So Thirsty
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Description
Her husband surprises her with a birthday-weekend getawaynot with him, but with Sloane's longtime best friend, troublemaker extraordinaire Naomi. Sloane anticipates a weekend of wine tastings and cozy robes and strategic avoidance of issues she'd rather not confront, like her husband's repeated infidelity. But when they arrive at their rental cottage, it becomes clear Naomi has something else in mind. She wants Sloane to stop letting things happen to her, for Sloane to really live. So Naomi orchestrates a wild night out with a group of mysterious strangers, only for it to take a horrifying turn that changes Sloane's and Naomi's lives literally forever.
The friends are forced to come to terms with some pretty eternal consequences in this bloody, seductive novel about how it's never too late to find satisfaction, even though it might taste different than expected.
Book Information
Posts
Leider nicht so stark wie "Black Sheep" oder "Play Nice". Irgendwie plätschert die Story vor sich hin ohne auf einen Höhepunkt zuzusteuern und auch die Hauptprotagonistin, die Rachel Harrison eigentlich hervorragend schreiben kann, war hier ziemlich blass und fad. Schade, aber das war leider nicht so mein Fall.
Genial geschrieben, aber zu viel Gore für mich
Ich war von "Cackle" von derselben Autorin so unfassbar begeistert, dass ich sofort das nächste Buch gelesen habe. "So Thirsty" ähnelt diesem insofern, dass es auch hier wieder im Kern um Freundschaft geht. Genauer gesagt geht es um Frauen-Freundschaften und darum welche Rolle diese eigentlich einnehmen, wenn jede mit ihrem eigenen Leben, mit ihrem Job, ihrem Partner und ihren kleineren und größeren Problemen beschäftigt ist. Die Hauptfigur Sloane und ihre beste Freundin Naomi gönnen sich ein gemeinsames Mädelswochenende in einem schicken Resort. Und man spürt direkt wie gut es beiden tut, wie nah sie sich stehen - aber auch wie viel Unausgesprochenes zwischen ihnen ist. Sloane hat einen untreuen Ehemann, Naomi opfert sich für ihren Freund, der ein narzisstischer Rockstar ist, auf. Sie lieben sich wie Schwestern, aber sie urteilen auch über einander. Dann werden sie beide (durch eine Reihe unvorhergesehener Ereignisse, die ich hier nicht spoilern will) zu Vampiren. Und plötzlich sind sie unsterblich und ihre Issues gleich mit dazu. Sie müssen damit klarkommen, dass sie Durst haben. Riesigen, kaum zu bezähmenden Durst nach Blut. Ihr inneres Hadern und der Kontrollverlust sind sehr eindrücklich dargestellt und damit kommen wir auch zu meinem einzigen aber großen Kritikpunkt: Dieses Buch ist stellenweise einfach heftiger Gore. In anderen Vampirbüchern, die ich bisher gelesen habe, wurde das Bluttrinken immer recht sauber, elegant und fast schon romantisch beschrieben. Zwei Piekser und dann wird hingebungsvoll geschlürft ... hier nicht. Es wird gebissen, zerfleischt, zerfetzt. Die Darstellung ist schonungslos und war für mich schwer zu lesen. Eingefleischten Horror-Fans setzt das vielleicht nicht zu, aber mir war es stellenweise too much. Dennoch ist das Buch lesenswert. Rachel Harrison hat einen unvergleichlichen, präzisen und klugen Schreibstil. Sie schafft es Probleme der Gesellschaft, vor allem solche die Frauen betreffen, sehr clever und geschickt in ein paranormales Setting zu übertragen. Zum Beispiel: Woran im Leben halten wir fest, obwohl es uns längst nicht mehr gut tut? Wen oder was würden wir vermissen, wenn unser Alltag komplett auf den Kopf gestellt würde? Was würden wir wagen, wenn wir wüssten, dass wir nicht sterben können? Was ist menschlich und was nicht? Und wie geht man mit gewaltbereiten, aufdringlichen Männern um, wenn man plötzlich eine Vampirin mit übernatürlicher Kraft ist? Twilight und Co. konnten mir das nicht zufriedenstellend beantworten. Dieses Buch schon.
