Im Zeichen der Kobra
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Description
Book Information
Author Description
Fabian Lenk war schon immer ziemlich neugierig, also auf der Suche nach Geheimnissen und Verborgenem. Zunächst wollte er Archäologe werden, entschied sich dann jedoch für Journalistik und wurde Reporter. Inzwischen hat er acht Thriller für Erwachsene sowie rund 250 Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht. Bei seinen Recherchen hilft ihm seine Frau Simone – auch dann, wenn er mal nicht weiterweiß.
Posts
Spannender Reihenauftakt für Kinder, die viel Action mögen
Das Alte Ägypten übt eine ganz besondere Faszination aus. Pyramiden, Geheimgänge, Mumien, Schätze, alte Götter - daraus lassen sich tolle Geschichten spinnen. Auch „Im Zeichen der Kobra. Der Raub der Totenmaske“ von Fabian Lenk enthält viele dieser Elemente. Die Geschwister Yana, Yamon und Anouk begleiten ihren Onkel, Professor Klawitter, zu einer Ausgrabung im Tal der Könige. Dabei entdecken sie eine Grabkammer mit einer geheimnisvollen Formel, die ihnen besondere magische Kräfte verleiht. Die drei Geschwister können sich von nun an in Tiere verwandeln. Kurze Zeit später beobachten sie einen Raub im Ägyptischen Museum in Kairo. Natürlich wollen die drei helfen, die Diebe zu stellen. Doch dabei geraten sie selbst in große Gefahr. Besonders der Beginn der Geschichte hat meinem Sohn und mir richtig gut gefallen. Die Beschreibung der Ausgrabungsstätte, die vielen gut recherchierten Informationen zum Alten Ägypten und dann das kleine magische Element - all das hat uns schnell in seinen Bann gezogen. Leider hat uns der Fortgang der Geschichte dann nicht mehr ganz so begeistert. Es gab einige starke Momente, vor allem, wenn sich Yana in einen Vogel verwandelt. In anderen Momenten lag der Fokus mehr auf den Karatekampfkünsten der großen Schwester Anouk. Diese haben uns leider nicht ganz so gut gefallen. Wir hätten uns gewünscht, dass auch hier stärker die tierischen Fähigkeiten eingesetzt würden oder die drei mit pfiffigen Ideen eine Lösung finden. So lag für uns der Fokus am Ende der Geschichte zu sehr auf Kampfaction und Verfolgungsjagden und zu wenig auf dem magischen Element und dem Alten Ägypten. Dafür haben uns aber die Perspektivwechsel hin zum Schurken der Geschichte sehr gut gefallen. Hier gibt es einige amüsante Augenblicke und Einblicke in die Gedankenwelt eines Bösewichts. Doch am Ende hatten wir das Gefühl, den Schurken fast ein bisschen besser zu kennen als die drei Hauptfiguren, was für uns ein wenig schade war. Trotz kleiner Schwächen ist „Im Zeichen der Kobra“ ein spannendes Abenteuer, das besonders zu Beginn mit dem Thema Altes Ägypten überzeugt. Für uns gibt das 3,5 Sterne. Die Altersempfehlung des Verlags ab etwa 11 Jahren ist wegen der Kampfszenen und der Bedrohung durch Waffen durchaus passend. Gerade ältere Kinder, die gerne Actionszenen mögen, werden hier voll auf ihre Kosten kommen.

