ereignisse hauptsächlich nur beobachtet und darüber berichtet, bleibt eine Spannungskurve ganz aus. Das Finale wirkt schließlich unrealistisch, da die Täter ihre Motive und Taten plötzlich vollständig und detailliert dem Hauptcharakter erklären! Obwohl TikTok zentral im Titel genannt wird spielt es letztlich kaum eine echte Rolle spielt. Es wirkt eher wie ein Marketingelement, um das Buch moderner erscheinen zu lassen und mehr Aufmerksamkeit zu generieren. Mir jedenfalls kam es nicht so vor, als würde TikTok groß im Zentrum des Geschehens stehen. War leider überhaupt nicht mein Buch, und ich werde auch keine weiteren Titel des Autors lesen.
TikTok - Boomer stößt auf die Welt der GenZ
Das Buch ist gut und flüssig geschrieben. Lässt sich gut lesen. Wie der Titel es vermuten lässt, werden aktuelle Themen wie Social Media und deren Gefahren behandelt. An manchen Stellen finde ich es etwas weit her geholt, aber insgesamt bekommt man am Ende die Auflösung bzw. die Zusammenhänge der einzelnen Personen zueinander. So richtig hat es mich nicht überzeugt, man hätte sicherlich mehr aus dem Stoff machen können, ohne gleich einen Vorabendkrimi draus zu basteln.
Spannende Unterhaltung
*Rezensionsexemplar * Vielen Dank an @Gmeinerverlag und @netgalleyde! Der Thriller „Social Kill“ von Fabian Lenk ist spannend und lässt sich gut lesen. Ich hatte den Thriller in knapp 2 Tagen gelesen. Finn Wahlberg, ein Journalist aus Hamburg mit Verbindungen zur Hamburger Polizei stößt auf einen interessanten Fall. Ein Influencer bei Tik Tok, Bennet, wird ermordet. Er soll einen Konkurrenten in den Tod getrieben haben. Sein Tod wurde gefilmt und bei Tik Tok veröffentlicht. Finn will mehr erfahren und registriert sich bei der Platform. Und plötzlich ist er „mittendrin“… Das Cover passt zum Buch, das Foto erschließt sich allerdings erst im Verlauf der Story. Die Charaktere sind gut gezeichnet, ich konnte sie mir alle gut vorstellen. Finn und seine Frau waren mir sehr sympathisch. Die Sprache ist passend zu den Charakteren und wird wechselnd aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Die Story zeigt gut auf, wie es in sozialen Netzwerken zugeht und wie schnell Meldungen und Gerüchte aus dem Ruder laufen können. Außerdem wird gut beschrieben wie leicht es Menschen gemacht wird, Hass und Irreführung anonym zu verbreiten. Lenk hat in seinem Thriller alles verarbeitet, was aktuell in den Netzen kursiert. Pressearbeit, Influencer, Rechts- und Linksextremismus und noch viel mehr. Die Story bleibt rätselhaft bis zum Schluss, der Plottwist kam doch überraschend. Ich fand den Thriller prinzipiell gut. Etwas gestört hat mich, dass zu viele Themen und ihre Hintergründe in einen Roman gepackt wurden. Meiner Meinung nach hätte der Autor hier mehr daraus machen können. Die einzelnen Themen sind brisant genug für mehr Lesestoff. Hierfür muss ich leider einen Punkt abziehen. Ich kann den Thriller trotzdem weiterempfehlen. Besonders die LeserInnen, die sich im Rahmen eines Thrillers näher mit den Auswirkungen von Social Media beschäftigen wollen. Verlag>: Gmeiner Verlag Erscheinungsdatum: 12.03.2025 ISBN: 978-3-8392-0824-3 400 Seiten (Printausgabe)
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Fabian Lenk, geboren 1963, studierte Diplom-Journalistik an der Deutschen Journalistenschule in München und war nach Abschluss des Studiums 25 Jahre lang als Reporter tätig. Parallel schrieb er Bücher - zuerst Krimis für Erwachsene mit Polizeireportern als Protagonisten. Seit 2001 kamen über 240 Kinder- und Jugendbücher hinzu, die in 21 Sprachen übersetzt wurden und sich über vier Millionen Mal verkauften. Seit 2014 konzentriert sich Fabian Lenk ganz auf das Schreiben von Krimis und Thrillern für beide Zielgruppen. 2023 erschien mit »App to die« sein erster Thriller im Gmeiner-Verlag. Fabian Lenk wohnt mit seiner Frau in der Nähe von Bremen.
