Sein Name ist Donner
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Description
Eindrucksvoll, mit leuchtendem Humor und großer Menschenkenntnis erzählt Morgan Talty über die Welt, aus der er selbst kommt, über das Aufwachsen im Reservat, über das Amerika von heute vom Rand der Gesellschaft.
Ein Junge wächst im Reservat der Penobscot in Maine auf. Das Leben ist geprägt von den Mythen der Ahnen und den Härten des Alltags. Mit der zufälligen Entdeckung eines Gefäßes, auf dem ein alter Fluch lastet, setzt der Junge die Auflösung seiner Familie in Gang. Die demente Großmutter sieht in ihm einen wichtigen Menschen aus ihrer Vergangenheit, doch er muss mit der Gegenwart fertigwerden: kein Job, keine Perspektive, und die illegale Stachelschweinjagd löst die ewigen Geldprobleme nicht. Da kommt ihm die Idee, das Stammesmuseum um wertvolle antike Streitkolben zu erleichtern.
«Es steckt so viel rohe und schöne Kraft in diesem Buch. Morgan Talty schreibt gnadenlos ehrlich, komisch und traurig zugleich. Welch eine Leistung! Beim Lesen dieses Buches habe ich buchstäblich gelacht und geweint.» Tommy Orange
Book Information
Author Description
Morgan Talty gehört der Penobscot Indian Nation an. Sein Debüt Sein Name ist Donner wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem PEN/Robert W. Bingham Prize, dem American Academy of Arts and Letters Sue Kaufman Prize, dem National Book Critics Circle John Leonard Prize, dem New England Book Award und dem National Book Foundation′s 5 Under 35 Honor. Talty unterrichtet Kreatives Schreiben und Native American and Contemporary Literature an der University of Maine, Orono. Er lebt in Levant, Maine.
Posts
Interessante Erzählung über das Leben in einem Reservat
Ich war sehr neugierig auf das Buch, vor allem weil es um das Leben in einem Reservat in den USA geht und ich darüber recht wenig weiß. Erzählt wird aus der Perspektive von David, der mit seiner Mutter zurück in ein Reservat zieht. Es wechseln häufig die Zeiten, so dass man auch nicht immer weiß, wie alt David gerade ist und wo man sich innerhalb der Geschichte befindet. Die nicht-linearen Zeitsprünge fand ich sehr herausfordernd, da ich auch aufgrund von Unausgesprochenem manchmal Schwierigkeiten hatte, der Handlung zu folgen. Inhaltlich fand ich die Einblicke in das von Perspektivlosigkeit und Armut, teils auch von erhaltenen indigenen, kulturellen Einflüssen geprägte Leben der Jugendlichen interessant, berührend und sprachlich sehr gut erzählt. Ein durchgehender roter Faden hätte mir allerdings ein größeres Lesevergnügen beschert. Im Nachwort kommt zur Sprache, dass Teile des Romans bereits in Zeitschriften abgedruckt wurden. Vielleicht erscheint das Ganze daher wie ein Flickenteppich. Im letzten Kapitel wird eine Begebenheit aufgegriffen, die erklären könnte, warum Davids Leben von Drogen, Alkohol und Nikotinsucht geprägt ist. Allerdings war das meinem Empfinden nach zu spät, um noch Zusammenhänge herzustellen.
"Wie sind wir hierhergekommen? Inzwischen denke ich schon, dass ich jedes Mal, wenn ich mich das frage, wenn ich über eine Antwort nachdenke, weiter entfernt von dort rauskomme, wo ich sein sollte, wo ich war. Wo ich schon schon mal gewesen bin." Dies ist eine Geschichte über eine indigene Familie, welche in einem Reservat in Maine, USA lebt. Eine Familie auf der ein Fluch zu liegen scheint, eine Familie die versucht das Beste aus der Situation zu machen und eine Familie die dem Alkohol und den Drogen erliegen sind. Hauptfigur ist der Sohn David. Seine Geschichte wird in zwei Zeiten erzählt. Er als Junge/Jugendlicher und als Erwachsener. Schon früh verfällt er der Sucht nach Alkohol und Nikotin, später dann auch den richtig harten Drogen, es ist scheinbar unmöglich dass er da wieder heraus kommt. Noch schlimmer ergeht es seiner Schwester. Aber wieso dies so ist, erfährt man am Ende der Geschichte. Ich mag dieses Thema total. Indigene Geschichte, egal von welchem Kontinent, aber mit dieser tat ich mich echt schwer. Es fehlt für mich den Faden, an den ich mich festhalten konnte. Irgendwie kam ich nicht rein. Aber dennoch hat es echt gute Szenen und zeigt das Leben von Indigenen in US amerikanischen Reservaten auf. Lest doch selbst mal rein, vielleicht gefällt es euch mehr als mir.
