Sharks in the Time of Saviors
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Description
One of Barack Obama's Favorite Books of 2020. A finalist for the 2020 PEN/Jean Stein Book Award. Named one of the Best Books of 2020 by the New York Times (#30), the Guardian, the Boston Globe, Oprah Magazine, Kirkus Reviews, BBC Culture, Good Housekeeping, LitHub, Spectrum Culture, Third Place Books, and Powell's Books.
Sharks in the Time of Saviors is a groundbreaking debut novel that folds the legends of Hawaiian gods into an engrossing family saga; a story of exile and the pursuit of salvation from Kawai Strong Washburn.
“Old myths clash with new realities, love is in a ride or die with grief, faith rubs hard against magic, and comic flips with tragic so much they meld into something new. All told with daredevil lyricism to burn. A ferocious debut.”
―MARLON JAMES, author of Black Leopard, Red Wolf
“So good it hurts and hurts to where it heals. It is revelatory and unputdownable. Washburn is an extraordinarily brilliant new talent.”
―TOMMY ORANGE, author of There There
Named one of the most anticipated novels for 2020 by the Guardian and Paste Magazine. One of Book Riot’s Best Books to Give as Gifts in 2020.
In 1995 Kailua-Kona, Hawaii, on a rare family vacation, seven-year-old Nainoa Flores falls overboard a cruise ship into the Pacific Ocean. When a shiver of sharks appears in the water, everyone fears for the worst. But instead, Noa is gingerly delivered to his mother in the jaws of a shark, marking his story as the stuff of legends.
Nainoa’s family, struggling amidst the collapse of the sugarcane industry, hails his rescue as a sign of favor from ancient Hawaiian gods―a belief that appears validated after he exhibits puzzling new abilities. But as time passes, this supposed divine favor begins to drive the family apart: Nainoa, working now as a paramedic on the streets of Portland, struggles to fathom the full measure of his expanding abilities; further north in Washington, his older brother Dean hurtles into the world of elite college athletics, obsessed with wealth and fame; while in California, risk-obsessed younger sister Kaui navigates an unforgiving academic workload in an attempt to forge her independence from the family’s legacy.
When supernatural events revisit the Flores family in Hawai’i―with tragic consequences―they are all forced to reckon with the bonds of family, the meaning of heritage, and the cost of survival.
Book Information
Posts
Nicht mein Buch
Haie in Zeiten von Erlösern von Kawai Strong Washburn ✴️ #abgebrochenweil . Das Buch habe ich nach gerade mal 50 Seiten abgebrochen. . Ich denke ich lasse das Buch reisen, zu jemanden, der mehr Spaß daran hat. . Meine Vorstellung war, dass ich in die Geschichte Hawaiis eintauchen kann. Etwas Neues kennenlerne und entdecke. . Es fing gar nicht so schlecht an. Es kam mir wie ein Fantasyroman vor. Neue Welten, neue Geschichten, neue Legenden. . Aber gefühlt jedes 10 Wort ist mir unbekannt. Einige Fachbegriffe für Hawaii Kenner. Insiderwissen, dass ich nicht besitze. Dieses Wissen wollte ich erst mit diesem Buch erlesen. Aber es wurde hier vorausgesetzt. . Bei der wörtlichen Rede hatte ich ein paar mal das Gefühl, ob etwas fehlte? Absichtlich? Um umgangssprachlich etwas auszudrücken? Oder Fehler in der Übersetzung? . Keine Ahnung. Ich fühlte mich ausgeschlossen von der Geschichte und nicht einbezogen. . Wer erzählt gerade? Findet ihr erst nach mehreren Sätzen heraus. Nervig! . Vielleicht gewöhnt man sich an die Erzählweise. Aber ich suche gerade keine Geschichte, an die ich mich gewöhnen muss. Ich wollte einfach nur unterhalten werden. . Sorry. Nicht mein Buch. .