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Interessantes Thema, leider eine schlechte Umsetzung und wenig Spannung
Diese Rezension zu schreiben fällt mir echt nicht einfach und ich habe lange überlegt, was ich zu dem Buch schreiben soll. Der Klappentext hat sich beim ersten Mal durchlesen echt gut und spannend angehört. Die Vorfreude war da und auch die Erwartungen waren hoch. Doch leider fehlte dem Buch ein roter Faden und vor allem eine mitreisende Story, um den Leser ans Lesen zu fesseln. Das erste Kapitel zeigt uns direkt eine Tragödie und zwar wird der TikTok-Star Bennett vor laufender Kamera getötet und man spürt die erschreckenden Auswirkungen von Social-Media und wie aus harmlosem Content tödliche Realität wird. Statt eine zentrale Hauptfigur mit der wir als Leser mitfiebern und eine hochspannende Geschichte erleben, gibt es ab Kapitel 2 verschiedene Charaktere mit denen ich nicht warm geworden bin und die mir zu eindimensional und blass gewirkt haben. Außerdem wurden im Laufe des Buches immer wieder neue Themen und Stränge miteingebaut und der Bereich Journalismus aus der Sicht von einem Polizeireporter und seinem Team stand zu sehr im Fokus. Zwischendurch wurde anhand von zwei Teenagern gezeigt wie dramatisch eine TikTok-Challenge sein kann. Kamera an und es könnte tödlich enden. Teilweise fand ich die Abschnitte echt gut in Szene gesetzt und zeigten, was man alles macht für mehr Follower, für Anerkennung und für eine Beliebtheit auf TikTok. In „Social Kill“ passiert viel, man verliert leicht den Überblick und man sucht vergebens die Spannung. Trotz einem schönen Cover und einem an sich interessanten, aktuellen und brisanten Thema, war es für mich leider kein Buch was ich empfehlen kann.

Erwartungen waren höher
Die Grundidee des Buches hat definitiv Potenzial und das Thema hätte deutlich mehr hergeben können. Leider zieht sich die Handlung sehr lange: Bis weit über die Hälfte des Buches hinweg empfand ich die Geschichte als ziemlich langweilig. Allerdings nicht so sehr, dass ich das Buch abbrechen wollte. Erst zum Ende hin nimmt die Story spürbar Fahrt auf und wird endlich spannender. Da zeigt sich, was aus der Idee eigentlich hätte werden können. Insgesamt bleibt für mich aber das Gefühl, dass mehr drin gewesen wäre, besonders im Mittelteil hätte das Buch deutlich straffer und packender erzählt sein können. Fazit: Gute Idee, schwache Umsetzung über weite Strecken, mit einem versöhnlichen, spannenderen Ende.