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Eindrucksvoll, mit leuchtendem Humor und großer Menschenkenntnis erzählt Morgan Talty über die Welt, aus der er selbst kommt, über das Aufwachsen im Reservat, über das Amerika von heute vom Rand der Gesellschaft.
Ein Junge wächst im Reservat der Penobscot in Maine auf. Das Leben ist geprägt von den Mythen der Ahnen und den Härten des Alltags. Mit der zufälligen Entdeckung eines Gefäßes, auf dem ein alter Fluch lastet, setzt der Junge die Auflösung seiner Familie in Gang. Die demente Großmutter sieht in ihm einen wichtigen Menschen aus ihrer Vergangenheit, doch er muss mit der Gegenwart fertigwerden: kein Job, keine Perspektive, und die illegale Stachelschweinjagd löst die ewigen Geldprobleme nicht. Da kommt ihm die Idee, das Stammesmuseum um wertvolle antike Streitkolben zu erleichtern.
«Es steckt so viel rohe und schöne Kraft in diesem Buch. Morgan Talty schreibt gnadenlos ehrlich, komisch und traurig zugleich. Welch eine Leistung! Beim Lesen dieses Buches habe ich buchstäblich gelacht und geweint.» Tommy Orange
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Author Description
Morgan Talty gehört der Penobscot Indian Nation an. Sein Debüt Sein Name ist Donner wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem PEN/Robert W. Bingham Prize, dem American Academy of Arts and Letters Sue Kaufman Prize, dem National Book Critics Circle John Leonard Prize, dem New England Book Award und dem National Book Foundation′s 5 Under 35 Honor. Talty unterrichtet Kreatives Schreiben und Native American and Contemporary Literature an der University of Maine, Orono. Er lebt in Levant, Maine.
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Interessante Erzählung über das Leben in einem Reservat
Ich war sehr neugierig auf das Buch, vor allem weil es um das Leben in einem Reservat in den USA geht und ich darüber recht wenig weiß. Erzählt wird aus der Perspektive von David, der mit seiner Mutter zurück in ein Reservat zieht. Es wechseln häufig die Zeiten, so dass man auch nicht immer weiß, wie alt David gerade ist und wo man sich innerhalb der Geschichte befindet. Die nicht-linearen Zeitsprünge fand ich sehr herausfordernd, da ich auch aufgrund von Unausgesprochenem manchmal Schwierigkeiten hatte, der Handlung zu folgen. Inhaltlich fand ich die Einblicke in das von Perspektivlosigkeit und Armut, teils auch von erhaltenen indigenen, kulturellen Einflüssen geprägte Leben der Jugendlichen interessant, berührend und sprachlich sehr gut erzählt. Ein durchgehender roter Faden hätte mir allerdings ein größeres Lesevergnügen beschert. Im Nachwort kommt zur Sprache, dass Teile des Romans bereits in Zeitschriften abgedruckt wurden. Vielleicht erscheint das Ganze daher wie ein Flickenteppich. Im letzten Kapitel wird eine Begebenheit aufgegriffen, die erklären könnte, warum Davids Leben von Drogen, Alkohol und Nikotinsucht geprägt ist. Allerdings war das meinem Empfinden nach zu spät, um noch Zusammenhänge herzustellen.
"Wie sind wir hierhergekommen? Inzwischen denke ich schon, dass ich jedes Mal, wenn ich mich das frage, wenn ich über eine Antwort nachdenke, weiter entfernt von dort rauskomme, wo ich sein sollte, wo ich war. Wo ich schon schon mal gewesen bin." Dies ist eine Geschichte über eine indigene Familie, welche in einem Reservat in Maine, USA lebt. Eine Familie auf der ein Fluch zu liegen scheint, eine Familie die versucht das Beste aus der Situation zu machen und eine Familie die dem Alkohol und den Drogen erliegen sind. Hauptfigur ist der Sohn David. Seine Geschichte wird in zwei Zeiten erzählt. Er als Junge/Jugendlicher und als Erwachsener. Schon früh verfällt er der Sucht nach Alkohol und Nikotin, später dann auch den richtig harten Drogen, es ist scheinbar unmöglich dass er da wieder heraus kommt. Noch schlimmer ergeht es seiner Schwester. Aber wieso dies so ist, erfährt man am Ende der Geschichte. Ich mag dieses Thema total. Indigene Geschichte, egal von welchem Kontinent, aber mit dieser tat ich mich echt schwer. Es fehlt für mich den Faden, an den ich mich festhalten konnte. Irgendwie kam ich nicht rein. Aber dennoch hat es echt gute Szenen und zeigt das Leben von Indigenen in US amerikanischen Reservaten auf. Lest doch selbst mal rein, vielleicht gefällt es euch mehr als mir.