Ein toller Einstieg in die neue Reihe
Das Cover des Buches macht schon einiges her. Es hat mich gleich auf die Geschichte eingestimmt und mir gefällt, dass es sich auch haptisch von anderen Covern abhebt. Als ich über das Cover gestrichen habe, hatte ich das Gefühl, direkt über den Wüstensand zu streichen. Eine sehr coole Idee. Auch die Illustrationen im Buch haben mir sehr gut gefallen. Sie haben die Geschichte toll ergänzt und ich konnte mir so die einzelnen Szenen noch besser vorstellen. Auch für den Lesefluss waren sie gut, indem sie den Text etwas auflockern und so das Lesen erleichtern. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und ist für das Alter der Zielgruppe (11/12 Jahre) angemessen. Kleine Schwierigkeiten hatte ich zu Beginn, als die Raumgrößen in Quadratmetern angegeben waren. Ich finde es gar nicht so einfach, sich damit die Größe eines Raumes vorzustellen und weiß auch nicht, ob es 11 oder 12 Jahre könnten. Trotzdem war die Geschichte sehr spannend geschrieben und hatte einen schnellen Handlungsablauf. Ich mochte vor allem den ersten Part, in dem sie auf der Ausgrabung waren, da es dort einige spannende Fakten zum alten Ägypten gab. Nach dem Raub gab es eine große Verfolgungsjagd, mit Gangstern die in sich etwas widersprüchlich waren. Ich konnte nicht zusammenbringen, wie ein Mann, der so gut zu seinem Hund ist, so skrupellos gegenüber Kindern sein kann. Die Charaktere der drei Detektive Yana, Yamon und Anouk haben mir gut gefallen, obwohl Anouk für mich schon den stärksten Charakter hatte. Sie war auch 10 Jahre älter als ihre Geschwister, trotzdem hätte ich mich gewünscht, dass Yana und Yamon noch ein bisschen mehr zur Geltung gekommen wären. Und mich hat überrascht, wie wenig die Kinder mit ihrer neuen Gabe experimentiert haben. Ich glaube, hätte ich eine solche Entdeckung gemacht, hätte ich gar nicht aufgehört, sie auszuprobieren. Insgesamt empfand ich die Geschichte als sehr spannend und würde sie Kindern/Jugendlichen ab 11/12 Jahren, die gerne spannende Detektivgeschichten und Ägypten mögen, weiterempfehlen.
Abenteuer zwischen Hieroglyphen und Magie
Flirrender Wüstensand, uralte Geheimnisse und der Atem der Geschichte. Im Zeichen der Kobra von Fabian Lenk hat uns mitten hinein ins Tal der Könige gezogen. Zwischen Hieroglyphen, Grabkammern und einem Hauch Magie entfaltet sich ein Abenteuer, das Wissen und Spannung wunderbar verbindet. Gemeinsam mit meiner Tochter bin ich Seite für Seite durch Ägypten gereist. „Mama, stell dir vor, ich wäre ein Falke!“, flüsterte sie, als Yamon sich in Horus verwandelte und plötzlich haben wir beide die Arme ausgebreitet und lautlos durch unser Wohnzimmer „geflogen“. Diese Verwandlungen in Bastet, Horus und Anubis haben uns begeistert, auch wenn wir uns an manchen Stellen etwas mehr Tiefe für die Figuren gewünscht hätten. Besonders die Szene im Ägyptischen Museum ließ unsere Herzen schneller schlagen. „Das ist wie ein Film!“, rief sie, während wir abwechselnd gelesen haben und ich merkte, wie sehr uns diese halsbrecherische Verfolgungsjagd gepackt hat. Die historischen Details wirken sorgfältig recherchiert und schenken der Geschichte Substanz, ohne zu belehren. Manchmal ging alles sehr rasant voran, Konflikte lösten sich fast zu glatt da hätten wir uns mehr Atempausen gewünscht. Und doch blieb dieses warme Gefühl eines gemeinsamen Abenteuers, das Fantasie und Wissensdurst gleichermaßen füttert. Ein spannender Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht und in dem Magie und Geschichte eine mitreißende Verbindung eingehen.

Spannend bis zum Schluss
In der Geschichte begleitet man die Geschwister Yana, Yamon und Anouk auf ihren Abenteuern in Ägypten, wo sie ihren Onkel bei Ausgrabungen im Tal der Könige begleiten. Dort stoßen sie auf eine geheimnisvolle Schriftrolle, die ungeahnte Kräfte birgt. Später besuchen sie ein Museum und dort nimmt das Abenteuer seinen Lauf, denn sie werden Zeuge eines Raubes des wohl bekanntesten Artefakts. Was mir sehr gut gefiel, ist, dass durch den Professor sehr viel Wissen über das Alte Ägypten vermittelt wird, so dass es für die Zielgruppe (ab 11 Jahre) gut verständlich ist. Die Geschichte ist durchweg spannend. Vor allem die Gestaltwandlung ist super cool. Manchmal lesen sich die Sätze etwas sperrig, da sie ab und an recht lang für ein Kinder-/Jugendbuch sind. Es ist zu beachten, dass es in der Geschichte auch Schusswaffengebrauch gibt. Da sollte jede*r selbst entscheiden, ob es fürs Kind geeignet ist. Mein 12jähriges Ich hätte das Buch damals auch sehr gut gefunden, da ich mich sehr für das Alte Ägypten interessierte. Wer ein spannendes Buch mit gutem Hintergrundwissen sucht, wird hier fündig!