Ein Buch, das gelobt wird, wie es einem Hawaii und die Götter näher bringt. Ich sehe das nicht ganz darin. Ja kleine Auszüge sehe ich. Aber ich lese eine Geschichte von drei Geschwistern. Bei denen einer der Besondere ist, auf dem alle Erwartungen liegen. Der daran zerbricht, der nicht weiß wie er die Erwartung der Eltern erfüllen kann, von dem erwartet wird die Familie zu ernähren. Und gleichzeitig die Geschwister, die daran zerbrechen, die versuchen besonders zu sein, alles tun um sich abzuheben, egal ob positiv oder negativ. Alle Kinder zieht es fort von Hawaii um sich loslösen zu können. Eine Geschichte von Schmerz, Armut, falschen Entscheidungen, Abwärtspiralen und ja auch von dem Gefühl, dass es etwas größeres in unserem Leben gibt und ob man darauf hören will
Zwischen Hinmel hoch jauchzend und zu Tode betrübt
„In diesem Sommer lernte ich: Fast alles ist erträglich, wenn man sich eine Routine zulegt.“ (S. 145) Dieser erste Roman des gebürtigen Hawaiianers wurde aus dem Amerikanischen übersetzt von Claudia Holfelder-von der Tann. In wechselnden Perspektiven erzählt Washburn die Geschichte einer Hawaiianischen Familie. In der Hauptsache wird die Geschichte von den Kindern erzählt. Die Mutter beginnt und kommt dazwischen in kurzen Kapiteln zu Wort. Die Sicht des Vaters kommt erst gegen Ende. Drei Kinder hat die Familie. Das mittlere Kind, Nainoa, ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Eng verwoben mit der Hawaiianischen Geister- und Götterwelt, bekommt sein Leben mystische, Wunder erlebende und gebende Aspekte. Die beiden Geschwister, der ältere Bruder Dean, ein Basketballtalent, und die jüngere Schwester Kaui, die erfolgreich ihr Studium der Ingenieurwissenschaften beginnt, kommen in der Familie zu kurz und schaffen es nicht wirklich in den Augen ihrer Mutter Anerkennung zu finden. Die ganze Familie hofft auf das große Wunder aus dem Elend entfliehen zu können. Das Buch hat mich an vielen Stellen total berührt und soghaft in die Geschichte gezogen nur um mich kurz darauf in einer zähen „Erzählmasse“ kaum weiter kommen zu lassen. Drogen, Gewalt und Sexualität werden teilweise auf mir nicht angenehme Weise thematisiert.
Beschreibung Die Armut treibt eine hawaiianische Familie auf der Suche nach Arbeit von ihrer Insel, doch bevor sie ihr Zuhause verlassen, besteigen sie noch ein Ausflugsboot, um Abschied zu nehmen und ihren Kindern einen schönen Tag zu bereiten. Nainoa ist gerade sieben Jahren alt, als er vom Boot in den Pazifik fällt, wo er von mehreren Haien umkreist wird und ihn nur ein Wunder retten kann. Der größte Hai trägt Nainoa im offenen Maul zurück zu seiner Mutter, die Geburtsstunde einer modernen Legende. Die Familie glaubt fest an die Gunst, die die hawaiianischen Götter ihrem Sohn erwiesen haben, doch die Realität schlägt sich mit dem Heranwachsen der drei Kinder ihren Weg in den Alltag. Die Geschwister gehen nach Amerika in der Hoffnung auf ein besseres Leben, doch die Verbindung zu ihrer Heimat und Nainoas magische Kräfte ziehen an jedem von ihnen… Meine Meinung Kawai Strong Washburn erzählt in seinem Debütroman »Haie in Zeiten von Erlösern« eine bewegende Familiengeschichte voller Mystik und rückt dabei das plakativ-paradiesische Bild des exotischen Urlaubsortes Hawaii mit der nicht ganz so glänzenden Realität zurecht. Die Armut der hawaiianischen Familie ist ein alles überflügelndes Damoklesschwert und leitet das Schicksal der Familie mindestens ebenso wie das Wunder durch die Hairettung ihres Sohnes Nainoa, der mit seinen sieben Jahren nun zum Mittelpunkt der fünfköpfigen Familie wird. Der starke elterliche Glaube an die alten hawaiianischen Götter prägt das Familienleben und bestimmt nicht nur das Heranwachsen von Nainoa, sondern auch das seiner Geschwister Dean und Kaui. Während der eine durch seine Gabe trotz der großen Aufmerksamkeit in die Einsamkeit gedrängt wird, sieht sich der andere für den finanziellen Aufstieg verantwortlich und die andere fühlt sich ungesehen und unbedeutend. Kawai Strong Washburns Erzählstärke zeigt sich besonders durch die Vereinigung eindrucksvoll gewebter Bilder, in denen er den Glauben und die Mystik der hawaiianischen Götter sowie die starke Naturverbundenheit auf Papier bannt, und der düsteren Realität einer jungen