- TikTok - Mörderisches Spiel - Einzelband - Thriller Rezension zu „Social Kill“ von Fabian Lenk Die Grundidee von „Social Kill“ ist vielversprechend: Ein mörderisches Spiel in den sozialen Netzwerken, das mit einem erschreckenden Szenario beginnt und immer weiter eskaliert. Leider bleibt die Umsetzung hinter den Erwartungen zurück. Ein großes Problem sind die Charaktere. Sie wirken flach und eindimensional, sodass es schwerfällt, mit ihnen mitzufiebern oder echte Spannung aufzubauen. Gerade in einem Thriller ist das essenziell, doch hier bleiben sowohl Opfer als auch Täter und Ermittler blass. Auch die Handlung selbst fühlt sich oft überzogen an. Natürlich lebt das Genre von Dramatik, aber einige Wendungen wirken konstruiert und wenig glaubwürdig. Statt einer düsteren, packenden Atmosphäre entsteht eher ein distanziertes Mitlesen ohne echtes Mitfiebern. Wer tiefgründige Charaktere und eine fesselnde Spannungskurve erwartet, wird hier leider enttäuscht. 2⭐️
Ich habe „Social Kill - Gefährliche Spiele auf TikTok - nur ein Klick trennt dich vom Abgrund“ im Rahmen einer Leserunde gelesen und ich habe wirklich große Erwartungen gehabt, der Klappentext hat mich direkt angesprochen und ich habe mich sehr auf die Geschichte gefreut. Als TikTok-Star Bennet vor laufender Kamera ermordet wird, gerät Polizeireporter Finn Wahlberg in einen Strudel aus Hatespeech, gefährlichen Online-Trends und einem tödlichen Wettkampf um Klicks. Er stößt auf Abgründe, die tiefer gehen als der Hype um Follower. Ich bin ganz ehrlich, diese Rezension zu schreiben fällt mir alles andere als leicht… Ich war sehr gespannt auf diese Geschichte, denn das Thema hat für mich wahnsinnig viel Potential. Aber ich habe mich leider unglaublich schwer getan, für meine Verhältnisse habe ich ewig gebraucht um dieses Buch zu beenden und wenn ich ehrlich bin, habe ich sogar drüber nachgedacht es abzubrechen. Das hat mehrere Gründe, zum einen fehlte mir die Struktur in dieser Geschichte, der sprichwörtliche rote Faden hat mir gefehlt und es war einfach zu viel los. Außerdem ist mir das Thema TikTok viel zu stiefkindlich behandelt worden, irgendwie lag der Fokus eher auf dem Job eines Journalisten. Dann gibt es Charaktere die viel zu übertrieben dargestellt wurden, aber auch solche die einfach nur blass sind - greifen konnte ich weder die einen noch die anderen und ehrlich, ich entwickle sehr schnell Sympathien… Ich weiß nicht ob es einfach der falsche Zeitpunkt für dieses Buch war, aber ich bin damit leider nicht warm geworden...
Gute Story, ausbaufähiges Ende
Die Story hat mir wirklich gut gefallen. Auch die Schreibweise aus mehreren Perspektiven wurde super umgesetzt. Zwischendurch waren einige Passagen recht langatmig und zu sehr in die Länge gezogen. Das Motiv war fand ich recht vorraussehbar. Und die Umsetzung vom Ende fand ich etwas unrealistisch. Ansonsten hat mich das Buch gut unterhalten und es hat Spaß gemacht es zu lesen.
* 1,5 Sterne Die Idee ist eigentlich nicht schlecht. Social Media in Verbindung mit einer Mordserie? Doch das Potenzial für eine gute Story wird hier gar nicht genutzt. Das größte Problem sind die Figuren. Es treten sehr viele Charaktere auf, die kaum oder gar nicht richtig eingeführt werden. Besonders irritierend ist eine Nebenfigur, die als freier Mitarbeiter einer Zeitung geführt wird, aber scheinbar nie Artikel liefert und inhaltlich nichts zur Handlung beiträgt. Warum man ausgerechnet aus seiner Perspektive mehrere Kapitel bekommt, obwohl er weder aktiv am Geschehen beteiligt ist noch zu den Opfern zählt, bleibt mir bis jetzt noch ein Rätsel. Ich war immer genervt, sobald sein POV kam. Nicht, dass der Hauptcharakter unbedingt sympathischer ist und man unbedingt für ihn rooted - ich war sehr gelangweilt von ihm und seiner Familie. Auch der Erzählstil überzeugt gar nicht. Die Kapitel aus Sicht der Täter tragen wenig zur Spannung bei. Zudem hat man öfter das Gefühl, dass hier weniger die Figuren sprechen als vielmehr der Autor selbst – etwa bei eingestreuten, teils abwertenden Kommentaren zu Themen wie Gendern. Inhaltlich kommt die Handlung kaum voran: Nach über 200 Seiten hat sich abgesehen von einigen Morden (etwa vier bis fünf) wenig entwickelt. Da der Hauptcharakter die Ereignisse hauptsächlich nur beobachtet und darüber berichtet, bleibt eine Spannungskurve ganz aus. Das Finale wirkt schließlich unrealistisch, da die Täter ihre Motive und Taten plötzlich vollständig und detailliert dem Hauptcharakter erklären! Obwohl TikTok zentral im Titel genannt wird spielt es letztlich kaum eine echte Rolle spielt. Es wirkt eher wie ein Marketingelement, um das Buch moderner erscheinen zu lassen und mehr Aufmerksamkeit zu generieren. Mir jedenfalls kam es nicht so vor, als würde TikTok groß im Zentrum des Geschehens stehen. War leider überhaupt nicht mein Buch, und ich werde auch keine weiteren Titel des Autors lesen.