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Her husband surprises her with a birthday-weekend getawaynot with him, but with Sloane's longtime best friend, troublemaker extraordinaire Naomi. Sloane anticipates a weekend of wine tastings and cozy robes and strategic avoidance of issues she'd rather not confront, like her husband's repeated infidelity. But when they arrive at their rental cottage, it becomes clear Naomi has something else in mind. She wants Sloane to stop letting things happen to her, for Sloane to really live. So Naomi orchestrates a wild night out with a group of mysterious strangers, only for it to take a horrifying turn that changes Sloane's and Naomi's lives literally forever.
The friends are forced to come to terms with some pretty eternal consequences in this bloody, seductive novel about how it's never too late to find satisfaction, even though it might taste different than expected.
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Leider nicht so stark wie "Black Sheep" oder "Play Nice". Irgendwie plätschert die Story vor sich hin ohne auf einen Höhepunkt zuzusteuern und auch die Hauptprotagonistin, die Rachel Harrison eigentlich hervorragend schreiben kann, war hier ziemlich blass und fad. Schade, aber das war leider nicht so mein Fall.
Genial geschrieben, aber zu viel Gore für mich
Ich war von "Cackle" von derselben Autorin so unfassbar begeistert, dass ich sofort das nächste Buch gelesen habe. "So Thirsty" ähnelt diesem insofern, dass es auch hier wieder im Kern um Freundschaft geht. Genauer gesagt geht es um Frauen-Freundschaften und darum welche Rolle diese eigentlich einnehmen, wenn jede mit ihrem eigenen Leben, mit ihrem Job, ihrem Partner und ihren kleineren und größeren Problemen beschäftigt ist. Die Hauptfigur Sloane und ihre beste Freundin Naomi gönnen sich ein gemeinsames Mädelswochenende in einem schicken Resort. Und man spürt direkt wie gut es beiden tut, wie nah sie sich stehen - aber auch wie viel Unausgesprochenes zwischen ihnen ist. Sloane hat einen untreuen Ehemann, Naomi opfert sich für ihren Freund, der ein narzisstischer Rockstar ist, auf. Sie lieben sich wie Schwestern, aber sie urteilen auch über einander. Dann werden sie beide (durch eine Reihe unvorhergesehener Ereignisse, die ich hier nicht spoilern will) zu Vampiren. Und plötzlich sind sie unsterblich und ihre Issues gleich mit dazu. Sie müssen damit klarkommen, dass sie Durst haben. Riesigen, kaum zu bezähmenden Durst nach Blut. Ihr inneres Hadern und der Kontrollverlust sind sehr eindrücklich dargestellt und damit kommen wir auch zu meinem einzigen aber großen Kritikpunkt: Dieses Buch ist stellenweise einfach heftiger Gore. In anderen Vampirbüchern, die ich bisher gelesen habe, wurde das Bluttrinken immer recht sauber, elegant und fast schon romantisch beschrieben. Zwei Piekser und dann wird hingebungsvoll geschlürft ... hier nicht. Es wird gebissen, zerfleischt, zerfetzt. Die Darstellung ist schonungslos und war für mich schwer zu lesen. Eingefleischten Horror-Fans setzt das vielleicht nicht zu, aber mir war es stellenweise too much. Dennoch ist das Buch lesenswert. Rachel Harrison hat einen unvergleichlichen, präzisen und klugen Schreibstil. Sie schafft es Probleme der Gesellschaft, vor allem solche die Frauen betreffen, sehr clever und geschickt in ein paranormales Setting zu übertragen. Zum Beispiel: Woran im Leben halten wir fest, obwohl es uns längst nicht mehr gut tut? Wen oder was würden wir vermissen, wenn unser Alltag komplett auf den Kopf gestellt würde? Was würden wir wagen, wenn wir wüssten, dass wir nicht sterben können? Was ist menschlich und was nicht? Und wie geht man mit gewaltbereiten, aufdringlichen Männern um, wenn man plötzlich eine Vampirin mit übernatürlicher Kraft ist? Twilight und Co. konnten mir das nicht zufriedenstellend beantworten. Dieses Buch schon.