Familie, die um ihr Überleben und für ein besseres Leben kämpft. Im Vordergrund stehen die drei Geschwister, aus deren Perspektiven die meisten Kapitel erzählt werden, aber auch Mutter und Vater kommen zu Wort, sodass ein harmonisches Gesamtbild entsteht. Die Sprachmelodie unterscheidet sich in den einzelnen Perspektiven, was mich gerade zu Anfang immer wieder aus dem Lesefluss gerissen hat, aber auch gleichzeitig den Protagonisten zu Kontur und Schärfe verhilft. »Haie in Zeiten von Erlösern« ist für mich eine tolle Entdeckung gewesen und ich habe es sehr genossen in diese Welt zwischen Realität und Mythen einzutauchen, die Kawai Strong Washburn mit einer unvergleichbaren Eindringlichkeit präsentiert. Bleibt nur zu hoffen, dass es bald mehr von dieser außerordentlichen Stimme zu lesen geben wird. Fazit Kawai Strong Washburn malt mit seinen Worten eindringliche Bilder zwischen der Realität des Erwachsenwerdens und der Mystik hawaiianischer Götter. Eine wunderbare literarische Entdeckung und absolut lesenswert! -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 14.09.2022
"Haie in Zeiten von Erlösern" von Kawai Strong Washburn ist eines dieser Bücher, die mich schon durch die Thematik sehr angezogen, sehr neugierig gemacht hat! Ein Roman, der Spiritualität, Glauben, Hawaii, Land und Leute mit einer Familiengeschichte verknüpft. Auch die ersten Meinungen zum Buch waren richtig toll und so wurde es für mich leider zu einer kleinen Enttäuschung... Während der Start ins Buch mich noch abholen konnte, so verließ es mich nach der sehr besonderen Situation mit den Haien... Der ganze Spirit des Anfangs ging für mich mehr und mehr verloren. Die Charaktere bekamen nicht die Tiefe, die ich erwartet hatte und auch der Schreibstil flachte für mein Empfinden immer mehr vom besonderen ins bedeutungslose ab, was ich sehr sehr schade fand! Letztlich wollte ich das Buch lieben, konnte aber einfach meinen Zugang zum Buch nicht finden und habe es nach einem guten Drittel abgebrochen...
Nainoa, Dean, Kaui, Malia & Augi 🌺
Nach gut einem Drittel des Buches wusste ich nicht, was das Buch von mir will, was es erzählen will und wo es hingehen will. Als ich dann fast bei der Hälfte war, hätte ich es fast begebrochen. Zum Glück bin ich dran geblieben. Es ist eine Familiengeschichte aus Hawaii, deren Tragik nach und nach ankommt und beginnt immer tiefer zu sickern. In der Vermutung, das Buch bekommt mich emotional so gar nicht, kam die Wucht sehr langsam. Und hallt nach. Ein Buch das sich lohnt.
3,5 Sterne Eine Familien-Saga aus Hawaii… die mich ein bisschen ratlos zurück lässt: wie mir das Buch als Ganzes gefallen hat, kann ich schlecht sagen. Es waren Passagen dabei, die unglaublich zäh waren und dann gab es wieder Teile, in denen ich Kapitel um Kapitel verschlungen habe, in denen mich der Autor regelrecht mitnehmen konnte nach Hawaii; Passagen in denen ich als Leserin wirklich eintauchen konnte dank der atmosphärischen Beschreibungen, in denen sowohl die Natur der Inseln als auch das Innenleben der Protagonist:innen greifbar wurde. Mitte der 90er lernt man die Familie Flores kennen und begleitet sie bis ins Jahr 2009. Hawaii ist für sie nicht das touristische Paradies, die Familie kämpft gegen die Armut, nachdem die Jobs in der Zuckerrohrindustrie wegbrechen. Doch dann passiert etwas Außergewöhnliches: bei einem Bootsausflug fällt der 7 Jahre alte Nainoa ins Wasser, wo sich eine Gruppe von Haien aufhält. Alle befürchten das Schlimmste, doch als ein Hai das Kind sanft im Maul zurück zum Boot bringt, ist eine Legende geboren. Ein Zeichen der Götter, so wird es verstanden, das fortan das Leben der Familie prägt – dieses Etwas schwebt über jedem Familienmitglied und lässt sie nie ganz los. Die Geschichten über Götter, indigene Mythen und Erzählungen, das Gefühl von Familie und Heimat treffen auf die Realität. Zunächst auf Hawaii, dann auf dem Festland, wo es die drei Kinder hin verschlägt, in der Hoffnung, endlich aus der Spirale aus Armut, Rassismus und nacktem Überleben rauszukommen. Doch irgendwas ist da, etwas, das sie nicht loslässt, das sie immer wieder zurückkehren lässt. Am Ende ist alles rund und die Figuren (und auch die Leser:innen) beginnen, dieses Etwas zu verstehen, ohne es wirklich erklären zu können.