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Fabian Lenk war schon immer ziemlich neugierig, also auf der Suche nach Geheimnissen und Verborgenem. Zunächst wollte er Archäologe werden, entschied sich dann jedoch für Journalistik und wurde Reporter. Inzwischen hat er acht Thriller für Erwachsene sowie rund 250 Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht. Bei seinen Recherchen hilft ihm seine Frau Simone – auch dann, wenn er mal nicht weiterweiß.
Posts
Spannender Reihenauftakt für Kinder, die viel Action mögen
Das Alte Ägypten übt eine ganz besondere Faszination aus. Pyramiden, Geheimgänge, Mumien, Schätze, alte Götter - daraus lassen sich tolle Geschichten spinnen. Auch „Im Zeichen der Kobra. Der Raub der Totenmaske“ von Fabian Lenk enthält viele dieser Elemente. Die Geschwister Yana, Yamon und Anouk begleiten ihren Onkel, Professor Klawitter, zu einer Ausgrabung im Tal der Könige. Dabei entdecken sie eine Grabkammer mit einer geheimnisvollen Formel, die ihnen besondere magische Kräfte verleiht. Die drei Geschwister können sich von nun an in Tiere verwandeln. Kurze Zeit später beobachten sie einen Raub im Ägyptischen Museum in Kairo. Natürlich wollen die drei helfen, die Diebe zu stellen. Doch dabei geraten sie selbst in große Gefahr. Besonders der Beginn der Geschichte hat meinem Sohn und mir richtig gut gefallen. Die Beschreibung der Ausgrabungsstätte, die vielen gut recherchierten Informationen zum Alten Ägypten und dann das kleine magische Element - all das hat uns schnell in seinen Bann gezogen. Leider hat uns der Fortgang der Geschichte dann nicht mehr ganz so begeistert. Es gab einige starke Momente, vor allem, wenn sich Yana in einen Vogel verwandelt. In anderen Momenten lag der Fokus mehr auf den Karatekampfkünsten der großen Schwester Anouk. Diese haben uns leider nicht ganz so gut gefallen. Wir hätten uns gewünscht, dass auch hier stärker die tierischen Fähigkeiten eingesetzt würden oder die drei mit pfiffigen Ideen eine Lösung finden. So lag für uns der Fokus am Ende der Geschichte zu sehr auf Kampfaction und Verfolgungsjagden und zu wenig auf dem magischen Element und dem Alten Ägypten. Dafür haben uns aber die Perspektivwechsel hin zum Schurken der Geschichte sehr gut gefallen. Hier gibt es einige amüsante Augenblicke und Einblicke in die Gedankenwelt eines Bösewichts. Doch am Ende hatten wir das Gefühl, den Schurken fast ein bisschen besser zu kennen als die drei Hauptfiguren, was für uns ein wenig schade war. Trotz kleiner Schwächen ist „Im Zeichen der Kobra“ ein spannendes Abenteuer, das besonders zu Beginn mit dem Thema Altes Ägypten überzeugt. Für uns gibt das 3,5 Sterne. Die Altersempfehlung des Verlags ab etwa 11 Jahren ist wegen der Kampfszenen und der Bedrohung durch Waffen durchaus passend. Gerade ältere Kinder, die gerne Actionszenen mögen, werden hier voll auf ihre Kosten kommen.