TikTok - Boomer stößt auf die Welt der GenZ
Das Buch ist gut und flüssig geschrieben. Lässt sich gut lesen. Wie der Titel es vermuten lässt, werden aktuelle Themen wie Social Media und deren Gefahren behandelt. An manchen Stellen finde ich es etwas weit her geholt, aber insgesamt bekommt man am Ende die Auflösung bzw. die Zusammenhänge der einzelnen Personen zueinander. So richtig hat es mich nicht überzeugt, man hätte sicherlich mehr aus dem Stoff machen können, ohne gleich einen Vorabendkrimi draus zu basteln.
Spannende Unterhaltung
*Rezensionsexemplar * Vielen Dank an @Gmeinerverlag und @netgalleyde! Der Thriller „Social Kill“ von Fabian Lenk ist spannend und lässt sich gut lesen. Ich hatte den Thriller in knapp 2 Tagen gelesen. Finn Wahlberg, ein Journalist aus Hamburg mit Verbindungen zur Hamburger Polizei stößt auf einen interessanten Fall. Ein Influencer bei Tik Tok, Bennet, wird ermordet. Er soll einen Konkurrenten in den Tod getrieben haben. Sein Tod wurde gefilmt und bei Tik Tok veröffentlicht. Finn will mehr erfahren und registriert sich bei der Platform. Und plötzlich ist er „mittendrin“… Das Cover passt zum Buch, das Foto erschließt sich allerdings erst im Verlauf der Story. Die Charaktere sind gut gezeichnet, ich konnte sie mir alle gut vorstellen. Finn und seine Frau waren mir sehr sympathisch. Die Sprache ist passend zu den Charakteren und wird wechselnd aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Die Story zeigt gut auf, wie es in sozialen Netzwerken zugeht und wie schnell Meldungen und Gerüchte aus dem Ruder laufen können. Außerdem wird gut beschrieben wie leicht es Menschen gemacht wird, Hass und Irreführung anonym zu verbreiten. Lenk hat in seinem Thriller alles verarbeitet, was aktuell in den Netzen kursiert. Pressearbeit, Influencer, Rechts- und Linksextremismus und noch viel mehr. Die Story bleibt rätselhaft bis zum Schluss, der Plottwist kam doch überraschend. Ich fand den Thriller prinzipiell gut. Etwas gestört hat mich, dass zu viele Themen und ihre Hintergründe in einen Roman gepackt wurden. Meiner Meinung nach hätte der Autor hier mehr daraus machen können. Die einzelnen Themen sind brisant genug für mehr Lesestoff. Hierfür muss ich leider einen Punkt abziehen. Ich kann den Thriller trotzdem weiterempfehlen. Besonders die LeserInnen, die sich im Rahmen eines Thrillers näher mit den Auswirkungen von Social Media beschäftigen wollen. Verlag>: Gmeiner Verlag Erscheinungsdatum: 12.03.2025 ISBN: 978-3-8392-0824-3 400 Seiten (Printausgabe)