Beschreibung Die Armut treibt eine hawaiianische Familie auf der Suche nach Arbeit von ihrer Insel, doch bevor sie ihr Zuhause verlassen, besteigen sie noch ein Ausflugsboot, um Abschied zu nehmen und ihren Kindern einen schönen Tag zu bereiten. Nainoa ist gerade sieben Jahren alt, als er vom Boot in den Pazifik fällt, wo er von mehreren Haien umkreist wird und ihn nur ein Wunder retten kann. Der größte Hai trägt Nainoa im offenen Maul zurück zu seiner Mutter, die Geburtsstunde einer modernen Legende. Die Familie glaubt fest an die Gunst, die die hawaiianischen Götter ihrem Sohn erwiesen haben, doch die Realität schlägt sich mit dem Heranwachsen der drei Kinder ihren Weg in den Alltag. Die Geschwister gehen nach Amerika in der Hoffnung auf ein besseres Leben, doch die Verbindung zu ihrer Heimat und Nainoas magische Kräfte ziehen an jedem von ihnen… Meine Meinung Kawai Strong Washburn erzählt in seinem Debütroman »Haie in Zeiten von Erlösern« eine bewegende Familiengeschichte voller Mystik und rückt dabei das plakativ-paradiesische Bild des exotischen Urlaubsortes Hawaii mit der nicht ganz so glänzenden Realität zurecht. Die Armut der hawaiianischen Familie ist ein alles überflügelndes Damoklesschwert und leitet das Schicksal der Familie mindestens ebenso wie das Wunder durch die Hairettung ihres Sohnes Nainoa, der mit seinen sieben Jahren nun zum Mittelpunkt der fünfköpfigen Familie wird. Der starke elterliche Glaube an die alten hawaiianischen Götter prägt das Familienleben und bestimmt nicht nur das Heranwachsen von Nainoa, sondern auch das seiner Geschwister Dean und Kaui. Während der eine durch seine Gabe trotz der großen Aufmerksamkeit in die Einsamkeit gedrängt wird, sieht sich der andere für den finanziellen Aufstieg verantwortlich und die andere fühlt sich ungesehen und unbedeutend. Kawai Strong Washburns Erzählstärke zeigt sich besonders durch die Vereinigung eindrucksvoll gewebter Bilder, in denen er den Glauben und die Mystik der hawaiianischen Götter sowie die starke Naturverbundenheit auf Papier bannt, und der düsteren Realität einer jungen Familie, die um ihr Überleben und für ein besseres Leben kämpft. Im Vordergrund stehen die drei Geschwister, aus deren Perspektiven die meisten Kapitel erzählt werden, aber auch Mutter und Vater kommen zu Wort, sodass ein harmonisches Gesamtbild entsteht. Die Sprachmelodie unterscheidet sich in den einzelnen Perspektiven, was mich gerade zu Anfang immer wieder aus dem Lesefluss gerissen hat, aber auch gleichzeitig den Protagonisten zu Kontur und Schärfe verhilft. »Haie in Zeiten von Erlösern« ist für mich eine tolle Entdeckung gewesen und ich habe es sehr genossen in diese Welt zwischen Realität und Mythen einzutauchen, die Kawai Strong Washburn mit einer unvergleichbaren Eindringlichkeit präsentiert. Bleibt nur zu hoffen, dass es bald mehr von dieser außerordentlichen Stimme zu lesen geben wird. Fazit Kawai Strong Washburn malt mit seinen Worten eindringliche Bilder zwischen der Realität des Erwachsenwerdens und der Mystik hawaiianischer Götter. Eine wunderbare literarische Entdeckung und absolut lesenswert! -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 14.09.2022
Description
One of Barack Obama's Favorite Books of 2020. A finalist for the 2020 PEN/Jean Stein Book Award. Named one of the Best Books of 2020 by the New York Times (#30), the Guardian, the Boston Globe, Oprah Magazine, Kirkus Reviews, BBC Culture, Good Housekeeping, LitHub, Spectrum Culture, Third Place Books, and Powell's Books.