Ein toller Einstieg in die neue Reihe
Das Cover des Buches macht schon einiges her. Es hat mich gleich auf die Geschichte eingestimmt und mir gefällt, dass es sich auch haptisch von anderen Covern abhebt. Als ich über das Cover gestrichen habe, hatte ich das Gefühl, direkt über den Wüstensand zu streichen. Eine sehr coole Idee. Auch die Illustrationen im Buch haben mir sehr gut gefallen. Sie haben die Geschichte toll ergänzt und ich konnte mir so die einzelnen Szenen noch besser vorstellen. Auch für den Lesefluss waren sie gut, indem sie den Text etwas auflockern und so das Lesen erleichtern. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und ist für das Alter der Zielgruppe (11/12 Jahre) angemessen. Kleine Schwierigkeiten hatte ich zu Beginn, als die Raumgrößen in Quadratmetern angegeben waren. Ich finde es gar nicht so einfach, sich damit die Größe eines Raumes vorzustellen und weiß auch nicht, ob es 11 oder 12 Jahre könnten. Trotzdem war die Geschichte sehr spannend geschrieben und hatte einen schnellen Handlungsablauf. Ich mochte vor allem den ersten Part, in dem sie auf der Ausgrabung waren, da es dort einige spannende Fakten zum alten Ägypten gab. Nach dem Raub gab es eine große Verfolgungsjagd, mit Gangstern die in sich etwas widersprüchlich waren. Ich konnte nicht zusammenbringen, wie ein Mann, der so gut zu seinem Hund ist, so skrupellos gegenüber Kindern sein kann. Die Charaktere der drei Detektive Yana, Yamon und Anouk haben mir gut gefallen, obwohl Anouk für mich schon den stärksten Charakter hatte. Sie war auch 10 Jahre älter als ihre Geschwister, trotzdem hätte ich mich gewünscht, dass Yana und Yamon noch ein bisschen mehr zur Geltung gekommen wären. Und mich hat überrascht, wie wenig die Kinder mit ihrer neuen Gabe experimentiert haben. Ich glaube, hätte ich eine solche Entdeckung gemacht, hätte ich gar nicht aufgehört, sie auszuprobieren. Insgesamt empfand ich die Geschichte als sehr spannend und würde sie Kindern/Jugendlichen ab 11/12 Jahren, die gerne spannende Detektivgeschichten und Ägypten mögen, weiterempfehlen.
Abenteuer zwischen Hieroglyphen und Magie
Flirrender Wüstensand, uralte Geheimnisse und der Atem der Geschichte. Im Zeichen der Kobra von Fabian Lenk hat uns mitten hinein ins Tal der Könige gezogen. Zwischen Hieroglyphen, Grabkammern und einem Hauch Magie entfaltet sich ein Abenteuer, das Wissen und Spannung wunderbar verbindet. Gemeinsam mit meiner Tochter bin ich Seite für Seite durch Ägypten gereist. „Mama, stell dir vor, ich wäre ein Falke!“, flüsterte sie, als Yamon sich in Horus verwandelte und plötzlich haben wir beide die Arme ausgebreitet und lautlos durch unser Wohnzimmer „geflogen“. Diese Verwandlungen in Bastet, Horus und Anubis haben uns begeistert, auch wenn wir uns an manchen Stellen etwas mehr Tiefe für die Figuren gewünscht hätten. Besonders die Szene im Ägyptischen Museum ließ unsere Herzen schneller schlagen. „Das ist wie ein Film!“, rief sie, während wir abwechselnd gelesen haben und ich merkte, wie sehr uns diese halsbrecherische Verfolgungsjagd gepackt hat. Die historischen Details wirken sorgfältig recherchiert und schenken der Geschichte Substanz, ohne zu belehren. Manchmal ging alles sehr rasant voran, Konflikte lösten sich fast zu glatt da hätten wir uns mehr Atempausen gewünscht. Und doch blieb dieses warme Gefühl eines gemeinsamen Abenteuers, das Fantasie und Wissensdurst gleichermaßen füttert. Ein spannender Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht und in dem Magie und Geschichte eine mitreißende Verbindung eingehen.

Spannend bis zum Schluss
In der Geschichte begleitet man die Geschwister Yana, Yamon und Anouk auf ihren Abenteuern in Ägypten, wo sie ihren Onkel bei Ausgrabungen im Tal der Könige begleiten. Dort stoßen sie auf eine geheimnisvolle Schriftrolle, die ungeahnte Kräfte birgt. Später besuchen sie ein Museum und dort nimmt das Abenteuer seinen Lauf, denn sie werden Zeuge eines Raubes des wohl bekanntesten Artefakts. Was mir sehr gut gefiel, ist, dass durch den Professor sehr viel Wissen über das Alte Ägypten vermittelt wird, so dass es für die Zielgruppe (ab 11 Jahre) gut verständlich ist. Die Geschichte ist durchweg spannend. Vor allem die Gestaltwandlung ist super cool. Manchmal lesen sich die Sätze etwas sperrig, da sie ab und an recht lang für ein Kinder-/Jugendbuch sind. Es ist zu beachten, dass es in der Geschichte auch Schusswaffengebrauch gibt. Da sollte jede*r selbst entscheiden, ob es fürs Kind geeignet ist. Mein 12jähriges Ich hätte das Buch damals auch sehr gut gefunden, da ich mich sehr für das Alte Ägypten interessierte. Wer ein spannendes Buch mit gutem Hintergrundwissen sucht, wird hier fündig!