Sharks in the Time of Saviors is a groundbreaking debut novel that folds the legends of Hawaiian gods into an engrossing family saga; a story of exile and the pursuit of salvation from Kawai Strong Washburn.
“Old myths clash with new realities, love is in a ride or die with grief, faith rubs hard against magic, and comic flips with tragic so much they meld into something new. All told with daredevil lyricism to burn. A ferocious debut.”
―MARLON JAMES, author of Black Leopard, Red Wolf
“So good it hurts and hurts to where it heals. It is revelatory and unputdownable. Washburn is an extraordinarily brilliant new talent.”
―TOMMY ORANGE, author of There There
Named one of the most anticipated novels for 2020 by the Guardian and Paste Magazine. One of Book Riot’s Best Books to Give as Gifts in 2020.
In 1995 Kailua-Kona, Hawaii, on a rare family vacation, seven-year-old Nainoa Flores falls overboard a cruise ship into the Pacific Ocean. When a shiver of sharks appears in the water, everyone fears for the worst. But instead, Noa is gingerly delivered to his mother in the jaws of a shark, marking his story as the stuff of legends.
Nainoa’s family, struggling amidst the collapse of the sugarcane industry, hails his rescue as a sign of favor from ancient Hawaiian gods―a belief that appears validated after he exhibits puzzling new abilities. But as time passes, this supposed divine favor begins to drive the family apart: Nainoa, working now as a paramedic on the streets of Portland, struggles to fathom the full measure of his expanding abilities; further north in Washington, his older brother Dean hurtles into the world of elite college athletics, obsessed with wealth and fame; while in California, risk-obsessed younger sister Kaui navigates an unforgiving academic workload in an attempt to forge her independence from the family’s legacy.
When supernatural events revisit the Flores family in Hawai’i―with tragic consequences―they are all forced to reckon with the bonds of family, the meaning of heritage, and the cost of survival.
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Nicht mein Buch
Haie in Zeiten von Erlösern von Kawai Strong Washburn ✴️ #abgebrochenweil . Das Buch habe ich nach gerade mal 50 Seiten abgebrochen. . Ich denke ich lasse das Buch reisen, zu jemanden, der mehr Spaß daran hat. . Meine Vorstellung war, dass ich in die Geschichte Hawaiis eintauchen kann. Etwas Neues kennenlerne und entdecke. . Es fing gar nicht so schlecht an. Es kam mir wie ein Fantasyroman vor. Neue Welten, neue Geschichten, neue Legenden. . Aber gefühlt jedes 10 Wort ist mir unbekannt. Einige Fachbegriffe für Hawaii Kenner. Insiderwissen, dass ich nicht besitze. Dieses Wissen wollte ich erst mit diesem Buch erlesen. Aber es wurde hier vorausgesetzt. . Bei der wörtlichen Rede hatte ich ein paar mal das Gefühl, ob etwas fehlte? Absichtlich? Um umgangssprachlich etwas auszudrücken? Oder Fehler in der Übersetzung? . Keine Ahnung. Ich fühlte mich ausgeschlossen von der Geschichte und nicht einbezogen. . Wer erzählt gerade? Findet ihr erst nach mehreren Sätzen heraus. Nervig! . Vielleicht gewöhnt man sich an die Erzählweise. Aber ich suche gerade keine Geschichte, an die ich mich gewöhnen muss. Ich wollte einfach nur unterhalten werden. . Sorry. Nicht mein Buch. .
Ein Buch, das gelobt wird, wie es einem Hawaii und die Götter näher bringt. Ich sehe das nicht ganz darin. Ja kleine Auszüge sehe ich. Aber ich lese eine Geschichte von drei Geschwistern. Bei denen einer der Besondere ist, auf dem alle Erwartungen liegen. Der daran zerbricht, der nicht weiß wie er die Erwartung der Eltern erfüllen kann, von dem erwartet wird die Familie zu ernähren. Und gleichzeitig die Geschwister, die daran zerbrechen, die versuchen besonders zu sein, alles tun um sich abzuheben, egal ob positiv oder negativ. Alle Kinder zieht es fort von Hawaii um sich loslösen zu können. Eine Geschichte von Schmerz, Armut, falschen Entscheidungen, Abwärtspiralen und ja auch von dem Gefühl, dass es etwas größeres in unserem Leben gibt und ob man darauf hören will
Zwischen Hinmel hoch jauchzend und zu Tode betrübt
„In diesem Sommer lernte ich: Fast alles ist erträglich, wenn man sich eine Routine zulegt.“ (S. 145) Dieser erste Roman des gebürtigen Hawaiianers wurde aus dem Amerikanischen übersetzt von Claudia Holfelder-von der Tann. In wechselnden Perspektiven erzählt Washburn die Geschichte einer Hawaiianischen Familie. In der Hauptsache wird die Geschichte von den Kindern erzählt. Die Mutter beginnt und kommt dazwischen in kurzen Kapiteln zu Wort. Die Sicht des Vaters kommt erst gegen Ende. Drei Kinder hat die Familie. Das mittlere Kind, Nainoa, ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Eng verwoben mit der Hawaiianischen Geister- und Götterwelt, bekommt sein Leben mystische, Wunder erlebende und gebende Aspekte. Die beiden Geschwister, der ältere Bruder Dean, ein Basketballtalent, und die jüngere Schwester Kaui, die erfolgreich ihr Studium der Ingenieurwissenschaften beginnt, kommen in der Familie zu kurz und schaffen es nicht wirklich in den Augen ihrer Mutter Anerkennung zu finden. Die ganze Familie hofft auf das große Wunder aus dem Elend entfliehen zu können. Das Buch hat mich an vielen Stellen total berührt und soghaft in die Geschichte gezogen nur um mich kurz darauf in einer zähen „Erzählmasse“ kaum weiter kommen zu lassen. Drogen, Gewalt und Sexualität werden teilweise auf mir nicht angenehme Weise thematisiert.
Beschreibung Die Armut treibt eine hawaiianische Familie auf der Suche nach Arbeit von ihrer Insel, doch bevor sie ihr Zuhause verlassen, besteigen sie noch ein Ausflugsboot, um Abschied zu nehmen und ihren Kindern einen schönen Tag zu bereiten. Nainoa ist gerade sieben Jahren alt, als er vom Boot in den Pazifik fällt, wo er von mehreren Haien umkreist wird und ihn nur ein Wunder retten kann. Der größte Hai trägt Nainoa im offenen Maul zurück zu seiner Mutter, die Geburtsstunde einer modernen Legende. Die Familie glaubt fest an die Gunst, die die hawaiianischen Götter ihrem Sohn erwiesen haben, doch die Realität schlägt sich mit dem Heranwachsen der drei Kinder ihren Weg in den Alltag. Die Geschwister gehen nach Amerika in der Hoffnung auf ein besseres Leben, doch die Verbindung zu ihrer Heimat und Nainoas magische Kräfte ziehen an jedem von ihnen… Meine Meinung Kawai Strong Washburn erzählt in seinem Debütroman »Haie in Zeiten von Erlösern« eine bewegende Familiengeschichte voller Mystik und rückt dabei das plakativ-paradiesische Bild des exotischen Urlaubsortes Hawaii mit der nicht ganz so glänzenden Realität zurecht. Die Armut der hawaiianischen Familie ist ein alles überflügelndes Damoklesschwert und leitet das Schicksal der Familie mindestens ebenso wie das Wunder durch die Hairettung ihres Sohnes Nainoa, der mit seinen sieben Jahren nun zum Mittelpunkt der fünfköpfigen Familie wird. Der starke elterliche Glaube an die alten hawaiianischen Götter prägt das Familienleben und bestimmt nicht nur das Heranwachsen von Nainoa, sondern auch das seiner Geschwister Dean und Kaui. Während der eine durch seine Gabe trotz der großen Aufmerksamkeit in die Einsamkeit gedrängt wird, sieht sich der andere für den finanziellen Aufstieg verantwortlich und die andere fühlt sich ungesehen und unbedeutend. Kawai Strong Washburns Erzählstärke zeigt sich besonders durch die Vereinigung eindrucksvoll gewebter Bilder, in denen er den Glauben und die Mystik der hawaiianischen Götter sowie die starke Naturverbundenheit auf Papier bannt, und der düsteren Realität einer jungen Familie, die um ihr Überleben und für ein besseres Leben kämpft. Im Vordergrund stehen die drei Geschwister, aus deren Perspektiven die meisten Kapitel erzählt werden, aber auch Mutter und Vater kommen zu Wort, sodass ein harmonisches Gesamtbild entsteht. Die Sprachmelodie unterscheidet sich in den einzelnen Perspektiven, was mich gerade zu Anfang immer wieder aus dem Lesefluss gerissen hat, aber auch gleichzeitig den Protagonisten zu Kontur und Schärfe verhilft. »Haie in Zeiten von Erlösern« ist für mich eine tolle Entdeckung gewesen und ich habe es sehr genossen in diese Welt zwischen Realität und Mythen einzutauchen, die Kawai Strong Washburn mit einer unvergleichbaren Eindringlichkeit präsentiert. Bleibt nur zu hoffen, dass es bald mehr von dieser außerordentlichen Stimme zu lesen geben wird. Fazit Kawai Strong Washburn malt mit seinen Worten eindringliche Bilder zwischen der Realität des Erwachsenwerdens und der Mystik hawaiianischer Götter. Eine wunderbare literarische Entdeckung und absolut lesenswert! -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 14.09.2022
"Haie in Zeiten von Erlösern" von Kawai Strong Washburn ist eines dieser Bücher, die mich schon durch die Thematik sehr angezogen, sehr neugierig gemacht hat! Ein Roman, der Spiritualität, Glauben, Hawaii, Land und Leute mit einer Familiengeschichte verknüpft. Auch die ersten Meinungen zum Buch waren richtig toll und so wurde es für mich leider zu einer kleinen Enttäuschung... Während der Start ins Buch mich noch abholen konnte, so verließ es mich nach der sehr besonderen Situation mit den Haien... Der ganze Spirit des Anfangs ging für mich mehr und mehr verloren. Die Charaktere bekamen nicht die Tiefe, die ich erwartet hatte und auch der Schreibstil flachte für mein Empfinden immer mehr vom besonderen ins bedeutungslose ab, was ich sehr sehr schade fand! Letztlich wollte ich das Buch lieben, konnte aber einfach meinen Zugang zum Buch nicht finden und habe es nach einem guten Drittel abgebrochen...
Nainoa, Dean, Kaui, Malia & Augi 🌺
Nach gut einem Drittel des Buches wusste ich nicht, was das Buch von mir will, was es erzählen will und wo es hingehen will. Als ich dann fast bei der Hälfte war, hätte ich es fast begebrochen. Zum Glück bin ich dran geblieben. Es ist eine Familiengeschichte aus Hawaii, deren Tragik nach und nach ankommt und beginnt immer tiefer zu sickern. In der Vermutung, das Buch bekommt mich emotional so gar nicht, kam die Wucht sehr langsam. Und hallt nach. Ein Buch das sich lohnt.
3,5 Sterne Eine Familien-Saga aus Hawaii… die mich ein bisschen ratlos zurück lässt: wie mir das Buch als Ganzes gefallen hat, kann ich schlecht sagen. Es waren Passagen dabei, die unglaublich zäh waren und dann gab es wieder Teile, in denen ich Kapitel um Kapitel verschlungen habe, in denen mich der Autor regelrecht mitnehmen konnte nach Hawaii; Passagen in denen ich als Leserin wirklich eintauchen konnte dank der atmosphärischen Beschreibungen, in denen sowohl die Natur der Inseln als auch das Innenleben der Protagonist:innen greifbar wurde. Mitte der 90er lernt man die Familie Flores kennen und begleitet sie bis ins Jahr 2009. Hawaii ist für sie nicht das touristische Paradies, die Familie kämpft gegen die Armut, nachdem die Jobs in der Zuckerrohrindustrie wegbrechen. Doch dann passiert etwas Außergewöhnliches: bei einem Bootsausflug fällt der 7 Jahre alte Nainoa ins Wasser, wo sich eine Gruppe von Haien aufhält. Alle befürchten das Schlimmste, doch als ein Hai das Kind sanft im Maul zurück zum Boot bringt, ist eine Legende geboren. Ein Zeichen der Götter, so wird es verstanden, das fortan das Leben der Familie prägt – dieses Etwas schwebt über jedem Familienmitglied und lässt sie nie ganz los. Die Geschichten über Götter, indigene Mythen und Erzählungen, das Gefühl von Familie und Heimat treffen auf die Realität. Zunächst auf Hawaii, dann auf dem Festland, wo es die drei Kinder hin verschlägt, in der Hoffnung, endlich aus der Spirale aus Armut, Rassismus und nacktem Überleben rauszukommen. Doch irgendwas ist da, etwas, das sie nicht loslässt, das sie immer wieder zurückkehren lässt. Am Ende ist alles rund und die Figuren (und auch die Leser:innen) beginnen, dieses Etwas zu verstehen, ohne es wirklich erklären zu können.
Beschreibung Die Armut treibt eine hawaiianische Familie auf der Suche nach Arbeit von ihrer Insel, doch bevor sie ihr Zuhause verlassen, besteigen sie noch ein Ausflugsboot, um Abschied zu nehmen und ihren Kindern einen schönen Tag zu bereiten. Nainoa ist gerade sieben Jahren alt, als er vom Boot in den Pazifik fällt, wo er von mehreren Haien umkreist wird und ihn nur ein Wunder retten kann. Der größte Hai trägt Nainoa im offenen Maul zurück zu seiner Mutter, die Geburtsstunde einer modernen Legende. Die Familie glaubt fest an die Gunst, die die hawaiianischen Götter ihrem Sohn erwiesen haben, doch die Realität schlägt sich mit dem Heranwachsen der drei Kinder ihren Weg in den Alltag. Die Geschwister gehen nach Amerika in der Hoffnung auf ein besseres Leben, doch die Verbindung zu ihrer Heimat und Nainoas magische Kräfte ziehen an jedem von ihnen… Meine Meinung Kawai Strong Washburn erzählt in seinem Debütroman »Haie in Zeiten von Erlösern« eine bewegende Familiengeschichte voller Mystik und rückt dabei das plakativ-paradiesische Bild des exotischen Urlaubsortes Hawaii mit der nicht ganz so glänzenden Realität zurecht. Die Armut der hawaiianischen Familie ist ein alles überflügelndes Damoklesschwert und leitet das Schicksal der Familie mindestens ebenso wie das Wunder durch die Hairettung ihres Sohnes Nainoa, der mit seinen sieben Jahren nun zum Mittelpunkt der fünfköpfigen Familie wird. Der starke elterliche Glaube an die alten hawaiianischen Götter prägt das Familienleben und bestimmt nicht nur das Heranwachsen von Nainoa, sondern auch das seiner Geschwister Dean und Kaui. Während der eine durch seine Gabe trotz der großen Aufmerksamkeit in die Einsamkeit gedrängt wird, sieht sich der andere für den finanziellen Aufstieg verantwortlich und die andere fühlt sich ungesehen und unbedeutend. Kawai Strong Washburns Erzählstärke zeigt sich besonders durch die Vereinigung eindrucksvoll gewebter Bilder, in denen er den Glauben und die Mystik der hawaiianischen Götter sowie die starke Naturverbundenheit auf Papier bannt, und der düsteren Realität einer jungen Familie, die um ihr Überleben und für ein besseres Leben kämpft. Im Vordergrund stehen die drei Geschwister, aus deren Perspektiven die meisten Kapitel erzählt werden, aber auch Mutter und Vater kommen zu Wort, sodass ein harmonisches Gesamtbild entsteht. Die Sprachmelodie unterscheidet sich in den einzelnen Perspektiven, was mich gerade zu Anfang immer wieder aus dem Lesefluss gerissen hat, aber auch gleichzeitig den Protagonisten zu Kontur und Schärfe verhilft. »Haie in Zeiten von Erlösern« ist für mich eine tolle Entdeckung gewesen und ich habe es sehr genossen in diese Welt zwischen Realität und Mythen einzutauchen, die Kawai Strong Washburn mit einer unvergleichbaren Eindringlichkeit präsentiert. Bleibt nur zu hoffen, dass es bald mehr von dieser außerordentlichen Stimme zu lesen geben wird. Fazit Kawai Strong Washburn malt mit seinen Worten eindringliche Bilder zwischen der Realität des Erwachsenwerdens und der Mystik hawaiianischer Götter. Eine wunderbare literarische Entdeckung und absolut lesenswert! -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 14.09.2022

















